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Der moderne Revolutionsbegriff und die Rolle der Sprache der Revolution von 1989

Hausarbeit (Hauptseminar) 2010 31 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Die Entwicklung des Revolutionsbegriffes
a) Die Antike
b) Das Mittelalter
c) Der Revolutionsbegriff, wie er heute Verwendung findet

2. Die Revolutionsmerkmale im Werk „Die europäischen Revolutionen und der Charakter der Nationen“
a) Merkmale des Werkes von Rosenstock-Huessy, die nicht auf die deutsche Revolution von 1989 übertragbar sind

3. Die Rolle der Sprache in der deutschen Revolution von 1989

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang

Vorwort

Revolution - ein vielfach gesagter und oft fälschlicherweise benutzter Begriff um eine Krise bzw. Krisen zu charakterisieren. Die vorliegende Arbeit soll dem Leser im ersten Kapitel die Entwicklung der Semantik des Begriffs „Revolution“ näherbringen. Hierzu ist eine kurze Darstellung des Begriffs und seiner Bedeutung aus der Antike bis in die heutige Zeit vonnöten. Im zweiten Kapitel werden die Merkmale einer Revolution mit Bezug zu Eugen Rosenstock-Huessy's Werk „Die europäischen Revolutionen und der Charakter der Nationen“ dargestellt. Ausgehend von dem Merkmal der „Sprache“[1], versucht das dritte Kapitel eine Antwort zu finden auf die Frage, welche Sprache(n) charakteristisch in der deutschen Revolution von 1989 sich ihren Weg in die Öffentlichkeit bahnten und von der Gesellschaft okkupiert wurden. Im vierten Kapitel wird daraufhin ein kurzes Fazit gezogen.

Die vorliegende Arbeit beruht auf dem Auswerten von Sekundärliteratur. Hier bei bildet das Werk „Die europäischen Revolutionen und der Charakter der Nationen“, in der Ausgabe von 1987, von Eugen Rosenstock-Huessy die Basisgrundlage. Unter dem oben bereits genannten Merkmal wird dann weitere Forschungsliteratur hinzugezogen, um eventuelle Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede aufzuzeigen. Es werden zwar die ausgemachten Merkmale und Bedingungen einer Revolution kurz skizziert, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Etablierung einer „zweiten bzw. neuen Sprache“, welche in einer Revolution einen neuen Stellenwert erhält und weiterhin als Legitimationsgrundlage für die Herrschaftssicherung herangezogen werden kann.

Diesen Aufbau der Hausarbeit hält der Verfasser für sinngemäß, um erstens einen Überblick zu geben, wie sich die Bedeutung des Begriffs „Revolution“ im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Zweitens soll dargestellt werden, inwieweit die Merkmale von Revolution, die Rosenstock-Huessy ausmacht, auf die deutsche Revolution von 1989 anwendbar sind oder nicht. Dazu gehört der zum Beispiel bei Rosenstock-Huessy verwendete Sachsenspiegel[2]. Dieser bildet die Meinung heraus, dass nach der Russischen Revolution nur noch „Revolutionsunfähige“[3] übrig bleiben würden. Diesen Umstand gilt es zu überprüfen. Und drittens besitzt die „Sprache“ das ungeheuerliche Machtpotenzial selbst Regierungen und Institutionen hinwegzufegen.

Die eben aufgezählten Punkte zwei und drei bilden den Anreiz zu dieser Hausarbeit aus Sicht des Verfassers. Der Forschungsstand über die deutsche Revolution von 1989 ist durch viele Publikationen gut kommentiert. Dennoch werden durch den Verfasser gewisse Gruppen der Revolution, wie zum Beispiel die Intellektuellen in dieser Ausführung nicht mit berücksichtigt, obwohl sie ihre Rolle während der Revolution innehatten. Eine Kombination des Forschungsstandes mit dem Werk von Rosenstock-Huessy ist aber, bis auf eine bekannte Ausnahme,[4] gänzlich ausgeblieben.

