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Deutsche Professoren in den USA während des Ersten Weltkrieges

Eugen Kühnemann, Hugo Münsterberg und Kuno Francke und ihr Werben für die Deutsche Sache

Hausarbeit 2003 32 Seiten

Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die öffentliche Meinung in den USA zu Kriegsbeginn
1. Die Haltung der Amerikaner zum Ersten Weltkrieg
2. Die soziale Stellung und Struktur der Deutsch-Amerikaner
3. Die Haltung der Deutsch-Amerikaner zu den kriegerischen Ereignissen in Europa

III. Eugen Kühnemann
1. Kühnemanns Arbeit in den Vereinigten Staaten von Amerika während des Ersten Weltkrieges
2. Kühnemanns Argumentation

IV. Hugo Münsterberg
1. Münsterbergs Arbeit während des Weltkrieges
2. Münsterbergs Argumentation

V. Kuno Francke
1. Kuno Francke in Amerika während des Ersten Weltkrieges
2. Franckes Argumentation

VI. Schlussbetrachtung

VII. Literatur

I. Einleitung

In Deutschland ist man sich kaum bewußt, wie hartnäckig und erbittert der Kampf auf dem amerikanischen Kriegsschauplatze tobte, und welch tiefen Einfluß die Vorgänge dort tatsächlich auf die europäischen Ereignisse hatten. Nur die Waf-fenausfuhr und ihre Wirkung auf die Weltlage wurden ernsthaft beachtet; aber meisthin glaubte man in Deutschland, daß sie allein durch Gewinnsucht aufrecht erhalten wurde. In Wahrheit hätte man sofort Wege gefunden, sie zu unterdrü-cken, wenn nicht die überwältigende Mehrheit der Amerikaner die Waffenausfuhr verlangt hätte, um Deutschland zu bekämpfen.[1]

Diese Worte über den Einfluss der öffentlichen Meinung in Amerika und die Auswirkungen auf die politische Weltlage während des Ersten Weltkrieges stam-men aus dem Vorwort von Hugo Münsterbergs Amerika und der Weltkrieg. Die-ses Buch ist die deutsche Ausgabe der beiden englischsprachigen Bücher The War and America und The Peace and America. Das Zitat zeigt deutlich, für wie wich-tig Münsterberg die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten von Amerika für den Verlauf des Krieges hielt. Mit dieser Einschätzung stand er keineswegs alleine. Auf Initiative der deutschen Botschaft, erst unter dem Botschaftsrat Ha-niel von Haimhausen, später auch unter Obhut des deutschen Botschafters Johann Heinrich Graf von Bernstorff, arbeitete ein Pressebüro zur Beeinflussung der öf-fentlichen Meinung.[2] Um die Arbeit an der öffentlichen Meinung in den neutralen Ländern professionell zu gestalten, gab es sogar Angebote, diese Arbeit von Wer-befachleuten leiten zu lassen, allerdings ohne dass von deutscher Seite je davon Gebrauch gemacht wurde.[3]

Aber nicht nur von offizieller Seite wurde versucht, die Meinung der amerikani-schen Bürger für Deutschland zu gewinnen. Von Deutschland aus gab es von jü- discher Seite Versuche, an den Gerechtigkeitssinn ihrer amerikanischen Glau-bensgenossen zu appellieren.[4] Auch versuchten einige, wie der Marburger Philo-sophieprofessor Hermann Cohen, direkt in den Vereinigten Staaten für Deutsch­land zu werben, was allerdings vom deutschen Auswärtigen Amt abgelehnt wur-de.[5]

Zur Zeit des Ersten Weltkrieges gab es eine Vielzahl deutscher Professoren, die an amerikanischen Universitäten lehrten. Mit Kriegsausbruch stellten sie sich größ-tenteils in den Dienst ihres Vaterlandes und bearbeiteten die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten, da sie über die notwendigen sprachlichen Grundlagen und über ein hohes Ansehen in der Bevölkerung verfügten.[6] Manch einer verzich-teten auf lukrative und hoch angesehene Lehrstühle wie der Keltologe Kuno Meyer, der eine Austauschprofessur ablehnte und versuchte, die englandfeindli-chen irischstämmigen Amerikaner für Deutschland zu gewinnen.[7]

