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Möglichkeiten der Erlebnispädagogik – Entwicklung und heutiges Erscheinungsbild

Hausarbeit 2006 26 Seiten

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Erlebnispädagogik - begriffliche und inhaltliche Annäherung
2.1.Definition: Erlebnispädagogik
2.2.Zielsetzung der Erlebnispädagogik
2.3.Möglichkeiten von Erlebnispädagogik
2.4.Das Prinzip von Denken und Machen in der Jugendhilfe

3.Geschichte und Entwicklung der Erlebnispädagogik
3.1.Die Reformpädagogik
3.2.Erlebnistherapie nach Kurt Hahn - eine aktuell gewordene Methode der Jugendsozialarbeit?
3.3.Lernmodelle in der Erlebnispädagogik - vom „Outward Bound“ zum „City Bound“ und der Transfer zum Alltag
3.4.Die Risikogesellschaft - der Trend zum Erlebnis mit Risikocharakter
3.5.Erlebnispädagogik als Modetrend?

4.Erlebnispädagogik als wissenschaftliche Teildisziplin im Kontext der Sozialarbeit

5.Erlebnispädagogik am Beispiel des mobilen Hochseilgarten - Hannover
5.1.Ziele und Zielgruppen der Arbeit im Hochseilgarten
5.2.Der Hochseilgarten als Schule der Bewegung und Selbsterfahrung?

6.Schlussbetrachtung

1. Einleitung

Diese Arbeit soll einen Überblick der gegenwärtigen Diskussion zur Erlebnispädagogik geben, und verweist dabei auf die Entstehung dieses noch heute in der Entwicklung befindlichen Arbeitsansatzes diverser Institutionen des Erziehungs- und Bildungsbereichs. Dabei wird im weiteren Verlauf auf den Gründer der Erlebnispädagogik Kurt Hahn eingegangen und die heute existierenden Arbeitsansätze unter der Fragestellung ihrer Einsetzbarkeit aufgezeigt. In diesem Zuge ist es mir wichtig auf den gesellschaftlichen Kontext zu verweisen, den auch die Erlebnispädagogik nicht außer Betracht lassen darf. Erlebnispädagogik soll nicht als exotische „Randmethode“ mit Seltenheitswert begriffen werden, sondern sich als integrativ einzusetzende Methode der Erziehungs- und Bildungsarbeit präsentieren. Des weiteren stelle ich die Frage, ob sich die Erlebnispädagogik als letzter Rettungsanker’ in einer wenig sinnlichen Zeit der Konsumorientierung versteht, oder ob erlebnispädagogische Ansätze wirklich mit Lebensweltorientiertheit sinnvoll zu vereinbaren ist.

Als Beispiel dieser sozialpädagogischen Methode dient der Hochseilgarten Hannover. Diese Art der Erlebnisräume, welche in der Regel von (sport- und sozial-)pädagogischen Fachkräften mit entsprechend notwendigen Fortbildungen betrieben und geleitet werden, spiegeln einen aktuellen Trend der Sozialarbeit mit Jugendlichen als Klienten wider, und dürfen daher bei einer Auseinandersetzung mit der Erlebnispädagogik nicht unerwähnt bleiben. Der Erfahrungsraum Hochseilgarten mit seinen Möglichkeiten des nicht alltäglichen Bewegens und Erfahrens, bietet sich als hervorragende Methode der modernen Erlebnispädagogik in der Stadt. Anhand dieses Beispiels wie auch in der Schlussbetrachtung verdeutliche ich meine eigene Fürsprache zum erlebnis- und handlundsorientierten Arbeitsansatz in der Jugendsozialarbeit.

Ein beinahe undurchdringbarer Dschungel aus Literatur zum Themengebiet, und die in der Literatur nur begrenzt nachvollziehbare Abgrenzung des Begriffs Erlebnispädagogik von anderen Arbeitsansätzen, wie z. B. der Betriebspädagogik mit Schwerpunkt „Outdoor-Training“, erschwerte es mir, eine klare Linie der heutigen Anschauungsweise von Erlebnispädagogik zu finden, und hier wieder zu geben. Meine Absicht liegt daher vielmehr darin, eine Einsicht in die Bedeutung dieser methodischen Disziplin zu geben, verschiedene Betrachtungsweisen aufzuzeigen, und eine eigene Meinung zu formulieren.

