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Entwicklung der Stadt Salzkotten

Konzeption einer Schülerexkursion für den Sachunterricht in der Grundschule

Examensarbeit 2008 80 Seiten

Didaktik - Geowissenschaften / Geographie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Bedeutung von außerschulischem Lernen in der Grundschule
2.1 Zum Begriff Exkursion
2.2 Ziele von Exkursionen
2.2.1 Veränderte Kindheit
2.3 Vorteile von Exkursionen
2.3.1 Motivation der Schüler
2.3.2 Fächerübergreifender Unterricht
2.3.3 Handlungsorientiertes Lernen
2.3.4 Vermittlung neuer Arbeitsmethoden
2.3.5 Soziales Lernen
2.4 Methodische Durchführung einer Exkursion
2.4.1 Leitlinien für die Planung und die Organisation einer Exkursion
2.4.2 Leitlinien für die Durchführung einer Exkursion
2.4.3 Nachbereitung einer Exkursion
2.5 Schwierigkeiten und Probleme
2.6 Schlussfolgerung

3. Die Geschichte der Stadt Salzkotten
3.1 Verlauf der Salzkottener Stadtgründung
3.2 Salzkotten zwischen Großer Pest und Dreißigjährigem Krieg
3.3 Salzkotten im 17. und 18. Jahrhundert
3.4 Die Kleinstadt Salzkotten zur Zeit des Kaiserreichs
3.5 Salzkotten in der Weimarer Zeit
3.6 Auswirkungen des 2. Weltkrieges auf die Stadt
3.7 Aufschwung der 50er Jahre
3.8 Die Stadt nach der kommunalen Neugliederung

4. Planung einer Exkursion zu der Entwicklung der Stadt Salzkotten für ein 4. Schuljahr
4.1 Begründung der Wahl des Exkursionsthemas
4.1.1 Didaktische Begründung des Themas für ein 4. Schuljahr
4.2 Vorbereitende Maßnahmen
4.2.1 Inhaltliche und methodische Voraussetzungen
4.3 Tabellarische Übersicht der Standorte
4.3.1 Die Standorte im Einzelnen
4.4 Nachbereitung

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang

1. Einleitung

Typisch:

Der Lehrer nimmt den Bach durch.

Er zeigt ein Bild.

Er zeichnet an die Wandtafel.

Er beschreibt.

Er schildert.

Er erzählt.

Er schreibt auf.

Er diktiert ins Heft.

Er gibt eine Hausaufgabe.

Er macht eine Prüfung.

Hinter dem Schulhaus fließt munter der Bach vorbei.

Vorbei.[1]

So wie in diesem Gedicht verläuft auch heute noch häufig der Sachunterricht in Grundschulen. Es wird zu oft der Gang in die Natur oder ein Besuch der näheren Umgebung der Schule gescheut. Dabei ist es besonders wichtig, den Schülern ihre Lebensumwelt näher zu bringen und sie ihnen zu erklären. Bereits die Untersuchungen Piagets zeigten, dass Kinder im Grundschulalter die direkte Auseinandersetzung mit der Umwelt für den Verstehensprozess brauchen, um dadurch ihr Wissen besser entwickeln zu können.

Hinzu kommt, dass die neuen, ständigen Veränderungen der Lebensumwelt die Gelegenheiten für aktive, verantwortungsvolle Betätigungen der Kinder in ihrer Freizeit stark reduzieren. So ist es für Kinder heutzutage schwieriger, Primärerfahrungen im Bereich Familie oder Natur zu sammeln. Sie erhalten ihre Informationen größtenteils aus den neuen Medien, wie Fernseher, Computer oder Internet, und verlieren dadurch den Realitäts- und Praxisbezug zu vielen Dingen. Gewöhnen sich Kinder erst einmal an eine Aneignung von Wissen durch technische Bilder, werden die Entwicklung der Fantasie und die Denktätigkeit gehemmt.

Mit der Veränderung der Lebensumwelt geht auch ein stetiger Wandel der Gesellschaft einher. Durch Verbote oder die Einengung des natürlichen Bewegungsdrangs wird außerdem der Entdeckungsdrang der Kinder und weitere ihrer eigenen Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt, obwohl die „Voraussetzungen für einen erfolgreichen Lernprozess [...] Phasen der Aktivität und Passivität sowie tägliche Bewegung“[2] sind.

Die Lehrpläne der Bundesländer fordern deshalb als methodisches Ziel die originale Begegnung des Kindes mit dem Lerngegenstand. Schließlich haben Untersuchungen ergeben, dass der Mensch sich „ungefähr 10% neuen Wissens durch Lesen, 20% durch Hören, 30% durch Sehen, 50% durch Sehen und Hören, 80% durch eigenes Sprechen und 90% durch eigenes Handeln“[3] aneignet. Diese Methoden zielen auf einen handlungsorientierten, offenen Unterricht ab, der zu einem entdeckenden Lernen führen und nicht nur im Klassenzimmer stattfinden soll.

Eine Möglichkeit, damit Kinder ihren „Lebensraum bewusst wahrnehmen [und] [d]iese Lebenswirklichkeit außerhalb der Schulmauern sehen und verstehen [...] lernen“[4] können, sind die Lernorte außerhalb des Klassenzimmers und außerhalb des Schulgeländes.

Es gibt zahlreiche Namen für dieses außerschulische Lernen, wobei ich größtenteils den der Exkursion im weiteren Verlauf nutzen werde, doch es werden immer die gleichen Ziele beim Aufsuchen eines solchen Ortes verfolgt:

Zum Einen steigern solche außergewöhnlichen Methoden die Motivation der Schüler, was wiederum häufig zu einem besseren Verstehen und Behalten führt.