Die vorliegende Studie soll die Arbeit dreier Professoren, die während des Krie-ges in den Vereinigten Staaten von Amerika aktiv waren, untersuchen. Bei den drei Professoren handelt es sich um den Breslauer Philosophieprofessor Eugen Kühnemann, den in Harvard lehrenden deutsch-jüdischen Psychologen Hugo Münsterberg und um dessen Kollegen, den deutsch-amerikanischen Historiker Kuno Francke. Unersucht werden sollen die Unterschiede in ihrer Arbeit und ih-ren Argumentationen. Mit welchen Mitteln versuchten sie die Amerikaner von der Unschuld Deutschlands zu überzeugen? Gab es Unterschiede in den Vorgehens-weisen und Argumtentaionssträngen?

Aufgebaut ist die Arbeit so, dass zuerst in einem kurzen Teil knapp die Ausgangs-situation dargestellt wird. Dieser Teil befasst sich mit der allgemeinen öffentli-chen amerikanischen Meinung zum Ersten Weltkrieg und auch mit den sozialen Strukturen Deutsch-Amerikaner und deren Haltung zum Krieg. Damit soll eine Basis geschaffen werden, um die Arbeit der Professoren besser einordnen zu kön-nen. Die kommenden Teile beschäftigen sich dann ausnahmslos mit der Arbeit der drei Professoren beginnend mit dem deutschen Kühnemann über den in den USA lehrenden deutschen Münsterberg bis zum Deutsch-Amerikaner Francke.

Als Quellengrundlage dienten die zahlreichen Publikationen der drei Professoren, bei denen es sich teilweise um propagandistische Veröffentlichungen sowie um retrospektivische Autobiographien handelt.

Da die Propagandaarbeit in der Literatur über den ersten Weltkrieg nur ein Rand-thema darstellt, sind nicht außerordentlich viele Monographien zu diesem Thema entstanden. Nennenswert sind hier die Arbeiten von Jürgen Möckelmann Das Deutschlandbild in den USA 1914-1918 und die Kriegszielpolitik Wilsons und Deutsch-amerikanische Beziehungen in der Krise sowie Phyllis Keller German-America and the First World War und States of Belonging, German-American Intellectuals and the First World War.

II. Die öffentliche Meinung in den USA zu Kriegsbeginn

1. Die Haltung der Amerikaner zum Ersten Weltkrieg

Obwohl von der amerikanischen Regierung gefordert, fiel es vielen Amerikanern schwer, nach Ausbruch des Krieges in Europa nicht Sympathien für die eine oder andere Seite zu entwickeln. In den Augen der meisten Amerikaner wurde das Deutsche Reich für die Vorgänge in Europa als Schuldiger ausgemacht. Der En­tente stand das Gros der amerikanischen Bevölkerung sowohl kulturell als auch von ihren politischen und gesellschaftlichen Idealen näher. Die Anglo-Amerikaner stellten immer noch die größte ethnische Gruppe dar und hatten die Vereinigten Staaten von Amerika am deutlichsten durch die Sprache, die politi-schen Institutionen, die Religion und Demokratie geprägt.[8]

