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Der Kaukasus-Konflikt

Ethnische und nationale Konflikte in Entwicklungsländern

Hausarbeit (Hauptseminar) 2004 44 Seiten

Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Kaukasus-Region
2.1 Physische Gliederung
2.2 Klima
2.3 Bodenschätze
2.4 Politische Gliederung
2.5 Religionen
2.6 Ethnische Gliederung

3. Historische Ausgangsbedingungen
3.1 Historie bis zum 18. Jahrhundert
3.2 Die Zeit der Russischen Expansion
3.3 Die Sowjetisierung der Kaukasus-Region
3.4 Stalins Nationalitätenpolitik

4. Konflikte nach Auflösung der Sowjetunion
4.1 Berg-Karabach
4.2 Georgien
4.3 Prigorodny-Rajon
4.4 Tschetschenien

5. Fazit

6. Abbildungsverzeichnis

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Mit dem sich durch Glasnost und Perestroika abzeichnenden Zerfall der Sowjetunion wurde ab Mitte der 80er Jahre immer offensichtlicher, dass es das „Sowjetvolk“ an sich, im Sinne einer ethnisch homogenen Herkunft und eines einheitlichen Staatsterritoriums, nicht gab. Nichtrussische Völker nutzten die neuen Freiheiten, um sich zunehmend auch öffentlich vom Sowjetischen bzw. Russischen zu distanzieren.1

Zum Ausdruck kam dies in einer Reihe nationaler Unabhängigkeitsbestrebungen, die teilweise friedlich verliefen, zum Beispiel in den baltischen Staaten, und teilweise schwerwiegende militärische Auseinandersetzungen mit der Zentralmacht in Moskau nach sich zogen. Die katastrophale Nationalitätenpolitik der Sowjetunion in der Kaukasus-Region forderte einen späten Tribut.2 In dieser Region führte die „Souveränitätsparade“3 zu umfangreichen Zerstörungen, unvorstellbaren Menschenrechtsverletzungen, großen Flüchtlingsbewegungen und politischen Spannungen, die auch heute noch den Status quo darstellen.

Im Vorfeld soll klargestellt werden, dass der Kaukasus-Konflikt erstens nicht nur aus einem singulären Konflikt besteht, sondern aus einem sehr komplexen Geflecht mit einer Vielzahl von Konflikten und zweitens erstreckt sich der Kaukasus-Konflikt nicht bzw. nicht nur auf den Kaukasus als Gebirge, sondern auf die gleichnamige Region, die neben anderen naturräumlichen Einheiten auch den Kaukasus mit einschließt. Ziel dieser Hausarbeit soll sein, die Ursachen des Konfliktes aufzuzeigen. Aus diesem Grunde wird im folgenden Kapitel die Kaukasus-Region vorgestellt. Im dritten Kapitel werden die historischen Ausgangsbedingungen erläutert, die zum heutigen Zustand in der Region führten. Im vierten Kapitel wird eine Auswahl von Konflikten im Kaukasus nach dem Zerfall der Sowjetunion dargestellt. Eine abschließende Behandlung aller Konflikte kann an dieser Stelle nicht geleistet werden. Im fünften und letzten Kapitel werden in einem Fazit die Ursachen des Konfliktes zusammengefasst.

2. Die Kaukasus-Region

2.1 Physische Gliederung

Die Kaukasus-Region wird im Norden von der Kuma-Manytsch-Senke, im Süden durch das Hochland von Armenien bzw. die zwischen Iran und Aserbaidschan verlaufende politische Grenze, im Osten durch das Kaspische Meer und im Westen durch das Schwarze Meer begrenzt.4 Wie auf Abbildung 1 zu sehen ist, setzt sich die KaukasusRegion aus fünf naturräumlichen Haupteinheiten zusammen.

Abb.1: Die Kaukasus-Region physisch (Quelle: IPB. Kaukasus-Region 2003, S. 24)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die erste Haupteinheit besteht aus dem nördlichen Kaukasusvorland. Darin ein- geschlossen sind im weiteren Sinne die Kuban-Ebene, das Stawropoler-Plateau und das Kaspische Tiefland. Die zweite Haupteinheit besteht aus dem Großen Kaukasus, einem Bestandteil des in Nordwest-Südost Richtung streichenden kaukasischen Gebirgs- systems im Bereich der känozoischen europäisch-asiatischen Faltungszone.5 Die höchste Erhebung im Großen Kaukasus ist der auf russischem Territorium liegende Elbrus mit 5.642 m Höhe. Die dritte Haupteinheit bildet die sich südlich an den Großen Kaukasus anschließende Transkaukasische Senke mit der Rioni-Niederung am Schwarzen Meer und dem Kura-Arax-Tiefland am Kaspischen Meer. Der kleine Kaukasus bildet die vierte Haupteinheit. Die fünfte Haupteinheit besteht aus dem Hochland von Armenien und der südlich von Eriwan liegenden Ararat-Ebene.6

