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Grundlagen der Unternehmensführung

Studienarbeit 2009 31 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Grundlagen
2.1. Kennzeichnung der Unternehmung
2.2. Die Leitungsorgane einer Unternehmung
2.3. Die Unternehmensführung als Teil der Führungslehre
2.4. Die Aufgabe der Unternehmensführung
2.4.1. Die Führung von Personen
2.4.2. Das System der Management-Funktionen

3. Planung
3.1. Begriff der Unternehmungsplanung
3.1.1. Ziele und Aufgaben der Unternehmungsplanung
3.2. Planungssystem
3.2.1. Die Strategische Ebene
3.2.1.1. Komponente der strategischen Ebene
3.2.1.2. Unternehmungsphilosophie
3.2.1.3. Unternehmungspolitik
3.2.1.4. Unternehmungsstrategie
3.2.1.5. Strategische Planung
3.2.2. Operative Ebene
3.2.2.1. Operative Planung

4. Begriff der Organisation
4.1. Ziele der Organisation
4.2. Aufbau- und Ablauforganisation
4.3. Organisationsformen
4.4. Linienorganisation
4.4.1. Ein-Linien-Organisation
4.4.2. Mehr-Linien-Organisation
4.4.3. Stab-Linien-Organisation
4.4.4. Matrixorganisation

5. Personalführung
5.1. Definition
5.2. Aufgaben der Personalführung
5.3. Führungsinstrumente
5.4. Führungsstile
5.4.1. Autoritärer Führungsstil
5.4.2. Kooperativer Führungsstil
5.4.3. Sonstige eindimensionale Führungsstile

6. Controlling
6.1. Controlling-Prozess

7. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: System der Unternehmensplanung

Abbildung 2: Strukturform der Ein-Linien-Organisation

Abbildung 3: Strukturform der Mehr-Linien-Organisation

Abbildung 4: Strukturform der Stab-Linien-Organisation

Abbildung 5: Strukturform der Matrixorganisation

Abbildung 6: Regelkreis

Abbildung 7: Controllingkaskade

1. Einleitung

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Unternehmensführung“ und soll einen begrenzten Überblick über das sonst so umfangreiche Thema bieten. Aufgrund der immer dynamischer und komplexer werdenden Umwelt ist es heutzutage nicht leicht eine Unternehmung zu führen und auf die Problemstellungen der heutigen Wirtschaft zu reagieren. Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, Grundwissen über die Unternehmensführung zu vermitteln. Es soll dargestellt werden wie komplex und wichtig die heutige Unternehmensführung für ein erfolgreiches und langfristiges Bestehen einer Unternehmung ist.

Anfangs erläutere ich den Begriff der Unternehmung und deren Leitungsorgane, befasse mich anschließend mit dem Begriff der „Unternehmensführung“ genauer und fahre mit dem Thema der Planung bzw. Unternehmungsplanung fort, da eine genaue Planung der Grundstein für ein langfristiges Bestehen ist. Im nächsten Kapitel gehe ich genauer auf die Organisation der Unternehmung ein und versuche zu erklären, wie eine Unternehmung organisiert sein muss, um effektiv zu sein. Nach der Organisation behandele ich das Thema der Personalführung, welches heutzutage immer wichtiger wird, da der Begriff der Arbeit sich gewandelt hat und der Mensch als Ressource in der Unternehmung immer wichtiger wird. Zum Schluss erörtere ich noch kurz das Controlling, welches eine steuernde und kontrollierende Funktion in der Unternehmung besitzt.

Bei dieser Hausarbeit habe ich ausschließlich literarische Quellen aus der Bibliothek benutzt, da viel theoretisches Wissen in literarischer Form zur Verfügung stand und diese auch die Grundkenntnisse und ein solides Basiswissen über die Unternehmensführung beinhalten.

2. Grundlagen

2.1. Kennzeichnung der Unternehmung

Die Unternehmung stellt eine Form der Einzelwirtschaft dar und dient der Aufgabe der Fremdbedarfsdeckung durch Leistungserstellung, wodurch sie sich von den Haushalten abgrenzen lässt. Diese Leistungserstellung einer Unternehmung erfolgt in einem oder mehreren Betriebsstätten, wobei dem gegenüber die Firma die rechtliche Dimension des Unternehmens repräsentiert. Hierbei ist sowohl die Identität zwischen Firma und Unternehmung vorstellbar als auch das Vorhandensein einer Mehrfirmenunternehmung, d.h. eines Konzerns, möglich.

