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Michel Foucault - Fluchtpunkte einer Analytik der Archäologie

Zwischenprüfungsarbeit 2002 36 Seiten

Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Thema und Grenzen der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit

2 Fluch tpunkte einer Analytik der Archäologie
2.1 Theoretische Strömungen innerhalb des französisch-intellektuellen Diskurses Ende der 60er
2.2 Kritiklinien des foucaultschen Denkens
2.2.1 Wissen ist immer diskursabhängiges Wissen
2.2.2 Globalgeschichte vs. Allgemeingeschich- te
2.2.3 überblick über die diskursanalyti- schen Arbeiten bis 1968
2.3 Diskursformation
2.3.1 Die Formation der Gegenstände
2.3.2 Die Formation der Aüsserungsmodalitäten
2.3.3 Die Formation der Begriffe
2.3.4 Die Formation der Strategien
2.3.5 Zusammenspiel der Formationen
2.4 Architektur des Diskurses
2.5 Neukonzeptuierung der historischen Aussage
2.5.1 Worin unterscheidet sich die histori- sche Aussage von anderen Ansätzen der Wahrheitsproduktion?
2.5.2 Wo findet sich die Aussage und wel- che Bedingungen ihrer Funktion un- terliegen ihr?
2.6 Archäologie28
2.6.1 Was ist Archäologie?
2.6.2 In welchem Verhältnis steht die Archäologie zu nachfolgenden Werken?

3 Schluss

Kapitel 1
Einleitung

1.1 Thema und Grenzen der Arbeit

Die deutsche Gesellschaftswissenschaften sind 20 Jahre nach dem Tod von Mi- chel Foucault (1926-1984) immer noch stark polarisiert bezüglich der Interpre- tation seiner Texte.1 Dies mag an dem französischen Denk- und Schreibstil im Allgemeinen liegen, den z.B. Peter Laermann 1986 kritisierte.2 Mit Sicherheit dürfte aber auch die Brisanz der Themen und ihre Verarbeitung zu dieser Po- larisierung geführt haben. Die Foucaultkonferenz vom 27.-29.09.01 in Frankfurt a.M. veranschaulichte das Spektrum der differierenden Deutungsmuster.3 Nancy Fraser vertrat die Auffassung, dass Foucault für die Beschreibung der postfor- distischen Gesellschaft nichts leisten könne, da dessen Terminologie noch dem Zeitalter des Fordismus entstamme und damit veraltet sei. Axel Honneth ord- nete Foucault in die Traditionslinie der kritischen Theorie und vermittelte das Bild des lang gesuchten und endlich heimgekehrten Sohnes. Diese späte Ehrer- bietung rehabilitierte Foucault von dem Konservativismusurteil durch Habermas Anfang der 80er.4 Thomas Lemke behauptete diametral zu Fraser, dass Foucault zu seiner Zeit Antworten fand, zu denen wir heutzutage erst die Fragen finden.

Er explizierte die Aktualität und Eigenständigkeit des foucaultschen Ansatzes gerade auch in Hinblick auf die Deutung von Globalisierungsprozessen durch das Konzept der Gouvernementalität. Wie Foucault letztendlich auch gedeutet werden muss – der Besucherandrang verdeutlicht ein gewachsenes Interesse an foucaultschen Gedankengängen.

Ein Blick in den Bibliothekscomputer der CvO-Universität teilt diese Beob- achtung. Bei aller Unklarheit der foucaultschen Terminologie ist seit Ende der 90er eine wahre Flut von Foucaultinterpretationen und Fruchtbarmachung sei- ner Terminologie zu verzeichnen. Gerade die Kulturwissenschaften erhoffen sich durch Foucault neue Denkanstösse.5 Die von Ulrich Johannes Schneider 1991 vorgetragene Beobachtung, dass die Weiterentwicklung von Theorieansätzen im deutschsprachigen Raum keine Tradition habe, liesse sich heutzutage so nicht mehr übernehmen. Es differenziert sich ein ganzes Feld von Foucaultinterpre- tationen aus, die sich nicht mehr in der blossen Zusammenfassung seiner Texte begnügen.6