Des Weiteren kann auch das soziale Verhältnis der Klasse untereinander und mit der Lehrkraft gestärkt werden. Auf weitere Ziele und Vorteile sowie auf die verschiedenen Arten von Exkursionen und Methoden wird noch im weiteren Verlauf der Arbeit eingegangen werden.

Mittlerweile kann auf die Exkursion zumindest in den naturwissenschaftlichen Bereichen und der Geographie als praxisorientiertes Stilmittel nicht mehr verzichtet werden. Sie bietet „aufgrund der direkten Begegnung mit realen Situationen eine hohe Anschaulichkeit mit konkreten Problemfragen und Strategien“[5], die zur Lösungsfindung beitragen können. Dennoch gehören sie noch nicht zur gängigen Praxis im Grundschulalltag.

Der Grund dafür könnte das negative Bild der Öffentlichkeit hinsichtlich der Durchführung einer Exkursion sein. Oft werden sie als bloße Wanderungen oder Ausflüge angesehen, die lediglich zum Spaß durchgeführt werden und „gewissermaßen [als] 'uneigentliche[r]' Unterricht vor Ort“[6] betrachtet wird. Teilweise können Exkursionen auch diesem Sinn unterliegen, doch verbindet sich mit ihnen ein weitaus höherer Anspruch. Doch auch Lehrer haben oftmals Vorbehalte gegenüber dem Aufsuchen von außerschulischen Lernorten. Dies kann zum Beispiel an der Vorstellung liegen, dass die Organisation und Durchführung einer Exkursion wesentlich zeitaufwändiger sei, als das Planen einer einzelnen Unterrichtsstunde. Im Folgenden muss also auch auf die Probleme und Schwierigkeiten, die mit Exkursionen einhergehen, eingegangen werden und wie man diesen möglichst entgegenwirken kann.

Nach den theoretischen Darlegungen zu den außerschulischen Lernorten werde ich selbst eine Exkursion vorstellen. Da diese sich mit der geographischen Entwicklung der Stadt Salzkotten befassen wird, werde ich zunächst eine Übersicht über die Historie der Stadt, nach Entwicklungsphasen sortiert, darlegen.

Die Exkursion wird für das 4. Schuljahr einer Grundschule in Salzkotten geplant. Dabei sollen verschiedene Standorte besucht werden, die die Schüler die Entwicklung der Stadt an realen Objekten erkennen lässt und ihnen die Möglichkeit geben, selbst die Entwicklung aufzuarbeiten. Auch werden Vorschläge gemacht, wie die Vor- und Nachbereitungsphase gestaltet werden könnte.

2. Die Bedeutung von außerschulischem Lernen in der Grundschule

Da der Unterricht in der Grundschule besonders durch Handlungsorientierung und reale Begegnungen gekennzeichnet sein soll, gilt es besonders hier, außerschulisches Lernen zu realisieren. Es gilt als bewiesen, dass „Schüler durch das außerschulische Lernen […] ihre Lebenswirklichkeit bewusster und längerfristiger erfahren“[7]. Es ist jedoch darauf zu achten, dass diese speziellen Lernorte im Verhältnis zum Alter der Schüler stehen und sich nicht zu weit von ihrer Lebens- und Alltagswelt entfernen.

„Zwar wird Grundschulkindern die Abstraktion für das Erkennen, Lernen und Behalten abverlangt, sie haben jedoch noch keineswegs die Phasen des enaktiven Verstehens verlassen, d.h. sie benötigen nach wie vor Handlungen für ihre Entwicklung“[8]. Sie möchten geradezu etwas im Alltag leisten und nicht nur in den Klassenräumen sitzen. Darum ist es enorm wichtig, schon in der Grundschule durch Exkursionen den Schülern erste Geländeerfahrungen und Arbeitstechniken außerhalb des Schulgebäudes zu vermitteln, um früh ihre Freude am Handeln und Erarbeiten in der Natur und Umgebung zu wecken und weiterzuentwickeln. Besonders Stadtkinder haben häufig nur wenige Vorerfahrungen mit der Natur und können durch Exkursionen „erst einmal ein Gefühl für die Natur […] bekommen“[9].

Hinzu kommt, dass Schüler soziale Kompetenzen erwerben können, die sie im klassischen Unterricht nur schwer vermittelt bekommen oder erfahren könnten.

Außerdem werden Schüler durch außerschulisches Lernen mehr motiviert als durch den normalen theoretischen Unterricht im Klassenzimmer. Junge Schüler „haben lediglich eine begrenzte Aufnahmefähigkeit und Ausdauer, sie werden nur im geringen Maße längere Zeit von der Sache zur Weiterarbeit getrieben“[10] und benötigen deshalb ausreichend Abwechslung im Schulalltag. Dies kann durch neue Methoden und Themen verwirklicht werden. Für den Geographieunterricht bieten sich dazu vor allem Exkursionen an, da sie die Forderung nach Abwechslung erfüllen können und räumliche Phänomene dadurch verständlicher und leichter erfassbar werden. Sie sind durch keine andere Methoden gleichwertig zu ersetzen und sollten „ebenso wichtig sein wie etwa in einem experimentellen Fach der Einsatz von Experimenten.“[11].

Im Folgenden soll nun zunächst der Begriff der Exkursion genauer definiert werden, bevor anschließend die Ziele und Vorteile einer Exkursion, die methodische Durchführung einer solchen und die damit aber auch verbundenen Probleme und Schwierigkeiten vorgestellt werden.

