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Energiesicherheit – Europas Herausforderung im 21. Jahrhundert

Seminararbeit 2009 36 Seiten

Politik - Internationale Politik - Thema: Deutsche Außenpolitik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung - außen- und sicherheitspolitische Dimension des Themas Energiesicherheit
1.1 Anlage der Arbeit

2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Energiesicherheit
2.2 Konflikttypen
2.2.1 Knappheitskonflike
2.2.2 Konflikte durch Verfügbarkeit, Verteilung und Gerechtigkeit
2.2.3 Konflikte durch das Risiko der Ressourcennutzung
2.2.4 Ziel-Mittel-Konflikte

3 Energiesicherheit im 21. Jahrhundert
3.1 Schrumpfende Vorräte - steigender Bedarf. Wie weit reichen die Ressourcen?
3.2 Die Bedeutung fossiler Energieträger
3.3 Steigende Importabhängigkeit und die Folgen
3.4 Risiken der zukünftigen Energieversorgungssicherheit
3.4.1 Steigende Energienachfrage
3.4.2 Hohe Energiepreise
3.4.3 Gefahr terroristischer Anschläge

4 Bundesinnenministerium (BMI) - nationale Scherung kritischer Energieinfrastrukturen
4.1 Kritische Infrastrukturen - Definition und Zuständigkeit
4.2 Energieversorgungssektor als Schlüsselinfrastruktur
4.3 Elektrizität, Mineralöl & Gas als Aspekte der Inneren Sicherheit
4.4 Prävention und Schutz kritischer Infrastrukturen
4.5 Kollektive Zukunftsaufgaben für Staat und Wirtschaft

5 Ausgewählte Aspekte supra- und transnationaler Koordination von Energie auf der EU-Ebene
5.1 Russland - ein zuverlässiger Partner?
5.2 Eine gemeinsame europäische Energieaußenpolitik
5.3 Südosteuropa als wichtige Transitregion
5.4 Die Rolle der NATO in der Energiesicherheit

6 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Politisches Zieldreieck der Versorgungssicherheit

Abbildung 2: Energieverbrauch weltweit nach Energieträgern (Verbrauch in Mrd. Tonnen Öl-Äquivalent)

Abbildung 3: Strategische Ellipse

Abbildung 4: Reichweiten verschiedener Energieträger weltweit in Jahren

“ As long as the EU fails to develop means to reduce the influence of the international markets, this situation will remain the Achilles heel of the European economy and its ability to influence dialogue at world level will remain limited. As a result, the Union will be unable to pull its weight in international political debate". 1

1 Einleitung - außen- und sicherheitspolitische Dimension des Themas Energiesicherheit

Das Thema Energieversorgungssicherheit ist spätestens seit dem Gaskonflikt zwischen Russland und der Ukraine im Winter 2005/2006 wieder auf der europäi- schen Agenda2. Erst im Januar 2009 wurde der alten Welt erneut vorgeführt, wie groß die Abhängigkeit von Energieimporten ist.3 Energieversorgungssicherheit ist eng mit dem Thema Energieimportabhängigkeit verknüpft. Für die Europäische Uni- on (EU) wird die Abhängigkeit von Importen von derzeit 50 Prozent des Primärener- gieverbrauchs auf bis zu 70 Prozent bis 2030 anwachsen.4 Insgesamt werden aktuell 45 Prozent der Einfuhren von Erdöl aus der Region Naher und Mittlerer Osten und 40 Prozent des gesamten Ergasbedarfs aus Russland bezogen.5

Die gesamte Wirtschaftskraft und der Einfluss in der internationalen Politik der „alten Welt“ sind von der kontinuierlichen Versorgung mit Energie abhängig. Die eu- ropäischen Lagerstätten (z. B. in Norwegen) reichen schon lange nicht mehr aus, um dem Bedarf nachzukommen. Seit einiger Zeit konzentriert sich die EU deshalb auf eine strategische Ellipse im asiatisch-arabischen Raum. Dabei haben soziale Unru- hen, Regimewechsel und Bürgerkriege, aber auch zwischenstaatliche Militärkonflikte Auswirkungen auf eine sichere Versorgung. Es kommt zu einer Verschiebung der Kräfte in der Welt. Durch die Verknappung des Angebots wird die Position der För- der- und Lieferländer deutlich gestärkt, da sie ihre Energielieferungen in die attrak- tivsten Märkte lenken können. Europäische Abnehmer müssen sich mittelfristig wie- der auf Rohölpreise jenseits der 150 US-Dollar pro Barrel einstellen.

