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Massenmedien und Wahlbeteiligung

Theoretische Überlegungen auf einem kaum erschlossenen Feld der empirischen Wahlforschung

Hausarbeit (Hauptseminar) 2009 28 Seiten

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der sozialpsychologische Ansatz und die Erklärung von Nichtwahl
2.1 Das Michigan-Modell zur Erklärung von Wahlverhalten
2.1.1 Das Konzept der Parteiidentifikation
2.1.2 Sachfragen- und Kandidatenorientierungen
2.2 Ein modifiziertes Modell im Rahmen des Michigan-Ansatzes
2.3 Parteiidentifikation und Wahlbeteiligung

3. Medienwirkungen auf Einstellungen

4. Massenmedien und Wahlbeteiligung
4.1 Kurzfristige Medieneinflüsse auf die Wahlbeteiligung
4.2 Langfristige Medieneinflüsse auf die Wahlbeteiligung

5. Fazit und Ausblick

6. Anhang

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Wahlen sind Schlüsselereignisse in den Demokratien unserer Zeit. Sie sind nicht nur die elementarste Form politischer Partizipation, sondern in den modernen Massendemokratien auch der gängige Weg, auf dem das Volk als Träger der Staatsgewalt Macht verleiht – indem es Personen oder Parteien auf Zeit mit der politischen Entscheidungsfindung betraut (vgl. Schmitt 2005: 3-5). Waldron bezeichnet regelmäßige Wahlen gar als das „Recht der Rechte“ des Bürgers in Demokratien (zitiert nach Schmitt 2005: 5).

Aus dieser Perspektive mag es zunächst ein wenig verwundern, dass die empirische Wahlforschung in Deutschland der Stimmenthaltung lange Zeit nur geringe Aufmerksamkeit widmete – was nicht zuletzt darauf zurückzuführen sein dürfte, dass die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen bis in die 1970er Jahre hinein sehr hoch war und zeitweilig über 90 Prozent lag (vgl. Kleinhenz 1995: 17). Keineswegs verwundern kann es dagegen, dass angesichts sinkender Wahlbeteiligungsraten (siehe Abbildung 1 im Anhang) die Nichtwähler spätestens seit Anfang der 90er Jahre verstärkt in den Blickpunkt gerückt sind (vgl. Falter/Schumann 1994: 161-162 und Caballero 2005: 329-330).

Sehr ähnlich verlief die politikwissenschaftliche Aufmerksamkeitskurve für die Rolle von Massenmedien bei Wahlen. Lange Zeit kaum berücksichtigt, erfuhren die Medien in der empirischen Wahlforschung jüngst eine erheblich gesteigerte Aufmerksamkeit, obgleich sie immer noch ein Schattendasein fristen (vgl. Brettschneider 2005: 473-474, 497-499). Die bedeutendste Rolle spielen dabei Untersuchungen, wie Massenmedien die Entscheidung zur Wahl einer bestimmten Partei beeinflussen (vgl. dazu ebenfalls Brettschneider 2005).

Nach wie vor weitgehend ausgeblendet ist indes die Frage, ob und – falls ja – wie sich Massenmedien auf die Beteiligung an Bundestagswahlen auswirken; also darauf, ob jemand sich überhaupt zum Urnengang entschließt oder gar nicht wählen geht. Ziel dieser Arbeit ist es, auf diesem kaum erschlossenen Feld eine Orientierung zu liefern. Mangels empirischer Daten wird diese Orientierung in erster Linie theoretisch sein. Es geht im Folgenden also darum Hypothesen zu formulieren, auf welchen Wegen Massenmedien zu einem Sinken der Wahlbeteiligung führen können. Soweit vorhanden, wird die Plausibilität dieser Hypothesen an geeigneten Stellen mit empirischen Daten illustriert.

Zunächst gilt es bei diesem Vorhaben ein Modell zu entwickeln, welches die Entscheidung des Wählers für oder gegen eine Wahlteilnahme erklären kann. Die etablierte Nichtwahlforschung greift dazu auf theoretische Ansätze aus der Wahl- und Partizipationsforschung zurück (vgl. Caballero 2005: 330; vgl. zur Unterscheidung zwischen Ansatz und Modell Schoen/Weins 2005: 188, Fn. 1). In der Wahlforschung wiederum haben sozialpsychologische Modelle, die auf dem Ansatz der Michigan-School fußen (vgl. besonders Campbell/Converse/Miller/Stokes 1960), eine herausgehobene Stellung. Dieser Ansatz gründet seine Erklärungen für die Entscheidung eines Wählers zugunsten einer bestimmten Partei auf die berühmt gewordene Determinantentrias aus langfristiger Parteiidentifikation und deren Zusammenspiel mit kurzfristigen Sachfragen- und Kandidatenorientierungen.

