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Versteinerte Macht: Der Neubau des Petersdoms im langen 16. Jahrhundert

Dargestellt anhand der Baugeschichte Neu Sankt Peters, daran beteiligten universal begabten Künstlern und einem kontextbezogenen Genie-Begriff

Hausarbeit 2009 20 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Neubau St. Peter
1.1 Die Baugeschichte von 1506-1626: von Julius II. (1503-13) bis Urban VIII. (1623-441
1.2 Die Innenausstattung des Petersdoms: Berninis pragender Einfluss

2. Michelangelo und Raffael
2.1 Konkurrenz und Auftraggeber
2.2 Raffaels Stanzen
2.3 Michelangelo und das Drama um das Grabmal Julius II.

3. Der Geniebegriff
3.1 Sprachliche Wurzeln und Bedeutungen des Geniebegriffs
3.2 Der Wandel des kiinstlerischen Schaffensbegriffs in der Renaissance
3.3 Vom Genie-Kult des 19. Jahrhunderts zum heutigen Genie-Begriff.

4. Schlussbetrachtung

5. Literaturverzeichnis

6. Erklarung

Einleitung

Die Hausarbeit betrachtet die Baugeschichte Neu Sankt Peters von 1506 bis zur Gestaltung des Petersplatzes im 17. Jahrhundert. Ein Monument der Macht ist Sankt Peter nicht nur durch die AusmaBe seiner Formen, sondern auch durch die unsicht- baren, chaotischen Entscheidungsprozesse, die zu seiner heutigen Gestalt fuhrten[1]. Die Architektur Neu Sankt Peters ist im Renaissancestil. die Innenraume sind Barock gestaltet. Der Innenausbau fand zu Berninis Zeit statt und wurde maBgeblich durch ihn gepragt. Heute ist Neu Sankt Peter ein Gesamtkunstwerk, das neben seiner reinen Funktion als Gebaude mit Symbolfunktionen iiberfrachtet ist. Das Gebaude dient als Gotteshaus der “Er-innerung, d.h. Ver-innerlichung, Ins-Innere-Zurtickrufen, sich zu Bewusstsein bringen"[2]. Gleichzeitig verwendeten die Architekten eine Art kunoni- sierten Grundriss, d. h. die Kreuzform wurde bei jedem Entwurf variiert.

Unter dem Aspekt der Machtentfaltung der jeweiligen Papste werden Michel­angelos und Raffaels Tatigkeiten als Architekten und Kiinstler im Vatikan betrachtet. vornehmlich im Hinblick auf das Pontifikat Julius II.Michelangelo wird als Architekt fur Neu Sankt Peter und als Bildhauer fur das Grabmal Julius II dargestellt. Der Blick auf Raffael zeigt, dass dessen Rolle als Architekt fur Neu Sankt Peter sich auf einen nicht ausgefiihrten Entwurf beschrankt, den er auf Wunsch Papst Leo X. fertigte. Seine Fresken im Vatikanspalast, die Stanzen, hatten groBen Einfluss auf nachfol- gende Kiinstlergenerationen. Michelangelo und Raffael haben durch Hire Werke fast ort- und zeitgleich Weltruhm erlangt und galten schon zu Lebzeiten als Genies.

Ein verallgemeinernder Geniebegriff ist dennoch nicht haltbar, da dieser Begriff zeit- und kontextabhangig ist. Im 15./16. Jahrhundert war die Auftragsvergabe fur Kunstwerke oder Bauvorhaben immer an das jeweilige Pontifikat und die Vorlieben des Papstes gekniipft. Kunstwerke waren politisch motiviert. Ein neuer Papst konnte sich nur vom Vorganger absetzen indem er prachtigere Werke schuf und auf andere Kiinstler zuriickgriff. Anhand einer Definition des Geniebegriffs soli gezeigt werden, dass die Verwendung und Bedeutung dieses Begriffs, Wandlungen unterworfen ist, die im Zeitgeschmack und in den politischen Bedingungen zu suchen sind. Aber es sind diese jeweiligen politischen Bedingungen. die die Entstehung und Forderung eines Genies erst ermoglichen.

1. Neubau Sankt Peter

1.1 Die Baugeschichte von 1506-1626: von Julius II.(1503-13) bis Urban VIH.d 623-44)

In der Zeit von 1505 bis 1626 waren 12 Papste wirkliche Bauherren (19 mal wechselte das Pontifikat), denen mehr als 10 Ktinstler, die als Bauleiter die Arbeiten am Neubau von Sankt Peter leiteten, zuarbeiteten. Diese Star-Architekten mussten ihre Plane und Ideen den Vorgaben ihrer geistlichen Auftraggeber anpassen, und mit Geldmangel und Statikproblemen zurechtkommen. Die Bauzeit des neuen Petersdoms betrug 120 Jahre von der Grundsteinlegung unter Julius II. am 18. April 1506 bis zur Schlussweihe unter Urban VIII. am 18. November 1626.

