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Kann man mit E-Recruiting die besseren Bewerber(innen) finden? Chancen und Risiken von E-Recruiting

Essay 2007 6 Seiten

BWL - Personal und Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Begriffsklärung und Einführung

2. Die wichtigsten Arten von E-Recruiting
2.1 Kommerzielle Jobbörsen
2.2 Corporate Recruiting Websites

3. Chance und Risiken durch E-Recruiting für das Unternehmen – Kann man mit E-Recruiting die besseren Bewerber(innen) finden?

4. Zusammenfassung und Fazit

Quellenangaben

1. Begriffsklärung und Einführung

Recruiting ist das englische Wort für Rekrutierung und bedeutet „Mitglieder werben“, was im Kontext eines Unternehmens Personalbeschaffung bedeutet. Die grundsätzliche Aufgabe der Personalbeschaffung ist es, das Unternehmen bedarfsgerecht und kostengünstig mit potentiellen Arbeitskräften zu versorgen. E-Recruiting bezeichnet die Unterstützung der Personalbeschaffung im Unternehmen durch den Einsatz elektronischer Personalsysteme.

Das Personalmarketing und die Personalbeschaffung stehen in den letzten Jahren in einem großen Wandel. Rein klassische Rekrutierungsmethoden sind heute nicht mehr zielführend, die Bedeutung des Internets für die Beschaffung neuer Mitarbeiter hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Die Möglichkeiten, das Internet für das Personalmarketing und das Recruitment zu nutzen, umfassen mittlerweile nicht mehr nur das Schalten von Online-Stellenanzeigen oder die Darstellung des Unternehmensprofils, sondern auch die Unterstützung des Bewerbungsverfahrens sowie der Verwaltungs- und Auswahlprozess. (O.Sänger , 2004, S. 17-19)

Im Folgenden sollen nun die wichtigsten Arten sowie die Chancen und Risiken von E-Recruiting dargestellt werden, es stellt sich die Frage, ob man mit E-Recruiting die besseren Bewerber(innen) finden kann.

Während meines Praxissemesters habe ich im Bereich Information Technology Recruitment des Unternehmens Heidrick & Struggles Inc. gearbeitet, hier war meine Aufgabe Kandidaten für Kundenfirmen zu suchen und diese zu bewerten, u.a. wurden hierfür das Internet und verschiede E-Recruitment-Methoden genutzt.

2. Die wichtigsten Arten von E-Recruiting

2.1 Kommerzielle Jobbörsen

Kommerzielle Jobbörsen haben es sich zur Aufgabe gemacht die Marktteilnehmer, Unternehmen und Kandidaten zusammenzuführen. Über ein kommerzielles Portal können Firmen ihr Unternehmensprofil, sowie Stellenaus-schreibungen veröffentlichen. Für die Bereitstellung dieser Informationen zahlt das Unternehmen. Der Kandidat kann sich ebenfalls ein Online-Profil erstellen, in dem er seine Arbeitskraft anbietet und seine Qualifikationen darstellt. Zusätzlich können Zeugnisse oder Empfehlungsschreiben hinterlegt werden.

Leistungsfähige Datenbanksysteme und ein gut durchorganisierter Rekrutie-rungsprozess sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches E-Recruiting. Die Bewerbung per Online-Bewerbung ist Voraussetzung, um die Daten des Bewerbers standardisiert zu erfassen und eine genaue Vergleichsabfrage zwischen Kandidaten- und Stellenprofil anstellen zu können. Die Kandidaten, deren Profile am besten auf eine Stellenausschreibung passen, werden in ein Ranking gestellt, angeschrieben und zu einem Gespräch mit dem Unternehmen eingeladen.(O.Sänger , 2004, S.22)

Auch viele Personalberater bieten mittlerweile spezielle Internetseiten für Bewerber und Jobsuchende.

Hier dürften die bekanntesten Jobportale sein: Jobpilot.de, Monster.de, Stepstone.de

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Details

Seiten
6
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640609895
Dateigröße
434 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v149946
Institution / Hochschule
Fachhochschule Amberg-Weiden
Note
1,7
Schlagworte
Recruiting Chancen Risiko Bewerbung Bewerben Personalberatung Online Bewerbung Assessment Center Personalbeschaffung Rekrutierung Stellenausschreibung

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Titel: Kann man mit E-Recruiting die besseren Bewerber(innen) finden? Chancen und Risiken von E-Recruiting