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Das Therapeutische Reiten als Therapiemöglichkeit für Patienten mit schizophrenen Psychosen im Bezug auf die Skizzierung der Grundlagen der Erkrankung

Seminararbeit 2009 34 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff der Schizophrenie

3. Die Entstehung schizophrener Psychosen
3.1. Genetische Faktoren
3.2. Biochemische Faktoren
3.3. Das Vulnerabilitäts- Stress- Modell
3.4. Psychosoziale Faktoren

4. Krankheitssymptomatik während der akuten Phase

5. Die Residualphase

6. Verschiedene Formen der Schizophrenie

7. Therapiemöglichkeiten
7.1. Medikamentöse Behandlung
7.2. Die Psychotherapie
7.3. Die Soziotherapie

8. Das Pferd als Co- Therapeut

9. Begriffsdefinition „Therapeutisches Reiten“

10. Interaktions- und Kommunikationspartner Pferd

11. Die Beziehungstriade Pferd- Therapeut-Patient

12. Psychotherapeutisches Reiten für Patienten mit schizophrenen Psychosen

13. Fazit

14. Anhang

15. Literaturverzeichnis

16. Internetquellen

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit wird es um die Darstellung des größtenteils in der Bevölkerung unbekannten Krankheitsbildes der Psychosen des schizophrenen Formenkreises gehen und in diesem Rahmen um das Therapeutische Reiten als spezielle psychotherapeutische Behandlungsform für Menschen mit solchen schizophrenen Psychosen. Ich werde in diesem Zusammenhang einen knappen, verständlichen Überblick über Ursachen, Symptome, unterschiedliche Typen sowie verschiedene Behandlungsansätze aufzeigen. Des Weiteren werde ich mich mit den Grundlagen und Möglichkeiten des Therapeutischen Reitens befassen, wobei ich diesbezüglich explizit auf das psychotherapeutische Reiten eingehen werde. Heutzutage kennt fast jeder den Begriff der Schizophrenie. Doch da die Krankheit in so zahlreichen Varianten mit den unterschiedlichsten Symptomen auftreten kann, können viele Menschen diese Krankheit nicht genauer definieren oder gar begreifen. Dieses Unwissen bezüglich dieser facettenreichen Psychose ist für viele angsteinflößend und wird nicht verstanden. Die Unkenntnis wird außerdem dadurch untermauert, dass der Begriff der Schizophrenie oft als Metapher verwendet wird für „alles mögliche Unverständliche, Ungereimte, Ungeheuerliche, Widersinnige, Unberechenbare.“[1] Anstatt sich diese Krankheiten jedoch in den buntesten Farben auszumalen, möchte ich mit dieser Arbeit ein Verständnis für sie schaffen, auch um Betroffene zu bestärken, damit diese sich mit der Schizophrenie auseinandersetzen, um schließlich mit ihr ein normales Leben führen zu können oder sie sogar überwinden zu können.

So lässt sich zur Häufigkeit der schizophrenen Psychosen sagen, dass ca. ein Prozent der Menschen im Verlaufe ihres Lebens erkranken, womit diese psychische Störung relativ selten vorkommt. Jedoch auch nicht so selten, wie wir meinen, da etwa ein Mensch von hundert erkrankt, sind in Deutschland ca. 800000 Menschen betroffen. Wobei es sich hier also um eine Anzahl von Krankheitsfällen handelt, die keinesfalls außer Acht gelassen werden darf. Eine genaue Beschreibung und die daraus resultierenden Kenntnisse werden sich also auf jeden Fall lohnen.[2]

Im zweiten Teil dieser Arbeit werde ich nun näher auf das Therapeutische Reiten eingehen. Ich werde mich zunächst auf die heilende Kraft des Umganges mit Pferden beziehen, wobei dieses im therapeutischen Setting den Co- Therapeuten darstellt. Dies liegt daran, dass es ein sehr konstantes, verlässliches Verhalten aufweist und mit einer enormen Sensibilität ausgestattet ist, die es ihm ermöglicht, das Innere des Patienten nach außen zu kehren. Es wird damit zum Spiegelbild der menschlichen Seele.[3]

