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China – Russland - EU - USA: Potentialdaten im Vergleich

Die Globalisierung und die Entwicklung in den Regionen

Hausarbeit 2008 12 Seiten

Politik - Internationale Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geographie und Bevölkerung

3. Wirtschaftliche Daten

4. Handelsbilanz

5. Fazit

Literaturverzeichnis und Internetquellen

Bücher:

Zeitschriften und Hefte:

Internetquellen

1. Einleitung

Nach dem Ende des Kalten Krieges Anfang der 1990er Jahre gab es weltweit die Hoffnung, dass die weltweiten Spannungen nachlassen und die kriegerischen Auseinandersetzungen zurückgedrängt würden. Als mit dem 11. September 2001 und den terroristischen Anschlägen in New York und Washington schlagartig eine neue Bedrohung erkennbar wurde, begann man sich verstärkt über die zukünftige Weltordnung Gedanken zu machen.

Welche Rolle spielen dabei die Vereinigten Staaten von Amerika als die letzte verbliebene Supermacht des 20. Jahrhunderts? Kann Russland unter Vladimir Putin zu alter sowjetischer Macht zurückfinden? Und inwiefern werden das aufstrebende China und die Europäische Union in diesem Zusammenhang Anteil am Weltgeschehen nehmen?

Diese schriftliche Ausarbeitung des Referates „China, Russland, EU, USA: Potentialdaten im Vergleich“ soll die wesentlichen Fakten der genannten vier Blöcke darstellen und darüber hinaus interpretatorische Zukunftsaussichten geben, wie die Entwicklung der einzelnen Systeme aussehen könnte. Dabei werden besonders geographische und wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund stehen.

Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Daten und Fakten zum Thema, habe ich mich, im Gegensatz zum geführten Referat, von einigen Internetangaben, deren schlüssige Übereinstimmung häufig nicht gegeben waren, distanziert und entsprechend fundierte Angaben aus schriftlicher Literatur hinzugefügt.

Anzumerken ist, dass man in Bezug auf China und Russland gewisse Bekanntgaben im Bereich Wirtschaft und Wachstum kritisch betrachten sollte, da die politischen Systeme im Verdacht stehen, ihre Zahlen zu „schönen“.

Das abschließende Fazit fasst wesentliche Aspekte zusammen und zeigt mögliche Auswirkungen auf die einzelnen Blöcke. Dabei wird noch einmal auf die aktuelle, auch politische, Situation in China und Russland hingewiesen.

2. Geographie und Bevölkerung

Betrachtet man geographische Kennzahlen von China, Russland, der Europäischen Union sowie der USA, dann fällt zunächst das flächenmäßig riesige Russland ins Auge. Auf insgesamt knapp 17,1 Millionen km2 erstreckt sich das Land, wobei mit lediglich 143,1 Millionen Einwohnern eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von 8,5 Personen pro km2 existiert (Stand: 2003).[1] Die recht dünne Besiedelung ist kein Zufall, denn in großen Teilen Russlands herrschen klimatisch äußerst extreme Bedingungen, dass sie kaum bewohnbar sind. Besonders große Regionen Sibiriens haben im Winter Tiefstemperaturen von mehr als minus 40 Grad. Daher konzentrieren sich die meisten Einwohner auf die wenigen großen Städte des Landes und deren näherer Umgebung.

Im Gegensatz zu Russland erscheint China flächenmäßig schon wesentlich kleiner. So ist das Gebiet der Volksrepublik mit ca. 9,5 Millionen km2 nur knapp halb so groß ist. Mit eine Bevölkerung von etwa 1,3 Milliarden Menschen ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 136 Personen pro km2 (Stand: 2004).[2]

Gerade bei den Einwohnern wird der Unterschied beider Länder erkennbar. In China leben auf einem km2 etwa 16-mal mehr Personen als in Russland. Die Versuche die explosionsartige Bevölkerungsentwicklung der letzten Jahrzehnte in den Griff zu bekommen, schlugen bislang fehl, so dass man teilweise schon über 1,5 Milliarden Chinesen im Jahr 2030 prognostiziert.

Dagegen haben die USA und EU wahrlich andere Verhältnisse aufzuweisen. In den USA gibt es zwar eine ähnlich große Fläche wie in China (ca. 9,8 Millionen km2), aber bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 290,8 Millionen Menschen leben auf einem km2 nur durchschnittlich 29,6 Personen (Stand 2003).[3] Auffällig ist dabei die wesentlich höhere Dichte in den West- und Ostküsten Gebieten und der sehr geringen im Landesinneren.

Bleibt noch die Europäische Union der jetzt 27 Länder. Durch die Osterweiterungen der vergangenen Jahre ist das Gesamtgebiet der Union auf insgesamt ca. 4,3 Millionen km2 angestiegen. Laut statistischem Bundesamt lebten im Jahr 2007 etwa 492,8 Millionen Bürger in der EU, so dass sich damit eine Bevölkerungsdichte von 114,6 Personen pro km2 ergibt.[4] Starke Ballungsgebiete sind hierbei besonders die Mittelstaaten wie Deutschland, Frankreich und Italien.

Die tabellarische Übersicht spiegelt die Unterschiede der aufgeführten Fakten der vier Blöcke China, Russland, EU und USA wieder:

[...]


[1] Informationen zur politischen Bildung. Heft 281: Russland. München 2003. Seite 6.

[2] http://www1.bpb.de/wissen/I5576W,0,China_Volksrepublik.html?buchstabe=F

[3] Der Fischer Weltalmanach USA. Frankfurt am Main 2005. Seite 143.

[4] http://www.eds-destatis.de/de/database/nms_pop.php?th=4

Details

Seiten
12
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640308248
ISBN (Buch)
9783640306381
Dateigröße
411 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v125133
Institution / Hochschule
Universität Osnabrück
Note
1,7
Schlagworte
China Russland Putin EU Europäische Union Erweiterung USA Geographie Bevölkerung Wirtschaftsdaten BIP Handelsbilanz Entwicklung Globalisierung Ländervergleich Militär Bedrohung Kalter Krieg George W. Bush Potentialdaten

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Titel: China – Russland - EU - USA: Potentialdaten im Vergleich