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Aus rhetorischen Fehlern lernen - Die Rhetorik von Lyndon B. Johnson und Richard M. Nixon im Vergleich

Kriegsreden amerikanischer Präsidenten

Hausarbeit 2007 28 Seiten

Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft

Leseprobe

GLIEDERUNG

A. Einleitung

B. Die Reden
I. Actor: Präsident Lyndon B. Johnson
1. Scene
2. Act
3. Agency
4. Purpose
II. Actor: Präsident Richard M. Nixon
1. Scene
2. Act
3. Agency
4. Purpose
III. Vergleich

C. Schluß

A. Einleitung

Der Krieg im Vietnam zog sich über 30 Jahre hin und beschäftigte insgesamt vier Präsidenten. Die Präsidenten Eisenhower und Kennedy schickten Unterstützung in Form von Militärberatern in das Krisengebiet, vermieden aber den Eintritt in den Krieg. Erst in der Amtszeit des Präsiden- ten Lyndon B. Johnson trat Amerika in den bewaffneten Konflikt ein. Präsident Johnson schick- te nach dem sogenannten Tonkin-Zwischenfall amerikanische Truppen nach Vietnam, um die nordvietnamesische Regierung davon abzuhalten, den Süden des Landes einzunehmen. Vier Jah- re später kam Richard Nixon an die Macht. Sein Versprechen, die Truppen sobald wie möglich nach Hause zu holen und einen Ausweg aus dem Krieg zu finden, ließen ihn mit knapper Mehr- heit gewinnen. Der Krieg in Vietnam versetzte die amerikanische Bevölkerung in einen Schock- zustand und löste eine Welle von Demonstrationen aus. Die Details der Kriegsführung wurden der Öffentlichkeit zum großen Teil von der Regierung vorenthalten, doch die Medien hatten mit ihren „embedded journalists“ die Möglichkeit, mit den Truppen zu ziehen und vom Krieg aus ungewohnter Nähe zu berichten. Dadurch konnte die amerikanische Bevölkerung zum ersten Mal von Zuhause aus direkt am Kriegsgeschehen teilhaben. Durch diese Einblicke wurde die ganze Grausamkeit bewaffneter Kämpfe deutlich, der Krieg wurde entmystifiziert. Der Wider- stand in der Bevölkerung wurde im Verlaufe des Krieges immer größer, es formierte sich eine neue politische Jugendbewegung und es kam zu Massendemonstrationen.

In dieser Arbeit wird jeweils eine Rede von Lyndon B. Johnson und eine von Richard M. Nixon analysiert. Daraufhin sollen die Reden miteinander verglichen und auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten hin untersucht werden. Ziel dieser Arbeit wird es sein, auf der sprachlichen Ebene Besonderheiten der jeweiligen Redner herauszuarbeiten und Reden als geplante Inszenie- rungen der eigenen Persönlichkeit zu deuten. Wie ein Präsident gesehen wird, hängt zum großen Teil von seiner Wortwahl ab, und deshalb müssen Worte analysiert werden, um Ziele zu verste- hen.

Ich möchte in meiner Analyse nach dem Rhetorikmodell von Kenneth Burke vorgehen. In seinen Werken A Grammar of Motives und A Rhetoric of Motives stellt Burke fest, dass der Redner sich auf das Wissen, die Motive und die Interessen seines Publikums beziehen muss. Die Beto- nung gemeinsamer Werte und Vorstellungen von sich selbst und der Welt stellen ein Identifikati- onsmoment her, daß für jede Rede unerläßlich ist, da es Vertrauen und Gemeinschaft konstru- iert.1

Burkes Terminologie der Handlungslehre ist ebenso gut auf die politische Rhetorik anzu- wenden. So ist nach Burke eine Handlung nur mit dem Fragenkomplex der Strategie richtig zu interpretieren. Dies beinhaltet die Fragen nach dem actor, act, agency, purpose und scene, nach dem Wer, Was, Wie, Warum und Wo.2 Diese Fragen sollen als Analyseschema dienen, um die verschiedenen Aspekte der Reden von Johnson und Nixon zu verstehen.

