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Das Verhältnis zwischen Erzbischof Balduin von Trier und den Juden des Erzstiftes Trier

Hausarbeit (Hauptseminar) 2007 23 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil
II. 1. Eine kurze Siedlungsgeschichte der Juden im Erzstift Trier unter besonderer Berücksichtigung der Regierungszeit Balduins
II. 2. Die Stellung der Juden im Rechts- und Verfassungsgefüge
II. 3. Die wirtschaftliche Tätigkeit der Juden unter Balduin
II. 4. Die Verfolgungen und ihre Auswirkungen auf die Trierer Juden

III. Fazit

IV. Literaturverzeichnis
IV. 1. Quellen
IV. 2. Sekundärliteratur

I. Einleitung

Am Niederrhein darf das 14. Jahrhundert für Juden [¼] als die Zeit der größten wirtschaftlichen Bedeutung angesehen werden; für die Juden bedeutete es Höhepunkt und Krise zugleich [¼].”1

Für das Erzstift Trier, das Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist, ist die Ansiedelung einer jüdischen Gemeinde erstmals schriftlich für die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts bezeugt.2 Die Geschichte der Trierer Juden ist bis in das zweite Drittel des 14. Jahrhunderts im Gegensatz zu anderen jüdischen Gemeinden ohne größere Verfolgungswellen abgelaufen, denn erst ab den 1330er Jahren setzten auch im Erzstift die großen Verfolgungswellen ein. Bis zu jener Zeit aber, so die Germania Judaica, vollzog sich ein „Aufstieg für die Trierer Judenheit”3.

In jener Zeit herrschte in dem Erzstift Balduin aus dem Hause der Luxemburger.4

Dieser galt als einer der herausragendsten Politiker jener Zeit, der die Geschicke des regnum Teutonicum entscheidend mitbestimmt hat.

Es soll Gegenstand der vorliegenden Arbeit sein, die Beziehungen zwischen Erzbischof Balduin und den Trierer Juden genauer zu untersuchen. Inwieweit hat Balduin auf die Ansiedelung von Juden im Erzstift eingewirkt? Welche Einstellung vertrat der Erzbischof gegenüber der religiösen Minderheit der Juden? Und wie reagierte er auf die Verfolgungswellen um die Mitte des 14. Jahrhunderts?

Mit den Gesta Baldewini5 und den Balduineen, eine von Balduins Verwaltungsbeamten eigens angelegte Urkundensammlung, existieren zwei Hauptquellen, die Aufschluss über die Regierungszeit des Erzbischof Balduin geben. Als Literaturgrundlage dienen hauptsächlich die Werke von A. Haverkamp, der 1973 einen ersten Überblick über die Juden im Erzstift Trier gab und sich bis in die 1990er Jahre ausführlich mit diesem Thema beschäftigt hat.6 Weitere nützliche Informationen bieten die Ortsartikel des zweiten Bandes der Germania Judaica.

Neben den Werken Haverkamps und der jüdischen Gelehrten stützt sich diese Arbeit auch auf allgemeinere Darstellungen der jüdischen Geschichte.7 Dies ist auch deswegen sinnvoll, da Balduin nicht nur Stadtherr von Trier, sondern somit auch Kurfürst des Reiches war und als Reichsvikar (seit 1346) auch königliche Kompetenzen außerhalb des Erzstiftes innehatte, die durch spezielle Vollmachten über die Juden noch erweitert wurden.

Nur unter Berücksichtigung dieser Tatsachen kann ermittelt werden, inwieweit die Einstellung Balduins zu den Juden durch politische, wirtschaftliche und religiöse Einflüsse bestimmt oder inwieweit sie sich davon abgrenzte.

Durch die Darstellung der Stellung der Juden im Rechts- und Verfassungsgefüge, der wirtschaftlichen Tätigkeiten der Juden im Zusammenhang mit der erzbischöflichen Politik Balduins und der Verfolgungen und ihren Auswirkungen soll versucht werden, sich den aufgeworfenen Fragen zu nähern. In einem abschließenden Fazit soll dann noch einmal die Rolle der Juden unter dem Erzbischof Balduin und dessen Einstellung dieser Minderheit gegenüber zusammengefasst werden.

