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Presserat und Leseranwalt

Die Selbstkontrolle der Printmedien: Ein Vergleich der Einrichtungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Studienarbeit 2009 45 Seiten

Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Definitionen
2.1 Der Begriff der Medienethik
2.2 Medien und Kontrolle
2.3 Qualitat im Journalismus: eine Annaherung

3. Ethische Normen: Vergleich der Kodizes
3.1 Prãambel
3.2 Grundsätze

4. Die Entwicklung der Presseselbstkontrolle
4.1 Osterreich
4.1.1 Geschichte
4.1.2 Organisationsform
4.1.3 Entscheidungen
4.1.4 Die Leseranwaltschaft
4.2 Deutschland
4.2.1 Geschichte
4.2.2 Organisationsform
4.2.3 Entscheidungen
4.3 Schweiz
4.3.1 Organisationsform
4.3.2 Entscheidungen
4.3.3 Leseranwälte

5. Problemfelder der Presseselbstkontrolle

6. Ein Fallbeispiel: Die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen

7. Schlussfolgerungen
7.1 Ergebnisse
7.2 Losungsvorschlage

Literatur und Quellen

Anhang: Pressekodizes von Osterreich, Deutschland und der Schweiz

1. Einleitung

Qualitat ist ein maBgebliches Entscheidungskriterium fir den Kauf oder Konsum von Waren und Dienstleistungen. Konsumenten setzen Qualitat und Qualitatskontrolle als selbstverstandlich voraus.

Diese Arbeit beschaftigt sich mit der Qualitat und der Kontrolle in und von Printmedien.

Medienschaffende sehen sich heute in erster Linie als Dienstleister"; der Bogen spannt sich von der Produktion bis zur Dienstleistung: Die Ware der Journalisten, die sie selbst herstellen und verbreiten, ist die Nachricht. Doch ist die Medienbranche nicht ohne weiteres mit anderen Wirtschaftszweigen vergleichbar, in der Frage der Qualitat und ihrer Kontrolle gelten nicht dieselben harten Kriterien, die fir viele andere Güter des alltaglichen Lebens relativ einfach aufgestellt werden können.

Für eine Ware wie die Nachricht sind weichere Kriterien ausschlaggebend: Dazu zahlt das auBere Erscheinungsbild, doch hat der Inhalt das groBere Gewicht; wie Inhalte bei den Rezipienten ankommen, hangt von Faktoren wie Lesart und Interpretation ab. Die Nachricht in der Zeitung entzieht sich (nicht in allen, aber in vielen Fallen) einer schnellen Uberprufbarkeit.

Auch fir das journalistische Arbeiten gibt es objektive und messbare Kriterien. Doch ist die Frage nach allseits anwendbaren Qualitatskriterien ungleich schwerer zu lösen, wie der anschlieBende Punkt 2 dieser Arbeit, vor allem aber Punkt 2.3 darzustellen versucht.

Die Definition von Qualitat fihrt zu der Frage, wie Qualitat hergestellt und gehalten werden kann. Wer auf einem gleich bleibend hohen Niveau arbeiten will, muss sich überlegen, wie die Beschaffenheit des Produktes überpruft werden kann. Unternehmen haben in der Regel interne Kontrollmechanismen, sie müssen sich aber auch staatlichen Instanzen unterwerfen. Im Mediensektor steht dem Staat als Kontrollor die mühsam erkampfte Pressefreiheit entgegen. Auf staatliche Tendenzen, die Pressefreiheit durch Aufsichtsorgane einzuschranken, wurden beispielsweise in Osterreich und in Deutschland Presserate ins Leben gerufen - als Instrument der so genannten Selbstkontrolle.

Die Presserate (1956 Deutschland, 1961 Osterreich, 1977 Schweiz) verstanden bzw. verstehen sich heute unter anderem als Beschwerdeinstanz, an die jedermann herantreten und die auch von sich aus aktiv werden kann: Wer sich von einer Zeitung oder Zeitschrift unfair behandelt oder sich in seinen Rechten verletzt fihlt, kann eine Beschwerde einreichen, die dann nach den jeweiligen ethischen Verhaltensnormen fir Journalisten (Pressekodex) abgehandelt wird. Presserate in der Schweiz, Osterreich und Deutschland hatten bzw. haben die einzige Sanktionsmoglichkeit, einen Journalisten bzw. ein Medium zu rugen und diese Ruge zu veröffentlichen.

Die Selbstkontrolle der Presse ist ein höchst umstrittenes und umkampftes Feld, wie das Beispiel von Osterreich anschaulich zeigt. Die vielschichtigen Konflikte gipfelten 2002 in der Auflösung des österreichischen Presserates. Ein Instrument der Selbstkontrolle gibt es erst wieder seit Juni 2007 durch die neu eingerichtete Leseranwaltschaft.