Eine Unternehmung kann auch als zweckgerichtetes, komplexes und soziales System gesehen werden, bei dem die in den Willenszentren agierenden Unternehmensträger eine einheitliche Leitung durchsetzen, wobei die Ziele festgelegt und der Mitteleinsatz zur Zielerreichung festgelegt werden. In einer Unternehmung und dessen Willenszentren kommen vielfältige persönliche Interessen zusammen, wodurch sich erst die Willensbildung einer Unternehmung entwickeln lässt. Die Entscheidungsträger bzw. die Eigentümer sind für die Zeitdauer, für die eine Unternehmung existiert, verantwortlich. Im Regelfall sind die Eigentümer auch die Gründer einer Unternehmung, womit sie eigene bestimmte Ziele verwirklichen wollen. Eine Auflösung der Unternehmung erfolgt in der Regel freiwillig, in Form von freiwilliger Auflösung oder Verkauf von Anteilen an Konzerne oder unfreiwillig durch Auflösung der Unternehmung aufgrund eines Konkurses. Dennoch ist das Ziel der meisten Unternehmungen eine zeitlich unbefristete Existenz und nicht die Auflösung der Unternehmung. Als ein weiteres Merkmal der Unternehmung kann auch das erwerbswirtschaftliche Prinzip, zumindest bei privaten Unternehmen, gesehen werden. Die privat geführten Unternehmen sind in aller Regel darauf ausgerichtet, dem Eigentümer Einkünfte einzubringen. Anders stellt sich die Situation bei öffentlichen Unternehmen dar, wo das Gewinnstreben häufig hinter dem Bedarfsdeckungsprinzip tritt. Solch öffentliche Unternehmen entstehen entweder durch Ausgliederung aus der staatlichen Leistungsverwaltung oder durch staatlichen Ankauf von zuvor privaten Unternehmen. Alle Unternehmungen, egal ob privat oder öffentlich, streben das Prinzip des finanziellen Gleichgewichts an, wobei sich dies bei den privat geführten Unternehmungen allein schon aus der Tatsache ergibt, dass Illiquidität ein Konkursgrund ist. (vgl. Amann, 1995, S.15 u.16)

2.2. Die Leitungsorgane einer Unternehmung

Der Anfang einer Unternehmung liegt in der Regel in der Entscheidung einer natürlichen Person, entweder alleine oder mit mehreren Personen aus der abhängigen in die selbstständige Beschäftigung zu wechseln. Ziel des bzw. der Gründer ist es, über die Unternehmung ein hohes Einkommen zu erzielen und darüber hinaus eine konkrete Vorstellung über die Leistungsprozesse der Unternehmung zu realisieren. In dieser Anfangsphase der Unternehmung sind Leitungs- und Eigentümerfunktion nicht trennbar, so dass man hier von einem „Unternehmer“ sprechen kann. Dies entspricht noch der Realität, solange alle wesentlichen Unternehmensentscheidungen durch den bzw. die Eigentümer getroffen werden. Als Rechtsformalternativen stehen hier zum einen die Einzelunternehmen als auch die Formen der Personengesellschaft (OHG, KG) zur Verfügung, da bei diesen Rechtsformen eine Verknüpfung zwischen Leitungs- und Eigentümerfunktion gegeben ist. Mit zunehmender Größe der Unternehmung wird allerdings auch der Zwang zu einer differenzierten Organisationsform spürbar, wodurch, neben der Unternehmensleitung der Eigentümer, Managerfunktionen entstehen. Managerfunktionen sind Funktionen, bei denen Angestellte des Unternehmens entweder Unternehmensentscheidungen selbstständig treffen oder aber zumindest an der Entscheidungsfindung beteiligt werden. Wird die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (GmbH, Aktiengesellschaft) gewählt, so gibt der Gesetzgeber die Schaffung von Unternehmensorganen vor. Diese Unternehmensorgane sind Beispielsweise eine Gesellschaftsversammlung bei der GmbH oder eine Hauptversammlung und ein Aufsichtsrat bei der Aktiengesellschaft, die erst die Willensbildung der Gesellschaft vollziehen und die eigentliche Unternehmensleitung in Form des Vorstands bzw. Geschäftsführers wählen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass bei personenbezogenen Rechtsformen den Eigentümern auch die Funktion der Unternehmensführung zusteht. Andere Personen können ergänzend Leitungsfunktionen übernehmen. Bei Kapitalgesellschaften können Angestellte, welche nicht zugleich Eigentümer sein müssen, die Leitungsfunktion des Unternehmens übernehmen. Die Unternehmensgröße und Unternehmensstruktur sind zusätzlich dafür entscheidend, in wie weit noch zusätzliche Entscheidungsträger an der Leitungsfunktion beteiligt sind. (vgl. Amann, 1995, S.19 u. 20)

