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Beurteilung ausgewählter Anlageformen zur privaten Alterssicherung

Bachelorarbeit 2010 58 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einflussfaktoren auf die Altersvorsorge
2.1. Voraussetzungen zur privaten Altersvorsorge
2.2. Bedeutung der Inflation für die Altersvorsorge
2.3. Freigrenzen bei Altersvorsorgeverträgen
2.4. Auswirkung von Steuern auf die Altersvorsorge

3. Das Rentensystem in Deutschland
3.1. Geschichte der gesetzlichen Rentenversicherung
3.2. Probleme des Generationenvertrages
3.3. Das Drei-Schichten-Modell

4. Betrachtung der Ersten Schicht
4.1. Funktionsweise der gesetzlichen Rente in Deutschland
4.2. Untersuchung der Rürup-Rente
4.2.1. Betrachtung der steuerlichen Komponente
4.2.2. Besonderheiten der Basisrente
4.2.3. Rendite von Produkten der Basisrente

5. Untersuchung der Zweiten Schicht
5.1. Kurzer Überblick über die betriebliche Altersvorsorge
5.2. Betrachtung der Riester-Rente
5.2.1. Definition des geförderten Personenkreises
5.2.2. Bedeutung von Zulagen bei der Riester-Rente
5.2.3. Betrachtung der steuerlichen Komponente
5.2.4. Besonderheiten von Riester-Verträgen
5.3. Darstellung verschiedener Riester-Arten
5.3.1. Untersuchung von Riester-Verträgen in Form von Banksparplänen
5.3.2. Skizzierung von Riester-Verträgen in Form von Versicherungen
5.3.3. Darstellung von Riester-Verträgen in Form von Fondssparplänen
5.3.4. Untersuchung von Riester-Verträgen in Form von Wohn-Riestern

6. Betrachtung der dritten Schicht
6.1. Merkmale von Lebensversicherungen
6.1.1. Steuerliche Behandlung von Lebensversicherungen
6.1.2. Gegenüberstellung von Rendite und Inflation
6.1.3. Emittentenrisiko und Wirkung von periodischen Schocks auf LVs
6.1.4. Verfügbarkeit und Kosten von LVs
6.2. Überblick über die verschiedenen Arten der kapitalbildenden LVs
6.2.1. Skizzierung von Kapitallebensversicherungen
6.2.2. Darstellung von Fondspolicen
6.2.3. Private Rentenversicherung als Mittel der PRV.

7. Darstellung sonstiger Vorsorgeprodukte
7.1. Sparkonten und Renten
7.1.1. Banksparpläne als Mittel der Alterssicherung
7.1.2. Einsatz von Tagesgeld und Sparkonten
7.1.3. Kombination von Sparbüchern, Sparbriefen und anderen Sondersparformen
7.2. Immobilien
7.2.1. Kauf einer selbstgenutzten Immobilie
7.2.2. Erwerb einer vermieteten Immobilie
7.3. Kauf von Gold für die private Altersvorsorge
7.4. Einsatz von Wertpapieren
7.4.1. Einsatz von Aktien
7.4.2. Einsatz von Fonds
7.4.2.1. Einsatz von Fondssparplänen
7.4.2.2. Beurteilung von Aktienfonds
7.4.2.3. Untersuchung offener Immobilienfonds
7.4.2.4. Betrachtung von Rentenfonds
7.4.2.5. Beurteilung sonstiger Fonds
7.4.3. Einsatz festverzinslicher Anleihen
7.4.4. Beurteilung von inflationsindexierten Anleihen

8. Fazit und Ausblick

Anhang

Literaturverzeichnis:
Bücher:
Publikationen:
Quellen aus dem Internet:

Kurzfassung

Mit der Aussage, die Rente sei sicher, beschwichtigte der ehemalige Bundesarbeitsminister Dr. Norbert Blüm im Wahlkampf 1986 die deutschen Wähler. Lange Zeit schenkte ein Großteil der Bevölkerung dieser Aussage Glauben und wähnte sich und das eigene Auskommen bei Renteneintritt in Sicherheit. Doch wie sicher ist das deutsche Rentensystem wirklich?

Damals wie heute gibt es immer deutlicher werdende Probleme des Umlageverfahrens. Mit dem Alterseinkünftegesetz und dem Rentenversicherungsnachhaltigkeitsgesetz wird das Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) zukünftiger Generationen deutlich sinken.1

Vor allem Selbstständige haben sich intensiv mit der Thematik der privaten Alterssicherung zu beschäftigen, da ihnen ansonsten im Alter Armut und gravierende Versorgungsengpässe drohen, weil künftige politische Entwicklungen nicht absehbar sind. Der Staat hätte vor Jahrzehnten unbequeme Reformen einleiten müssen um die jetzt angespannte Ausgangslage zu entschärfen.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich kritisch mit verschiedenen Produkten zur privaten Alterssicherung, deren Besonderheiten, sowie Chancen und Risiken, die für den Aufbau einer Altersvorsorge in Betracht kommen.

