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Lebendige Wirklichkeit und Polemik als strategische Methoden der Leserlenkung in den Reformationsdialogen des Hans Sachs

Hausarbeit (Hauptseminar) 2007 27 Seiten

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe

Gliederung

I. Einleitung

II. Sachs und die Reformation

III. Der Prosadialog

IV. Bedeutungselemente der Dialoge I: Lebendige Wirklichkeit
1. Argumentationsinhalte
2. Figurengestaltung
3. Sprache
4. Motivierung

V. Bedeutungselemente der Dialoge II: Polemik, Ethopoiie und die soziale Dimension
1. Erster Dialog
2. Zweiter Dialog
3. Dritter Dialog
4. Vierter Dialog

VI. Intendierte Wirkung

VII. Fazit

VIII Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Hans Sachs gilt heute gemeinhin als der facettenreichste und weitaus produktivste deutsche Dichter des 16. Jahrhunderts. Im Zuge seines Schaffens brachte er nicht weniger als 6170 (vgl. Füssel, 8) literarische Produkte hervor, die den vielfältigsten Gattungen zugehörten: Meisterlieder, Spruchgedichte, Schwänke, Fastnachtsspiele, Komödien und Tragödien. Davon ausgehend nimmt sich die Anzahl seiner sogenannten Prosadialoge, d.h. nicht in Versen verfassten Dialoge, recht gering aus. Wie Sachs in seiner „summa all meiner gedicht“ angibt, habe er „artlicher dialogos siben [...] ungereimet in der pros / ganz deutlich, frei on alle glos“ (zitiert nach Wernicke, 1) geschrieben. Dazu zählen auch die vier im Dienste der Reformation stehenden Dialoge aus dem Jahre 1524: Zu ihnen gehören erstens die „Disputation zwischen einem Chorherren und Schuchmacher darinn das wort gottes / vnd ein recht Christlich wesen verfochten würdt“, zweitens „Eyn gesprech von den Scheinwercken der Gaystlichen / vnd jren gelübdten / damit sy zuouerlesterung des bluots Christi vermaynen selig zue werden“, drittens „Ein Dialogus / des inhalt / ein argumennt der Roemischen / wider das Christlich heüflein / den Geytz / auch ander offenlich laster etc. beteffend“ und viertens „Ain gesprech eins Evangelischen Christen / mit einem Lutherischen / darinn der ergerlich wandel etzlicher / die sich Lutherisch nennen / angezaigt / vnd bruderlich gestrafft wirdt“.

Die literarische Kunstform des Wechselspiels von Rede und Gegenrede beginnt in der Antike mit den sokratischen Dialogen Platons. Im Humanismus verhelfen ihr Erasmus von Rotterdam und Ulrich Hutten, anknüpfend sowohl an Ciceros peripatetische als auch Lukians satirische Dialoge, zu neuer Blüte. Im Kontext der Reformation entstanden schließlich durch die Anregung des „Gesprächbüchlins“ Huttens massenhaft Streitschriften in Gesprächsform. Einige von ihnen heben sich nicht nur durch ihren prosaischen Charakter von ihren Vorgängern ab, sondern auch dadurch, dass an ihrer Produktion erstmals nicht nur Gelehrte beteiligt waren. Dieser Gruppe war auch Hans Sachs angehörig, dessen eigentliches Metier nicht das Dichten, sondern das Schuhmacherhandwerk war.

Doch auch wenn man Sachs aufgrund seiner Ständeangehörigkeit nicht der humanistischen Bildungselite zurechnen kann und aus seinem Oeuvre hervorgeht, dass die neuen humanistischen Ideen ihm insgesamt in ihrer Komplexität unzugänglich

blieben, bezog er aus den ihn erreichenden humanistischen Einflüssen entscheidende Impulse zur literarischen Produktivität - und so wird Sachs nach Müller zum „einzige[n] nicht humanistisch gebildete[n] Autor[...] der Reformationspublizistik“ (Müller 1985, 36).

Seine Stoffe schöpfte er teils aus biblischen und teils aus weltlichen Quellen, wobei in bezug auf letztere ein Changieren zwischen mythologischen, historischen und zeitgenössischen festgestellt werden kann. Aus diesem Material verarbeitete er lediglich das, was mit seiner beschränkten, auf dem bürgerlichen Wertbewusstsein von Moralität und Normalität beruhenden, Sichtweise konform ging. Füssel spricht in Bezug auf Sachs’ Werke von einer stets mitschwingenden „moralische[n] oder pädagogische[n] Nutzanwendung“ (Füssel, 8).

