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Sozialkapital 2.0

Eingebundenheit und Engagement in virtuellen Gemeinschaften

Hausarbeit (Hauptseminar) 2009 35 Seiten

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Sozialkapital
2.1 als kollektiver Wert sozialer Netzwerke bei Robert Putnam
2.2 als Ressource zwischenmenschlicher Beziehung bei Pierre Bourdieu
2.3 als privates und Öffentliches Gut
2.4 als funktionale Ressource bei James Coleman

3 Reale und virtuelle Vergemeinschaftung
3.1 Beziehungsformen im Cyberspace

4 Sozialkapital
4.1 Netzwerke im Cyberspace
4.2 Individuelle Ressourcen virtueller Beziehungen

5 Chance und Defizit: Soziales Vertrauen
5.1 Beispiel I: Reputation in Online­Foren
5.2 Beispiel II: Netz des Vertrauens

6 Organisationales Sozialkapital

7 Fazit

Literaturangaben

1. Einleitung

Der mächtigste Mann der Welt, Barack Obama, wurde 2008 durch das Internet zum Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Genauer: durch Ressourcen, die ihm eine virtuelle Gemeinschaft von Unterstützerinnen und Unterstützern zur Verfügung stellten. Im Rahmen einer nie da gewesenen Online-Kampagne gelang es Obama bis Juli 2008 Online-Spenden in Höhe von rund 200 Millionen Dollar einzutreiben. Die soziale Vernetzungsplattform mybarackobama.com (MyBO) verzeichnete nach Angaben der Betreiber über eine Million registrierte NutzerInnen und hatte bei der Organisation von 75.000 lokalen Aktionen geholfen. Über Tauschbörsen, Communities und Blogs fanden weitere Wahlkampfmittel ihren Weg auf die heimischen Computer der WählerInnenschaft.1 Viele Mitglieder von MyBo hatten sich verpflichtet, eine bestimmte Summe aufzutreiben. Sie aktivierten ihre Freunde und Verbindungen – ein Thermometer auf ihrer persönlichen Seite zeigte den Fortschritt. Auf diesem Weg konnte der Außenseiter Obama, meint der Spiegel, durch ein soziales Netzwerk von Kleinspendern eine Infrastruktur aufbauen, um so Zuneigung und Interesse in Geld und Arbeit zu transformieren. Eine Wettbewerbskonzept, welches der „altmodischen, elitefixierten Variante“ der Gegner Obama's „eindeutig überlegen“ war.2 Welche Mechanismen wirken, wenn rein virtuelle Ressourcen in der realen Welt solch bedeutende Auswirkungen annehmen? Warum haben so viele Menschen im Internet Geld an den demokratischen Kandidaten gespendet?

Nicht zuletzt unter Hinweis auf die Effekte neuer Medien hat der amerikanische Soziologe Robert Putnam vor einigen Jahren dem Begriff Sozialkapital, der schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts durch verschiedene Gesellschaftswissenschaften geistert, zu neuer Aufmerksamkeit verholfen. In seinem Buch Bowling Alone diskutiert er die Abnahme an bürgergesellschaftlichem Engagement und die daraus resultierenden Probleme in den USA.3 Treffen diese Beobachtungen auch auf den neu entstandenen virtuellen Raum zu, oder hat vielmehr eine Verlagerung der Aktivitäten, anstelle einerAbnahme, stattgefunden? Wie ist diese These mit der immens wachsenden Bedeutung virtueller Netzwerke zu vereinbaren?

Neben SoziologInnen, PolitikwissenschaftlerInnen, StädteplanerInnen, Kriminalistinnen und ArchitektInnen haben sich auch ÖkonomInnen mit dem Begriff des sozialen Kapitals auseinandergesetzt. Vergleichsweise wenig Anstrengungen dagegen gibt es von Seiten der Medienwissenschaften. Nichtsdestotrotz liegen einige neuere Arbeiten vor, die sich mit der Bedeutung von Computer-vermittelter Kommunikation und virtuellen Gemeinschaften auf das Sozialkapital auseinander setzen. Wie ausgeführt wird, stellt vor allem die mangelhafte Vermittlung von Vertrauen ein Grundproblem dar. Mit der Notwendigkeit von sozialem Vertrauen für erfolgreiche Kommunikation und der Bildung von Sozialkapital wird sich in der vorliegenden Arbeit abschließend auseinander gesetzt. Dazu werden verschiedene technische und regulative Mittel zur Beseitigung des Defizits vorgestellt.

