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Gesundheitsprodukt im Tourismus

Chancen und Grenzen im Gesundheitstourismus

Studienarbeit 2008 10 Seiten

Gesundheit - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. PROBLEMSTELLUNG

2. BEGRIFFSERKLÄRUNGEN

3. DER GESUNDHEITSTOURISMUS

4. DAS TOURISTISCHE PRODUKT

5. DAS GESUNDHEITSPRODUKT:

6. FAZIT

LITERATURVERZEICHNIS

1. Problemstellung

Viele Regionen versuchen seit einigen Jahren auf den Trend des

Gesundheitstourismus aufzuspringen. Begriffe wie Alpine Wellness, Welltain®, Wellness, Medical Wellness usw. finden sich in sehr vielen Werbebroschüren wieder. Die Tourismusregionen in den Alpen sind auf der Suche nach einem Gesundheitsprodukt, welches vor allem in den Sommermonaten eine Nächtigungssteigerung mit sich bringen soll. Der Autor dieser Arbeit versucht, ausgehend vom Trend des Gesundheitstourismus, das touristische Produkt zu durchleuchten und das touristische Gesundheitsprodukt zu definieren.

2. Begriffserklärungen

Wellness:

Wellness wird immer noch als Megatrend beschrieben und beinahe täglich eröffnen neue, oft selbsternannte Wellnesshotels oder es werden neue Wellnessangebote angepriesen. Die Angebotspalette reicht von der Wellness-Wurstsemmel übers Joghurt bis hin zur Massage (PIKKEMAAT/WEIERMAIR, 2006). Der Gast ist heutzutage über eine hochwertige Wellness-Infrastruktur oder ein Produkt sehr gut informiert, konsumiert in der ganzen Welt Massagen und fällt sein Urteil gegenüber dem Anbieter sehr hart. Somit wird der Kunde sehr schnell die qualitativ hochwertigen von den weniger „guten“ Betrieben und Produkten unterscheiden können, und diese werden auch wieder vom Markt verschwinden.

Welltain®:

Aufgrund der AMAS-Studie (SCHOBERSBERGER et al., 2000) wurde das WelltainProdukt entwickelt. Es soll die positiven Einflüsse auf den menschlichen Organismus, die das Bewegen in gewissen Höhen mit sich bringt, durch persönliche Welltain- Coaches auf den Gast übertragen. Nach 5 Jahren scheint dieses Produkt wieder vom Markt zu verschwinden.

Medical Wellness:

Medical Wellness entspricht durch dessen Zielsetzung der Verhaltensmedizin. Kurz gesagt geht es um das Erreichen einer Lebensstiländerung. Medizinisch begleitete Wellnessprogramme bei bereits chronischen Krankheitsbildern, wie Rückenschmerzen, rheumatischen Erkrankungen und Herzkreislauferkrankungen, sollen positive Auswirkungen auf die jeweilige Lebensführung bewirken (DEUTSCHER WELLNESSVERBAND, 2008). Auch in diesem Sektor gibt es ganz wenige Betriebe, die diese Wellnessart professionell betreiben.

3. Der Gesundheitstourismus

Der Gesundheitstourismus umfasst laut der World Tourism Organization alle Reiseund Urlaubsformen, welche mit der Wiederherstellung und Entfaltung der Gesundheit zu tun haben (SMERAL, 2003):

- Wellnessurlaube zur Erholung, Entspannung und bewusste Entfaltung gesundheitlicher Ressourcen und Kompetenzen;
- Kuraufenthalte zur Linderung chronischer Leiden sowie zur Rehabilitation und Prävention;
- Rehabilitationsaufenthalte nach Erkrankung und Verletzungen;
- Klinikaufenthalte zur Nutzung kurativ- und akutmedizinischer Leistungen.

Nicht nur die Überalterung der westlichen Gesellschaft bringt den Wunsch nach Gesundheit mit sich. Die neuen Zielgruppen für den Gesundheitstourismus sind die Personen, die mehrmals im Jahr Urlaub machen, keine Kinder haben und wo beide Partner Geld verdienen (dinkys = double income no kids yet).Weiters wird auch die „Aging Society“ in Zukunft den Großteil der touristischen Kunden ausmachen. Der allgemeine Gesundheitszustand der kommenden Gesundheitstouristen wird besser/jugendlicher sein als jener der jetzigen Sechzigjährigen (PIKKEMAAT/WEIERMAIR, 2006).

Details

Seiten
10
Jahr
2008
ISBN (Buch)
9783640499205
Dateigröße
386 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v139671
Institution / Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung – Department für Klinische Medizin und Biotechnologie Zentrum für Gesundheitsförderung i.G
Note
Sehr Gut
Schlagworte
Gesundheitstourismus Gstettner Gerhard; Produktenwicklung im Tourismus

Autor

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Titel: Gesundheitsprodukt im Tourismus