Eines der Probleme, an dem nicht nur die Selbstkontrolle in Osterreich krankt, ist die geringe Akzeptanz unter den Medienschaffenden. Entwicklungen und Reformen der Selbstkontrolle vorausgesetzt, könnten diese Einrichtungen jedoch starker als Chance begriffen werden. Denn - siehe oben - Qualitat und Transparenz wird von mundigen Konsumenten heute überall und zu Recht eingefordert. Die Medienbranche hat in punkto Vertrauen auBerdem einiges aufzuholen, wie einschlagige Studien immer wieder zeigen.1

Ausgehend von der These, dass journalistische Qualitat und Selbstkontrolle eng miteinander verknupft sind und Selbstkontrolle ein Lernprozess ist, soll in dieser Arbeit eine Antwort auf die Fragen versucht werden, wie Zeitungen und Zeitungsleser von diesem Instrument profitieren und welche Schritte die Selbstkontrolle noch verbessern können.

Ein wesentlicher Teil der Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der Einrichtungen Presserat und Leseranwalt in Osterreich, Deutschland und der Schweiz, mit Blick auf Geschichte2, Funktionsweise, die Entwicklung der Spruchpraxis und der Probleme.

Ein besonderer Dank gilt dem Verband der österreichischen Zeitungen (VOZ), dem Medienhaus Wien und Paul Vecsei, dem letzten amtierenden Vorsitzenden des österreichischen Presserates, fir die Bereitstellung von Literatur und Quellenmaterial.

2. Definitionen

2.1 Der Begriff der Medienethik

Ethik ist die philosophische Auseinandersetzung mit dem Sittlichen, sagt das Lexikon. Vor dem Hintergrund einer Pluralität an Auffassungen hinsichtlich der guten Lebensfihrung des Menschen und des richtigen Handelns sucht sie Antworten auf die Frage: ,Was sollen wir tun?"3 Eine einfache Definition, die mitten ins Thema fihrt. Auch Journalisten stehen täglich vor dieser Frage, wenn es darum geht, ein Bild zu veröffentlichen, einen Namen auszuschreiben, das Bedürfnis nach Information und Unterhaltung bei den Medienkonsumenten zu stillen und zugleich etwa die Persönlichkeitsrechte der Protagonisten nicht zu verletzen oder die Sensationslust nicht zu übertreiben.

Anders gefragt: Darf der Journalismus, was er kann?"4

Medienethik befasst sich unter anderem mit der Frage, wie Informationen beschafft, wie sie bearbeitet und wie sie schlieBlich publiziert werden sollen. Anfãnge eines ethischen Diskurses gehen zurück in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, als im Deutschen Reich ein erster Schritt in die Richtung einer Selbstkontrolle der Presse getan wurde.5 Die erste praktische Umsetzung erfolgte in Schweden, wo ein Presserat 1916 gegründet wurde (es folgten 1927 Finnland und 1928 Norwegen).6 Im deutschen Sprachraum wurde 1956 als erster der Deutsche Presserat gegründet, welcher die Pressefreiheit verteidigen und Missstände innerhalb der Presse beseitigen sollte.

Im heutigen so genannten Medienzeitalter", wo sich die Redaktionen zwischen der Verantwortung als vierte Gewalt" im Staat, Konkurrenz, Konzentration und dem ökonomischen Druck sehen, stehen ethische Fragen an der Tagesordnung (leider nicht immer vorrangig bei den Medienschaffenden); das klassische Beispiel der gefãlschten Hitler-Tagebucher wird in der Literatur nach wie vor zitiert. Der wissenschaftliche Diskurs über Medienethik ist mittlerweile so umfangreich und breit, dass er an dieser Stelle nur kursorisch abgebildet werden kann.7 Hilfreich bei der Standortbestimmung des Themas ist Funiok, welcher die Medienethik als a) normbegründende Ethik, b) angewandte Ethik und c) innere Steuerungsressource vor und neben dem Recht"8 unterteilt. Hier sollen Streiflichter wenigstens Eckpunkte abstecken.

Ethik und Philosophie. Ethik (als eine Theorie des Handelns unter normativen Gesichtspunkten) ist zuallererst eine philosophische Disziplin. Die Medien ethik aber grenzt Rainer Leschke, Medienwissenschafter aus Siegen (D), von der philosophischen Ethik ab. Was unter dem Signum Ethik firmiert, habe fir den medialen Diskurs nahezu keine Relevanz. Aus einem Theoriedefizit heraus sei der Medienethik die Anerkennung als Ausdifferenzierungsprodukt einer philosophischen Disziplin bisher versagt geblieben9, Medienethik, in ihren bislang vorhandenen Auspragungen, verfige gar nicht so sehr über ein theoretisches Interesse an der Ethik, sondern vor allem über ein pragmatisches. Die philosophische Ethik, merkt Leschke kritisch an, fungiere dabei als eine Art Kronzeuge, als formale Legitimation, wobei jedoch zu bezweifeln sei, dass sie das Gewünschte uberhaupt liefern könne.