I.Die Entwicklung des Revolutionsbegriffes

a) Die Antike

Der Begriff der Revolution ist zurzeit der Antike, nach heutigen Kenntnissen, nicht so auszumachen in seiner Bedeutung. Allerdings kannten die Griechen Umbrüche, mit denen einer breiteren Bevölkerungsschicht der Zugang zur Macht wenigstens offiziell gestattet schien. Die Forschung geht davon aus, dass sich zwischen 600 und 450 v. Chr. diese revolutionären Prozesse konstatieren lassen. Das Resultat sollte praktisch zu politischer Gleichheit führen. Innerhalb dieser Demokratien herrschten trotz dessen Minoritäten. Das eigentliche Novum war, dass auch ärmere Bürger Positionen innerhalb des Machtapparates mit einnehmen konnten.[5] Wird heutzutage dem Revolutionsbegriff unterstellt mit Gewalt einen politischen Umsturz herbeizuführen, so diente in der Antike „Unruhe und Gewalt [...] im Zusammenhang dieses Prozesses [...] [zur] Verteidigung des Überkommenen [...].‘‘ [6] Mit anderen Worten Gewalt wurde dazu verwendet die bestehende Herrschaftsordnung aufrechtzuerhalten. Sicherlich konnten durch die gewaltsame Herrschaftssicherung auch Veränderungen etabliert werden. Diese wider rum betrafen meist nur die eigene Polis und nur gewisse Bevölkerungsschichten. Damit lässt sich sagen, dass dem antiken Revolutionsbegriff bei den Griechen eine andere Bedeutung beigemessen werden kann, als heutzutage. Ein weiterer Punkt ist, dass die Griechen dem „Neuen“ kritisch gegenüberstanden. Das Beste Beispiel, um das zu verdeutlichen, ist ein Blick auf die Hegemonialmacht Sparta, in der sich über Jahrhunderte, bis auf einige Reformen, nichts verändert hat. Um es mit den Worten von Christian Meier zu sagen: „So blieben bei den Griechen Veränderung und Umsturz Mittel zum Zweck und allgemein gesagt: Unregelmäßigkeiten [...].“[7]

Zwischen Römern und Griechen verlaufen Parallelitäten. Das Römische Reich wurde jedoch nur durch den römischen Adel regiert. Der Zugang für breitere Schichten zu diesen Positionen musste hart erkämpft werden, was sich in den Kämpfen zwischen Plebejer und Patrizier niederschlug. Den adligen Patriziern gelang es sich zu Roms Führungsmacht zu machen. Die nichtadligen Plebejer fühlten sich daraufhin von dem Zugang zur Macht abgeschnitten. Es kam zu Unruhen, aber nicht zu einer Revolution. Diese wurden erst durch Zugeständnisse der Patrizier an die Plebejer beendet, indem ihnen mehr Befugnisse zu Teil wurden, an der Regierung mit teilzuhaben.[8] Selbst die Etablierung der Monarchie durch Augustus schildert Meyer, stellt keine Revolution dar, da eine neue Ordnung eine alte Ordnung zwar abgelöst hatte, dass aber bereits geschah, als die alte Ordnung durch jahrelange Bürgerkriege zermürbt war.[9]

Die Semantik des Revolutionsbegriffes unterliegt bereits in der Antike einer Mehrdeutigkeit, die dem heutigen Verständnis von Revolution ebenfalls zu Teil wird. So zeigt sich, dass Revolution für Verfassungsänderung (Platon, Aristoteles und Thukydides) stehen kann. Im fünften Jahrhundert v. Chr. gesellen sich die Worte „Neuerung“, „Unruhestiftung“ und „Gewaltaktionen“ zur Semantik dazu. Spätestens seit Solon bezeichnet Revolution auch „Stillstehen“ oder mit anderen Worten „Sich-Aufstellen“. Herodot gebraucht die Bezeichnung um Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zu charakterisieren. Des Weiteren kann der Begriff Revolution, seit Herodot, auch eine „Gruppe“ oder „Partei“ in bürgerkriegsähnlichen Zuständen kennzeichnen.[10]

Mit der lateinischen Sprache übernahm Rom teilweise die Bedeutung der griechischen Definition von Revolution. Überdies entwickelten sich im Latinum weitere Bedeutungen. „Seditio“ bezeichnet „Unbotmäßigkeit“ und „Aufruhr“ unter Bürgern. Dabei wird diese Bezeichnung kennzeichnend für die Gewalt von unten. Neben „Seditio“ wird derweilen auch „tumultus“ in gleichem bzw. ähnlichem Sinn verwendet. Es tauchen noch weitere Bedeutungen im Verlauf des römischen Imperiums auf, die sinngemäß eine Revolution, Aufruhr oder Bürgerkrieg (zum Beispiel Bellum civile) kennzeichnen. Für Meier erscheint das Wort „revolutio“ erst in christlicher Literatur der Spätantike. Allerdings ist der Gebrauch nicht auf die politische Ebene bezogen.[11] Diesen Ansichten folgt auch Karl Griewank in seinem Werk „Der neuzeitliche Revolutionsbegriff.“[12]