2.3. Die Unternehmensführung als Teil der Führungslehre

Definiert man „Organisationen“ als zweckorientierte soziale Systeme, so lässt sich feststellen, dass diese Systeme in ihren Führungen einige Gemeinsamkeiten haben. Problemlösungsansätze für die Führung einer Unternehmung sind aus diesem Grund ähnlich wie die Problemlösungsansätze anderer Organisationen, wie z.B. öffentliche Verwaltungen, Krankenhäuser oder Vereine. Dies lässt sich damit belegen, dass viele „Manager“ zwischen den oben genannten Organisationen ohne Beeinträchtigung ihrer Funktionsfähigkeit wechseln könnten. Der zentrale Geschichtspunkt der Führungslehre beruht hier auf der Steuerung eines „Mensch-Maschine-Systems“, wobei die Aufgaben der Menschenführung im Vordergrund stehen. Das bedeutet, dass hierbei Menschen so beeinflusst werden sollen, dass diese ihre im Rahmen der Organisation zugewiesenen Aufgaben bestmöglich erledigen. Ein Manager muss hierfür die Mitarbeiter motivieren können. Dies ist Beispielsweise durch eine intensive Einbindung der Mitarbeiter in den Leistungsprozess möglich, wodurch die Mitarbeiter die Ziele der Organisation als kompatibel zu ihren persönlichen Zielvorstellungen ansehen. Zusätzlich gehört zur Führungslehre auch die Kenntnis des Managementprozesses und der an zuwendeten Methoden, welche zentrale Themen wie die Zielbildung, der Planung, der Organisation und dem Controlling innerhalb der Unternehmung beinhalten. (vgl. Amann, 1995, S.16 u. 17)

Das erste spezifische Merkmal der Unternehmensführung ist die Orientierung der Unternehmung am Zielsystem der Unternehmung. Dieses Merkmal ist besonders für privatwirtschaftliche Unternehmungen von großer Bedeutung, weil bei ihnen der Gewinn das Hauptziel ist und sich die Unternehmen deswegen an diesem Ziel orientieren. Durch die Unternehmensführung sollen kurz-, mittel- und langfristige Unternehmensziele definiert und anschließend verwirklicht werden. Das zweite spezifische Merkmal der Unternehmensführung ist die Tatsache, dass die Unternehmung eine Organisation verkörpert, in welcher Menschen durch Einsatz von Verschiedenen Ressourcen entweder Güter oder Dienstleistungen erstellen. Diese Güter bzw. Dienstleistungen sollen dann Dritten zur Verfügung gestellt werden. Aus diesem Grund muss die Unternehmensführung von einem sogenannten offenem System ausgehen, was bedeutet dass die Unternehmung eine Vielzahl verschiedene Organisationsteilnehmer berücksichtigen muss. Diese Organisationsteilnehmer sind zum Teil direkt in die Unternehmung integriert oder zumindest zeitweise über Input- und Output-ströme mit der Unternehmung verbunden. Aufgrund der Tatsache, dass die Leistungsprozesse der einzelnen Unternehmen unterschiedliche gegliedert sind, unterscheiden sich auch die Probleme und deren Lösungsansätze innerhalb der Unternehmensführung. Diese Unterschiede sind Abhängig von der Branche, der Rechtsform, der Unternehmensstruktur oder der Machtstruktur innerhalb der Unternehmung. (vgl. Amann, 1995, S.17 u.18)

