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Der Führer ruft mich - Der Bund Deutscher Mädel in autobiographischen Zeugnissen von Carola Stern, Margarete Hannsmann, Eva Zeller, Melitta Maschmann und Renate Finckh

Hausarbeit (Hauptseminar) 2003 27 Seiten

Kulturwissenschaften - Europa

Leseprobe

Inhalt

1. Das tanzende Hakenkreuz

2. Spuren der Vergangenheit: Autobiographien als Quellen und Zeitzeugnisse

3. Zur Geschichte des BDM

4. „Und ihr im BDM erzieht mir die Mädel zu starken und tapferen Frauen“
4.1 Sport, Spiel und Heimabend: Die Aktivitäten des BDM

5. Mädchen im BDM
5.1 „Er war besessen davon zu dienen“: Familiäre Hintergründe
5.2. Der Eintritt
5.3 Sport, Singen und die Fahrt
5.4 Heimabende
5.5 Bescheidene Karrieren
5.6 Gemeinschaft, Kameradschaft und das Rufen des Führers

6. Fazit

7. Verwendete Literatur:

1. Das tanzende Hakenkreuz

„1938 war für den Bund deutscher Mädel Höhepunkt seiner Arbeit. Die Mädel ernteten auf dem Parteitag den stärksten Beifall. 5.200 Mädel brachten durch Mädeltänze von lieblicher Schönheit und strahlender Buntheit in den Parteitag eine anmutige weibliche Note. (...) Es war die Stunde der jungen Mädel, die sich hier im Schaufenster der Nation bewährten und in so begeisternder Eindringlichkeit Ausschnitte ihrer Arbeit zeigten.“[1]

Anmutige Tänze reizender Mädels als Gegensatz zur „harten männlichen Darstellung vorheriger Parteitage“,[2] solche Bilder sind es, die zumeist im Zusammenhang mit dem Bund deutscher Mädel[3] gesehen werden, Tänze als Ausschnitt aus der Arbeit des BDM, als Beitrag zu einer Massenveranstaltung der NSDAP. Das Betrachten der Masse wirft aber dennoch sofort die Frage nach dem einzelnen auf, dem einzelnen Mädel, das sich hier den Parteispitzen präsentiert.

„Ist es auf dem Erntedankfest in Droyßig, (...) dass wir ein riesiges Hakenkreuz auf einer riesigen Fläche tanzen, ein lebendes, aufstampfendes, atmendes, singendes Hakenkreuz, ich am alleräußersten Ende an einem der vier gleich langen Balken, stampfend, atmend, singend, mich um mich selber drehend, den Tränen nahe, weil die Führerin, die Dompteuse, mich durch ihr Mikrofon anbrüllt: Noch einmal aus der Reihe getanzt da links außen und du fliegst raus?“[4]

Dennoch übte der BDM eine Faszination auf die jungen Mädchen aus. „Bei den Jungmädeln war das ganz anders. Hier waren alle neu und wollten etwas Neues. Hier gab es Spiel, Sport und Spaß. Hier konnte sie sich mit all ihren Fähigkeiten einbringen.“[5] Dass sich die Fähigkeiten nicht im Aufführen von Tänzen erschöpften, ist offensichtlich, Spiel, Sport und Spaß, vielleicht liegt hierin ja die Antwort auf die Frage nach Reiz und Faszination?

Das individuelle Erleben der einzelnen soll im Vordergrund dieser Arbeit stehen. Das Betrachten von autobiographischen Zeugnissen jener Zeit ermöglicht ein Verstehen, welches bei dem Studium der bloßen Fakten oder dem Lesen eingangs erwähnter Artikel verwehrt bleibt. Systematisch sollen einzelne Aspekte der Arbeit des BDM untersucht und mit den Aussagen und Erinnerungen der Frauen mit Leben gefüllt werden.

Die Spannung ergibt sich hierbei in den häufig konträren Empfindungen von Führern und Geführten, wie das Erleben von Eva Zeller beim Tanzen des Hakenkreuzes schon zeigt.

Begrenzt werden soll diese Untersuchung auf die Zeit von 1933 bis etwa 1939, wo Kriegsbeginn und die endgültige Verstaatlichung der Hitlerjugend und des BDM durch den Wegfall des Momentes der Freiwilligkeit die Arbeit und den Reiz grundlegend veränderten.

