Lade Inhalt...

Das korrekte Zitieren und Paraphrasieren in wissenschaftlichen Arbeiten

Wissenschaftlicher Aufsatz 2008 9 Seiten

Buchwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das direkte Zitat
2.1 Definition
2.2 Beispiele
2.3 Problemfälle beim Zitieren

3. Das indirekte Zitat
3.1 Definition
3.2 Beispiel
3.3 Problemfälle beim Zitieren

4. Letzte Hinweise

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Unter einer wissenschaftlichen Arbeit versteht man die systematische Untersuchung und Bearbeitung einer Fragestellung, die aus Informationsrecherche und dem daraus resultierenden Meinungsbildung entsteht.[1] )

Um darzustellen, welche Bestandteile der wissenschaftlichen Arbeit von Ihnen selbst stammen und welche Textpassagen übernommene Erkenntnisse und Ergebnisse darstellen, sind Zitate und Paraphrasen unerlässlich. Aber auch um in einer wissenschaftlichen Arbeit belegen zu können, dass Sie sich mit der aktuellen Fachliteratur zu dem Thema auseinander gesetzt haben, den jeweiligen Forschungs- und Diskussionsstand kennen und einordnen können, und Zahlen- und Faktenmaterial aus seriösen Quellen Ihrer Arbeit zu Grunde gelegt haben, verwenden Sie Zitate und Paraphrasen. Dabei können Sie einzelne Sätze, Nebensätze aber auch ganze Passagen zitieren, bzw. das Gelesene in eigene Worte fassen.[2] )

Um sich jedoch nicht des Plagiats schuldig zu machen, also geistiges Eigentum anderer als Ihre eigenen Ideen auszugeben, muss für jedes Zitat die entsprechende Fundstelle nachgewiesen werden. Wie genau man das macht, wird in der folgenden Hausarbeit umfassend erläutert.

2. Das direkte Zitat

2.1 Definition

Unter einem direkten Zitat, auch wörtliches Zitat genannt, versteht man die wörtliche Übernahme einer Textstelle in den eigenen Text.[3] )

Das direkte Zitat beginnt und endet mit doppelten Anführungsstrichen. Wenn Sie längere Passagen zitieren, sollten Sie der Lesefreundlichkeit und Übersichtlichkeit halber das Zitat durch Einrückung und eine kleinere Schriftgröße kenntlich machen.[4] )

An deutschen Fachhochschulen und Universitäten wird normaler Weise das Belegen der Zitate in Fußnoten (Beispiel 1) bevorzugt, dennoch sollte Ihnen auch die amerikanische Zitierweise geläufig sein (Beispiel 2).

2.2 Beispiele

Beispiel 1:

„Beim Benchmarking misst ein Unternehmen seine Leistung (Produkte, Prozesse) systematisch an jenem Unternehmen, das diese Leistung am besten erbringt.“[5] )

Sie sehen, dass bei diesem Beispiel die Quellenangabe am Ende der Seite als Fußnote zu finden ist. In der Regel enthält sie den Nachnamen des Autors, eventuell den Vornamen, den Kurztitel, das Erscheinungsjahr und die Seitenangabe. Die vollständige Literaturangabe findet sich im Literaturverzeichnis am Ende Ihrer Arbeit wieder. Der Fußnotentext wird in der Regel kleiner gesetzt als der Fließtext.

In den gängigen Textverarbeitungsprogrammen gibt es eine automatische Fußnotenverwaltung (bei MS Word ist diese hier zu finden: Einfügen –> Referenz –> Fußnote). Einer der vielen Vorzüge der automatischen Fußnotenverwaltung liegt darin, dass das Programm jede weitere, auch nachträglich eingefügte Fußnote automatisch durchnummeriert und aktualisiert. Deshalb sollten Sie – wenn überhaupt – erst in der letzten Überarbeitung Ihres Textes mit ebd. (ebenda) oder a.a.O. (am angegebenen Ort) auf die vorangegangene Fußnote Bezug nehmen, da dies sonst zu einer unnötigen Fehlerquelle beim Zitieren werden kann.

[...]


[1] ) vgl.: Franck, Norbert; Stary, Joachim (Hrsg.): Die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens; 2006; S. 179.

[2] ) vgl.: Franck, Norbert; Stary, Joachim (Hrsg.): Die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens; 2006; S. 180.

[3] ) vgl.: http://www.imb-uni-augsburg.de/system/files/Die_wissenschaftliche_Arbeit_0.pdf

[letzter Zugriff: 23.11.2007].

[4] ) vgl.: http://www.arbeitschreiben.de/kap11.htm

[letzter Zugriff: 20.11.2007].

[5] ) Thommen, Jean Paul: Betriebswirtschaftslehre; 2004; S. 1208.

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Das korrekte Zitieren und Paraphrasieren in wissenschaftlichen Arbeiten