B. Die Reden

I. Actor: Präsident Lyndon B. Johnson

1. Scene

Am 4. August 1964 um 23.30 Uhr unterbricht eine Sondersendung das amerikanische Fernseh- sehprogramm. Präsident Johnson erscheint auf dem Bildschirm und verkündet, daß er die Bom- bardierung Nordvietnams angeordnet hat. Die an die Nation gerichtete Rede ist nur im Fernse- hen denkbar, da eine ganze Nation auf der auditiven und visuellen Ebene nicht anders erreicht werden kann. Das Medium Fernsehen hat also die Möglichkeit, ein besonders breites Publikum mit einzubeziehen. Die ersten Meldungen über den dem Angriff auf ein US-Militärschiff erreich- ten laut dem Journalisten Anthony Austin um acht Uhr morgens das Büro des Präsidenten.3 Dennoch wurde die Rede erst am späten Abend ausgestrahlt. Dies hat wahrscheinlich zwei stra- tegische Gründe. Zum einen hat die Unterbrechung des Fernsehprogramms zu dieser späten Stunde einen sehr dramatischen Effekt. Der Zuschauer erkennt sofort, daß etwas geschehen sein muß, das nicht bis zum nächsten Morgen oder gar bis zur nächsten Nachrichtensendung warten konnte. Dadurch entsteht ein Gefühl der Dringlichkeit und das Publikum ist in interessierte Spannung versetzt. Zum anderen konnte man davon ausgehen, daß die meisten Zuschauer schon schlafen gegangen waren. Die Massenwirksamkeit des Mediums Fernsehen wurde also durch die Sendezeit eingeschränkt und das Publikum verkleinert. Somit suggeriert der Rahmen der Rede zwar die größtmögliche Informationszugänglichkeit, schließt aber das Massenpublikum durch den Faktor Zeit aus. Diese Einschränkung ist wohl in den beschränkten rhetorischen Fähigkeiten des Präsidenten begründet, die nach Harts Analyse besonders im Fernsehen zutage kamen: „(T)elevision caused Johnson to appear both unnatural and overly cautious.“4 Johnson fürchtete immer den Vergleich mit seinem berühmten Vorgänger, John F. Kennedy, dessen rhetorische Qualitäten entscheidend waren für seine Popularität. „Throughout his first year in office from time to time throughout his entire administration Johnson labored under the semantic (and psy- chological) burden of being John Fitzgerald Kennedy’s successor in office. (…) Lyndon Johnson speaking was not a pretty sight.“5 Kennedy wäre mit dieser Nachricht wahrscheinlich zur Prime Time auf Sendung gegangen. Johnson konnte sich zu dieser späten Stunde sicher sein, daß der Großteil der Bevölkerung die Nachricht aus der Zeitung erfahren würde und vermied somit vor der Masse den Vergleich mit Kennedy.

2. Act

In dieser Rede verkündet Präsident Johnson, daß er eine eingeschränkte Bombardierung Nordvietnams befohlen hat und daß die Angriffe schon ausgeführt werden. Die Ereignisse, die der Rede vorausgingen, sind bis heute nicht vollständig geklärt. Nach Johnsons Angaben wurden zwei Militärschiffe der US Navy, die Maddox und die Turner Joy, auf offener See von nordvietnamesischen Truppen angriffen. Diese Angriffe wurden als unprovozierte, feindliche Angriffe gegen die US Navy und die Vereinigten Staaten interpretiert.

Während Johnsons ganzer Amtszeit war die Zurückhaltung von Informationen über den Vietnamkrieg ein Teil der Regierungstaktik. Die Bevölkerung wurde weitestgehend über die Si- tuation in Vietnam im Unklaren gelassen, um die katastrophalen militärischen Fehler der Regie- rung zu verdecken. Die Minimierung der Informationsweitergabe ist schon bei der Rede zum Tonkin-Vorfall festzustellen. Zusammengefaßt erfahren wir aus dem Text, daß das US- Militärschiff Maddox sowohl am zweiten wie auch am vierten April auf hoher See angegriffen wurde, sich beim zweiten Angriff wehrte und dabei vielleicht zwei feindliche Schiffe versenkte. Außerdem gab es keine Verluste auf Seiten der USA. Dies ist das Maximum an Informationen, die Johnson mitteilen kann, ohne sein Vorhaben zu gefährden, und das Minimum, die der ameri- kanische Bürger braucht, um zu der Einsicht zu gelangen, daß Gegenangriffe unausweichlich sind.