Ethik und Medienpraxis. Leschkes Zugang verfolgt nicht das Ziel, Handlungsanleitungen fir Journalisten aufzustellen. Demgegenuber steht eine Reihe von Arbeiten, die Normen fir das praktische Handeln von Medien aufzeigen wollen. Boventers Standardwerk (Ethik des Journalismus") war seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts die erste Medienethik mit normativem Anspruch und sorgte schon allein deshalb fir Aufsehen. Sie wird auch mehr als 20 Jahre nach ihrem Erscheinen (1984) im philosophischen Diskurs reflektiert. Die kritischen Stimmen uberwiegen bei weitem, sowohl auf Seiten der journalistischen Praxis als auch der Wissenschaft.10 Obgleich sich Boventer anstrengt, im Spannungsfeld zwischen Philosophie, Kommunikationswissenschaft und journalistischer Praxis die Kriterien fir einen im ethischen Sinn ,guten' Journalismus zu erforschen"11, verfehlt sein unsystematisch angelegtes Werk das Ziel. Er vertritt eine individualethische Perspektive, demzufolge Journalismus durch das Handeln einzelner Individuen bedingt ist; doch gelingt es ihm weder, aus praktischer Sicht Hilfestellungen zu geben, noch findet seine Philosophie der Medienkultur - mangels Theoriebildung - Annahme im philosophischen Diskurs.

Boventer ist es aber zu Gute zu halten, dass er eine Diskussion in Gang gebracht oder wenigstens neu angefacht hat. Heute finden interessierte Journalisten sehr alltagstaugliche Anleitungen vor, wie ethische Fragen gelost werden können, etwa anhand des Buches Ethik im Redaktionsalltag".12

Ethische Dimensionen. Zur angesprochenen Individualebene kommen die an sie eng gekoppelte Berufsethik und die Institutionsethik, welche in dieser Arbeit mit dem Thema der Medienselbstkontrolle eine besondere Rolle spielen, da fir das Modell der Berufsethik Deutschland und fir das der Institutionsethik die Schweiz als beispielhaft gelten. (Als Beispiele fir die Umsetzung einer Offentlichkeits- bzw. Publikumsethik sind GroBbritannien und die USA zu nennen.13) Unter die Institutionsethik fãllt vor allem die Medienunternehmung als ethischer Akteur", der Karmasin14 im Kontext mit der Okonomie (bzw. kommerziellen Zielen) und der Pressekonzentration eine Schlüsselfunktion einräumt.

Auf der Ebene der Individualethik finden sich journalistische Tugenden und Selbstkritik, Qualitats- und Professionalisierungsbemuhungen. Hierzu gehoren die Schlagworter Sozialisation, Fahigkeiten und Fertigkeiten, Erfahrung und Motivation des einzelnen Journalisten.

Die Institutionsethik umfasst auf der Ebene der Organisation festgelegte Normen, rechtliche Regeln und Sachzwange. Neben Hierarchiestrukturen und Machtverhältnissen wirken hier auch Markt- und Publikumsbedürfnisse.

Die Professionsethik (oder Berufsethik) wird als Ort ethischer Medienselbstkontrolle gesehen. Journalistische Normen werden implementiert und institutionalisiert, z. B. in Form von Presseräten.

Die ffentlichkeits- oder Publikumsethik bildet Erwartungen, Haltungen, Bedürfnisse und die Ubernahme von Verantwortung durch die Medienkonsumenten ab.

2.2 Medien und Kontrolle

Journalismus bedingt Freiheit und Verantwortung", lautet der erste Satz im Ehrenkodex fir die Osterreichische Presse.15 Medien pochen - zu Recht - auf diese Freiheit. Die Wurzeln der Pressefreiheit entsprangen der Märzrevolution des Jahres 1848 (daran erinnert etwa die Tageszeitung Die Presse täglich rechts oben auf Seite 1 mit dem Vermerk: Frei seit 1848"), das Recht der freien MeinungsauBerung ist in der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (Abschnitt I, Art. 10) festgeschrieben und hat Verfassungsrang.

Daneben bedürfen Medien und Journalismus auch einer Kontrolle; sie findet auf mehreren Ebenen statt: Zu unterscheiden ist zunächst zwischen der Selbst- und der Fremdkontrolle.16 Die Fremdkontrolle wird bestimmt vom Markt (indirekt), von der Politik (direkt und indirekt) sowie durch Gesetze (direkt, in Osterreich zum Beispiel durch das Mediengesetz). Die Selbstkontrolle hingegen kann durch einzelne Journalisten erfolgen, durch Medienunternehmen sowie durch Medien als Profession (institutionell, in Form eines Presserates). Eine starke Selbstkontrolle stellt immer auch einen Schutz vor Regulierung und Eingriffen von auBen dar (Leschke bezeichnet die Selbstkontrolle als eine Erfindung zur Abwehr von Fremdregulierung"17).