Neben den klassischen Vorsorgeprodukten, wie Lebensversicherungen und Riester-Verträgen, werden auch andere Produkte, die üblicherweise für den reinen Kapitalaufbau verwendet werden, auf ihre Eignung als Mittel zur privaten Alterssicherung hin, untersucht.

Neben Immobilien und Spareinlagen werden vor allem verschiedene Wertpapierarten kontrovers bezüglich ihrer Vor- und Nachteile diskutiert.

Unter dem Eindruck der unkalkulierbar gewordenen Finanzmärkte widmet sich diese Arbeit auch dem Krisenindikator Gold.

Am Ende der Arbeit soll der Leser einen Überblick über die verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten gewonnen haben. Auch soll er die Probleme der deutschen Rentenversicherung verstanden haben und über die Notwendigkeit des Aufbaus einer privaten Vorsorge informiert sein.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Geldmenge M3 in Mrd. Euro

Abbildung 2: Inflation in Deutschland seit 1970

Abbildung 3: Übergang zur nachgelagerten Besteuerung bis zum Jahr 2040

Abbildung 4: Verhältnis von über 65-Jährigen und der Gesamtbevölkerung

Abbildung 5: Differenz aus Geburten und Sterbefällen

Abbildung 6: Verteilung der Riester-Verträge in Deutschland 2009

Abbildung 7: Anteil zertifizierter Banksparpläne am Riester-Gesamtvolumen

Abbildung 8: Neuabschlüsse von Riester-Policen

Abbildung 9: Entwicklung der Abschlusszahlen von Wohn-Riestern

Abbildung 10: Garantieverzinsung von Lebensversicherungen seit 1994

Abbildung 11: Gegenüberstellung von Renditen der LVs und Inflation

Abbildung 12: Gegenüberstellung von Gewinn und Verlust

1. Einleitung

Seit Jahrzehnten sind die Probleme, die schwer auf unserer umlagefinanzierten Rentenversicherung lasten, bekannt. Bislang ist es jedoch keinem Politiker innerhalb seiner Legislaturperiode gelungen, tiefgreifende und problemlösende Reformen durchzuführen. Grundsätzlich sind Tendenzen bemerkbar, die den Willen nach solchen notwendigen Reformen in Frage stellen. So wurde kurz vor der letzten Wahl eilig ein Gesetz verabschiedet, das ein Absinken der Renten infolge des Einkommensrückgangs in der BRD verhinderte. Die aktuellen Probleme werden sich ohne Einwirken weiter verschärfen und so muss künftig, gerade für die jüngeren Generationen, mit drastischen Einschnitten in der staatlichen Altersvorsorge gerechnet werden. Bereits 20-jährige haben sich mit Produkten ihrer privaten Altersvorsorge (PAV) zu beschäftigen, deren Nutzen sie vermutlich erst in 47 Jahren ziehen werden. Viel mehr als dieser genannte Personenkreis müssen sich Selbstständige intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzen.

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit ausgewählten Produkten zur PAV auseinander. Es werden Vor- und Nachteile diskutiert und auf wichtige Aspekte wie Inflation und Verwertungssicherheit wird eingegangen.

Beginnend mit der Einleitung ist die Arbeit in acht Kapitel gegliedert.

Das darauf folgende Kapitel gibt einen Überblick über die Einflussfaktoren auf die Altersvorsorge. Dabei werden zunächst Voraussetzungen diskutiert, die für einen nachhaltigen Aufbau einer PAV erfüllt sein müssen. Weiter wird die Bedeutung der Inflation und der Steuer für die Altersvorsorge beleuchtet und die Freigrenzen in Bezug auf das Schonvermögen werden dargestellt.

Das dritte Kapitel stellt das Rentensystem in der BRD dar. Zunächst wird dessen Geschichte beschrieben. Anschließend widmet sich die Arbeit den Problemen des Generationenvertrages wie z.B. der demographischen Entwicklung und gibt danach einen Überblick über das Drei-Schichten-Modell. Die folgenden Kapitel bauen in der Struktur auf diesem auf.

Das vierte Kapitel beleuchtet die erste Schicht und stellt zunächst die Funktionsweise der GRV dar. Im Anschluss erläutert es die Basisrente, deren steuerliche Besonderheiten und weitere Eigenschaften.