Es wird deutlich, dass bereits in der Antike sinnverwandte Bedeutungen auftauchen, um eine Krise zu bezeichnen. Da aber zum Beispiel den Griechen die Institution Staat nicht geläufig war, dürften sich diese Umwälzungen auf eher lokalem Boden abgespielt haben. Weiterhin wird sichtbar, inwieweit die heutige Bedeutung von Revolution noch antike Überreste der antiken Definitionen aufweist. Welchen Veränderungen der Begriff im Mittelalter unterlag, steht daher im Fokus des nächsten Unterkapitels.

b) Das Mittelalter

„Das Mittelalter kennt kein Äquivalent zum modernen Revolutionsbegriff, weder unter dieser noch unter einer andern Bezeichnung“[13], schreibt Jörg Fisch in seinem Aufsatz. Daher könne nur nach dem Ausmaß und der Weise gefragt werden, die später im Revolutionsbegriff eine Verbindung eingegangen sind, heißt es dort weiter. Um Unterschiede auszumachen zwischen der Geschichte des Wortes Revolution und dem nachträglich zugesprochenen Sachverhalt sind zwei Elemente zentral. Erstens die unrechtmäßige Gewaltanwendung zwischen rechtlich nicht gleichgestellten Parteien, mit dem Ziel teilweise einen Umsturz der Machtverhältnisse herbeizuführen. Und zweitens die Umwälzung des gesamten politisch­sozialen Gefüges, kurzfristig oder langfristig. Hier zeigt sich bereits, wie in der Antike, dass die moderne Semantik des Wortes Revolution das Produkt eines in der Geschichte der Zeit gereiften Prozesses darstellt. Dieser Prozess unterlag dabei den jeweiligen Definitionen und Interpretationen aus der Sicht der entsprechenden Protagonisten. Nunmehr rückt das Verständnis der astronomisch-astrologischen Bedeutung im lateinischen Sprachgebrauch in den Vordergrund, während die christlichen Bedeutungen in den Hintergrund gedrängt werden. Wichtig für die weitere Semantik des Revolutionsbegriffes ist, dass jetzt zur eher räumlichen Komponente einer Revolution, durch den Bezug zur Wiederkehr der Gestirne und der daraus möglichen Zeitmessung, eine zeitliche Komponente hinzukommt. Noch während des Bezuges auf die räumliche Bedeutung, spricht Jörg Fisch, auch von der „revolutio mundi“[14].

Rosenstock-Huessy beginnt im frühen Mittelalter mit seiner Darstellung der Gänge der Revolutionen über den europäischen Kontinent. Auffällig hierbei ist, das mit der Schilderung der Papstrevolution (ausgelöst durch den Investiturstreit, Anm. d. Verf.)) und der daraus resultierenden Gewaltenteilung in Kaisertum und Papsttum, die katholisch-römische Kirche, die zeitliche Komponente überwinden wollte, um die räumliche zu erobern.[15] Dies kann auf die politische Ebene bezogen werden. Da mit der Übernahme des Lehenswesens, durch den Papst über Süditalien, er in die weltliche Politik des Kaisers hinein intervenierte.[16]

Nach diesem kurzen Exkurs widmen wir uns wieder der Semantik des Revolutionsbegriffes.

„Im Lateinischen zeigte der Wortgebrauch im Spätmittelalter keine grundlegenden Veränderungen. Seit dem 12. Jahrhundert ist das Wort auch in den westlichen Sprachen nachgewiesen, nicht jedoch im Deutschen, wo es erst in der Neuzeit erscheint“, schreibt Jörg Fisch.[17] Er datiert die Übertragung auf den politischen Bereich auf das frühe 14. Jahrhundert in Italien.[18] Mit anderen Worten die Bedeutung des bis zu diesem Zeitpunkt verwendeten Wortes Revolution oder seiner Synonyme gelang der Auftritt auf der politischen Bühne, um allgemein Umstürze zu kennzeichnen. Allerdings nicht unter der Bedeutung, mit der der Begriff Revolution heutzutage verbunden wird.

