Lade Inhalt...

Manuelle Bestimmung der Pulsfrequenz am Handgelenk (Unterweisung Medizinische/r Fachangestellte/r)

Unterweisung / Unterweisungsentwurf 2009 12 Seiten

AdA Gesundheit / Medizin / Sport / Soziales

Leseprobe

Inhalt

1. Begründung der Themenwahl
1.1 Abgrenzung des Themas
1.2 Richtlinienbezug

2. Rahmenbedingungen
2.1 Vorstellung der ausbildenden Arztpraxis
2.2 Vorstellung der Auszubildenden
2.3 Vorkenntnisse
2.4 Lernort
2.5 Zeitpunkt und Dauer der Unterweisung

3. Definition der Lernziele

4. Methodische Gestaltung
4.1 Begründung für die Wahl der 4-Stufen-Methode
4.2 Ausbildungs- und Hilfsmittel

5. Unterweisungsablauf

1. Begründung der Themenwahl

1.1 Abgrenzung des Themas

Zu den Grundfertigkeiten und -kenntnissen einer Medizinischen Fachangestellten gehört es auch, Untersuchungen und Behandlungen vorzubereiten. Die Bestimmung von Vitalwerten beim Patienten ist dabei von besonderer Bedeutung.

Die manuelle Pulsmessung am Handgelenk stellt eine wichtige Methode dar, die Funktionsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems zu beurteilen und ermöglicht Aussagen über den allgemeinen Gesundheitszustand eines Patienten.

Die vollständige Pulsmessung beinhaltet neben der Pulsfrequenzbestimmung zusätzlich die Pulsbeurteilung hinsichtlich der Pulsqualität und des Pulsrhythmus. Diese wird Bestandteil einer zweiten Unterweisung in den folgenden Tagen sein.

1.2 Richtlinienbezug

Das Thema wurde in Anlehnung an die „Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen Fachangestellten / zur Medizinischen Fachangestellten vom 26. April 2006“ gewählt. Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten lt. § 4 Ausbildungsberufsbild Nr. 8.1 - Assistenz bei ärztlicher Diagnostik.

Genauer festgeschrieben im Ausbildungsrahmenplan in der Anlage 1 zu § 5 der AV - sachliche Gliederung: „Untersuchungen und Behandlungen vorbereiten, insbesondere Patientenbeobachtung durchführen, Vitalwerte bestimmen, …“ (§ 4 Nr. 8.1).

Einordnung lt. Ausbildungsrahmenplan Anlage 2 zu § 5 der AV - zeitliche Gliederung:

vor der Zwischenprüfung im 1.-18. Ausbildungsmonat 4. Ausbildungsabschnitt in einem Zeitraum von fünf bis sechs Monaten (§ 4 Nr. 8.1, Lernziel b).

(s. Anlage 1: Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan)

2. Rahmenbedingungen

2.1 Vorstellung der ausbildenden Arztpraxis

Die Ausbildung findet in der Allgemeinärztlichen Gemeinschaftspraxis von Herrn Dr. Immer und Frau Dr. Fröhlich statt. Die Praxis hat seit ihrer Eröffnung vor vier Jahren die gleiche Personalbesetzung und bildet erstmalig aus.

Zum Praxisteam gehören neben der Ausbildungsbeauftragten drei weitere Medizinische Fachangestellte und seit über einem Jahr die Auszubildende Lisa N.

Das Betriebsklima ist offen, freundlich und von einem „Wir-Gefühl“ bestimmt.

Die allgemeinärztliche Arztpraxis ist als Ausbildungspraxis besonders geeignet, da hier alle Prüfungsrelevanten Inhalte vermittelt werden können.

Dennoch sind Ausbildungspraktika in kooperierenden Facharztpraxen vorgesehen. Die Auszubildende soll die Möglichkeit erhalten, ihr Fertigkeitsspektrum zu erweitern.

Im Gegenzug werden einer „Austauschauszubildenden“ Grundfertigkeiten innerhalb der allgemeinärztlichen Praxis vermittelt.

2.2 Vorstellung der Auszubildenden

Die Auszubildende Lisa N. ist 19 Jahre alt und befindet sich z. Zt. im 3. Monat des 2. Lehrjahres in der Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten.

Lisa zeigt sich sehr zuverlässig, wissbegierig und ehrgeizig. Sie beweist organisatorisches Talent, Kontaktfähigkeit sowie manuelles Geschick.

An sie gestellte Aufgaben und Anforderungen setzt sie gewissenhaft, sorgfältig und zügig um.

Ihr aufgewecktes, freundliches und dennoch zurückhaltendes Wesen hinterlässt sowohl bei den Patienten als auch bei allen Praxismitgliedern einen angenehmen Eindruck.

Ihre Intelligenz und ihr großes Interesse für die vielseitigen und anspruchsvollen Tätigkeiten einer Medizinischen Fachangestellten sind der Vermittlung auch von komplexen Handlungsabläufen äußerst förderlich. Aufgrund der von Lisa mitgebrachten berufsspezifischen Schlüsselqualifikationen, steht dem positiven Verlauf der Ausbildung aus jetziger Sicht nichts entgegen.

2.3 Vorkenntnisse

Lisa hat ihre schulische Ausbildung erfolgreich mit dem Abitur beendet. Ihr Entschluss für die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten reifte bereits in der 9. Klasse während eines Berufspraktikums in einer gynäkologischen Arztpraxis.

Das 1. Ausbildungsjahr galt der Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten insbesondere im verwaltungstechnischen und kommunikativen Bereich.

Sie ist u. a. vertraut im Umgang mit der speziellen PC-Arzt-Software, bearbeitet selbständig den Posteingang und -ausgang, Vordrucke und Formulare, kann notwendige Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden. Weitere Unterweisungen beinhalteten z. B. „Umweltschutz und Ergonomie am Arbeitsplatz“, „Hygienemaßnahmen in der Arztpraxis“, „Telefonische Terminvergabe“, „Datenschutz – Wie gehe ich mit Patientendaten um?“.

Im 2. Ausbildungsjahr erlernt Lisa Fertigkeiten, mit denen sie in direkten körperlichen Kontakt im Rahmen einer Patientenuntersuchung tritt.

[...]

Details

Seiten
12
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640505548
ISBN (Buch)
9783640505968
Dateigröße
555 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v137303
Note
83 Punkte
Schlagworte
manuell Handgelenk 4-Stufen-Methode Puls

Autor

Zurück

Titel: Manuelle Bestimmung der Pulsfrequenz am Handgelenk (Unterweisung Medizinische/r Fachangestellte/r)