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Unterrichtsentwurf im Deutschunterricht zum Thema Satzglieder (3. Klasse)

Unterrichtsentwurf 2008 4 Seiten

Didaktik - Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Thema der Unterrichtseinheit: Satzglieder

Einbindung der Einzelstunde in die Unterrichtseinheit:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hauptintention der Unterrichtseinheit

Die Schüler[1] bestimmen mithilfe der Umstellprobe die Satzglieder eines Satzes und erkennen das Subjekt und das Prädikat.

Sachanalyse

Sätze bestehen aus einzelnen Bausteinen, die man Satzglieder nennt. Satzglieder sind zusammenhängende Wortgruppen, die man gemeinsam umstellen kann. Ein Satzglied kann aber auch nur aus einem Wort bestehen. Man findet die Satzglieder eines Satzes, indem man die Wörter so oft wie möglich umstellt (Umstellprobe). Die Wörter, die dabei immer zusammen bleiben, bilden ein Satzglied.

Man unterscheidet folgende Satzglieder:

- Subjekt
- Prädikat
- Objekt
- Attribut
- Adverbiale Bestimmungen[2]

Das Prädikat (Satzaussage) ist die zentrale Einheit eines Satzes. Es macht eine Aussage über das Subjekt. Das Prädikat gibt die Antwort auf die Frage: „Was tut jemand oder was geschieht?“ Es besteht immer mindestens aus einer finiten Verbform. Ein Prädikat kann auch aus mehreren Teilen bestehen:

Vater hat Apfelsaft geholt.

Das Subjekt (Satzgegenstand) ist das Satzglied im 1. Fall (Nominativ). Es stimmt immer in Person und Numerus mit der finiten Verbform des Prädikats überein. Man kann es mit der Hilfsfrage: „Wer oder was tut etwas?“ ermitteln.[3]

Lerngruppenanalyse

Die Klasse 3b der Grund- und Hauptschule Breklum wird von mir seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 im Fach Deutsch unterrichtet. Zur Klasse gehören 23 Schüler, davon sind 9 Jungen und 14 Mädchen. Das Leistungsniveau der Klasse ist für diese Klassenstufe gut und die Schüler sind sehr lernmotiviert.

Sehr viel Förderung bedarf der Schüler A.. Er zeigt in vielen Bereichen des Deutschunterrichts schwache Leistungen. Seit diesem Halbjahr hat er einen Lernplan im Arbeitsverhalten und wird von mir zusätzlich im Bereich Lesen gefördert. Bei der Wochenplanarbeit erfolgt für A. eine Differenzierung, indem ich ihm seine Pflichtaufgaben vorgebe, denn er kann nur schlecht einschätzen, welche Schwierigkeitsstufe er bewältigen kann.

Der Schüler G brach sich vor zwei Wochen den rechten Arm und versucht nun mit der linken Hand zu schreiben. Dies ist für ihn sehr schwierig und auch langwierig. Deshalb müssen ihm vielleicht Pflichtaufgaben erlassen werden oder er muss gelegentlich eine Aufgabe diktieren. Bei den Hausaufgaben hat er meistens die Möglichkeit, seiner Mutter zu diktieren.

Lernvoraussetzungen

Wir bearbeiten das Thema „Satzglieder“ schon seit einigen Wochen, da es sich schon in den ersten Stunden zeigte, dass das Bestimmen der Satzglieder den Schülern schwer fällt. Daher haben die Schüler genügend Zeit bekommen, um sich handelnd mit dem Thema auseinander zusetzen. Erst dann wurde das Subjekt und das Prädikat eingeführt. Die Wochenplanarbeit dient nun der Übung und Festigung des Erlernten.

Den Schülern ist der Werkstattunterricht bekannt. Daher können sie mit einem Laufzettel umgehen und kennen auch die Symbole für Einzel- und Partnerarbeit sowie für die Schwierigkeitsstufen. Auch die Selbstkontrolle bedarf keiner Erklärung. Am Wochenplan ist für die Schüler neu, dass Hausaufgaben dazu gehören, die auch bis zum Ende des Wochenplans gemacht werden müssen.

Didaktische/methodische Begründung

Ich beginne die Unterrichtsstunde, indem ich die Aufgabe 9 „Satzstreifen“ mit andern Sätzen im Klassenverband bearbeite. Dadurch soll den Schüler erklärt werden, wie man bei dieser Aufgabe vorgeht und das Interesse an dieser Aufgabe soll geweckt werden.

Der Wochenplan ist so aufgebaut, dass aus den 16 Pflichtaufgaben mindestens sieben am Ende des Plans bearbeitet sein müssen. Die Anzahl der Pflichtaufgaben orientiert sich an den schwächeren bzw. langsameren Schülern. Ich habe mich gegen die Festlegung der Pflichtaufgaben entschieden, da es dann keine wirkliche Wahlmöglichkeit gibt und ich den verschiedenen Anforderungsniveaus nicht gerecht werde. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, jedem Schüler einen individuellen Wochenplan zu geben, der die Aufgaben als Pflichtaufgaben angibt, die zu dem Anforderungsniveau des jeweiligen Schülern passen.

Das Ende der Stunde bildet eine Reflexionsphase zum Prädikat und Subjekt. Dies dient dazu, dass jeder Schüler sich darauf besinnt, was er über das Subjekt und Prädikat gelernt hat.

[...]


[1] Die Bezeichnung „Schüler“ wird aufgrund der sprachlichen Kürze geschlechtsneutral verwendet.

[2] vgl. Büting, Karl-Dieter; Eichler, Wolfgang: Grammatik Lexikon. Kompaktwissen für Schule, Ausbildung und Beruf. 6. Auflage. Berlin: Cornelsen Verlag Scriptor 1989.

[3] vgl. vgl. Büting, Karl-Dieter; Eichler, Wolfgang: Grammatik Lexikon. Kompaktwissen für Schule, Ausbildung und Beruf. 6. Auflage. Berlin: Cornelsen Verlag Scriptor 1989.

Details

Seiten
4
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640374458
Dateigröße
436 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v128516
Note
Schlagworte
Unterrichtsentwurf Deutschunterricht Thema Satzglieder Klasse)

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Titel: Unterrichtsentwurf im Deutschunterricht zum Thema Satzglieder (3. Klasse)