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Globalisierungsdruck der neuen EU-Mitgliedstaaten

Verlust an Wettbewerbsfähigkeit der neuen EU-Mitgliedstaaten

Hausarbeit 2009 25 Seiten

Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition
2.1 Das IFO-Institut
2.2 Globalisierung
2.3 Die EU und Ihre Mitgliedstaaten
2.4 Entwicklungs- und Schwellenländer

3. China und seine Wirtschaft

4. Weißrussland und seine Wirtschaft

5. Produktionsverlagerungen und ihre Folgen

6. Verlust an Wettbewerbsfähigkeit seitens der neuen EU-Mitgliedstaaten

7. Schlussbetrachtung

8. Quellenverzeichnis

9. Abbildungsverzeichnis

10. Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

Das IFO-Institut hat festgestellt, dass auch die neuen EU-Mitgliedstaaten unter Globalisierungsdruck geraten sind, da immer mehr einfache Produktionsschritte selbst von den mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten nach Weißrussland und sogar China verlagert werden.

Dieser Entwicklungsprozess, was den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder und der EU angeht, wird in dieser Hausarbeit recherchiert und aufgezeigt. Auch die komparativen Kosten werden als theoretische Analyse in dieser Hausarbeit mit eingebracht und auf die EU-Länder und deren Wettbewerbsverlust reflektiert.

2. Begriffsdefinition

2.1 Das IFO-Institut

Information und Forschung (I=Information, Fo=Forschung), dafür steht das IFO-Institut, das im Januar 1949 gegründet wurde und ist ein eingetragener Wirtschaftsforschungsverein (e.V.), das in München ansässig ist. Das IFO-Institut ist eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland.

Die Aufgaben des IFO-Instituts umfassen das Bereitstellen von Wirtschaftsdaten, das Erheben dieser Daten (z. B. Geschäftsklimaindex), die Beratung der Bundes- und Landesministerien sowie weitere beeinflussende wirtschaftspolitische Organe in Deutschland. Die Entwicklung von Simulationsmodellen, welche die Effekte bei möglichen Eingriffen aufzeigt, gehört ebenso zu den Aufgaben des IFO-Institutes wie die wirtschaftswissenschaftliche Forschung.

Quellen: CES ifo Group München (2009). Portal Über uns - ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München

http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome/f-about/f3aboutifo (zuletzt besucht am 01.05.2009 11:22)

Wikipedia (letzte Änderung durch Jergen, 10.02.2009 13:58). ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München http://de.wikipedia.org/wiki/Ifo_Institut_f%C3%BCr_Wirtschaftsforschung (zuletzt besucht am 01.05.2009 11:28)

2.2 Globalisierung

Globalisierung ist nach Definition die weltweite Durchdringung von Wirtschaftsprozessen, vor allem durch die wachsende Bedeutung der Finanzmärkte, den zunehmenden Welthandel und die globale Ausrichtung von Unternehmen. Auch im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich findet eine Globalisierung statt.

Beispielsweise werden heutzutage kaum noch Produkte in den westlichen Industrieländern hergestellt, vielmehr verlagern Unternehmen Ihre Produktionen nach China und anderen Billiglohnländern.

Diese Verlagerungen beziehungsweise diese Globalisierung und weltweite Ausrichtung der Unternehmen haben verschiedene Indikatoren als Hintergrund. So sind diese zum Beispiel:

- Wachstum des Welthandels
- Wachstum der ausländischen Direktinvestitionen
- Zunahme globaler Unternehmenskooperationen
- Zunahme der Global Player
- Globalisierung der Finanzmärkte
- Ungleichverteilung globaler Ressourcen

Quellen: Globalisierungs-Info (2009). Definition von Globalisierung

http://www.globalisierung-infos.de/definition.html (zuletzt besucht am 01.05.2009 12:44)

Wikipedia (letzte Änderung durch Xqbot, 01.05.2009 05:45). Globalisierung

http://de.wikipedia.org/wiki/Globalisierung (zuletzt besucht am 01.05.2009 12:25)

Duden „Das große Fremdwörterbuch“ (2. Auflage, Februar 2000) Dudenverlag

2.3 Die EU und Ihre Mitgliedstaaten

Was ist die EU? Die EU (Europäische Union) ist eine aus derzeit 27 europäischen Staaten bestehender Staatenverbund, die eine wirtschaftliche und politische Partnerschaft führen. Gegründet wurde die EU am 01. November 1993 durch den Vertrag der Europäischen Union, der zuletzt durch den Vertrag von Nizza 2001 geändert wurde. Auf diesen Vertrag basieren die drei Säulen des Staatenverbundes: Europäische Gemeinschaft, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik sowie polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen. Um das alles umzusetzen, haben die Mitgliedstaaten Organe geschaffen, welche die EU lenken sollen und entsprechende Rechtsvorschriften erlassen sollen. Die wichtigsten Organe sind das Europäische Parlament (als Vertretung der Bürger Europas), der Rat der Europäischen Union (als Vertretung der nationalen Regierungen) und die Europäische Kommission (als Vertreterin der gemeinsamen Interessen der EU). Als weitere Organe der EU sind noch zu nennen, der Europäische Rat, der Europäische Gerichtshof, die Europäische Zentralbank sowie der Europäische Rechnungshof.

