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Die Marktpositionierung von M-Budget Mobile

Marktanalyse und Vergleich mit CoopMobile anhand des Marketing Mix

Seminararbeit 2007 13 Seiten

BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Analyse der aktuellen Marktsituation
2.1 Entstehung von No-Frills Unternehmen
2.2 Entstehung der Schweizer No-Frills Mobilfunkanbieter
2.3 Die aktuelle Marktsituation 2007

3 Vergleich von CoopMobile und M-Budget Mobile anhand des Marketing Mix
3.1 G. Armstrong und P. Kotler: Marketing Mix und seine Anwendung
3.1.1 Product – Customer Value
3.1.2 Price – Customer Cost
3.1.3 Place – Customer Convenience
3.1.4 Promotion – Customer Communication
3.1.5 These
3.2 Vergleich von M-Budget Mobile mit CoopMobile 8 3.2.1 Customer Value
3.2.2 Customer Costs
3.2.3 Customer Convenience
3.2.4 Customer Communication

4 Ergebnisse und Auswertung des Vergleiches

5 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Ende 2004 zählte die Schweiz 6,27 Millionen Mobiltelefonkunden. Mitte 2005 kamen erste No-Frills Mobilfunkangebote auf den Schweizer Markt und brachten den gesättigten Mobilfunkmarkt in Bewegung. Ein harter Wettbewerb zwischen den Anbietern wurde entfacht. In einer Zeit, in welcher die Differenzierung vor allem darin bestand, neue technische Gadgets anzubieten wurde nach dem Modell der Billigflieger, auf Zusatzleistungen verzichtet, was wiederum kompetitive Preise ermöglichte.

In der vorliegenden Arbeit, soll anhand der Marktpositionierung von M-Budget Mobile untersucht werden, auf welchen Faktoren Wettbewerb unter No-Frills Mobilfunkanbietern basiert. Der Autor erhofft sich somit, Erkenntnisse über mögliche Wettbewerbsvorteile von M-Budget zu erlangen und die aktuelle Marktsituation – bis zu einem gewissen Grad – erklären zu können.

Um diese Beobachtungen anstellen zu können, wird in einem ersten Teil die aktuelle Marktsituation des No-Frillssegments analysiert. Anschliessend werden mögliche Wettbewerbsvorteile von M-Budget in einem Vergleich mit CoopMobile untersucht, wobei vorweg die Aspekte, unter welchen die beiden Angebote verglichen werden festgelegt und erläutert werden. Abschliessend wird versucht, das Ergebnisse des Vergleichs unter Einbezug von aktuellen Studien auszuwerten, zu erklären und mögliche Schlussfolgerungen zu ziehen.

2 Analyse der aktuellen Marktsituation

Um den Wettbewerb unter No-Frills Unternehmen und im speziellen unter No-Frills Mobilfunkanbietern in der Schweiz zu verstehen, bedarf es einer kurzen Analyse der aktuellen Marktsituation. Vorweg wird auf den Begriff No-Frills und die Entstehung von No-Frills Unternehmen im Allgemeinen eingegangen.

Weiter wird die Entstehung des No-Frills Marktes in der Mobilfunkbranche chronologisch, anhand der drei grössten Anbieter in diesem Segment aufgezeigt.

Es ist zu beachten, dass nicht auf alle Aspekte des Wettbewerbs unter No-Frills Mobilfunkanbietern eingegangen werden kann. Somit handelt es sich bei den hier ausgewählten Aspekten um, dem Autor als subjektiv wesentlich erscheinende.

2.1 Entstehung von No-Frills Unternehmen

Ekkehard (2005) schreibt, dass No-Frills, (zu Deutsch: Schnickschnacklos), erstmals als Geschäftsmodell der Billigflieger, (wie Easyjet und Ryanair), auf den Markt kamen. Zielgruppe sind preisbewusste, informierte, internettaffine, auf das Wesentlich bedachte Konsumenten.

Aufgrund der Fehlenden Möglichkeit sich mit herkömmlichen Mitteln wie z.B. neuen technischen Gadgets von Konkurrenten zu differenzieren, findet eine Segmentierung statt. D.h. es werden neue Produkte kreiert, welche auf einzelne Zielgruppen angepasst sind.

2.2 Entstehung der Schweizer No-Frills Mobilfunkanbieter

Die drei grössten Anbieter im Schweizer Mobilfunkmarkt sind Swisscom, Orange und Sunrise, (ehemals diAx und Sunrise, welche im Dezember 2000 fusionierten und die TDC Switzerland AG bildeten) (BAKOM, 2007, S. 21). Im Mai 2005 lancierte die TDC Switzerland AG Yallo, das erste No-Frills Angebot der Schweizer Mobilfunkbranche.

Folgendes Statement von Lüscher (2005), (Mitglieder der Geschäftsleitung der TDC Switzerland AG und Verantwortlich für den Bereich Mobile), in einer Medienmitteilung von Yallo, bringt vor allem die Vorteile der No-Frills Angebote auf den Punkt:

„Mit Yallo entsprechen wir dem wachsenden Bedürfnis nach einer Reduktion auf die Grundfunktionen der mobilen Kommunikation. Yallo setzt auf ein schnörkelloses Angebot und günstige Preise.“

Swisscom und Orange gingen im gleichen Jahr eine strategische Allianz mit den grössten Detailhandelsgenossenschaften der Schweiz, Migros (Swisscom) und Coop (Orange) ein.

Am 12. September 2005 wurde das Angebot M-Budget Mobile im Rahmen der bereits existierenden Billiggarantiemarke M-Budget angekündigt, welches ab dem 13. September 2005 in 590 Migrosfilialen sowohl als auch über das Internet erhältlich war. Das Pendant von Coop und Orange (CoopMobile), ebenfalls unter der eigenen Billigmarke Prix Garantie, konnte ab dem 20. September 2005 in sämtlichen Coop Filialen sowohl als auch in Bau+Hobby Märkten erworben werden (Teltarif Schweiz, 2007).

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Details

Seiten
13
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640266180
ISBN (Buch)
9783640268474
Dateigröße
389 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v122705
Institution / Hochschule
Universität St. Gallen – BWL
Note
5 (nach schweizer Notensystem)
Schlagworte
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