Foucault ist also im Trend. Und mich verwirrte die Uneindeutigkeit von Begrifflichkeiten, mit denen mit Foucault über Foucault diskutiert wurde. Der Diskursbegriff ist ein Beispiel dafür. Diese Unbestimmtheit ist dann auch ein Grund warum ich mich in dieser Arbeit mit der Archäologie des WiG [AdW] von Michel Foucault auseinandersetze. Was steckt hinter so monströsen Begriffen wie Diskurs und Diskontinuität? Endgültige Antworten und Defini- tionen habe ich leider nicht gefunden. Dafür ist wenigstens die archäologische Denkweise skizziert.

Der Text selbst ist nach Foucaults Worten eine methodische Legitimierung vorangegangener Schriften: Wahnsinn und Gesellschaft“ [WuG], Klinik“ [GdK] und ” Geburt der ” Die Ordnung der Dinge“[OdD]. In ihm stellt Foucault neue ” Bezugspunkte der Geschichtswissenschaft dar, die die traditionelle, an dialek- tischen oder anderen Einheitsdenkmodellen angelegte Auffassung von Zeit und Gesellschaft sprengen. Dies versucht der nietzscheanische Denker über sein Dif- ferenzmodell des Diskurses. Es geht ihm nun nicht mehr darum, den wahren Ursprung zu finden und ihn historisch ein für allemal festzuhalten. Paul Vey- In dieser Welt spielt man nicht ne beschreibt die Perspektive Foucaults so: ” Schach mit den ewig gleichen Figuren, dem König, dem Bauern, sondern hier sind die Figuren das, was die wechselnden Konfigurationen auf dem Schachbrett aus ihnen machen.“7

Die Kulturwissenschaften könnten, wenn sie historisch arbeiten wollen, von einem offenen Ansatz, wie ihn Foucault in der AdW vorstellt, profitieren. In kul- turhistorischer Perspektive bemerkt Foucault selbst die Nähe zu Fernand Brau- del und der Schule der Annalehistoriker in Frankreich. Interessanterweise dienen ihm seine historischen Untersuchungen aber auch gleichzeitig als Beschreibung von Gegenwart. Foucaults Anspruch ist es, eine Diagnostik der Gegenwart [zu ” schreiben], die uns sagt, was die Gegenwart ist, worin unsere Gegenwart sich von allem, was sie nicht ist, d.h. von unserer Vergangenheit unterscheidet.“8

Die zwei folgenden Achsen, die Machtanalytik in den 70ern und die Sub- jektivierungsstrategien der 80er, werde ich am Ende dieser Arbeit erwähnen, um die Archäologie an Hand von foucaultschen Zitaten in einen Werkkontext zu stellen. Sie bilden in dieser Arbeit darüber hinaus kein Thema. Desgleichen werden die der AdW vorangegangenen Diskursanalyse nur am Rande erwähnt. Im Mittelpunkt steht eine Strukturierung der Archäologie.

