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Die Pathologie des Konservatismus bei Friedrich Sieburg

Journalist, Zeitkritiker, Literaturpapst

Hausarbeit (Hauptseminar) 2010 27 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung

Leseprobe

Tnhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Vorwort
1.1 Thesen
1.2 Der Intellektuelle und der Krieg Friedrich Sieburg Person und Werk

2 StationeninSieburgs Karriere
2.1 DieFrankfurter AllgemeineZeitung
2.2 CharakterundPersonlichkeitSieburgs Vom Journalist zum Kulturkritiker

3 Konsensliberale ldeologieund individueller Konservatismus
3.1 PathologiedesKonservatismus
3.2 Schlusswort

Anhang

4 Quellennachweise
4.1 Literaturverzeichnis

1 Vorwort

Schon seit jeher haben im Zusammenleben der Menschen spirituelle und geistige Fuhrer existiert. Das Betatigungsfeld dieser Ideengeber war nie klar eingegrenzt, und somit waren meist zentrale Fragen der jeweiligen Zeit und ihrer Gesellschaft Ausgangspunkt der Orientierung. Gleichwohl hat der zuweilen enorme Einfluss der Gelehrten aber immer auch Misstrauen und Feindseligkeit hervorgerufen. Als die Anziehungskraft des Sokrates auf die Jugend zu grofi zu werden drohte, klagte man ihn offiziell an, denn einige seiner Schuler gehorten zu machtigen Familien Athens. Schuldig dessen, weswegen man ihn anklagte war er gewiss nicht, aber dennoch wurde er zum Tode verurteilt, wodurch sich die vermeintliche Gefahr, die von ihm ausging als Ideal manifestierte, ,,da er fur die Gewissensfreiheit des Menschen sein Leben geopfert hatte‘1 Mit ahnlichen Schwierigkeiten sah sich auch Christian Thomasius (1655-1728) konfrontiert, ein Fruhaufklarer, der es als erster gewagt hatte, Vorlesungen in deutscher Sprache abzuhalten. Ebenso publizierte er sehr erfolgreich seine kritischen »Monatsgesprache« auf Deutsch. Das Ringen um Wahrheit und explizite literarische Kritik waren wesentliche Aspekte seiner Arbeit.2 ,,Thomasius, der immer fur Denkfreiheit eingetreten war, wollte sich seinen »philosophischen Glauben« von niemandem nehmen lassen, aufierdem verabscheute erjeglichen theologischen Dogmatismus als Wahrheitsanmafiung“.3 Er musste zwar nicht die Todesstrafe furchten, aber der Druck seiner Kritiker fuhrte schliefilich dazu, dass er selbst seine Arbeit zunehmend entscharfte. Diese beiden Falle verdeutlichen nur allzu exemplarisch, dass dem Intellektuellen nicht nur mit Wohlwollen begegnet wird, sondern sein Wirken - abhangig vom Wirkungsradius - stets auch Konfliktpotenzial birgt. Nun mussten die Athener nicht unbedingt furchten, dass Sokrates selbst ihre Demokratie zu Fall zu bringen wurde. Vielmehr ist es die spezifische Art des Einflusses der Gelehrten, welcher schon im antiken Griechenland gefurchtet wurde. Denn ,,die Erfolgsaussicht ihres Tuns liegt ,,nicht in der Ausfuhrung ihrer Ideen, von der sie ja ausgeschlossen sind, sondern in den Folgen ihres Redens und Schreibens, in der Storung des normalen Ablaufs der Dinge, die ihr Tun bewirkt“.4 Jedoch entstand im Gegensatz zu Antike und Mittelalter, wo Todesstrafe oder Verbannung nicht selten das Schicksal der Aufruhrer besiegelten, - vor allem im 19. Jahrhundert - ein Klima, welches als sehr gunstig fur die