Schon Papst Nikolaus V.( 1447-55), der als Bauherr, Kunstmazen und Forderer der humanistischen Bewegung grofies leistete, wollte die baufallig gewordene, konstant- nische Basilika aus dem 4. Jahrhundert ersetzen’[3]. 1450 begann man mit dem Neubau eines neuen Westchores, in dem bereits die spateren Positionen der Vierungspfeiler festgelegt wurden[4]. Bramante war der Architekt. Nikolaus wollte mit diesem Bau Pilger und Glaubige missionieren, durch „gleichsam von Gott geschaffene Bauten“, ein kalkulierter Einsatz des Mediums Architektur zur Massenbeeinflussung[5] Dabei war die Peterskirche, wie alle tibrigen Martyrerbasiliken, uberdachter Bestattungs- und Erinnerungsort und diente in erster Linie dem Gedenken der Verstorbenen und des Martyrerapostels Petrus, den man sich als Gottes Fursprecher in der Kirche prasent dachte[6].

Julius II. plante anfangs nur eine Erweiterung, da aber Alt Sankt Peter an vielen Stellen einsturzgefahrdet war, beschloss man 1505 einen Neubau[7]. Alt Sankt Peter hatte zudem keinen Platz fur sein Grabmal geboten, mit dem er 1505 Michelangelo beauftragt hatte. Julius II. hatte sein Grab direkt liber dem Petrusgrab und unter der neuen Kuppel geplant. Die Grundsteinlegung 1506 erfolgte unterhalb des spateren Veronikapfeilers durch Julius II hochstpersonlich. Gegner sprachen von einem Prestigeprojekt, zur wirkungsvollen Unterbringung seines Grabmals. Von Donato Bramante, der bis zu seinem Tod 1514 Bauleiter war, stammt der erste Entwurf fur Neu Sankt Peter. Aus einem Architekturwettbewerb,u.a. mit Giuliano da Sangallo, ging er als Sieger hervor. Er konzipierte einen Zentralbau, ein griechisches Kreuz, mit einer Hauptkuppel[8], vier Nebenkuppeln und zwei Ttirmen.1505 erfolgte der Abriss der konstantinischen Basilika, ohne Rettung antiker Mosaiken oder Dekorationen aus dem Mittelalter[9]. Bis 1514 wurden ziigig Bauteile im Bereich der Vierung fertig gestellt, die das Gebaude in seiner iiberdimensionierten GroBe festlegten, was fur spatere Baumeister zu unhintergehbaren Tatsachen wurde[10]. Julius II. rief 1513 aus Geldmangel den „Peterspfennig“ ins Leben, um sein Bauprojekt zu finanzieren. Er schreckte aber vor einem Totalabriss und kleinerem Neubau zuriick.

Alle nachfolgenden papstlichen Bauherren behielten ebenfalls die uberdimensio- nierten Plane bei und forderten von den Bauleitem nur Umgestaltungen an unfertigen Stellen. Das Alter und der Gesundheitszustand der Papste waren Griinde dafur, dazu kam das Prestigedenken der Papste und der Machtanspruch der Kirche, der in diesem Bau manifestiert werden sollte, da die politische Bedeutung der Papste zusehens schwand[11]. Fursten befreiten sich immer mehr aus der Obhut der Kirche um allein Wirtschaftsstrukturen zu kontrollieren, und iiber diese die Kirche. Sie versuchten zudem auch die ehemals kirchlichen Funktionen im politischen und sozialen zu liber- nehmen[12].

1514 wurde Raffael, der bis dahin die Stanzen freskiert hatte[13]. Bauleiter unter Leo X.( 1513-21). Dieser befahl eine Plananderung in ein lateinisches Kreuz, die nicht umgesetzt wurde[14]. In der Zeit von 1515-46 ging es auf der Baustelle schleppend voran. Die Entwiirfe dieser Zeit wechselten wiederholt zwischen Zentral- und Lang- bau. Der Sacco di Roma 1527 unterbrach die Bauarbeiten[15] komplett, der Bau stockte fast 20 Jahre. Antonio da Sangallo der Jiingere, der 1534 von Paul 111.(1534-1549) mit der Bauleitung beauftragt wurde, gestaltete schlieBlich einen Vorschlag zwischen Basilika und Zentralbau, der nur als begehbares Holz-Miniaturmodell Geschichte machte[16].

