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Methodentraining zur Nutzung von Nachschlagewerken – sich an Alphabet und Leitwörtern orientieren

Eine sechste Klasse auf Spurensuche

Unterrichtsentwurf 2009 24 Seiten

Didaktik - Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A. Überlegungen zur Sache

B. Allgemeine Planungsgrundlagen
1. Stellung der heutigen Stunde in der Unterrichtseinheit
2. Der Lehrplan

C. Didaktische Begründung
1. Die Inhalte der Unterrichtseinheit und ihre Begründung
2. Sachanalyse/ Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung des Inhaltes

D. Bedingungsanalyse
1. Zur Situation der Lerngruppe
2. Entwicklungspsychologische Voraussetzungen
3. Äußere Voraussetzungen
4. Methodische und fachspezifische Voraussetzungen der heutigen Stunde

E. Überlegungen zur heutigen Stunde
1. In der Stunde angestrebte Kompetenzen und Ziele
2. Methodische Begründung
a) Einstieg
b) Aufgabenstellung
b) Arbeitsphase & Differenzierung
c) Feedback aus den Arbeitsgruppen
d) Ergebnissicherung/Präsentation
e) Feedback-Runde (Metakommunikation)
f) Stundenausklang bei Zeitplus: Spiele

F. Verlaufsplanung

G. Literaturverzeichnis

H. Anhang
1. Arbeits-„Aufträge“
2. Lösungsplakat
3. Feedback-Plakat

A. Überlegungen zur Sache

Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Selbstverantwortung sind zentrale Bildungskategorien, die es in der Schule zu fördern gilt. Die kritisch-konstruktive Didaktik formuliert die Erziehung der Schüler zu aufgeklärten und mündigen Menschen, ihre allgemeine Bildung, und die Erziehung zur Selbstbestimmung und Solidaritätsfähigkeit als übergeordnete Lernziele.1

In einer Gesellschaft, in der sich Wissen derart schnell verändert, ist das Beherrschen einschlägiger Lern- und Arbeitstechniken das Fundament auf dem Schlüsselqualifikationen wie Fach-, Sozial-, Methoden- und persönliche Kompetenzen erst erworben werden können.2 Elementare Arbeitstechniken wie das Nachschlagen, Recherchieren und eigenständige Suchen und Finden von Informationen befähigen unsere Schüler, sich in schriftlichen Ordnungsystemen zu orientieren, selbstständig Wissen anzueigenen: eine wesentliche Bedingung für die Entwicklung einer stabilen Identität und mündigen Persönlichkeit sowie der grundsätzlichen Handlungsbefähigung in unserer Gesellschaft und Kultur.

B. Allgemeine Planungsgrundlagen

1. Stellung der heutigen Stunde in der Unterrichtseinheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Der Lehrplan/Bildungsstandards

Der Lehrplan beschreibt im Lernbereich „Rechtschreibung und Zeichensetzung“den kontinuierlichen Einsatz von Wörterbüchern als zu trainierende Methode in der Orientierungsstufe, vor allem um die Rechtschreibsicherheit der Schüler zu sichern. Ausgesprochenes Ziel ist es hier, „den Umgang mit dem Wörterbuch zu automatisieren“3: Die Schüler sollen

- das Nachschlagen systematisch üben
- den selbstständigen Umgang mit dem Wörterbuch als wichtige Lösungshilfe für das richtige Schreiben erfahren
- eigene Texte mit Hilfe des Wörterbuches überprüfen können

In den Bildungsstandards wird die Arbeitstechnik des Nachschlagens im Wörterbuch im Rahmen folgender Lernbereiche erworben4:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

C. Didaktische Begründung

1. Die Inhalte der Unterrichtseinheit und ihre Begründung

Unsere Schule ist Klippert-Modellschule. Der Arbeitsplan für das Fach Deutsch sieht in der Orientierungstufe die Einführung eines Wörterbuches vor. Aufgrund der guten Vorerfahrungen, die Kolleginnen bereits sammeln konnten, entschieden wir uns für das Schülerhandbuch „ Schlag nach - Schreib richtig“. Es wurde noch vor den Osterferien in Absprache mit den Eltern angeschafft und sein Gebrauch soll nach den Osterferien im Rahmen der anstehenden Unterrichtseinheit eingeübt werden.