Der Begriff Selbstkontrolle bezeichnet einerseits die Einflussnahme höherer Prozesse auf das Selbst, andererseits sich gegenseitig kontrollierende Mechanismen innerhalb von biologischen, sozialen oder auch politischen Netzwerken. Ein Instrument der Selbstkontrolle ist ein institutionalisiertes oder nicht institutionalisiertes Set von Bestimmungen, die auf eine Berufsgruppe oder in einem Wirtschaftsbereich Anwendung finden und deren Inhalt ursprünglich von Angehorigen des betreffenden Wirtschaftszweiges oder der betreffenden Berufsgruppe festgelegt wurde.18

In der wissenschaftlichen wie praktischen Auseinandersetzung finden sowohl die Begriffe Selbstkontrolle und Selbstregulierung Anwendung - auch nebeneinander, wie etwa in der Studie von Gottwald, Kaltenbrunner und Karmasin. Die Grenzen sind offenbar flieBend und unklar; nach der Definition von Donges et. al. sind unter Selbstregulierung jene Formen zu verstehen, in denen private Akteure, wie zum Beispiel Medienunternehmen, bindende Regeln fir die gesamte Branche aufstellen und diese auch selbst durchsetzen. Erfolgt die Durchsetzung dieser Regeln in Zusammenarbeit oder im Auftrag staatlicher Akteure, so ist von Co-Regulierung oder regulierter Selbstregulierung zu sprechen.19 Der Einfachheit und der Einheitlichkeit halber soll in dieser Arbeit hauptsächlich der Begriff Selbstkontrolle verwendet werden.

Karmasin et. al. fassen die unterschiedlichen Arten der Medien(selbst)kontrolle anhand von drei Schemata zusammen:20

1. Modell der reinen Selbstregulation. Entspricht einer Regulierung durch private Akteure; bindende Regeln, Durchsetzung und Sanktionierung. Innerhalb dieses Modells lassen sich die explizite Selbstregulierung (verschiedene Akteure einigen sich auf Regeln fir das Handeln und beschlieBen diese etwa in Form von Kodices) und die spontane oder implizite Selbstregulierung differenzieren.
2. Modell der Co-Regulierung/regulierte Selbstregulierung (Definition siehe oben). Besteht aus Regelsetzung, Durchsetzung und Sanktionierung. Der Staat setzt die Mindeststandards und Ziele.
3. Modell der reinen (gesetzlichen) Fremdkontrolle. Der Staat legt selbst die Ge- und Verbote fest und kontrolliert auch deren Einhaltung.

2.3 Qualität im Journalismus: eine Annäherung

Nun wissen wir wahrscheinlich alle, was Qualitat ist und was sie ausmacht, also weiB es natürlich auch unsere Initiative. Ich gestehe Ihnen aber, dass wir bis dato nicht einmal versucht haben, eine Definition journalistischer Qualitat zu entdecken oder selbst zu finden", erklärt Engelbert Washietl, Vorsitzender der Initiative Qualitat im Journalismus" (IQ), in einem Beitrag auf der Homepage der IQ.21

Es ist gewiss nicht leicht, eine allgemeingultige und von allen akzeptierte Formel oder Definition fir Qualitat im Journalismus aufzustellen. Definitionen existieren wohl unzahlige - jeder Leser bzw. Seher und Hörer wird seine Vorstellungen von Qualitat haben, und die meisten Journalisten werden sich selbst MaBstäbe geben, doch da diese Berufsbezeichnung viele unterschiedliche Tatigkeiten und Arbeitssituationen subsumiert, werden die Definitionen immer mehr oder weniger voneinander abweichen.

Qualitat ist von mehreren Faktoren gleichzeitig abhangig: vom Medium, der Zielgruppe, vom Genre, der Quellenlage und von der Funktion, die der Journalismus erfullen will. Die einfachste These von allen, es sei auch alles Qualitat, was sich gut verkaufen lasst, stöBt bei dem in Qualitatsfragen renommierten Medienwissenschafter Stephan RuB-Mohl auf deutliches Missfallen. Mit Qualitatsvorstellungen, die sich an Normen journalistischer Professionalitat orientieren, sei diese Einstellung nicht vereinbar.22

Der Journalismus befindet sich seit den 1990er Jahren in einer Qualitatsdebatte; die Ursachen hiefir sind vielfaltig, doch ist mit ein Grund im Trend zur Boulevardisierung zu sehen, der in den vergangenen Jahren auch die so genannten Qualitatsmedien erfasst hat. Der Sensationsjournalismus hat auf breiter Front zugenommen, konstatiert etwa der Spiegel23 (diese Ausbreitung geht jedoch zu Lasten der Boulevardzeitungen, deren Auflagen sich seit Jahren im Sinkflug befinden).