II. Sachs und die Reformation

Um eine ausreichende Interpretation der vier Dialoge gewährleisten zu können, wird sich der Blick auf das zeitgenössische Gesellschaftsbild als fruchtbar erweisen. Zu den aus heutiger Sicht zentralen geistigen Strömungen und Tendenzen, die auf das heilige römische Reich deutscher Nation des 16. Jahrhunderts wirkten, gehört neben der künstlerischen Rückorientierung zum antiken Ideal sowie die humanistischen Gelehrten-, Bildungs- und Kommunikationskultur die Reformation. Diese war Effekt einer genauen philologischen Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift, auf deren Grundlage neue Auslegungsmöglichkeiten der Bibeltexte offenbart werden sollten. In diesem Zusammenhang steht eines der dringlichsten Anliegen der Reformatoren: Der Bib]eltext sollte durch die Übersetzung in die Volkssprache jedermann zugänglich gemacht werden, woraus ein neues Selbstverständnis der christlichen Laien in ihrem Verhältnis zu Gott erwachsen sollte. Die so entstandene Idee vom Laienpriestertum, die besagt, dass man nicht der kirchlichen Institution bedürfe, um ein wahrer Christ zu sein, transportiert auch die anderen Ideen der reformatorisch Gesinnten: Im Angriff auf den kirchlichen Autoritätsanspruch, der sich nicht nur auf das Bibelauslegungs- und Vermittlungsmonopol beschränkte, sondern sich auch auf ungerechtfertigte politisch-weltliche Angelegenheiten ausgeweitet hatte, schwingt Kritik an der weit verbreiteten Unmoral der römisch-katholischen Kirche mit. Diese nahm die bewusste ideologische Verblendung der Laien, was Glaubenssachverhalte anging, in Kauf, um daraus Profit schlagen zu können. Mit der Lehre eines verinnerlichten Christentums, das unabhängig ist von der Befolgung äußerer Bräuche wie Ablasshandel, Heiligenkult oder „Werkheiligkeit“, die deswegen nicht gerechtfertigt seien, da sie von Menschen erdacht waren, wollten die Protestanten die gegnerische Seite entlarven. Zum unumstößlichen Beweismittel für die Richtigkeit ihrer Argumentation erklärten sie die Heilige Schrift selbst, da selbige seit Luther als Medium absoluter Wahrheitsfindung galt. Allerdings genügt es nicht, das auslösende Moment reformatorischen Gedankengutes in der möglichst intensiven Beschäftigung mit der Bibel zu sehen, da die Reformation gewissermaßen eine Reaktion auf schon in der Gesellschaft vorhandene Bedürfnisse und Bewusstseinsformen vorstellte. Genaugenommen muss sie als „kaum entwirrbare Verquickung von sozialen, wirtschaftlichen, nationalen und religiösen Motiven“ (Könneker 1975, 11) definiert werden.

Nürnberg, die Heimatstadt des Hans Sachs, spielte eine führende Rolle bei den religionspolitischen Auseinandersetzungen und zwar in dem Maße, dass die Stadt „auch den kleinen Mann zur Stellungnahme“ (Könneker 1971, 3) herausforderte. Dies mag daran gelegen haben, dass Nürnberg derzeit eine zentral gelegene blühende Handelsstadt war, die darüber hinaus schon vorreformatorische Einschränkungen des kirchlichen Macht- und Funktionsgefüges vorgenommen hatte (vgl. etwa Müller 1978, 21-22), was das Wachstum an kirchenkritischem Potential begünstigt haben mochte.