c) Der Revolutionsbeariff, wie er heute Verwendung findet

Den neuzeitigen Revolutionsbegriff mit seiner Semantik gibt es erst seit der Französischen Revolution.[19] Es waren die Aufklärer des 18. Jahrhunderts, die das heutige Verständnis von dem Begriff Revolution prägten. Dabei konnten die Lexika als Waffe der Aufklärung dienen. Kennzeichneten sie nun „[den] Wandel aller Dinge [...] zur langfristigen, geschichtlich und moralisch begründeten Notwendigkeit [...], die den Weg zur Freiheit bereitet“.[20] Koselleck benennt mit der Einfuhr des Revolutionsbegriffes eine Einordnung von Ereignissen in feste Ablauffolgen und Fristen, die zeitlich dimensioniert sind.[21] Mit anderen Worten, durch die Verwendung des Revolutionsbegriffes war es gelungen ein Wort zu etablieren, welches synonym als Oberbegriff stehen konnte. Es vereinnahmte dabei, die bis dato geltenden sinnverwandten Begriffe, um eine Krise bzw. Krisen zu bezeichnen. Hierbei kennzeichnete der Revolutionsbegriff nicht nur die lokale Ebene, sondern angelehnt an den Umlauf der Gestirne, auch die zeitliche Dimension. Ein Hauch von unendlicher Wieder(holbarkeit)kehr und naturgesetzlicher Notwendigkeit liegt dieser Bedeutung zugrunde. Gleichzeitig wird der Revolutionsbegriff auf konkrete politische Ereignisse verwandt. Das Resultat bildet die Semantik des heutigen Verständnisses von Revolution. So steht Revolution für Herrscherwechsel, politische Morde, Aufruhr und Bürgerkriege, die der zeitlichen Dimension nach immer wiederkehren. Es zeigt sich, die Semantik des Revolutionsbegriffes ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite beruft sie sich auf das „Alte“[22]. Während sie auf der anderen Seite versucht[23] das „Neue“ in den Verlauf der Geschichte einzubinden. Bei genauer Betrachtung des Wortes Revolution ist diese Entwicklung (Evolution) im Begriff enthalten. Dabei liegt es wohl im Auge der Menschheit die Evolution der Vergangenheit zu betrachten, um für die Gegenwart und Zukunft Prognosen abgeben zu können. Das Resultat ist ein Kreislauf, der über Ereignisse in der Historie, über die Gegenwart, in die Zukunft reicht. In unserem Fall bedeutet dass, das vergangene Revolutionen, so einschneidend sie auch für die betroffenen Protagonisten waren, mit ihren Resultaten, die heutige Welt so geprägt haben, wie sie ist. Gleichzeitig erlauben sie dem Historiker, einen kritischen Blick, in die Zukunft. Soll heißen, wie entwickeln sich Gesellschaften und Regierungen unter bestimmten Bedingungen. Oder konkret: „Welche Fehler können/müssen/sollten vermieden werden, um einem Zusammenbruch entgegenzuwirken oder welche Veränderungen können aus einer Revolution hervorgehen, die auf die Gegenwart einwirken und daraus ableitend, kann/können sich diese in der Zukunft wiederholen bzw. was bedeuten sie für diese, etc. .

Abschließend bleibt noch zu klären, welche Arten von Revolution unterschieden werden.

Allgemein ermöglichen Revolutionen den Umsturz einer bestehenden Gesellschaftsordnung oder Lebensführung. Sie brechen dabei mit Tradition und Vergangenheit.[24] Während Fuchs/Raab die politische Revolution am häufigsten ausmachen, gehen Bayer/Wende von einer Veränderung der politischen, sozialen und ökonomischen Verhältnisse in kurzer Zeit aus.[25] Die Definition von Bayer/Wende kann als „Totalrevolution“ aufgefasst werden, da sie die grundlegenden Träger einer Gesellschaft eines Staates involviert. Mit anderen Worten die Revolution er-/umfasst die gesamten

Gesellschaftsschichten innerhalb eines Staates. Fuchs/Raab beschreiben in ihrer Definition von Revolution die notwendigen Ressourcen, die erst in die Hand der Revolutionäre gelangen müssen, da sie den Verlauf und den Ausgang entscheidend mit beeinflussen können. Die öffentliche Gewalt, Nachrichtenmittel, Versorgungsstellen und Materialvorräte müssen nach der Meinung von Fuchs/Raab daher in den Besitz der Revolutionäre übergehen.[26] Gerade die Einnahme dieser Ressourcen stellt die Revolutionäre jedoch vor eine schwere Wahl.

[...]


[1] Der Begriff „Sprache“ wird verwendet im Sinne Rosenstock-Huessy's als „Auftauchen einer anderen Logik, Operieren mit anderen Beweisen“ und seiner wirklichen Bedeutung der gesprochenen Sprache. Vgl. Rosenstock-Huessy, Die europäischen Revolutionen und der Charakter der Nationen, Moers, 1987, S. 24 und 110.