Als Reaktion auf den Verlust an Reputation und Vertrauen wurden in Deutschland, der Schweiz und in Osterreich Qualitatsinitiativen gestartet. So bemühen sich in der im Dezember 2000 gegrundeten österreichischen Initiative Journalisten, Kommunikationswissenschafter, Publizisten und andere Persönlichkeiten um die Sicherung und Verbesserung journalistischer Standards. Partner sind die Institute fir Kommunikationswissenschaft der Universitaten Wien und Salzburg, das Kuratorium fir Journalistenausbildung und die Austria Presse Agentur.

Als erster Verein mit dem Ziel, die Qualitat im Journalismus zu fOrdern, war im Marz 1999 in Luzern von 32 Medienschaffenden die Schweizer Initiative gegründet worden.24 Stolz verweist sie darauf, dass ihr Verein keiner Medieninstitution besonders zugehorig ist, das hat international einmalige Bedeutung".25 In Deutschland ist die Initiative breit angelegt: Trager sind unter anderem die Journalistenverbande, der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, die Bundeszentrale fir politische Bildung und auch der Presserat.26

Was also ist Qualitat im Journalismus? Mit einer einfachen Definition können (oder wollen) auch die Initiativen nicht antworten, doch hat der Schweizer Verein eine Charta herausgegeben - gleichsam als Leitfaden. Sie umfasst zwölf Punkte und bezieht sich gleich zu Beginn auf den Kodex der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten", das Pendant zu den Kodices von Osterreich und Deutschland. Als weitere Saulen, welche die Qualitat sichern helfen sollen, werden genannt: Redaktionsstatute, Aus- und Weiterbildung, individuelle Kompetenz, soziale Sicherheit, intensive Recherche, zuverlassige Quellen, Unabhangigkeit sowie interne und externe Kritik. Auch in Deutschland gibt es eine solche Charta, herausgegeben vom Deutschen Journalistenverband 2002 in Chemnitz27, welche dem Schweizer Modell inhaltlich sehr ähnlich ist.

Qualitat im Journalismus ist auch häufig Thema universitärer Forschung. So setzte sich im Jahr 2003 eine Arbeit von Thomas Winkler zum Ziel, einen umfassenden Katalog allgemeingultiger Qualitatskriterien fir Printprodukte zu erstellen und auf seine Praxistauglichkeit hin zu bewerten.28 Der in dieser Arbeit zusammengestellte Katalog könnte demnach als Aufstellung jener Zutaten dienen, die einen qualitativ hochwertigen journalistischen Text ausmachen. Diese Kriterien sind Informationsmenge, Relevanz, Richtigkeit, Transparenz, Sachlichkeit, Ausgewogenheit, Vielfalt, Verständlichkeit, Ethik und Verantwortung, Unterhaltung, Interaktivität und Orientierung.

Um die Vielzahl an Qualitatskriterien auf wenige Komponenten zu reduzieren, hat RuB-Mohl das magische Vieleck" mit den Bestandteilen Komplexitatsreduktion, Objektivität, Aktualität, Transparenz und Originalität aufgestellt. In seinem 1992 publizierten Aufsatz hatte er die These vertreten, dass sich journalistische Qualitat nicht messen lieBe.29 Diese Auffassung hat RuB-Mohl mittlerweile revidiert und er unterscheidet nun vier Verfahrensweisen der Qualitatsmessung.30

1. Direkte Messung von Qualitatskriterien. Im Rahmen von Inhaltsanalysen - geeignet fir Aktualität, Relevanz, Transparenz, Verständlichkeit und Interaktivität.
2. Publikumsgunst. Danach sei Qualitat das, was Leser, Hörer und Zuschauer fir Qualitat halten. Dazu gibt es Messinstrumente fir Quoten, Reichweiten und Einschaltziffern.
3. Expertenurteile. Qualitat ist demzufolge, was anerkannte und mit Autorität ausstaffierte Experten als Qualitat definieren. So liegen der Vergabe von Journalistenpreisen oder der Erteilung einer Ruge durch den Presserat professionelle QualitatsmaBstabe zugrunde.
4. Indirekte Indikatoren. Gemessen wird nicht der qualitative Output, sondern der Input, die Rahmenbedingungen, wie: Anzahl der Redakteure, Ausbildung, Redaktionsbudgets. Dem liegt die These zugrunde, dass das journalistische Produkt mit einem groBeren Input besser werde.