Des Weiteren werde ich die Begrifflichkeit der Reittherapie genauer definieren, da es sich hier um ein breites Feld mit verschiedenen, nennenswerten, Einzelbereichen handelt. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit gehe ich noch einmal im Detail auf das Pferd als Interaktions- und Kommunikationspartner ein sowie auf die Beziehungstriade Pferd- Therapeut- Patient. Abschließen werde ich dann mit der Darstellung der Wirkung und des Zweckes des psychotherapeutischen Reitens als Behandlungsmaßnahme für Menschen mit schizophrenen Psychosen. Da die Möglichkeiten, die diese Therapieform bietet, allerdings sehr komplex sind und auf jeden einzelnen Patienten individuell zugeschnitten werden müssen, zeige ich einige Ansätze und Beispiele auf, inwieweit und in welcher Form den Patienten durch diese Maßnahme eine Linderung ihrer Symptome und eine höhere Lebensqualität zuteil werden kann. Diese Verbesserung der Situation der Patienten basiert unter anderem auf der „Fürsorge für ein Lebewesen, mit dem Gefühl, gebraucht zu werden sowie auf der Lebensfreude und der nicht an Bedingungen geknüpften Liebe des Tieres, welche vielen Menschen den Mut wiedergibt, ihr Leben aktiv und zuversichtlich in die Hand zu nehmen. Tiere tragen somit zum psychischen und physischen Wohlbefinden bei.“[4] So ergibt sich alleine durch diesen Grundgedanken der erste Schritt in die richtige Richtung, um den erkrankten Menschen tatsächlich helfen zu können.

Zum einen habe ich dieses Thema für meine Hausarbeit gewählt, da die Krankheit der Schizophrenie auch für mich noch ein weitestgehend unbekanntes Terrain dargestellt hat und ich diesen Zustand, auch im Rahmen des Seminars: „Sozialpädagogische und sozialtherapeutische Arbeit mit schizophren erkrankten Menschen“, in dem ich diese Arbeit verfasst habe, unbedingt ändern wollte. So möchte ich zumindest ein Stück weit dazu beitragen, dass den Betroffenen durch mehr Aufklärung ein Platz in unserer Gesellschaft eingeräumt wird und sie nicht weiter als Außenseiter betrachtet werden. Zum anderen entschied ich mich für dieses Thema, da ich zurzeit mein Praktikum im Bereich des Therapeutischen Reitens absolviere und ich diesbezüglich mein Wissen ebenfalls vertiefen möchte. Auch bin ich fasziniert von der unvergleichbaren Beziehung zwischen Mensch und Pferd und von deren Bedeutung für die Reittherapie, woraus für Betroffene der unterschiedlichsten Krankheitsbilder beachtliche Genesungserfolge resultiert sind.

Meine Angaben in dieser Hausarbeit beziehen sich einerseits im Themenbereich der Schizophrenie auf Werke von Autoren wie Kurt Hahlweg und Matthias Dose, Asmus Finzen, Silvano Arieti sowie M. Gestefeld und D. Hell. Für den zweiten Teil der Arbeit nutzte ich Quellen von Autoren wie Marianne Gäng, Susanne Kupper- Heilmann, Vanessa Ihm, Inge-Marga Pietrzak, Antonius Kröger sowie die Sonderhefte des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten.

2. Der Begriff der Schizophrenie

Umgangssprachlich heißt es sehr oft, „ Das ist aber schizophren.“ In diesem Zusammenhang meinen wir, zwei sich widersprechende oder nicht zu vereinende Dinge, die aber gleichzeitig ablaufen. Jedoch beinhaltet der Begriff „Schizophrenie“ in der Psychiatrie viel mehr. Er meint eine starke, tiefgreifende Veränderung der Erlebens- und Verhaltensweisen eines Menschen. Dieser schizophrene Patient ist nicht mehr in der Lage, sein Denken und Handeln miteinander zu vereinbaren. Dies bedeutet, dass sein Ich und die äußere Umwelt in ständigem Widerspruch zueinander stehen. Das Wort „Schizophrenie“ lässt sich aus dem Griechischen von schizo für gespalten und phren für Verstand, Geist, Seele ableiten. Er bedeutet demnach so viel wie „Seelenspaltung.“[5]

