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Wertorientierte Unternehmensführung und Controlling in Private Equity-finanzierten Unternehmen

von Benjamin Scholz (Autor) Florian Schriewersmann (Autor)

Seminararbeit 2009 37 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Private Equity - Hintergrund und Definition
2.1 Das Prinzip einer Privat Equity-Gesellschaft
2.2 Private Equity-Fonds als Anlageklasse
2.3 Die Investoren
2.4 Targets - Partner der PEG
2.5 Formen von Privat Equity
2.5.1 Die Seed-Phase
2.5.2 Das Start-Up-Financing
2.5.3 Early Stage
2.5.4 Expansion-Financing
2.5.5 Later Stage, die Brücke zweier Phasen
2.5.6 Buyout-Financing
2.5.7 Turnaround

3 Die Geschichte des Private Equity

4 Die Bedeutung von Private Equity in der Wirtschaft

5 Der Private Equity-Investitionsprozess

6 Wertorientierung als Management- und Steuerungskonzept

7 Wertorientiertes Controlling in Private Equity finanzierten Unternehmen
7.1 Akteure des Private Equity-Controllings
7.2 Wertorientiertes Controlling mit modernen Steuerungssystemen
7.3 Werttreiber der Unternehmenssteuerung
7.4 Werttreibermanagement in Private Equity Unternehmen
7.5 Wertsteigerung in der Beteiligungsphase
7.6 Aufgaben des Controllings in der Beteiligungsphase

8 Wichtige wertorientierte Kennzahlen
8.1 Das Cash Flow-Verfahren
8.2 Weight Average Cost of Capital (WACC)
8.3 Economic Value Added (EVA)
8.4 Cash Value Added (CVA)
8.5 Return On Invested Capital (ROIC)
8.6 Economic-Profit-Modell (EP-Modell)

9 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Kapitalstromkreislauf

Abbildung 2 Buyout-Struktur

Abbildung 3 Investitionsvolumen in Deutschland nach Phasen

Abbildung 4 Shareholder-Value

Abbildung 5 EVA-Modell

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

In den letzten Jahren hat die Finanzierung über Private Equity (PE) in Deutschland durch eine zunehmende Globalisierung ein rasantes Wachstum erlebt. Unternehmen haben in Zeiten der Finanzkrise und dem Zusammenbruch der Bank- und Kreditwelt große Probleme ihre Kapitaldecke aufrecht zu erhalten. Der Zugang zu Finanzie-rungsformen wie Bankkrediten hat sich tendenziell verschlechtert. (vgl. Rürup 2005, 455). Es wird nach alternativen Finanzierungsformen gesucht. Private Equity spielt hierbei eine große Rolle.

Im Dezember 1999 öffnete Gerhard Schröder durch die große Steuerreform die deutschen Märkte uneingeschränkt für ausländische Investoren. Diese mussten nun keine Steuern mehr auf Erlöse aus Unternehmensverkäufen zahlen. Unternehmen, die nun sicher vor schnellen Übernahmen sein wollten, mussten möglichst effizient arbeiten und eine gute Eigenkapitalstruktur aufweisen. Der bis heute anhaltende Er-folgsdruck auf die Unternehmen, auch durch Fortschritt im Informations- und Techno-logiebereich, bewirkte ein Umdenken. Das Management einer Unternehmung muss heutzutage höchst effizient arbeiten. Eine mögliche Alternative zur Verbesserung der Unternehmensstruktur in Verbindung mit der Sicherung der Kaptaldecke bietet PE. Diese Art der Finanzierung ist aufgrund seiner Beschaffenheit eine Symbiose aus Kabitalbereitstellung und Controlling des Portfoliounternehmens. Da die Investoren natürlich auch eine angemessene Rendite erwarten wird dieses Controlling wert-orientiert ausgerichtet.

Abgesehen von einzelnen Ausnahmen agieren Private Equity Gesellschaften (PEG) heutzutage als Unterstützer ihrer Portfoliounternehmen, um die nachhaltige Existenz und den Erfolg zu sichern. Die nachhaltige Erfolgssicherung und Wertsteigerung wird partnerschaftlich und gemeinsam umgesetzt. Das Berichtwesen und die Ablauforga-nisation werden standardisiert und durch erfahrene Manager der PEG optimiert.