Größere Flüsse sind der im Großen Kaukasus entspringende, durch das nördliche Kaukasusvorland verlaufende und ins Kaspische Meer mündende Terek sowie die im Kleinen Kaukasus entspringende und über die Transkaukasische Senke ebenfalls ins Kaspische Meer mündende Kura. Der Sewansee in Armenien zählt mit einer Fläche von 1.244 km² zu den größten Hochgebirgsseen der Welt.7

2.2 Klima

Die Kaukasus-Region liegt im Bereich des Westwindgürtels. Der nördliche Kaukasus wird von polaren Luftmassen bestimmt. Ein weiteres Vordringen dieser Luftmassen nach Süden wird jedoch durch den Großen Kaukasus verhindert, so dass Transkaukasien von tropischen Luftmassen beherrscht wird. Für die gesamte Region gilt eine von Westen nach Osten gerichtete Zunahme der thermischen und hygrischen Kontinentalität (siehe Abbildung 2).8

Der Nordkaukasus ist von dem deutlichen Gegensatz zwischen Winterkälte und sommerlicher Erwärmung gekennzeichnet. Der jährliche Witterungsgang wird natürlich entscheidend von der Höhenlage beeinflusst. Die zwischen Großem und Kleinem Kaukasus in Nord-Süd-Richtung verlaufende Suram-Kette bedingt in der zum Schwarzen Meer geöffneten Rioni-Niederung eine relative Wärmegunst mit zum Teil immergrüner Vegetation. Die östliche, auf der Leeseite der Suram-Kette liegende KuraArax-Niederung, weist bereits Steppen- und Halbwüstencharakter auf. Nur im Tiefland von Lenkoran, gelegen im Südosten des Kura-Arax-Tieflandes im Luv des TalyschGebirges, tritt noch subtropisches Klima auf.9

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2: Die Kaukasus-Region klimatisch (Quelle: STADELBAUER 1995, S. 18)

2.3 Bodenschätze

Zu den wichtigsten Bodenschätzen in der Kaukasus-Region gehören Erdöl und Erdgas. Im Kaspischen Raum werden nach Schätzungen maximal 34 Milliarden Barrel vermutet. Das Vorkommen ist also fast so hoch wie das von Nordsee (22 Mrd. Barrel) und USA (17 Mrd. Barrel) zusammen.10

Größere Erdölvorkommen gibt es im Kubangebiet, in Tschetschenien, in Aser- baidschan sowie unter dem Meeresboden des Kaspischen Meeres (siehe Abbildung 3). Im Westen Georgiens gibt es größere Kohle-, Baryt- und Marmorvorkommen. Im Bereich des Kleinen Kaukasus existieren Eisenerz- und Buntmetallerzlagerstätten.

Kupferlager befinden sich im südlichen Armenien und Aluminium- und Eisenvorkommen im Westen Aserbaidschans.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3: Bodenschätze in der Kaukasus-Region (Quelle: STADELBAUER 1995, S. 22)

2.4 Politische Gliederung

Die Region Nordkaukasien besteht aus sieben Teilrepubliken, die politisch zur Russischen Föderation gehören (siehe Abbildung 4). Die Republiken sind nach den jeweiligen nichtrussischen Titularnationalitäten benannt: Adygien, Karatschai- Tscherkessien, Kabardino-Balkarien, Nordossetien-Alanien, Inguschetien, Tschet- schenien und Dagestan. Insgesamt leben in diesen Republiken 6,5 Mio. Menschen. Weiterhin gehören zum Nordkaukasus die südrussischen Gebietseinheiten Krasnodar (5,1 Mio. Einwohner), Stawropol (2,7 Mio. Einwohner) und Rostow (2,7 Mio. Einwohner). Mit den sieben Republiken bilden diese drei Gebietseinheiten den südlichen Föderalbezirk Russlands. Die Gesamtbevölkerung beträgt ca. 17 Mio. Menschen.11

Die Region Südkaukasus setzt sich aus den drei unabhängigen Republiken Armenien, Aserbaidschan und Georgien zusammen. Armenien ist mit 29.740 km² so groß wie Brandenburg und hat 3,2 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Eriwan. Armenien hält Berg-Karabach, die Exklave armenischer Siedler auf aserbaidschanischem Territorium, militärisch besetzt. In Aserbaidschan leben 8,2 Millionen Menschen. Mit 86.600 km² ist es ca. doppelt so groß wie Niedersachsen. Die Hauptstadt ist Baku. Des Weiteren gehört die Exklave Nachitschewan zu Aserbaidschan.12

