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Veränderungen in der Gesellschaft durch die Informationstechnik

Referat (Ausarbeitung) 2010 10 Seiten

Informatik - Allgemeines

Leseprobe

Gliederung

1 Einleitung

2 Geschichtlicher Rückblick

3 Damals und Heute

4 Vor- und Nachteile

5 Fazit

6 Literatur- und Quellenverzeichnis

1 Einleitung

Ich möchte in diesem Referat einen Überblick über technische Innovation in der Informationstechnik als auch Vor- und Nachteile, welche mit der Entwicklung dieser Technik einher gehen geben. Der geschichtliche Rückblick beschränkt sich auf die wichtigsten Entwicklungen dieser Branche.

Die Informationstechnik unterteilt sich in die Datenverarbeitung und die Informationsverarbeitung[1] sowie der für beide Bereiche benötigten Hard- und Software. Dies umfasst alle Geräte und Einrichtungen, welche zur Aufbereitung und Umwandlung von Informationen genutzt werden. Unter Datenverarbeitung wird der Umgang mit Datenmengen subsumiert. Ziel ist es, mehr Informationen über letztere zu gewinnen oder die Datenmengen zu verändern. Zusammenfassend umfasst die Informationstechnik alle Systeme und Geräte, zur Herstellung und elektronischen Übertragung von Informationen.

2 Geschichtlicher Rückblick

Conrad Zuse, ein deutscher Bauingeneur und Unternehmer, entwickelte 1936 den ersten frei programmierbaren Rechner der Welt. Der nach seinem Erfinder benannte “Zuse 1” arbeitete mit einem Binärsystem[2] Der Zuse 1 besaß alle Merkmale, welche einen modernen Computer charakterisieren, unter anderem ein Leitwerk, eine Programmsteuerung als auch eine Speicherkomponente. Da das Modell sehr kompliziert konstruiert war und zahlreiche mechanische Probleme beinhaltete, erwies es sich schnell als unzuverlässig (vgl. www.weller.de.)

Aus diesem Grund entwickelte Conrad Zuse das Modell “Zuse 3”. Der Zuse 3 verkörperte den ersten programmierbaren, voll funktionsfähigen Digitalrechner, welcher mit Relais[3] arbeitete. Zu dem besaß auch dieser Rechner alle Elemente eines modernen Computers. Darunter zählt unter anderem, dass die Eingabe über eine Tastatur erfolgte. Des Weiteren war der Computer in der Lage Multiplikationen, Divisionen und Quadratwurzeln in drei Sekunden durchzuführen. Er hatte eine Wortlänge von 22 Bit und eine Speicherkapazität von 64 Worten (vgl.www.weller.de).

Am 14. Februar 1963 entwickelten Ingenieur Presper Eckert und der Physiker John William Mauchly im Auftrag der Armee der Vereinigten Staaten den Electronic Numerical Integrator and Calculator, kurz ENIAC. Der ENIAC war die erste vollelektronische Rechenanlage der Welt. Sie benutzten Elektronenröhren[4] zur Repräsentation von Zahlen und elektrischen Pulsen. Dadurch erhielt der ENIAC eine höhere Rechenleistung als der Zuse 3. Zur Darstellung von Zahlen wurde mit einem Dezimalsystem gearbeitet (vgl. www.weller.de).

Mit dem ersten Personalcomputer “Altair 8800”, welcher im Jahre 1974 von Ed Roberts[5] erfunden wurde, begann das Zeitalter des Microcomputers. Der Altair 8800 stellte jedoch mehr einen Elektronikbaukasten mit dem Mikroprozessor Intel 8080 dar. Das System umfasste einen Arbeitsspeicher von 256 Byte. Selbst Bill Gates, der Gründer von Microsoft, schrieb seine ersten Programme auf dem Altair. Jedoch wurde der Personalcomputer (PC) erst erfolgreich durch die Geräte “Apple II” und “IBM-PC” (vgl. www.weller.de).

Der rasanten technischen Entwicklung zu Folge, besitzt heute fast jeder private Haushalt einen PC. Dies zeigt eine Statistik des Statistischen Bundesamtes Deutschland. Demnach nutzten im Jahr 2002 circa 61% einen Computer privat als auch beruflich. Bis 2005 stieg dieser Anteil der deutschen Bevölkerung auf 70% an und im Jahr 2008 arbeiteten 76% mit einem Computer. Aktuell sind es ebenfalls 76 % (vgl. www.destatis.de).

Die Informationstechnik umfasst nicht nur Computer und Rechensysteme. Ein großer Schritt in der Entwicklung der Informationstechnik impliziert die Erfindung des Internets. Im Auftrag der US-Luftwaffe wurde 1962 von einer kleinen Forschungsgruppe das ARPANET entwickelt. Letzteres sollte verschiedene Universitäten der Vereinigten Staaten, welche für das Verteidigungsministerium arbeiteten, verbinden. Das Netzwerk wurde durch zahlreiche Verbesserungen von einem Laborexperiment zu einem funktionsfähigem System umgewandelt. Verschiedenartige Computersysteme konnten miteinander verbunden und der Austausch von Daten auf verschiedene Arten und Weisen ermöglicht werden. Im Jahre 1984 erreichte die erste Internetverbindung Deutschland an der Universität in Dortmund. Im Laufe des Jahres waren danach etwa 1000 Rechner in ganz Deutschland an das Internet angeschlossen. Bis in die 90er Jahre wurde das Internet jedoch nur von Universitäten und militärischen Einrichtungen genutzt. In privaten Haushalten waren zu dieser Zeit nur wenige Kenntnisse über dieses System vorhanden.

[...]


[1] Die Informationsverabeitung wird auch als elektronische Datenverarbeitung terminiert.

[2] Das Binärsystem wird je nach gewählter Literatur auch als Dualsystem bezeichnet und arbeitet mit den Zeichen 0 und 1. Konträr existiert das Dezimalsystem, welches die Ziffern 0 bis 9 benutzt.

[3] Ein Relais stellt einen elektromagnetischen oder elektromechanischen Schatlter dar, welcher zum ein-, aus- und umschalten von Stromkreisen verwendet wird (vgl.wikipedia.de).

[4] Elektronenröhren sind Kolben, welche mit Gas gefüllt sind und aus Keramik oder Stahl bestehen. Sie besitzen mehrere Elektroden, davon mindestens eine Kathode, welche eine Heizung besitzt und eine Anode.

[5] Ed Roberts gründete ebenfalls die Firma MITS, was für Micro Instrumentation and Telemetry Systems steht.

Details

Seiten
10
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640656530
ISBN (Buch)
9783640656417
Dateigröße
460 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v153431
Institution / Hochschule
Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung; ehem. VFH Wiesbaden
Note
2,4
Schlagworte
Veränderungen Gesellschaft Informationstechnik

Autor

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