Die folgende Arbeit beschreibt verschiedene Formen der Finanzierung über Private Equity Gesellschaften, geht auf den allgemeinen Ansatz des wertorientierten Cont­rolling ein und zeigt auf, wie die Zusammenarbeit eines Private Equity Fonds und des jeweiligen Portfoliounternehmens bei richtiger und konsequenter Umsetzung der Vorgaben einen enormen Vorteil für beide Partner erzeugen kann.

2 Private Equity - Hintergrund und Definition

„Private Equity (PE) lässt sich am besten mit dem deutschen Begriff des Beteili-gungskapitals übersetzten.“ (Weber et al. 2009, 19) Bei dieser Anlageklasse des Kapitalmarktes handelt es sich um eigenkapitalbasierte Investitionen nicht börsenno-tierter Unternehmen.

Der Begriff „‘Private‘ steht (...) für den nicht öffentlichen Charakter der Anlageklasse“. (Brooks 2006, Teil 1) Investitionen werden rein durch private Anleger und vertretende Institutionen ermöglicht. Das Gegenteil des PE bildet das Public Equity, bei dem das zur Finanzierung zur Verfügung gestellte Eigenkapital (EK) an öffentlichen Börsen akquiriert wird, z. B. in Form von Aktienkapital.

“Equity“ spiegelt den Eigenkapitalcharakter wider. Bei Finanzierungen durch Fremd-kapital, bezogen von Banken und Versicherungen als Darlehen, wird mit festen Zin-sen kalkuliert. Durch Finanzierungen über EK partizipiert sich das Unternehmen di-rekt am Gewinn oder Verlust der Investition. Dadurch entsteht ein hohes Risiko für den Investor durch mögliche unternehmerische Verluste. Bei einer wirtschaftlich er-folgreichen Unternehmung ist dementsprechend der Profit oft weit über dem Wert der Verzinsung für Fremdkapital (vgl. Brooks 2006, Teil 1).

Investiert wird meist langfristig in kleine und mittlere Unternehmen. Die Absichten der Investoren sind oft sehr differenziert, daher liegt die Konzentration der Kapitalbeteili-gungen oft in unterschiedlichen Unternehmenstypen und Geschäftsfeldern (vgl. BMF 2009).

2.1 Das Prinzip einer Privat Equity-Gesellschaft

Eine Private Equity-Gesellschaft (PEG) investiert in am Markt etablierte Unterneh-men bzw. deren Produkte oder Dienstleistungen und ist „in den meisten Fällen Mit-gesellschafter auf Zeit“ (BMF 2009). Das passende Gegenstück ist die Bereitstellung von Venture Capital (VC, dt. Wagnis- oder Risikokapital). Dieses wird Unternehmen in der Gründungsphase (Start-Up-Unternehmen) bereitgestellt, um z. B. ein Produkt-konzept zu erarbeiten oder Vertriebsnetze aufzubauen. Da diese Unternehmen noch keine Marktreife erreicht haben und eine sichere Prognose für die Zukunft schwer zu realisieren ist, besteht für Investoren ein dementsprechend hohes Risiko.