1.2 Aufbau der Arbeit

Bei einem so komplexen Werk wie der AdW halte ich es für sinnvoll, sich den Themen der AdW über verschiedene Fluchtpunkte ausserhalb und innerhalb der Diskursanalyse zu nähern. Dies soll erstens über eine zeitlich-kontextuelle Einordnung seines Werkes beginnen. Vier unterschiedliche Strömungen werden hier vorgestellt, von denen sich Foucault abgrenzt. Das Auswahlprinzip der Strömungen richtet sich an den in der AdW implizit oder explizit auftauchenden Denkrichtungen. Zweitens werde ich Foucaults allgemeine Stossrichtung der Kri- tik in bezug auf die sich für objektiv erklärenden Wissenschaften im Allgemeinen und der Geschichtswissenschaft im Speziellen vorstellen. Innerhalb dieses Ab- schnittes über die Neustrukturierung von historischer Zeit füge ich noch einen kurzen ü berblick über das diskursanalytische Schaffen Foucaults bis zur AdW an. Der dritte Teil bearbeitet die vier diskursiven Formationen einer Diskurs- formation und ihrem funktionalem Zusammenspiel. Hier beginnt die eigentliche Auseinandersetzung mit der AdW. Als Ausgangspunkt für den vierten Teil dient mir ein Zitat Foucaults aus der AdW innerhalb dessen Foucault einen grösseren Rahmen für den Diskursbegriff aufmacht. Meiner Ansicht nach führt er eine Systemdifferenzierung ein, die zwischen dem Nichtdiskursiven, dem Diskursi- ven und der diskursiven Praxis unterscheidet. Diese Systeme reproduzieren sich gegenseitig. Sie lassen sich aber methodisch voneinander abgrenzen. Die Sys- temdifferenzierung erlaubt es mir, erstens die diskursiven Formationen in einen grösseren Rahmen zu stellen und zweitens eine Diskursdefinition anzubieten. Derfünfte Teil beschäftigt sich mit der Neukonzeptuierung der historischen Aussage. Die Aussage ist nach Foucault die elementare Einheit des Diskurses. Der Begriff und die Bedingungen der Aussagenfunktion werden dort erläutert. Der sechste und letzte Teil skizziert den Begriff der Archäologie. Dies geschieht erstens über die Bestimmung des Verhältnisses der in dieser Arbeit auftauchenden Begriffe wie diskursive Formation, Systemdifferenzierung und historische Aussage. Zwei- tens werde ich die AdW innerhalb seines Gesamtwerkes durch einige Zitate des späten Foucaults positionieren.

Kapitel 2
Fluch tpunkte einer Analyti k der Archäologie

2.1 Theoretische Strömungen innerhalb des französisch-intellektuellen Diskurses Ende der 60er.

Für den Diskurs, in dem die Archäologe entsteht, lassen sich u.a. vier für Fou- cault dominante theoretische Strömungen anführen, von denen Foucault sich in der AdW teilweise vehement abgrenzt.

1. Der von dem Sprachwissenschaftler Ferdinand de Sassure (1857-1913) ent- wickelte Strukturalismus beginnt in den 60ern massiv um sich zu grei- fen. Die Denkmöglichkeit, die Ordnung von Dingen in ihrem Verhältnis durch eine Struktur zu betrachten und zu analysieren, ist der gemein- same Gesichtspunkt der ansonsten inhaltlich und methodisch divergie- renden Strukturalisten. Menschliche Aüßerungen und Verhaltensweisen ” [werden] nicht als isolierte Einzelerscheinungen betrachtet, sondern auf dem Hintergrund eines systematischen Zusammenhangs, der ihre Struktur bestimmt.“1 Der Strukturalismus als Denkprinzip wird zu jener Zeit in un- terschiedliche Disziplinen der Wissenschaften getragen: Sprach-, Psycho,- Ethno- und marxistischer Strukturalismus.2 Foucault wurde von Kriti-kern wiederholt als Strukturalist verstanden. Er wehrt sich in der AdW vehement gegen eine Strukturalismusetikettierung irgendeiner Art, denn er habe kein Wort und keinen Begriff aus einer strukturalistischen Ter- minologie entnommen. Vielmehr liege es in seinem Denken, gerade die Grenzen des Strukturalismus aufzuzeigen.3

2. Die Psychoanalyse erlebt eine Phase verstärkter Rezeption. Jaques Lacan (1901-1984) wird führender Vertreter eines sog. Psychostrukturalismus. Aber auch andere Psychologismen in der Form von Marcuse und Reich übernehmen dominante Deutungspositionen. Foucault wendet sich gegen den Vorwurf, sein Diskursbegriff sei eine andere begriffliche Fassung des Unbewussten. Er müht sich in der AdW darzustellen, dass der Diskurs nicht für etwas anderes, Verborgenes steht, für das der Diskurs nur ein Zeichen wäre. Vielmehr ist es ein Anliegen Foucaults, den Diskurs in seiner Komplexität erscheinen zu lassen.4

