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Internetbasierte Anwendungen des Supply Chain Managements

Seminararbeit 2008 26 Seiten

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

2. Supply Chain Management
2.1. Die Wertschöpfungskette einer Unternehmung
2.2. Die Logistische Kette einer Unternehmung
2.3. Supply Chain Management
2.4. Demand Chain Management
2.5. Supply Chain Modelle
2.5.1. Das Supply Chain Operations Reference Model (SCOR-Modell)

3. Supply Chain Management und Informationstechnologie
3.1. Interne Prozesse
3.1.1. Produktionsplanungs- und –steuerungssysteme (PPS)
3.1.2. Enterprise Resource Planning Systeme (ERP)
3.2. Externe Prozesse
3.2.1. Advanced Planning und Scheduling Systeme (APS)
3.2.2. Electronic Data Interchange Systeme (EDI)

4. Supply Chain Management und Internet
4.1. Dimensionen internetbasierter Anwendungen des Supply Chain Managements
4.2. Internettechnologien
4.3. Anwendungen
4.3.1. e-Supply Chains und ihr Management
4.3.1.1. e-Products und e-Services
4.3.1.2. e-Information und e-Integration
4.3.1.3. e-Procurement
4.3.1.4. e-Collaboration
4.3.1.5. e-Fulfillment
4.3.1.6. e-CRM
4.4. Anwendungsbeispiele
4.4.1. mySAP und APO
4.4.2. LiNet in der Automobilindustrie
4.5. Vorteile der Internetanwendungen des SCM
4.6. Nachteile der Internetanwendungen des SCM

5. Zusammenfassung und Ausblick

6. Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 2.1: Die Portersche Wertschöpfungskette
Abb. 2.2: Vereinfachtes SCOR-Modell

Abb. 4.1: Order-to-Payment-S
Abb. 4.2: Agora
Abb. 4.3: Aggregator
Abb 4.4: Sell-Side
Abb. 4.5: Buy Side
Abb. 4.6: Marktplatz

1. Einleitung

Supply Chain Management und Internet sind zwei Themen, die in den vergangenen 20 Jahren die Weltwirtschaft mindestens ebenso stark beeinflußt und verändert haben wie die Erfindung von Telefon oder Telefax. Heutzutage stehen nicht mehr einzelne Unternehmungen, sondern vielmehr ihre Logistiknetzwerke miteinander im Wettbewerb und versuchen, sich in immer schneller wachsenden oder bereits gesättigten Märkten zu behaupten oder weiter zu wachsen (Frohlich, 2002, S. 537¸ Wecker, Wirtz, 2007, S. 912). Seit Mitte der 60er Jahre des vergan-genen Jahrhunderts ist das Internet mit seinen Anwendungen ein immer bedeutenderes Medi­um zum Austausch von Informationen, Daten und Waren geworden. Es katalysiert die schnelle und kostengünstige Vernetzung von Unternehmungen über die gesamte Welt. Ein mit dem Internet entstandener Wirtschaftszweig ist das sogenannte e-Business oder das e-Commerce. Beide Begriffe sind nur schwer voneinander abgrenzbar. Elemente und Anwen-dungen des e-Commerce bilden die Grundlage für das e-Supply Chain Management (eSCM).

In der gängigen Literatur wird das Thema „Internetbasierte Anwendungen des Supply Chain Managements“ noch nicht explizit vorgestellt. Neben der schier unüberschaubaren Zahl an Primär- und Sekundärliteratur zum Thema Supply Chain Management (SCM) bzw. Logi-stiknetze nimmt auch das Thema e-Business immer größer werdenden Raum ein. Eine zu-sammenfassende Darstellung der Verknüpfung beider Themen existiert aber bis dato noch nicht.

Die vorliegende Arbeit versucht diese Lücke ein kleines Stück weit zu schließen und stellt den Stand von Forschung und Industrie am Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts vor.

Im folgenden Kapitel findet sich ein kurzer Abriß über die wesentlichen Elemente und Ent-wicklungsschritte des Supply Chain Managements. Kapitel 3 reflektiert den wachsenden Ein-fluß von Informationstechnologie auf das Supply Chain Management und stellt die Anfänge des computerunterstützten Supply Chain Managements vor.

Im vierten Kapitel erfolgt die Verknüpfung der Themen SCM, Informationstechnologien und Internet anhand einer detaillierten Beschreibung ausgewählter internetbasierter Anwendungen des Supply Chain Managements gefolgt von Beispielen aus der Praxis. Am Ende der Arbeit werden Vor- und Nachteile einander gegenübergestellt und in einer vergleichenden Diskussi-on bewertet.

2. Supply Chain Management

Zunehmende Komplexität bei der Herstellung und Vertreibung hochwertiger Produkte, die einer aufwendigen Verpackungs-, Herstellungs- und Distributionslogistik bedürfen, haben die Betrachtung auf die Liefer- bzw. Logistikkette von Unternehmungen gelenkt. Supply Chain und Demand Chain Mangagement als Hilfsmittel zum Erschließen und Gestalten von Lo-gistikketten haben sich als Schlüsselbegriffe und Forschungsfelder in der Betriebswirt-schaftslehre längst etabliert.

2.1. Die Wertschöpfungskette einer Unternehmung

Bei genauerer Betrachtung der einzelnen Prozesse einer Unternehmung[1] ist eine stufenweise Wertsteigerung der Erzeugnisse vom Wareneingang der Rohstoffe bis zur Auslieferung an die Kunden- / Konsumentenläger festzustellen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß mit jeder Ver-richtung bzw. mit jedem Teilprozeß an einem Rohmaterial sich sein Wert so lange steigert, bis er den des fertigen Gutes erreicht hat.

Schematisch läßt sich dies anhand einer Wertschöpfungskette (Porter, 1992, S. 59; Kurbel et al. 1999, S. 78 ff) abbilden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.1: Portersche Wertschöpfungskette[2]

Porter unterscheidet zwischen den primären und den sekundären Aktivitäten eines Unterneh-mens. Die primären Aktivitäten stellen alle Prozesse vom Wareneingang der Rohstoffe, deren Verarbeitung zu Gütern, deren Vermarktung bis hin zu ihrem Versand dar und werden als Kerngeschäft bezeichnet. Die sekundären Aktivitäten Bildung und Gestaltung der Unterneh-mensinfrastruktur, Personalwirtschaft, Forschung und Entwicklung sowie Beschaffung dienen der Unterstützung des Kerngeschäftes.

[...]


[1] Die Begriffe „Unternehmung“ und „Unternehmen“ werden in dieser Arbeit synonym verwendet.

[2] F&E: Forschung und Entwicklung

Details

Seiten
26
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640377978
ISBN (Buch)
9783640378548
Dateigröße
489 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v131798
Institution / Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
2,0
Schlagworte
Internetbasierte Anwendungen Supply Chain Managements

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Titel: Internetbasierte Anwendungen des Supply Chain Managements