In Kapitel fünf wird die zweite Schicht des Drei-Schichten-Modells untersucht und zunächst ein kurzer Überblick über die betriebliche Altersvorsorge (bAV) gegeben. Im Anschluss wird die Riesterrente untersucht und sowohl Vor- als auch Nachteile werden diskutiert. Neben den Grundeigenschaften beschreibt das Kapitel die verschiedenen Riesterarten und gibt Empfehlungen zu den einzelnen Riester-Varianten. Weiter wird dem Leser ein Eindruck über die Bedeutung dieser Vorsorgeform vermittelt.

Das sechste Kapitel behandelt die dritte Schicht und gibt zunächst einen intensiven Überblick über LVs, welche die mit Abstand beliebteste Vorsorgemethode in Deutschland darstellen. Neben der steuerlichen Besonderheit, die gerade nach Einführung der Abgeltungssteuer interessante Handlungsoptionen eröffnet, werden die Rendite und der Inflationsschutz ausführlich erläutert. Nachfolgend werden Kapitallebensversicherungen, Fondspolicen und private Rentenversicherungen vorgestellt. Ebenso wird ein kurzer Überblick über Zusatzbausteine zu den LVs gegeben.

Das siebte Kapitel stellt alternative Vorsorgeprodukte dar, die keiner der drei Schichten zugeordnet werden können und den Zweck der Altersvorsorge durch Vermögensaufbau erfüllen. Zunächst werden Sparbücher, Tagesgelder und andere klassische Bankprodukte intensiv auf ihre Eignung zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge untersucht. Vor allem die Punkte der Rendite und der Inflation werden kritisch gegenüber gestellt.

Im Anschluss werden die Eigenschaften von selbstgenutzten und fremdgenutzten Immobilien als probates Mittel zur Alterssicherung betrachtet. Vor allem der Punkt des Betongolds als Inflationsschutz wird differenziert diskutiert. Weiter wird die Vorsorge über die Bildung von Goldreserven dargestellt und vor allem auf den Punkt des Werterhalts eingegangen.

Des Weiteren wird in Kapitel sieben der Einsatz von Wertpapieren zur Altersvorsorge betrachtet. Neben Aktien werden vor allem verschiedene Fondsarten gründlich beschrieben. Auch auf festverzinsliche Wertpapiere und inflationsindexierte Anleihen, die im Zuge der Finanzkrise als zunächst sicherer Hafen galten, wird differenziert eingegangen.

Das achte Kapitel stellt eine zusammenfassende Betrachtung dar, in der der Verfasser dieser Arbeit einen Ausblick für das deutsche Rentensystem gibt und Lösungsmöglichkeiten aus dem europäischen Ausland vorstellt.

2. Einflussfaktoren auf die Altersvorsorge

2.1. Voraussetzungen zur privaten Altersvorsorge

Personen, die für ihr Alter vorsorgen möchten, sollten sich das nicht nur kurzfristig, sondern auch über einen langen Zeitraum hinweg leisten können. Eine Dynamik mag am Anfang vielleicht sinnvoll erscheinen, würde aber bei einem nur stagnierenden Einkommen zu Schwierigkeiten führen. Weiter sollte der Vorsorgesparer darauf achten, dass er über ein ausreichend großes finanzielles Polster verfügt, um bei einem Engpass nicht an die Reserven seiner Altersvorsorge gehen zu müssen. Dies ist häufig mit Kosten oder steuerlichen Nachteilen verbunden.

Der Personenkreis, der private Altersvorsorge betreiben sollte, umfasst jeden Bürger in Deutschland, der damit rechnen muss, dass seine Alterseinkünfte nicht seinen angestrebten Lebensstandard im Alter halten können. Die wichtigste zu nennende Gruppe sind die Selbstständigen, die im Gegensatz zu den Angestellten nicht verpflichtet sind in die gesetzliche Rente einzuzahlen. Reagieren diese nicht, erhalten sie nach dem Aufbrauchen ihrer übrigen Reserven eine Grundsicherung, die in den seltensten Fällen den Vorstellungen des angestrebten Lebensabends entspricht.