3. über die politisierten Verhältnisse Ende der 60er werden auch Deutungs- muster marxistischer Denkweise in den Universitäten etabliert und durch Louis Althusser und Roger Garaudy vertreten. Foucault, Anfang der 50er kurz Mitglied in der KPF, steht in einem besonderen Verhältnis zum Mar- xismus. Als Schüler von Althusser den strukturalen Marxismus zur Kennt- nis nehmend versucht Foucault sich durch Nietzsche und Heidegger von dem marxistischen Materialismus abzugrenzen.5 Die den Materialismus tragenden Reflexionskategorien wie Subjekt und Objekt sind als histori- sche Einheiten der geschichtlichen Zeit unangemessen. Die AdW kann mit Sicherheit als Ende eines Ablösungsprozesses vom historischen Materialis- mus und seiner Einheitsprinzipien verstanden werden.6

4. Die vierte, philosophische Strömung ist die offensivere Nietzsche- und Hei- deggerrezeption in Frankreich.7 Auch die AdW profitiert produktiv vom nietzscheanischen Denken hinsichtlich des Verneinens von Einheitsbegrif- fen wie Vernunft, Freiheit und Emanzipation.8 Darüber hinaus versucht Foucault eine Geschichtswissenschaft zu begründen, die sich meiner An- sicht nach dem von Nietzsche in Vom Nutzen und Nachtheil der His- ” torie für das Leben“ dargestellten Geschichtsbetrachtungen grundsätzlich zu unterscheiden versucht. Zumindest drängt sich mir der Verdacht auf, neben den von Nietzsche (1844-1900) dargestellten und kritisierten Ge- schichtsmodellen der monumentalistischen (1), antiquarischen (2) und der kritischen (3) Art ein anderes Modell von Sein und Zeit zu etablieren.9 Interessant ist die frühe Auseinandersetzung mit Nietzsche (seit Mitte der 50er), die bei Foucault schon vor der machtanalytischen Transformation, wie erstmals in der Ordnung des Diskurses“ (1972/dt. 1974) geschehen, ” einen Pfeiler seines Denkens markiert.10

2.2 Kritiklinien des foucaultschen Denkens

In diesem Abschnitt werde ich zunächst zwei Kritiklinien Foucaults vorstel- len. Zum Einen werde ich die allgemeine Ebene seiner Kritik gegenüber dem wissenschaftlichen Diskurs darstellen und greife auf die im vorangegangenen Abschnitt vorgestellten Theorieströmungen zur Verdeutlichung seiner Positi- on zurück. Darauf folgend werde ich vier Kritikpunkte von Foucault an der traditionellen, sog. Globalgeschichte“ vorstellen und ihnen jeweils die ” Allge- ” meingeschichte“ gegenüberstellen. Anschliessend stelle ich in einem Rückblick seine der AdW vorangegangenen Hauptschriften vor, die mir den Einstieg in die AdW erleichtern und mich einen empirischen Bezug an Hand seiner Arbeiten zum theoretischen Werk andeuten lassen.11

[...]


1 Bröckling, Ulrich; Krasmann, Susanne; Lemke, Thomas: Gouvernementalität, Neolibera- lismus und Selbsttechnologien. Eine Einleitung, S. 7. In: Dies. (Hgg.): Gouvernementalität derGegenwart. Studien zur O¨ konomisierung des Sozialen. Frankfurt a. M. 2000.

2 Laermann, Klaus: Lacancan und Derridada. ü ber die Frankolatrie in den Geisteswissen- schaften. S. 34ff. In: Kursbuch 84. Berlin 1986.

3 Vgl. http://www.rz.uni-frankfurt.de/ifs 12.10.01. Vg.: Aguigah, Rene: Milchschweine im Diskurs. In: die tageszeitung. 1.10.01. S. 13.

4 Aguigah, Rene: Derridada und Lacancan sind nicht mehr. In: die tageszeitung. 02./03.06.01. S. 12. Vgl. Eribon, Didier: Michel Foucault. S. 291. Mu¨nchen 1998.