Deutschland stand für den Grossteil der öffentlichen Meinung als ein Ort der Reaktion. Dort wurde ein Volk mit brutalen Methoden unter die Herrschaft einer militaristischen und autarkischen Kaste gezwängt und mit den neuesten techni-schen Errungenschaften die Nachbarn bedroht. Verstärkt wurde das Bild der ent-menschlichten Deutschen durch die Meldungen der britischen Presse, die nach dem Kappen der deutschen Unterseekabel ein Nachrichtenmonopol in den USA besaß und deren Berichte größtenteils kritiklos als Wahrheit angenommen wurde. Die britischen Zeitungen stellten durch eine klare schwarz-weiß Malerei Deutsch­land als den Hort des Bösen dar und Deutschlands Gegner als die Guten. So wur-de Belgien als wehrloses kleines Land dargestellt, das von dem expansionisti-schen Deutschland überrannt worden sei: Dabei seien die belgische Zivilbevölke-rung den britischen Berichten zu Folge misshandelt und massakriert und die Kul-turgüter in Löwen mitsamt der Stadt dem Erdboden gleichgemacht worden. Auch amerikanische Journalisten stellten den deutschen Militarismus gerne an den Pranger. Richard Harding Davis beschrieb den Einmarsch deutscher Soldaten als not men marching, but a force of nature like a tidal wave, an avalanche, or a river

flooding her banks[9] und drückte damit das Unmenschliche und Unzivilisierte der deutschen Soldaten aus. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. als die personifizierte Arroganz dargestellt und die Hohenzollern seien das wahre Übel der Deutschen. Erst die Hohenzollern hätten die Deutschen zu solch willenlosen Maschinen ge-macht.[10]

Allerdings darf nicht verschwiegen werden, dass es durchaus Bevölkerungsteile gab, die nicht England und die Entente unterstützten. Zu nennen sind hier zum einen die schwedisch- und finnischstämmigen Amerikaner, die in dem späten 19. Jahrhundert eingewanderten osteuropäischen Juden, die aus Furcht und Hass vor Russland eher pro-deutsch waren, die Iren, da sie gegen England gerichtet waren und die Deutsch-Amerikaner bzw. die Amerikaner österreichischen oder ungari-schen Ursprungs.[11]

2. Die soziale Stellung und Struktur der Deutsch-Amerikaner

Im Gegensatz zu anderen Einwanderergruppen zeichneten sich die deutschstäm-migen Amerikaner durch eine hohe soziale Mobilität, einen durchschnittlich höhe-ren Bildungsgrad[12], ein höheres Startkapital und einen schnelleren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufstieg aus. Vertreten waren deutschstämmige Amerika-ner besonders stark in Berufssparten wie Chemiker, Händler, Musiker und Archi-tekten. Die New Yorker Bankenkreise wurden von deutschstämmigen Juden be-herrscht und deutsche Wissenschaftler waren auf das Höchste anerkannt.[13] Aller-dings assimilierten sich deutsche Einwanderer im Gegensatz zu anderen ethni- schen Gruppen sehr schnell und legten dabei auch die deutsche Sprache und Teile der deutschen Kultur ab, so dass das Interesse an einem Deutschtum zunehmend erlosch, was sich besonders an dem Leserschwund der deutschsprachigen Zeitun-gen ablesen lässt.[14]

Unterschieden werden die Deutsch-Amerikaner in der Literatur als soul Germans, einer kleineren Gruppe deutschstämmiger Amerikaner, die ihr Deutschtum be-wusst artikulierten und idealisierten und stomach Germans, Amerikaner deutscher Herkunft, die eher materialistisch eingestellt waren und, abgesehen vom Gebrauch der deutschen Sprache und des Studierens deutscher Tageszeitungen, ihren deut-schen Ursprung nicht außerordentlich pflegten.[15]

Als Überbleibsel ihrer deutschen Herkunft organisierten sich die Deutsch-Amerikaner in Vereinen, die sich an der ursprünglichen regionalen Herkunft und dem Glauben unterschieden. Mit in die Vereinigten Staaten wanderte somit auch die deutsche Kleinstaaterei und die Spaltung des christlichen Glaubens ein. Unte-reinander gab es zwischen den einzelnen Gruppen wenig bis gar keinen Kontakt.[16]

3. Die Haltung der Deutsch-Amerikaner zu den kriegerischen Ereignissen in Europa

Dass Interesse seitens der deutschstämmigen Amerikaner an den Geschehnissen in Europa und insbesondere in ihrer alten Heimat bestand, zeigt sich an der ge-steigerte Auflagenstärke der deutschsprachigen Zeitungen.[17] Die deutschsprachige Presse ihrerseits versuchte ein Gegengewicht zu der schon angesprochenen übri-gen anglophonen Presse zu bilden. Allerdings konnte das Handicap der deutschen Sprache nie wirklich überwunden werden. Es war somit schwer für die pro-deutsche Presse, die übrigen Amerikaner zu erreichen.