2.Erlebnispädagogik - begriffliche und inhaltliche Annäherung

2.1. Der Versuch einer Definition von Erlebnispädagogik

Bei dem Versuch Erlebnispädagogik zu definieren, möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass sich der Begriff Erlebnispädagogik von der Begrifflichkeit der Freizeit-, Abenteuer-, Ferien-, oder Betriebspädagogik nur sehr schwer abgrenzen lässt. Denn die Erlebnispädagogik vereint eine Vielzahl von unterschiedlichsten Trägern der Schul- und Sozialpädagogik, der Freizeit- und Sportpädagogik, der Betriebspädagogik, der Umwelterziehung und Praktikern der Jugend- und Erziehungshilfe. In diesen unterschiedlichen Erziehungsfeldern wurden Programme und Konzepte für untereinander kaum vergleichbare Zielgruppen und deren Erziehungsbedürfnisse entwickelt. Der oft ähnlich verwendete Begriff „Outdoor - Training“ bezieht sich in der Regel auf das Feld der Betriebspädagogik. Dennoch weist er grundlegende Gemeinsamkeiten mit der Erlebnispädagogik auf, die Ihre vorrangige Begrifflichkeit in der Sozialpädagogik und Jugendarbeit verwurzelt hat. Augrund der breit gefächerten Angebotsstrukturen in diesem Bereich ist eine trennscharfe Abgrenzung des Begriffs Erlebnispädagogik schwer möglich. Denn wenn heute von Erlebnispädagogik gesprochen wird, kann nicht sicher gesagt werden, was damit wirklich gemeint ist. In der einschlägigen Literatur wird dies auf Widersprüche und gegensätzliche Tendenzen in der wissenschaftlichen Betrachtungsweise und Weiterentwicklung der erlebnispädagogischen Methodik zurückgeführt.1

Für Heckmair und Michl ist Erlebnispädagogik zunächst eine handlungsorientierte Methode, in der durch Gemeinschaft und Erlebnisse in naturnahen oder pädagogisch unerschlossenen Räumen neue Raum- und Zeitperspektiven erschlossen werden, die einem pädagogischen Zweck dienen2. Heckmair/ Michl verweisen zudem darauf, dass für eine genauere Begriffsbestimmung ein Verständnis von Erfahrungslernen förderlich ist.3 Erfahrungslernen beschreiben sie als ein Gewinn des Kindes über Kenntnisse durch aktive und selbst bestimmte Auseinandersetzung mit der Umwelt. Ferner verweisen die beiden Autoren auf die Psychologie als die Herkunft des Begriffs Erlebnis.4 Hierbei wird die Psychologie als die Wissenschaft des Verhaltens und Erlebens dargestellt, in der durch die systemische Therapie5 den vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Innenwelt und Außenwelt Beachtung geschenkt wird. Neben erstgenannter Definition bieten Heckmair und Michl eine zweite Definition an: „Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode und will durch exemplarische Lernprozesse, in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werden, diese in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und sie dazu befähigen, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.“6 Die von Ziegenspeck begriffene Erlebnispädagogik „...“ „versteht sich als Alternative und Ergänzung tradierter und etablierter Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. Hört man heute das Wort Erlebnispädagogik, so kann davon ausgegangen werden, dass primär natursportliche Unternehmungen .gemeint sind.“7 Zudem plädiert er für eine Ausweitung der Erlebnispädagogik auf die „Indoor-Pädagogik“.8 Mit dieser Forderung macht Ziegenspeck schon einen Schritt zur modernen Entwicklung der Erlebnispädagogik, welche sich nicht länger nur als teils aufwendiges Outdoor-Seminar verstehen sollte. Ersichtlich ist, dass Heckmair/Michl in ihrer Definition eher die Möglichkeiten einer Erlebnispädagogik beim Klienten betonen, Ziegenspeck hingegen eher die Möglichkeiten zum Einsatz der Erlebnispädagogik hervorhebt. Da die Definitionen genannter Autoren nicht unmittelbar vergleichbar sind, wird deutlich wie differenziert die Erlebnispädagogik beschrieben wird. Für mich stellt sich die Erlebnispädagogik als ein pädagogisch begleitetes und lebensweltbezogenes Erlebnis dar, dass durch angemessene Transferbemühungen zu geistiger, emotionaler und sozialer Bereicherung führt.