Womöglich, meint RuB-Mohl, sei es aber gar nicht nötig, Qualitat wissenschaftlich exakt zu bestimmen, um mehr Qualitat zu erreichen. Wichtiger sei ein kontinuierlicher öffentlicher Diskurs über den Journalismus, damit die Journalisten qualitatsbewusster arbeiten und das Publikum Qualitat einfordert. Als eine Säule dieser Qualitat werden übereinstimmend die Verhaltenskodizes fir die Presse bezeichnet. Gelten fir die Journalisten in Osterreich, der Schweiz und in Deutschland dieselben bzw. ähnliche Normen? Diese Frage versucht Punkt 3 zu beantworten.

3. Ethische Normen: Vergleich der Kodizes

3.1 Präambel

Die Pressekodices fir Osterreich, Deutschland und die Schweiz verfigen jeweils über eine Prãambel; allen drei gemeinsam ist darin der Verweis auf die Pressefreiheit bzw. die freie MeinungsauBerung. Die Vorworte weisen aber auch Unterschiede auf. Sie bestehen augenscheinlich bei der Betonung von Pflichten und ethischen Grundsätzen fir Journalisten.

So lautet ein Schlüsselsatz in der Prãambel der Publizistischen Grundsätze

(Pressekodex)" in Deutschland: Verleger, Herausgeber und Journalisten müssen sich bei ihrer Arbeit der Verantwortung gegenuber der Offentlichkeit und ihrer Verpflichtung fir das Ansehen der Presse bewusst sein. Sie nehmen ihre publizistische Aufgabe fair, nach bestem Wissen und Gewissen, unbeeinflusst von personlichen Interessen und sachfremden Beweggründen wahr."31

Noch starker fãllt die Schweizer Formulierung aus: Die Verantwortlichkeit der Journalistinnen und Journalisten gegenuber der Offentlichkeit hat den Vorrang vor jeder anderen, insbesondere vor ihrer Verantwortlichkeit gegenuber ihren Arbeitgebern und gegenuber staatlichen Organen."32

Die Verantwortung der Journalisten bei Wahrheitsfindung" und Korrektheit" wird auch in der Prãambel des österreichischen Ehrenkodex" genannt, mehr Gewicht liegt aber auf der

Pressefreiheit: Journalismus bedingt Freiheit und Verantwortung. Zeitungsherausgeber/innen, Verleger/innen, Hörfunk und Fernsehverantwortliche sowie Journalisten und Journalistinnen tragen in besonderer Weise Verantwortung fir die in einer Demokratie lebensnotwendige Freiheit der Massenmedien. Die redaktionellen Fihrungskräfte sind besonders gefordert: Sie haben fir die konsequente Einhaltung der Grundsätze fir die publizistische Arbeit in ihrem jeweiligen Wirkungsbereich zu sorgen."33

Die Wahrung der Pressefreiheit zählt zu den Kernpunkten eines jeden Journalistenkodex, doch sollen in dieser Arbeit iber die Selbstkontrolle der Zeitungen jene Grundsätze, die die Pflichten der Medienschaffenden behandeln, näher betrachtet werden: So sind diese Grundsätze bzw. Richtlinien im Lauf der Jahre und Jahrzehnte zahlenmäBig immer mehr geworden, sie sind inhaltlich umfangreicher und ausgefeilter. Die Kodices wurden mehrmals an die sich wandelnde Medienwelt, an veränderte journalistische Methoden und Verhaltensweisen angepasst. 1990 umfasste der bei Gamillscheg publizierte österreichische Ehrenkodex finf Grundsätze.34 Der heute giltige Kodex in der Fassung von 1999 hat neun Grundsätze, wobei jeder mehrfach unterteilt ist. In der Schweiz wurden Pflichten und Rechte getrennt voneinander aufgefihrt, fir die Pflichten gibt es elf Richtlinien, fir die Rechte sieben. Der fir diesen Vergleich herangezogene umfangreichste Kodex gilt fir die Journalisten in Deutschland, er umfasst 16 Ziffern" (Grundsätze), die in weiterer Folge noch unterteilt sind. Diese Fassung ist zugleich die jingste und gilt seit Jänner 200735.

3.2 Grundsätze

Im österreichischen Kodex werden mit Ausnahme des ersten Grundsatzes, der die Freiheit in Berichterstattung und Kommentar" regelt, in allen weiteren Grundsätzen Verhaltensnormen fir Journalisten bzw. Redaktionen formuliert. Prinzipien sind die Genauigkeit (Gewissenhaftigkeit und Korrektheit in Recherche und Wiedergabe", Richtigstellung bei falschen Darstellungen, Punkt 2), die Unterscheidbarkeit (Trennung von Kommentar und Bericht, Punkt 3), die Abwehr von Einflussnahmen von auBen (Interventionen, Zuwendungen, Geschenkannahme, Einladungen, Punkt 4), der Persönlichkeitsschutz (Wahrung der Rechte novellierten Pressekodex der Offentlichkeit vorgestellt. In die Uberarbeitung der Publizistischen Grundsätze sind Erkenntnisse aus der Arbeit der Beschwerdeausschisse, aktuelle Entwicklungen innerhalb der Presse sowie externer Sachverstand eingeflossen". Vgl. www.presserat.de (21.1.2008), Synopse Pressekodex. und Würde, keine Diffamierungen, Verunglimpfungen, Diskriminierung, Punkt 5), die Wahrung der Intimsphare (insbesondere von Kindern und Jugendlichen, Punkt 6), die lautere Materialbeschaffung (Punkt 7), die journalistische Redlichkeit in Spezialbereichen wie Motor und Reise (Punkt 8) sowie das öffentliche Interesse (sorgfaltige Abwägung vor der Veroffentlichung, Punkt 9).