Die schizophrenen Störungen sind bereits seit dem Altertum unter zahlreichen Begriffen, wie zum Beispiel „ Geisteskrankheit, Irresein, Wahnsinn, Besessenheit, Tollwut“, zu finden.[6] Doch wurden sie erstmals 1896 von Emil Kraepelin unter dem Begriff „Dementia Praecox“ zusammengefasst, was so viel heißt wie „vorzeitige Verblödung“. Hierunter verstand er alle nicht körperlich bedingten Psychosen, grenzte aber das „manisch- depressive Irresein“ aus dieser Gruppe aus, da diese Erkrankung einen günstigeren Verlauf zu haben schien. Auch geht aus dieser Bezeichnung hervor, dass die Krankheit sehr negativ besetzt war.[7] Damit zählt Kraepelin zu den Mitbegründern des modernen Schizophrenie- Konzeptes. Jedoch kommt der Schweizer Krankenhauspsychiater Eugen Bleuler 1911, aufgrund seiner Beobachtungen in der Praxis, zu dem Schluss, dass nicht alle, von Kraepelin aufgeführten, Störungen in eine „dementielle Entwicklung mündeten.“[8] Aus diesem Grund kreiste er verschiedene „Grundstörungen“, wie Denkstörungen, Affektstörungen usw., sowie „akzessorische Störungen“, wie zum Beispiel Wahnvorstellungen, Halluzinationen und psychomotorische Störungen, ein und nannte sie die „Gruppe der Schizophrenien“[9] bzw. die „Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis.“[10] Mit diesen Bezeichnungen machte er deutlich, dass es nicht die Schizophrenie als eine einzige Krankheit gibt, sondern viele verschiedene „schizophrene Psychosen“, die sich in Symptomatik sowie im Krankheitsverlauf unterscheiden.[11] Die Schizophrenien werden zu den endogenen Psychosen gezählt, was bedeutet, dass diese Psychosen von innen heraus kommen. Dabei wird eine erblich bedingte Stoffwechselstörung im Gehirn vermutet. Doch werde ich im nächsten Kapitel dieser Hausarbeit auf die einzelnen Ursachentheorien zu sprechen kommen.

3. Die Entstehung schizophrener Psychosen

Auch nach langjähriger, intensiver Untersuchung und Forschung ist bis heute nicht bekannt, wie schizophrene Psychosen tatsächlich entstehen. Somit lässt sich sagen, dass es nicht die eine Ursache für diese Krankheit gibt. Vielmehr spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle, das so genannte „multifaktorielle Bedingungsgefüge“.[12] Die einzelnen Komponenten dieser Erkrankung werde ich nun im Folgenden genauer analysieren.

3.1. Genetische Faktoren

Heute weiß man, dass es eine genetische Beteiligung an den schizophrenen Psychosen gibt. Forscher kamen nach zahlreichen Familien-, Zwillings- und Adoptivstudien zu dem Schluss, dass nicht die psychische Krankheit selbst, sondern eine „gegenüber dem Durchschnitt erhöhte seelische Verletzlichkeit (Vulnerabilität) übertragen wird.“[13] Im Allgemeinen ist es meist so, dass Männer überwiegend zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr und Frauen zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr an schizophrenen Psychosen erkranken. Außerdem tritt die Erkrankung in Familien mit schizophrenen Angehörigen vermehrt auf.[14] Wissenschaftler fanden diesbezüglich heraus, dass das Risiko an Schizophrenie zu erkranken bei Blutsverwandten zwischen 8 und 12% liegt. Wobei das Risiko zunimmt, je enger der Verwandtschaftsgrad ist. Doch kann man nicht sagen, dass die Krankheit allein durch den genetischen Faktor verursacht wird. Hierfür müsste das Erkrankungsrisiko bei eineiigen Zwillingen bei 100% liegen. Doch da dies nicht der Fall ist, kann nicht von einer „monogenetischen Vererbung“ ausgegangen werden. Wodurch also bewiesen wäre, dass tatsächlich nur die „Veranlagung“ zur Schizophrenie vererbt werden kann.[15]

