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Mitternachtsport

von Natascha Finger (Autor) Gerlinde Weinzierl (Autor)

Seminararbeit 2002 40 Seiten

Sport - Sportpädagogik, Didaktik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Eindrücke und Zugänge zum Feld

3. Verwendete Interviewverfahren zur Datengewinnung
3.1. Leitfadenorientiertes Interview
3.2. Narrative Interviews
3.3. Struktur-Interview

4. Graphische Auswertung der Struktur-Interviews

5. Schwerpunkt
5.1. Was möchte der Nachtsport bewirken? / Zielsetzungen des Nachtsports
5.2. Ist das Vorhaben gelungen?
5.2.1. Hauptgründe der Jugendlichen zum Nachtsport zu gehen
5.2.2. Das Verhältnis der Jugendlichen untereinander
5.2.3. Zukunftssichten der Jugendlichen

Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Zu Beginn unserer Projektarbeit wollten wir bezüglich unserer Beobachtungen und Fragen zum Thema Nachtsport ein breites Feld abdecken, um erst einmal einen groben Überblick von dem zu untersuchenden Feld zu gewinnen.

Nachdem dies der Fall war, begannen wir uns auf Dinge, die uns näher interessierten zu konzentrieren und uns Schwerpunkte für unsere Arbeit zu setzen.

Um möglichst viele Eindrücke zu erlangen, wandten wir zur Datengewinnung unterschiedliche Interviewverfahren an.

Anfangs führten wir leitfadenorientierte Interviews mit den Jugendlichen, danach einige narrative Interviews. Zum Ende unserer Arbeit hin waren für uns Struktur-Interviews das geeignete Erhebungsverfahren, da wir vorhatten, eine Datenerhebung mit größerem Umfang durchzuführen.

Zusätzlich versuchten wir anhand von Videoaufnahmen Beobachtungen im Nachhinein nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen und auf eventuelle Fragestellungen anhand der Aufzeichnung Antworten zu finden und belegen zu können.

In dieser Projektarbeit haben wir nun sämtliche Materialien, auch vorläufige Feststellungen mit hinein genommen, da auch später wieder verworfene, nur oberflächlich behandelte Beobachtungspunkte, einen gewissen Einblick in den Nachtsport geben (z.B. die Gegenüberstellung von kleiner und großer Halle).

Letztendlich vertieft, behandeln wir in unserer Arbeit die Fragestellung, ob das Vorhaben, das der Nachtsport bewirken möchte, gelungen ist. Weiter gehend versuchten wir unser Ergebnis genauer zu erkunden und Erklärungen zu finden. Hierzu zogen wir auch die Theorietexte von KARL-HEINRICH BETTE „Systemtheorie und Sport“ und von CHRISTIAN WOPP „Lebenswelt, Jugendkulturen und Sport in der Schule“ sowie die 13. SHELL-JUGENDSTUDIE 2000 hinzu.

2. Eindrücke und Zugänge zum Feld

Wir besuchten fünf verschiedene Hallen, in denen ausschließlich Fußball gespielt wurde. Der erste Ort war in Ginnheim in einer Dreifachturnhalle. Aufgrund der großen und attraktiven Halle ist dieses Projekt in ganz Frankfurt von großer Beliebtheit und wird von Teilnehmern aus allen Stadtteilen Frankfurts besucht.

Als wir die Halle betraten, fiel uns als erstes die extrem laute Hip-Hop-Musik auf. Es waren Lieder, wie „Shake your as...“, „Motherfucker“ etc zu hören, worüber wir ziemlich erstaunt waren. Wir sahen uns um und entdeckten ein Mischpult, hinter dem sich ein DJ befand, der für die ganze Musik verantwortlich war. Dieser Pult befand sich mittig auf der obersten Stufe der Tribüne.

Wir setzten uns auf die Tribüne und verfolgten den Spielverlauf. Auffallend war die Bekleidung der Spieler. Sie hatten Trikots von bekannten guten Fußballvereinen sowie von bekannten Top-Spielern an. Zudem trugen einige von ihnen Hip-Hop-Kleidung, wie Wollmützen, Kappies, weite Hosen etc. Jedoch hatten die meisten Hallenturnschuhe an, denn das war anscheinend Pflicht gewesen, um den Hallenboden vor Verfärbungen bzw. Beschädigungen zu schützen. Vor Ort saßen zwei Sanitäter auf der Tribüne, um sofortige Verletzungen zu behandeln, die beim Fußball ja nicht allzu selten vorkommen, und drei bis vier Betreuer.