3. Agency

Johnsons Rede ist vor allem eins: kurz. Der Befehl an seine Redenschreiber hieß: „I want four letter words and I want four sentences to the paragraph. Now that’s what I want and I want you to give it to me.“6 Johnsons Hauptziel ist es, mit dieser Rede das amerikanische Volk von der unausweichlichen Notwendigkeit einer US-Intervention zu überzeugen.

Cherwitz hat in seiner Analyse der Rede den Fokus auf die Dringlichkeit des Stils gelegt.7 Er analysiert anhand mehrer sprachlicher Faktoren wie Johnson aus einem Zwischenfall eine Crisis macht und diese dem Volk verkauft. Doch die sprachliche Analyse fällt leider sehr kurz aus und ist wenig differenziert, da sie sich auf alle drei Reden vom 4. und 5. August bezieht.

Der Stil, der in dieser Rede verwendet wird, wird in der klassischen Rhetorik als niederer Sprachstil (genus humil) bezeichnet. Die Rede besticht durch ihren einfachen und nüchternden Ton. Dies liegt vor allem am Verzicht auf Stilmittel und den einfach konstruierten Sätzen. Doch auch das genus humil ist keine Abwesenheit von Stil, sondern eine bewußte stilistische Reduktion. Der Effekt dieser Reduktion soll hier untersucht werden.

Die Rede ist nur 545 Wörter lang und bewegt sich sprachlich auf sehr einfachem Niveau. Die Kürze der Rede gibt dem Zuschauer das Gefühl, die Zeit reiche für mehr Worte nicht aus. Der simple Sprachstil erinnert an den des Militärs. Desweiteren suggeriert der Sprachstil Transparenz, denn die Rede verwirrt nicht auf sprachlicher Basis. Somit meint der Zuschauer, alle Aussagen des Präsidenten verstanden und damit seine Intention durchschaut zu haben. Die Durchschaubarkeit der Rede ist allerdings nur vorgetäuscht. Denn inhaltlich ist die Information so stark reduziert, das die Sachlage nicht zur Genüge eingesehen werden kann.

Der Text ist oberflächlich nach den Kriterien des docere gestaltet. Dieses Wirkungsprinzip verlangt einen nüchternden und eindeutigen Ton und eine Konzentration auf die Tatsachen. Die Gegebenheiten sollen für sich selbst sprechen, um den Zuschauer ohne den Einfluß subjektiver Gefühlsregungen zu überzeugen. Johnson stellt die Fakten dar und verläßt sich auf die Überzeugungskraft der Sachlage. Doch ist dieser Text ein Musterbeispiel für die Beeinflussung des Publikums durch nur selektive Präsentation von Fakten.

Johnson verweist zu Beginn der Rede auf seine Ämter, Präsident und Commander in Chief. Damit wird ihm vom Publikum direkt ein Grundvertrauen entgegen gebracht, das nicht auf sei- ner Person aufbaut, sondern auf seinen Funktionen. Als Inhaber der Ämter wird ihm Kompetenz zugetraut, und dies soll der Zuschauer im Hinterkopf haben, wenn die nachfolgenden Entschei- dungen bekannt gegeben werden. Er betont auch sein Pflichtbewußtsein und seine Ergebenheit mit der Wendung „my duty to the American people“8. Damit speist er die ideelle Vorstellung, daß der Präsident in der Pflicht des Volkes steht und nicht ein gewählter Herrscher ist. Daraufhin geht er auf die Ereignisse ein, die zu dieser Rede führen: „renewed hostile actions against United States ships on high seas“. Der Hinweis, daß es zu erneuten Angriffen kam, impliziert, daß dies kein Einzelfall ist, und daß der Konflikt eine Vorgeschichte hat. Johnson weist in dieser Rede mehrfach darauf hin, daß der Angriff nicht allein dasteht. Er spricht von „repeated attacks“, ohne dabei auf die vorangegangenen Angriffe auf die Maddox weiter einzugehen. In diesem Teil des Satzes wird auch die Unrechtmäßigkeit des Angriffes angedeutet. Die Angriffe geschahen „on high seas“ also in neutralen Gewässern. Es wurden somit die international garantierten Rechte der Amerikaner verletzt.