Insofern ist die Sicherstellung einer kontinuierlichen und ausreichenden Ener- gieversorgung eine der zentralen Herausforderungen im 21. Jahrhunderts für die EU und Deutschland. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage nach den Möglichkei- ten, diese Herausforderung erfolgreich zu meistern. Dabei sind die außenpolitischen Entwicklungen und die Marktverschiebungen nicht die einzigen Faktoren mit Brisanz für die Versorgung. Auch der technologische Fortschritt erhebliche Bedeutung. Durch ihn wird eine effizientere Nutzung von Energie ermöglicht und eventuell werden neue Perspektiven der Energieerzeugung aufgezeigt. Fragen der Klimapolitik und des technischen Fortschritts wurden bei dieser Arbeit außer Acht gelassen.

1.1 Anlage der Arbeit

Die vorliegende Arbeit soll die Bedeutung des Themas Energieversorgungssicherheit für die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die EU beleuchten. Dabei soll diskutiert werden, welche möglichen Entwicklungen im internationalen Beziehungsgeflecht die wichtigsten Lieferländern nehmen werden und wie man diese erfolgreich einbinden kann.

Dazu wird im zweiten Kapitel der zentrale Begriff Energiesicherheit definiert und anschließend vier Konflikttypen, die den Aspekt Energiesicherheit tangieren, erläutert. Im anschließenden dritten Kapitel werden die Grundlagen für die Problematik der Versorgungssicherheit dargestellt (schrumpfende Vorräte bei wachsendem Energiebedarf) und es wird auf die Folgen und Risiken dieser Entwicklung näher eingegangen. Das vierte Kapitel konzentriert sich explizit auf die deutsche Situation und die Bemühungen des Bundesministeriums des Inneren (BMI), die Herausforderung Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten. Im fünften Kapitel liegt der Betrachtungsfokus auf der EU-Ebene. Hier sollen supra- und transnationale Aspekte anhand von vier ausgewählten Beispielen behandelt und bewertet werden. Die Arbeit schließt mit dem Fazit und Ausblick im sechsten Kapitel.

2 Theoretischer Bezugsrahmen

2.1 Energiesicherheit

In der Politik und Wissenschaft herrscht übereinstimmend die Ansicht, dass die außen- und sicherheitspolitische Agenda zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Kern vom Begriff Energiesicherheit geprägt wird.6 Der Begriff Energiesicherheit ist relativ neu und entstand aus dem englischen Forschungs- und Politikbereich „energy security“.7 Durch den weiter steigenden Energiebedarf und die damit korrelierende Zunahme der Abhängigkeit Deutschlands und Europas von Energielieferungen werden die Forderungen nach einer neuen Energieaußenpolitik immer stärker.8 Die Sicherung der deutschen und europäischen Energieversorgung entwickelt sich zu einem bedeutenden Baustein der deutschen und europäischen Außenpolitik. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier treten entschlossen für eine neue Energiesicherheitspolitik ein.9

Für eine konkrete Beschreibung des Begriffes Energiesicherheit findet man mehrere, sich wenig differenzierende, Definitionen. Nach Müller-Kraenner wird Energiesicherheit als die „Bereitstellung von preisgünstiger, verlässlicher und umweltfreundlicher Energie“10 definiert. Die deutsche Bundesregierung versteht darunter eine „sichere, nachhaltige und wettbewerbsfähige Energieversorgung“.11 Aus beiden Definitionen kann man auf das Ziel einer nationalem Energiepolitik in Form eines „politischen Zieldreiecks“12 - bestehend aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit13 - schließen (Abbildung 1).

Abbildung 1: Politisches Zieldreieck der Versorgungssicherheit14

Energiesicherheit bezieht sich also nicht ausschließlich auf die kurzfristige Sicherung der Energieversorgung, sondern schenkt auch nachhaltigen und langfristigen Aspekten der Energieversorgung eine große Bedeutung. Ziel der drei Dimensionen ist es, möglichst keine Engpässe oder etwa Ausfälle zu verzeichnen.

