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Umgang mit Widerständen bei Veränderungsprozessen im Unternehmen

Change Management

Hausarbeit 2006 25 Seiten

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sozialpsychologische Grundlagen der Organisationsentwicklung
2.1 Phasenmodelle von Veränderungsprozessen
2.1.1 Das Phasenmodell von Lewin
2.1.2 Das Phasenmodell nach Lippit, Watson & Westley
2.1.3 Das Phasenmodell von Streich
2.1.4 Fazit
2.2 Veränderungsfähige Objekte einer Organisation

3 Widerstände gegen den Wandel
3.1 Ursachen von Widerständen
3.1.1 Widerstände auf der Ebene des Individuums
3.1.2 Widerstände auf Organisationsebene
3.2 Bewältigung von Widerständen
3.3 Die Rolle von Emotionen

4 Praxisbeispiel
4.1 Einführung eines neuen Schichtplanes
4.2 Analyse des Praxisbeispiels „Schichtplanänderung“
4.3 Maßnahmen für ein erfolgreiches Change Management

5 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Phasen des Wandlungsprozesses

Abbildung 2: Das 7-Phasen-Modell nach Streich

Abbildung 3: Systemvariablen der Organisationsveränderung

Abbildung 4: Gründe für individuellen Widerstand

Abbildung 5: Gründe für organisationalen Widerstand

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Taktiken zur Bewältigung von Widerständen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

“Es ist nicht gesagt, dass [!] es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss [!] es anders werden.“

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker[1]

Moderne Unternehmen sehen sich in der heutigen Zeit mit rasch wachsenden Märkten, kurzen Produktlebenszyklen und steigenden Wettbewerb konfrontiert. Will man sich in unserer globalisierten Wirtschaftswelt behaupten, so fordert dies ständige Anpassung und Weiterentwicklung. Ein Festhalten an bewährten Strukturen mag in vielen Bereichen die Basis für erfolgreiche Geschäftspolitik sein. Für ein langfristiges Überleben ist jedoch kontrollierter Wandel unumgänglich.

Organisationen unterliegen kleinen täglichen Veränderungen, die man als evolutionären und kontinuierlichen Wandel bezeichnen kann (vgl. Kluge 2005). Diese wichtige Eigenschaft der Dynamik und Kontinuität soll aber nicht Gegenstand der vorliegenden Arbeit werden. Vielmehr behandeln die folgenden Ausführungen den Umgang mit einschneidenden, gewollten Veränderungsprozessen.

Staehle versteht unter „…geplantem organisatorischem Wandel alle Bemühungen.., die Funktionsweise einer Gesamtorganisation oder wesentliche Teile davon mit dem Ziel der Effizienzsteigerung zu ändern.“ (Staehle 1991, 547). Da der Durchführung solcher Maßnahmen aufgrund der psychologischen und soziologischen Eigenschaften der Organisationsmitglieder Gruppe und Individuum Widerstände entgegenwirken, müssen für das moderne Management Instrumente entwickelt werden, die eine erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgaben bewirken. Man spricht vom Management des Wandels oder neudeutsch Change Management.

In der vorliegenden Arbeit werden in Kapitel 2 die soziologischen Aspekte der Organisationsentwicklung behandelt. Zunächst richtet sich der Focus auf die Modelltheorien von Veränderungsprozessen. Vorgestellt werden hier verschiedene Phasenmodelle des Wandels. Neben dem klassischen 3-Phasen Modell von Kurt Lewin[2] und dem 7-Phasen Modell von Lippit, Watson & Westley[3], wird der modernere Ansatz von Streich[4] beleuchtet. Vervollständigt wird das Kapitel durch die Betrachtung der Zielobjekte des organisatorischen Wandels. In diesem Abschnitt werden die Variablen Organisationsstruktur, Technologie, Arbeitsplatz und Mitarbeiter untersucht.

Kapitel 3 beschäftigt sich mit den eigentlichen Widerständen gegen den Wandel, wobei hier zwischen individuellem und organisatorischem Widerstand unterschieden wird. Als wichtige Handlungsanleitung werden anschließend die Methoden zur Bewältigung dieser Widerstände vorgestellt und so ein grundlegendes Handwerkszeug für das effektive Change Management geschaffen.

Ein konkretes Praxisbeispiel wird in Kapitel 4 wiedergegeben. Anhand der Problematiken bei der Einführung eines neuen Schichtsystems in einem Unternehmen der Grundstoffindustrie werden organisations-psychologische Sachverhalte analysiert und die angewendeten Strategien kritisch beurteilt.

Schließlich werden in Kapitel 5 die Ergebnisse nochmals zusammengefasst.

2 Sozialpsychologische Grundlagen der Organisationsentwicklung

Organisationsentwicklung versteht man als „…eine Form des geplanten Wandels, bei der unter Verwendung verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse ein organisationsweiter Entwicklungs- und Veränderungs-prozess [!] initiiert und gefördert wird.“ (Staehle 1991, 548). Um das Management des Wandels erfolgreich zu gestalten, ist es wichtig zu verstehen wie Entwicklungen in Organisationen modellhaft ablaufen und an welchen Parametern ein erfolgreicher Veränderungsprozess ansetzen kann.

2.1 Phasenmodelle von Veränderungsprozessen

Geplanter wie aber auch ungeplanter Wandel verläuft nach erklärbaren Mustern, die aus verschiedenen Phasen bestehen. Viele dieser sog. Phasenmodelle wurden in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt. Im Folgenden werden einige wichtige vorgestellt.

[...]


[1] Quelle: http://www.zitate.de. Zitat-Nr. 10575

[2] 1963

[3] 1958

[4] 1997

Details

Seiten
25
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783640372706
Dateigröße
489 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v131553
Institution / Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Schlagworte
Change Management Widerstände Wandel

Autor

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