Die sozialwissenschaftliche Fachliteratur versteht unter dem Begriff „Sozialkapital“ drei unterschiedliche Sachverhalte; zum einen jene Ressourcen, auf die ein Individuum aufgrund seiner Zugehörigkeit zu verschiedenen Netzwerken potenziell zugreifen kann und zum anderen die Generalisierung von Vertrauen in Personen und Institutionen. Darüber hinaus werden allgemeine Normen, wie Fairness- oder Reziprozitätsnorm, darunter verstanden.4 Nach der Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten des Begriffs und modernen Phänomenen Computer-vermittelter Kommunikation und virtueller Vergemeinschaftung wird in einer Zusammenfassung versucht, die Kompatibilität der Theoreme mit der jüngsten sozialen Entwicklung zu bewerten.

2. Sozialkapital

2. 1 als kollektiver Wert sozialer Netzwerke bei Robert Putnam

Der populäre amerikanische Soziologe Robert Putnam betrachtet in seinen Überlegungen zum sozialen Kapital der modernen Gesellschaften vor allem die Bedeutung der politischen Kultur für die demokratische Gemeinschaft. Insbesondere auf Grundlage der Beobachtungen der Entstehung kapitalistischer Demokratien auf in ehemals kommunistischen Ländern nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gelangte das Thema in der Fachliteratur zu neuem Leben. Der wieder-entdeckte Begriff schließt dabei direkt an seine historischen Wurzeln an.5

Das Theorem „Sozialkapital“ basiert auf einer Schrift von Lyda Judson Hanifan aus dem Jahr 1916, welche die elementare Bedeutung der Wiederbelebung des Gemeinschaftsengagements für den Erhalt und die Entwicklung der Demokratie beschreibt. Hanifan definierte das „Sozialkapital“ als:

jene greifbaren Eigenschaften, auf die es im Alltag der Menschen am meisten ankommt, nämlich guter Wille, Gemeinschaftsgeist, Mitgefühl und geselliger Austausch zwischen den Einzelnen und den Familien, aus denen sich eine gesellschaftliche Einheit zusammensetzt ... In gesellschaftlicher Hinsicht ist der Einzelne hilflos, wenn er auf sich selbst gestellt ist ... Wenn er in Kontakt mit seinem Nachbarn kommt und beide wiederum mit weiteren Nachbarn, sammelt sich Sozialkapital an, mit dem sich seine gesellschaftlichen Bedürfnisse unmittelbar befriedigen lassen. Möglicherweise reicht dieses soziale Potenzial auch für eine substanzielle Verbesserung der Lebensbedingungen der gesamten Gemeinschaft aus.6

Wie gezeigt werden wird, enthält bereits diese frühe Charakterisierung alle wesentlichen Elemente der Betrachtung, die uns auch im Hinblick auf die Betrachtung digitaler Medien interessieren. In der heutigen Diskussion werden jedoch nicht die individuellen Eigenschaften als „Sozialkapital“ bezeichnet, sondern die aus selbigen resultierenden Ressourcen, die dem Individuum wie der Gemeinschaft zur Verfügung stehen.