2.4. Die Aufgabe der Unternehmensführung

Unternehmensführung ist als zielgerichtete Gestaltung, Steuerung und Entwicklung der Unternehmung definiert. Da die Unternehmung ein soziotechnisches System ist, enthält die Unternehmensführung sowohl sachbezogene als auch personenbezogene Aufgaben:

2.4.1. Die Führung von Personen

Die Unternehmensführung erfordert die Realisierung und Kontrolle von Entscheidungen, die zugunsten bestimmter Ziele und Maßnahmen innerhalb der Unternehmung gewählt wurden. Um dies verwirklichen zu können, muss das Verhalten der Organisationsmitglieder beeinflusst werden. Im Rahmen der Menschenführung müssen die geführten Personen zu einem zielentsprechendem Handeln geführt werden, wobei es die Aufgabe des Führenden ist, einen möglichst effektiven Führungsstiel anzuwenden. Abhängig davon, in welchen Ausmaß Sanktionen bzw. „sanfte Maßnahmen“ (Amann, 1995, S.23) wie Überzeugung oder Überredung zur Willensdurchsetzung des Führenden angewendet werden, kann man die verschiedenen Führungsstile und Führungssysteme voneinander unterscheiden. Man unterscheidet hier zwischen autoritären, kooperativen und demokratischen Führungsstil. Bei Führungssystemen werden Führungsstile fallweise, in Abhängigkeit von Persönlichkeitsmerkmalen der Beteiligten und der spezifischen Aufgabenstellungen, angewendet. (vgl. Amann, 1995, S.23)

2.4.2. Das System der Management-Funktionen

Eine weitere Aufgabe der Unternehmensführung ist die Nutzung von Instrumentarien, die zur zielorientierten Gestaltung und Verwirklichung der Leistungsprozesse dienen. Damit Unternehmensziele mittel- und langfristig realisiert werden können, bedarf es an hinreichender Planung. Die Planung stellt eine sehr wesentliche Funktion der Unternehmensführung dar. Sie dann wiederum in einem Gestaltungsrahmen der Unternehmung umzusetzen, nennt man Organisation. Zu guter Letzt muss nach der Planung und Organisation auch regelmäßig ein Soll-Ist-Vergleich durchgeführt werden, damit überprüft werden kann, ob die geplanten Zielsetzungen auch erreicht wurden. Die Kontrolle nimmt daher auch eine wesentliche Funktion in der Unternehmensführung ein. Der allgemeine Kontrollbegriff umfasst allerdings nicht die Prozesse der Anpassungsmaßnahmen zur Sicherung der Planziele und der Entscheidung für bestimmte Handlungen der „Gegensteuerung“ bei Abweichungen. Weil diese Steuerungsaufgaben allerdings eine entscheidende Bedeutung innerhalb der Unternehmensführung einnehmen, werden sie gemeinsam mit der traditionellen Kontrolle als „Controlling“ bezeichnet. (vgl. Amann, 1995, S.24)

3. Planung

3.1. Begriff der Unternehmungsplanung

Um eventuelle Ziele der Unternehmung zu erkennen und darzulegen, Zielkonflikte erkennbar zu machen und die verfügbaren Ressourcen optimal einzusetzen, ist die Unternehmungsplanung als Instrument der Unternehmensführung ein unverzichtbares Mittel. Zusätzlich ist die Planung für die Unternehmung ein geeignetes Managementverfahren, um langfristig erfolgreich zu sein und die Herausforderungen in einer dynamischen Umwelt mit gezielten Maßnahmen zu bewältigen. Die Planung soll Aktivitäten, welche die Unternehmung langfristig entfalten muss, deutlich machen und wodurch die gesteckten Ziele realisiert werden können. Hierdurch soll die Entwicklung der Unternehmung in die angestrebte Richtung gelenkt werden, damit die Unternehmungsziele nicht gefährdet werden. Darüber hinaus bietet die Planung dem Management die Möglichkeit, Abweichungen der erzielten Ist-Ergebnisse von den Soll-Ergebnissen rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. (vgl. Kretschmer, 1979, S. 14-17)

