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Talking about different relationships, Klassenstufe 10

Unterrichtsentwurf 2006 19 Seiten

Englisch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Inhalt

I. Lernziele

II. Lernvoraussetzungen
Fachliche Voraussetzungen
Arbeitstechniken/Arbeitsweise und Sozialformen
Leistungsfähigkeit
Sozialverhalten

III. Lernzielbegründung

IV. Sachanalyse

V. Geplanter Unterrichtsverlauf

VI. Methodischer Kommentar

Literatur

I. Lernziele

Grobziel:

Die Lernenden kennen und verwenden verschiedene Redemittel für unterschiedliche Familiensituationen und wenden diese situationsangemessen schriftlich und mündlich korrekt im Satzzusammenhang an.

Teilziele:

Die Lernenden sollen:

- auf Fotos dargestellte Familiensituationen mündlich beschreiben können
- einen fiktiven Dialog zwischen den abgebildeten Personen schreiben können.
- mindestens zwei Beispiele für glückliche bzw. problematische Familiensituationen nennen können

II. Lernvoraussetzungen

Die Klasse 10b der Realschule O ist mir seit Anfang September 2005 durch Hospitationen und angeleiteten Unterricht bekannt. Die Klassengemeinschaft ist sehr harmonisch. Die Schüler und Schülerinnen treffen sich auch außerhalb der Schule als Gruppe zu Unternehmungen. Die Klasse hat ein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Englischlehrerin, die zugleich die Klassenleitung hat. Diese Faktoren führen zu einem angenehmen Lernklima in der Klasse, was sicherlich in der emotionalen Sicherheit, die somit für die Lernenden gegeben ist, begründet liegt.

Die Lerngruppe ist für das Fach Englisch motiviert. Die Hausaufgaben werden regelmäßig gemacht und Arbeitsaufträge im Unterricht gewissenhaft ausgeführt.

Fachliche Voraussetzungen

Das Thema Familienbeziehungen dürfte den Lernenden keine Schwierigkeiten bereiten, da das Wortfeld family schon im 1. Lernjahr eingeführt und seitdem kontinuierlich erweitert wurde. Die Schülerinnen und Schüler müssten somit alle in der Lage sein, Verwandtschaftsverhältnisse zu beschreiben.

Auch bei der Äußerung von Vermutungen darüber, was die Personen auf den Fotos wohl tun und zueinander sagen könnten, greifen die Schüler auf bekanntes Wortmaterial zurück, das in den vorausgegangenen Schuljahren erworben wurde.

Nachfolgend aufgeführt ist das Wortmaterial, welches laut Progression des Lehrwerks produktiv zur Verfügung stehen sollte und aus dem die Schüler eine Auswahl treffen können, um die beiden Fotos zu beschreiben, gegliedert nach Nomen, Verben und Adjektiven aufgeführt:

Nomen: family, father, brother, sister, aunt, uncle, cousin, son, daughter, parents, grandparents, grandmother, grandson, relation, relative, present, birthday, surprise, generation

Verben: to give, to smile, to shout, to have an argument with s.o. , to disagree with s.o , to invite s.o. , to pick out, to choose, to buy, to thank s.o.

Adjektive: awful, bad, terrible, calm, (un)friendly, (un)happy, cool, crazy, wonderful, great, stupid, pleased

Das eigenständige Schreiben von Dialogen setzt voraus, dass die Lernenden in der Lage sind eigene Texte zu verfassen und sich in die Rolle anderer Personen hineinzuversetzen. Beides sind den Schülern vertraute Aufgaben, die zuletzt in den beiden vorangegangenen Units geübt wurden. Der Motivationsfaktor ist dabei besonders hoch, wenn die Schülerinnen und Schüler an ihre eigene Lebens- und Erfahrungswelt anknüpfen können. Im Sinne der modernen Fremdsprachendidaktik erfüllt das im Unterricht eingesetzte Lehrwerk diesen Anspruch des Prinzips der Relevanz mit seiner dargebotenen Themenauswahl (siehe das Thema Lifestyle im Unit 1 mit den modules: teenagers, extreme sports, drugs).

