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Sozialarbeitswissenschaften

Ein Einblick

Hausarbeit 2008 12 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Leseprobe

Gliederung:

1. Einleitung

2. Sozialarbeitswissenschaft – Ein allgemeiner Einblick
2.1. Entstehung der Sozialarbeitswissenschaft –Historischer Einblick
2.2. Ausbildung in der Sozialarbeit
2.3. Studium – Praxis – Wissenschaft
2.4. Professionalisierung der Sozialarbeitswissenschaft

3. Schlusswort – Resümee

4. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

„ Ins Zentrum einer zeitgemäßen Sozialarbeit rückt die wissenschaftegestützte Ausbildung und professionelle Anwendung, wie sie im internationalen Social Work üblich sind. Eine dafür notwendige eigenständige Sozialarbeitswissenschaften beginnt sich nun auch in deutschen Sprachraum zu profilieren.“ ( Prof. Dr. Albert Mühlum, Seite3 )

Es ist ein Zitat von Prof. Dr. Albert Mühlum mit dem ich einleite. Er stellt damit die derzeitige Situation der Sozialarbeit und er Sozialenarbeitswissenschaft und ihre Beziehung nicht nur in Deutschland dar, er betont auch die Notwendigkeit der Sozialarbeitswissenschaft in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland.

Im Folgenden schreibe ich über Meilensteine der Sozialarbeitswissenschaft. Über die Entstehung der Sozialarbeit und ihren Weg zur Sozialarbeitswissenschaft.

Ausbildung der jungen Sozialarbeiter/innen ist der zweite Punkt und deren Diskussion über eine Universitäts- oder Fachhochschulausbildung. Weiterhin schreibe ich über die Theorie und Praxisdiskussion. Letztlich über die Professionalisierung der Sozialarbeitswissenschaft.

2.Sozialarbeitswissenschaft – Ein allgemeiner Einblick

2.1.Entstehung der Sozialarbeitswissenschaft

Als erster Meilenstein ist die Berliner Protagonistin Alice Salomon zu nennen. Sie baute 1907 eine Zweijährige soziale Ausbildung auf mit Inhalten wie Volkswirtschaftslehre, Staatslehre, Sozialethik, Grundkenntnisse in Sozialer Pädagogik, Führsorge, Sozialhygiene und andere Lehrgebieten.

Nach dem ersten Weltkrieg etablierte sich der Begriff Sozialisationsarbeit die als Inhalt universelle Kernelemente beinhaltete wie Pädagogische Beratung und Kontrolle.

Die Weimarer Republik ging bei Sozialer Arbeit als Eignungsberuf aus und eine Form weiblich emanzipierter Praxis. Um Möglichkeit für Forschung zu eröffnen, stellen zeitlich fast parallel Lehrstühle für Wohlfahrtspflege an deutschen Universitäten, weil soziale Schulen für Frauen die Verselbständigung der Disziplin nicht erbringen konnten. An den Universitäten haben sich ausschließlich Männer etabliert, dies war auch verbunden mit Hochschulstudien für Frauen in sozialen Berufen. Während und nach der Weimarer Republik wurde die wissenschaftliche Systematisierung und Durchdringung als notwendig erachtet. Das Problem bestand allerdings zwischen den divergierenden Vorstellungen zwischen Sozialpädagogik und Fürsorgewissenschaft, dem Vorläufer der Sozialarbeit.

Währendes zweiten Weltkrieges wurde Soziale Arbeit für NS-Propaganda missbraucht und mit Begriffen wie Auslese und Ausmerze in Verbindung gebracht. Ersteres bezieht sich auf die Erziehung der rassischen Aufzucht und zweiteres bezieht sich auf Ausgrenzung Nichterziehbarer, Zwangssterilisierung und auch Krankenmorde.

Nach dem zweiten Weltkrieg begann eine praxeologische Phase eine Aufbruchsphase die sich zwischen 1961 und 1971 vollzog. Sozialarbeitswissenschaft als Terminus

wurde von Anton Hunziker wohl erstmalig verwendet. In einem Konzept für den Studiengang Soziale Arbeit in Freiburg/Schweiz an dem Huniker leitender Dozent war. Dieser Studiengang wurde 1961 als erstes Vollzeitstudium in Europa etabliert.

1972-1991 war die Phase der Latenz bzw. die wissenschafstheoretische Phase. Pfaffenberger versuchte unermüdlich die Sozialarbeitswissenschaft zu etablieren. Allerdings wurde das in der Praxis der Sozialen Arbeit nicht groß gewürdigt.

Mühlum, Lukas und Rössner sind nennenswerte Vertreter dieser Phase. Sie Schreiben Puplizionen zum Thema Sozialarbeitswissenschaft. Allerdings betrachtet Rössner diese Thematik aus einer anderen Sicht und schrieb „die Theorie der Sozialenarbeit“. Er sieht nämlich die Sozialarbeitswissenschaft als Sonderfall der Erziehungswissenschaft.

Die dritte und noch andauernde Phase, ist die multiperspektivische chaotische oder Aufbruch Phase. Ernst Engelke beendete die Latenz und löste die Kontroverse aus mit seinem 1992 erschienen Buch „soziale Arbeit als Wissenschaft“. Die zentralen Themenbereiche Der Kontroverse sind die wissenschaftstheoretische (Handlungswissenschaft und angewandte Sozialwissenschaft), wissenschaftspolitische (Ausbildung) und professionspolitische (Autonomisierung der Sozialarbeitswissenschaft) Perspektiven der Sozialarbeitswissenschaft. (vgl. Hey, 2000, S.2-19)

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Details

Seiten
12
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640579679
ISBN (Buch)
9783640580118
Dateigröße
672 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v147122
Institution / Hochschule
Fachhochschule Nordhausen
Note
1,7
Schlagworte
Sozialarbeitswissenschaften Einblick Soziale Arbeit Sozialpädagogik Entstehung

Autor

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Titel: Sozialarbeitswissenschaften