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Die Atommächte Indien und Pakistan

Nukleardoktrinen und Nuklearstreitkräfte im Vergleich

Hausarbeit (Hauptseminar) 2007 22 Seiten

Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Hintergrunde zur indisch-pakistanischen Rivalitat
2.1 Die Folgen der Teilung Britisch-Indiens
2.2 Die Kaschmir-Frage

3. Das indische und pakistanische Atomwaffenprogramm
3.1 Indien und Pakistan auf dem Weg zum Atomstaat — Motive, Einflusse und Folgen
3.2 Nukleardoktrinen und Sicherheitsstrategien
3.2.1 Indiens Draft Report
3.2.2 Das pakistanische Doktrinkonzept
3.3 Nuklearstreitkrafte und Raketenprogramme
3.3.1Die „Hindu-Bombe“
3.3.2 Die Jslamische Bombe“

4. Zusammenfassung und Ausblick

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

Kurz vor seinem Besuch in Sudasien im Marz 2000 hatte der damalige US-Prasident Bill Clinton den indischen Subkontinent als „[...] the most dangerous place in the world right now“[1] bezeichnet. Diese Aussage verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass sich Indien und Pakistan seit der Teilung Britisch-Indiens vor genau 60 Jahren in einem Dauerkonflikt befinden, der mit der offenen Nuklearisierung im Mai 1998 eine neue Dimension erhalten hat. Damals startete Indien mit der Zundung von funf Nuklearwaffen seinen zweiten Atomwaffentest nach der „peaceful nuclear explosion“[2] (1974). Sein unmittelbarer Nachbar Pakistan sah diese Testreihe als Aggression an und zundete kurz darauf sechs atomare Sprengsatze. Das Land ist der erste islamische Staat mit einer Atomwaffe. Das Jahr 1998 markiert den Hohepunkt des uber zwanzig Jahre andauernden nuklearen Rustungswettlaufs im sudasiatischen Raum, der schlieBlich in der so genannten Krieg-in-Sicht-Krise[3] von 2002 gipfelte; die unkalkulierbaren Folgen eines nuklearen Krieges und die internationale Diplomatie hielten Indien und Pakistan wohl letztlich von dem Einsatz ihrer atomaren Waffen ab.

Auch wenn sich die sicherheitspolitische Lage durch vermehrte Konsultationen zwischen der indischen und der pakistanischen Regierung in der jungsten Vergangenheit leicht entspannt hat[4] sehen viele Beobachter die Gefahr eines nuklearen Schlagabtausches immer noch nicht gebannt. SchlieBlich pragen Feindschaft und Misstrauen, Krieg und Aufrustung die Beziehungen beider Nationen. Zur groBten Belastung der indisch-pakistanischen Beziehungen nach der Teilung hat sich der ,,ewige Zankapfel“ Kaschmir entwickelt, dessen ungeklarter Status zu drei Indisch-Pakistanischen Kriegen (1947-49, 1965, 1971) und der Kargil- Krise (1999) fuhrte.

Aber nicht nur die ungeloste Kaschmir-Frage, sondern auch die pakistanischen Existenzangste und der indische Weltmachtanspruch sind die wesentlichen Grunde fur die nukleare Aufrustung in Sudasien, die in dervorliegenden Arbeit analysiert werden soil. Konkret geht es dabei um die Fragen, welche Motive sich hinter dem indischen und pakistanischen Atomwaffenprogramm verbergen, unter welchen Bedingungen die Nuklearwaffen zum Einsatz kommen konnten und uber welches Potenzial die indische „Hindu-Bombe“ und Pakistans „islamische Bombe“ verfugen.[5]

Hierzu werden zunachst wichtige Etappen des indischen und pakistanischen Atomwaffenprogramms skizziert. Danach steht der Schwerpunkt der Seminararbeit — Indiens und Pakistans Nukleardoktrinen und Nuklearstreitkrafte — im Zentrum der Analyse. Um die Nuklearpolitik beider Staaten verstehen zu konnen, soll zunachst ein historischer Abriss die Ursprunge des langwierigen Konflikts naher beleuchten.