Hinsichtlich des Alters, ist zu sagen, dass sich dieses zwischen 15 und 22 Jahre beläuft. Die Spieler wie auch die Zuschauer sind multikulturell bunt gemischt. (Ausländeranteil etwa 90%).

In Bezug auf den Ablauf war festzustellen, dass die Mannschaften sich etwa fünf Minuten vor Beginn des Turniers anmeldeten. Die einzelnen Mannschaften wurden von den Spielern, bevor sie zum Turnier eintreffen, gebildet, d. h. die Teams bestanden bereits aus den vorher auserwählten Spielern. Die Mannschaften gaben sich einen Phantasienamen, welche uns jedoch etwas eigenartig erschienen, denn es waren Namen, wie „Aids“, „Die Stinker“ etc.

Bevor das Turnier aber begann, hatten die Spieler die Möglichkeit sich etwa 20 Minuten aufzuwärmen und einzuspielen. Um das Turnier zu starten, rief ein Betreuer zwei Mannschaften zu je 5 Spieler auf. Diese spielten dann 10 Minuten gegeneinander, wobei gewöhnliche Hallenfußballregeln angewandt wurden. Nachdem 10 Minuten zu Ende waren, betraten zwei weitere von den Betreuer aufgerufene Mannschaften das Spielfeld, die ebenfalls 10 Minuten Fußball spielten. Diejenigen, welche soeben spielten, nahmen auf der Tribüne Platz, ruhten sich aus und sahen dem folgendem Spiel zu. Während des ganzen Turniers lief stets laute Hip-Hop-Musik.

Auf der Tribüne befanden sich auch einige jugendliche Zuschauer, die zwar nicht am Turnier teil nahmen, aber sich für dieses in gewisser Hinsicht interessierten. Aber nicht nur Jungen waren vertreten, sondern auch Mädchen, bei denen jedoch vielmehr die Jungen und somit das Flirten im Vordergrund stand als das eigentliche Fußballturnier. Es war interessant festzustellen, dass die Mädchen sehr geschminkt sowie sexy gekleidet waren, um natürlich den Jungs zu gefallen.

In Hinsicht auf das Verhalten der Spieler zueinander ist überraschenderweise zu sagen, dass sich die Spieler im Großen und Ganzen sehr korrekt verhielten, da kaum gefault wurde und demnach das komplette Turnier sehr fair ablief.

Auf der Tribüne jedoch war das Gegenteil festzustellen. Hier trafen zwei jugendliche Zuschauer aufeinander, die anfingen sich zu schlagen. Sofort bekam einer der Betreuer diese Auseinandersetzung mit und eilte auf die Tribüne, um dieser entgegenzuwirken.

Während des ganzen Turniers stellten wir jedoch fest, dass es durchaus interessant wäre, unsere Eindrücke nicht nur schriftlich zu verfassen, sondern diese auch auf Video festzuhalten und beschlossen demnach beim nächsten Mal eine Kamera mitzunehmen.

Der zweite Ort, an dem wir den Nachtsport beobachteten, war „Frankfurter Berg“. Als wir die Halle betraten waren wir sehr über dessen Größe erstaunt und sahen uns suchend nach einer Tribüne um, jedoch ohne Erfolg, da diese Halle überaus klein und somit auch kein Platz für eine Tribüne war. Neben der Sporthalle befindet sich ein Jugendhaus, welches Mädchen und Jungen zur Verfügung steht. Außerdem gibt es dort ein Café, das von Jugendlichen geführt wird.

In der Sporthalle befanden sich zwei Bänke am Spielfeldrand, sowohl für die Spieler als auch für die Betreuer. Wir nahmen Platz auf eine der Bänke und zeichneten den Spielverlauf anhand unserer mitgeführten Kamera auf.