Die Einführung in die Arbeit mit dem Wörterbuch ist ein Beitrag, die Schüler schrittweise zum selbstständigen, selbstgesteuerten Lernen hinzuführen und den Unterricht für das selbststätige Lernen der Schüler zu öffnen. Das Wörterbuch kommt dabei fächerübergreifend zum Einsatz und steht den Schülern auch während Überprüfungen und Klassenarbeiten zur Verfügung. Sein Gebrauch steht exemplarisch für den anderer benötigter Nachschlagewerke z.B. im Englischunterricht (Fremdwörterbuch) oder in der Schulbibliothek (Lexika, Duden). Anliegen der Unterrichtseinheit ist es, die Neugier und die Freude der Schüler in Bezug auf das neue Medium, das ihnen zukünftig zur Verfügung steht, zu wecken, und sie zu motivieren. Wichtig ist es zunächst, die Kinder den Sinn und Zweck des Arbeitens mit Nachschlagewerken entdecken zu lassen, sie als Detektive auf die Suche nach Spuren zu schicken. Wichtige beleitende Fragen wären hier:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Schüler sollen den dreiteiligen Aufbau des Handbuches in Wörterbuch, Lexikon und Grammatik kennen und erkennen, dass ihnen ihr Wörterbuch Informationen bietet zu Fragen bezüglich:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Als zweiter Schritt schließt sich das Erarbeiten der Arbeitstechnik an. Es leitet sich aus den Erfahrungen der Schüler ab, die sie mit der Wörterbucharbeit machen: Anzunehmen ist, daß die Kinder Probleme bei der Suche haben, da sie die Technik des Nachschlagens noch nicht beherrschen. Wörter werden nicht nach alphabetischen Gesichtspunkten, sondern Wort für Wort gesucht, was viel Zeit in Anspruch nimmt und frustriert. Genauso wenig ist den Kindern klar, welche Wörter sie nachschlagen sollen. Gezieltes Nachschlagen muss erlernt werden, damit die Schüler motiviert bleiben und Routine gewinnen können.

Die Schüler sollen daher formulieren: Wo haben sie Schwierigkeiten beim Finden von Antworten gehabt? Können sie selbst Tipps formulieren für die Wörterbucharbeit? Zu erarbeitende Tipps wären:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Technik, sich an Leitwörtern und alphabetisch sortierten Buchstaben zu orientieren, um seine Fragen zu beantworten, muss geübt und gefestigt werden. Darauf zielt die Unterrichtseinheit von der 5. bis zur 8. Stunde, in der die Nachschlagetechnik nicht nur mit unserem Schülerhandbuch, sondern auch mit Hilfe anderer, im Alltag üblicher Ordnungsysteme geübt wird (Telefonbuch, Atlas, Kataloge, Lexikon, Postleitzahlenbuch). Die Wörterbucharbeit soll sich, wie Kühn es beschreibt, „weder auf isolierte Wörterbuchstunden noch ausschließlich auf die Vermittlung der Nachschlage- und Findetechnik oder die Rechtschreibkontrolle beschränken.“5 Um sinnvoll zu arbeiten, muss jeder Schüler lernen „mit dem Schulwörterbuch oder anderen Wörterbuchtypen umzugehen: Er sollte ihre Handhabung in für ihn interessantem, alltagsnahem Kontext kennenlernen, den der Lehrer zu schaffen hat. Der Schüler sollte wissen, wozu welche Wörterbücher für ihn in der jeweiligen Situation nützlich sind.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Wissenstransfer und die Sinnhaftigkeit des Erlernten über den schulischen Kontext hinaus kann abschließend beim Besuch der Stadtbliothek in Mainz erprobt und erfahren werden.

2. Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung

Das Nachschlagen von Wörtern in alphabetisch geordneten Verzeichnissen aller Art ist in unserer verschrifteten Kultur eine grundlegende Arbeitstechnik. Sowohl in Schule, Beruf wie auch im alltäglichen Leben ist man darauf angewiesen, mit alphabetischen Ordnungssystemen umzugehen, gezielt nachzuschlagen und benötigte Informationen schnell zu finden. Im Umgang mit Telefonbüchern, dem Internet, Lexika, Wörterbüchern ist eine allgemeine Orientierung und effektive, routinierte Nachschlagetechnik unumgänglich. Nachschlagen ersetzt „das umständliche und zeitaufwändige Suchen durch Herumblättern“.6 Der Sinn und Zweck solcher Ordnungssysteme erschließt sich auf praktischem Wege: Systematische Ordnung erleichtert Informationsbeschaffung und -verwaltung. Und fördert damit das Selbst- Management unserer Schüler.

Durch das Nachschlagen können sich Schüler eigenständig Hilfe bei Rechtschreibfragen holen, was nicht nur im Unterricht, bei Klassenarbeiten, Schreib- und Hausaufgaben, Briefen jeglicher Art sowie späteren Bewerbungsschreibung von großer Relevanz ist. Schüler üben sich, verbessern sich, entwickeln eine Routine im Umgang mit Sprache, Schreiben und Schrift. Das Wörterbuch und Nachschlagewerke im allgemeinen werden im besten Falle nicht mehr als Belastung, sondern als lebenslange Begleiter und Unterstützung wahrgenommen. Die Eigentätigkeit des Schülers (EVA) hat entlastende Funktion im Unterrichtsalltag, fördert seine persönlichen Kompetenzen in den Punkten Selbstverantwortlichkeit Selbstbewusstesein, Mündigkeit und Mitbestimmung.

3. Sachanalyse

„Schau nach, schreib richtig“ ist ein Schulwörterbuch, das mit einem Grundwortschatz von etwa 35000 Wörtern didaktisch für die Sekundarstufe konzipiert ist. Es besteht aus drei Teilen: 1) einem Lexikon zu den zukunftsbedeutsamen Bereichen wie Computerbereich, Geldverkehr und Telekommunikation, 2) einem Grammatikteil und 3) dem Wörterbuch selbst.

Die besondere Schülerorientierung liegt darin, daß es zusätzlich zu den oben genannten Informationen (siehe C, Punkt 2), sowohl Verb-Grundformen als auch ihre Partizipien gemeinsam und getrennt aufführen (Schüler müssen also die Grundformen nicht mehr selbst herausfinden), Umlaute voll integriert sind und alternative Schreibweisen von Wörtern übersichtlich aufgeführt sind.

Alphabetische Ordnungssysteme legen die Reihenfolge der Buchstaben im Alphabet als Ordnungsprinzip zu Grunde und ordnen damit ihre Inhalte (z. B. Wörterbücher, Lexika, Telefonbücher, etc.). Das Alphabet ist die festgelegte Folge der Buchstaben einer Sprache. Der Name leitet sich von den ersten beiden griechischen Buchstaben Alpha und Beta ab. Das Deutsche Alphabet umfasst 26 Buchstaben. Darin sind nicht alle Buchstaben der Deutschen Sprache enthalten. Zusätzlich sind die Buchstaben ä, ö, ü und ß zu nennen. In alphabetischen Verzeichnissen wie unserem Schülerwörterbuch sind die Wörter zunächst nach dem ersten Buchstaben geordnet. Ist dieser bei mehreren Wörtern gleich, richtet es sich nach dem zweiten Buchstaben, welches Wort zuerst kommt. Ist dieser ebenfalls gleich, entscheidet der dritte Buchstaben usw. Um im Wörterbuch einen Begriff finden zu können, müssen die Schüler sich an den Leitwörtern bzw. -buchstaben orientieren. Erst dadurch wird das Nachschlagen systematisch, ökonomisch-effektiv.