2.1 Zum Begriff Exkursion

Das lateinische Wort ’excursio’, von dem der Begriff Exkursion abgeleitet werden kann, bedeutet Streifzug oder Ausflug. Eine genaue einheitliche Definition des Begriffes gibt es nicht, wobei Brameier sie als eine Unterrichtsform beschreibt, die zeitlich begrenzt ist und bei der nach gründlicher Vorbereitung, ein als Original betrachteter Gegenstand im Gelände durch Schüler zielgerichtet, selbsttätig und weitestgehend selbstständig zumeist in Kleingruppen mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden untersucht wird.[12] Ähnlich beschreibt auch das Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung in München eine Exkursion, wobei dabei noch festgelegt wird, dass diese „primär [eine] Unterricht[sform] zur Vermittlung geographischer Sachverhalte“[13] sei. Darunter können alle Erkundungsaktivitäten gezählt werden, die an außerschulischen Lernorten stattfinden. Diese können wenige Stunden andauern oder aus einer mehrtägigen Klassenfahrt bestehen.

Als außerschulischer Lernort gilt dabei jeder Ort außerhalb des Klassenzimmers, „an dem Erlebnisse und damit einhergehende Erfahrungen und Erkenntnisse angeboten werden, welche den ganzheitlichen Menschen in seine[m] emotionalen, sozialen, psychomotorischen und kognitiven Bereich“[14] ansprechen und sich dieser dadurch weiterentwickeln kann. Als solche authentische Lernorte eignen sich insbesondere Museen, Stadtteile, Wälder, Schluchten oder Betriebe.

Die Definition kann aber auch noch erweitert werden, indem die Methoden kurz angedeutet werden, die „den Schülern eine zielgerichtete Erfassung geographischer Phänomene, Strukturen und Prozesse vor Ort ermöglichen“[15] sollen.

Die Exkursion darf jedoch nicht als vom Unterricht isolierte Einheit betrachtet werden, sondern ist ein Element eines erfahrungsorientierten Unterrichts, der in eine gesamte Unterrichtsreihe mit Vor- und Nachbereitung eingegliedert werden sollte.

Generell kann man also sagen, dass die Exkursion eine Form des außerschulischen Unterrichts darstellt, bei der es zu Begegnungen und Auseinandersetzungen der Lernenden mit der räumlichen Umgebung kommen kann. „Charakteristisch sind hierbei vor allem auch die Möglichkeit einer aktiven (Mit-) Gestaltung sowie die Möglichkeit zur eigenständigen Wahrnehmung mehrperspektivischer Bildungsinhalte durch die Lerngruppe“[16].

2.2 Ziele von Exkursionen

Exkursionen haben die Absicht, Kinder mit der gegenwärtigen Wirklichkeit durch eigenes Erarbeiten vertraut zu machen. Die „grundsätzlichen Ziele des außerschulischen Lernens im Unterricht der Primarstufe stellen die Handlungsorientierung, die reale Begegnung, der Alltagsweltbezug und die Vorbereitung auf das spätere Leben dar“[17]. Es geht nicht darum, den Schülern Begriffe zu vermitteln, sondern sie sollen initiativ, kreativ und selbsttätig ihr Wissen erarbeiten und so ihre „ländliche[] und städtische[] Umwelt erkunden, erleben und aktiv erschließen“[18]. Exkursionen sollen das bewusste Nutzen aller Sinne beim Arbeiten mit dem realen Objekt fordern und fördern. Außerdem soll die unmittelbare Begegnung der Schüler mit bestimmten Unterrichtsinhalten zu einer Steigerung der Lernbereitschaft führen und „stärkere Beziehungen zwischen den Schülern und den Lerngegenständen und – problemen stiften, indem sie konkrete Eindrücke und differenzierte Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit der Realität“[19] in Zusammenhang bringen.

Ein weiteres Ziel ist, dass Schüler miteinander verantwortlich umzugehen lernen und andere soziale Kompetenzen erwerben sollen.

Als letztes Ziel soll die Rückgewinnung von Erfahrungsräumen genannt werden, wobei das Erfahrungsdefizit der Kinder mit ihrer direkten Umwelt kompensiert und das unter dem Aspekt der ’Veränderten Kindheit’ im nächsten Abschnitt genauer vorgestellt werden soll.

2.2.1 Veränderte Kindheit

Ein großes Ziel der Exkursionen ist es, der negativen Veränderung in der Kindheit entgegenzuwirken.

Durch die gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren wird es für die Bildungsstätte Schule immer wichtiger, die Veränderungen in der Wahrnehmung der Schüler aufzufangen. Aufgrund der Veränderungen in der familiären Lebenswelt zu mehr Alleinerziehenden und Ein-Kind-Familien nimmt die „Leistungsfähigkeit der Familien als Ort der Vermittlung umfassender Sozialerfahrungen“[20] ab. Kinder müssen heutzutage nicht mehr auf dem Hof, im Garten oder im Haushalt helfen und machen keine Besorgungen für die Eltern, wodurch die Möglichkeit eigene Erfahrungen zu machen, eingeschränkt wird.

Stattdessen nimmt die Informationsaneignung durch die Medien immer weiter zu, und es entsteht so eine Wissensvermittlung ’aus zweiter Hand’. Auch hat sich das Freizeitverhalten verändert. Durch die Zunahme von institutionalisierten Freizeitangeboten und der zeitlichen und räumlichen Verplanung kindlicher Aktivitäten durch die Eltern können Kinder ihre Umwelt nicht mehr ausreichend wahrnehmen und kennen lernen.