Entwicklung des intellektuellen Milieus und dessen Einstromen auch in die Politik in Deutschland gilt.5,,Zu den Vorraussetzungen dieser Gelehrtenpolitik gehorten eine sich formierende burgerliche Offentlichkeit, eine gewisse Durchlassigkeit der politischen Eliten und ein Grundkonsens uber die Legitimitat der klassisch-liberalen Institutionen politischer Willensbildung“.6Dies hatte sehr schnell auch zur Folge, dass sich Selbstwahrnehmung und die reflexive Bewertung der geistigen Eliten veranderte. „Der Intellektuelle ist nicht mehr der deutsche Dichter, der, wenn es ihm nicht gelingt, bei der Gesellschaft, oder dem, was sich so nennt, sein Gluck zu machen, irgendwo in dem grofien Lande verschwindet und sich resigniert in seine selbstgezimmerte geistige Welt zuruckzieht; er rechnet vielmehr scharf und unerbittlich mit den Fehlern und Sunden des ganzen Systems ab und ist sich mit der Zahigkeit dessen, der nicht angreifen darf, bewusst, dass er gleichberechtigt ist und eine grofie Macht, den Geist, vertritt“.7Was der Schriftsteller Otto Flake (1880-1963) 1915 selbstbewusst verkundete, zeugt nicht nur von der Wandlung des Begriffes des Intellektuellen, der zeitweilig eher negativ konnotiert war.8Vielmehr wird deutlich, dass Kritik und geistige Impulskraft im Selbstverstandnis des Literaten als Machtkategorien nunmehr bereits vollstandig ausgepragt waren. Daruber hinaus veranderte sich auch der Status im »kulturellen Kraftefeld« denn ,,auf dem expandierenden Markt der Meinungen gewannen ... die Literaten an Deutungsmacht gegenuber den bislang dominierenden, professionellen Verwaltern und Interpreten des Wissens - den Universitatsprofessoren“.9Doch so begrufienswert und fruchtbar diese Entwicklung auch gewesen sein mag, das politische Kraftefeld10sollte schon bald die Fragilitat und die Biegsamkeit dieses neuen Selbstbewusstseins offenbaren. Vor diesem Hintergrund wird auch eines der zentralen Probleme im Zusammenhang mit der Intellektuellendiskussion deutlich, namlich jenes der Positionierung. Gerade der Zeitraum des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts markiert eine Periode, die gekennzeichnet ist vom Ringen um einen Platz in der Gemeinschaft, sei dies nun auf staatlicher oder auf personlicher Ebene. Friedrich Sieburg (1893-1964)11ist eine jener Personlichkeiten, die diesen Teil der Geschichte intensiv miterlebt haben - so beispielsweise durch eigene direkte Kriegserfahrungen - und andererseits weil sie selbst pragend in die Zeit hineingewirkt haben.12Seine Rezeption zeigt die ganze Bandbreite von Bewunderung, Anerkennung und Verachtung.13,,Mehr als er selberje geschwankt hat, schwankt das Bild, das er hinterlassen hat“.14Und so verwundert es schliefilich nicht, wenn auch Hans-Christof Kraus zu folgendem Urteil in der Rezeption Sieburgs kommt, denn: „Die Bedeutung dieses Mannes far das geistige Leben der Bundesrepublik Deutschland in den ersten funfzehn Jahren ihres Bestehens ist allerdings vier Jahrzehnte nach seinem Tode nur noch schwer zu vermitteln“.15Im Folgenden soll daher exemplarisch an der Person und dem Werk Sieburgs versucht werden, die Problematik der Positionierung des Intellektuellen naher zu erlautern, denn:

1.1 Thesen

I. Es scheint, als hafte dem Profil des Intellektuellen16haufig ein Positionierungs- problem an, welches durch ihn selbst gar nicht wahrgenommen wird, jedoch immer dann deutlich hervortritt, wenn retrospektiv Kontinuitaten - beispielsweise der politischen Haltung - aufgezeigt werden sollen. Allzu oft muss festgestellt werden, dass prazise Zuordnungen nur schwer moglich sind. Das Problem der Positionierung lasst sich aber vom Makel ebenso zu einem wichtigen Indikator umkehren, ob die Vertreter der geistigen Elite sich tatsachlich „auf eine hohere und allgemeine Ebene der kulturellen Werte berufen“17moglichst frei von politischer Vereinnahmung und unabhangig von gesellschaftlicher Mehrheitsfahigkeit. Es gibt aus politisch-ideologischer Sicht keine feste Koordinate fur Sieburg. Im Zuge der Betrachtungen werden demnach die Stationen seiner Karriere als Phasen der Orientierung, der Rastlosigkeit und letztlich der Isolation vielmehr als konstituierende Merkmale des Intellektuellentypus betrachtet.

II. „Kann man noch konservativ sein“?18Friedrich Sieburgs zweifellos legitimes und stets sehr zeitgemafies Krisenbewusstsein steht in direktem Gegensatz zu der Entwicklung seines Konservatismusgedanken zur Erneuerung der geistigen Nation. Zu keinem Zeitpunkt in seiner Karriere gelang es ihm, die lebenswirklichen Entwicklungen der Zeit mit seinen konzeptionellen Uberlegungen zu versohnen.

Bevor diesen beiden Orientierungspunkten nachgegangen werden kann, soll zunachst kurz erlautert werden, welchen Einfluss die Kriegsumstande auf das Intellektuellenmilieu hatten, und in welchem Umfang der Einzelne am Kriegsgeschehen partizipierte.

1.2 Der Intellektuelle und der Krieg

Krieg und Intellektuelle - passt das zusammen, scheinen wir uns heute zu fragen? Die Antwort muss zumindest fur die Zeit des Ersten Weltkrieges positiv ausfallen. Gerade das ausgehende 19. Jahrhundert offenbart eine geradezu extreme Politisierung der geistigen Eliten. Selbst gemafiigte und vernunftorientierte Personlichkeiten wie Friedrich Meinecke waren vom Krieg als Mittel fur einen dauerhaften Frieden in Europa uberzeugt und aufierten auch deutlich ihre Vorstellungen uber die zu erreichenden Ziele: „Wir wunschten uns vor dem Kriege ein grofieres Kolonialreich und eine gesicherte wirtschaftliche Interessensphare im nahen Orient“. Uber Kriegsziele und auch den unbedingten Fortbestand des Erreichten war man sich auf breiter Front einig: ,,wir wissen heute, dass diese Gewinne kunftig viel starker verankert werden mussen in unserer kontinentalen Macht, wenn sie nicht der nachste Sturm wieder losreifien soll“.19Und auch wenn eine Umorientierung nach 1918 unumganglich war20, so bestand auch nach Kriegsende Konsens daruber, welchen Stellenwert die Literaten fortan haben sollten, denn ,,in der Frage, wer uber die zutreffendere Kenntnis der Menschen verfuge und ihnen hinsichtlich der Mittel und Ziele als Politiker am besten gerecht werde, raumt Heinrich Mann und auch Kurt Eisner selbst dem Literaten bzw. Dichter den unbedingten Vorrang ein“.21Die gesellschaftsstrukturellen Umstande, vor allem der Zerfall des Bildungsburgertums aber verhinderten die Umsetzung dieses Begehrens. ,,In der Rolle als Vertreter universeller Ziele und Werte konnte der freie Schriftsteller somit keinen Anspruch auf berufliche Sachkompetenz und Kompetenzsicherung erheben, da seine Qualifikationen hauptsachlich in seiner Subjektivitat und einem nicht beglaubigten asthetischen-literarisch-philosophischen Bildungswissen bestand“.22

Wie viele Tausende anderer junger Manner war auch Friedrich Sieburg eingezogen worden; in ein badisches Artillerieregiment in Freiburg. „Er freute sich uber diese Veranderung und stellte sich die kommenden kriegerischen Auseinandersetzungen wie ein wunderbares Abenteuer vor, das ihm die leidenschaftliche Begeisterung seiner Jugend wiederbringen wurde. Seine neuen Aufgaben waren klar und einfach“.23Der Krieg und seine Folgen warenjedoch fur Sieburg ein schockierendes Erlebnis und fuhrten dazu, dass er sich fragte ,,ob Deutschland jemals wieder eine nationale Form finden werde“.24Erstaunlich, dass er dennoch aufgrund ,,der Komplexitat der politischen Meinungen [begann], mit den linken Ideen zu sympathisieren“.25Dieser Umstand sollte ihn fur eine ganze Weile begleiten, denn ,,liest man Sieburgs Texte aus der ersten Halfte der zwanziger Jahre, drangt sich der Eindruck auf: Sein Herz schlug links“.26Betrachtet man allerdings die politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen dieser Zeit, scheint Sieburgs Haltung nicht sonderlich ungewohnlich zu sein. In den Folgejahren nach Kriegsende war die gemeinsame Schnittmenge der Interessen der verschiedenen Lager besonders hoch. ,,In Deutschland wie in Osterreich waren die Sozialdemokraten, die sich mit gutem Recht als die eigentlichen Erben der Revolution von 1848 fuhlten, die beredtesten Befurworter eines grofideutschen Nationalstaates“27und ,,die grofie Mehrheit der deutschen Professorenschaft der Weimarer Republik sympathisierte ... mit der seit dem ersten Weltkrieg radikalisierten konservativen Rechten“.28