Es hat ebenso keinen Sinn, eine Altersvorsorge aufzubauen, ohne dass eine ausreichende Risikoabschirmung stattfindet. Die Absicherung existenzieller Risiken - wie eine Haftpflichtversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung - spielt eine ebenso wichtige Rolle wie bei verschuldeten Ehepaaren, die sich eine Immobilie gekauft haben, eine Absicherung des verbleibenden Ehepartners durch eine Risikolebensversicherung. Diese Riskoabschirmung kann aber im Einzelfall ganz unterschiedlich ausgestaltet sein und hängt von der individuellen Lebenssituation und Risikoneigung des Einzelnen ab. Ihre Betrachtung würde im Detail den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

2.2. Bedeutung der Inflation für die Altersvorsorge

Das Schließen einer Versorgungslücke ist nur dann sinnvoll, wenn ein adäquater Ausgleich für die bis zur Rente auftretende Geldentwertung gewährleistet ist. Dieser Abwertung ist sowohl der Wert als auch der Ertrag einer Anlage ausgesetzt.2 Inflation bezieht sich aber stets auf den Geldwert und so profitieren vor allem Besitzer von Sachwerten, die dann beispielsweise Schulden mit entwertetem Geld zurückführen können.3

Inflation beschreibt den Zustand einer Volkswirtschaft, bei dem das allgemeine Preisniveau steigt. Eine Erhöhung der Geldmenge, die in freien Umlauf ist,4 führt dann zu einer Preissteigerung, wenn die Gütermenge nicht im gleichen Maße ansteigt. Ein meist für den Staat positiver Effekt von Inflation liegt in der Entwertung von Schulden.5 Speziell bei langjährig angelegten Vorsorgeverträgen, spielt das Thema Inflation eine zentrale Rolle. Zu ihrer Ermittlung wird ein Warenkorb mit Konsum- und Verbrauchsgütern zugrunde gelegt, der regelmäßig angepasst wird. Die durchschnittliche Inflation seit 1970 beträgt 2,8%.6

Von Hyperinflation spricht man, wenn die Inflationsrate monatlich 50% übersteigt, was in den Eine derartige Situation hätte für eine langfristig angelegte Altersvorsorge gravierende Folgen.

Die Inflation ist bei einem langjährigen Mittel unter drei Prozent zwar in den Hintergrund gerückt, könnte aber unter dem Eindruck der immer wieder stark schwankenden Energiepreise und der teils bedrohlichen Staatsverschuldungen einzelner Länder durchaus wieder eine bedeutende Rolle spielen und den Erfolg einer gelungenen Altersvorsorgestrategie gefährden.

2.3. Freigrenzen bei Altersvorsorgeverträgen

Fällt der Anleger während seiner Zeit als Arbeitnehmer in die Grundsicherung, so werden Bargeld, Sparguthaben, Wertpapiervermögen und sonstige Wertgegenstände dem Schon-vermögen zugerechnet, das Arbeitssuchende aufbrauchen müssen, bevor sie Arbeitslosengeld II bekommen.7 Es existiert ein Grundfreibetrag von 150 € je Lebensjahr, maximal jedoch 9750 €.

LVs werden grundsätzlich zu den Vermögenswerten gezählt. Mit dem Sozialversicherungsstabilisierungsgesetz ist am 26.03.2010 der Freibetrag für das Altersvorsorgeschonvermögen von 250 € je Lebensjahr auf 750 € verdreifacht worden und existiert zusätzlich zum Grundfreibetrag des Schonvermögens.8 Damit dieser zusätzliche Freibetrag genutzt werden kann, muss ein sogenannter Verwertungsausschluss nachgewiesen werden, der eine Abtretung oder Verwertung des Vertrags verhindert.9 Riester-Verträge und die Basisrente sind im Falle von Arbeitslosigkeit von dem üblichen Zugriff des Staates im Leistungsfall für Hartz IV aus-genommen.10 Eine weitere Ausnahme stellen selbstgenutzte Immobilien dar, die erst ab einer unverhältnismäßigen Größe verwertet werden. Bei Wohnungen beträgt diese Grenze 120qm, bei Häusern 130qm.11

2.4. Auswirkung von Steuern auf die Altersvorsorge

Während Spareinlagen sowie Kursgewinne und Dividendenzahlungen bei Wertpapieren einheitlich der Abgeltungssteuer unterliegen, gilt bei LVs unter bestimmten Voraussetzungen das Halbeinkünfteverfahren. Bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung kommt hingegen der persönliche Steuersatz zum Tragen. Abbildung 312 zeigt den im Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) beschlossenen Übergang schrittweise zur nachgelagerten Rentenbesteuerung. Entscheidend für den Einfluss der Steuer auf die Altersvorsorge sind der Zeitpunkt der Abführung, die Höhe des persönlichen Steuersatzes sowie die Entwicklung der Steuergesetze bis zur Abführung der Steuer. Diese Aspekte können im Rahmen dieser Arbeit nicht behandelt werden.