2. Hintergrunde zur indisch-pakistanischen Rivalitat

2.1 Die Folgen der Teilung Britisch-Indiens

Die Unabhangigkeit des indischen Subkontinents, der von 1877 bis 1947 als Kolonie offiziell zur britischen Krone gehorte, fuhrt zu einer folgenschweren Teilung Indiens und der Konstituierung eines kunstlichen Staatgebildes — Pakistan[6]. Muslimische Politiker, insbesondere Jinnah [7], glaubten nicht wie Gandhi an ein funktionierendes Zusammenleben zwischen Hindus und Muslime und befurworteten daher die Bildung zweier Staaten. Wahrend die islamische Republik Pakistan als Heimatland fur die Muslime geschaffen wurde, blieb Indien dagegen ein sakularisierter Staat.[8]

Die Umsetzung dieses Planes hatte allerdings fur den weiteren Verlauf der indisch-pakistanischen Beziehungen schwerwiegende Konsequenzen, da es zu einer der groBten Vertreibungs- und Fluchtbewegung in der Geschichte kam. Ungefahr zehn Millionen Hindus und Sikhs wurden im Zuge der Teilung aus dem muslimisch dominierten West-Pakistan vertrieben und lieBen sich vor allem in Indien nieder, etwa sieben Millionen Muslime fluchteten dagegen aus dem hinduistisch gepragten Indien uber die pakistanische Grenze. Verschiedenen Schatzungen zufolge kamen uber 500.000 Menschen dabei ums Leben.[9]

Erschwerend kam hinzu, dass bei der Grundung Pakistans ein Geburtsfehler unterlaufen war. Die islamische Republik setzte sich aus einem west- und einen ostpakistanischen Staat zusammen, der uber 1.500 km durch die Indische Union getrennt war. Anhand dieser geographischen Schieflage schien die Existenz der islamischen Republik auf Dauer gefahrdet zu sein. Rasch entwickelte sich ein Konflikt zwischen dem westlichen Teil des Landes, wo Politik, Wirtschaft und Armee von den ethnischen Gruppen der Punjabis und Muhajirs dominiert wurden, und dem ostlichen Teil, wo der Bevolkerungsmehrheit — den Bengalen (41 von 78 Millionen) — nur wenig Partizipationschancen an der gesamten Entwicklung Pakistans eingeraumt wurde.[10] Als 1971 in Ostpakistan die Bengalen eine Unabhangigkeitsbewegung formierten, unterstutzt von indischen Einheiten, intervenierte West-Pakistan. Es entbrannte ein weiterer Krieg zwischen Indien und Pakistan, der Dritte Indisch-Pakistanische Krieg. Die Auseinandersetzung endete mit der Sezession Ost-Pakistans und der Grundung Bangladeschs. Pakistan verlor durch die Abspaltung uber die Halfte seiner Bevolkerung und seines Territoriums.

Der positiven Entwicklung Indiens — trotz vieler innergesellschaftlicher Probleme (religiose Spannungen, hohes Wohlstandsgefalle) — zur groBten Demokratie der Welt, steht mit Pakistan ein Land gegenuber, dessen politische und wirtschaftliche Lage seit der Unabhangigkeit durch mangelnde Stabilitat gekennzeichnet ist. Kurze demokratische Phasen wurden immer wieder von Militarputschen unterbrochen. Militars regierten das Land von 1958 bis 1971, von 1977 bis 1988 und erneut seit 1999. Zudem wird Pakistan von einigen Analysten als ,,Failed State“[11] eingestuft. In einigen Gebieten kann der Staat sein Gewaltmonopol nicht mehr ausuben. Hierzu zahlt besonders die von paschtunischen Stammesfuhrern und Talibanverbanden kontrollierte Grenzregion Wasiristan. Die Nahe zu Afghanistan macht Pakistan immer wieder zu einem Ruckzugsgebiet fur islamistische Taliban-Kampfer.