[2] Vgl. Rosenstock-Huessy, Eugen, Die europäischen Revolutionen und der Charakter der Nationen, Moers, 1987, S. 3-111, hier 71, siehe auch Anhang.

[3] Vgl. ebenda. Im Folgenden wird, wenn auf das Werk von Rosenstock-Huessy verwiesen wird, die Abkürzung „ERH“ verwendet.

[4] Ich beziehe mich hier auf die mündliche Aussage des Dozenten, der mir in seiner Sprechstunde mitteilte, dass er einen Aufsatz über ebendiese Konstellation geschrieben hätte, der kürzlich erscheinen soll bzw. eventuell schon ist.

[5] Vgl. Meier, Christian, Art. Revolution in der Antike, in: Geschichtliche Grundbegriffe - Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Stuttgart, 1984, S. 656 f.

[6] Vgl. a.a.O., S.658.

[7] Vgl. a.a.O., S.662.

[8] Eine ausführliche Darstellung bietet Gehrke, Hans-Joachim, Kleine Geschichte der Antike, München, 1999, S.84 f. .

[9] Vgl. Meier, Christian, Art. Revolution in der Antike, S. 663.

[10] Vgl. a.a.O., S.664 ff.

[11] Vgl. a.a.O., S.669. Der Begriff „revolutio“ wird auf das Wegwälzen des Steines vom Grab Christi, für den geordneten Umlauf der Sterne, die Wiederkehr und die Seelenwanderung verwandt.

[12] Siehe hierzu Griewank, Karl, Der neuzeitliche Revolutionsbegriff, Frankfurt/Main, 1969, S. 17.

[13] Vgl. Fisch, Jörg, Art. Mittelalter, in: Geschichtliche Grundbegriffe - Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Stuttgart, 1984, S. 670.

[14] Vgl. a.a.O., Fußnote 78, S. 671. Er bezieht sich dabei auf Thomas von Aquin, In libros physicorum 2,7,6. Opera omnia, t.4 (1980), 72: revolutio mundi, et morus stellarum. Was so viel bedeuten kann, wie: „Revolution der Welt (oder Erde, Himmel, aber auch Mense hen) und die Bewegung der Gestirne (Eigene Übersetzung, Anm. d. Verf.).

[15] Vgl. ERH, S. 136-142. Hier besonders S. 137 und S. 141.

[16] Vgl. ERH. S. 133 f. .

[17] Vgl. Fisch, Jörg, Art. Mittelalter, S. 671.

[18] Vgl a.a.O., S. 672. Konkret spricht er hier von „rivolture“ in denen sich verschiedene Städte Italiens und auch Frankreich befinden.

[19] Vgl. ERH, 1987, S. 7 f. .

[20] Vgl. Koselleck, Reinhart, Art. Wörterbuchebene , in: Geschichtliche Grundbegriffe - Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Stuttgart, 1984, S. 716.

[21] Vgl. ders, Art. Die Herausbildung eines geschichtlichen Revolutionsbeαriffes, in: Geschichtliche Grundbegriffe - Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Stuttgart, 1984, S. 717.

[22] Mit „Alt“ beziehe ich mich auf die Wiederkehr und den ewiglichen Kreislauf der Gestirnkonstellationen.

[23] Was ihr zweifelslos auch gelungen ist, blickt man auf die Resultate der vergangenen Revolutionen. Vgl. ERH, Die europäischen Revolutionen und der Charakter der Nationen, Moers, 1987.

[24] Vgl. Fuchs, Konrad/ Raab, Heribert, Art. Revolution, in: dtv-Wörterbuch zur Geschichte, Band 2, 1987, S. 710-711 und Bayer, Erich/Wende, Frank, Art. Revolution, in: Wörterbuch zur Geschichte, 1995, S. 479.

[25] Vgl. jeweils a.a.O. Fuchs/Raab, S. 710 , Bayer/Wende, S. 479.

[26] Vgl. Fuchs/Raab, S. 710.

Details

Seiten
31
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640645770
ISBN (Buch)
9783640645541
Dateigröße
770 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v152742
Institution / Hochschule
Universität Bielefeld
Note
2,0
Schlagworte
Revolution Rosenstock Huessy SED Legitimation Sprache Opposition DDR Sachsenspiegel Merkmale Veränderung Volk friedlich Leipzig Montagsdemonstration 1989

Autor

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