Die PEG hat Ihre Funktion neben der Bereitstellung von Kapital auch in der Optimie-rung der Organisation und Struktur des Unternehmens, in das sie investiert. Die Ma-nagementunterstützung kann in vielerlei Hinsicht umgesetzt werden, z. B. durch eine Eingrenzung der Risiken, die Erstellung eines Businessplans, das Beteiligungscon-trolling, ein regelmä1iges Reporting, die Steuerung des Finanzwesens oder z. B. die Maximierung des Cash-Flows. Häufig erfolgt aber auch eine Übernahme eines Un-ternehmens oder eines Unternehmensteils (= Spin-off) durch ein externes Manage­ment (Management Buy-In). Der Tätigkeitsumfang einer PEG umfasst vier Hauptauf-gaben. Zum einen das Fundraising, also die Mittelakquisition, die zur Investition nötig ist. Des Weiteren das Investing selbst, also die Kapitalanlage und das Portfolioma-nagement im Sinne der Erstellung und Verwaltung von Investitionsstrategien. Ab-schlie1end ist die letzte Aufgabe der Beteiligungsgesellschaft der strategische Exit, der gewinnbringende Verkauf der Unternehmensanteile. Die Beteiligung ist üblicher-weise auf vier bis sieben Jahre zeitlich begrenzt. Für den Exit gibt es typische Mess-grö1en, um den Gewinnfaktor genau einschätzen zu können. Zum einen den Internal Rate of Return (dt. interner Zinsfu1), bei dem der Zinsfu1 der Investition mit dem re­quired rate of return (dt. Kapitalzinsfu1) verglichen wird. Dieser liegt bei mehr als 25% p. a.. Zum anderen die Kennzahl Money Multiples, also der Vermehrung des Wertes um mehr als 2%. Für die PEG entsteht mit der Investition in ein Unternehmen ein erheblicher Erfolgsdruck, u. a. hinsichtlich des erfolgreichen Exits. Ziel ist es, vor-rangig eine Partizipation am Unternehmenswachstum zu erreichen.

2.2 Private Equity-Fonds als Anlageklasse

Wie bereits im ersten Absatz dieses Kapitel erklärt, handelt es sich bei PE um eine Anlageklasse. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Renditestruktur, der Risiko-gewichtung und der Liquidität. Investitionen im Sinne einer PE-Struktur können in vielerlei Hinsicht getätigt werden. Ein Investor, z. B. eine vermögende Privatperson, kann selbst als PE-Geber aktiv werden. So übernehmen oft sogenannte Interims Manager ganze Unternehmensteile, um ihre Managementerfahrung und Branchen-kenntnis weiterzugeben. Diese Form von PE erfordert ein gro1es Know-how und eine gewisse Marktkenntnis. Managementunterstützung, Investitionsmöglichkeiten, die Veräußerung der Unternehmensanteile und das große Risiko, welches allein getra-gen werden muss, sind nur die wichtigsten Faktoren, die bei dieser Variante zu be-denken sind.

Aus diesem Grund nutzen Investoren oft die Möglichkeit, in Private Equity-Fund-of-Funds zu investieren. Diese Dachfonds verteilen das Investitionsrisiko auf mehrere Private Equity-Fonds bzw. in mehrere Unternehmen und Projekte. Durch die Streu-ung werden viele verschiedene Branchen integriert und das Risiko minimiert.

Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von Fonds unterschieden. Zum einen die offenen Beteiligungskapitalfonds, die sogenannten Captives, die von den PEGs ab-hängig sind. Diese können entweder in der industriellen (Corporate industrial) oder in der finanziellen (Corporate financial) Branche tätig sein. Die Muttergesellschaft die-ser PEGs stellt den Finanzrahmen für die Investitionen, was bedeutet, dass ein Fundraising im eigentlichen Sinne nicht betrieben wird. Diese offenen Fonds sind zeitlich nicht begrenzt, das bedeutet, sie sind offen für den Markt, erwirtschaften lau-fende Erträge (z. B. Zinsen) und ermöglichen einen Veräußerungserlös.

Geschlossene Fonds (Independents) sind unabhängige Fonds. Sie akquirieren im Sinne von Fundraising finanzielle Mittel von unterschiedlichen Investoren. Dieses geschieht nur in einem definierten Zeitraum, nach dem der Fond dann dem Markt gegenüber geschlossen wird.

Der PE-Fond stellt also die Verbindung zwischen der PEG, den Investoren und dem Portfoliounternehmen her (vgl. BVK 2005, 56f.).

2.3 Die Investoren

Investoren können sowohl eine Institution als auch privat sein. Institutionelle Investo-ren können z. B. Kreditinstitute, Versicherungen, Pensionsfonds, Unternehmen oder auch akademische Einrichtungen sein. Der Investor hat die Wahl, den Fond direkt über die Börse zu erwerben oder über eine Bank bzw. Fondsgesellschaft (vgl. Müller 2009, 182). Die Privatanleger können entscheiden, ob sie direkt Fonds erwerben oder die risikoärmere Variante über die Dachfonds wählen, um das Kapital über mehrere Private Equity-Fonds zu streuen (vgl. BVK 2005, 53).