3.1.1. Ziele und Aufgaben der Unternehmungsplanung

Durch die Planung ist es dem Management möglich auf unvorhergesehene Ereignisse rechtzeitig und angebracht zu reagieren. Hierdurch soll das Handeln nachhaltig und effektiv auf die angestrebten Zielperspektiven gelenkt werden. Die entscheidende Aufgabe der Planung ist die, „nachhaltige Sicherung der Unternehmung gegenwärtig und in der Zukunft“ (Kretschmer, 1979, S.17). Dieses Überleben der Unternehmung in einer dynamischen Umwelt kann am effektivsten durch die Realisierung der Unternehmungsziele erreicht werden. Auf dem Weg zur Zielerreichung kommen viele Einflussfaktoren zur Geltung. Die Zielerreichung lässt sich durch die nachhaltige Steigerung der Wirtschaftlichkeit, Dezimierung der Fehlentscheidungen, Abbau von Koordinationsmängeln und durch eine Steigerung aller Beiträge zur Leistungserstellung in der Unternehmung erreichen. (vgl. Kretschmer, 1979, S.17)

3.2. Planungssystem

Eine Abgrenzung der Aufbauorganisation eines Planungssystems kann einerseits über eine zeitliche Differenzierung, dem Planungszeitraum und andererseits nach einer sachlichen Differenzierung, der Planungsebene, erfolgen. (vgl. Kretschmer, 1979, S.48)

Ein Planungssystem muss in der Unternehmung gewisse Aufgaben erfüllen. Unabhängig von der unternehmerischen Orientierung bezüglich die symptomatischen Probleme, Ziele und Zwecke der Unternehmung, muss ein Planungssystem folgende Aufgaben erfüllen:

- Das Planungssystem muss zielorientiert sein
- Eindeutig zukunftsbezogen
- Eine Aufbauart besitzen, in der dispositive Tätigkeiten zeitlich und sachlich koordiniert sind
- Es muss ein formal allgemein gültiger Ablauf zur Fertigung der einzelnen Planungen bzw. Planungsschritte möglich sein
- Die Abhängigkeit unter den Teilplanungen angeben und bei der Planung berücksichtigen sowie
- Weitere Informationen für eventuelle Alternativplanungen enthalten.(vgl. Kretschmer, 1979, S.48)

Die Planungssysteme, welche heutzutage in den Unternehmungen integriert sind, weisen einen Aufbau auf, der in mehreren Ebenen gekennzeichnet ist. Dieses mehrfach gegliederte Planungssystem bezeichnet man als vertikale Differenzierung. (vgl. Kretschmer, 1979, S48)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: System der Unternehmungsplanung -vertikale Differenzierung- (Kretschmer, 1979, S.50)

Diese Vertikale Differenzierung dient der besseren Anpassung an die Problemstellungen der einzelnen Planungsfelder und zur „Reduzierung des Komplexitätsgrades vom höchsten Abstraktionsgrad zum höchsten Grad der Konkretisierung“. (Kretschmer, 1979, S.50)

Bei einer formalen Betrachtung des Planungssystems lässt sich ein hierarchisch angeordneter Aufbau dreier grundlegender Planungsebenen erkennen. Bei diesen drei Ebenen ist eine eindeutige Abgrenzung nicht möglich, vielmehr stehen diese Ebenen in einem durchlässigen Fließverhältnis zueinander. Diese drei Ebenen sind:

- Die Strategische Ebene
- Die Taktische Ebene
- Die Operative Ebene

Aus Präferenzgründen wird in dieser Hausarbeit das Thema der Taktischen Ebene nicht weiter erörtert, da die Strategische und Operative Ebene in der Unternehmung wichtigere Rollen übernehmen.

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Details

Seiten
31
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640576760
ISBN (Buch)
9783640577118
Dateigröße
2.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v146425
Institution / Hochschule
Hochschule Harz - Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)
Note
2,3
Schlagworte
Unternehmensführung Planung Organisation Personal

Autor

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Titel: Grundlagen der Unternehmensführung