In der Nichtwahlforschung kann dieser Ansatz mit seinen Erklärungsgrößen ebenfalls eingesetzt werden, da die individuelle Entscheidung zur Wahlteilnahme als Teil der Wahlentscheidung an sich betrachtet wird (vgl. Caballero 2005: 344; vgl. für eine frühe Anwendung in Deutschland Falter/Schumann 1994). Im Folgenden soll das Erklärungsmodell der Michigan-School dargestellt und für diese Arbeit modifiziert und spezifiziert werden.

Um sich mit der Frage nach Medienwirkungen auf die Wahlbeteiligung auseinandersetzen zu können ist darüber hinaus grundsätzlich zu fragen, ob Medien überhaupt einen Einfluss auf Rezipienten haben. Das mag selbstverständlich klingen und plausibel erscheinen; in Anbetracht der langjährigen und andauernden Diskussionen über den Einfluss von Medien (vgl. Donsbach 1991: 18-19) kann davon aber keineswegs per se ausgegangen werden.

Deshalb soll die Frage nach Medienwirkungen auf Einstellungen im Lichte des modifizierten und erweiterten sozialpsychologischen Modells betrachtet und sodann mit der Kernfrage dieser Arbeit verknüpft werden: wie Massenmedien zu einem Sinken der Wahlbeteiligung führen können. Dabei werden einige Befunde der kommunikations- und publizistikwissenschaftlichen Medienforschung vorgestellt, wobei diese lediglich der Illustration der aufgestellten Hypothesen dienen (vgl. auch oben). Abschließend werden die Hypothesen zum Einfluss der Massenmedien auf die Wahlbeteiligung zusammengefasst und eingeordnet.

2. Der sozialpsychologische Ansatz zur Erklärung von Nichtwahl

In der Wahlforschung wird unter dem sozialpsychologischen Ansatz üblicherweise jener Ansatz der Michigan-School mit den drei Komponenten Parteiidentifikation (im Folgenden auch kurz PI), Issue-Orientierung und Kandidatenorientierung verstanden. Campbell et al (1960: 89-115) hatten sich bereits im American Voter Gedanken über die Entscheidung zur Beteiligung an einer Wahl gemacht und dabei weitere Einstellungskonstrukte betrachtet, ohne sie in den Mittelpunkt ihrer Analyse zu stellen.

In der Nichtwahlforschung wird der sozialpsychologische Ansatz in einem weiter gefassten Sinne verstanden. Er schließt fünf Einstellungsgrößen ein, die so genannten civic orientations. Dazu zählen neben der bekannten PI vier weitere, langfristig stabile Einstellungskonstrukte: erstens das Wahlpflichtgefühl, also die Akzeptanz einer Wahlnorm als Pflicht eines guten demokratischen Bürgers (nicht zu verwechseln mit einer gesetzlichen Wahlpflicht), zweitens die politische Involvierung (innerliche Verbundenheit mit und Aufmerksamkeit für Politik), drittens Formen der politischen Zufriedenheit und viertens die political efficacy. Letztere bezeichnet das Gefühl der politischen Wirksamkeit, also die Wahrnehmung des Wählers, mit seiner Stimme politischen Einfluss nehmen zu können (vgl. Caballero 2005: 344-345, 349-350; vgl. auch bereits Campbell et al 1960: 97-110).

Auf alle der genannten Faktoren sind – in sehr unterschiedlichem Maße – Medieneinflüsse denkbar, der Fokus dieser Arbeit liegt dennoch auf der Parteiidentifikation. Zum einen, weil sie sich empirisch als eine der stärksten Erklärungsgrößen für eine Wahlbeteiligung erwiesen hat (vgl. etwa Caballero 2005: 347 und Falter/Schumann 1994: 199-200), zum anderen aber auch, weil diese Größe einen besonderen Reiz besitzt. Die Parteiidentifikation wurde eingeführt in einem Modell zur Erklärung der Entscheidung des Wählers für eine bestimmte Partei; entsprechend elegant ist es, mit demselben Modell auch die Wahlenthaltung zu erklären (vgl. Falter/Schumann 1994: 199).

2.1 Das Michigan-Modell zur Erklärung von Wahlverhalten

Nach mehreren Vorarbeiten veröffentlichten Angus Campbell und seine Kollegen im Jahr 1960 „The American Voter“ und stellten dort ein Modell zur Erklärung des Wählerverhaltens bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen vor. Dieses beinhaltet die Komponente Parteiidentifikation (vgl. Campbell et al 1960: 120-145) sowie die induktiv – durch offene Fragen – gewonnenen Komponenten Sachfragenorientierung in innenpolitischen und außenpolitischen Fragen, Bewertungen der Kandidaten beider Parteien, gruppenbezogene Einstellungen und Einstellungen zur Regierungspartei (vgl. Campbell et al 1960: 67).