Die ganze Gemeinschaft wird von der Zusammenarbeit ihrer Teile profitieren, und der Einzelne wird infolge seiner Verbindungen Vorteile wie Hilfeleistungen, Mitgefühl und den Gemeinschaftsgeist seiner Nachbarn erfahren ... Wenn die Menschen in einer Gemeinschaft miteinander vertrauet und ihnen gelegentliche Versammlungen für Unterhaltungszwecke, zum geselligen Austausch oder zum persönlichen Vergnügen zur Gewohnheit geworden sind, kann dieses Sozialkapital durch geschickte Führung leicht zur allgemeinen Verbesserung der Wohlfahrt der Gemeinde eingesetzt werden.7

Jahrzehnte später wurde der Begriff in Unwissenheit seines ersten Auftauchens von verschiedenen DenkerInnen unabhängig voneinander neu erfunden. So zum Beispiel durch den kanadischen Soziologen John Seeley in den 1950er Jahren, als er das Sozialkapital als Begriff nutzte, um die „Mitgliedschaft [karriereorientierter Vorstadtbewohner] in Clubs und Vereinen“ zu beschreiben, die.“eine Art Verhandlungsmasse darstellt (die zwar psychologisch, aber dennoch nicht weniger real ist) und die er einfordern, übertragen oder als zusätzliches Potenzial einsetzen kann.“8

Der Begriff wurde außerdem angewandt, um den kollektiven Wert informeller Nachbarschaftsbeziehungen in modernen Großstädten aufzuzeigen, rassistische Ausschlussmechanismen gegenüber der afroamerikanischen Bevölkerung oder die Mitgliedschaft in einer Gruppe zu kennzeichnen.9

2.2 als Ressource zwischenmenschlicher Beziehung bei Pierre Bourdieu

Pierre Bourdieu beschreibt die private und exklusive Kapitalakkumulation einzelner Akteure oder Gruppen als Aneignung sozialer Energie in Form von verdinglichter oder lebendiger Arbeit.10 Im 1983 veröffentlichten Werk „Ökonomisches Kapital – Kulturelles Kapital – Soziales Kapital“ beschreibt er Das Sozialkapital [als] die Gesamtheit der aktuellen und potenziellen Ressourcen, die mit dem Besitz eines dauerhaften Netzes von mehr oder weniger institutionalisierten Beziehungen gegenseitigen Kennens oder Anerkennens verbunden sind; oder, anders ausgedrückt, es handelt sich dabei um Ressourcen, die auf der Zugehörigkeit zu einer Gruppe beruhen.“11

Dabei können Sozialkapitalbeziehungen in der Praxis nur auf der Grundlage von materiellen und/oder symbolischen Tauschbeziehungen existieren, zu deren Aufrechterhaltung sie beitragen. Das soziale Kapital kann gesellschaftlich garantiert und institutionalisiert werden; beispielsweise in Form eines gemeinsamen Namens (Zugehörigkeit zu Familie), einer Klasse, eines Stamms oder einer Partei. Die Größe des sozialen Kapitals des Einzelnen hängt von der Ausdehnung des Netzes tatsächlich mobilisierbarer Beziehungen sowie dem Umfang des Kapitals derjenigen, mit denen er in Beziehung steht, ab. Es ist niemals völlig unabhängig vom ökonomischen und kulturellen Kapital eines bestimmten Individuums oder der Gesamtheit. Profite, die aus der Zugehörigkeit zu einer Gruppe resultieren, sind Grundlage für die Solidarität, die diese Profite ermöglicht, auch wenn sie nicht bewusst angestrebt werden.

Soziales Kapital wird, bewusst oder unbewusst, im ständigen Austausch reproduziert; durch Worte ebenso wie durch materielle Geschenke. Die ausgetauschten Dinge werden dabei zum Zeichen der Anerkennung. Die gegenseitige Anerkennung und implizierte Anerkennung der Gruppenzugehörigkeit reproduziert die Gruppe und ihr soziales Kapital.12

2.3 als privates und öffentliches Gut

Basis der Theorie ist die Erkenntnis, dass Soziale Netzwerke Wirkungen hervorrufen und die für ihnen angehörigen Menschen einen Wert besitzen. Dieser wird als „privater“ bzw. „interner“ Nutzen bezeichnet und beschreibt beispielsweise das verbreitete Phänomen, dass Arbeitsstellen meistens auf Grund von Beziehungen zu anderen Menschen und nicht auf Basis von Fachwissen vergeben werden. Putnam und Goss werfen die These auf, dass das Sozialkapital dem Humankapital die größte Bedeutung als Faktor der individuellen Produktivität streitig machen könnte.13

