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Zur Struktur des Klatsches in Paarbeziehungen

Zwischenprüfungsarbeit 1997 42 Seiten

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Privatheit, Individualität — Öffentlichkeit, Gesellschaftlichkeit

2. Voraussetzungen der sozialen Interaktion

3. Klatsch - die diskrete Indiskretion

4. Die Klatschtriade
4.1. Zur Beziehungsstruktur des Klatsches
4.2. Das Klatschobjekt
4.2.1. Die Abwesenheit des Klatschobjektes
4.2.2. Reziproke Bekanntheit des Klatschobjekts
4.2.3. Die Rolle der Privatheit des Klatschobjektes
4.3. Der Klatschproduzent
4.4. Der Klatschrezipient
4.5. Der Klatschzirkel

5. Intime Beziehungen

6. Zweierbeziehungen – Paarbeziehungen

7. Klatsch in Partnerschaften?

Literaturverzeichnis

Einleitung

Das Alltagsphänomen Klatsch tritt häufig in Erscheinung und wird von jedem praktiziert, auch wenn dies nur wenige von sich offen behaupten möchten. Er ist so etwas wie die billigen Game-Shows im Fernsehen, die hohe Einschaltquoten erzielen, aber niemand einschaltet. Klatsch ist eine ernste und wichtige Einrichtung unserer Kultur, die zwar der öffentlichen Ächtung untersteht, belächelt und als nutzlose Zerstreuung abgetan wird, der aber in seiner sozialen Funktion eine gemeinschaftsfördernde Eigenschaft zukommt.

Wir möchten in unserer Arbeit dieses Alltagsphänomen, daß Bergmann[1] treffend als „diskrete Indiskretion“ bezeichnet hat, näher untersuchen. Wir werden versuchen, die wesentlichen Strukturen von Klatsch aufzuzeigen, z.B. welche strukturellen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Klatsch entsteht oder welche Eigenschaften seine Teilnehmer besitzen und wie ihre Beziehungsstruktur untereinander beschaffen ist.

Da uns bei der Beschäftigung mit dem Thema Klatsch besonders die Frage interessiert hat, was aus der Gattung „Klatsch“ in einer ehe(ähn)lichen Beziehung wird, warum diese Kommunikationsform eine andere Einschätzung und Bewertung erfährt, wenn sie in einem anderen Beziehungsgefüge stattfindet, werden wir zunächst auch allgemein auf die Struktur von zwischenmenschlichen Beziehungen und das Konzept von Privatheit eingehen.

1. Privatheit, Individualität — Öffentlichkeit, Gesellschaftlichkeit

Auf seiten des Individuums scheint die generelle Eigenschaft Neugier und damit gleichzeitig das Risiko, die Privatheit anderer durch Klatsch und ähnlichem zu verletzen, gegeben zu sein. In gleichem Maße besteht aber auch die Bestrebung, die Autonomie und Unverletzlichkeit der Persönlichkeit und ihrer Sphäre zu schützen und zu respektieren. „Das Aufkommen der Individualität und das damit einhergehende Verlangen nach Freiheit sind begleitet von einer Empfindsamkeit und Offenheit für die Individualität anderer... Die Individualität anderer Menschen weckt Neugierde... Sie ruft ein Verlangen nach Eindringen in die Privatheit hervor...“[2] Was von Kruse hier im besonderen auf die Forschungssituation bezogen wird, die vor dem Problem steht, einerseits des wissenschaftlichen Interesses wegen in die Privatsphären eindringen zu müssen und andererseits diese gleichzeitig wahren zu wollen, gilt auch prinzipiell für soziale Interaktion im allgemeinen.