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.4: Politische Gliederung der Kaukasus-Region (Quelle: IPB. Kaukasus-Region 2003, S.1)

Die Hauptstadt Georgiens ist Tiflis. Auf georgischem Territorium befinden sich die abtrünnigen Gebiete Abchasien, Adscharien und Südossetien. Das Land hat 5,2 Millionen Einwohner und ist mit 69.700 km² so groß wie Bayern. Die Gesamtbevölkerung im Südkaukasus beträgt also 16,6 Millionen Menschen.13

2.5 Religionen

In der Kaukasus-Region sind hauptsächlich die zwei großen Religionen Christentum und Islam in ihren unterschiedlichen Richtungen vertreten (siehe Abbildung 5). Das Christentum ist in Armenien, Georgien und den Regionen Krasnodar und Stawropol die am meisten verbreitete Religion. Der Islam dagegen ist in allen sieben Republiken des Nordkaukasus und in Aserbaidschan die dominierende Religion. Die Bevölkerung in den Regionen Krasnodar und Stawropol ist Anhänger der russisch-orthodoxen Kirche. In Armenien ist die armenisch-gregorianische Kirche verbreitet und in Georgien die georgisch-orthodoxe Kirche. Die Moslems in den Republiken des Nordkaukasus sind überwiegend sunnitische Muslime.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.5: Religionen in der Kaukasus-Region (Quelle: STADELBAUER 1995, S. 35)

Die Bevölkerung Abchasiens und Adschariens sind ebenfalls Sunniten. Die muslimische Bevölkerung in Aserbaidschan ist zu 75% schiitisch und zu 25% sunnitisch.14

Neben dem „offiziellen Islam“ spielt der „inoffiziellen Islam“ im östlichen Nordkaukasus, speziell in Tschetschenien und Dagestan, eine wichtige Rolle. Staatlich nicht anerkannte Organisationen haben sich der Kontrolle der religiösen Verwaltung entzogen und formieren sich in Sufi-Bruderschaften, die einen sehr konservativen Islam vertreten.15

In den schwer zugänglichen Bergregionen der nördlichen Kaukasusrepubliken existieren außerdem noch Elemente des vorchristlichen Volksglaubens. Im nördlichen Armenien und im östlichen und südlichen Kaukasus gibt es vereinzelte Zentren des Judentums.

2.6 Ethnische Gliederung

Die Kaukasus-Region weist eine sehr hohe ethnische Vielfalt auf und gehört damit zu den ethnisch am stärksten differenzierten Gebieten der Erde. Nach dem Hauptkriterium Sprache lassen sich über 60 verschiedene Völker in der Kaukasus-Region unterscheiden.16

Dies ist zum einen die Folge der Kleinräumigkeit und Abgeschiedenheit der Bergregionen, in deren schwer zugänglichen Bergtälern sich zahlreiche Völker herausbilden konnten und zum anderen das Ergebnis der durch den äußeren Druck fremder Mächte ausgelösten innerkaukasischen Wanderungen und Zuwanderungen aus nicht-kaukasischen Gebieten.17

Die höchste ethnische Homogenität weist Armenien mit einem Bevölkerungsanteil der Armenier von über 96% auf.18 Die größte ethnische Heterogenität besitzt Dagestan mit über 30 verschiedenen Volksgruppen, die eine eigene Sprache sprechen.19 Die kaukasische Bevölkerung gehört drei großen Sprachfamilien an (siehe Abbildung 6). Die kaukasische Sprachfamilie besteht aus autochthonen kaukasischen Völkern und untergliedert sich in die west-, süd- und ostkaukasische Gruppe. Zur westkaukasischen Gruppe gehören Abchasen, Adygier, Tscherkessen und Kabardiner. Zur südkaukasischen Gruppe gehören die Georgier. Tschetschenen, Inguschen und die dagestanische Gruppe gehören zur nachischen bzw. ostkaukasischen Gruppe.20

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.6: Ethnien in der Kaukasus-Region (Quelle: IPB. Kaukasus-Region 2003, S. 4)

Zur indoeuropäischen Sprachfamilie gehören die armenische, griechische, iranische und slawische Gruppe. Die iranische Gruppe besteht aus Kurden, Osseten, Taten, Bergjuden und Talyschen. Die altaiische Sprachfamilie ist im Kaukasus mit der türkischen Gruppe vertreten und setzt sich aus Aserbaidschanern, Balkaren, Karatschaiern und Kumyken zusammen.21