3. Das Rentensystem in Deutschland

3.1. Geschichte der gesetzlichen Rentenversicherung

Der 22. Juni 1889 kann als die Geburtsstunde der gesetzlichen Alterssicherung bezeichnet werden.13 Damals führte Reichskanzler Otto von Bismarck das Gesetz über die Invaliditäts- und Alterssicherung ein. Die Rente, wie wir sie heute kennen, wurde erst ab dem siebzigsten Lebensjahr gewährt. Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug im Jahr 1910 bei Männern 45 und bei Frauen 48 Jahre. Damals erreichten gerade 17,5% der Bevölkerung das Rentenalter.14 Das Leistungsniveau entsprach zu dieser Zeit bei Weitem nicht dem heutigen, und deckte maximal 40% der durchschnittlichen Lebenshaltungskosten. 1957 wurde das bislang theoretisch kapitalgedeckte Rentenmodell schrittweise auf eine umlagefinanzierte Versicherung umgestellt. Der Generationenvertrag diente nun dem Lebensunterhalt im Alter und orientierte sich fortan jährlich an den herrschenden Löhnen und der Produktivitätsentwicklung.

Mit der Wiedervereinigung kamen enorme Herausforderungen auf das Rentensystem der BRD zu. Vier Millionen DDR-Rentner wurden in das bestehende Rentensystem Westdeutschlands integriert.

Im Zeitraum zwischen 1957 und 2003 stiegen die Renten um mehr als 800%. Im Jahr 2001 wurden weitere Reformgesetze verabschiedet, die die zukünftigen Beitragssätze begrenzen sollten. Dies bedeutete aber auch, dass das Leistungsniveau für zukünftige Generationen absinken würde. Der Gesetzgeber entschied sich, diesen Verlust durch die Förderung der Riester-Rente abzumildern.

2004 wurden weitere Reformen eingeleitet, die das Ziel hatten, den Beitragssatz bis 2030 nicht über 22% steigen zu lassen.15 Zudem wurde der Nachhaltigkeitsfaktor eingeführt, der das Verhältnis von Beitragszahlern und Leistungsbeziehern bei der jährlichen Rentenanpassung berücksichtigt. Mit dem Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) wurde der Übergang schrittweise zur nachgelagerten Rentenbesteuerung bis zum Jahr 2040.

3.2. Probleme des Generationenvertrages

Wie Abbildung 416 verdeutlicht, nimmt der Anteil der Leistungsbezieher der GRV an der Gesamtbevölkerung kontinuierlich zu. Auch die Rentenbezugsdauer erhöht sich in Folge der stetig höher werdenden Lebenserwartung.

Zusätzlich zum bereits erwähnten Anstieg der Zahl der Rentenbezieher macht sich der demographische Wandel auch in einer negativen Differenz aus Geburten und Sterbefällen bemerkbar. Ebenso ist ein kontinuierlicher Rückgang der Bevölkerung ohne Gegenbewegung seit dem Jahr 1970 feststellbar.17

Ein weiteres Problem ist die Abwanderung aus Deutschland. 2009 war die Differenz aus Ab- und Zuwanderung bereits zum zweiten Mal negativ.

Eine weitere große Herausforderung ist der berufliche Wandel, den viele Biographien aufweisen. Vermehrte Zeitarbeit und die Zunahme von gering entlohnten Arbeitsverhältnissen, unterbrochene Arbeitsverhältnisse für Elternzeit, niedrige Entlohnung, häufiger Wechsel des Arbeitgebers und vorübergehende Arbeitslosigkeit führen zu niedrigeren Einzahlungen in die Kasse der GRV. Die angeführten Argumente verdeutlichen die Dringlichkeit der Notwendigkeit des Aufbaus einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge. Hier ist die arbeitende Generation gefordert, die Versäumnisse vorangegangener Generationen und Politiker auszugleichen und die Folgen abzufedern.

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass ohne Beitragserhöhungen, massiver Zuwanderung oder einem deutlichen Anstieg der Geburtenraten das Leistungsniveau des deutschen Rentensystems so in Zukunft nicht mehr haltbar sein dürfte.18

3.3. Das Drei-Schichten-Modell

Mit dem Alterseinkünftegesetz hat der Gesetzgeber ein Urteil des Bundesgerichtshofs zur steuerlichen Gleichstellung von Pensionen und Renten umgesetzt. Die wichtigste Neuerung gegenüber dem Drei-Säulen-Modell ist das Hinzufügen der Rürup-Rente in die erste Schicht, sowie den schrittweisen Übergang zur nachgelagerten Besteuerung.