2.2 Konflikttypen

Im Rahmen der Sicherstellung einer zukunftsorientierten Energieversorgung kann es zu verschiedenen Ausprägungen von Konflikttypen kommen. Die Darstellung der folgenden Konflikttypen mag bei der ersten Betrachtung teils extrem erscheinen und für die Länder der EU in unmittelbarer Zukunft nicht eintreten. Die Entwicklungen in instabilen Regionen der Welt können aber Auswirkungen auf die Energiesicherheit haben und damit in indirekter und abgeschwächter Form auch in der EU Konflikte entstehen lassen. Vier Konflikttypen sollen im folgenden Abschnitt vorgestellt wer- den. Auf den Konflikttyp Mensch-Natur wird an dieser Stelle bewusst verzichtet.

2.2.1 Knappheitskonflike

Wenn einer Gesellschaft nicht mehr in ausreichendem Maße Energie zur Ver- fügung steht, kann es durch gesellschaftliche Spaltung sowie einem sinkenden Wohlstandsniveau zu Konflikten kommen. Um die verbleibenden Ressourcen entste- hen neue Konfrontationen, die wiederum neue soziale Aufteilungen und ein ge- hemmtes Wirtschaftswachstum zur Folge haben. Infolgedessen kann es zu erhöhter Gewaltbereitschaft oder - im Extremfall - zum Verlust der staatlichen Ordnung kommen.15

2.2.2 Konflikte durch Verfügbarkeit, Verteilung und Gerechtigkeit

Entscheidungen hinsichtlich der Verfügbarkeit und Allokation von Energieressourcen bündeln eine große Macht und damit gekoppelt Verantwortung. Sofern es um eine gerechte Energieverteilung geht, kann dies bereits auf lokaler Ebene zur Entstehung von Konflikten führen. Wenn man von der Makro- in die Mikroebene, also der lokalen auf die nationale sowie internationale Perspektive wechselt, nehmen die Komplexität und damit die Konfliktgefahr in einer globalen Dimension zu. Derlei Krisen können aus einem Machtungleichgewicht heraus entstehen.

Anschaulicher wird diese Kategorie der Konflikte unter Berücksichtigung der weltweiten Ressourcenverteilung in der Zukunft. Hier fällt das klassische Nord-Süd- Gefälle zugunsten der Überlegenen aus. Dies äußert sich in der Tatsache, dass eine kleine mächtige Gruppe über den größten Teil der Energie verfügt und es mit einiger Wahrscheinlichkeit zu einer Erweiterung des bestehenden Nord-Süd-Konfliktes auf andere Ebenen kommt.

2.2.3 Konflikte durch das Risiko der Ressourcennutzung

Viele Formen der Energie haben eine ökologische Belastung oder sie bringen ein solches Risiko mit sich.16 Der hier genannte Konflikttyp entwickelt sich insbeson- dere aus unsicheren Nutzungsmethoden. Die Gefahr von Gesundheit und Wohlstand wird in der Welt unterschiedlich gehandhabt. Es ergeben sich Konflikte, die sowohl langfristige Umweltschäden, als auch klimabedingte Krisen und Förderunfälle bei Energie tangieren.

2.2.4 Ziel-Mittel-Konflikte

Diese Art des Konfliktes betrifft die Unvereinbarkeit von Entscheidungen. Entgegen den vorangegangenen drei Kategorien von Konflikten, die systembedingt entstehen können, handelt es sich bei diesem Typ um erfolglose Verhandlungen. Sofern es zu keinem Konsens zwischen Akteuren kommt und diese zu keinen Zugeständnissen bereit sind, können Konflikte über das Wie und Warum entstehen.

3 Energiesicherheit im 21. Jahrhundert

Im nun folgenden dritten Kapitel soll zuerst auf die weltweite Ressourcenknappheit eingegangen werden, bereits seit 1970 wird diskutiert, wie lange die Ölreserven noch ausreichen. Erste Prognosen gingen von einer Endlichkeit zum Ende des 20. Jahr- hunderts aus, die sich aber nicht bewahrheitet haben. Seit geraumer Zeit steigt paral- lel zu sinkenden Ölreserven der Energiebedarf Jahr für Jahr an - die Ressourcen werden knapper. Im Weiteren wird die dominierende Bedeutung fossiler Energieträ- gern beschrieben, um im Anschluss daran auf die Folgen steigender Abhängigkeiten bei Energielieferungen einzugehen. Das dritte Kapitel schließt mit einem kurzen Ab- riss möglicher Risiken (Energienachfrage, Energiehochpreise, Terrorismus), die die Energiesicherheit in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen können.