Der letzte Teil des ersten Satzes informiert die Zuschauer darüber, daß das Militär in die- ser Sache aktiv geworden ist. Der Satz schließt mit dem Objekt „reply“. Johnson betont hier die defensive Rolle, die Amerika in diesem Vorfall einnimmt und bedient sich damit eines klassischen Motivs der amerikanischen Rhetorik. Die USA sind auch in diesem Fall nicht der Aggressor, son- dern das Opfer eines unprovozierten Angriffs, und haben somit die Berechtigung, einen Gegen- angriff zu starten.

Der erste Satz ist auf die Überlappung verschiedener Gefühlsstadien aus. Das Gefühl des Vertrauens, welches der Zuschauer empfindet (Ämter) wird kurz durch einen Moment des Schocks verdrängt (Attacken), dann aber wieder reaktiviert, da der Mann, dem der Zuschauer das Vertrauen entgegenbringt, eine Lösung des Konflikts schon eingeleitet hat (Reaktion).

Der weitere Hauptteil des Texts läßt sich in drei Themenbereiche gliedern. (1) Die Be- sprechung des Tonkin-Vorfalls, (2) die Ausführungen über die Rolle der USA in Vietnam und (3) die Auflistung der Maßnahmen, die der Präsident ergriffen hat, um Amerika für die Gegenangrif- fe vorzubereiten.

Robert Ivie schreibt in seinen Aufsatz über die Rhetorik der Präsidenten: „The synthe- sized vocabulary, in sum, contains the motives in a hierarchy with „right“ at the pinnacle, as the primary god-term for purpose and with „law“ and „democracy“ as secondary god-terms for agency. Only through the agencies of law and democracy can right such as freedom be made se- cure.“9 In dieser Rede sind die genannten Motive vor allem in den Absätzen 2 bis 6 zu finden.

Die Absätze 2 und 3 beschäftigen sich mit dem Recht bzw. mit der Verletzung des Rechts. Die Angriffe auf US-Militärschiffe sind Verletzungen amerikanischen Rechts und müssen beantwortet werden. Dies wurde bei diesem spezifischen Angriff schon erfolgreich getan. Doch die wiederholten Angriffe verlangen nach schärferen Maßnahmen. Deswegen wird in Absatz vier der regionale Konflikt universal erweitert. Die Einleitung des Abschnittes „In a larger sense“ bereitet den Zuschauer schon darauf vor, daß er sein gedankliches Spektrum erweitern muß, um die größere Dimension des Konfliktes zu erkennen. Doch die Angriffe auf friedliche Dorfbe- wohner in Südvietnam haben Johnson nicht genügend Unterstützung für einen militärischen Angriff eingebracht. Um das amerikanische Volk für die militärischen Aktionen gegen Nordviet- nam zu begeistern, brauchte es einen schwererwiegenden Rechtsbruch, und bei einem Angriff auf die „highest tradition of the United States Navy“ müßte das Volk die Notwendigkeit eines An- griffes einsehen. Denn es geht hauptsächlich um die Wahrung amerikanischer Ideale. Die Angrif- fe auf die Schiffe werden mit Amerikas „struggle for peace and security“ in Verbindung gebracht. „Peace and Security“ sind amerikanische Werte und somit auch universelle. Es ist Amerikas Auf- gabe, die eigenen Werte in die Welt hinauszutragen, nicht nur um anderer Länder Recht zu si-chern, sondern, wie nach diesem Angriff gezeigt wurde, auch das eigene. Diese Rechtmäßigkeit ergibt sich nun nicht mehr nur aus der Sicherung der eigenen Werte in gefährdeten Gebieten, sondern auch aus der Notwendigkeit, das eigene Recht zu schützen. So führt nur die Sicherung des „god-terms agent democracy“ in der Welt zur Sicherung der amerikanischen „rights“.