Die Aufgabe der Schule sollte es nun sein, den Schülern die oftmals nur passiv wahrgenommene Lebensumwelt zu zeigen und zu erarbeiten. Eine Exkursion kann helfen, der gestörten Wahrnehmung und Raumerschließung durch ein Ablaufen von Wegen und Arbeiten mit allen Sinnen entgegenzuwirken.

2.3 Vorteile von Exkursionen

Bei Exkursionen werden Methoden angewandt, die im klassischen Unterricht im Klassenzimmer nur selten gebraucht werden. Viele der vorab genannten Ziele können beim Aufsuchen von außerschulischen Lernorten erreicht werden und somit weisen Exkursionen große Vorteile auf, von denen die wichtigsten im Folgenden vorgestellt werden sollen.

2.3.1 Motivation der Schüler

Es liegen zwar keine „empirisch gesicherte[n] Ergebnisse über die Motivationskraft von Exkursionen“[21] vor, aber es sollte grundsätzlich das Ziel eines jeden Exkursionsleiters sein, das Interesse der Teilnehmer zu wecken. Schließlich lernen Menschen „explizit das und nur das […], was aufmerksam wahrgenommen wird“[22] und Aufmerksamkeit lässt sich nur durch ein inhaltsbezogenes Interesse und ein aktives Lernengagement der Schüler herstellen.

Eine Möglichkeit, das Interesse der Schüler gleich zu Beginn einer Unterrichtseinheit zu wecken, besteht darin, die Schüler in die Vorbereitungen miteinzubeziehen. Dies kann zum Beispiel durch die Auswahl des Lernortes oder des Themas geschehen. So kann das Lernbedürfnis der Kinder, etwas wirklich wissen und verstehen zu wollen und die Vorfreude darauf, etwas Unbekanntes erforschen zu können und kennen zu lernen, unterstützt werden.

Außerdem steigern neue Arbeitsmethoden vor Ort die Motivation zur Mitarbeit bei den Schülern. Denn wo immer Kinder etwas ausprobieren, herstellen oder untersuchen können und möglichst viele ihrer Sinne angesprochen werden, steigt ihr Interesse und somit ihre Motivation an. Diese intrinsische Motivation gilt als Bedingung für langfristiges Behalten neuer Lerninhalte und entsteht, da die Inhalte durch ihre praktische Erarbeitung eine größere Lebensbedeutsamkeit und einen stärkeren Realitätsbezug erhalten, und sich so der Abstand zum Lerngegenstand verringert. Das selbstständige Erarbeiten von Ergebnissen motiviert vor allem auch schwächere Schüler, die durch die erhöhte Verantwortung bei eigenständigem Problemlösen teilweise ungeahnte Leistungen bringen können.

Doch auch das Verhalten des Lehrers kann die Motivation der Schüler beeinflussen. „Seine Wissensvermittlung muß so spannend sein, daß auch weniger Interessierte motiviert werden und die hohe Zugangsmotivation der Interessierten“[23] erhalten werden kann. Dazu gehört sowohl eine genaue, aber nicht zu straffe Planung der Exkursion als auch eine stete Kommunikation mit den Schülern.

Doch auch zum Abschluss kann die Motivation zur Auseinandersetzung mit den Lerninhalten noch mal gesteigert werden. So kann das Ausstellen der selbst erarbeiteten Ergebnisse in der Öffentlichkeit zu einem zusätzlichen Motivationsschub führen, da die Schüler so ihre Ergebnisse nicht nur für sich selbst, sondern auch für Andere sichtbar darstellen können.

Eine Exkursion kann jedoch noch so spannend und abwechslungsreich sein, so können nicht vorhersehbare Ereignisse, wie Dauerregen oder Stau, die Motivation aller Teilnehmer trotzdem sinken lassen. Gerade in solchen Situationen ist es aber wichtig, dass die Lehrkraft auch dann versucht, mit gutem Beispiel voran zu gehen und die Stimmung der Gruppe wieder aufzuheitern.

Man kann also zusammenfassend sagen, dass der Motivation für das Lernen und dem dauerhaften Behalten von Informationen eine zentrale Bedeutung zukommt und diese „nicht durch verbale Aufforderungen zu erreichen [ist], sondern nur durch die Weckung eines aktiven Lernengagements“[24], wie es das Ziel einer jeden Exkursion sein sollte und die als angewandte Methode einen großen Vorteil hinsichtlich der Motivation von Schülern im Gegensatz zum herkömmlichen Unterricht vorweisen kann.

2.3.2 Fächerübergreifender Unterricht

Exkursionen bieten auch den Vorteil, dass sie einen fächerübergreifenden Unterricht ermöglichen, ja sogar meistens gar nicht vermeiden können. So kann die strikte Unterteilung der einzelnen Fächer durchbrochen werden und unterschiedliche Lernbereiche miteinander verknüpft werden. Vor allem der geographische und historische Bereich sind oft miteinander zu verbinden, da beispielsweise Städte häufig durch einen ’früher-heute-Vergleich’ untersucht werden.

Der Vorteil liegt auch darin, dass der Kollege des anderen Faches zur Planung und Durchführung hinzugezogen werden kann und somit gleichzeitig ein weiterer Experte und eine Begleitperson gefunden werden kann. Dadurch können „inhaltliche Aufgaben [aufgeteilt] und […] mehr Zeit [geschaffen werden], ohne weitere Kollegen mit Vertretungsstunden zu belasten“[25]. Da auch der Perspektivrahmen Sachunterricht eine Verknüpfung von Fächern fordert, „um übergreifende Zusammenhänge erfassbar und damit auch für Normen- und Wertfragen zugänglich zu machen“[26], sollten Exkursionen möglichst oft durchgeführt werden.