Auch bei der Erarbeitung von Beispielen für verschiedene Familiensituationen greifen die Schüler und Schülerinnen auf schon bekanntes Wortmaterial zurück, um Beispiele zu finden. Die Lernenden dürfen dazu jedoch auch ihre Wortlisten im Buch bzw. ihre Wörterbücher verwenden.

Zeitformen, die in der Stunde vorrangig zum Einsatz kommen werden, sind das Present Progressive und Present Simple. Das Present Progressive werden die Lernenden verwenden, um die Handlungen auf den Fotos zu beschreiben, während sie das Present Simple benutzen können, um Vermutungen über die Personen auf den Fotos anzustellen. Auch bei der Beschreibung von Familiensituationen (The whole family goes on holiday together.) bietet sich Present Simple an. Beide Zeitformen sind den Schülerinnen und Schülern seit dem ersten Lernjahr bekannt.

Arbeitstechniken/Arbeitsweise und Sozialformen

Zumindest in der Phase der Einleitung/Hinführung überwiegt im Unterricht der Lerngruppe der Frontalunterricht. Andere Sozialformen kommen jedoch auch zum Tragen. Partnerarbeit und Gruppenarbeit werden regelmäßig durchgeführt.

Die Klasse ist daran gewöhnt, sich im Rahmen eines Rollenspiels oder vorgetragenen Dialoges mit anderen Personen zu identifizieren und in deren Rolle zu schlüpfen.

Die Lernenden kennen den Umgang mit visuellen Stimuli als Sprech- oder Schreibanlass und das gegenseitige Aufrufen durch Meldeketten.

Der Unterricht erfolgt einsprachig getreu dem Prinzip der funktionalen Fremdsprachigkeit und die Schüler sind mit den englischen Begriffen die Bereiche classroom management, discipline und instructions betreffend vertraut.

Es gibt klare Regeln für die Übernahme von Tafelbildern und zur Heftführung.

Die Schülerinnen und Schüler sind im Umgang mit dem Wörterbuch geübt, denn sie schlagen regelmäßig im Unterricht in den Phasen des selbstständigen Arbeitens unbekannte Wörter nach.

Leistungsfähigkeit

Die Lerngruppe verfügt nur über ein mittleres bis schwaches Leistungsniveau. Die Schülerinnen und Schüler bemühen sich aber – auch hinsichtlich des Abschlusszeugnisses für den mittleren Schulabschluss – ihre Leistungen zu verbessern.

M, M, N und S gehören zu den Leistungsträgern der Klasse. Alle vier beteiligen sich rege am Unterrichtsgeschehen und liefern meist sehr gute Beiträge. J und Ma zeigen schriftlich gute Leistungen, sind aber bei der mündlichen Mitarbeit eher zurückhaltend. Gute mündliche Beiträge liefern auch M, T, H und A. Vor allem T bringt oft das Unterrichtsgeschehen mit seinen Beiträgen deutlich voran. S fällt immer wieder positiv dadurch auf, dass sie Wörter gut umschreiben kann. M und E stören den Unterricht öfter dadurch, dass sie die anderen Schüler an ihrem Gruppentisch ablenken.

Es ergibt sich folgende Übersicht über den Leistungsstand der Klasse 10b:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Welchen Einfluss das Lerngefälle auf den Unterrichtsablauf hat, wird im à Methodischen Kommentar näher erläutert.

Sozialverhalten

Das soziale Miteinander kann, wie schon oben beschrieben, als sehr gut bezeichnet werden. Partner- und Gruppenarbeit sind in der Klasse gut durchführbar, es gibt nie das Problem, dass manche Schüler nicht miteinander arbeiten wollen. Die Schülerinnen und Schüler sind es gewohnt nach vorne zu kommen und Dinge an die Tafel zu schreiben oder etwas vorzutragen. Die Klasse verhält sich hier immer fair. Keiner wird wegen seiner Fehler ausgelacht, sondern man versucht sich gegenseitig zu helfen.

[...]

Details

Seiten
19
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783640870974
ISBN (Buch)
9783640870936
Dateigröße
500 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v149138
Institution / Hochschule
Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien, Kaiserslautern
Note
1,0
Schlagworte
Englisch English Talking Reden Relationships Verhältnis Beziehung Unterrichtsstunde Langplanung

Autor

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Titel: Talking about different relationships, Klassenstufe 10