II. Hauptteil

II. 1. Eine kurze Siedlungsgeschichte der Juden im Erzstift Trier unter besonderer Berücksichtigung der Regierungszeit Balduins

Haverkamp schreibt,dass „[¼] unter Balduins Pontifikat die Zahl der erzstiftischen Judenansiedlungen enorm angestiegen [war].”8 Dieser Anstieg war nicht nur auf die allgemeine Vermehrung von Judensiedlungen in weiten Teilen Deutschlands zurückzuführen, sondern auch auf die Politik des Erzbischofs Balduin von Trier.

Vor seinem Regierungsantritt im Jahre 1307 gab es im Trierer Erzstift lediglich jüdische Siedlungen in Trier selbst, in Koblenz, in Münstermaifeld und in Bernkastel sowie in dem nicht mit Stadtrechten ausgezeichneten Ort Cochem.9 Die Juden in diesen erzstiftischen Orten, mit Ausnahme der Kathedralstadt Trier, waren in der Zeit vor Balduins Regierung mindestens einmal von antijüdischen Verfolgungswellen bedroht worden.10 Daher ist davon auszugehen, dass die Anzahl der jüdischen Siedlungen in Cochem, Bernkastel und Münstermaifeld vor 1307 sehr gering war.

Diese schmale Basis an jüdischen Siedlungen hat Balduin bis 1349, das Jahr des Schwarzen Todes, in etwa verdreifacht. Dabei konzentrierten sich die wichtigsten Neuerwerbungen und Pfandschaften auf den mittelrheinischen Raum, der in verkehrs- sowie finanzpolitischer Hinsicht höchste Attraktivität bot. Durch die hohe Stellung, die Balduin im Reich hatte,11 gelang es ihm mit den 1312 durch Heinrich VII. an ihn verpfändeten Städten Boppard und Oberwesel die Verfügungsgewalt über die dort lebenden Juden zu erlangen. Dasselbe erreichte er später auch für die Stadt Bacharach unter Ludwig dem Bayern.12

Mit Bergzabern, St. Wendel und Blieskastel befanden sich unter den etwa 15 Orten, die Balduin erworben hatte, drei Städte, die erst unter Balduins Regierung auch von Juden bewohnt wurden.13

Die größte Anziehungskraft auf die Juden besaß zweifellos die Moselmetropole Trier, die zu der Zeit Balduins ihren wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt erreichte.14 Diese Tatsache hat wohl auch dazu beigetragen, dass sich in der näheren Umgebung der Kathedralstadt keine größeren Judengemeinden angesiedelt haben.15

An der Ausdehnung des Trierer Judenviertels in den ersten Jahren von Balduins Regierung lasse sich, so Haverkamp, das enorme Wachstum der Judengemeinde erkennen. In der Zeit von 1310 bis 1334 sollen die vermögenden jüdischen Finaziers sogar mehrere Häuser an der Außenzone des Judenviertels gekauft haben. Diese Expansion der Trierer Judengemeinde sei allerdings im Jahre 1334 zum Stillstand gekommen, und zwar vier Jahre bevor die Trierer Bürger mit Balduin einen Vertrag über die Höchstzahl der jüdischen Familien in der Stadt Trier abschlossen.16

Bei vielen Zuwanderern handelte es sich um Juden, die aus der westlichen Romania stammten. Jene wurden von der französischen Krone in die östlichen Regionen vertrieben und haben sich nicht nur in Trier niedergelassen, „wo die Ausweitung der Judensiedlung zeitlich etwa mit dem Beginn der Regierungszeit Balduins und zugleich wenige Jahre nach der Vertreibung der Juden aus Frankreich festzustellen ist.”17 Es muss allerdings davon ausgegangen werden, dass die meisten französischen Juden, die sich auf Grund von Verfolgungen in Trier niederließen, nicht in der Lage waren, sich an größeren Kreditgeschäften zu beteiligen. So erscheine es laut Haverkamp möglich, dass viele Juden direkt aus Frankreich oder über eine Zwischenstation in das benachbarte Trier zugewandert sind.18