2.2 Die Kaschmir-Frage

Zu einem dauerhaften Streitpunkt zwischen Indien und Pakistan kristallisierte sich die Region Kaschmir heraus, die als eines von 560 Furstenstaaten durch Schutzvertrage an den britischen Kolonialherren gebunden war. Die meisten dieser Kleinstaaten schlossen sich der Indischen Union an. Der Maharaja von Kaschmir, der als Hindu uber eine muslimische Bevolkerungsmehrheit herrschte, wollte zunachst seine Autonomie bewahren. Nachdem aber muslimische Kampfer unmittelbar nach der indischen Teilung im Jahre 1947 in die Provinz eingedrungen waren, um einen Anschluss an Pakistan zu erzwingen, entschied sich der Maharaja fur einen Beitritt zu Indien, das daraufhin militarisch intervenierte und den groBten Teil des ehemaligen Furstentums besetzte. Pakistan betrachtete das Verhalten Indiens als unrechtmaBig und griff offiziell in die Auseinandersetzung ein — es kam zum Ersten Indisch-Pakistanischen Krieg um Kaschmir (1947 bis 1949). Kaschmir verlor seine Unabhangigkeit und ist seit dem Ende des Krieges de facto geteilt. Die UN- Waffenstillstandslinie, heute als Line of Control bezeichnet, wurde zur De-facto- Grenze zwischen Indien und Pakistan, aber von keiner Seite je als offizielle Grenzlinie anerkannt. Zwei Drittel Kaschmirs, darunter das zentrale Kaschmirtal, die Region um die zweitgroBte Stadt Jammu und der groBte Teil des buddhistischen Ladakh, verblieben bei Indien und bilden seit 1957 den Bundesstaat Jammu und Kaschmir. Ein Drittel des Gebietes, bestehend aus den Nordgebieten und Azad Kaschmir, wurde Pakistan zugesprochen. Beide Seiten erhoben aber den Anspruch auf das gesamte Territorium, wodurch der Kaschmir-Konflikt weiter schwelte. Es folgten der Zweite Indisch-Pakistanische Krieg (1965) und der Kargil-Krieg (1999). Eine Losung der Kaschmirfrage steht nach wie vor aus. Indien halt aus geostrategischen Grunden an der Region fest und „[...] sieht sich als Demokratie politisch und historisch im Recht.“[12] Pakistan dagegen beansprucht das Gebiet aufgrund der muslimischen Mehrheit in Kaschmir. AuBerdem fuhlt sich das Land von seinem Selbstverstandnis her als Sprachrohr der islamischen Welt. Die Vereinten Nationen verpflichteten 1949 beide Lander zur Abhaltung einer Volksabstimmung uber den zukunftigen Status Kaschmirs, die aber bis heute nicht stattgefunden hat.[13]

3. Das indische und pakistanische Atomwaffenprogramm

3.1 Indien und Pakistan auf dem Weg zum Atomstaat — Motive, Einflusse und Folgen

Nach der Teilung des indischen Subkontinents existierten zunachst sowohl in Indien als auch in Pakistan keine offiziellen Plane zur Akquirierung von Kernwaffen. Die Einrichtung der indischen Atomenergiekommission (IAEC) im Jahre 1948 durch den damaligen Premierminister Jawaharlal Nehru entstand allein zu friedlichen Zwecken, um die Energieversorgung des Landes sicherzustellen.[14] Bei dem Atomprogramm handelte es sich auch um einen symbolischen Akt; nachdem Indien mit dem Abzug der Briten seine Unabhangigkeit erlangt hatte, war der Staat darauf bedacht, bei der Energieerzeugung nicht auf auBere Einflusse angewiesen zu sein. Dennoch bekam Indien Unterstutzung durch das US-amerikanische Atoms-for-Peace-Programm in den 50er Jahren und durch die Lieferung eines Schwer-wasserreaktors aus Kanada.

Auch in Pakistan handelte es sich bei der Installierung einer eigenen Atomenergie-Behorde (PAEC) im Jahre 1955 zunachst um ein ziviles Nuklearprogramm, das zur Entwicklung „of atomic energy in medicine and industry and for generating electricity through nuclear power stations“[15] bestimmt war. Aus Mangel an ausgebildeten Fachkraften sendete das Land hunderte Wissenschaftler und Ingenieure zur Ausbildung in die Vereinigten Staaten, nach Kanada und Westeuropa aus. Der erste pakistanische Forschungsreaktor, der von den USA geliefert wurde, ging allerdings erst 1965 in Betrieb und bis zum ersten fertig gestellten Atomkraftwerk dauerte es noch weitere funf Jahre.