Könneker sieht Sachs’ persönliche Motivation zum öffentlichen Bekenntnis zu den Protestanten in der „zwar im Religiösen verankerten, aber diesseitig orientierten Ethik“ (Könneker 1971, 8). Die durchaus zutreffende Betonung des Ethischen lässt Rückschlüsse darauf zu, dass Hans Sachs niemals die Verbreitung umstürzlerischer Tendenzen, insbesondere in weltlichen Angelegenheiten, anstrebte. Auch wenn der Verbindung von schreibendem Handwerkermeister und Reformation zeitweise mit viel Pathos gedacht wurde und Sachs im Rahmen seiner Verurteilung kirchlicher Obrigkeit gewisse sozialrevolutionäre Absichten angedichtet wurden, war es nie seine Absicht gewesen, mit seinen zeitkritischen Schriften die bestehende, „von Gott gewollte“ soziale Ordnung zu verurteilen. Vielmehr wollte Sachs als „loyaler Diener der Obrigkeit“ (Könneker 1971, 10) helfen, Unruheherde auszulöschen. Jenes Programm ist auch aus der etymologischen Bedeutung des Wortes „Re-formation“ evident. Es ging allein um die Wiederherstellung alter (also in diesem Falle urkirchlicher) Zustände, die nie dazu gedacht waren, Veränderungen auf weltlicher Ebene zu initiieren, gleichwohl sich Unruhen -besonders unter den Bauern- zu dieser Zeit durchaus zu häufen begannen. Bei derartigen Überlegungen ist mit anzuführen, dass ein Großteil der reformatorischen, die Praxis der Papstkirche betreffenden, Kritikpunkte schon aus dem 12. Jahrhundert nachzuweisen sind (vgl. Seufert, 158). Die Pionierleistung der Reformatoren bestand unter anderem in der beabsichtigten öffentlichen Breitenwirkung: Man wollte die Massen von seiner Sache überzeugen. Daher ist vielen damaligen Schriften ihr propagandistischer und agitatorischer Charakter nicht abzuerkennen. Zur Blütezeit der reformatorischen Bestrebungen, die auf die Jahre um die Entstehungszeit der Dialoge des Sachs terminiert ist, ist eine regelrechte Schriftschwemme von Gegnern und Anhängern produziert worden. Besonderes signifikant war in diesem Kontext das Aufkommen des Flugschriftenwesens, welches eine schnelle und ökonomische Verbreitung der Traktate, Manifeste und Dialoge sicherstellte. Dem Reformationsdialog steht dabei als „beinahe ,klassische[s]’ Genre der reformatorischen Flugschriftenliteratur“ (Schutte, 41) eine Sonderstellung zu, denn aus ihm konnte die neue reformatorische Öffentlichkeit ihr Selbstverständnis schöpfen. Müller bringt es auf den Punkt: „Der Durchsetzung einer neuen Form von Öffentlichkeit korrespondiert ein Funktionswandel der Literatur wie der Rede; das geschriebene und gesprochene Wort [...] gewinnt in der Tat für kurze Zeit materiale Gewalt, erzwingt wider alle taktischen Rücksichten Veränderungen. [...] Die gesellschaftliche Situation findet [...] unmittelbare Umsetzung in der literarischen Gestaltung [...]. Die dominierende Rolle der deutschen Sprache, die Bedeutung der Prosa, die Stilisierung des ‚gemeinen Mannes’ zum Prototyp der Bewegung sind nur die auffälligsten Phänomene. Ihr paradigmatisches Genre ist der Reformationsdialog als fiktionale Darstellung der sich herausbildenden reformatorischen Öffentlichkeit“ (Müller 1985, 38-39).

III. Der Prosadialog

Ob hinsichtlich des Prosadialogs tatsächlich ohne weiteres von einem eigenständigen Genre die Rede sein kann (so auch Seufert, 173), erscheint zweifelhaft. Bei der Fahndung nach möglichen gattungspoetischen und entstehungsgeschichtlichen Wurzeln und Einflüssen kommen die Forscher in ihren Annäherungsversuchen zu den unterschiedlichsten Ergebnissen. Während Wernicke zunächst betont, „daß die Dialoge selbst keine Tradition bildeten, sondern daß vielmehr neben der Bibel die Schriften Luthers und seiner Anhänger, die Predigten und Straßengespräche eingewirkt haben“ (Wernicke, 53), anschließend jedoch den Prosaschwank und das Kampfgespräch als Einflusssphären nennt, um dann schlussendlich festzuhalten, dass der deutsche Prosadialog in „gerader Linie vom Humanistendialog“ (Wernicke, 67) abstamme, meint Niemann hauptsächlich Anknüpfungspunke an das volkstümliche Drama, insbesondere aus dem Bereich der Fastnachtsspiele, feststellen zu können. Beide Literaturzweige seien „auf das engste miteinander verbunden“ (Niemann, 5-6).

Man muss wohl -unter Berücksichtigung der Tatsache, dass keine Literaturgattung urplötzlich aus dem Boden wächst- annehmen, dass jede der genannten Einflusssphären ihren direkten oder indirekten Beitrag, sei es zu inhaltlichen oder zu formalen Aspekten des Prosadialogs der Reformationszeit, geleistet hat. So reicht der durchaus vorhandene „szenisch dramatische Charakter [als] eines der wichtigsten Kennzeichen des Reformationsdialogs“ (Könneker 1975, 36) in die Nähe der dramatischen Welt. Dieser verwirklicht sich etwa in der Etablierung eines lebendig gezeichneten, volkstümlich-realen Dialogmilieus. Die schiere Freude am (Streit-)Wortwechsel in den Dialogen leitet Niemann (vgl. Niemann, 65) auch vom Fastnachtsspiel ab, Wernicke dagegen vom sogenannten Kampfgespräch (vgl. Wernicke, 67). Vom Prosaschwank färben dessen „scharfe Zuspitzung der Begriffe und dessen volkstümliches Element“ (Wernicke, 67), vom Fastnachtsspiel etwa Personengebung, Sprechgestus und Handlungsführung (vgl. Könneker 1975, 37) ab. Weiterhin ist die von Wernicke angeführte Wechselwirkung zwischen Prosadialog und zeitgenössischen Schriften wie Predigten und katechismusartigen Formulierungen nicht unwahrscheinlich, da sich beide mit denselben Stoffen beschäftigten und beiden ein „Ringen zwischen Lesen, Verstehen, Denken, Empfinden und Sprechen“ (Wernicke, 54) eignete. So tragen viele Schriften das Merkmal der deutlichen Bezugnahme auf Luther.