Die Neugier an den persönlichen Angelegenheiten anderer hängt zum einen damit zusammen, daß ein Individuum sowohl das grundlegende Bedürfnis nach Privatheit als auch nach Geselligkeit und Mitteilung zu decken und ein Gleichgewicht zwischen ihnen herzustellen versucht. Zum anderen tragen sich in den Privatbereichen z.B. Ereignisse, wie „interpersonale Beziehungen, Freundschaft und Feindschaft, Liebe und Haß zwischen Ehegatten, Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern und Freunden, sowie Handlungen (Sexualität, Körperhygiene, Nahrungsaufnahme, Unterhaltungen), die in privaten Räumen, an privaten Orten ausgeführt werden“[3] zu, die jeden Menschen aufgrund ihrer Allgemeinheit betreffen und von daher auch interessant, weil existentiell erscheinen. Zu wissen, wie andere mit denselben Problemen umgehen bietet eine gewisse Orientierung. Geklatscht wird also über Themen, die sozusagen allgemein menschlich sind, jedem irgendwie bekannt, aber in der jeweiligen individuellen Nuance auch zugleich absolut privat sind, weil sie in den von der Gesellschaft dafür vorgesehenen von der Öffentlichkeit abgegrenzten Räumen und Zeiten stattfinden. In der Regel kommt man an solche Informationen denn auch nur, wenn man selbst bereit ist, von sich etwas Gleichwertiges preiszugeben, beispielsweise in einer Freundschaft, Bekanntschaft oder auch entfernt verwandschaftlichen Beziehung. Im Klatsch gibt es jedoch die Möglichkeit, an sehr intime Informationen zu gelangen, ohne über sich selbst, höchstens über andere, etwas preisgeben zu müssen (über sich selbst braucht man nicht klatschen, daß erledigen bekanntlich andere). Für den Bereich des Klatsches dürfte der Wunsch nach Orientierung denn auch nur eine geringe Rolle spielen, viel eher kommt hier der Aspekt zum Tragen, daß Verhalten in geschützten privaten Bereichen geradezu einen idealen Nährboden für non-konformes Verhalten und somit für spektakuläre und unterhaltsame Geschichten bietet und man damit rechnen muß, daß diese Informationen zugunsten erhöhter Sensationalität stark verzerrt sind.

2. Voraussetzungen der sozialen Interaktion

Die Fähigkeit mit anderen Menschen in Wechselbeziehung treten zu können beruht nach Simmel auf der Voraussetzung, das ein gewisses Maß an Wissen über die Personen mit denen man zu tun hat vorhanden sein muß, wobei die Art des Wissens sich nach der Enge der jeweiligen Beziehung der Personen untereinander richtet. Aufgrund der Kenntnis von bestimmten Handlungstypen ist es möglich, sich z.B. in fremden Läden oder Lokalen zurecht zu finden, da einem bekannt ist, wie sich ein Verkäufer oder ein Kellner in der Regel verhalten wird, bzw. was seine Aufgaben sind. Damit weiß man aber nur etwas über die soziale Rolle einer Person, nicht aber tatsächlich etwas über die Person an sich. Diese Art von Wissen zeichnet sich also durch Anonymität bezüglich der Persönlichkeit der Person aus, wogegen das Wissen über Bekannte, Freunde und (Ehe-)Partnern gerade durch detaillierte Kenntnis persönlicher Angelegenheiten bestimmt ist, wobei der Umfang des Wissens sich nach dem Grad der Intimität der Beziehungen richtet. Prinzipiell sind soziale Beziehungen nach Simmel neben dem Wissen auch durch Nichtwissen bestimmt, das sich letztendlich in den unüberschreitbaren Grenzen des Wissens, die im Bereich des Inneren eines jeden Menschen liegen, offenbart. Psychische Prozesse werden und können nicht unmittelbar nach außen gegeben werden, da innere Abläufe nicht logisch und geordnet ablaufen, sondern erst über Sprache, die die Abläufe strukturiert und ordnet, mitteilbar werden. Was man von anderen Menschen mitgeteilt bekommt, ist immer bereits eine teleologische Umformung dessen, was tatsächlich im Inneren des Individuums vor sich geht. Fremdbewußtsein ist also nur zugänglich über Kommunikation. Kommunikation beruht aber nicht allein auf dem sprachlichen Aspekt, sondern beinhaltet alles, worüber man sich mitteilen kann, so zum Beispiel auch Gestik, Mimik und Tonfall. Da man auf Wissen als Orientierung angewiesen ist, und nach Simmel soziale Interaktion gerade auch darauf beruht, „daß jeder vom anderen etwas mehr weiß, als dieser ihm willentlich offenbart“[4], besteht nicht nur Neugier an den privaten Angelegenheiten einer Person, sondern auch eine gewisse Notwendigkeit, mehr über sie zu erfahren, als diese selbst von sich preisgibt oder auch nur intendiert, von sich preiszugeben. Man kann die Grenze zwischen Erlaubtem und Unerlaubtem nicht klar definieren, denn was den einen in seiner Privatssphäre stört und verletzt, ist für den anderen legitim oder notwendig. Allerdings ist das Nachspionieren in Form von auffälligem und aufdringlichem Hör- und Sehverhalten deutlich ein Verletzen der äußeren Diskretion, aber nicht die ausschließliche Möglichkeit einer Grenzübertretung. Für Simmel bedeutet auch die „psychologische Beobachtung und [das] Nachdenken“[5] eine Indiskretion, denn