2.2. Zielsetzung Erlebnispädagogik

Eine grundlegende Zielsetzung der Erlebnispädagogik ist es, Emotionen zu erzeugen. Hinter dieser Zielsetzung steht die Erkenntnis, dass Emotionen beim Lernen eine hervorragende Rolle spielen. Ein Erlebnis wird durch ein besonderes Ereignis ausgelöst und hebt sich aus dem Fluss des alltäglichen Erlebens heraus9. Weil Ereignisse nur individuell als Erlebnisse wahrgenommen werden, muss eine durchdachte Planung die am Angebot teilnehmenden Personen angemessen berücksichtigen.

Schwirsch beschreibt die Zielsetzung der Erlebnispädagogik als eine Unterstützung heranwachsender Menschen in Ihrer Identitätsentwicklung. Sie sollen in die Lage versetzt werden eigenverantwortlich zu handeln und ihren Lebensweg selbst zu gestalten. Sie sollen in Rollenfunktionen hineinwachsen und ihre Geschlechterrolle annehmen. Ebenso sollen sie von ihren Eltern und peer-groups unabhängig, und gleichzeitig sozialfähig werden. Zudem sollen sie gegen ,unliebsame’ Tendenzen, wie Suchtverhalten immunisiert werden und Verantwortung für sich selbst übernehmen. Abgesehen von diesen personenbezogenen Zielen, betont Schwirsch die Integration in die Gesellschaft und die Entwicklung einer Bereitschaft zum Minimalkonsens mit gesellschaftlichen Normen10. Vergleicht man nun diese von Schwirsch formulierten Zielsetzungen mit denen herkömmlicher Arbeitsansätze wie bspw. der allgemeinen Jugendarbeit, so ist festzustellen, dass sie sich nicht sonderlich unterscheiden. Um eine klarere Vorstellung über die spezifischen Zielsetzungen der Erlebnispädagogik zu erlangen, möchte ich hier noch eine Anmerkung aus eigener Erfahrung in der Jugendarbeit bei u. a. erlebnisbezogenen Outdoor- Aktionen hinzufügen. Es spielt die Gruppe als dynamischer Prozessgeber der Erlebnispädagogik in dessen diversen Erscheinungsformen eine wesentliche Rolle. Im Vergleich diverser Gruppen konnte ich erkennen, dass die Gruppe der Kern ist, um den sich ein Angebot formt, und von dem es in seiner Strukturiertheit bedingt wird. Umso wichtiger stellt sich dabei die Gruppenzusammensetzung dar.

Unumstritten ist, dass der erlebnisorientierte Ansatz Erziehungs- und Bildungsprozesse wesentlich über affektiv besetzte Kommunikationsformen vermittelt und sich in seiner Vollendung und Professionalität der Methode der Reflexion und dem Versuch des Transfers zum Alltag öffnen muss.

2.3 Möglichkeiten von Erlebnispädagogik

Bei der Frage nach den Möglichkeiten von Erlebnispädagogik stellt sich die Frage, ob es sich hierbei um einen ungeeigneten und hilflosen Versuch darstellt, unmotivierte und missgestimmte, zu Gewalt und Aggression neigende Jugendliche in die Gesellschaft zu integrieren, ohne diese in ihren so genannten fehlgesteuerten Strukturen antasten zu müssen11. Bei dieser viel diskutierten Frage kommt immer wieder die Behauptung eines erlebnisexotischen Kurzreservats für Jugendliche auf. Dass diese Behauptung den vorrangig im Outward Bound12 Bereich zu findenden Angeboten einen Transfer zum Alltag der Betroffenen abspricht, liegt auf der Hand. Ist es doch unumstritten, dass außerhalb des Alltags befindliche erlebnispädagogische Aktivitäten kurzzeitig unmittelbare Erfahrungsräume anbieten, Entscheidungshandeln fördern, Naturerleben ermöglichen, Ausdauerfähigkeit erhöhen, ganz besonders Gruppenprozesse in Gang setzen und notwendige Grenzerfahrungen ermöglichen13. Es bleibt aber die Frage, ob die in der Erlebnispädagogik errungenen Kenntnisse und Fähigkeiten tatsächlich für die Jugendlichen auf ihre Alltagprobleme zu übertragen sind. Ist die Vermittlung von kurzzeitigen Höhepunkterlebnissen wirklich dazu geeignet, eine dauerhafte Hilfe zur Lebensbewältigung darzustellen?