Der österreichische Kodex ist umfangreicher und differenzierter im Vergleich zu jenem der Schweiz. So fehlt bei den Schweizer Richtlinien etwa die explizite Betonung des Trennungspostulats, auch redaktionelle Spezialbereiche werden ausgeklammert. Die österreichische Version verzichtet dagegen auf den Informantenschutz. Unter dem Strich ist aber bei beiden Regelwerken dieselbe Intention zu erkennen, nämlich das Streben nach Genauigkeit, Objektivität, fairer Recherche, die Wahrung der Persönlichkeitsrechte und die Abwehr von Einflussnahmen.

Auffãllig ist ein Unterschied in der Formulierung: Der Schweizer Kodex spricht die Journalisten direkt an und wirkt damit verbindlicher, ein Beispiel: Sie (die Journalisten, Anm.) respektieren die Menschenwürde und verzichten in ihrer Berichterstattung (...) auf diskriminierende Anspielungen (...)." In der österreichischen Fassung heiBt es: Jeder Mensch hat Anspruch auf Wahrung der Rechte und Würde der Person..."

Uber die Normen des Schweizer und des österreichischen Kodex hinaus beinhaltet das Regelwerk des Deutschen Presserates die Trennung von Werbung und Redaktion (Ziffer 7) sowie einen eigenen Passus zur Medizin-Berichterstattung (Ziffer 14). Der Deutsche Kodex geht wesentlich weiter in die Tiefe, denn die Grundsätze 1 bis 16 werden zu Richtlinien ausdifferenziert. So werden weitere Punkte wie Exklusivvertrage (mit Informationstragern), Wahlkampfveranstaltungen, die Veroffentlichung von Umfrageergebnissen, der Umgang mit Interviews, Leserbriefen bis hin zu Verbrecher-Memoiren geregelt. In dieser Form könnte der Deutsche Pressekodex als Vorbild fir die Printmedien in Osterreich wirken, deren ethische Normen sich noch auf dem Stand von 1999 befinden. Der österreichische Kodex verweist zudem in der Prãambel noch immer auf den Presserat, der sich Mitte 2002 aufgelost hat.

Darüber hinaus gibt es in Deutschland zusätzlich medienbetriebliche Ethik-Kodizes - zum Beispiel formulierte der Axel-Springer-Verlag fir die Journalisten seiner Blätter eigene Leitlinien, die den Pressekodex konkretisieren sollen. Von Baum wird dies aber als ethischer Wildwuchs" und Untergrabung des allgemeingultigen Anspruches der publizistischen Grundsätze kritisiert.36

[...]


1 Pressemitteilung von GfK Austria am 8. 8. 2007: 37 Prozent der Osterreicher bringen den Journalisten Vertrauen entgegen, 60 Prozent aber misstrauen ihnen. Einen noch schlechteren Wert haben nur Politiker, lautet das Ergebnis einer Studie in 23 Ländern.

2 Bei der Schweiz musste dieses Kapitel mangels einschlagiger Untersuchungen, Literatur und Daten entfallen.

3 http://lexikon.meyers.de/meyers/Ethik (21.1.2008)

4 Boventer, Hermann. Ethik des Journalismus. Konstanz, 1984. S. 13

5 Baum, Achim. Pressefreiheit durch Selbstkontrolle. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 38/2006.

6 Bernthaler, Peter. Entstehung des Osterreichischen Presserates sowie Organisationsformen von 1961 bis 1999. Diplomarbeit an der Universität Wien, 2001. S. 4

7 Die Grundlagen aus der Sicht verschiedener Disziplinen: Holderegger, Aldrian (Hg.). Kommunikations- und Medienethik. Interdisziplinare Perspektiven. Freiburg i. Breisgau, 1999.

8 Funiok, Rudiger. Medienethik: Trotz Stolpersteinen ist der Wertediskurs über Medien unverzichtbar. In: Karmasin, Matthias (Hg.) Medien und Ethik. Stuttgart, 2002. S. 37-58. S. 38ff.

9 Leschke, Rainer. Einfihrung in die Medienethik. Mtinchen, 2001. S. 109f.

10 Pohla, Anika. Medienethik. Eine kritische Orientierung. Frankfurt a. Main, 2006. S. 191ff. Vgl. auch Leschke, Medienethik. S. 160ff.