Die in den Autobiographien beschriebenen Eindrücke und Erlebnisse sollen dabei die Themen bestimmen. Ziel kann es nicht sein, das Unmenschliche und Grauenhafte des Dritten Reiches zu ergründen und zu erklären. Es soll jedoch versucht werden, die Gefühle der jungen Mädchen zu untersuchen. Die Begrenzung der Arbeit auf die Zeit vor Beginn des Krieges erscheint auch deshalb sinnvoll, weil hier das Fundament gelegt wurde, auf dem die Unterstützung des Regimes gründete, die bei den jungen Mädchen häufig ungebrochen bis 1945 anhielt.

Überraschend wird es sein, dass einige Aspekte, wie die Verfolgung von Juden und das begangene Unrecht in den Hintergrund treten. Doch auch hier soll den Erinnerungen der Frauen gefolgt werden, die solche Geschehnisse im Zusammenhang mit dem BDM kaum erwähnen.

2. Spuren der Vergangenheit: Autobiographien als Quellen und Zeitzeugnisse

Viele Gründe gibt es, seine Autobiographie zu schreiben, das Weitergeben des Erlebten an die Nachkommen, der Wunsch, persönliche Geschichte darzustellen. Autobiographien von Frauen, die ihre Jugend unter Hitler verbrachten, sind rar. Neben den Zeugnissen ehemaliger Führerinnen[6] finden sich nur wenige Berichte von „Geführten“. Diese Arbeit wird sich auf den Bericht von Melitta Maschmann „Fazit- kein Rechtfertigungsversuch“[7] beziehen, in dem die Autorin, an eine ehemalige jüdische Klassenkameradin gewandt, versucht, eine Antwort zu finden „auf die Frage, welche Gründe junge Menschen damals veranlaßt haben, Nationalsozialisten zu werden.“[8] Auch ihre Antwort kann nur eine individuelle sein, eine einzigartige, doch sie kann uns eine Ahnung davon geben, in welchem Umfeld die damalige Jugend heranwuchs. Melitta Maschmann nimmt in den zu behandelnden Autobiographen eine Sonderstellung ein, da sie innerhalb des BDM Karriere machte. Dieser Weg soll allerdings nicht weiter untersucht werden, auch hier soll das Augenmerk auf den Eintritt in den BDM liegen, die Faszination, die von ihm ausging. Es soll auch versucht werden, zu erklären, welche Rolle der BDM, neben Elternhaus, Schule und Propaganda für die Erziehung der Mädchen spielte.

Renate Finkh schrieb ihre Jugend auf, weil sie Tendenzen bei ihren Kindern beobachtete, die die Erinnerung an eigene Ideale hervorriefen.[9] In „Mit uns zieht die neue Zeit“[10] beschreibt sie ihr Leben in ihrem Elternhaus, das bürgerlich nationalistisch geprägt war und zeigt ihren Weg zu einer Verfechterin der Nazi Ideologie. Auch für sie wurde der BDM wichtiger Teil ihres Lebens, die Gründe dafür sollen untersucht werden.

Margarete Hannsmann, die zuvor nur Gedichte veröffentlichte, nutzt die Darstellung ihrer Jugend, neben der Aufarbeitung der eigenen Nazi-Vergangenheit auch zur Auseinandersetzung mit den Eltern, wie dies auch bei Eva Zeller[11] der Fall ist, die die Beschreibung ihrer Entwicklung zur Darstellung ihrer Zerrissenheit zwischen den geschiedenen Eltern nutzt. Hannsmanns „Der helle Tag bricht an- Ein Kind wird Nazi“[12] legt dabei die Betonung auf Empfundenes, den eigenen inneren Kampf des Erwachsenwerdens. BDM und politische Geschehnisse spielen dabei nicht die wichtigste Rolle, nehmen dennoch bei einigen Entwicklungen Schlüsselfunktion ein. Beiden Autorinnen ist auch gemeinsam, dass sie in späterer Jugend zu einer kritischen Haltung gegenüber dem Nationalsozialistischen Regime finden, Margarete Hannsmann durch das Lesen verbotener Lektüre, was bei ihr Zweifel an der Propaganda aufkommen lässt. Eva Zeller flüchtet aus dem Arbeitsdienst, eine schwere Krankheit setzt sie außerstande bis zum Kriegsende weiter an Aktivitäten des BDM teilzunehmen.