2.3.3 Handlungsorientiertes Lernen

Da sich Exkursionen vor allem mit gegenständlichen Quellen beschäftigen, bieten sie hervorragende Gelegenheit zum handlungsorientierten Arbeiten. Der dabei vorhandene „Bezug zur Alltagswelt, der vom Schüler praktische Erfahrungen und selbstständiges, überlegtes und ausgewogenes Handeln verlangt, [ist] ein entscheidender Vorteil“[27]. Bei Exkursionen haben Schüler mehr als in der Schule die Möglichkeit, ihre Arbeit und auch ihre Arbeitszeit selbst zu bestimmen. Auch hierbei besteht also ein positiv zu bewertender Unterschied zum herkömmlichen Unterricht, „der viel zu häufig da abzubrechen zwingt, wo es gerade interessant zu werden anfängt“[28].

Dabei ist es besonders für Kinder wichtig, nicht ein bloßer Betrachter des Objektes zu sein, sondern durch unmittelbaren Kontakt mit der realen Umwelt diese verstehen zu lernen und mit und in ihr arbeiten zu können. Exkursionen bieten die Möglichkeit, die Umwelt schrittweise in Eigentätigkeit zu erarbeiten, wozu auch das Entdecken von Widersprüchen und das selbstständige Problemlösen gehören.

Auch die Lehrkraft „sollte bestrebt sein, nichts vorzugeben, was Schüler durch eigenes Handeln selbst lernen können“[29].

Da im handlungsorientierten Unterricht die Interessen der Schüler als Ausgangspunkt gelten, kann durch das Eingehen auf diese im Unterricht wiederum die Motivation der Lernenden gesteigert werden. Auch Untersuchungen zum Lernen bei Exkursionen haben ergeben, dass „positive Effekte bezüglich mittelfristiger Behaltensleistungen bei Grundschülern“[30] festzustellen sind und sie somit als eine Voraussetzung für dauerhaftes Behalten gelten können.

2.3.4 Vermittlung neuer Arbeitsmethoden

Da die Exkursion eine Unterrichtsmethode mit zahlreichen Handlungsmöglichkeiten für die Schüler darstellt, können dabei auch Arbeitsmethoden vermittelt werden, die im Klassenraum nicht anwendbar oder realisierbar sind.

In der Vorbereitungsphase können die Kinder bereits lernen, wie sie Informationen zu einem bestimmten Thema beschaffen und auch vorbereiten können. Während des Lernens vor Ort werden vor allem Methoden wie das Beobachten von äußeren Erscheinungsformen, Funktionen und Prozessen, das Verbalisieren des Beobachteten, das Protokollieren, Fotografieren und Sammeln der beobachteten Gegenstände, dem Orientieren im Gelände oder das Kartieren, Skizzieren und Zeichnen im Gelände[31] geübt. Dieses Arbeiten unterscheidet sich vom Arbeiten in der Schule besonders dadurch, dass es die Kinder handeln und entdecken lässt und ihnen einmal andere Arbeitsmaterialien zur Verfügung stehen als in der Schule, in der sie hauptsächlich passiv mit Texten, Bildern oder Filmen arbeiten müssen. Es ist vor allem von Vorteil, dass spezifische Handlungsweisen, wie „beobachten, sammeln, untersuchen, ermitteln, herausfinden [oder] feststellen“[32], den Schülern nicht nur gezeigt werden können, sondern diese bei Exkursionen ausreichend Möglichkeiten und Zeit haben, die Methoden selber auszuprobieren und anzuwenden.

Bei der Nachbereitung können Schüler schließlich lernen, ihre Ergebnisse zu präsentieren und sinnvoll zusammenzufügen. Diese Möglichkeiten sollen jedoch noch unter Punkt 2.4.3. ausführlicher beschrieben werden.

Exkursionen sind also bestens geeignet, um Kindern Kompetenzen zu vermitteln, deren Kenntnisse für das weitere Leben zwar wichtig sind, die aber im klassischen Unterricht kaum angewendet und beigebracht werden können.

2.3.5 Soziales Lernen

Außerschulische Lernorte bieten hervorragende Möglichkeiten für soziales Lernen. Durch die häufig angewandte Gruppenarbeit wird das gemeinschaftliche Arbeiten gefördert, wobei nicht nur die Schüler ihre soziale Kontaktfähigkeit verbessern können, sondern sich auch der Lehrer weiter in den Klassenverband einbringen kann. Besonders bei Klassen mit bis zu 30 Schülern „fällt es den Lehrern zunehmend schwer, persönliche Beziehungen zu den einzelnen Schülern aufzubauen“[33]. Zwar besteht in der Grundschule bereits eine sehr enge Beziehung zwischen Lehrer und Schülern, doch auch hier können Lehrer und Schüler sich in ungezwungener Atmosphäre durch unterrichtsunabhängige Kommunikation besser kennen lernen. Außerdem ermöglicht „der persönliche Kontakt über Gespräche mit einigen Schülern […] eine Auflockerung der Lernsituation [, was auch] […] positive Rückwirkungen auf den Schulalltag“[34] haben kann.