[...]


1Grant, Michael, Die klassischen Griechen, Die Blute der hellenischen Kultur von Miltiades bis Aristoteles, S. 240, BergischGladbach, 1991

2Kirchner, Joachim, Das deutsche Zeitschriftenwesen, Seine Geschichte und seine Probleme, Von den Anfangen bis zum Zeitalter der Romantik, S. 22, Bd. 1, Wiesbaden, 1958

3Schneiders, Werner, Das Zeitalter der Aufklarung, S. 94, 3. Aufl., Munchen, 2005

4Lepsius, M. Rainer, Kritik als Beruf, Zur Soziologie der Intellektuellen, in: (ders.) Interessen, Ideen und Institutio- nen, S. 277, Opladen, 1990

5Vgl. hierzu McClelland, Charles E., Die deutschen Hochschullehrer als Elite 1815-1850, in: Deutsche Hochschul- lehrer als Elite 1815-1850, hrsg. v. Klaus Schwabe, Boppard am Rhein, 1988 sowie Ringer, K. Fritz, Die Gelehrten, Der Niedergang der deutschen Mandarine 1890-1933, aus d. Amerikan. ubers. von Klaus Laermann, Stuttgart, 1983. Des Weiteren wird auch immer wieder die Urbanisierung als Vorraussetzung genannt: ,,Der Aufbruch in die Moder- ne, war auch ein Aufbruch in die Urbanitat; keine Diagnose der Moderne, wie sie von Intellektuellen seit dem ge- leistet wurde, ware denkbar ohne die Erfahrung des stadtischen Lebens“ ( Hertfelder, S. 23 ).

6 Hertfelder, Thomas, Kritik und Mandat, Zur Einfuhrung, in: Gangolf Hubinger und Thomas Hertfelder (Hrsg.), Kritik und Mandat, Intellektuelle in der deutschen Politik, S. 14, Stuttgart, Munchen, 2000

7 Flake, Otto, Von der jungsten Literatur, in: Michael Stark (Hrsg.), Deutsche Intellektuelle 1910-1933, Aufrufe, Pamphlete, Betrachtungen, Die Intellektuellen zwischen Leitbild und Feindbild,S. 83, Heidelberg, 1984

8Vgl. Morat, Daniel, Reflexion als Beruf, Die Aufgabe der Intellektuellen, in: Zeitschrift fur sozialistische Politik und Wirtschaft 1, 2006, S.14

9Hertfelder, S. 25

10Das politische Feld war starken Erschutterungen ausgesetzt. Schwelender Nationalisms, der in Teilen auch die geistige Elite vereinnahmte, zwei Weltkriege und die Herausforderungen der Weimarer Republik forderten Voraus- sicht und Anpassungsvermogen oder aber fuhrten zur Resignation.

11Klee, Ernst, Das Kulturlexikon zum Dritten Reich, Wer war was vor und nach 1945, S. 569, Frankfurt am Main, 2007

12Auf Sieburgs zahlreiche Aktivitaten, unter anderem als Schriftsteller und als Leiter des Literaturblatts der FAZ, wird im weiteren Verlauf eingegangen (Ebd. S. 569).