Darüber hinaus stützt sich diese Arbeit auf Carola Sterns[13] „In den Netzen der Erinnerung- Lebensgeschichten zweier Menschen“[14] in dem sie mit ihrem Mann zusammen, der als überzeugter Kommunist gegen Hitler Widerstand leistete, den Versuch unternimmt, die eigenen Vergangenheiten zu bewältigen.

Alle Autorinnen waren bei der Machtergreifung im Kindes- bzw. Jugendalter[15]. Alle nahmen aktiv am BDM teil und somit an politischen Aktivitäten jener Zeit, von einem aktiven Widerstand gegen das Regime kann bei keiner gesprochen werden.

Allen Autobiographien ist gemein, dass sie die Vergangenheit literarisch aufarbeiten. Nur bei Eva Zeller und Melitta Maschmann stimmen Autor und erzählendes Ich überein.

„Ich, Margarete, die hier Ulrike heißt, damit es mir leichter fällt, von mir zu erzählen.“[16] Die Schwierigkeit, sich mit dem Kind, dass man einmal war, zu identifizieren, wie schwer es für jeden sein mag, für diese Autorinnen, die ihre Jugend unter Hitler verbrachten, ist es häufig fast unmöglich. Fast alle nutzen alte Tagebücher, Schulaufsätze oder Interviews mit Freunden und Verwandten, um sich damaliger Geschehnisse zu erinnern.

Diese Arbeit soll aber, außer diesen einführenden Gedanken, nicht der Darstellung und der Art des Erinnerns gelten. Das Dargestellte und das Erinnerte sollen im Mittelpunkt stehen.

Natürlich ist es nicht möglich, anhand von Autobiographien eine allgemein gültige Aussage über Gründe für die Unterstützung Hitlers durch die Jugend zu geben, aber genauso, wie es Parallelen zwischen den einzelnen Werken zu ziehen gilt, lassen sich vielleicht einige Rückschlüsse auf die Mehrheit der Mitglieder im BDM ziehen.

3. Zur Geschichte des BDM

Die Geschichte des BDM ist eng verbunden mit der Entwicklung der HJ[17]. Erstmal wurden Mädchen in die Arbeit der NSDAP mit der Gründung des „Jugendbundes“ im Februar 1922 einbezogen, wobei „die Mädchengruppen (...) das Ziel vor Augen hatten, einmal gute deutsche Hausfrauen zu werden,“ die „eine Angriffswaffe“ bilden sollten „gegen solche hohle, seichte Verderbtheit der vorhandenen traurigen Inflationszeit.“[18] Die Erziehung der jungen Mädchen zu guten Hausfrauen legt den Schluss nahe, dass sich die Arbeit zu großen Teilen auf Hilfeleistungen wie der Verpflegung und Betreuung der Parteikämpfer beschränkte.

Mit dem Verbot der NSDAP im Herbst 1923 verschwand auch deren Jugendgruppe. Die jungen Mädchen integrierten sich zunächst in dem 1923 gegründeten „Deutschen Frauenorden“(DFO). Die Gründung des BDM ging schließlich aus einer Abspaltung einer DFO-Mädchengruppe hervor. Schließlich wandten sie sich der 1926 gegründeten „Hitler Jugend“ zu, wo sie sich unter dem Begriff der „Schwesternschaften“ formierten, über deren Einstellung folgender Artikel, der 1930 in der „Sturmjugend“ erschien, Aufschluss gibt:

„Durch den kalten, klaren Winterabend wandern einige junge Mädchen und plaudern fröhlich (...). An den Mänteln sieht man das Hakenkreuz (...) und wütend sehen ihnen die Juden nach: Schon wieder einige deutsche Mädchen mehr, die über die gemeinen Ziele des Judentum aufgeklärt sind.“[19]

Neben dem zum Programm erhobenen Antisemitismus zeichnen sich in den Schwesternschaften schon Aktivitäten ab, die beim BDM wieder zu finden sein werden: Heimabende und Wanderungen, das Lesen guter -deutscher- Literatur und das gemeinsame Singen.