Dem gegenüber stehen „externe“ bzw. „öffentliche“ Effekte von Sozialkapital. So weisen Putnam und Goss beispielsweise darauf hin, dass Kriminalitätsraten in Wohnbezirken mit hoher Dichte der sozialen Beziehungen niedrig sind. Hier profitieren also auch BewohnerInnen, die sich selbst nicht an nachbarschaftlichen Aktivitäten beteiligen von den präventiven Wirkungen dieses informellen Sozialkapitals. Dieses kann also die Form eines „öffentlichen Gut“ annehmen, da dichte soziale Interaktionen zur Entstehung robuster Normen einer verallgemeinerten Gegenseitigkeit führen: „Ich tue das für dich, auch wenn ich keine unmittelbare Gegenleistung erhalte, weil du (oder jemand anders) meinen guten Willen erwidern wirst.“14 Die Soziale Interaktion hilft somit bei der Lösung von Dilemma des kollektiven Handelns indem sie Menschen ermutigt, sich selbst dann vertrauensvoll zu verhalten, wenn sie es ohne diese Norm nicht tun würden. Sozialkapital kann gleichzeitig als privates und öffentliches Gut auftreten. In vielen Erscheinungsformen fällt ein Teil des Nutzens Unbeteiligten zu, während ein weiterer Teil des Nutzens die unmittelbaren Interessen der Person befriedigt, welche die Investition tätigt.15

Soziales Handeln ist damit ebenso wie Wirtschaftliches und Politisches umso resistenter gegen Fehler und opportunes Verhalten, je stärker es in dichte Netzwerke sozialer Interaktion eingebettet ist. „Vertrauen ist das „Gleitmittel“ des gesellschaftlichen Lebens“, umschreiben Putnam und Goss das Phänomen.16 Das Vertrauensdefizit des leicht manipulierbaren und hochgradig anonymen Cyberspace ist eine besondere Herausforderung bei der Bildung von Sozialkapital.17

2.4 als funktionale Ressource bei James Coleman

Die Ausführungen Coleman's18 zum sozialen Kapital basieren auf der Annahme, dass gesellschaftliche Akteure Ressourcen besitzen, an denen sie Interesse und Kontrolle haben. Versuchen die Individuen ihre Ressourcen auf bestmögliche Art und Weise zu nutzen, schaffen sie soziale Beziehungen die zum einen Komponenten sozialer Strukturen, und zum anderen wiederum Ressourcen für sich darstellen. Nach James Coleman bezeichnet der Begriff des sozialen Kapitals die Menge der Ressourcen, die Familienbeziehungen und sozialen Organisationen der Gemeinschaft immanent sind und die kognitive oder soziale Entwicklung eines Kindes bzw. Jugendlichen fördern.19 Diese sind je nach Individuum unterschiedlich. Herrschaft- und Vertrauensbeziehungen stellen beispielsweise Formen sozialen Kapitals dar.

In der Argumentation Coleman's wird das Sozialkapital über seine jeweilige Funktion definiert. Es ist kein Einzelgebilde sondern setzt sich aus einer Vielzahl sozialer Faktoren zusammen, die aus Aspekten der Sozialstruktur bestehen und bestimmte Handlungen von Individuen, welche Teil der Struktur sind, begünstigen. Es hat einen produktiven Charakter, da es die Verwirklichung von Zielen ermöglicht, die ohne es nicht erreichbar wären. Sozialkapital ist weder Individuen noch materialistischen Geräten eigen: es ist ein Element der Beziehungsstrukturen zwischen zwei und mehr Personen.20 Die Bedeutung des Sozialkapitals wird erst unter Betrachtung der Veränderung von Beziehungen zwischen Personen deutlich; ein wachsendes Sozialkapital erleichtert hierbei bestimmt Handlungen.