Sofort fiel uns in dieser Halle die leise Musik auf, die aus einem Kassettenrecorder zu entnehmen war. Erstaunlicherweise lief kein Hip-Hop, sondern vielmehr entspannte gemischte Musik, wie beispielsweise Raegge.

Die Jugendlichen, etwa 90% Ausländer, kennen sich alle untereinander, da alle aus der Umgebung sind und ihre Freizeit nicht nur im Nachtsport miteinander verbringen, sondern auch in dem gegenüberliegenden Jugendhaus.

An diesem Turnier waren, im Gegensatz zu Ginnheim, nur drei Mannschaften à vier Spieler vertreten, zwei (junge) Betreuer von der Sportjugend Frankfurt und keine Sanitäter.

Da sich die Jugendlichen alle untereinander kannten, wie wir soeben erwähnten, basierte das Fußballspiel auf ein äußerst freundschaftliches Miteinander. Hierbei stand das Zusammenspiel im Vordergrund, welches eine äußerst angenehme, freundschaftliche, sogar familiäre Atmosphäre hervorrief, und nicht so sehr das „Drum-herum“, wie in Ginnheim zu bemerken war.

Die Sportbekleidung war in der Halle am Frankfurter Berg gewöhnlich und keineswegs auffällig.

Auch hier wurden 10 Minuten nach üblichen Hallenfußballregeln gespielt, wobei das Spiel nicht von einem Betreuer geleitet wurde, sondern von einem Jugendlichen, der aus uns unbekannten Gründen nicht mitspielte.

Einige Jugendliche verfolgten das Spiel in Zivilkleidung stehend an der Tür bzw. von der Bank aus.

Am 2. März 2001 fand der Nachtsport unter anderem in der Titus-Therme / Nordweststadt statt. Natürlich nahmen wir auch hier die Gelegenheit wahr, den Ablauf auf Videoband festzuhalten. Ferner hatten wir das Vorhaben, narrative Interviews zu führen und diese auch zu filmen.

Als wir um 22.00 Uhr die Sporthalle der Titus-Therme betraten, waren wir nicht allzu über dessen Größe, sowohl bezüglich der Räumlichkeiten als auch der Teilnehmerzahl, erstaunt, da zumal immer wieder betont wurde, es sei die größte Veranstaltung Frankfurts. Denn die große attraktive Dreichfachturnhalle in Ginnheim kann durchaus mit der in der Nordweststadt gleichgesetzt werden, aber nicht nur hinsichtlich der Hallensituation wohlgemerkt.

Nachdem wir auf der Tribüne Platz nahmen, erblickten wir, neben den Spielern und relativ vielen Zuschauern, etwa acht Mädchen, die sich, unserer Ansicht nach, für die Jungs am heutigen Abend zurecht gemacht hatten.

Zufällig erkannten wir einen Spieler, den wir in unserem Schulpraktikum (Sommer) an der Otto-Hahn-Schule in Niedereschbach schon begegneten. Zu diesem Zeitpunkt hospitierten wir in einer 8. Klasse, in der er sich auch befand. Er fiel uns bereits damals mit seinem selbstbewußten und selbstsicheren Auftreten auf. Ihn fragten wir als erstes, ob er mit uns ein Interview führen möchte und es ihn nicht störe dabei gefilmt zu werden. Wie erwartet, erklärte er sich ohne weiteres dazu bereit. Nachdem die anderen Spieler bzw. Zuschauer dieses Interview aus der Ferne verfolgten, wurden sie überaus neugierig und fragten uns, aus welchem Grund wir das denn machen. Wir erklärten ihnen kurz, um was es sich dabei handelt und schon hatten wir ein neues „Opfer“, ein Kumpel von dem soeben interviewten Jugendlichen. Hierbei hielten wir es jedoch für angemessen nach draußen zu gehen bzw. in die Vorhalle, aufgrund des lauten Geräuschpegels (Musik sowie Toben der Spieler + Zuschauer).

Während wir die narrativen Interviews durchführten, war festzustellen, dass sich jedesmal viele Jugendliche um uns herum sammelten. Für uns war dies jedoch nur von erheblichem Vorteil, da die interessierten Jugendlichen es kaum abwarten konnten, selbst ihre Eindrücke und Meinungen über den Nachtsport zum Ausdruck zu bringen.