Die Mitgliedstaaten der EU sind: Belgien, Italien, Rumänien, Bulgarien, Lettland, Schweden, Dänemark, Litauen, Slowakei, Deutschland, Luxemburg, Slowenien, Estland, Malta, Spanien, Finnland, Niederlande, Tschechien, Frankreich, Österreich, Ungarn, Griechenland, Polen, Vereinigtes Königreich, Irland, Portugal und Zypern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bildquelle: Europa (2009). Europäische Länder http://europa.eu/abc/european_countries/index_de.htm (zuletzt besucht am 01.05.2009 12:13)

Im Zuge der Osterweiterung traten am 01. Mai 2004 die Staaten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowenien, Slowakei, Malta, Zypern und Ungarn der EU bei. Zuletzt wurden am 01. Januar 2007 die Staaten Rumänien und Bulgarien als neueste Mitgliedstaaten der EU begrüßt. Durch diese Erweiterung mit einer Gesamtanzahl von derzeit 27 Mitgliedstaaten in der Europäischen Union ist die Bevölkerungszahl auf fast einer halben Milliarde Menschen angewachsen, die gemeinsam im Europäischen Binnenmarkt das größte Bruttoinlandsprodukt der Welt erwirtschaften.

Der Außenhandel der EU:

Die Europäische Union ist mit einem Anteil von rund 20% an den weltweiten Exporten und Importen von Gütern und Dienstleistungen einer der Hauptakteure des internationalen Handels. Nach Artikel 133 des EG-Vertrages gehört die Handelspolitik zu den gemeinschaftlichen Politikbereichen, das heißt, hier können Entscheidungen nur auf Gemeinschaftsebene getroffen werden und nicht von einzelnen EU-Mitgliedstaaten.

Ausgeführt wird die europäische Handelspolitik auf der Grundlage gemeinsamer Entscheidungen durch die Europäische Kommission.

Ein wichtiges Ziel der EU-Handelspolitik ist es, Absatzmärkte für europäische Ausfuhren zu öffnen. Dies geschieht zum einen auf multilateraler Ebene in der Welthandelsorganisation (WTO). Zum Anderen hat die EU zur Erreichung dieses Ziels zahlreiche bilaterale und überregionale Freihandelsabkommen mit Drittstaaten abgeschlossen.

Von großer Bedeutung ist die Handelspolitik auch für die Beziehungen der EU zu den Entwicklungsländern. Alle Entwicklungsländer und Transformationsländer können überdies die Zollvorteile des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) der EU nutzen, was mit zollfreien oder präferenziellen Zugang zum Europäischen Markt verbunden ist.

Quellen: Europa (2009). Panorama der Europäischen Union

http://europa.eu/abc/panorama/index_de.htm (zuletzt besucht am 01.05.2009 12:22)

Wikipedia (letzte Änderung durch El Duende, 28.04.2009 20:57). Europäische Union

http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Union (zuletzt besucht am 01.05.2009 12:24)

Auswärtiges Amt (letzte Änderung 2008). Außenhandel der EU

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Europa/Aussenpolitik/Aussenhandel.html (zuletzt besucht am 04.05.2009 20:43)

2.4 Entwicklungs- und Schwellenländer

Was ist ein Entwicklungsland? Eine allgemeingültige anerkannte Definition existiert trotz vieler Ansätze bis heute nicht. Im Allgemeinen ist zu sagen, dass ein Entwicklungsland ein Land ist, das hinsichtlich seiner wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung einen relativ niedrigen Stand aufweist. Hier sind Länder zu verstehen, die im allgemeinen Sprachgebrauch als „arm“ bezeichnet werden. Welches Land als Entwicklungsland einzustufen ist oder nicht, hängt vom Maßstab ab, an dem man die Entwicklung eines Landes misst.

Ob ein Staat unterentwickelt anzusehen ist, wird durch mehrere Indikatoren bestimmt, wie zum Beispiel:

- Bruttonationaleinkommen (BIP)
- Erwerbstätige in der Landwirtschaft in Prozent
- Jährlicher Energieverbrauch
- Stadtbevölkerung in Prozent
- Bevölkerungswachstum in Prozent
- Lebenserwartung in Jahren
- Kindersterblichkeit in Prozent
- Einwohner pro Arzt
- Analphabetenrate in Prozent
- Nahrungsmittelversorgung

Entwicklungsländer sind derzeit rund 170 vorwiegend auf der Südhalbkugel der Erde liegende Staaten, die im Vergleich zu den Industrienationen einen niedrigen Pro-Kopf-Einkommen, geringe Arbeitsproduktivität, eine hohe Arbeitslosenquote, eine mangelnde Infrastruktur und die Abhängigkeit von Rohstoffausfuhren aufweisen. Derzeit weisen Entwicklungsländer knapp ¾ der Weltbevölkerung auf.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bildquelle: Gabriele Weis (1999). Weltbank-Einteilung - Entwicklungsländer

http://www.gabrieleweis.de/4-positionsbits/haiderei/3/3-gr1-entwicklungslaender.htm (zuletzt besucht am 04.05.2009 10:15)

Quellen: Wikipedia (letzte Änderung durch Euku, 27.04.2009 13:51). Entwicklungsland

http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsland (zuletzt besucht am 04.05.2009 09:23)

Geolinde.Musin (2009). Entwicklungsland)

http://www.geolinde.musin.de/afrika/html/t_afrentwicklung.htm (zuletzt besucht am 04.05.2009 09:23)

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Details

Seiten
25
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640344765
ISBN (Buch)
9783640344499
Dateigröße
861 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v127919
Institution / Hochschule
Europäische Fernhochschule Hamburg
Note
2,8
Schlagworte
Globalisierungsdruck EU-Mitgliedstaaten Verlust Wettbewerbsfähigkeit

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Titel: Globalisierungsdruck der neuen EU-Mitgliedstaaten