3.1 Schrumpfende Vorräte - steigender Bedarf. Wie weit reichen die Ressourcen?

Energiepolitik hat in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewon- nen und rückt zusehends in das Zentrum der breiten Öffentlichkeit. In naher Zukunft muss eine Antwort auf die anstehenden Probleme gefunden werden, um sowohl Wirtschaft und Wohlstand abzusichern, aber auch die latente Gefahr eines neuen kalten Krieges um Energie abzuwehren.17 Im Fokus der Debatte steht der Gegensatz wachsenden Energiebedarfs und parallel dazu sinkenden Ressourcen. Triebkräfte sind vor allem Bevölkerungswachstum, schnelle Wirtschaftsprozesse und durch steigenden Wohlstand wachsender Konsum. Bedingt durch die begrenzte Verfügbarkeit von Ressourcen wie Erdöl, Erdgas und Uran entwickelt sich eine zusehends konfliktive Gesamtsituation, die durch Aussagen wie „Energie als Waffe“18 oder „Gas als Ersatz für Raketen“19 aufgegriffen wird.

Um steigenden Abhängigkeiten in einem kooperativen Umfeld zu begegnen, müssen bereits jetzt Maßnahmen ergriffen werden. Rasant wachsende Volkswirt- schaften in Asien und Schwellenländern auf der ganzen Welt werden die Energie- nachfrage in den kommenden Jahren deutlich erhöhen.20 Schätzungen der Friedrich- Ebert-Stiftung (FES) vom August 2007 prognostizieren, dass 2020 mehr als die Hälf- te der Öl- und Gasressourcen aus Ländern kommen, die heute Hochrisikozonen zu- geordnet werden.21 Damit verdeutlicht die FES, das eine wirkungsvolle Energiesi- cherheit von der Fähigkeit abhängt, energiebezogenen Konflikten und Krisen wir- kungsvoll zu begegnen.22 Entscheidend ist auch, inwiefern es nationalen Regierun- gen gelingt, Energiepolitik in ihrer wirtschafts-, umwelt-, außen- und sicherheitspoliti- schen Dimension wahrzunehmen.23

Energie ist eine wichtige Voraussetzung für Wirtschaft, Wachstum und Ent- wicklung. Die mit der hohen Importabhängigkeit von Energie verbundenen Mengen- und Preisrisiken werden sich tendenziell verschärfen. Der Anteil von Erdöl und Erd- gas am Primärenergieverbrauch (PEV) wird sich bis 2010 voraussichtlich auf über 63 Prozent, bis 2020 auf 67 Prozent und bis 2030 sogar auf etwa 70 Prozent weltweit erhöhen.24 Insbesondere für Industrienationen ist es aufgrund der Verlagerung in instabile Regionen notwendig, einen sicheren Zugang auf Energieressourcen zu ha- ben, um ihre dominierende Rolle im Staatengefüge der Welt zu verteidigen.25

Ungeachtet einer langfristig von Experten prognostizierten Ressourcenknapp- heit können auf kurze oder mittelfristige Sicht politische Krisen, Kriege und Konflikte zu Versorgungsunterbrechungen führen.26 In Anbetracht der Tatsache, dass sich die bis heute bekannten Energiereserven unter der Kontrolle weniger Nationalstaaten befinden, steigt die Bedeutung eines auf lange Sicht konfliktfreien Zugriffs.27 Auf- grund der unbestreitbar engen Koppelung von Energie und Sicherheit beeinflusst die zuverlässige Energieversorgung die globale Sicherheit ebenso, wie die globale Si- cherheit den Zugang zu Energie erleichtert bzw. Konflikttypen ermöglicht (siehe zwei- tes Kapitel).28