Dabei fiel uns auf, dass die jungen Fußballspieler nicht nur an unserem Vorhaben interessiert waren, sondern auch an uns persönlich. Sie versuchten im Laufe der Zeit mit uns zu flirten und zwar mit einem äußerst großem Selbstbewußtsein. Über deren selbstsicheres Auftreten waren wir unglaublich erstaunt gewesen, zumal ihr Alter gerade mal zwischen 14 und 16 Jahren lag.

Um dem Spielverlauf nun wieder mehr Beachtung zu schenken, kehrten wir wieder in die Halle zurück. Dabei begegneten wir einem Betreuer, der sich über unser Wohlergehen erkundigte. Er erzählte uns, er sei froh, dass heute nur 17 Mannschaften vertreten sind – denn letztes Mal waren es 24 Teams. Er teilte uns ferner mit, dass es in Ginnheim beim letzten Mal größere Auseinandersetzungen zwischen den Jugendlichen gab.

Immer wieder, wenn wir den Wechsel zwischen Sporthalle und Eingang vornahmen und wir ihm dabei begegneten, erkundigte er sich, ob alles in Ordnung sei. Er war stets freundlich und zuvorkommend und bat uns seine Hilfe in Bezug auf Unklarheiten oder Fragen betreffend des Nachtsports an. Ohne Aufforderung unsererseits, gab uns der Betreuer einen Überblicksplan über die Zeiten, d.h. wo und wann in welchem Ort/Halle der Nachtsport stattfindet.

Der Mitternachtfußball kam nicht nur in der Ginnheimer Dreifachturnhalle sehr gut an, sondern auch hier in der Titus-Therme, da das Spielfeld groß ist und Jugendliche jeden Alters und jeder Nationalität aus ganz Frankfurt hier teilnehmen. Die einzelnen Mannschaften bestanden aus 6 Spielern, wobei eines von den beiden Teams gelbe Laibchen erhielt. Wie in Ginnheim leiteten auch hier die Betreuer das Spiel. In dem Fall waren es fünf, die sich nach jedem Spiel abwechselten. Zwei Sanitäter waren ebenfalls für die Sicherheit der Spieler vor Ort.

Die Halle war sehr offen und das Spielfeld von der Tribüne sowie vom Ein- und Ausgang klar abgegrenzt, so dass ein ständiges Kommen und Gehen herrschte. Natürlich könnte auch die extrem laute Hip-Hop-Musik für die dauernde „Bewegung“ der Jugendlichen zwischen Halle und Ausgang verantwortlich sein, da eine Kommunikation untereinander in der Halle aufgrund der überdrehten Musik kaum noch möglich erschien. Zwischen den Spielzeiten hatten die Spieler sehr lange Wartezeiten, da viele Mannschaften, sprich: 17, vertreten waren und zudem „nur“ in einer Halle gespielt werden konnte. Währenddessen saßen die spielfreien Fußballer entweder auf der Tribüne, um den anderen beim Spielen zuzusehen oder verbrachten die spielfreie Zeit im Nordwestzentrum.

Im Hinblick auf die Sportbekleidung gilt das selbe wie in Ginnheim. Einige Jugendliche fielen durch ihrer Hip-Hop-Outfits (Kappies, Wollmützen, weite Hosen etc.) sowie ihren Fußballtrikots mit dem Label von bekannten Vereinen bzw. berühmten Fußballidolen auf. Was uns aber neu auffiel, waren die Torwarthandschuhe, die der Torwart trug.

Das Endergebins eines jeden Spiels sowie die Aufforderung der nächsten beiden Gegner wird von einem Spielleiter, der sich ganz oben mittig auf der Tribüne in einer Glaskabine befindet, über ein Mikrofon angesagt.

Unser letzter Termin war der Freitag, der 9. März 2001, gewesen, an dem wir uns vornahmen, Struktur-Interviews durchzuführen. Wir erstellten hierzu 80 Fragebögen und teilten diese zuerst in der Sporthalle Süd in Sachsenhausen – Lokalbahnhof, wo der Mitternachtsport seinen Ursprung hat (gestartet im Mai 1997), und später in der August-Zinn-Schule in Griesheim.