Der größte Vorteil besteht jedoch darin, dass die Schüler durch das gemeinsame Arbeiten lernen, ’richtig’ miteinander zu kommunizieren. Wichtig ist dabei „nicht nur der respektvolle Umgang der Schüler miteinander, sondern auch die kritische Auseinandersetzung mit den Themen und das Akzeptieren anderer Meinungen“[35] sowie das Einbringen individueller Interessen im Sinne vom argumentativen Darlegen der eigenen Ansichten. So gesehen kommt der Exkursion eine große pädagogische Bedeutung zu, da sie zwischenmenschliche Beziehungen entstehen lässt, die im klassischen Unterricht nur selten oder gar nicht möglich wären.

2.4 Methodische Durchführung einer Exkursion

Exkursionen können zu unterschiedlichen Zeitpunkten einer Unterrichtseinheit durchgeführt werden.

Zum Einen kann der Unterrichtsgang zu Beginn einer Einheit durchgeführt werden und kann so „eine gemeinsame Ausgangsbasis für die nachfolgende Arbeit in der Klasse“[36] bilden, da er dann der Einführung und Motivierung für bisher unbekannte Sachverhalte dient. Den Grundsätzen der Selbstständigkeit zufolge werden dabei Erfahrungen gesammelt und Anschauungen gewonnen, die dann gemeinsam im Unterricht aufgearbeitet werden.

Eine andere Möglichkeit wäre es, die Exkursion am Ende der Unterrichtseinheit zu veranstalten. Das Ziel ist es dann, das Gelernte in einer realen Situation anzuwenden und zu festigen. Außerdem können dabei weiterführende Fragen entwickelt werden, die bei einem späteren Unterrichtsvorhaben wieder aufgegriffen werden können. Da bei dieser Form das „Auswertungsgespräch [gleich] am Lernort stattfindet und eine Dokumentation von Ergebnissen bzw. ihre Präsentation in der schulischen Öffentlichkeit ausbleibt“[37], gilt diese Handhabe als problematisch.

In der Praxis am häufigsten anzutreffen und für die Grundschule am geeignetsten ist die Form, bei der die Exkursion „im Laufe einer Unterrichtsreihe als veranschaulichendes und die Arbeit neu belebendes Element“[38] dient. Sie ist besonders für Grundschüler geeignet, da sie sowohl gemeinsam vor- als auch nachbereitet werden kann, wodurch die Schüler sich besser mit dem Thema identifizieren und auseinandersetzen können, was wiederum eine stärkere Motivation und ein bewussteres Erfassen der Lerninhalte mit sich bringt. In der Vorbereitung können Schüler Fragen entwickeln, für deren Beantwortung sie am außerschulischen Lernort Material erarbeiten und sammeln, um es dann in der Nachbereitung auswerten zu können.

Die zuletzt genannte Möglichkeit soll in ihrer methodischen Durchführung genauer beschrieben werden. Dabei werde ich auf den so genannten ’Planungsdreischritt’ zurückgreifen, der aus der Vorbereitung auf das Lernen vor Ort, die Durchführung als handelnde Auseinandersetzung mit dem Lernort und der Nachbereitung der gesammelten Ergebnisse, Eindrücke und Erfahrungen[39] besteht. Dabei sollen sowohl die Aufgaben der Lehrkraft als auch die Anforderungen an die Schüler beachtet werden.

2.4.1 Leitlinien für die Planung und die Organisation einer Exkursion

In der Vorbereitung liegt das Hauptgewicht der Tätigkeit bei der Lehrkraft. Zunächst sollte der Lehrer eine möglichst genaue Kenntnis bezüglich der „Altersstufe [und] somit auf die Leistungsmöglichkeiten der Schüler, ferner auf die sozialen Bezüge innerhalb der Gruppe und auf die besonderen Interessen der Teilnehmer“[40] haben, um zu erkennen, ob durch die geplante Exkursion die vorgesehenen Ziele erreichbar sind. Um Teile dieser Informationen zu gewinnen und einen geeigneten außerschulischen Lernort zu finden, können freie Unterrichtsgespräche geführt oder Schüleräußerungen zusammengetragen werden.

Zu Beginn der Planung gilt es für den Exkursionsleiter, sich selbst durch Fachliteratur oder Museumsbesuche fachlich-inhaltlich vorzubereiten, um während der Exkursion fähig zu sein, bei Fragen schnell reagieren zu können, und durch deren „Überprüfung, Ergänzung und Differenzierung […] schließlich ein erstes Konzept gewonnen“[41] werden kann. Anschließend sollte ein Termin mit der Schulleitung abgestimmt werden, damit der Unterrichtsplan frühzeitig darauf abgestimmt werden kann.

Wichtig ist vor allem, dass der Ort bei einer Vorerkundung „aus fachlicher Perspektive und ’kindlichem Blickwinkel’“[42] betrachtet wird, damit eine geeignete Auswahl der Arbeitsmöglichkeiten und -formen getroffen und Absprachen mit der Museumsleitung getätigt werden können. Außerdem sollte der Lernort authentisch, überschaubar, prägnant, strukturiert und problemorientiert sein[43], damit die Schüler nicht unnötig durch unwichtige Erscheinungen verwirrt werden. Zudem kann bei der Vorexkursion die vorgesehene Route abgegangen und auf Eignung getestet werden, wobei vor allem auf Gefahren im Verkehr und die Dauer geachtet werden sollte. Zu der organisatorischen Arbeit gehört auch die Beschaffung von Arbeitsmaterialien, wie Karten oder der Erstellung von Arbeitsblättern, die je nach Alter und Erfahrung auch mit den Schülern gemeinsam erstellt werden können. Zum Schluss sollten noch Eltern, Referendare oder Kollegen als Begleitperson gefunden werden, damit stets eine weitere „Verantwortungsperson […] die Kontrolle und den Überblick behalten“[44] kann. Außerdem müssen die Eltern durch ein Schreiben über die Exkursion und die damit verbundenen Kosten informiert werden.

