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Das Web-Projekt - hyper-cyber text@net - Literatur im digitalen Zeitalter

Referat (Ausarbeitung) 2008 11 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Netzliteratur

Autorenschaft und Copyright in digitalen Medien

Hypertext - Theorie

Der Unterschied zwischen Werk und Hyperfiktion

Netzsprache

Bibliographie

Netzliteratur

Netzliteratur zeichnet sich durch den Ort und die dort herrschenden Bedingungen der literarischen Produktion aus. Der Einsatz von netz- und computerspezifischen Techniken ist Voraussetzung.

Unterscheidungsschwerpunkte, um Netzliteratur von den vielen anderen Formen der Literatur im Netz abzugrenzen, sind, der Computer und das Netz an sich. Der Computer beinhaltet das Stilmittel der Interaktivität, der Intermedialität und der Inszenierung. Das Stilmittel des Netzes ist vor allem das der kollaborativen Autorschaft.

Netzliteratur kann nur online entstehen.

Sie ist geprägt durch die gemeinsame Arbeit, wobei die räumliche und die synchron zeitliche Präsenz nicht nötig sind. Das bedeutet, dass Netzliteratur von mehreren Autoren produziert wird und prinzipiell offen für die Beteiligung aller Internetnutzer ist.

Netzliteratur bildet zwei Zweige von Projekten aus.

1. Partizipative Projekte
2. Kollaborative Projekte

Bei den partizipativen Projekten bleibt die Autorenzuschreibung gewahrt.

Bei den kollaborativen Projekten ist dies nicht möglich, da viele Schreiber beteiligt sind. Hierbei wird auf redaktionelle Kontrolle verzichtet.

Das Netzliteratur stattfinden kann, ohne das die Schreiber synchron anwesend sein müssen, liegt daran, das sie zum Beispiel gemeinsam nacheinander an einem linearen, einsträngigen Text schreiben können. Eine weitere Möglichkeit ist auch, dass Autoren an verschiedenen Strängen eines Textes schreiben und ihn später zusammenführen. Auch der bloße thematische Zusammenhalt von Texten ist denkbar.

In solchen „Welten“ treffen sich Programmierer, Schriftsteller und Künstler um in Kooperation Literatur zu schaffen. Es besteht auch die Möglichkeit als Programmierer zum Künstler zu werden, jede Variation ist möglich. Wichtig ist hierbei, dass Netzliteratur nur im Netz möglich ist und nicht auf lokale Datenträger gespeichert werden kann.

Netzliteraten schreiben für ein Publikum, dass mit der elektronischen Kommunikation vertraut ist. Diese Leser sind an die Eigenschaften nichtlinearer Texte vertraut und kennen die vorhandenen Strukturen. Der Leser im Internet erwartet andere Erscheinungsformen des Textes, als der Buchleser. Im Internet können Design und Ton eine große Rolle spielen, um den Inhalt zu transportieren. Auch visuelle Elemente können im Text enthalten sein.

Der Autor, oder die Autoren solcher Netzliteratur müssen sich stets im Klaren darüber sein, dass ihre Texte weltweit gelesen werden können und somit der Leserkreis weit weniger eingeschränkt ist, als bei einem Buch.

Die Rolle des Lesers

- Der Leser wird zum Akteur (erhält Wahlmöglichkeiten)
- Der Leser wird in den Produktionsprozess eingebunden.

[...]

Details

Seiten
11
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640444847
ISBN (Buch)
9783640444946
Dateigröße
474 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v136757
Institution / Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1
Schlagworte
Web-Projekt Literatur Zeitalter

Autor

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Titel: Das Web-Projekt - hyper-cyber text@net - Literatur im digitalen Zeitalter