3.2. Biochemische Faktoren

Die physische Ursache für die schizophrenen Psychosen bleibt bis heute weitestgehend ungeklärt. Einen Anhaltspunkt gibt es jedoch in Form der „Dopamin- Hypothese.“[16] Jede Art von Gehirnfunktion, wie Denken, Fühlen oder Wahrnehmen sind gebunden an den Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Gehirnzellen. Dies geschieht mithilfe von biochemischen Substanzen, den so genannten Botenstoffen Dopamin und Serotonin. Kommt es nun also zu einer akuten schizophrenen Phase, lässt sich in bestimmten Bereichen des Gehirns eine zu hohe Konzentration des Neurotransmitters (Botenstoff) Dopamin feststellen.[17] Diesbezüglich sollen jedoch auch noch andere Botenstoffe eine Rolle spielen. Doch ist nicht klar, ob die Dopamin- Hypothese nur die Symptome auslöst oder aber die tatsächliche Ursache für die Schizophrenie ist.[18]

3.3. Das Vulnerabilitäts- Stress- Modell

Nach diesem Modell geht man von einer so genannten biologischen Vulnerabilität, das heißt einer großen Verletzlichkeit der Betroffenen, aus sowie von Umweltbelastungen, das heißt in diesem Fall vom Faktor Stress. Es wurde beobachtet, dass diese beiden Komponenten in wechselseitiger Beziehung zueinander stehen. Das bedeutet, treffen diese beiden Faktoren, die Vulnerabilität und die Umweltbelastungen, aufeinander, können schizophrene Episoden die Folge sein. Die Vulnerabilität kann genetisch bedingt sein. Auch kann sie im Heranwachsen, zum Beispiel „durch Störungen der Gehirnentwicklung, durch Komplikationen vor oder während der Geburt, durch Erkrankungen des Gehirns (Hirnhautentzündung) oder Schädigungen durch Alkohol oder Drogen“ entstehen.[19] Des Weiteren spielt der Faktor Stress, das heißt psychische und soziale Belastungen, eine große Rolle innerhalb dieses Modells. Hierunter werden ein „emotional belastendes Familienklima“ sowie eine „überstimulierende soziale Umgebung und belastenden Lebensereignisse“ verstanden. Außerdem bedingt die Vulnerabilität eine Störung der Aufmerksamkeit und der Informationsverarbeitung, wodurch die schizophrenen Patienten leicht ablenkbar sind und komplexere Aufgabengebilde nur noch sehr schwer bewältigen können, da hierfür eine große Verarbeitungskapazität erforderlich ist.[20] Die Forscher gehen davon aus, dass dieses Phänomen ebenfalls an einer Stoffwechselstörung im Gehirn liegt.[21] Abschließend lässt sich also sagen, dass der Vulnerabilitätsfaktor mit verschiedenen belastenden Umweltbedingungen in Interaktion treten muss, um schizophrene Psychosen auslösen zu können.[22]

3.4. Psychosoziale Faktoren

Dass ungünstige psychosoziale Bedingungen, wie zum Beispiel Störungen in der Familie oder der Partnerschaft, tatsächlich schizophrene Psychosen auslösen können, ist bis heute nicht wissenschaftlich belegt. Jedoch wird davon ausgegangen, dass die Faktoren eine Relevanz für den Krankheitsverlauf haben. Weiterhin ist auffällig, dass die schizophrenen Episoden sehr häufig in Lebenssituationen auftreten, die von Einschnitten oder Umbrüchen bedingt sind, zum Beispiel während der Pubertät, beim Einstieg in das Berufsleben, nach Trennungen oder Todesfällen. Jedoch kann die Schizophrenie auch von positiven Ereignissen bedingt sein, wie zum Beispiel eine Heirat oder die Geburt eines Kindes. Somit besteht also ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der situativen Belastung und dem Ausbruch der Erkrankung.[23] Doch auch belastende Alltagssituationen, beispielsweise Spannungen am Arbeitsplatz oder Überforderungen, können eine Rolle spielen.[24] Demnach können belastenden psychosoziale Faktoren Stress hervorrufen und bei sehr verletzlichen Menschen eine schizophrene Psychose auslösen (siehe Vulnerabilitäts- Stress- Modell).