Im Unterricht müssen vor der Durchführung noch die Gruppeneinteilung vorgenommen, die Verhaltensregeln im Freien besprochen und die Kinder inhaltlich auf das Thema vorbereitet werden. „Dabei sollte [jedoch] nicht zu viel verraten werden, um die Vorfreude auf das Ereignis zu erhalten“[45]. Außerdem sollte den Schülern der Ablauf und das angestrebte Ziel vermittelt werden. Dazu können sie auch selber Handlungsziele entwickeln und Fragen sammeln, die sie durch die Exkursion erzielen und beantworten wollen. Eine Exkursion sollte allerdings nicht zu eng geplant werden, sondern Spielräume lassen, damit „sowohl systematische ’Zugriffe’ wie auch spontanes Handeln und Entscheiden bzw. produktives Improvisieren“[46] möglich sind.

2.4.2 Leitlinien für die Durchführung einer Exkursion

Der Verlauf einer Exkursion „an außerschulischen Lernorten kann wegen der Offenheit des ’Lehr – Lernprozesses’ nicht strikt festgelegt werden“[47]. Da das Gelingen der Exkursion neben der Vorbereitung auch vom Verhalten der Schüler abhängt, sollten zu Beginn noch einmal die Verhaltensregeln und Gefahren besprochen und der Exkursionsplan durchgegangen werden. Danach kann die gemeinsame Besichtigung des Objektes beginnen. Dabei steht die handelnde Auseinandersetzung mit dem Lernort im Vordergrund. „Jede geographische Arbeit vor Ort beginnt mit dem Beobachten und der Aufzeichnung des Beobachteten“[48]. Die weiteren Methoden des Zeigens und Benennens, der Kleingruppenarbeit, des Skizzierens, Kartierens und Fotografierens üben sowohl den mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch als auch das bild- und skizzenhafte Darstellen von Sachverhalten. Dabei sollte „gehaltvolles Material voraus[gesetzt werden], damit […] [das freie Arbeiten] nicht zur belanglosen Beschäftigung wird“[49]. Um Misserfolge zu vermeiden , „ist [aber auch] darauf zu achten, dass die Exkursionsteilnehmer durch die Problematik und den zu erwartenden Arbeitsaufwand nicht überfordert werden“[50]. Es ist zudem sicherzustellen, dass die Schüler bei der Erarbeitung das Zielvorhaben vor Augen behalten und ihre Handlungen daraufhin abzielen.

Während der Durchführung ist es die Aufgabe der Lehrkraft, Hilfestellung zu geben, die Anwesenheit aller Schüler zu prüfen und die Arbeitsmaterialien zusammenzuhalten. Sie übernimmt also eine passivere Rolle als in der Schule und soll die Schüler „während der Exkursion [so weit wie möglich] eigenständig entdecken und Erklärungswege“[51] finden lassen. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Schüler die methodischen Anweisungen befolgen und die Ergebnisse lesbar festhalten.

Nach der abgeschlossenen Arbeit kann noch im Gelände ein erstes Zusammentragen der Ergebnisse vorgenommen werden, wenigstens sollte aber eine abschließende Besprechung am Untersuchungsort erfolgen. Dabei können auch gleich neu aufgetretene Fragen noch direkt vor Ort geklärt werden.

[...]


[1] zit. nach Dühlmeier, B. (Hrsg.): Außerschulische Lernorte in der Grundschule. Schneider Verlag Hohengehren. Baltmannsweiler. 2008, S. 3

[2] Sauerborn, P. & Brühne, T.: Didaktik des außerschulischen Lernens. Schneider Verlag Hohengehren. Baltmannsweiler. 2007, S. 45

[3] ebd.

[4] Noll, E.: Exkursionen - mehr als nur Abwechslung im Schulalltag. In: Geographie heute. Jg. 1. Heft 3. Februar 1981. S. 2 – 8, S. 2

[5] Klein, M.: Exkursionsdidaktik. Eine Arbeitshilfe für Lehrer, Studenten und Dozenten. Schneider Verlag Hohengehren. Baltmannsweiler. 2007, S. 5

[6] Dühlmeier, B.: Außerschulische Lernorte in der Grundschule, S. 28

[7] Sauerborn, P. & Brühne, T.: Didaktik des außerschulischen Lernens, S. 14

[8] Dühlmeier, B.: Außerschulische Lernorte in der Grundschule, S. 25

[9] Klein, M.: Exkursionsdidaktik, S. 12

[10] Noll, E.: Exkursionen - mehr als nur Abwechslung im Schulalltag, S. 5

[11] Grau, W.: Beiträge zur Exkursionsdidaktik. In: Bauer, L. (Hrsg.): Geographie. R. Oldenbourg Verlag. München. 1976. S. 266 – 272, S. 266

[12] vgl. Brameier, U.: Die Schülerexkursion im Rahmen des Erdkundeunterrichts. In: Fraedrich, W.: Exkursionsführer Geographie. Aulius Verlag Deubner. Köln. 1985, S. 10

[13] Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München: Handreichung zur Exkursionsdidaktik. Erdkunde am Gymnasium. Verlag Ludwig Auer. Donauwörth. 1995. S. 9 – 30, S. 64 - 71, S. 312 – 323, S. 17

[14] Sauerborn, P. & Brühne, T.: Didaktik des außerschulischen Lernens, S. 70

[15] Schneider, T. & Schönbach, R.: Exkursion. In: Böhn, D. (Hrsg.) : Didaktik der Geographie – Begriffe. R. Oldenbourg Verlag. München. 1999, S. 39