C. Bedingungsanalyse

1. Zur Situation der Lerngruppe

Die Klasse XX wird von 21 Schülern besucht - acht Schülerinnen und dreizehn Schülern. Es ist eine unruhige, eher leistungsschwache Klasse, die durch ein großes Leistungsgefälle geprägt ist. 12 Schüler haben einen Migrationshintergrund und sprechen in ihrem häuslichen Umfeld überwiegend ihre Muttersprache. Daher haben sie Probleme mit der deutschen Sprache. Sechs dieser Schüler bekommen während meiner Deutschstunden zusätzlichen DAZ-Unterricht, was leider wiederum bedeutet, dass sie nicht an meinem Unterricht teilnehmen können.

Im Deutschunterricht fallen besonders M., F., D. und M. durch eine sehr gute Mitarbeit auf. Sie bereichern den Unterricht häufig durch ihre guten Ideen.

M., A., M., D. und S. sind dagegen sehr leistungsschwach und können dem dem Unterrichtsgeschehen sowie dem Tempo ihrer Mitschüler oft nur durch individuelle Differenzierung meinerseits folgen. F. (diagnostizierte ADHS), G. und M. sind motorisch sehr unruhig; G. sowie M.gehören zu den stark verhaltensauffälligen Schülern der Klasse. Beide fallen durch große Impulsivität und z.T. Aggressivität auf. Sie spielen den Klassenclown, stehen auf, wann sie wollen, halten sich an keine Klassenregeln und ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich. Elterngespräche sowie die sonderpädagogische Überprüfung von M. wurden durchgeführt. Ich habe, im Einvernehmen mit der Klassenleitung und den Eltern, mit beiden Schülern Auszeiten vereinbart, die sie auf ein Zeichen hin nehmen können, wenn sie merken, dass sie die Kontrolle über sich verlieren.

2. Entwicklungspsychologische Voraussetzungen

Da sich nach Piagets Stufentheorie7 die Kinder dieser Altersklasse noch nicht im Stadium der formalen Operation befinden, gehe ich davon aus, daß sie schwerlich mit abstrakten Begriffen arbeiten können und wollen.

Die nahende Pubertät bringt mit sich, dass sich die Kinder im allgemeinen schlecht konzentrieren und leicht ablenken lassen. Mädchen und Jungen arbeiten ungern zusammen und haben viele Vorbehalte dem anderen Geschlecht gegenüber. Jeder Kontakt wird als peinlich empfunden, verschiedenste Äußerungen persönlich genommen. Dies hat für den Unterricht didaktische Konsequenzen: eine am konkreten Beispiel orientierte, induktive Arbeitsweise hilft den Schülern, Inhalte zu be-greifen und sie sich handelnd zu erschließen.Um den Schülern Inhalte zu vermitteln, setze ich bei ihren Erfahrungen an. Die Handlungsorientierung sowie der Wechsel der Sozialformen soll die Konzentration der Kinder auf den Lerngegenstand bündeln, ihnen den Zugang zum Unterrichtsanliegen erleichtern helfen und sie im sozialen Miteinander trainieren.

3. Äußere Voraussetzungen

Die Deutschstunden in der Klasse XX sind zwischen mir und der Klassenlehrerin aufgeteilt: Ich unterrichte zwei Wochenstunden in der Klasse. Seit März/April 2009 bin ich zusätzlich 2 Stunden hospitierend bzw. im angeleiteten Unterricht in der Klasse. Bedingt durch diverse Ausfälle, Klassenfahrten und Verschiebungen habe ich die Klasse im Februar und März 2009 nicht regelmäßig unterrichten können. Die neue Unterrichtseinheit setzt nach den Osterferien Mitte April an. Die beiden Doppelstunden vor der Lehrprobe fanden unter besonderen Bedingungen statt: am 23. April waren durch den girl´s day nicht alle Schülerinnen anwesend und die Doppelstunde vom 30. April musste aus organisatorischen Gründen ausfallen und in Form von zwei Einzelstunden nachgeholt werden; beides schuf Unruhe in der Klasse. Disziplinprobleme in der Klasse regle ich mit Hilfe der Ampel bzw. eines Tokenprogrammes, das durch die Klassenleitung eingeführt wurde. Sterne für gute Mitarbeit sowie Stopp-schilder für unerwünschtes Verhalten führen zu einer guten Zusammenarbeit mit der Klasse. Mit dem Tokenprogramm sind Gruppentische eingeführt worden, an denen die Kinder als Team Sterne sammeln und diese Gegen „Verstärker“ eintauschen können. Die Kinder zeigen sich hier sehr motiviert! Die Gruppentische haben den Vorteil, dass Diskussionen um Gruppeneinteilungen unterbleiben und mehr Mobilität im engen Klassenraum zwischen den Tischen bzw. von den Tischen zur Tafel hin möglich ist. Die disziplinierte Gruppenarbeit ist mit den Kindern noch weiter zu üben.