4. Krankheitssymptomatik während der akuten Phase

Die Kennzeichen der akuten Phase der Schizophrenie bezeichnet man als positive Symptome, welche auch plus- oder produktive Symptome genannt werden, da in dieser Phase etwas zum Durchschnittserleben bzw. Verhalten hinzu kommt. Zu den positiven Symptomen gehören im Allgemeinen Denkstörungen, Wahnvorstellungen, Sinnestäuschungen, das heißt Halluzinationen, Ich-Störungen, Fremdbeeinflussungserlebnisse, affektive Störungen, psychomotorische Störungen und akzessorische Störungen, welche ich im Folgenden genauer definieren möchte.[25]

Zusammenfassend lässt sich also von Störungen des Denkens, des Gefühls sowie von Störungen des Wollens, Handelns und des Ich- Erlebens sprechen.[26] Die Denkstörungen lassen sich noch einmal untergliedern in formale und inhaltliche Denkstörungen, wobei unter dem formalen Denken „der Ablauf des Denkens“ sowie sein „innerlicher Zusammenhang“ verstanden wird. Das inhaltliche Denken hingegen bezieht sich, dem Namen nach, auf den Inhalt der Gedanken. So auch auf gedankliche Zwänge, Ängste und wahnhaftes Denken.[27] Im Bezug auf die formalen Denkstörungen kommt es innerhalb der Psychosen des schizophrenen Formenkreises zu Symptomen wie zum Beispiel dem Gedankenabreißen, dem zusammenhanglosen, unlogischen Denken, der Verwirrung der Gedanken, einer starken Zerfahrenheit, dem Fehlen eines logischen Aufbaus, dem beschleunigten Denken oder dem Gedankendrängen und zum Begriffszerfall o.ä.[28] Bezüglich der inhaltlichen Denkstörungen treten Symptome auf, die sich in verschiedenen Wahnphänomenen äußern. Hierbei kommt es besonders häufig zum Verfolgungswahn. Weiterhin kann der Beziehungswahn auftreten, wobei Ereignisse, Gegenstände oder aber Personen eine, meist negative, Bedeutung bekommen. Außerdem kann es, bezüglich dieser wahnhaften Vorstellung zur so genannten Gedankenausbreitung, zum Gedankenentzug oder zur Gedankeneingebung kommen. Diese Phänomene bezeichnet man als Ich- Störungen. Seltener kommt es innerhalb der Psychosen des schizophrenen Formenkreises zu Größenwahn oder religiösem Wahn.[29]

[...]


[1] Finzen, Asmus: Schizophrenie- Die Krankheit verstehen. S. 9

[2] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige. S. 25

[3] Gäng, Marianne: Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren. S. 28

[4] Gäng, Marianne: Reittherapie. S. 9

[5] Gestefeld, M./Hell, D.: Schizophrenien- Orientierungshilfen für Betroffene. S. 3

[6] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Schizophrenie. S. 1

[7] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige. S. 8

[8] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Schizophrenie. S. 1

[9] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige. S. 9

[10] Finzen,Asmus: Schizophrenie- die Krankheit verstehen. S. 26

[11] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige. S. 9

[12] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige. S. 31

[13] Gestefeld, M./Hell, D.: Schizophrenien- Orientierungshilfen für Betroffene. S. 26

[14] Finzen, Asmus: Schizophrenie- Die Krankheit verstehen. S. 100

[15] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige.

S. 31- 32

[16] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Schizophrenie. S. 25

[17] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige. S. 33

[18] Finzen, Asmus: Schizophrenie- Die Krankheit verstehen. S. 98- 99

[19] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige.

S. 32- 33

[20] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Schizophrenie. S. 27- 28

[21] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige.

S. 32- 33

[22] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Schizophrenie. S. 29

[23] http://www.onmeda.de/krankheiten/schizophrenie.html?p=4

[24] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige.

S. 33

[25] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige. S. 12

[26] Finzen, Asmus: Schizophrenie- Die Krankheit verstehen. S. 48

[27] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige. S. 13

[28] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Ratgeber Schizophrenie- Informationen für Betroffene und Angehörige. S.13

Finzen, Asmus: Schizophrenie- Die Krankheit verstehen. S. 49

Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Schizophrenie. S. 2

[29] Hahlweg, Kurt/ Dose, Matthias: Schizophrenie. S. 2

Details

Seiten
34
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640527908
ISBN (Buch)
9783640527755
Dateigröße
549 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v143496
Institution / Hochschule
Universität Kassel
Note
2,0
Schlagworte
Schizophrenie Therapeutisches Reiten

Autor

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