Zwei Kriterien sind für den Investor bei der Entscheidung von äu1erster Signifikanz. Zum einen die zu erwartende Rendite der Investition und das Risiko, das mit der Fi-nanzeinlage entsteht. Beide Kriterien stellen den Investor hinsichtlich der Einschät-zung des Potenzials und der Gewichtung vor gro1e Probleme, da sich die Kalkulati-on auf Basis historischer Werte als sehr schwierig erweist (vgl. Weber et al. 2004, 28).

Durch die Chance auf überdurchschnittlich hohe Rendite ist die Anlageklasse PE eine gute Alternative zu den klassischen Anlageformen wie z. B. Aktien, Renten oder Immobilien, und trägt zur Optimierung des Unternehmensportfolios essentiell bei. Die bereits erläuterten Charakteristika von PE wie z. B. die Liquidität, die Ausschüttung oder der Exit müssen, um keine gro1en Überraschungen zu erleben, vom Investor langjährig strategisch geplant werden (vgl. BMF 2009).

2.4 Targets - Partner de

Die Targets oder auch Portfoliounternehmen haben einen Finanzierungsbedarf, der durch die Aufnahme von Fremdkapital oder aber durch bestehende Eigenkapitalquel-len nicht optimal gedeckt werden kann.

Für die Nachfrage nach finanziellen Mitteln kann es viele Gründe geben. Die häufigs-ten Ursachen liegen jedoch in den Problemen der jeweiligen Lebenszyklusphase des Portfoliounternehmens. Frisches Kapital bzw. Venture Capital benötigen oft Start-Up-Unternehmen, um sich den Markteintritt zu finanzieren. Auf kein neues Kapital ange-wiesen sind dagegen z. B. Unternehmen, die einen Eigentümerwechsel vollziehen.

Neben der Kapitaleinlage bringt die Beteiligungsfinanzierung auch neues Know-how und eine mögliche Managementunterstützung mit sich.

Abbildung 1 Kapitalstromkreislauf

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(in Anlehnung an Weber et al. 2004, 27)

2.5 Formen von Privat Equity

Die zu wählende Form von PE ist abhängig von der jeweiligen Lebenszyklusphase des Portfoliounternehmens. Diese haben sehr unterschiedliche ökonomische Aus-prägungen. Finanzvolumen, Strukturierung, Managementkomplexität und noch viele andere Merkmale auf dem Weg zur Exit-Strategie, erfordern eine genaue Trennung der PE-Investitionen. Üblicherweise sind die Aktivitäten der PEG auf die Lebenszyk-lusphasen des Targets ausgerichtet. Da jede Stufe ein hohes Know-how erfordert und unterschiedliche Kapitalflüsse beinhaltet, haben sich viele PEGs auf eine oder wenige spezialisiert (Weber et al. 2009, 30). Im Folgenden sollen die einzelnen Fi-nanzierungsstufen genauer beschrieben werden:

2.5.1 Die Seed-Phase

In der ersten Phase einer Unternehmung ist ein Venture Capital erforderlich. Ein voll-ständiger Businessplan (Unternehmenskonzept) liegt meistens noch nicht vor. Die lediglich vielversprechende Idee bedarf relativ geringer Kapitaleinbringung zur Vorbe-reitung der Unternehmensgründung und die Erstellung des Businessplans oder eines Prototypen (Weber et al. 2009, 31).

2.5.2 Das Start-Up-Financing

Die zweite Phase, die mit Venture Capital finanziert wird, dient der Gründung des Unternehmens und der Aufnahme der Geschäftstätigkeit. Das meiste Kapital dieser Phase wird in die Produktentwicklung investiert. Technische und organisatorische Voraussetzungen für einen erfolgreichen Markteintritt sollen geschaffen werden. Oft werden erste Marketingaufwendungen getätigt. Das Management sollte idealerweise über technisches sowie kaufmännisches Wissen verfügen (vgl. Brooks 2006, Teil 2).