Die erste Schicht wird als Basisversorgung bezeichnet. Sie umschließt die bereits diskutierte Rentenversicherung, die Beamtenversorgung, die Alterssicherung der Landwirte, die berufsständischen Versorgungswerke und die Rürup-Rente.19 Wirft man einen Blick auf die Geschichte, so fällt auf, dass die erste Schicht derzeit zwar nicht mehr nur einen Zuschuss zur Existenzsicherung, sondern einen ganz wesentlichen Baustein darstellt, die Tendenz zu einer deutlichen Leistungsverschlechterung aber ganz klar zu erkennen ist.20

Um das soziale Auseinanderklaffen der Gesellschaft zu vermeiden und Anreize zu schaffen für das Alter vorzusorgen hat der Gesetzgeber die zweite Schicht geschaffen. Sie besteht aus der bAV, der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes und der Riester-Rente.21 Die wichtigsten Vorteilsgewährungen sind Steuervorteile und Zulagen.

Die dritte Schicht besteht aus Kapitallebensversicherungen und Fondspolicen – jeweils mit und ohne Kapitalwahlrechet - sowie privaten Rentenversicherungen (PRV).22 Auch in dieser Schicht sind Steuervergünstigungen vorgesehen, die im sechsten Kapitel diskutiert werden.

4. Betrachtung der Ersten Schicht

4.1. Funktionsweise der gesetzlichen Rente in Deutschland

Die gesetzliche Rente basiert in Deutschland seit dem Jahr 1957 auf dem Umlageverfahren. Die gesetzliche Grundlage befindet sich im sechsten Buch des Sozialgesetzbuches. Die arbeitende Generation hat für die aktuelle Rentnergeneration die Finanzierung derer Rente zu tragen. Dies wird als Generationenvertrag bezeichnet. Tatsächlich funktioniert dieses System aber durch die dargestellten Probleme nicht mehr und so müssen Mittel des Bundeshaushalts bereitgestellt werden. Das ist nötig geworden um die Funktionsfähigkeit des Rentensystems aufrecht zu erhalten. Diese Aufwendungen entsprechen mittlerweile dem größten Posten im Bundeshaushalt.23

4.2. Untersuchung der Rürup-Rente

Die Basisrente oder Rürup-Rente ist der gesetzlichen Rente nachempfunden. Der wichtigste Unterschied ist aber die Kapitaldeckung der Basisrente. Förderfähig sind alle unbeschränkt Steuerpflichtigen und damit haben auch diejenigen die Möglichkeit von staatlichen Förderungen zu profitieren, die keine Riester-Rente abschließen können, wie etwa die Gruppe der Selbstständigen. Für diese stellt die Rürup-Rente eine wichtige Komponente der Altersvorsorge dar.24 Neben Versicherungsunternehmen können seit dem Jahr 2007 auch Investmentgesellschaften Produkte zur Basisrente anbieten.25

4.2.1. Betrachtung der steuerlichen Komponente

Seit dem Jahr 2005 ist es möglich, 20.000 € jährlich in einen Rürup-Vertrag einzuzahlen. Bei Ehepaaren verdoppelt sich der maximale Beitrag.26 Die gezahlten Beiträge sind derzeit nach §10 Abs. 1 Nr. 2 b teilweise von der Steuer als Sonderausgaben absetzbar.27 Im Jahr 2010 sind 70% in der Steuererklärung als Sonderausgaben ansetzbar28. Dieser Prozentsatz erhöht sich bis zum Jahr 2025 auf 100%.29 Im Gegenzug sind die Einkünfte, die bei Renteneintritt in einer lebenslang garantierten Rente ausgezahlt werden, zu versteuern. Die volle Versteuerungspflicht greift ab dem Jahr 2040.30 Abbildung 3 stellt die Verschiebung der steuerlichen Komponenten dar.31 Es empfiehlt sich, eine niedrige Rate zu wählen, um bei Überschüssen zum Jahresende noch eine Sonderzahlung leisten zu können und so die Steuerlast zu senken. Man kann die Rürup-Rente wahlweise in Form einer klassischen LV oder in Form einer fondsgebundenen Rentenversicherung abschließen.32

Problematisch ist die steuerliche Komponente dann, wenn der Vorsorger im Ruhestand einen höheren Steuersatz hat als in dem Zeitraum, in dem er die Einzahlungen leistete. Dies würde zu einem Steuernachteil führen - denkbar im Falle einer großen Erbschaft.