Der Kriegsausbruch im August 1914 belebte bei einem Teil der Deutsch-Amerikaner patriotische Gefühle für die alte Heimat. Anders lässt sich das Phä-nomen nicht erklären, dass Tausende von Reservisten die deutschen und österrei-chischen Konsulate überfluteten und fahnenschwingend durch die Straßen zogen. Allerdings ist dieses Phänomen nicht zu verallgemeinern. Wiedemann-Citera zi-tiert in ihrer Arbeit neben einem klaren pro-deutschen Leserbrief aus der New Yorker Staatszeitung auch einen sehr kritischen Leserbrief. Der Autor versucht den Amerikanern die Angst vor den Radaupatrioten, as we honest German call them, zu nehmen. Diese kritische Stimme zu den Ereignissen auf den Straßen und den Konsulaten ist bezeichnender Weise nicht in einer pro-deutschen Zeitung sondern in der New York Times erschienen.[18]

Die deutschen Kirchen in Amerika standen dem kriegerischen Treiben in Europa eher neutral gegenüber. Zwar verurteilten sie die Waffenlieferungen an England und organisierten humanitäre Hilfe für Deutschland, aber sie agierten bis auf we-nige Ausnahmen nicht pro-deutsch. Unterstrichen wird die Tatsache, dass die Deutsch-Amerikaner nicht generell für die deutschen Kriegsziele einstanden, da-durch, dass viele in Amerika lebende Deutsche ihre Staatsbürgerschaft ablegten und die amerikanische annahmen.[19] Teilweise wird in der Literatur sogar die Mei-nung vertreten, dass das Gros der Deutsch-Amerikaner den deutschen Kriegszie-len nicht nur neutral sondern feindlich gegenüber stand.[20]

Trotz der kritischen Töne wurde von Deutsch-Amerikanern und deutsch-amerikanischen Vereinen Hilfe, meistens in Form von humanitären Hilfen, für die alte Heimat organisiert. Durch den Verkauf von Kaiserbildern, Eisernen Kreuzen und Gedenkkarten, den Erlös von Veranstaltungen und Spenden wurden die Roten Kreuze in Berlin, Wien und Budapest unterstützt.[21]

[...]


[1] Münsterberg, Amerika und der Weltkrieg; ein amerikanisches Kriegstagebuch, Leipzig 1915, S. 1.

[2] Zur offiziellen deutschen Propagandaarbeit in Amerika und speziell zur Arbeit des deutschen Pressebüros siehe, Doerries, Imperial Challenge, Ambassador Count Bernstorff and the German-American Relation 1908-1917, London 1989, S. 41ff., Bernstorff, Deutschland und Amerika, Erinnerungen aus dem fünfjährigen Krieg, Berlin 1920, S 36ff.

[3] Roselius, Briefe, Bremen 1919, S. 1-2.

[4] Siehe dazu Segel, Der Weltkrieg und des Schicksal der Juden, Stimme eines galizischen Juden an seine Glaubensgenossen in den neutralen Ländern, Berlin 1915, und Cohen, „Du sollst nicht ein-hergehen als ein Verleumder" - Ein Appell an die Juden Amerikas in: Hermann Cohens Jüdische Schriften, Bd. 2, Zur jüdischen Zeitgeschichte, Berlin 1924, S. 229-237 (Veröffentlichungen der Akademie für die Wissenschaft des Judentums).

[5] Sieg, Jüdische Intellektuelle im Ersten Weltkrieg, Kriegserfahrungen, weltanschauliche Debatten und kulturelle Neuentwürfe, Berlin 2001, S. 65.

