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Die Beziehung zwischen Kunst und Werbung – Rezeptionsweisen und Vermittlungsmöglichkeiten

Roy Lichtenstein

Referat (Ausarbeitung) 2008 7 Seiten

Kunst - Management, Vermarktung

Leseprobe

Gliederung

I. Einleitung

II. Biographische Eckdaten

III. Technische Besonderheiten des Pop Arts nach Lichtenstein

IV. Kommerzialisierung der Kunst

V. Instrumentalisierung der Werbung für die Kunst

V. Warum Werbung in der Kunst?

VI. Literaturverzeichnis

Internetquellen

I. Einleitung

Im Folgenden werde ich auf das Leben und die Werke Roy Lichtensteins eingehen. Die Besonderheiten seines Schaffens sowie seine Ambitionen beleuchten. Ich werde dabei vor allem den Blick auf die Konvergenz von Kunst und Werbung richten und versuchen am Beispiel Roy Lichtensteins auf das besondere Wechselspiel zwischen diesen beiden „Disziplinen“ eingehen. Ein weiteres Untersuchungsgebiet meiner Arbeit werden die Grenzüberschreitungen zwischen Werbung und Kunst bei Lichtenstein sein.

II. Biographische Eckdaten

Roy Fox Lichtenstein wird am 27. Oktober in Manhattan geboren. Schon früh setzt er sich mit der Kunst auseinander und fängt an sich in der Malerei ausbilden zu lassen.

Nach dem High-School-Abschluss beginnt Lichtenstein an der Ohio State University Kunst zu studieren.

Bevor er jedoch seinen Universitätsabschluss machen kann, wird Lichtenstein von der US Army einberufen. Während seiner Army-Zeit ist er zunächst in New Jersey stationiert. In dem letzten Kriegsjahr sind seine Stationen England, Belgien, Frankreich und Deutschland. Ende 1945 kehrt Lichtenstein nach Amerika zurück.

1946 schließt er sein Studium an der Ohio State University ab und schließt das Masterstudium an. Des Weiteren beginnt er eine Lehrtätigkeit am Department of Fine Arts.

Lichtensteins Malerei der 1940 er Jahre ist stark von der englischsprachigen Märchenwelt geprägt. Seine Werke in dieser Zeit sind vom Kubismus sowie dem Expressionismus beeinflusst. Einen Grundstein für die spätere Spezialisierung Lichtensteins auf die Kunst des Pop Arts ist der selbstverständliche Umgang mit alltäglichen Dingen und die figurative Wiedergabe dieser.

1949 heiratet Lichtenstein seine erste Frau Isabel Wilson.

Ab Mitte der 50er Jahre wendet Roy Lichtenstein sich zeitgenössischen Bildinhalten zu. An der ersten großen Pop-Art-Ausstellung 'New Realists' in der Sidney Janis Gallery, New York, nimmt der Maler 1962 teil. Zwei Jahre später findet die erste Ausstellung in Europa statt. Ausstellungen im In- und Ausland folgen. Von dem Architekten des Pavillons für New York auf der Weltausstellung in New York, Philip Johnson, erhält Lichtenstein 1963 den Auftrag, diesem ein Wandgemälde zu entwerfen. Keramische Arbeiten entstehen in den Jahren 1965-1966. Zur gleichen Zeit malt Lichtenstein sein erstes Brushstroke Bild. Die Beschäftigung mit dem Art Déco beginnt ebenfalls während dieses Zeitraumes. 1969 fängt der Maler mit der Fertigung von Siebdrucken an. In den 1990er Jahren entdeckt er den weiblichen Ak t sowie die chinesische Landschaftsmalerei als Bildgegenstand entdeckt der Künstler die chinesische Landschaftsmalerei sowie den weiblichen Akt in den 1990er Jahren Am 29. September 1997 stirbt Roy Lichtenstein in New York.

Seine Arbeit hat insbesondere die Stilrichtung des Pop Art bis heute stark geprägt.

III. Technische Besonderheiten des Pop Arts nach Lichtenstein

Lichtensteins Werke basieren auf einer starken konzeptionellen Ausrichtung. Er erreicht durch die Darstellung reiner Farbflächen, Verflachung sowie Abstraktion eine Verfremdung des populären Motivs. Durch den Einsatz von engmaschigen Sieben sowie gestanzten Lochblechen erzielt der Künstler eine besondere Oberflächenstruktur, welche an den Siebdruck erinnert. Die Andeutung eines Druckrasters, dem sogenannten Ben Day Dot Raster, soll den Eindruck einer geringen Auflösung verstärken. Oftmals isoliert der Künstler seine Motive und zeigt sie Ausschließlich auf neutralem Grund.

Comic Strips und Werbeplakat-Motive werden in drastischer Vergrößerung auf eine Leinwand übertragen. Bei der farblichen Gestaltung seiner Werke finden die Primärfarben Rot, Blau und Gelb vorwiegend Verwendung. Oftmals geht Lichtenstein in seinen Werken über die reine Abstraktion hinaus und es kommt zu einer neuen Zusammensetzung des eigentlichen Motivs. Die Kommentierung und Paraphrasierung von anderen Künstlern erzielt der Künstler ebenfalls durch die Technik der Verfremdung und der neuen Zusammensetzung. Künstler, die Lichtenstein kommentiert bzw. paraphrasiert hat sind u.a.: P.Picasso, F. Léger, H. Matisse.

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Details

Seiten
7
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640542369
Dateigröße
493 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v143642
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – Institut für Kunst und Medien
Note
1,3
Schlagworte
Beziehung Kunst Werbung Rezeptionsweisen Vermittlungsmöglichkeiten Lichtenstein

Autor

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Titel: Die Beziehung zwischen Kunst und Werbung – Rezeptionsweisen und Vermittlungsmöglichkeiten