In den späten 1980er Jahren prägte James S. Coleman den Begriff in einer noch heute gültigen Weise. Insbesondere die positiven Effekte eines hohen sozialen Kapitals, wie die verbesserte Begegnung von Armut, Verwundbarkeit und Konflikten, werden herausgestellt. Dazu zählen auch die in zahlreichen Publikationen betrachteten Wirkungen gesellschaftlicher Unterstützung auf die physische und psychische Befindlichkeit des Individuums. Die Vermutung liegt nahe, dass Sozialkapital für das menschliche Wohlbefinden wichtiger sein könnte als materielle Güter. Oftmals werden Breite und Tiefe sozialer Beziehungen als bester Indikator für Glück angesehen.

Dabei haben die verschiedenen sozialen Netzwerke, denen ein Individuum angehört, wie etwa die Familie, Wohngemeinschaft, Vereine, Internet-Chatgroups oder berufliche Kontakte, unterschiedliche Wertigkeiten und können nicht in einer einfachen Kapitalgleichung addiert werden. Zudem ist Sozialkapital nicht per se 'gut'. Wie andere Kapitalformen auch können negative Effekte wie Ungleichverteilung oder Demokratieschädigung daraus resultieren.

Coleman stellt fest, dass Individuen in Sozialstrukturen, die sich stets auf eine hohe Zahl ausstehender Verpflichtungen berufen können, ein großes soziales Kapital besitzen. Dieses potenziert sich wiederum, wenn die ausstehenden Verpflichtungen gegenüber einer Sozialstruktur innerhalb ihrer Mitglieder übertragbar sind.

Die Dichte ausstehender Verpflichtungen bedeutet letztendlich, daß der gesamte Nutzen konkreter Ressourcen, die im Besitz von Akteuren innerhalb dieser Sozialstruktur sind, vervielfacht wird, wenn die Ressourcen im Notfall anderen Akteuren zur Verfügung stehen.21

Als wichtigste Form des sozialen Kapitals beschreibt Coleman das Informationspotenzial, welches soziale Beziehungen in sich bergen. Dies ist zentrales Moment zur Schaffung einer Handlungsgrundlage.

[...]


1 Talbot, D. (2008) Das Geheimnis seines Erfolges, Technology Review 11/2008. Online: http://www.heise.de/tr/Das-Geheimnis-seines-Erfolges--/artikel/118349, eingesehen am 01.12.2008.

2 Spiegel Online vom 26.09.2008, Wie Obama mit kleinen Spenden reich wurde, http://www.spiegel.de/ netzwelt/web/0,1518,580202,00.html, eigensehen am 01.12.2008

3 Putnam, R. D. (2000) Bowling Alone. The Collapse and Revival of American Comunity, New York: Simon & Schuster Paperbacks, New York.

4 Franzen, A. und Pointner, S. (2007) 'Sozialkapital: Konzeptualisierungen und Messungen', in A. Franzen und M. Freitag (Hrsg.) Sozialkapital. Grundlagen und Anwendungen, Wiesbaden: VS Verlag.

5 Putnam, R. D. und Goss, K. A. (2001) Gesellschaft und Gemeinsinn: Sozialkapital im internationalen Vergleich, Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, S. 15 ff.

6 Ebd., S. 16/17.

7 Ebd.

8 Ebd.

9 Ebd., S. 18.

10 Bourdieu, P. (1992) Die verborgenen Mechanismen der Macht, Hamburg: VSA-Verlag.

11 Ebd., S. 63.

12 Ebd., 49 ff.

13 Putnam und Goss, S. 19.

14 Ebd., S. 21.

15 Ebd., S. 22.

16 Ebd., S. 21.

17 Ebd.

18 Coleman, J. (1992) Grundlagen der Sozialtheorie, Bd. 1, München: Oldenbourg, S. 389 ff.

19 Dabei greift Coleman auf die Definition des amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Glenn C. Loury aus dem Jahr 1977 zurück. Loury führte Sozialkapital als Begriff in die Wirtschaftswissenschaften ein, um soziale Ressourcen für die Entwicklung von Humankapital zu beschreiben.

20 Coleman, S. 392.

21 Ebd., S. 399.

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Titel: Sozialkapital 2.0