In diesem Zusammenhang darf allerdings das königliche Judenansiedlungsprivileg nicht außer Acht gelassen werden, die vereinzelt schon im 13. Jahrhundert vorkamen. Unter Kaiser Ludwig dem Bayern erreichten sie schließlich in den dreißiger Jahren des 14. Jahrhunderts ihren quantitativen Höhepunkt.19 Das Judenansiedlungsprivileg war ein Recht, das von den römisch - deutschen Kaisern und Königen an Landesherren und Adelige verliehen werden konnte und das genehmigt, eine festgesetzte Anzahl von Juden in einem Herrschaftsgebiet anzusiedeln und deren Abgaben anstelle des Reiches einzuziehen und zu nutzen.20 Im Gegenzug zu der von den Juden zu entrichtenden Steuer gewährte der mit dem Privileg ausgestattete Herr den Juden Schutz.

Zwar hatte das Reichsoberhaupt die alleinige Verfügungsgewalt, die im Schutz der religiösen Minderheit begründet lag, über die Juden, doch geboten die realen Machtverhältnisse eine frühzeitige Abtretung jener Rechte an herrschaftliche Instanzen. Denn nur so konnte ein wirksamer Schutz der Juden im Reich gewährleistet werden. Besonders die bischöflichen Territorialherren, in deren Kathedralstädten die größten und ältesten Judenansiedlungen in den Altsiedellanden waren, genossen weitreichende Rechte gegenüber den Juden. Im Gegensatz zu den Reochsoberhäuptern standen jene in unmittelbarem Kontakt mit den Juden ihrer Herrschaftsbereiche, so dass die Erzbischöfe und Bischöfe zu den direkten Schutzherren der Judengemeinde wurden. Aus dieser Schutzfunktion gegenüber der jüdischen Minderheit entstanden aber auch entsprechende Rechte an den Juden.

Aber die Vergabe solcher Privilegien und der damals durch Verpfändungen und Veräußerungen extrem gefährdete Bestand an Reichsgütern und Reichsrechten hatte eine schwindende Autorität des Königtums zur Folge, was für die Territorialherren im Königreich ohnehin schon eine hohe Attraktivität ausübte. Trotzdem verzichtet das Königtum auf Grund seiner begrenzten Handlungsspielräume auf eine konsequente Durchsetzung seiner Rechte. So hat das Reich bis zu Beginn des 15. Jahrhunderts keine Ansprüche auf die Juden im Erzstift Trier geltend gemacht.21

Zu dem erhöhten Autoritätsverlust des Reiches kam noch, dass die Juden auf Grund ihrer finanziellen und wirtschaftlichen Kraft ein gesteigertes Interesse bei den Landesherren weckten. In einer Zeit fortschreitender Monetisierung der Wirtschaft seien die Juden, so Ziwes, „mit ihren besonderen Kenntnissen in den oftmals komplizierten Münz- und Währungssystemen gern gesehene Spezialisten [gewesen].”22 Neben Lombarden und professionellen christlichen Finanziers waren sie als einzige in der Lage, in kurzer Zeit auch größere Kredite zu stellen. Das Fachwissen der Juden auf dem Gebiet der Geldgeschäfte zeigte sich besonders bei Marktangelegenheiten und der Anlage von Städten als nützlich, weswegen die Judenansiedlungsprivilegien oft mit der Verleihung von Stadt- und Marktrechten verbunden waren.23 Deswegen suchten viele Landesherren, auch die von kleineren Gebieten, Juden in ihrem Zuständigkeitsbereich anzusiedeln. Viele dieser geplanten Judenansiedlungen konnten aber auf Grund der Engmaschigkeit des Städtenetzes in den spätmittelalterlichen Altsiedellanden nicht realisiert werden. Zudem fehlte es oft auch an einer ausreichenden Infrastruktur, die den Juden einen genügend großen Handlungsspielraum hätte bieten können. Der Umzug in die ländlichen Gebiete hätte für die Juden einen Verlust des schützenden Rückhaltes bedeutet, den sie in den politisch wirksamen jüdischen Gemeindeorganisationen der größeren Städte hatten.24 Unter dem einflussreichen Erzbischof Balduin bot die Metropolstadt Trier den Juden nicht nur eine für die Wirtschaft günstige Infrastruktur, sondern auch, zumindest bis zu den großen Verfolgungswellen in den 1330er Jahren, ausreichenden Schutz.