Die Herausbildung der Wahlentscheidung veranschaulichen sie mit einem Trichter, dem so genannten Funnel of Causality (vgl. Campbell et al 1960: 24-37). Die oben genannten Komponenten liegen an der Mündung des Trichters und sind dem Wahlverhalten direkt vorgelagert. Nur diese politischen Einstellungen üben einen unmittelbaren Einfluss auf das Wahlverhalten aus. An der Mündung sind aber – gleich einem Trichter – eine Vielzahl von Ereignissen repräsentiert, die mitunter Jahre zurückliegen. Dahinter steckt die aus Lewins Feldtheorie entwickelte Annahme, dass „the individual’s party identification at the current time […] is a perfect distillation of all events in the individual’s life history that have borne upon the way in which he relates himself to a political party“ (Campbell et al 1960: 34).

Unter den Einstellungen an der Mündung des Trichters kommt der PI besondere Bedeutung zu. Sie ist nicht nur langfristig stabil, sondern den anderen Größen auch zeitlich und kausal vorgelagert; sie „färbt“ die Wahrnehmung der Kandidaten und der Sachfragen (vgl. Schoen/Weins 2005: 195-196). Die PI prägt als eine „standing decision“ (Campbell et al 1960: 120 in Anlehnung an den Politologen Valdimer O. Key) die Wahlentscheidung vor, gleichsam durch ihre färbende Wirkung auf die Wahrnehmung der anderen Komponenten, wie sie auch selbst einen direkten Einfluss auf die Wahl der Identifikationspartei hat (vgl. Gabriel 2002: 236; siehe für eine schematische Darstellung auch Abb. 2).

2.1.1 Das Konzept der Parteiidentifikation

Campbell et al (1960: 121) beschreiben PI als „psychological identification [with a party], which can persist without legal recognition or evidence of formal membership.“ Die Grundlage für ihre Vorstellung von PI entstammt der Referenzgruppentheorie in der Psychologie. Jene sieht „[…]the attracting or repelling quality of the group as the generalized dimension most critical in defining the individual-group relationship, and it is this dimension that we call identification“ (Campbell et al 1960: 121). Dieses Konzept wird dann auf Parteien angewendet: „We use the concept here to characterize the individual’s affective orientation to an important group-object in his environment. […] [T]he political party serves as the group toward which the individual may develop an identification, positive or negative, of some degree of intensity“ (Campbell et al 1960: 121-122).

Ein solches Verständnis von PI wird von verschiedenen moderneren Ansätzen nicht mehr geteilt (vgl. Weisberg/Greene 2003; vgl. auch Schoen/Weins 2005: 206, Fn. 17), jedoch hat die neuere Sozialpsychologie die aus der Referenzgruppentheorie abgeleitete Vorstellung mehr spezifiziert denn grundlegend in Frage gestellt. „Party identification might be interpreted somewhat different today, […] but the basic concept remains intact“ (Weisberg/Greene 2003: 113). Auf eine Vertiefung dieser Diskussion wird daher hier verzichtet.

Die PI wird von den Wählern im Laufe ihres Lebens entwickelt (vgl. dazu auch die obigen Ausführungen zum Funnel of Causality) und zeichnet sich durch eine hohe langfristige Stabilität aus, stabilisiert sich sogar langfristig selbst und wird mit zunehmendem Lebensalter immer intensiver. Dies gründet auf der Annahme, dass PI die Wahrnehmung des politischen Geschehens zugunsten der Identifikationspartei färbt; und auch dem Ankreuzen der Identifikationspartei auf dem Wahlzettel wird eine bestätigende, die PI verstärkende Wirkung zugeschrieben (vgl. Schoen/Weins 2005: 210-213). Je stärker eine PI ist, desto schwerer ist es, sie zu verändern. Intensität und Stabilität einer PI hängen wiederum von deren Alter ab; je älter sie ist, desto stabiler ist sie (vgl. Falter/Schoen/Caballero 2000: 263-264).

Wechsel der PI sind zwar prinzipiell möglich, treten aber nur sehr selten auf – als Reaktion auf gravierende persönliche Veränderungen oder nationale politische Krisen etwa (vgl. Schoen/Weins 2005: 210). Mit Bezug auf Letztere sprechen Campbell et al (1960: 135) von „rare moments of our political history“, in denen „the great realignments occur that change the course of electoral politics for years to come“.