1546 berief Paul III. den greisen, 72 jahrigen Michelangelo Buonarroti zum Bau­meister[17], der in mehreren Modellen eine Rippenkuppel[18] entwarf. Er kehrte nicht nur ius Kostengrtinden zum Zentralbau zuriick, sondern auch. weil sich somit groBere Moglichkeiten ergaben, „den Sieg des Papsttums iiber die vielfaltigen Widersacher“ dazustellen[19] und iiberarbeitete dazu Bramantes und A. da Sangallos Plane, so dass die Sixtinische Kapelle dem Neubau nicht weichen musste. In Michelangelos Entwurf pragten die Apsiden die Gesamtwirkung[20]. Der Greis wollte den Bestechlichkeiten auf der Baustelle Herr werden. indem er die Anhanger Sangallos entlieB[21], hatte damit jedoch wenig Erfolg und schuf sich machtige Feinde. Er stellte auch deswegen immer wieder heraus. dass er unentgeltlich. d. h. allein fur sein Seelenheil, als Gottesdienst, am neuen Dom arbeitete. Dieses muss nach heutigem Forschungsstand bezweifelt werden, da Rechnungen vorliegen aus denen hervorgeht, dass Michelangelo vom Papst bezahlt wurde. Er wohnte dennoch wie ein armer Handwerker in einer bescheidenen Behausung am Corvi, dem Rabenplatz, in der Nahe der Kaiserforen und ritt jeden Morgen auf einem Esel zum Vatikan[22]. Die Richtung, die Michelangelo in 18 Jahren vorgab, wurde fur spatere Architekten weisend, da er wie Bramante unveranderbare Tatsachen schuf. 1564 vollendete Baldassare Borozzi (gen. Vignola) das Querhaus und den 42m durchmessenden Kuppeltambour. 1590[23] stellte Giacomo della Porta die Kuppel, mit kleinerer Laterne und hoher als von Michelangelo geplant, fertig. Wahrend des Pontifikats von Sixtus V. Peretti (1585-90) ging es so schnell wie noch nie auf der Baustelle voran[24], da nun iiber Spanien Geld nach Rom kam. Ziel Sixtus V. war es, den Bau zu vollenden. Es gelang ihm, als Hohepunkt seiner Bautatigkeit, die Kuppel iiber dem Petrusgrab zu schlieBen, die nun als Inschrift seinen Namen tragt[25].

1605 wurden die letzten Bauteile von Alt Sankt Peter abgerissen. Im Zuge der Reformen des Konzils von Trient[26] setzte sich erneut das lateinische Kreuz durch. Papst Paul V. Borghese (1605-21) anderte „aus liturgischen Griinden“ den Grundriss in ein Langhaus, um fur die Gemeinde mehr Raum zu schaffen[27]. Er lieB Carlo Mademo Michelangelos Plane abandern und diesen von 1607-17 den neuen Vor- dertrakt mit einer barocken Fassade gestalten und den Innenraum entwerfen.

Der Petersdom ist in seiner monumentalen Architektur versteinerte Legitimierung der Papste und der Vormachtstellung der Kirche, was u. a. die Inschrift aus dem Matthausevangelium, im Kuppeltambour belegt[28]. Die historische Kontinuitat des Baus steht fur die katholische Kirche: Wahrheit, Tradition und Zuverlassigkeit. Treibende Krafte waren der jeweilige Personenkult der Papste, gepaart mit einem kraftvollen, positiven Aussendarstellungswunsch der Kirche und des Papsttums zur Zeit der katholischen Reformen. Rom sollte dem Anspruch auf geistliche Weltherr- schaft entsprechen und reprasentativ sein. Pilger und Touristen sollten beeindruckt werden, auch protestantische „Bildungsreisende‘‘[29]. Als Bauprojekt der frtihen Neu- zeit war Neu Sankt Peter folgenreich. Die nordlichen Lander waren erbost iiber die Finanzierung[30], die hauptsachlich durch Gelder aus dem Ablasshandel erfolgte[31]. Aus der Finanzierungsdiskussion entstand die Forderung nach Reformation, wobei Neu Sankt Peter einer der Ausloser der Refor-mation unter Martin Luther war. Die Refor- matoren machten Neu Sankt Peter zum Symbol der AnmaBung des Papsttums und erreichten durch ihren Protest, der in Zahlungsverweigerung bestand, nicht nur einen schleppenden Baufortschitt, sondern auch eine Aufspaltung der Kirche.