13 So urteilt etwa M. Reich-Ranicki uber Sieburg als: ,,auch das Bild des Kritikers Friedrich Sieburgs schwankte im literarischen Leben der Bundesrepublik, verwirrt und verzerrt von Freund und Feind. Wenn deutsche Schriftsteller zusammen safien und von der Langeweile bedroht wurden, genugte es seinen Namen zu nennen, um sogar die Schlafrigsten auf den Plan zu rufen“ und attestiert ihm anderseits ,,eine umfassende Bildung, Scharfsinn und Ge - schmack, Fleifi und Geduld und eine hochst beachtliche Artikulationsfahigkeit“ (Marcel Reich-Ranicki, Gerechtig- keit fur Friedrich Sieburg? Noch einmal uber den machtigen Literaturkritiker von gestern, in: Die Zeit, 17.2.1967, S. 23 f.). Im Gegensatz dazu nannte Alfred Andersch, den Sieburg mit Lob bedacht hatte, gar die grofite und stinkends- te Kanalratte der deutschen Literatur (Vgl., Krause, Tilman, Mit Frankreich gegen das deutsche Sonderbewusstsein, Friedrich Sieburgs Wege und Wandlungen in diesem Jahrhundert, S. 238, 1993, Berlin).

14Fest, C. Joachim, Friedrich Sieburg, Ein Portrait ohne Anlafi, in: Aufgehobene Vergangenheit, Portraits und Be- trachtungen, S. 95, Stuttgart, 1981

15Kraus, Hans-Christof, Als konservativer Intellektueller in der fruhen Bundesrepublik - Das Beispiel Friedrich Sie­burg, in: Die kupierte Alternative, Konservatismus in Deutschland nach 1945, Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus, Bd. 6, S. 267, Berlin, 2005

16Gemeint sind nach Lepsius die Vertreter des Intellektuellenmilieus ,,die, nur ihrem Gewissen verpflichtet, jenseits sozialer Interessen im Dienste humanitarer Ideale stehen“ (Lepsius, S. 272)

17Lepsius, S. 281

18Sieburg, Friedrich, Abmarsch in die Barbarei, Gedanken uber Deutschland, hrsg. von Klaus Harprecht, S. 384, Stuttgart, 1983

19Meinecke, Friedrich, Praliminarien der Kriegsziele, in: Kotowski, Georg (Hrsg.), Friedrich Meinecke, Politische SchriftenundReden, S. 100 f., Darmstadt, 1979

20Dazu Meinecke 1918: ,,Alles kommtjetzt darauf an, dafi wir die neue demokratische Ordnung unseres Vaterlandes anerkennen und stutzen, nicht nur mit Vorbehalt und auf Zeit, sondern mit der Einsicht, dafi sie das notwendige un- widerrufliche Ergebnis unserer gesamten Entwicklung und Lage ist“ (Ebd., Meinecke, Friedrich, Zur nationalen Selbstkritik, S. 255)

21Scheideler, Britta, Kunst als Politik - Politik als Kunst: »Literatenpolitik« in der Revolution 1918/19, S. 118, in: Kritik und Mandat, Stuttgart, Munchen, 2000

22Ebd., S. 120

23Cecilia von Buddenbrock, Friedrich Sieburg, Ein deutscher Journalist vor der Herausforderung eines Jahrhunderts, (ubers. von Barbara Damidot), S.31, Frankfurt am Main, 2007

24Ebd., S. 34

25Ebd., S. 34

26Krause, S. 25

27Winkler, August, Der lange Weg nach Westen, Vom Ende des Alten Reiches bis zum Untergang der Weimarer Re - publik, Bd. 1, S. 379, 5. Aufl., Munchen, 2002

28Schwabe, Klaus, Deutsche Hochschullehrer und Hitlers Krieg (1936-1940), S. 294, in: Klaus Schwabe und Martin Broszat (Hrsg.), Die deutschen Eliten und der Weg in den Zweiten Weltkrieg, Munchen, 1989

Details

Seiten
27
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640628223
ISBN (Buch)
9783640628452
Dateigröße
492 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v151319
Institution / Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin – Institut für Geschichtswissenschaften
Note
1,3
Schlagworte
Friedrich Sieburg Frankfurter Allgemeine Zeitung Gott in Frankreich Marcel Reich-Ranicki NS-Regime Gruppe 47 Martin Walser Konservatismus Intellektuelle Rainer Lepsius Literaturkritk

Autor

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