11 Pohla, S. 186

12 Deutscher Presserat, Institut zur Forderung publizistischen Nachwuchses (Hg.). Ethik im Redaktionsalltag. Konstanz, 2005.

13 Vgl. Gottwald, Franzisca/ Kaltenbrunner, Andy/ Karmasin, Matthias. Medienselbstregulierung zwischen Okonomie und Ethik. Erfolgsfaktoren fr ein österreichisches Modell. Wien, 2006. S. 99ff.

14 Karmasin, Matthias/ Winter, Carsten. Medienethik vor der Herausforderung der globalen Kommerzialisierung von Medienkultur: Probleme und Perspektiven. In: Karmasin, Medien und Ethik. S. 9-36. S. 22ff.

15 Siehe auch im Anhang dieser Arbeit.

16 Nach Stapf, Ingrid. Medien-Selbstkontrolle. Ethik und Institutionalisierung. Konstanz, 2006. S. 225

17 Leschke, Rainer. Programmatische Unauffalligkeit und symbolische Aufregung. Zur Logik medialer Selbstkontrolle. S. 2. www.rainerleschke.de (31.1.2008)

18 Gottwald/ Kaltenbrunner/ Karmasin. S. 31

19 Donges, Patrick/ Kunzler, Matthias/ Puppis, Manuel et.al. Selbstregulierung und Selbstorganisation. Unveröffentlichter Schlussbericht eines Forschungsprojektes der Universität Zurich zuhanden des Bundesamtes fr Kommunikation. Zurich, 2004. S. 9f.

20 Gottwald/ Kaltenbrunner/ Karmasin. S. 31f.

21 Washietl, Engelbert. Qualitatsdebatte in Osterreich. www.iq-journalismus.at (26.1.2008)

22 Ru13-Mohl, Stephan/ Held, Barbara. Qualitatsmanagement als Mittel der Erfolgssicherung. In: Fasel, Christoph (Hg.). Qualitat und Erfolg im Journalismus. Konstanz, 2005. S. 49-64. An Beispielen wie Spiegel, Wall Street Journal oder New York Times lasse sich zeigen, dass sich hohe publizistische Qualitat wirtschaftlich rechnet.

23 Spiegel Nr. 6/2008. S. 72ff. Die These lautet: Im Boulevardjournalismus haben Boulevardzeitungen wie Bild, Abendzeitung u. a. starke Konkurrenz von Premiumtiteln wie Zeit, Süddeutsche Zeitung oder Spiegel bzw. auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bekommen.

24 Vgl. www.quajou.ch (26.1.2008)

25 Ebd.

26 Vgl. www.initiative-qualitaet.de (26.1.2008)

27 Vgl. www.djv.de (26.1.2008)

28 Zitiert nach: Fabris, Hans Heinz (Hg.) Bericht zur Lage des Journalismus in Osterreich. Ein Qualitäts-Monitoring. Erhebungsjahre 2002/2003. Institut fr Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. S. 77ff.

29 Ru13-Mohl, Stephan. Am eigenen Schopfe. Qualitatssicherung im Journalismus - Grundfragen, Ansätze, Naherungsversuche. In: Publizistik 1/1992. S. 83-96

30 Rui3-Mohl/ Held. Qualitätsmanagement.

31 Deutscher Presserat (Hg.). Publizistische Grundsätze (Pressekodex). Richtlinien fr die publizistische Arbeit nach den Richtlinien des Deutschen Presserates. Fassung vom 13. September 2006. www.presserat.de (21.1.2008). Gesamter Text im Anhang.

32 Erklarung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten. Fassung vom 21. Dezember 1999. www.presserat.ch (21.1.2008). Gesamter Text im Anhang.

33 Grundsätze fir die publizistische Arbeit (Ehrenkodex fir die österreichische Presse). Fassung vom 21. 1. 1999. www.leseranwaltschaft.at (21.1.2008). Gesamter Text im Anhang.

34 Gamillscheg, Felix. Der österreichische Presserat 1979-1989. Wien, 1990. S. 111f.

35 Im Rahmen der Feier seines 50-jährigen Jubiläums hat der Presserat am 20. 11. 2006 in Berlin den

36 Baum, wie Anm. 5. Vgl. auch Ru13-Mohl, Stephan. Wie wirksam sind medienbetriebliche Ethik-Kodices? Organisationsethik und Medienmanagement. In: Presse 2006. S. 138-161.

Details

Seiten
45
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640351466
ISBN (Buch)
9783668262249
Dateigröße
843 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v127757
Institution / Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung – Department Politische Kommunikation
Note
Sehr gut
Schlagworte
Presserat Leseranwalt Selbstkontrolle Printmedien Vergleich Einrichtungen Deutschland Schweiz Sehr

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Titel: Presserat und Leseranwalt