[t]atsächlich aber kann die auf diese Weise geübte Indiskretion ebenso gewalttätig und moralisch unzulässig sein wie das Horchen an verschlossen Türen und das Hinschielen auf fremde Briefe. Für den psychologisch Feinhörigen verraten die Menschen unzählige Male ihre geheimsten Gedanken und Beschaffenheiten, nicht obgleich, sondern weil sie ängstlich bemüht sind, sie zu hüten. Das gierige spionierende Auffangen jedes unbedachten Wortes; die bohrende Reflexion: was dieser Tonfall wohl zu bedeuten habe, wozu jene Äußerungen sich kombinieren ließen, was das Erröten bei der Nennung eines bestimmten Namens wohl verrate - alles dies überschreitet die Grenzen der äußeren Diskretion nicht.[6]

Wohl aber die der Inneren, die auch oft unabsichtlich, ganz automatisch überschritten werden, da sich Erkenntnisse solcher Art einfach und ohne jedes bewußte Zutun einstellen. In jedem Fall bedeutet es jedoch einen Übergriff in die Privatsphäre des anderen und damit zugleich eine Einschränkung in seiner Freiheit, wenn man Privatheit auch als Freisein von Fremdbestimmung definiert. Danach wäre die

eigentliche Verletzung der Privatssphäre nicht durch Indiskretion, Verrat eines Geheimnisses, Überschreiten einer Grenze oder übermäßige Nähe erfolgt; wesentlich ist vielmehr die dadurch bewirkte Einengung des Verhaltensspielraums, die Beschneidung der Freiheit, sich anderen Menschen zu öffnen oder sich von ihnen zurückzuziehen, der Verlust der Kontrolle über das Ausmaß sozialer Stimulation und sozialen Engagements. Inhaltlich gewinnt Freiheit dann eher die Qualität des Fürsichseins bzw. freiwillig mit anderen sein, verbunden mit der Wahlmöglichkeit, diesen Zustand jederzeit zu verändern.[7]

In Klatschgesprächen werden die Persönlichkeitsgrenzen anderer verletzt, indem aufgeschnappte oder auch absichtlich in Erfahrung gebrachte Informationen über Privatangelegenheiten anderer zusammen im Kreise der Klatschteilnehmer ausgetauscht, übertrieben oder auch weitergesponnen werden. Dem Klatschobjekt fehlt dann jegliche Kontrolle und persönliche Freiheit und Unabhängigkeit, frei zu entscheiden, was es von seinem Privatleben anderen mitteilen oder lieber für sich behalten möchte.

3. Klatsch - die diskrete Indiskretion

Ganz allgemein versteht man unter Klatsch zunächst einmal „übles, herabsetzendes, gehässiges Gerede über die Nächsten“[8] oder Gerede über Neuigkeiten über persönliche Angelegenheiten anderer. Diese grobe Bestimmung bietet jedoch keine Erklärung für das Erscheinungsbild von Klatsch. Dies ermöglicht erst eine strukturelle Analyse, wie Bergmann sie in seiner Arbeit exemplifiziert hat. Bei der Betrachtung des Phänomens Klatsch fällt auf, das ein wesentliches Strukturelement die Widersprüchlichkeit von Klatsch ist:

Klatsch wird öffentlich geächtet und zugleich lustvoll privat praktiziert; Klatsch ist präzis und detailliert und bleibt doch auch vage und andeutend; authentische Darstellungen verwandeln sich im Klatsch unversehens in Übertreibungen; Indezentes mischt sich mit dezenter Zurückhaltung; Entrüstung über Fehlverhalten paart sich mit Ergötzen, Empörung mit Mitleid, Mißbilligung mit Verständnis; moralisch kontaminiertes Wissen wird in unschuldiger Verpackung präsentiert; selbstzweckhafte Geselligkeit mischt sich mit berechnender Verunglimpfung; schamhaftes Sich-Zieren und Kokettieren wechseln ab mit schamloser Direktheit.[9]

In diesen Grauzonen zwischen Wahrung und Verletzung von Grenzen ist die Gattung Klatsch angesiedelt und bezieht gerade aus ihr seine Energie und Anziehungskraft.