2.5.3 Early Stage

Ein Großteil der PE-Investoren steigen ab dieser Phase mit ihrem, meist für den Auf-bau von Produktion und Vertrieb, verwendeten Kapital ein. Die Phasen der Seed-Finanzierung und des Start-Up-Financing sind in vielen Literaturquellen in der Early Stage-Phase integriert. Grundsätzlich gilt aber, dass nach der erfolgreichen Beendi-gung der ersten beiden Phasen eine grundlegende Marktakzeptanz des Produktes existiert bzw. existieren sollte. Finanzielle Mittel werden verstärkt für Werbung und Marketingmaßnahmen verwendet. Primäres Ziel ist es, eine Durchdringung im Sinne einer festen Marktplatzierung mit möglichst hohen Umsatzsteigerungen zu erreichen. Den meist noch unerfahrenen Unternehmen fehlt es oft an qualifiziertem, erfahrenem Management, welches die PE-Investoren neben dem Venture Capital einbringen können (vgl. Brooks 2006, Teil 2).

2.5.4 Expansion-Financing

In dieser Phase verlässt die Finanzierung das Venture Capital und geht in das soge-nannte Working Capital über. Der Break-Even-Point wird erreicht und die Kosten werden gedeckt. Das Unternehmen erschließt neue Märkte und diversifiziert seine Produktpalette, wodurch sich ein enormer Kapitalbedarf erschließt. Es findet eine Expansion statt. Durch das teilweise erheblich hohe Risiko der Projekte und die noch junge Lebensgeschichte der Unternehmen in dieser Phase ist es oft nicht möglich, Fremdkapital zu akquirieren. Aus diesem Grund fließt ein sehr hohes Kapitalvolumen aus Private Equity-Gesellschaften in dieser Stufe ein (Weber et al. 2009, 32f). Auch in dieser Entwicklungsphase des Unternehmens ist die Managementunterstützung seitens der Investoren aufgrund der detaillierten Branchenkenntnis und Geschäfts-kontakten eine große Hilfe (vgl. Brooks 2006, Teil 2).

2.5.5 Later Stage, die Brücke zweier Phasen

Diese Stufe stellt die Verbindung (Bridge) zwischen zwei Phasen her. Das Unter-nehmen hat eine gefestigte Marktposition. Um diese langfristig halten zu können, Gesellschaftern den Ausstieg zu ermöglichen oder weiter zu expandieren, strebt es den Initial Public Offer (IPO) an. Diese Möglichkeit der Refinanzierung beschreibt den Börsengang der Unternehmung, welcher mit hohen Kosten verbunden ist. Aus der Finanzierung durch PE wird in diesem Fall Public Equity. Die Bridge-Finanzierung ist folglich eine Kapitalbereitstellung, um die Überbrückung der Zeit bis zum Börsengang oder anderen strategischen Entwicklungen finanziell zu decken. Ziel dieser Stufe ist ein weiteres Wachstum zu erreichen und weitere Märkte zu er-schließen (vgl. Brooks 2006, Teil 2). Da diese Finanzierungsart größtenteils von In-vestmentbanken, also institutionell angeboten wird, ist das Volumen der Kapitalbe-reitstellung relativ gering (Weber et al. 2009, 32).

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Details

Seiten
37
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640430901
ISBN (Buch)
9783640430888
Dateigröße
2.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v135256
Institution / Hochschule
SRH Fachhochschule Hamm
Note
1,0
Schlagworte
Controlling Wertorierte Unternehmensführung wertorientiertes Controlling Private Equity Kennzahlen Unternehmensführung Phasen des Private Equity Finanzierungsform Cash Value Added PEG WACC CVA Kapitalbereitstellung Werttreiber Werttreibermanagement Wertsteigerung EVA ROIC EP-Modell Economic Profit

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Titel: Wertorientierte Unternehmensführung und Controlling in  Private Equity-finanzierten Unternehmen