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Was ist Öffentlichkeitsarbeit?

Erstellung eines Flyer zur Hausarbeit

Hausarbeit 2005 9 Seiten

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe

Gliederung

Was ist Öffentlichkeitsarbeit

Was sind ihre Ziele, Schwerpunkte und Medien?

Wie wird das gewählte Medium definiert und wie lässt es sich gegenüber anderen Medien abgrenzen?

Welche Zielgruppe soll durch das Medium angesprochen werden und wie läßt sich das begründen?

Welche Begründungen gibt es für die Gestaltung?

Welche Wirkungen sind mit dem so gestalteten Medium beabsichtigt? Wie können Sie erfasst werden?

Quellenverzeichnis

Was ist Öffentlichkeitsarbeit?

Am Anfang steht die Sache, die in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden soll. Beispielsweise angebotene Kurse, in denen sich Teilnehmer selbst betätigen oder etwas lernen können. Um diese Sache der Öffentlichkeit bekannt zu machen, sollten vorab folgende W-Fragen geklärt werden:

Was soll für wen warum auf welchem Weg wie wann erreicht werden?

Dahinter stecken die zu vermittelnde Botschaft, die Zielgruppe, die Begründung, das Medium, die Methode und der Zeitpunkt. Diese Fragen bilden das konzeptionelle Gerüst der Öffentlichkeitsarbeit. Es sollen stets die Interessen und Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe berücksichtigt werden (FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG, 2001).

Die Öffentlichkeit ist ein imaginärer Marktplatz auf dem alle Arten von Informationen angeboten, ausgetauscht und bewertet werden. Sie ist ein vieldimensionaler Raum, in dem sich bestimmte Meinungsbilder entwickeln. Niemand kann auf den Austausch von Informationen verzichten, daher ist dieser für jeden sehr wichtig. Sobald jemand mit seinem Tun nach außen in Erscheinung tritt, nimmt er automatisch teil am permanenten Prozess der öffentlichen Meinungsbildung. Dabei ist es egal, ob es sich um eine öffentliche, juristische oder private Person handelt.

Wer aktiv am Austausch von Waren, Dienstleistungen, Meinungen und Informationen beteiligt ist, muss versuchen, seine Leistungen mittels Kommunikation möglichst positiv in der Öffentlichkeit darzustellen. Öffentlichkeitsarbeit ist die planmäßige und zielgerichtete Beeinflussung der Öffentlichkeit. Sie ist im Zeitalter der Kommunikation eine notwendige Aufgabe, die jeder beruflich Ehrgeizige einsetzen muss, um für sich und sein Unternehmen einen positiven Bekanntheitsgrad im Sinne von „Markenpersönlichkeit“ aufzubauen (AID, o. J.).

Was sind ihre Ziele, Schwerpunkte und Medien?

Als Medien stellen sich Presse, Radio und Fernsehen heraus. Als dem Publikum vertraute und glaubwürdige Mittler eröffnen sie die besten Chancen ihre jeweilige Zielgruppe zu erreichen, anzusprechen und zu informieren. Öffentlichkeitsarbeit ist mehr als die Kooperation mit den Medien. Auch die interne Kommunikation muss stimmen. Dazu gehört beispielsweise das gut sichtbare Adressenschild am Sitz des Unternehmens oder eine freundlicher Telefonist, der zügig gewünschte Verbindungen herstellt oder präzise Auskunft erteilt. Auch gehören regelmäßige Mitarbeiterbesprechungen dazu, die den internen Kommunikationsfluss fördern und der Feinabstimmung der einzelnen Arbeitsfelder dienen. Dadurch entsteht ein „Wir – Gefühl“, das nach außen positiv ausstrahlt und das Angebot des Silke Bicker, LE 7 Hausarbeit Öffentlichkeitsarbeit, WS 2005/06

Unternehmens glaubwürdig macht. Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit verlangt neben einer persönlichen Motivation auch eine Reihe von interdisziplinären Fähigkeiten und Kenntnissen:

- Auf welchen verschiedenen Wegen kann die Öffentlichkeit erreicht werden?
- Wie werden Kontakte zu Journalisten und Medien organisiert?
- Wie geht man mit Journalisten um?
- Wie findet man interessante Themen für ein größeres Publikum?
- Wie kann Redakteuren die Arbeit erleichtert werden?
- Wie wird eine gute Pressemitteilung geschrieben?
- Wie produziert man einen informativen Hörfunkbeitrag?
- Was ist bei der Durchführung einer Pressekonferenz zu beachten?
- Wie gestaltet man seine Public Relation optimal? (AID, o. J.).

Wie wird das gewählte Medium definiert und wie lässt es sich gegenüber anderen Medien abgrenzen?

Im Gegensatz zu Handzetteln, als typisches Werbeinstrument, und Broschüren wird ein Flyer mehrfach gefaltet und ist von geringem Umfang. Er behandelt je Seite ein Unterthema der im Titel herausgestellten Hauptthematik.

Das Medium hat die Funktion der Imagevermittlung und soll die Neugier anstacheln. Letzteres geschieht vor allem mittels grafischer Auflockerungen und eventuell einer Schmuckfarbe. Dabei ist auch die Farbpsychologie und Formengebung zu beachten. Ein Flyer ist universell einsetzbar, sowohl für Produkte, Dienstleistungen, Informationsvermittlung oder als Hinweis auf Veranstaltungen. Das Urheberrecht muss in diesem Medium nur beachtet werden, wenn eine direkte Verbindung zum Text besteht. Eine urheberrechtliche Bildunterschrift ist bei Abbildungen nicht unbedingt nötig.

Eine Broschüre beispielsweise behandelt ein Thema mit mehreren Unterthemen und besitzt einen größeren Umfang als ein Flyer. Die Anzahl der Seiten ist nach oben hin unbegrenzt. Sie wird in der Mitte getackert, geklammert, geheftet oder erhält eine Drahtlochung. Das Format besteht in der Regel aus einem Deckblatt mit Titel, einem Seitenverzeichnis oder einer Gliederung, einem Vorwort, dem Textteil, einem Quellenverzeichnis und einem Impressum. Je nach Umfang und Thematik kann auch ein Glossar angefügt sein (KOLFHAUS, mdl. Mitt., 2005).

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Details

Seiten
9
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783640446292
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v131023
Institution / Hochschule
Hochschule Osnabrück – Landschaftsentwicklung
Note
3,0
Schlagworte
Erstellung Flyer Hausarbeit

Autor

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