Bis 1990 war Neu Sankt Peter die groBte Kirche der Welt’[32]. Der Petersdom ist sehr komplex und heute noch imposant durch seine Dimensionen[33].

1.2 Die Innenausstattung des Petersdoms: Berninis pragender Einfluss

Nach Julius \\. faux-pas, haben seine Nachfolger darauf geachtet im Neubau alles aus dem Altbau zu erhalten, was moglich war. Reliquien kamen in neue Altare, Papstgraber wurden umgebettet. Im Neubau des Petersdoms wurde die Ausstattung des Altbaus gestalterisch aufgegriffen und modern und gewagt variiert. Der Apostel Petrus ist das Leitmotiv im Dom, Motive der Schliisselubergabe finden sich haufig. Dieses Bildthema grtindet sich auf die VerheiBung der Schlussel des Himmelreichs. Damit ist die sakramentale Macht des „Bindens und Losens“ gemeint, aus der die mittelalterlichen Papste das Ausschlussrecht Schuldiger aus der Glaubensgemein- schaft ableiteten[34]. Gleichzeitig handelt es sich bei diesem Thema um eine bildliche Ausformulierung des Missionsauftrags der katholischen Kirche. Das Petrusgrab[35] steht im Mittelpunkt der Basilika. Dariiber wurde 1624 Gianlorenzo Berninis gewalt- tiger neuer bronzener Altarbaldachin[36], mit aufgesetztem Kreuz auf vier ca.29 Meter hohen, gewundenen Saulen, mit Hilfe von Francesco Borromini errichtet[37]. Bernini gestaltete diesen nach Vorbild des alten Baldachins.

Papst Urban VIII. Barberini[38] lieB als Gonner und Mazen Berninis (1598-1680), Bernini die Innenausstattung maBgeblich gestalten, da ihm diese wichtiger war, als die Fertigstellung der Fassadenttirme. Berninis Glockenturm verursachte Risse in der Fassade und musste abgerissen werden, was fur Bernini einen Karriereknick bedeu- tete. Spater, unter Alexander VII. Chigi (1665-67), wurde Bernini wieder eingesetzt und schuf die Kathedra und Gloria fur die Apsis, die Kollonaden und den Peters- platz[39]. Dieser ovale Platz[40] geht an der Domfassade in ein Trapez liber, wodurch Madernos Fassade schmaler wirkt und Michelangelos Kuppel betont wird. In der „gefuhlten“ Mitte des Platzes steht ein agyptischer Obelisk[41] aus dem Circus des Caligula[42] und Nero[43], in dem Petrus hingerichtet worden sein soil. Sixtus V. lieB den Obelisken[44] 1586 an heutiger Position aufstellen[45]. Berninis Kollonaden [46] 1 sind symmetrisch zu zwei Brennpunkten nahe des Obelisken und sollen symbolisch die Pilger umarmen. Bernini entwarf auBerdem die Scala Regia, das Ciborium sowie die Grabmaler Urbans VIII. und Alexanders VII. deren „skulpturale Elemente zusammen ein dialektisches Spiel von reprasentativem Ewigkeitsanspruch und zufalligem Moment darstellen.“[47] Dem Einfluss Berninis konnte sich kein spater in der Peters- kirche tatiger Kunstler entziehen, er gait zu seiner Zeit in Rom als erster Kiinstler am Platz, der keine Konkurrenz duldete und diese aus dem Weg zu schaffen verstand.

[...]


[1] Bredekamp 2000, S. 122.

[2] Assmann 2007, S. 158 fT.

[3] Roser 2005,

[4] Bering 2003, S.23

[5] Bering 2003,

[6] Bauer 2006, S 634

[7] Fuhrmann 2005,

[8] von der GroBe des Pantheons: 42m im Durchmesser

[9] Bramante brachte dies die boshafte Bezeichnung "Ruinantc" ein. Im 1517 verOffentlichten Traktat gcgen den 1514 Verstorbenen heiBt es, er hatte „ganz Rom zerstOrt, wenn man ihn gelassen hatte“, der anonyme Verfasscr erhob darin Vorwllrfe wegen der Vernichtung der traditionsreichen, mehr als tausendjahrigen konstantinischen Basilika.

[10] Vgl. Bredekamp 2000

[11] Reinhard 2006,

[12] Joas 2008, darin: S.63 -82: Prodi, Paolo: Konfessionalisierungsforschung im internationalen (Context,

[13] wahrend Michelangelo zeitgleich die Oecken der Sixtinischen Kapelle gestaltete

[14] Orte im Petersdom, die Raflaels Tatigkeit als Baumeister belegen: AuBenstruktur stldl Querarm, Capella de Re di Francia.