Als schließlich am 3. Juli 1930 der BDM gegründet wurde, deklarierte die Parteiführung dies als eine bloße Änderung des Namens. Dennoch muss man den Wechsel beachten, von einer reinen „Schwestern“ Organisation, deren Bezugspunkt die Brüder in der HJ und deren Unterstützung war hin zu einer eigenständigeren Organisation, die nicht nur auf die männlichen Altersgenossen ausgerichtet war. Dennoch kann bis zur Machtergreifung 1933 nicht von einer großen Jugendorganisation gesprochen werden. Auch wenn die Angaben zu Mitgliedszahlen ungenau bleiben, wird im Allgemeinen von etwa 1.700 Mitgliedern im Jahre 1932 gesprochen.[20] Erst nach der Machtergreifung stieg die Mitgliederzahl des BDM rapide an, wozu auch die vom Staat durchgeführte systematische Ausschaltung anderer Jugendorganisationen beitrug. Im Jahre 1936 wurde die HJ offizielle Staatsjugend und die Teilnahme für jeden verpflichtend. Das Ziel war die 100 % Erfassung der deutschen Jugend.

Die Jugend wurde unter der Parole „Jugend soll durch Jugend geführt werden“ strukturiert, so wurden auch die Jungmädelgruppen durch Mädchen geführt. In letzter Konsequenz hatte jedoch ein Mann die Führung über die Jugend: Baldur von Schirach übernahm die Leitung der Reichsjugend, die Referentinnen für „Mädelfragen“ waren ihm direkt unterstellt.

Wichtiger als die Entwicklung des BDM scheint mir in diesem Zusammenhang die der bündischen Jugend. Entstanden aus der Wandervogel Bewegung formierten sich in den zwanziger Jahren zunehmend Jugendliche in Vereinen und Bünden.

„Bei der Gründung des Königin-Luise-Bundes tragen die Mädchen Kornblumenkränze im Haar. (...) Nach und nach werden alle Mädel (...) mit blauen Kattunkleidern ausgestattet. (...) Die Königin-Luise-Mädchen singen.“[21] Die „Uniformierung“ der Jugend, das Singen von Volksliedern, all dies kannten die späteren BDM-Mädels schon aus den Jugendbünden, wenn sie vielleicht auch nicht aktiv tätig waren, so waren ihnen wandernde und singende Mädchen zumindest nicht fremd.

„Was eben noch Königin-Luise-Bund hieß, heißt eines schönen (...) Tages Jungmädchenbund, nein, Jungmädelbund. Wir sind keine Mädchen mehr, wir sind fortan Mädel. Die Treffen heißen Dienst. (...) Bis ich herausgewachsen bin, ziehe ich noch das blaue Kattunkleid mit dem Bubikragen an, wenn ich zum Dienst gehe. Keiner findet etwas dabei, Kleider trägt man auf.“[22]

Geschickt griff Hitler die schon vorhandenen Bündnisse auf, die Mädchen waren es schon teilweise gewohnt, sich zu organisieren,

„und die Mädchen, die durch die Bünde gingen, haben zwei Dinge gelernt: Erstens haben sie gelernt, in herzlicher Kameradschaft (...) in freiwilligem gegenseitigen Dienst zu leben. (...) Zweitens aber haben sie erfahren, dass die Mädchen die Form bestimmen. (...) Die Mädchen erleben die Macht der Frau als Hüterin der Sitte, als Bewahrerin des heiligen Feuers, als Mittlerin im Kampf, als Schützerin des Lebens.“[23]

Nur klein war der Schritt von der Schützerin der Sitte zur Schützerin des Blutes, der BDM konnte so eine Tradition von Dienst und Kameradschaft aufgreifen und für seine Zwecke entsprechend verändern.