Jörgen Schulze geht sogar so weit, zu fragen, ob pädagogisch arrangierte Action- und Abenteuerangebote, dort wo Erlebnis- und Erfahrungsarmut herrscht, nicht zu einem Wiederholungszwang führen um der Alltagstristesse zu entfliehen, und somit erlebnispädagogische Aktivitäten lediglich noch als Erlebnistourismus konsumiert werden.14 Witte hält dem entgegen, dass medial vermittelte Erlebnisse, grundlegende Bedürfnisse des Menschen wie die Auslebung der Abenteuerlust, des Bewegungsdrangs oder des Nervenkitzels unbefriedigt lassen. Er sieht in erlebnispädagogischen Maßnahmen ein Gegengewicht zur (medialen) Konsumhaltung.15 So kann durch die Bedürfnisse der Jugendlichen nach Abenteuer, und ihrem Drang nach direkten, ganzheitlichen Erfahrungen, ein Zugang zu ihnen gefunden werden. Um die Chancen der Erlebnispädagogik auszunutzen, muss es über das Handeln hinausgehen. Werden Erlebnisse ausführlich (in der Gruppe) reflektiert, garantieren sie auch Lernerfolge. Die Reflexion des Erlebten ist somit der wesentliche Teil der Erlebnispädagogik, der es zu einem sinnvollen Lernfeld für Jugendliche macht.

Zudem lässt ein ausgereiftes pädagogisches Setting16 Lernziele, Wirkungen und Erfahrungen möglich oder sehr wahrscheinlich werden. Die Wirkung von erlebnispädagogischen Angeboten ergibt sich daher nicht allein aus den abenteuerlichen Erlebnisräumen, sondern durch die spezielle Weise in der sie genutzt, präsentiert und kombiniert wird. Somit kann gelernt werden, sich selbst einzuschätzen und sich selber wahrzunehmen, um die eigene Position im persönlichen, wie auch im gesellschaftlichen Umfeld zu finden17. Dazu formuliert der OUTWARD BOUND DGEE e.V.18, dass durch das Herausfordern ungewohnter Aktivitäten, Eigeninitiative entwickelt wird, Aufgaben kreativ zu meistern und damit Selbstvertrauen gewonnen wird. In einer Reflexion können die Teilnehmer erfahren, wie sie wahrgenommen werden, und können Anderen wertvolle Rückmeldungen geben. Durch das Erfahren von Grenzen, definieren sie diese neu, und erweitern somit ihren Handlungsrahmen19. Es ist besonders wichtig, an den realen Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen nach Selbstverwirklichung, Orientierung, aber vor allem Abenteuerlust anzusetzen. Denn diese Bedürfnisse drängen nach Befriedigung, und werden sich bei Nichterfüllung entweder in Form von Regression, oder durch Aggression und Gewalt äußern. Abschließend möchte ich hinzufügen, dass im Besonderen die Erlebnispädagogik die moderne Art zu leben kennzeichnet. Man kann also aus einem die moderne Gesellschaft betrachtend, zugegeben etwas pessimistischen Blickwinkel behaupten, dass die Erlebnispädagogik sich sogar sehr gut als Versuch eignet, unsere vom modernen Leben „sinnlich verkümmerten“ Jugendlichen geistig zu aktivieren und zu bestärken.

2.4. Das Prinzip von Denken und Machen in der Jugendhilfe

Zu Verdeutlichung des Prinzips von Denken und Machen möchte ich zunächst auf die Symbiose dieser beiden Begriffe Denken und Machen hinweisen: Denken steht u. a. für: Nachdenken, Vorausdenken, Ausdenken, Überdenken, Mitdenken. Machen ist u. a.: Handeln, Ausprobieren, Herstellen, Sich-Bewegen, Miteinander-Umgehen. Die Theorie sagt, dass Denken und Machen zusammengehören, und Denken ohne Machen nur formal ist.20

[...]