Der Erzbischof profitierte daher, wie gezeigt, besonders am Anfang seiner Regierungszeit von den romanischen Juden, die in seinem Erzstift eine Bleibe suchten. Wie kaum ein zweiter scheint er die Judensiedlungen geschätzt zu haben. Auf Grund seines Frankreichaufenthaltes in jungen Jahren kannte er den Gewinn, den Juden erbringen konnten.

[...]


1 Irsigler, F.: Juden und Lombarden am Niederrhein im 14. Jahrhundert, in: Zur Geschichte der Juden im Deutschland des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit, hg. v. A. Haverkamp, Stuttgart 1981, 122 - 162, 123.

2 Dieses Datum ist überliefert in den Gesta Treverorum, hg. v. G. Waitz, in: Monumenta Germaniae Historica, Scriptores VIII, 111 - 204, 182. Eine zweite große jüdische Ansiedelung im Erzstift existierte in Koblenz seit Mitte des 12. Jahrhunderts, vgl. Haverkamp, A.: Die Juden im Erzstift Trier in: Die Juden in ihrer mittelalterlichen Umwelt, hg. v. A. Ebenbauer und K. Zatloukal, Wien [u.a.] 1991, 182 - 206.

3 Germania Judaica, Bd. II: Von 1238 bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts, hg. v. Z. Avneri, 2 Teile, Tübingen 1968, 826.

4 Eine ausführliche Darstellung dieser Dynastie gibt Hoensch, J. K.: Die Luxemburger. Eine spätmittelalterliche Dynastie gesamteuropäischer Bedeutung 1308 - 1437, Stuttgart [u.a.] 2000.

5 Siehe Gesta Baldewini, in: Gesta Trevirorum, hg. v. J. H. Wyttenbach M. F. J. Müller, Bd. 2, Trier 1838, 184 - 271

6 Siehe Haverkamp, A.: Die Juden in der spätmittelalterlichen Stadt Trier, in: Verführung zur Geschichte. Festschrift zum 500. Jahrestag der Eröffnung einer Universität in Trier, hg. v. G. Droege / W. Frühwald / F. Pauly, Trier 1973, 90 - 130 und neben weiteren anderen (siehe Literaturverzeichnis) Haverkamp, A.: Erzbischof Balduin und die Juden, in: Balduin von Luxemburg. Erzbischof von Trier - Kurfürst des Reiches 1285 - 1354. Festschrift aus Anlass des 700. Geburtsjahres, hg. v. F. - J. Heyen, Mainz 1985, 437 - 484

7 Siehe hierzu u.a. Toch, M.: Die Juden im mittelalterlichen Reich, Münschen 1998, ²2003. Zur allgemeineren Geschichte der Juden im westlichen Deutschland siehe u.a. Kosche, R.: Studien zur Geschichte der Juden zwischen Rhein und Weser im Mittelalter, Hannover 2002 und Ziwes, F. - J.: Studien zur Geschichte der Juden im mittleren Rheingebiet während des hohen und späten Mittelalters, Hannover 1995.

8 Haverkamp 1985, 454.

9 Vgl. die entsprechenden Ortsartikel in GJ II. Die Ansiedlung von Juden in Wittlich ist erst seit 1316 gesichert, siehe LHAKO 54 K 345.