Laut des Berichts der Sportjugend Frankfurt „Mobile Jugendarbeit: Mitternachtsport in Frankfurter Stadtteilen“ ist zu entnehmen, dass in der Sporthalle Süd die Teilnehmer aus ganz Frankfurt kommen. Wir hatten jedoch einen anderen Eindruck und zwar, dass die Fußballinteressierten aus der Umgebung kamen, denn sie kannten sich alle untereinander, was wiederum zu einer sehr angenehmen Atmosphäre führte. Das Verhältnis der Spieler untereinander war sehr freundschaftlich und familär (fair-play) vergleichbar mit der Sporthalle der Albert-Schweizer-Schule am Frankfurter Berg. Auch hier stand das Spielen im Vordergrund und nicht irgendwelche äußere Faktoren.

Für die Musik war kein DJ, wie gewöhnlich, zuständig, sondern die Musik war vielmehr aus einem Radio zu entnehmen. Der Betreuer suchte erst einmal nach einem, für die Jugendlichen angemessenen Sender, und stellte dann die Lautstärke verhältnismäßig leise ein, so dass eine Unterhaltung ohne weiteres möglich war.

Die Fußballspieler trugen unauffällige Sportkleidung, d.h. keine Hip-Hop-Outfits etc.

Auf der Tribüne befanden sich nur etwa zwei Zuschauer, die aus uns unbekannten Gründen nicht am Spiel teilnahmen. Am Tisch, der an der ersten Stufe der Tribüne aufgestellt war, saßen zwei Betreuer. Ein weiterer Betreuer pfiff das Fußballspiel. Sanitäter waren auch hier anwesend.

Nachdem wir die Fragebögen jedem Spieler aushändigten und anschließend wieder an uns nahmen, machten wir uns auf den Weg in die August-Zinn-Schule in Griesheim. Die Betreuer teilten uns außerdem mit, dass die Anzahl der Teilnehmer in Griesheim wesentlich höher ist als die hier in Sachsenhausen. Das kam uns ganz recht, da wir schließlich an die 80 Fragebögen erstellt hatten.

Als wir zu später Stunde in Griesheim ankamen, standen einige Jugendliche am Eingang, was uns sofort dazu veranlaßte, ihnen jeweils ein Fragebogen auszuhändigen. Ein paar Schritte weiter, trafen wir den Betreuer, der uns in der Titus-Therme – Nordweststadt hinsichtlich Fragen und Unklarheiten betreffend den Nachtsport stets zur Verfügung stand.

Als wir die Halle betraten, gingen wir so schnell als möglich, um nicht vom Ball getroffen zu werden, zielstrebig auf die Tribüne zu, auf der sehr viele Spieler und auch einige Zuschauer saßen. Wir teilten unsere Fragebögen aus und sammelten diese nach etwa 20 Minuten wieder ein. Auch hier waren die Spieler (ca. 50) als auch das Publikum multikulturell gemischt. Für die Musik, die in Richtung Hip Hop ging, war ein jugendlicher DJ zuständig, der sich samt seinem Mischpult in einer Glaskabine in einer der Ecken des Spielfeldes befand. Das Spiel schiedste, wie an den meisten Mitternachtssportveranstaltungen, ein Betreuer. Sanitäter waren an dieser Schule nicht vor Ort.

Um sich nun einen Einblick über den Unterschied zwischen einer großen Mitternachtssportveranstaltung mit über 10 Mannschaften und eher einer Veranstaltung mit deutlich geringerer Anzahl an Teilnehmern zu verschaffen, möchten wir dies anhand einer Übersicht mit den für uns am wichtigsten erscheinenden Aspekten deutlich machen. Allerdings ist zu erwähnen, dass auf diese Gegenüberstellung nur sehr oberflächlich eingegangen wurde, da wir unseren Schwerpunkt, welches im 5. Kapitel folgt, unter anderen Gesichtspunkten setzten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Details

Seiten
40
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638109376
Dateigröße
474 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v1510
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main – Fachbereich Sport
Note
1,0
Schlagworte
Mitternachtsport Projektseminar Kinder Jugendliche Sport

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Titel: Mitternachtsport