Im Klatsch geht es um das Wissen über private Angelegenheiten anderer, d.h. dieses Wissen ist vergleichbar mit einem Geheimnis, dem nach Simmel strukturell schon die Möglichkeit des Verrats eigen ist. Die strukturellen Parallelen zwischen dem Geheimnis und Klatsch liegen darin, daß in dem Wissen über Privates strukturell die Tendenz zum Klatsch angelegt ist, zum einen, weil der Wissende durch Ausplaudern Prestige, Gefragtsein und Selbstbestätigung erreichen kann, zum andern, weil Klatsch nach dem Organisationsprinzip funktioniert, nach dem Anwesende vor Kritik und Lästerei geschützt sind, während Abwesende gerade die Zielscheiben für Klatsch sind. Da diese Abwesenden entweder gemeinsame Freunde oder Bekannte sind, kann man davon ausgehen, daß aufgrund von bestehenden Freundschafts- oder auch Bekanntschaftsverhältnissen wechselseitige Vertrauens- und Loyalitätsgefüge vorhanden sind. Aus diesen Bedingungen ergeben sich gewisse Probleme, wenn nämlich Freund A Freund B etwas anvertraut, so ist B gegenüber A dazu verpflichtet, das Vertrauen nicht zu mißbrauchen und die Informationen für sich zu behalten. Andererseits ist B auch gemeinsamen Freunden C gegenüber dazu verpflichtet, diese Informationen mitzuteilen, da C einen gewissen Anspruch darauf hat; denn C diese Informationen vorzuenthalten käme einem Vertrauensbruch gleich. Nach Bergmann ist es gerade diese widersprüchliche Loyalitätsstruktur der Freundschafts- und Bekanntschaftsbeziehungen, aus der Klatsch seine „Hauptenergiequelle“[10] bezieht. Zum einen ist man verpflichtet das Geheimnis zu wahren, andererseits ist man quasi dazu verpflichtet, es zu verraten. Bergmann spricht daher von einer diskreten Indiskretion, d.h. Freund B ist C gegenüber verpflichtet, C betreffende Informationen mitzuteilen, aber er wird sein Wissen nicht wahllos weitergeben, damit er seine Verpflichtung A gegenüber, das Geheimnis zu wahren, auch erfüllt.

Indem der Klatschproduzent sein Wissen über das Klatschobjekt weitergibt, begeht er einen Akt der Indiskretion; indem er aber darauf verzichtet, sein Wissen wahllos zu verbreiten, es statt dessen gezielt (cf. discernere) an spezifische Klatschrezipienten, und das heißt: an gemeinsamen Freunde und Bekannte, weitergibt, verhält er sich wieder rücksichtsvoll, schonend, mit einem Wort: diskret. [...] Klatsch verstößt gegen das Diskretionsgebot und respektiert es doch auch gleichzeitig. Beim Klatsch wird zwar ein Geheimnis verraten, aber nur insofern, als ein gemeinsamer Freund in das Geheimnis eingeweiht und damit ein neues Geheimnis begründet wird.[11]

Der Verrat eines Geheimnisses würde normalerweise eine Bestrafung nach sich ziehen, nämlich den Ausschluß aus dem Bündnis und Ächtung. Weil aber das Geheimnis an einen weiteren Freund verraten wird, wird die zu erwartende Sanktionierung entweder abgemildert oder wegfallen. Kommentare wie: „Ich hätte wenigstens vorher gefragt werden wollen, ob Du X das erzählen kannst“ Oder : „Naja, ist ja bloß X, dem Du das erzählt hast, ist nicht weiter schlimm“ hat vielleicht schon jeder mal abgegeben oder gehört. Da dieser Verrat insofern kein eigentlicher ist, als der Geheimnisbund um einen Freund und keinen Feind erweitert wurde, leistet Klatsch durch die Weitergabe geheimer Inhalte in der relativ vertraulichen Beziehungsstruktur des Klatschzirkels einen Beitrag zur Bindung und Aufwertung der Mitglieder untereinander gerade in Abgrenzung zu Außenstehenden, bzw. den Nichtmitgliedern.

[...]


[1] vgl. Bergmann: Klatsch.

[2] Kruse: Privatheit als Problem und Gegenstand der Psychologie. S. 49; zit. n.: Shils: Social inquiry and the autonomy of the individual.

[3] Kruse: Privatheit als Problem und Gegenstand der Psychologie. S. 128.

[4] Simmel: Psychologie der Diskretion. S.153. Es gibt noch einen Vortrag desgleichen Titels, der in den Fußnoten jedoch entsprechend gekennzeichnet wird.

[5] ebd. S. 153.

[6] ebd. S. 153.

[7] Kruse: Privatheit als Problem und Gegenstand der Psychologie. S. 82.

[8] Bergmann: Klatsch. S. 34; zit. n.: Duden-Stilwörterbuch, Mannheim 1963.

[9] Bergmann: Klatsch. S. 206.

[10] vgl. Bergmann: Klatsch.

[11] Bergmann: Klatsch. S. 209f.

Details

Seiten
42
Jahr
1997
ISBN (eBook)
9783640577378
ISBN (Buch)
9783640577224
Dateigröße
549 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v147876
Institution / Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen – Soziologie
Note
1,5
Schlagworte
Klatsch Paar Beziehung Soziologie Kommunikationsform Privatheit Öffentlichkeit Gesellschaftlichkeit Indiskretion Klatschtriade Klatschobjekt Klatschproduzent Klatschrezipient Zweierbeziehung vs. Paarbeziehung Partnerschaft Individualität Klatsch als Sozialform Lewin Georg Simmel Privatheit als Problem Struktur Klatsch

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