[6] Keller, German-America and the First World War, Michigan, 1969, S. 174. Neben deutschen oder deutschstämmigen Professoren wie Münsterberg, Francke, von Mach, Boas und Meyer, gab es auch eine kleine Minderheit nicht deutschstämmiger Professoren, die Deutschland und die Mit-telmächte unterstützten. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang Hall und Burgess. Siehe für Hall, Falcke, Vor dem Eintritt Amerikas in den Weltkrieg. Deutsche Propaganda in den Vereinig-ten Staaten von Amerika 1914-1915, Dresden 1928, S. 64 und für Burgess, Keller, German-America, S. 175-176.

[7] Kluge, Irland in deutscher Geschichtswissenschaft, Politik und Propaganda vor 1914 und im Ersten Weltkrieg, Frankfurt/Main 1985, S. 222 und Monatshefte für Deutschen Unterricht, Deutsche Sprache und Deutsche Literatur, Nationales Deutschamerikanisches Lehrerseminar, Februar 1915, S. 88.

[8] Siehe Luebke, Bonds of Loyalty, German-Americans and the First World War, Nothern Illinois 1974, S. 84.

[9] Sullivan, Our Times, The United States 1900-1925, Bd. 5 Over here: 1914-1918, New York 1946, S. 21-26. Der Bericht von Harding Davis wurde in der New York Tribune veröffentlichte und in den Vereinigten Staaten eifrig gelesen. Siehe Sullivan, Our Times, S. 21.

[10] Luebke, Loyalty, S. 85.

[11] Siehe, Zechlin, Die deutsche Politik und die Juden im ersten Weltkrieg, Göttingen 1969, S. 455, Doerries, Imperial Challenge, S. 57ff., Kluge, Irland, S. 222ff., Wiedemann-Citera, Die Auswir-kungen der Ersten Weltkrieges auf die Deutsch-Amerikaner im Spiegel der New Yorker Staatszei-tung, der New Yorker Volkszeitung und der New York Times 1914-1926, Frankfurt 1993, S. 40.

[12] Laut der letzten Zählung vor dem Ersten Weltkrieg lebten 1910 8.282.618 Personen in den Ver-einigten Staaten von Amerika, die entweder noch deutsche Staatsangehörige waren, in der ersten Generation aus Deutschland eingewandert waren und die amerikanische Staatsbürgerschaft besa-ßen oder deutschstämmig schon mehrere Generationen in den USA lebten. Wittke, The German-Language Press in America, Kentucky 1957, S. 235.

[13] Wiedemann-Citera, Deutsch-Amerikaner, S, 19.

[14] Wiedemann-Citera, Deutsch-Amerikaner, S. 20-21.

[15] Ebd. S. 22.

[16] Zur Frage der Heterogenität der Deutsch-Amerikaner, Ebd. S. 23ff.

[17] Ebd. S. 32.

[18] Wiedemann-Citera, Deutsch-Amerikaner, S. 44. Öffentliche Demonstrationen der pro-deutschen Haltung gab es auch auf anderen Gebieten. So schmückten Deutsch-Amerikaner ihre Häuser mit deutschen Fahnen, neue Vereine wurden gegründet und Veranstaltungen wie des Kaisers Geburts-tag hatten überdurchschnittlichen Besuch. Ebd. S. 45 - 46.

[19] Allerdings geschah dies nicht immer freiwillig. Teilweise wurden sie erst durch die deutschen Militärgesetze und das Nichtleisten des Militärdienstes staatenlos. Ebd. 48.

[20] Luebke, Loyalty, S. 88 — 89.

[21] Wiedemann-Citera, Deutsch-Amerikaner, S. 54

Details

Seiten
32
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783640357581
ISBN (Buch)
9783640357390
Dateigröße
644 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v128011
Institution / Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
2,0
Schlagworte
Erster Weltkrieg Propaganda Deutsche Professoren USA Deutsch-Amerikaner

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Titel: Deutsche Professoren in den USA während des Ersten Weltkrieges