1 Vgl. Witte, Matthias: Erlebnispädagogik: Transfer und Wirksamkeit, 2002, S. 45.

2 Vgl. Heckmair/Michl: Erleben und Lernen, 1998, S. 75.

3 Vgl. Heckmair/Michl: Erleben und Lernen, 2002, S. 88.

4 Vgl. ebd. , S. 89. Die Autoren beziehen bei ihrer Definitionsfindung auf den frühen französischen Philosophen Jean- Jacques Rousseau (18. Jh.). Dieser beschreibt die enge Verbundenheit von Erlebnis und Erziehung, die nicht notwendigerweise pädagogisch intendiert sein muss.

5 Als „systemische Therapie“ wird eine psychotherapeutische Fachrichtung beschrieben, in der systemische Zusammenhänge und interpersonelle Beziehungen in einer Gruppe als Grundlage für die Diagnose und Therapie von seelischen Beschwerden und interpersonellen Konflikten betrachtet werden. Vgl. Systemische Therapie, wikipedia: Internet: URL http://de.wikipedia.org/wiki/Systemische_Therapie

6 Heckmair, B./Michl, W.: Erleben und Lernen, 1998, S. 75.

7 Fischer, Torsten/Ziegenspeck, Jörg W.: Handbuch Erlebnispädagogik, 2000, S. 27

8 Vgl. ebd.

9 Vgl. Heckmair, B./Michl, W.: Erleben und Lernen, 2002, S. 90. Die Autoren beziehen sich bei der Definitionssuche des „Erlebnis“ auf den Philosophen Anton Neuhäusler: Grundbegriffe der philosophischen Sprache, 1967, S. 56.

10 Vgl. Schwiersch, Martin: Wirkt Erlebnispädagogik? (...), in: Hubert Kölsch (Hrsg.):Wege moderner Erlebnispädagogik, 1995, S. 142.

11 Vgl. Homfeldt, Hans Günther (Hrsg.) Erlebnispädagogik, 1995, S.3.

12 Unter OUTWARD BOUND (engl.: fertig zum auslaufen) ist ein Arbeitsansatz der Erlebnispädagogik im naturnahen Raum gemeint. Er beabsichtigt das Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Es soll eine Persönlichkeitsbildung entstehen durch Herausforderungen, Lernen in und durch die Natur. In der Gruppe soll über sich hinaus gewachsen werden. Vgl. Internet: URL http://www.outwardbound.de/ueberuns/anfang.html Stand 19.02.06.

13 Vgl. Schulze, Jörgen in: Homfeldt, Hans Günther (Hrsg.) Erlebnispädagogik, 1995, S. 97.

14 Vgl. ebd. S. 97.

15 Vgl. Witte, Matthias D.: Erlebnispädagogik Transfer und Wirksamkeit, 2002, S. 36.

16 Setting: Unter Setting soll in diesem Zusammenhang die Herrichtung idealer Rahmenbedingungen verstanden werden, die es dem Pädagogen ermöglichen individuelle Maßnahmen zur Erreichung pädagogisch formulierter Absichten zu ergreifen.

17 Vgl. Wikipedia, Erlebnispädagogik, Internet: URL http://de.wikipedia.org/wiki/Erlebnisp%C3%A4dagogik Stand 19.02.06.

18 OUTWARD BOUND DGEE e.V.: OUTWARD BOUND Deutsche Gesellschaft für Europäische Erziehung e.V. ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Sie arbeiten überkonfessionell und dem humanistischen Menschenbild entsprechend. OUTWARD BOUND ist Mitglied im Bundesverband Erlebnispädagogik e.V.

19 Vgl. OUTWARD BOUND DGEE e.V.: Über uns - Ziele, Internet: URL http://www.outwardbound.de/ueberuns/ziele.html Stand 19.02.06.

20 Vgl. Otto, G.: Kunst und Unterricht, Sonderheft 1979, S.1.

Details

Seiten
26
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783640372645
ISBN (Buch)
9783640372256
Dateigröße
587 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v131535
Institution / Hochschule
Hochschule Hannover
Note
1
Schlagworte
Möglichkeiten Erlebnispädagogik Entwicklung Erscheinungsbild

Autor

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