[16] Sauerborn, P. & Brühne, T.: Didaktik des außerschulischen Lernens, S. 15

[17] Sauerborn, P. & Brühne, T.: Didaktik des außerschulischen Lernens, S. 25

[18] Burk, K. & Claussen, C..: Lernorte außerhalb des Klassenzimmers I – Didaktische Grundlegung und Beispiele. In: Haarmann, D. (Hrsg): Beiträge zur Reform der Grundschule. Arbeitskreis Grundschule e.V.. Frankfurt am Main. Bd. 45. 1980. S. 5 – 25, S. 15

[19] Burk, K. & Claussen, C..: Lernorte außerhalb des Klassenzimmers II - Methoden – Berichte – Hintergründe. In: Haarmann, D. (Hrsg): Beiträge zur Reform der Grundschule. Arbeitskreis Grundschule e.V.. Frankfurt am Main. Bd. 49. 1981. S. 19 - 41, S. 161 – 187, S. 31

[20] zit. nach Dühlmeier, B.: Außerschulische Lernorte in der Grundschule, S. 23

[21] Hey, B.: Die historische Exkursion. Zur Didaktik und Methodik des Besuchs historischer Stätten, Museen und Archive. In: Anmerkungen und Argumente zur historischen und politischen Bildung. Ernst Klett Verlag. Stuttgart.. Bd. 19. 1978. S. 7 - 28, S. 67 - 92, S. 97 – 108, S. 145 – 180, S. 67

[22] Dühlmeier, B.: Außerschulische Lernorte in der Grundschule, S. 20

[23] Günter, W.: Allgemeine Didaktik und Methodik der Studienreise. In: Günter, W. (Hrsg.): Handbuch für Studienreiseleiter. Pädagogischer, psychologischer und organisatorischer Leitfaden für Exkursionen und Studienreisen. Studienkreis für Tourismus e.V.. Starnberg. 1982. S. 171 – 181, S. 173

[24] Dühlmeier, B.: Außerschulische Lernorte in der Grundschule, S. 4

[25] Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München: Handreichung zur Exkursionsdidaktik, S. 15

[26] Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (GDSU): Perspektivrahmen Sachunterricht. Klinkhardt. Bad Heilbrunn. 2002, S. 3

[27] Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München: Handreichung zur Exkursionsdidaktik, S. 9

[28] Hey, B.: Die historische Exkursion, S. 178

[29] Kirch, P.: Vom Kopf auf die Füße. Belebung des Faches Geographie durch Lernen vor Ort. In: Praxis Geographie. Jg. 29. Heft 1. Januar 1999. S. 4f, S. 4

[30] Gaedtke-Eckardt, D.-B.: Außerschulische Lernorte. Studenten schreiben für Studenten und Referendare. Mit einer Einführung in das Thema außerschulisches Lernen. In: Bönsch, M. & Schäffner, L. (Hrsg.): Theorie und Praxis Geistes- und Sozialwissenschaften. Eine Schriftenreihe der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Verlag Franzbecker. Hildesheim. Bd. 1. 2007, S. 45

[31] vgl. Sauerborn, P. & Brühne, T.: Didaktik des außerschulischen Lernens, S. 16

[32] Burk, K. & Claussen, C..: Lernorte außerhalb des Klassenzimmers II, S. 26

[33] Klein, M.: Exkursionsdidaktik, S. 10

[34] Noll, E.: Exkursionen - mehr als nur Abwechslung im Schulalltag, S. 2

[35] Sauerborn, P. & Brühne, T.: Didaktik des außerschulischen Lernens, S. 52

[36] Burk, K. & Claussen, C..: Lernorte außerhalb des Klassenzimmers II, S. 23

[37] Dühlmeier, B.: Außerschulische Lernorte in der Grundschule, S. 30

[38] Hey, B.: Die historische Exkursion, S. 15

[39] vgl. Sauerborn, P. & Brühne, T.: Didaktik des außerschulischen Lernens, S. 76

[40] Jansen, U.: Probleme einer Schülerexkursion. In: Beiheft Geographische Rundschau 7. Heft 2. 1977. S. 80 – 86, S. 80

[41] Günter, W.: Allgemeine Didaktik und Methodik der Studienreise, S. 177

[42] Dühlmeier, B.: Außerschulische Lernorte in der Grundschule, S. 29

[43] Schneider, T. & Schönbach, R.: Exkursion., S. 40

[44] Sauerborn, P. & Brühne, T.: Didaktik des außerschulischen Lernens, S. 77

[45] Klein, M.: Exkursionsdidaktik, S. 42

[46] Burk, K. & Claussen, C..: Lernorte außerhalb des Klassenzimmers II, S. 27

[47] Kirch, P.: Vom Kopf auf die Füße, S. 4

[48] Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München: Handreichung zur Exkursionsdidaktik, S. 19

[49] Schüler, H.: Draußen sein, damit es drinnen besser geht. In: Die Grundschulzeitschrift. Jg. 17. März 2003, S. 6 – 9, S. 8

[50] Brameier, U.: Die Schülerexkursion im Rahmen des Erdkundeunterrichts, S. 11

[51] Klein, M.: Exkursionsdidaktik, S. 47

Details

Seiten
80
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640261383
Dateigröße
44.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v122305
Institution / Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
2,7
Schlagworte
Entwicklung Stadt Salzkotten Exkursion Exkursion Grundschule Exkursion Stadtgeografie

Autor

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Titel: Entwicklung der Stadt Salzkotten