Zwei Ereignisse wirkten sich mit Beginn der 60er Jahre destabilisierend auf die sicherheitspolitische Lage in Sudostasien aus und fuhrten zu einem Umdenken in der indischen und pakistanischen Nuklearpolitik. Die Volksrepublik China brach im Jahre 1962 unerwartet einen Grenzkrieg mit Indien am Rande des Himalajas vom Zaun und versetzte das Nachbarland in eine traumatische Krise. Zwei Jahre darauf fuhrten die Chinesen erfolgreiche Atomtests durch, wodurch bei den indischen Sicherheitsexperten endgultig die Alarmglocken lauteten; schlieBlich konnten die Chinesen nach ihrer Annexion Aksai Chins nahe der nepalesischen Grenze per Luftwaffe und Mittelstreckenraketen groBe Bevolkerungsteile Indiens (Ganges-Tal) schnell und gezielt erreichen. Daruber hinaus sah sich Indien durch die Anbindung Pakistans an die USA[16] und der Zusammenarbeit zwischen der islamischen Republik und der Volksrepublik China in einer isolierten Position.

Chinas Eingreifen in den sudasiatischen Konflikt verkompliziert die Sicherheitslage in Sudasien erheblich. In der Literatur wird bisweilen auch von einem ,,offenen Sicherheits- und Bedrohungsdreieck“ zwischen China, Indien und Pakistan gesprochen. Wahrend Indien in erster Linie in China einen Aggressor sieht und Pakistan dagegen als sekundare Gefahr betrachtet, fuhlt sich Pakistan ausschlieBlich von Indien bedroht. Zusatzlich destabilisierend fur Indien wirkt sich die Partnerschaft zwischen China und Pakistan aus, die insbesondere in eine enge Zusammenarbeit im nuklear- und raketentechnologischen Bereich mundete und sich schadlich fur die indisch-chinesischen Beziehungen auswirkte. Fur die sicherheitspolitische Lage in Sudasien insgesamt erweist es sich als kontraproduktiv, dass die beschriebene Dreiecksbeziehung aus zwei Ungleichgewichten besteht: Indien ist China unterlegen und Pakistan Indien. Diese Konstellation fuhrte dazu, dass die jeweils Unterlegenen (Indien und Pakistan) nuklear und ballistisch aufrusteten.

Der erste erfolgreiche Kernwaffentest gelang Indien mit der Operation Smiling Buddha 1974, die als friedlich deklariert wurde und pikanterweise auf dem Armee-testgelande Pokhran nahe der pakistanischen Grenze stattfand. Eine Reaktion der islamischen Republik war logischerweise zu erwarten, da angesichts der indischen Uberlegenheit im Bereich der konventionellen Waffen, der Sezession Ost- Pakistans 1971 (Pakistan verlor uber die Halfte seines Staatsterritoriums) und der indischen Atomtests sich die militarische Balance in Sudasien klar in Richtung

Indien drehte [17] und in Pakistan daher die Forderung nach dem Bau einer Atombombe laut wurde. Der Schutz vor einem indischen Angriff besaB oberste Prioritat und die Militar- und Nuklearpolitik wurde ,,vollstandig auf jene von Indien fixiert“ [18]. Die ersten Drohungen wurden allerdings in der Gestalt des damaligen AuBenministers, spateren Premierministers und Prasidenten Zulfiquar Ali Bhutto bereits nach den verlorenen Kriegen um Kaschmir 1965 ausgesprochen: „[...] even if we have to eat grass or leaves or to remain hungry, because there is no conventional alternative to the atomic bomb.“[19] Der Weg zum Bau einer pakistanischen Atomwaffe war damit schon fruh geebnet, dennoch dauerte es uber 30 Jahre, bis Pakistan als erster islamischer Staat die Bombe testete. Als Grunde sind hier neben den strengen US- Sanktionen in Folge der nuklearen Ambitionen, die auch fur Indien galten, die infra- strukturellen Nachteile hervorzuheben. Wahrend das industrielle Herz (Bangalore, Hyderabad, Mumbai) des fruheren Britisch-Indien auf dem indischen Territorium liegt, ist Pakistan von der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte gepragt und im Vergleich zu seinem groBen Nachbarn noch starker auf externe Unterstutzung angewiesen. So verwundert es auch nicht, dass die Volksrepublik China eine zentrale Rolle in der Entwicklung des pakistanischen Nuklearwaffenprogramms einnahm, um in Folge strenger Exportkontrolle der westlichen Staaten die Akquirierung von Nuklearmaterial- und Technologie fur Pakistan zu ermoglichen — trotz des Verbotes durch den Nichtverbreitungsvertrag (NPT).[20]

Der Rustungswettlauf in Sudasien ist auch als eine Folge des Ost-West- Konflikts zu sehen und dem Versagen der internationalen Gemeinschaft, Indien und Pakistan ausreichende Sicherheitsgarantien zu geben. Zunachst ist festzuhalten, dass die USA und die Sowjetunion darum bemuht waren, die Indische Union als Bundnispartner fur ihre Interessensphare zu gewinnen. Indien bestand allerdings auf seine Politik der Blockfreiheit.