4. „Und ihr im BDM erzieht mir die Mädel zu starken und tapferen Frauen“

Die Erziehungsziele des BDM waren eng verknüpft mit dem Bild der Frau, die als Mutter Erfüllung und Sinn findet[25]. Adolf Hitler ging in „Mein Kampf“ meist nur in Nebensätzen auf die Erziehung der Mädchen ein. Dennoch findet sich dort die Aussage, die zum Leitspruch des BDM wurde:[24]

„Analog der Erziehung der Knaben kann der völkische Staat auch die Erziehung der Mädchen von den gleichen Gesichtspunkten aus leiten. Auch dort ist das Hauptgewicht vor allem auf die körperliche Ausbildung zu legen, erst dann auf die Forderung der seelischen und zuletzt der geistigen Werte. Das Ziel der weiblichen Erziehung hat unverrückbar die kommende Mutter zu sein.“[26]

[...]


[1] „Der Illustrierte Beobachter“, 8. September1938, zitiert aus: Jutta Rüdigers, Ein Leben für die Jugend, Deutsche Verlagsgesellschaft Preußisch Oldendorf, 1999, S.63

[2] ebd.

[3] Im folgenden BDM genannt, eine Unterscheidung in JM (Jung Mädel) und Bund deutscher Mädel soll nur an relevanten Stellen vorgenommen werden

[4] Eva Zeller, Solange ich denken kann, Evangelische Verlagsanstalt Berlin, 1981, S. 222

[5] Barbara Leisner, Sophie Scholl, List Taschenbuch Verlag, München, 2000, S. 63

[6] vgl. Jutta Rüdigers, deren erwähntes Buch vor allem dem Zwecke dient, die Unschuld des BDM zu beweisen

[7] Melitta Maschmann, Fazit- kein Rechtfertigungsversuch, Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart, 1963

[8] Maschmann, a.a.O., S.16

[9] ihr Sohn zeigte sich fasziniert vom Kommunismus

[10] Renate Finckh, Mit uns zieht die neue Zeit, Signal-Verlag, Baden Baden, 1979

[11] Eva Zeller, Solange ich denken kann, a.a.O.

[12] Margarete Hannsmann, Der helle Tag bricht an- Ein Kind wird Nazi, Albrecht Knaus Verlag, Hamburg, 1982

[13] Carola Stern wurde unter dem Namen Erika Asmuss geboren, um über die von ihr verlassene DDR schreiben zu können, publiziert sie ihre Artikel unter diesem Pseudonym.

[14] Carola Stern, In den Netzen der Erinnerung –Lebensgeschichten zweier Menschen, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1989

[15] Maschmann geb. 1918, Carola Stern geb. 1925, Hannsmann geb. 1921, Finckh geb. 1926, Zeller geb. 1923

[16] Hannsmann, a.a.O., S.16

[17] Hitler Jugend. Dieser Begriff bezieht sich zumeist auf die männliche Jugend, dennoch gehörte der BDM der HJ an, ihre Führer waren den HJ Führern unterstellt.

[18] Gustav Adolf Lenz, hier zitiert aus: Birgit Jürgens, Zur Geschichte des BDM von 1923 bis 1939, Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt a. M., 1994, S. 21, auch das folgende bezieht sich auf ihre Darstellung

[19] Jürgens, a.a.O., S. 25

[20] vgl. Jürgens., a.a.O., S. 29

[21] Zeller, a.a.O., S. 80

[22] Zeller, a.a.O., S. 82

[23] Artikel im „Kronacher Bund“ 1929, hier zitiert aus: Martin Klaus, Mädchen in der Hitlerjugend, Pahl-Rugenstein Verlag Köln, 1980, S. 16

[24] Adolf Hitler zitiert von Trude Brükner, in: Klaus, a.a.O., S.50

[25] Auf das Bild der Frau der Nationalsozialisten kann hier nicht ausführlich eingegangen werden, (Vgl. dazu z.B. Klaus, a.a.O., S.21-43. ) nur für die Mädchenerziehung relevante Frauenmuster sollen aufgegriffen werden

[26] Adolf Hitler, Mein Kampf, in: Klaus, a.a.O., S.50

Details

Seiten
27
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638198882
Dateigröße
502 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v14508
Institution / Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin – Philosophische Fakultät 3
Note
1,3
Schlagworte
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Titel: Der Führer ruft mich - Der Bund Deutscher Mädel in autobiographischen Zeugnissen von Carola Stern, Margarete Hannsmann, Eva Zeller, Melitta Maschmann und Renate Finckh