Die heutige Stunde ist die fünfte Stunde der Unterrichtseinheit, die insgesamt zehn Stunden umfasst (davon zwei Stunden für den Ausflug in die Stadtbliothek).

4. Methodische und fachspezifische Voraussetzungen der heutigen Stunde

Die Kinder sind mit dem Gebrauch eines Wörterbuches größtenteils nicht vertraut und bisher nicht systematisch eingeführt worden weder im Fach Deutsch noch in Englisch. Die Schüler haben sich in der ersten Doppelstunde mit den Inhalten und dem Aufbau verschiedener alphabetischer Ordnungsysteme, die sie (und ich) von zu Hause mitgebracht haben, auseinandergesetzt und diese teamweise in der Klasse präsentiert. Sie haben die dienende Funktion und die Funktionsweise der Nachschlagewerke entdeckt und Möglichkeiten formuliert, wann sie (oder jemand) dieses Ordnungssystem benutzen würde/könnte. In der folgenden Doppelstunde stand unser Wörterbuch im Mittelpunkt. In einem Quiz wurden seine Funktionsweise und Möglichkeiten exemplarisch ausprobiert und erfahren. Dabei sind die Kinder auf Schwierigkeiten beim Nachschlagen und Finden gestossen. Daraus hervorgehend wurden Techniken für die Wörterbucharbeit entwickelt und als Tipps formuliert: „Daumenkino“ statt ziellosem Herumblättern, Orientierung an Alphabet und Leitwörtern, alphabetisches Sortieren von Wörtern nach erstem, zweiten und eventuell drittem Buchstaben. In Wettspielen wurden diese Techniken eingeübt. Die Idee der Lerntheke ist den Kindern u.a. aus diesen Stunden bekannt.

Die heutige Stunde dient der weiteren Übung und Festigung des Erlernten. Dies ist eine Voraussetzung für den Stationenbetrieb, der in den nächsten Stunden geplant ist und der konkret den Gebrauch des Wörterbuchs zur Klärung von Fragen hinsichtlich individueller Fehlerkontrolle und -vermeidung fokussieren wird.

E. Überlegungen zur heutigen Stunde

1. In der Stunde angestrebte Kompetenzen und Ziele

Kompetenzen:

- Medien verstehen und nutzen: Mit Nachschlagewerken umgehen können
- Schreiben: Zentrale Arbeitstechniken kennen und selbstständig anwenden: Nachschlagen
- Sprache und Sprachgebrauch untersuchen: Verfahren der Fehlerkontrolle kennen: z.B: Nachschlagetechniken

Ziele:

- Die Schüler sortieren und ordnen Wörter alphabetisch
- Die Schüler orientieren sich beim Nachschlagen am alphabetischen System und an Leitwörtern
- Die Schüler kooperieren und tauschen sich aus

[...]


1. vgl. Klafki 1991

2 Vgl. Klippert 2002, S. 21: Das neue Haus des Lernens

3 Vgl. Lehrplan, S. 72

4 Vgl. Bildungststandards im Fach Deutsch für den Hauptschulabschluss. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.10.2004, S.11-16

5 Kühn 2001, S.21

6 ebd.

7 Mietzel, G.: Pädagogische Psychologie des Lehrens und Lernens, 1998, Kapitel 4

Details

Seiten
24
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640538317
Dateigröße
948 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v142456
Note
1
Schlagworte
Methodentraining Nutzung Nachschlagewerken Alphabet Leitwörtern Eine Klasse Spurensuche

Autor

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Titel: Methodentraining zur Nutzung von Nachschlagewerken – sich an Alphabet und Leitwörtern orientieren