Mit Recht wird oft auch auf Platon und Cicero und die Antike als den Ursprung des -freilich philosophisch-theoretischen- Dialoges sowie auf das Spätmittelalter als Ära des Aufgreifens und Fortführens dieser antiken Tradition in Form von Lehr- oder Streitgesprächen aufmerksam gemacht (so z.B. Niemann, 10). Auch Balzer betont im Rückgriff auf Wernicke noch einmal die Bedeutsamkeit der „Kette: Plato-Hutten-Sachs“ (Balzer, 97).

Endlich spricht Könneker von einer unmittelbaren Inspiration der Prosadialoge durch Lukians Toten- und Göttergespräche, da jene das Ziel verkörperten, welches die meisten Reformationsdialoge aus aktuellem Anlass ebenfalls zu erreichen trachteten: „Propaganda und Polemik in einer Kunstform zu vereinen“ (Könneker 1975, 33). Diese Eigenschaft machte den Prosadialog überhaupt erst so beliebt unter den Reformatoren. Ein zusätzlicher Grund für die Entscheidung, sich der Form des Prosadialoges zu bedienen, war dessen „Disputationsfeld“-Charakter (Lenk, 13), der einem öffentlichen Forum ähnelt.

Diese Beispiele mögen vorerst genügen, um die Amalgamierung von Elementen des Prosadialogs und Elementen anderer literarischer Formen aufzuzeigen, von Niemann als „Dualismus zwischen lateinischen und deutschen, humanistischen und volkstümlichen, rhetorischen und dramatischen Elementen“ (Niemann, 5) bezeichnet. Niemanns Bemerkung korrespondiert der aufschlussreichen Feststellung, dass „die Gattungen in der Tat [...] im Bewusstsein der Zeit nicht so streng geschieden waren“ (Niemann, 8). Dass eindeutige Differenzierungen bzw. strikte Abgrenzungen zwischen den Gattungen zu jener Zeit noch keine große Rolle spielten, erhellt auch aus der Tatsache, das Sachs selbst seine Dialoge völlig indifferent als „Disputation“, „Gesprech“ und „Dialogus“ betitelte. Klarer zu fassen sind jene Merkmale, die nahezu allen Reformationsdialogen gemein sind. Als konstitutiv gilt beispielsweise neben dem thematischen Spektum von „usual controversial topics of the 1520’s, the right of the laymen to criticize the church and to interpret the scriptures, monastic vows, social an economic abuses, good works and salvation, christian liberty and so on“ (Beare, 197) die dynamische Gesprächsführung bei betont lehrhaftem Charakter, wodurch sich die meisten der Dialoge als Konglomerat von „Lehrhaftem, Religiösem, Politischem, Unterhaltendem“ (Könneker, 16) erweisen. Moralische und schwankhaft-pointierte Elemente stehen damit dicht beieinander. Auffallend häufig jedoch gehen die Verfasser über das Schwankhaft-Pointierte hinaus, indem sie sich der -teilweise groben- Polemik bedienen. Mit dem Gebrauch dieses Stilmittels bezweckte man aber mehr als nur Unterhaltung, denn es eignet sich hervorragend dazu, argumentativ die Aussagekraft der eigenen Seite zu stärken. An dieser Stelle wird der Gebrauchscharakter der Reformationsliteratur deutlich. Sie war besonders um die Entstehungszeit der Sachsschen Dialoge „nichts anderes als Bekenntnis-, Propaganda- und Zweckdichtung“ (Könneker 1975, 8). Diese Bestimmung der Literatur begründet sich in den Prosadialogen nicht nur inhaltlich, sondern auch formal, wie der Verzicht auf Verse und Reime zeigt. Insgesamt scheint durch den allein pragmatischen Charakter dieser Dialoge bei der Gestaltung ein gewisses Desinteresse an ästhetischen Fragen vorgeherrscht zu haben.

[...]

Details

Seiten
27
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640324699
ISBN (Buch)
9783640326358
Dateigröße
532 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v126594
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1,0
Schlagworte
Hans Sachs Sachs Reformationsdialoge Polemik Leserlenkung Reformation

Autor

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Titel: Lebendige Wirklichkeit und Polemik als strategische Methoden der Leserlenkung in den Reformationsdialogen des Hans Sachs