Die Abhängigkeit eines Verbraucherlandes bei der Entscheidung zur Abkehr von fossilen Energieträgern zu diesen Energieträgern lässt sich vor allem in der Übergangsphase von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern nicht vermeiden. In- sofern ist eine Energieaußen- und Energiesicherheitspolitik sowohl für Nationalstaa- ten, als auch für Staatenbündnisse wie der EU unverzichtbar.29 In welcher Art und Weise und in welchem Umfang ein Fokus in einer Energiesicherheitsstrategie gesetzt wird, kann zwischen bilateralen, multilateralen oder koordinierten Ansätzen bis hin zu Ressourcennationalismus sowie dem Einsatz von Druckmitteln stark divergieren.30

Auch wenn aufgrund der plötzlichen Aktualität des Themas der Eindruck ent- steht, Energiekonflikte sind ein neues Phänomen, ist diese Annahme falsch. Gerade in der Verbindung mit dem Streben nach Macht und Einfluss gab es immer wieder Beispiele (russisch-ukrainische Gaskrise 2006 und 2009), anhand derer es nachvoll- ziehbar ist, dass souveräne Nationalstaaten ihrem Bedürfnis folgen und eigene We- ge gehen.31

Bereits 1996 wurden die Risiken der Energieversorgungssicherheit durch den Artikel „Energiesicherheit im globalen Wettbewerb“ von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in vier noch heute aktuelle Bereiche unterteilt. Erstens beziehen sich kurzfristige Risiken auf eine plötzliche Verknappung des Angebotes. Zweitens entstehen langfristige Risiken durch einen bevorstehenden Nachfrageüber- schuss. Drittens bringt die Globalisierung der Weltmärkte eine Auswertung von Lie- ferproblemen mit sich und viertens herrscht ein andauernder Gegensatz von Ener- giesicherheit und Umweltschutz.32

[...]


1 Europäische Kommission, 2001, S. 28.

2 Vgl. Glodthau/Geden, 2007, S. 58.

3 Vgl. Hebecker/Schultheiss, 2007, S. 1.

4 Vgl. Umbach, 2006a, S. 330.

5 Vgl. Europäische Kommission, 2000, S. 769.

6 Vgl. Grewe, 2006, S. 2 sowie Steinmeier, 2006.

7 Vgl. Müller, 2006, S. 7.

8 Vgl. Hacke, 2006.

9 Vgl. Hacke, 2006.

10 Müller-Kraenner, 2007, S.7.

11 Bundesministerium für Verteidigung, 2006, S. 22.

12 Häckel, 2007, S. 641.

13 Vgl. Häckel, 2007, S. 641.

14 Vgl. Häckel, 2007, S. 641.

15 Vgl. Scheffran et al., 1996, S. 1 sowie Scheffran, 2005, S. 37.

16 Vgl. Scheffran et al., 1996, S. 1.

17 Vgl. Dirmoser, 2007, S. 3 sowie Scheffran, 2006, S. 1.

18 Vgl. Müller-Kraenner, 2007.

19 Brössler, 2006.

20 Vgl. Scheffran, 2005, S. 336 sowie Meier-Walser, 2006, S. 7.

21 Vgl. Dirmoser, 2007, S. 2.

22 Vgl. Dirmoser, 2007, S. 2.

23 Vgl. Meier-Walser, 2006, S. 11.

24 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie/Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, 2006, S. 18.

25 Vgl. Scheffran, 2006, S. 1.

26 Vgl. Umbach, 2004, S. 17f.

27 Vgl. Meister, 2007, S. 1.

28 Vgl. Scheffran, 2006, S. 1.

29 Vgl. Dirmoser, 2007, S. 2.

30 Vgl. Dirmoser, 2007, S. 2.

31 Vgl. Scheffran et al., 1996, S. 1.

32 Vgl. Steeg, 1996, S. 1.

Details

Seiten
36
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640528356
ISBN (Buch)
9783640528240
Dateigröße
589 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v143558
Institution / Hochschule
Universität Potsdam – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Note
1,7
Schlagworte
Energiesicherheit Energieversorgungssicherheit Außenpolitik Sicherheitspolitik Konflikte Energie Rohstoffe kritische Infrastrukturen Europäische Union

Autor

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Titel: Energiesicherheit – Europas Herausforderung im 21. Jahrhundert