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Kennzahlen im Produktionscontrolling

Seminararbeit 2010 17 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Gang der Untersuchung

2. Das Produktionscontrolling
2.1 Aufgaben des Produktionscontrolling
2.1.1 Das strategische Produktionscontrolling
2.1.2 Das operative Produktionscontrolling
2.2 Instrumente des Produktionscontrollings

3. Kennzahlen
3.1 Charakterisierung von Kennzahlen
3.2 Darstellung ausgewählter Kennzahlen
3.3 Grenzen der Kennzahlenanwendung

4. Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Controlling als Stabsorgan mit den dezentralen, funktional orientierten Controllingorganen

Abbildung 2: strategisches und operatives Produktionscontrolling

Abbildung 3: monetäre und nichtmonetäre Kennzahlen im Produktionsbereich

1. Einleitung

Industrieunternehmen wirtschaften zunehmend in turbulenten Marktumfeldern. Aufgrund der Globalisierung der Märkte und dem damit verbundenen Wettbewerbszuwachs, die für Kunden zunehmende Markttransparenz durch das Internet und die grundsätzliche Sättigung vieler Märkte führen zu Käufermärkten, in denen Kunden eine stärkere Stellung als Verkäufer besitzen und somit auch indirekt die Verkaufspreise der Produkte steuern.[1] Neben diesen Marktproblemen sind Unternehmen zusätzlich steigenden Rohstoffpreisen und dem verstärkten Druck seitens der Kapitalbeschaffung ausgesetzt.

Da sich die Situation außerhalb des Unternehmens jedoch weitestgehend nicht verändern lässt, sind Industrieunternehmen daher zur permanenten Anpassung und Kontrolle ihrer eigenen Produktionsprozesse gezwungen. Ziel dieser Anpassungen und Kontrollen muss es sein, Produkte unter höchster Effizienz herzustellen[2], um weiterhin die nötigen Deckungsbeiträge zu erzielen und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Nutzung von Controllinginstrumenten, insbesondere die Bildung und Verwendung von Kennzahlen innerhalb des Produktionscontrollings, sollen diese Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen.

1.1 Zielsetzung der Arbeit

Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist die kritische Darstellung relevanter Kennzahlen für den Produktionsbereich. Außerdem sollen die Voraussetzungen, die Gefahren und die Ziele der Kennzahlenbildung beschrieben werden. Neben der Kennzahlenbetrachtung soll zudem das übergeordnete Produktionscontrolling vorgestellt und dessen Instrumente beschrieben werden.

1.2 Gang der Untersuchung

Die oben beschriebenen Ziele werden erarbeitet, indem zunächst das Produktionscon-trolling im Allgemeinen und anschließend dessen Aufgaben und Instrumente dargestellt werden. Im weiteren Verlauf werden Kennzahlen charakterisiert und ausgewählte Kennzahlen detailliert dargestellt. Zum Ende der Arbeit werden die Gefahren und Grenzen der Kennzahlenbildung betrachtet.

2. Das Produktionscontrolling

Controlling kann in sämtlichen Bereichen eines Unternehmens durchgeführt werden. In der Regel werden in Unternehmen mehrere Konkretisierungen des Controllings vorgenommen, die sich auf betriebswirtschaftliche Elementarfunktionen konzentrieren.[3]

Auch die Produktion eines Unternehmens stellt eine solche Elementarfunktion dar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Controlling als Stabsorgan mit den dezentralen, funktional orientierten Controllingorganen

Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Nebel[4]

2.1 Aufgaben des Produktionscontrolling

Primäres Ziel einer Produktion ist die betriebliche Leistungserstellung durch Kombination von Produktionsfaktoren.[5] Da Produktionsfaktoren unmittelbar mit Kosten verbunden sind, führen Koordinationsprobleme und Fehlentscheidungen des Produktionsmanagements zum suboptimalen Verhältnis von Umsatz und Kosten. Die Aufgabe des Produktionscontrolling ist hierbei die Wirtschaftlichkeit der Produktionsprozesse sicherzustellen. Es versorgt das Produktionsmanagement in erster Linie mit entscheidungsrelevanten Informationen und koordiniert somit die Führungsaktivitäten.[6]

Neben der Informationsbeschaffung fallen dem Produktionscontrolling planungs- und kontrollbezogene Aufgaben zu. Diese werden üblicherweise nochmals in eine strate-gische und operative Sicht unterschieden.[7]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: strategisches und operatives Produktionscontrolling

Quelle: eigene Darstellung

2.1.1 Das strategische Produktionscontrolling

Die Hauptaufgaben der strategischen Betrachtungsweise liegen in der Bereitstellung von Informationen, welche die operative Steuerung ermöglichen, sich auf die Investitionsplanung in technologisch fortgeschrittene Fertigungsmaschinen/-anlagen und den sonstigen Investitionen im Produktionsbereich beziehen.[8] Ziel hierbei ist es, der Unternehmensstrategie sowie der Umwelteinflüsse auf das Unternehmen gerecht zu werden und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu steigern und die Existenzabsicherung des Unternehmens darzustellen. Insbesondere werden dem strategischen Produktionscontrolling folgende Aufgaben zugeordnet:

[...]


[1] Vgl. http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/K%E4ufermarkt.html, Stand 04.04.2010

[2] Vgl. http://www.hs-bremerhaven.de/Bachelorstudiengang_Produktionstechnologie.html, Stand 04.04.2010

[3] Vgl. Ossadnik (2009), S. 489

[4] Vgl. Nebl (2007), S. 808

[5] Vgl. Reichmann (2006), S. 359

[6] Vgl. Ossadnik (2009), S. 489

[7] Vgl. Bauer (2009), S. 14

[8] Vgl. Jung (2007), S. 501

Details

Seiten
17
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640669295
ISBN (Buch)
9783640669189
Dateigröße
554 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v153518
Institution / Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
2,0
Schlagworte
Controlling Produktionscontrolling Kennzahlen Abweichungsanalyse Wirtschaftlichkeit Produktivität Produktionsmanagement Kennzahlenanwendung

Autor

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