Der vierte Abschnitt enthält auch den Wendpunkt der Rede. Die emotionale Klimax baut auf der Entrüstung des Zuschauers über die Angriffe, die noch aus dem zweiten und dritten Ab- satz kommt, auf. In dieser Situation ist der Zuschauer geneigt, dem Präsidenten beizupflichten, wenn dieser im Namen aller Amerikaner die Verpflichtungen den Südvietnamesen gegenüber bestätigt. Doch im darauffolgenden Satz wird die Entrüstung durch Zurückhaltung gebändigt. „Yet our response (…) will be limited and fitting. (…) We still seek no wider war.“ Zur Struktur der amerikanischen Kriegsrede gehört es, Krieg nicht zu verherrlichen, sondern als bedauerliches letztes Mittel anzusehen. „War is not presented positively but considered a necessary and legiti- mate agency when other, more desirable methods such as diplomacy have failed.“10 Aus dieser Tradition heraus muß der Präsident immer darauf bedacht sein, nicht den Krieg zu bewerben, sondern die zu erwartenden Ergebnisse. Denise Bostdorff schreibt in ihrer Untersuchung von Johnsons Rhetorik: „Johnson’s initial message treated strength and restraint as compatible quali- ties, rather than as contrary characteristics.“11 In diesem Zusammenhang muß ebenfalls der an- stehende Wahlkampf beachtet werden. Denn obwohl Johnson sich mit den Angriffen dagegen wehrt, von seinem Präsidentschaftsgegner Goldwater als schwach bezeichnet zu werden, ver- sucht er sich dennoch mit diesen Aussagen klar von Goldwater abzusetzen. Meinungsumfragen zufolge wurde Goldwater selbst von den republikanischen Anhängern als zu aggressiv einge- stuft.12 Johnson inszeniert sich selbst in dieser Rede als starken und dennoch überlegten Präsi- denten, der den Krieg nicht wünscht, aber nicht davor zurückschreckt, die Rechte seines Landes zu verteidigen.

Just Ward schreibt über das Selbstbildnis amerikanischer Soldaten: „Since American wars are never undertaken for imperialistic gain (myth one), American soldiers always fight a virtuous cause (myth two) for a just and goalless peace (myth three).“13 Diese kritischen Überlegungen sind für diese Analyse sehr hilfreich, da in ihnen auch das Selbstbildnis eines großen Teils des amerikanischen Volkes zum Ausdruck gebracht wird. Wie schon oben erwähnt, ist es in einer politischen Rede besonders wichtig, ein Identifikationsmoment zu schaffen. Johnson darf sein Publikum auf keinen Fall abstoßen, indem er dieses Bild nicht bestätigt. Die idealistischen Grün- de der Angriffe müssen deutlich werden, um das Volk von ihrer Rechtmäßigkeit zu überzeugen.

[...]


1 Burke, Kenneth: A Grammar of Motives, New York 1945; ders.: A Rhetoric of Motives, New York 1950.

2 Burke: Grammar, 1945, S. 15ff.

3 Austin, Anthony: The Presidents War, New York 1971, S. 27.

4 Hart, Roderick P.: Verbal Style and the Presidency. A Computer-Based Analysis, Austin 1984, S. 113.

5 Ebd., S. 109.

6 Hart, Roderick P.: Verbal Style and the Presidency, Orlando 1984, S. 109.

7 Cherwitz, Richard A.: Lyndon Johnson and the "Crisis of Tonkin Gulf". A President’s Justification of War, in: Western Speech Communication, Vol. 42 Nr. 2, Frühling 1978, S. 93ff.

8 Alle Zitate aus: Document 59. President Lyndon Johnson’s address to the nation on the Gulf of Tonkin Incident and U.S. raid against North Vietnam. August 4, 1964, in: Buhite, Russell D.: Calls to Arms. Presidential Speeches, Messages and Declarations of War, 2003, S. 229ff.

9 Ivie, Robert L.: Presidential Motives for War, in: Quarterly Journal of Speech, Nr. 60 1974, S. 340.

10 Ivie, Motives for War. S. 341.

11 Bostdorff, Denise M.: The Presidency and the Rhetoric of foreign crisis. Columbia 1994, S. 60.

12 Benham, Thomas W: Polling for a Presidential Candidate. Some observation on the 1964 Campaign, The Public Opinion Quarterly, Vol. 29, Nr. 2. Sommer 1965, S. 189ff.

13 Ward, Just: Military Men, S. 7.

Details

Seiten
28
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640634859
ISBN (Buch)
9783640634972
Dateigröße
552 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v151286
Note
Schlagworte
Fehlern Rhetorik Lyndon Johnson Richard Nixon Vergleich Kriegsreden Präsidenten

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