Dennoch gilt die PI auch außerhalb solcher extremer Phasen – wenn auch nur schwer und sehr langsam – als veränderbar. Reziproke Effekte, also Rückwirkungen von divergierenden Kandidaten und/oder Sachfragenpräferenzen auf die PI, schließen Campbell et al nicht aus, messen ihnen aber keine große Bedeutung bei – „[…] the influence of party identification on attitudes toward the perceived elements of politics has been far more important than the influence of these attitudes on party identification itself“ (Campbell et al 1960: 135).

Kritiker bemängeln diese Konzeption. Wer regelmäßig mit dem Kandidatenangebot seiner Identifikationspartei unzufrieden ist, dürfte seine Identifikation genauso abschwächen oder ganz in Frage stellen wie jemand, der permanent mit dem programmatischen Angebot seiner Identifikationspartei nicht übereinstimmt. In gleicher Weise dürfte sich das regelmäßige Wählen einer anderen Partei als der Identifikationspartei auswirken. Paneldaten bestätigen diese Annahme auf der Indiviualebene (vgl. Schoen/Weins 2005: 201, 213).

Bereits Campbell et al (1960: 150-153) schrieben auch dem Geschehen auf der politischen Makroebene und den Medienberichten darüber einen Einfluss auf die Stabilität von PI zu, werteten den Einfluss jedoch als gering. Dagegen gehen neuere Studien von einem merklichen Medieneinfluss aus – wenn einen Parteiidentifizierer positive Informationen über seine Identifikationspartei erreichen, dürfte sich seine PI stabilisieren oder verstärken, bei negativen Informationen über Verfehlungen oder Misserfolge politischer Programme dagegen schwächen. Bei gleichzeitiger Verwicklung aller Parteien in Skandale kann eine generelle Destabilisierung der PI auftreten (vgl. Green/Palmquist/Schickler 2002: 194-201).

Generell weisen Weisberg und Greene (2003: 111) zudem darauf hin, dass die PI sowohl auf der individuellen wie auch auf der Aggregatebene weniger stabil und leichter veränderbar ist, als sie in den frühen Arbeiten der Michigan-Gruppe beschrieben wurde – obgleich auch neuere Forschungen sie als relativ stabil sehen und keineswegs als hoch volatil.

Kritisiert wurde außerdem, dass Campbell et al das Einstellungskonzept nicht genauer diskutieren, sondern einen eher allgemeinen Einstellungsbegriff verwenden (vgl. Weisberg/Greene 2003: 94, vgl. auch Schoen/Weins 2005: 189, Fn. 3). Die moderne Sozialpsychologie unterscheidet dagegen drei Dimensionen von Einstellungen: Kognition, Affekt und Motivation. Weisberg und Greene (2003: 94-95) beschreiben Kognition als „the thoughts and beliefs about the attitude object that underlie attitudes“, Affekt als „people’s feelings and emotions about the object“ und Motivation als „behavioral side of attitudes, including both actions and intentions to act“ (vgl. ähnlich auch McGraw 2003: 395-396).

Einstellungen können auf jedem dieser drei Wege geformt und bestärkt, geschwächt und verändert werden – keiner dieser Wege ist privilegiert (vgl. Weisberg/Greene 2003: 95). Die PI ist somit kognitiven, affektiven und motivationalen Einflüssen ausgesetzt. Gleichzeitig bedeutet diese Beeinflussbarkeit auf allen Wegen jedoch nicht, dass jedes dieser drei Elemente selbst bedeutender Teil einer Einstellung ist. Für die PI sind eine kognitive und eine affektive Dimension gut belegt, bei Letzterer handelt es sich zudem um die stabilere und schwerer zu verändernde Dimension (vgl. Weisberg/Green 2003: 95).

Auch gehen neuere Forschungen von einer Ambivalenz von Einstellungen aus. Das heißt, dass jemand, der eine starke Parteiidentifikation besitzt, nicht zwangsläufig nur positive Informationen über und Gefühle zu dieser Partei in seinem mentalen System präsent hat, sondern zugleich auch negative Informationen und Gefühle Teil seiner Einstellung gegenüber dieser Partei sind, wenngleich sie von den positiven überlagert werden (vgl. Weisberg/Green 2003: 97-98; vgl. auch McGraw 2003: 406, die jedoch nur die Ambivalenz von Einstellungen gegenüber Politikern und das Konzept nicht explizit auf PI anwendet).

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Details

Seiten
28
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640632060
ISBN (Buch)
9783640632039
Dateigröße
583 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v151677
Institution / Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Institut für Politikwissenschaft
Note
1,0
Schlagworte
Wahlverhalten Wahlbeteiligung Nichtwahl Medien und Politik Politische Kommunikation Wahlentscheidung Sozialpsychologischer Ansatz Michigan-Modell Ann-Arbor-Modell Politikverdossenheit Massenmedien

Autor

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Titel: Massenmedien und Wahlbeteiligung