5 Engelmann, Jan (Hg.): Foucault – Botschaften der Macht. S. 3. Stuttgart 1999.

6 Schneider, Ulrich Johannes: Foucault in Deutschland. S. 71. In: Allgemeine Zeitschrift fu¨rPhilosophie. Jg. 16. Heft 3. 1991.

7 Veyne, Paul: Foucault: Die Revolutionierung der Geschichte. S. 67. Frankfurt a.M. 1992.

8 Foucault, Michel: Strukturalismus und Geschichte. Ein Gespräch mit Jean-Pierre El Ka- basch. S.179f. 01.03.1968. In: Reif, Adelbert: Antwort der Strukturalisten. Hamburg 1973 [1973b].

1 Bierwisch, Manfred: Strukturalismus. Geschichte, Probleme und Methoden. S. 78. In: Kursbuch 5. Frankfurt a.M. 1966.

2 Eine kurzen ü berblick u¨ber die unterschiedlichen Strömungen des Strukturalismus undihrer Tradition zur Zeit der AdW findet sich bei: Engelmann, Peter: Philosophien. S. 5ff. Graz 1985.

3 Foucault, Michel: Archäologie des Wissens. S. 15; 21; 27ff.; 290. Frankfurt a.M. 1995.. Vgl.Ders. Die Ordnung der Dinge. S. 15f. Frankfurt a.M. 1999. Vgl. Dosse, Francois: Geschichte des Strukturalismus. Bd. II. 1967-1991. S. 298. Ungeku¨rzte Ausgabe. Frankfurt a. M. 1999.

4 Dosse (1999) S. 115ff.

5 Foucault (1995) S. 25. Ders. (1973b) S.181.

6 Zumindest mu¨ht sich Paul Veyne die Unterschiede zwischen einem materialistischen unddiskursanalytischen Vorgehen aufzuzeigen. In: Ders. (1992) Passim. Vgl.: S. 44f.; 67; 72. Vgl. Vgl. Dosse (1999) S. 289f.

7 Störig, Hans Joachim: Kleine Weltgeschichte der Philosophie. S. 622ff. Erweiterte Neu-ausgabe. Frankfurt a.M. 1993.

8 Der Diskurs ist nicht das Leben: seine Zeit ist nicht die Eure; in ihm versöhnt Ihr Euchnic ” mit dem Tode; es kann durchaus sein, dass ihr Gott unter dem Gewicht all dessen, was Ihr gesagt habt, getötet habt. Denkt aber nicht, dass Ihr aus all dem, was Ihr sagt, einenMenschen macht, der länger lebt als er.“ Foucault (1995) S. 301. Diese Zitat verdeutlichtden Einfluss Nietzsches in der Vernunft- und Ontologiekritik. Vgl. Ders. S. 24. Vgl. Dreyfus, Hubert L.; Rabinow, Paul: Jenseits von Strukturalismus und Hermeneutik. Frankfurt a.M. 1987. S. 111ff.

9 Nietzsche, Friedrich: Vom Nutzen und Nachtheil der Historie für das Leben. S. 15; 20ff.Ungekürzte Fassung. München 1996. Jaques le Rider weist in seinem Text den frühen EinflußNietzsches im foucaultschen Denken nach. Ders.: Nietzsche in Frankreich. S. 124 ff. München1997.

10 Veyne (1992) S. 82.

11 Es ist immer möglich, daß man im Raum eines wilden Außen die Wahrheit sagt. Aber im ” ahren ist man nur, wenn man den Regeln einer diskursiven ➫Polizei➫ gehorcht, die man in jedem seiner Diskurse reaktivieren muß.“ Foucault, Michel: Die Ordnung des Diskurses. S. 25. Frankfurt a.M. 1997.

Details

Seiten
36
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783640313686
ISBN (Buch)
9783640317424
Dateigröße
510 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v125848
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – Kulturwissenschaften
Note
1,0
Schlagworte
Foucault Diskurs Diskursanalyse Diskursformation Archiv Aussage Analytik Archäologie Wissen Poststrukturalismus System

Autor

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Titel: Michel Foucault - Fluchtpunkte einer Analytik der Archäologie