4.2.2. Besonderheiten der Basisrente

Das angesparte Kapital ist vor Insolvenz des Versicherungsnehmers und Verwertung durch den Staat bei Hartz IV gesichert. Somit stellt diese Form der Altersvorsorge eine unangreifbare Säule der Altersvorsorge dar.33 Eine Beleihung des Rürup-Vertrages ist ebenso wenig möglich wie die vorzeitige Verfügung. Daher sollte sich der Vorsorger gut überlegen, ob das zu sparende Kapital langfristig nicht benötigt wird.34

Während bei Rürup-Tarifen mit Beitragsrückgewähr ein Kapitalschutz denkbar ist, können bei fondsgebundenen Verträgen Verluste entstehen. Ebenso kritisch zu betrachten ist das Emittentenrisiko. Anders als bei klassischen Versicherungsverträgen sind die Verträge im Insolvenzfall der Versicherungsgesellschaft nicht durch die Auffanggesellschaft „Protektor“ abgesichert.35 Im Todesfall kann sowohl vor als auch nach Renteneintritt das gebildete Vermögen verloren. Allerdings ist es möglich eine Hinterbliebenenversorgung zu vereinbaren, die zumindest die Kinder und den Ehepartner absichern kann. Diese Zusatzversicherung entzieht damit aber dem Vorsorgekapital Mittel, die im Erlebensfall nicht zur Verrentung dienen.36

4.2.3. Rendite von Produkten der Basisrente

Während es bei der fondsgebundenen Rentenversicherung keine Garantieverzinsung gibt, garantieren die Rürup-Verträge in Form einer Rentenversicherung einen Mindestzins. Der Inflationsschutz und die Renditen entsprechen etwa denen der jeweils unterlegten Produkten und werden im jeweiligen Kapitel behandelt.

5. Untersuchung der Zweiten Schicht

5.1. Kurzer Überblick über die betriebliche Altersvorsorge

Die bAV kann in Form von Direktversicherungen, Pensionskassen, Pensionszusagen, Pensionsfonds und Unterstützungskassen betrieben werden.37 Der Arbeitgeber zahlt in einen der genannten Verträge ein, indem er vom Bruttolohn einen Teil einbehält und diesen der Vorsorge zuführt. Der Arbeitnehmer hat seit dem Jahr 2002 ein Recht auf Entgeltumwandlung38 und kann so aus unversteuertem Einkommen Kapital für das Alter sparen. Bis zu einem Betrag von 2500 € werden keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt.39 Die bAV ist im Alter voll zu versteuern. Man spricht hier von der nachgelagerten Besteuerung.40

5.2. Betrachtung der Riester-Rente

Als Kompensierung für die bereits diskutierte demographische Entwicklung in Deutschland wurde 2001 das Altersvorsorgevermögensgesetz verabschiedet.41 Dieses ist Grundlage für die nach dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Walter Riester benannte Riester-Förderung.42 Demnach können Sparer, die dem geförderten Personenkreis angehören, in zertifizierte Altersvorsorgeverträge einzahlen und das Absinken des allgemeinen Rentenniveaus durch die Bildung einer zusätzlichen, steuerlich begünstigten Altersvorsorge kompensieren.43 Dabei hat der Anbieter eines Riester-Vertrags eine lebenslange Rente zu gewähren. Sowohl die Einzahlungen als auch die gezahlten Zulagen müssen mindestens bei Erreichen der Auszahlphase garantiert werden. Somit ist das Vorsorgekapital zum Vertragsablauf vor Verlusten geschützt.44

Vor allem jüngere Altersvorsorger können mit Riester-Sparplänen einen wesentlichen Baustein ihrer späteren Altersvorsorge schaffen. Gerade diese Personengruppe ist von der Absenkung des Rentenniveaus besonders stark betroffen.45 Aber auch für ältere, kurz vor der Rente stehende Personen, können Riester-Verträge interessant sein, da sich die staatliche Förderung hier auf wenige Jahre bezieht.46 Während Bezieher von geringem Einkommen hauptsächlich von den, mit geringen Beiträgen erzielten, Zulagen profitieren können, generieren vor allem Gutverdiener hohe steuerliche Vorteile. Das oft angeführte Argument, Riester-Verträge kämen für Personen, die im Alter die Grundsicherung zu erwarten haben, nicht in Frage, muss kritisch betrachtet werden. Niemand vermag die zukünftigen Entwicklungen vorauszusagen. Verschiebt sich beispielsweise die Höhe der Grundsicherung nach unten, wäre dieses Argument bereits hinfällig. Möglich ist auch eine Abschaffung der Grundsicherung im Zuge heute noch nicht vorhersehbarer Umstände. Es muss ebenso davon ausgegangen werden, dass sich familiäre Umstände ändern können, oder ein Wechsel in einen besser bezahlten Beruf möglich wird. Dann wären die Förderungen und der gebildete Zins wegen einer auf einer Momentaufnahme basierenden Empfehlung fahrlässig verschenkt.47

5.2.1. Definition des geförderten Personenkreises

Zum geförderten, unmittelbar zulagenberechtigten Personenkreis zählen alle Personen, die im zurückliegenden Jahr ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis hatten. Dazu zählen in der GRV pflichtversicherte Angestellte und Auszubildende, rentenversicherungspflichtige Selbstständige, Landwirte, deren Ehegatten und im Betrieb mitarbeitende Familienangehörige, Bezieher von Erziehungsgeld während der ersten drei Jahre und nicht erwerbstätige Pflegepersonen.48 Auch Wehr- und Zivildienstleistende, Beamte, Soldaten, Richter, Bezieher von Arbeitslosen- und Krankengeld, Bezieher von Erwerbsunfähigkeitsrenten, sowie geringfügig Beschäftigte, die durch Eigenleistungen die ermäßigten Rentenversicherungsbeiträge auf die volle Beitragshöhe aufstocken haben Anspruch auf Riester-Rente.49

[...]