10 Siehe hierzu Haverkamp, Balduin 1985, Karte 3, 482. Zu der Tatsache, dass Trier selbst bis zu der Zeit der Pest weitestgehend verschont blieb siehe Haverkamp 1973, 95 (Anm. 13) und Haverkamp, A.: Die Juden im mittelalterlichen Trier, in: Kurtrierisches Jb. 19 (1979), 5 - 57, 20 (Anm. 13).

11 Der Erzbischof von Trier war zugleich auch einer der Kurfürsten des Reiches. Außerdem war Balduin der Bruder des Kaisers Heinrich VII. (1278 - 1313), näheres hierzu siehe Hoensch, Luxemburger 2000, 32 - 50.

12 Siehe hierzu Haverkamp 1985, 455 (und Anm. 61), der ausführlich auch die weiteren Judenansiedlungen aufzählt, die in der Regierungszeit Balduins unter seine Herrschaft fielen, vgl. 455 - 458.

13 Siehe Haverkamp 1985, 456. Es darf auch angenommen werden, dass in den Dörfer des Erzstiftes, wenn auch wenige Juden ansässig waren. Die Quellenlage hierzu ist allerdings äußerst spärlich, so dass keine eindeutigen Angaben gemacht werden können.

14 Eine genaue Analyse der Kathedralstadt in jener Zeit liefert Matheus, M.: Trier am Ende des Mittelalters. Studien zur Sozial-, Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte der Stadt Trier vom 14. - 16. Jahrhundert, Trier 1984.

15 Siehe hierzu Haverkamp, Balduin 1985, Karte 1, der mit der Darstellung der Synagogen die Dichte der großen Judenansiedlungen deutlich macht, da jede große Judengemeinde einen Friedhof und eine Synagoge besaß. Vgl. hierzu auch Haverkamp, A.: Storia sociale della città di Treveri nel basso Medioevo, in: La città in Italia e in Germania nel Medioevo. Cultura, istituzioni, vita religiosa, hg. v. R. Elze / G. Fasoli, Bologna 1981, 259 - 333.

16 Siehe Haverkamp 1985, 459. Nähere Angaben über den besagten Vertrag finden sich in den folgenden Kapiteln der vorliegenden Arbeit.

17 Haverkamp 1985, 459.

18 Siehe Haverkamp 1985, 460.

19 Siehe hierzu Bork, R.: Zur Politik der Zentralgewalt gegenüber Juden im Kampf Ludwigs des Bayern um das Reichsrecht und Karls IV. um die Durchsetzung seines Königtums bis 1349, in: Karl IV. Politik und Ideologie im 14. Jahrhundert, hg. v. E. Engel, Weimar 1982, 30 - 73, besonders 42.

20 Die Definition ist entnommen aus Ziwes, Juden 1995, 34.

21 Vgl. Haverkamp 1979, 24.

22 Ziwes, Juden 1995, 34.

23 Siehe hierzu die Urkunden Nr. 7, 9, 12, 14, 16, 17, 18, 19, 21, 42 im Textanhang 1 bei Ziwes, der an Hand jener Quellen Beispiele für die enge Verbundenheit der beiden Rechte liefert.

24 So ist u.a. für die den Trierer Erzbischöfen gehörende Stadt Koblenz erstmals im Jahre 1307 magistratus et universitas judeorum überliefert, vgl. GJ II, 409. Trotzdem gab es auch jüdische Siedlungen in den Dörfern des Erzstiftes Trier, und dort besonders in den Weinbauregionen, näheres hierzu siehe Ziwes, Juden 1995, 38 - 41.

Details

Seiten
23
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640279623
ISBN (Buch)
9783640283323
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v122974
Institution / Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel – Historisches Seminar
Note
1,3
Schlagworte
Verhältnis Erzbischof Balduin Trier Juden Erzstiftes Hauptseminar

Autor

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