[15] Papst Clemens VII waren unter seinem Pontifikat im wahrsten Sinne des Wortes die Hande gebunden

[16] Das Modell hatte so viel Geld verschlungen wie ein richtiger kirchenbau

[17] Giuliano da Sangallo wurde von Paul HI. 1546 zum Baumeister berufen, starb aber im Herbst des gleichen Jahres.

[18] Inspiriert Brunelleschis Florentiner Domkuppel entwarf Michelangelo eine halbkugelfbrmige, zweischalige Kuppcl. auf einem zylindrischen Tambour.

[19] Bering 2003, S 58

[20] Ein typisch michelangeleske Gestaltungsmerkmal: an den AuBenmauern Kolossalpilaster, die sich Uber alle Geschosse erstrecken,

[21] Michelangelo entlieB leitendc Architekten und Zulieferer und wollte damit das Beziehungsgetlecht zwischen Zulieferem und Beschaftigten von St Peter autlOsen Die Bestechungsversuche der Zulieferer an die Kontrolleure gingen aber vveiter

[22] Karstcn, Rcinhard 2008, CDI, Titcl 4. min 00:10 - 00:20; min 26 17fT

[23] Vgl.: Gatz 2003, S. 106; Vgl.: Reinhard 2006

[24] Tag und Nacht waren nun ca. 800 Arbeiter beschaftigt

[25] Es fchlte nur noch der Vorderteil des Domes nach Michelangelos Planen

[26] Vgl.: Gatz, 2003, S.29

[27] Giedion, 1984, S.53

[28] "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und dir gebe ich die SchlOssel zum Himmelreich.”

[29] Reinhard 2006, S 315

[30] neben dem Pcterspfennig durch den Vcrkauf von Ablassen, in Deutschland u.a. durch DominikanermOnch Johannes Tetzel.

[31] Die ganze Christenhcit sollte durch Geldspenden zur Errichtung von Neu Sankt Peter beitragen.

[32] 1990 wurde die nach ihrem Vorbild gebaute, grOBere Note-Dame de la Paix de Yamoussoukro in Cote d’Ivoire eingeweiht

[33] Vgl.: Gatz 2003, S. 115f

[34] Vgl.: Bauer 2006, S. 63If.

[35] Vgl.: Fuhrmann 2005, S. 47 - 48

[36] „Quod non fecerunl barbari, nunc fecerunt Barberini" Seit dem 17. Jh. geht das Gertlcht, Bernini, habe filr den Baldachin die Bronze vom Pantheon benutzt. Urban hat das Pantheon seiner antiken Metallverkleidung beraubt, urn Kanonen daraus zu gieBen, was zum Aufschrei in der Bevblkerung gefilhrt hat. Urban VIII. lieB das GerOcht verbreiten, die Bronze sei fur den neuen Baldachin. Die Fabbrica-Dokumente belegen das die Pantheonbronze zur Herstellung von Kanonen. verwendet wurde.

[37] Vgl. Karsten 2007, 68 ff.

[38] Vgl : Haskell 1996 S. 56 IT.

[39] Fischer 2007, S.9

[40] Auf beiden Seiten befindet sich ein je 14 m hoher Brunnen. Der rechte wurde 1613 von Carlo Mademo, der linke 1677 von Carlo Fontana gestaltet.

[41] Im FuB soli sich Caesars Asche, in der Spitze ein Teil des Kreuzcs Jesu befmden, Der original agyptischc Obelisk wiegt ca. 322 t und steht auf einem Fundament mit vier BronzelOwen.

[42] Vgl.: Coarelli 2000, S. 342 f.

[43] Vgl.: Fuhrmann 2005,

[44] vgl. Giedion 1982 S. 108: die Aufrichtung des Obelisken auf dem Petersplatz durch Domenico Fontana war eine technische Meisterleistung seiner Zeit, er nutzte Flaschenzllge

[45] Fuhrmann 2005,

[46] Oberhalb der 284 in 71 Viererreihen angeordneten Saulen sind 140 Heiligenstatuen, die von 1667-69 unter Alexander VII und Clemens IX. gestaltet wurden.

[47] Bredekamp, Reinhard 2004,

Details

Seiten
20
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640335596
Dateigröße
7.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v127139
Institution / Hochschule
FernUniversität Hagen – Historisches Institut
Note
2,3
Schlagworte
Versteinerte Macht Neubau Petersdoms Jahrhundert Dargestellt Baugeschichte Sankt Peters Künstlern Genie-Begriff

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