1 Vgl. Feuerabend, N. (2007): S. 1

2 Vgl. Feuerabend, N. (2006): S. 29.

3 Vgl. Feuerabend, N. (2006): S. 31.

4 Vgl. Abb. 1: Geldmenge M3 in Mrd. Euro, Anhang S. 36.

5 Vgl. Feuerabend, N. (2006): S. 30.

6 Vgl. Abb. 2: Inflation in Deutschland seit 1970, Anhang S. 37.

7 Vgl. Bundesregierung (2010).

8 Vgl. Bundesregierung (2010) .

9 Vgl. Informationszentrum der Deutschen Versicherer (2008): S. 36.

10 Vgl. Informationszentrum der Deutschen Versicherer (2008b): S. 12.

11 Vgl. LBS (2010): Hartz IV oder "Arbeitslosengeld II".

12 Vgl. Abb. 3: Übergang zur nachgelagerten Besteuerung bis zum Jahr 2040, Anhang S. 38.

13 Vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2006).

14 Vgl. Deutsche Rentenversicherung (2007) .

15 Vgl. Spiegel (2010).

16 Vgl. Abb. 4: Verhältnis von über 65-Jährigen und der Gesamtbevölkerung, Anhang S. 39.

17 Vgl. Abb. 5: Differenz aus Geburten und Sterbefällen, Anhang, S. 40.

18 Vgl. Feuerabend, N. (2007): S. 1.

19 Vgl. Feuerabend, N. (2006): S. 17-20.

20 Vgl. Schmitz, V. , (2003): S. 44f.

21 Vgl. Feuerabend, N. (2006): S. 20-24.

22 Vgl. Feuerabend, N. (2006): S. 25-27.

23 Vgl. Heuchert, O. (2008): S. 10f.

24 Vgl. Heuchert, O. (2008): S. 183.

25 Vgl. Bund der Versicherten (2009): S. 28.

26 Vgl. Informationszentrum der Deutschen Versicherer (2009); S. 8.

27 Vgl. Heuchert, O. (2008): S. 177.

28 Vgl. Döller, G. (2007): S. 184.

29 Vgl. Informationszentrum der Deutschen Versicherer (2009): S. 7.

30 Vgl. Informationszentrum der Deutschen Versicherer (2009); S. 9

31 Vgl. Abb. 3: Übergang zur nachgelagerten Besteuerung bis zum Jahr 2040, Anhang S. 38

32 Vgl. Döller, G. (2007): S. 183.

33 Vgl. Döller, G. (2007): S. 185.

34 Vgl. Döller, G. (2007): S. 185.

35 Vgl. Heuchert, O. (2008): S. 194f.

36 Vgl. Heuchert, O. (2008): S. 198.

37 Vgl. Feuerabend, N. (2006): S. 20-24.

38 Vgl. Heuchert, O. (2008): S. 116.

39 Vgl. Heuchert, O. (2008): S. 114.

40 Vgl. Heuchert, O. (2008): S. 121f.

41 Vgl. Bund der Versicherten (2009): S.11.

42 Vgl: Informationszentrum der Deutschen Versicherer (2008b): S. 5.

43 Vgl: Informationszentrum der Deutschen Versicherer (2008b): S. 5.

44 Vgl. Informationszentrum der Deutschen Versicherer (2008b): S. 5.

45 Vgl. Informationszentrum der Deutschen Versicherer (2008b): S. 12.

46 Vgl. Stiftung Warentest (2010): S. 50.

47 Vgl. Stiftung Warentest (2010): S. 52f.

48 Vgl. Döller, G. (2007): S. 176f.

49 Vgl. Deutsche Rentenversicherung (2009): S. 19f.

Details

Seiten
58
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640657568
ISBN (Buch)
9783640658381
Dateigröße
1.7 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v153529
Institution / Hochschule
Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe Bonn
Note
1,7
Schlagworte
Private Altersvorsorge Immobilien Gold Aktien Fonds Riester-Rente

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Titel: Beurteilung ausgewählter Anlageformen zur privaten Alterssicherung