[...]


[1],,India and Pakistan. The elephant and the Pekinese.” Zit. nach: The Economist, 24. Marz 2000.

[2] SarDesai, D.R./Thomas, Raju G.C.: ,,Nuclear India in the Twenty-First Century”, New York 2002, S. 29.

[3] Vgl. Rothermund, Dietmar: ,,Krisenherd Kaschmir. Der Konflikt der Atommachte Indien und Pakistan‘s Munchen 2002, S. 7.

[4] Anfang 2004 vereinbarten der damalige indische Premier Atal Behari Vajpayee und der noch amtierende pakistanische Prasident Pervez Musharraf einen „Composite Dialogue“ aufzunehmen.

[5] Die Bezeichnungen „Hindu-Bombe“ und „islamische Bombe“ gingen nach den Atomtests 1998 durch die Medien.

[6] Auf Persisch und Urdu bedeutet Pakistan „Land der Reinen“ (pak: rein im Geiste; stan: Land). Nach Choudhary R. Ali, einer der Verfechter eines unabhangigen Muslimstaates, ist Pakistan ein Akronym aus Punjab, Afghan Provence, Kaschmir, Indus, Sindh und Belutschistan.

[7] Muhammad Ali Jinnah (1876-1948) gilt als Grunder des Staates Pakistan.

[8] Vgl. Rothermund, Dietmar: „Geschichte Indiens. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart“, Munchen 2006, S. 90f.

[9] Hagerty, Devin T.: „The Consequences of Nuclear Proliferation. Lessons from South Asia”, Cambridge (Massachusetts) 1998, S. 65.

[10] Sathasivam, Kanishkan/Shafqat, Sahar: „In India’s Shadow: The Evolution of Pakistan’s Security Policy”, in: Horowitz, Shale A. (Hrsg.): „Conflict in Asia. Korea. China-Taiwan, and India-Pakistan”, Westport 2003, S. 120.

[11] Kukreja, Veena: „Contemporary Pakistan. Political Processes, Conflicts and Crises”, Neu-Delhi 2003, S. 314.

[12] Haack, Manfred/Lehrke, Gunter: ,,Kaschmir: Vehikel des indisch-pakistanischen Konflikts“, Bonn 2002, S. 4.

[13] Vgl. Rothermund, Dietmar: ,,Krisenherd Kaschmir“, S. 131ff.

[14] Vgl. Perkovich, George: „India’s Nuclear Bomb. The Impact on Global Proliferation”, Oxford University Press 2002, S. 13.

[15] Facts about Pakistan: ,,Atomic Energy”, S. 1. Zit. nach: Pande, Savita: ^Pakistan’s Nuclear Policy”, Neu-Delhi 1991, S. 26.

[16] Als Mitglied des SEATO-Pakts, der als Ziel die Eindammung des Kommunismus in Sudostasien formulierte, bekam Pakistan betrachtliche Mengen an Rustungs- und Waffenlieferungen.

[17] Vgl. Sagan, Scott/Waltz, Kenneth: ,,The Spread of Nuclear Weapons. A Debate Renewed; With New Sections on India and Pakistan, Terrorism, and Missile Defense“, New York 2003, S. 159.

[18] Vgl. ,,Bluff oder Abschreckung?“ in: Neue Zuricher Zeitung, 2. Juni 2002, S. 5.

[19] Bhutto. Zit. nach Chakma, Bhumitra: ,,Strategic Dynamics and Nuclear Weapons Proliferation in South Asia”, Bern 2004, S. 136.

[20] Die Vertragsteilnehmer (darunter auch die VR China) verpflichteten sich, die Nichtweiterver- breitung und Abrustung von Atomwaffen sowie die Erlaubnis und gegenseitige Unterstutzung zur friedlichen Nutzung der Kernenergie zu garantieren.

Details

Seiten
22
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640342792
ISBN (Buch)
9783640342594
Dateigröße
620 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v127837
Institution / Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel – Institut für Sozialwissenschaften - Politikwissenschaft
Note
1,7
Schlagworte
Atommächte Indien Pakistan Nukleardoktrinen Nuklearstreitkräfte Vergleich

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