Wie auf Abbildung 6 zu sehen ist, sind die Völker der altaiischen Sprachfamilie überwiegend in der nordöstlichen und südöstlichen Kaukasus-Region vertreten. Die Mehrheit der indoeuropäischen Sprachfamilie, also Russen und Osseten, dominieren im Nordkaukasus. Lediglich die Armenier und eine kurdische Minderheit siedeln im Südkaukasus. Die Angehörigen der kaukasischen Sprachfamilie besiedeln den Nordosten und Nordwesten der Kaukasus-Region. Im Südkaukasus ist die kaukasische Sprachfamilie nur durch die Georgier vertreten. In vielen Regionen besteht eine Verflechtung und Überlagerung der Siedlungsgebiete mit Völkern unterschiedlicher ethnischer Herkunft. So sind in Aserbaidschan Völker altaiischer, aber auch indoeuropäischer Abkunft zu finden. In Georgien siedeln Völker kaukasischer und indoeuropäischer Herkunft. Im Nordkaukasus jedoch bildet das Nebeneinander von Völkern aller Sprachfamilien ein „ethnisches Mosaik“ und liefert gleichzeitig den Hinweis auf eine ereignisreiche Historie.

[...]


1 Vgl. PIETZONKA, B. (1995): Ethnisch-territoriale Konflikte in Kaukasien. Eine politisch-geographische Systematisierung. Baden-Baden: Nomos Verl.-Ges., S. 145 u. 155.

2 Vgl. HALBACH, U. (1995): Von Mansur zu Dudajew? Widerstandstraditionen der nordkaukasischen Bergvölker. In: Krisenherd Kaukasus. Uwe Halbach/Andrea Kappeler (Hrsg.). Baden-Baden: Nomos Verl. Ges., S. 200.

3 HALBACH, U. (2003): Nordkaukasien - von Widerstand geprägt. In: Informationen zur politischen Bildung. Kaukasus-Region. Bonn: Erich Schmidt Verlag. S. 6.

4 Vgl. PIETZONKA 1995, S. 26.

5 Vgl. PAFFENGOLZ, K.-N. u. P.D. GAMKRELIDSE (1963): Tektonik des Kaukasus.In: Geologischer Abriss des Kaukasus. hrsg. v. Geotektonischen Institut der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin Heft 5/6. Berlin: Akademie Verlag. S. 172 ff.

6 Vgl. STADELBAUER, J. (1995): Die Krisenregion Kaukasien: Geographische, ethnische und wirtschaftliche Grundlagen. In: Krisenherd Kaukasus. Uwe Halbach/Andrea Kappeler (Hrsg.). Baden-Baden: Nomos Verl. Ges., S. 15.

7 DIERCKE Länderlexikon (1999). Braunschweig: Westermann. S. 72.

8 Vgl. PIETZONKA 1995, S. 26.

9 Vgl. PIETZONKA 1995, S. 33.

10 KRECH, H. (Hrsg.). (2002): Der Zweite Tschetschenien-Krieg (1999-2002). Ein Handbuch. Berlin: Köster. (Bewaffnete Konflikte nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes; Bd. 11). S. 15.

11 Vgl. HALBACH 2003, S. 3.

12 Vgl. AUCH, E.-M. (2003): Südkaukasien - Staaten mit Territorialkonflikten. In: Informationen zur politischen Bildung. Kaukasus-Region. Bonn: Erich Schmidt Verlag. S. 10 ff.

13 Ebd. S. 16.

14 Vgl. PIETZONKA 1995, S. 33.

15 Vgl. PIETZONKA 1995, S. 61.

16 Vgl. STADELBAUER 1995, S. 33.

17 Vgl. HALBACH 2003, S. 4-5.

18 ERDMANN, K.-H. u. T. HECKEL. (2003): Armenien. In: Geographische Rundschau. 55. Jg., H. 9, S. 63.

19 HALBACH 2003, S. 4.

20 Vgl. PIETZONKA 1995, S. 54 ff.

21 Ebd. S. 55.

Details

Seiten
44
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783640644964
ISBN (Buch)
9783640644858
Dateigröße
858 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v152514
Institution / Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – Institut für Geographie
Note
1,0
Schlagworte
Kaukasus Konflikt Sowjetunion Russland Tschetschenien Berg-Karabach Georgien Krieg Terrorismus ethisch Aserbaidschan Stalin Dudajew Bassajew Regionale Geographie

Autor

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