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Japanische Unternehmensverbände: Horizontale Keiretsu

Hausarbeit 2001 22 Seiten

Orientalistik / Sinologie - Japanologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Herausbildung der Keiretsu aus den Zaibatsu
2.1 Organisation und Rolle der Zaibatsu vor dem II. Weltkrieg
2.2 Auflösung: Gründe, Pläne und Art der Umsetzung
2.3 Reaktionen der betroffenen Unternehmen und Banken

3.Horizontale Keiretsu: Organisation
3.1 Begriffsklärung
3.2 Spezifika japanischer horizontaler Gruppen
3.2.1 Überkreuzverflechtungen durch Aktien
3.2.2 Bank-Firmen-Beziehungen
3.2.3 Generalhandelshäuser und ihre Funktionen
3.2.4 Personelle Verflechtungen durch Mehrfachmandate / Entsendungen
3.2.5 Fazit: Wie japanspezifisch sind die horizontalen Gruppen?

4. Horizontale Keiretsu: Wirkung
4.1 Wirkung auf den Kapital- und Finanzmarkt
4.2 Wirkung für die Außenwirtschaftsbeziehungen

5. Horizontale Keiretsu im Umbruch?
5.1 Aufbrechen der Über-Kreuz-Verflechtungen
5.2 Veränderungen in den Bank-Firmen-Beziehungen bzw. im Finanzsektor
5.3 Fusionen, auch Keiretsu übergreifend

6. Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

War in Japan von Internationalisierung bis in die 80er Jahre wenig zu bemerken, schreitet sie seitdem um so zügiger voran. Dies hat erheblichen Einfluß auf die industriellen Strukturen Japans, vor allem bezüglich der Arbeitsteilung vertikaler Verbundgruppen, aber auch im Bereich technologischer Eigenständigkeit und einer Diversifizierung der Kundenstruktur. Eine Hauptursache dieser Tendenzen liegt in der voranschreitenden Öffnung des Landes, durch die Japan gezwungen ist, sich auf die wirtschaftlichen Strukturen anderer Länder einzustellen, was zu einer stetigen Annäherung der globalen Rahmenbedingungen führen sollte.[1]

Angesichts der Aktualität dieses Themas möchte ich im Rahmen dieser Hausarbeit die Veränderungen im Bereich japanischer horizontaler Verbundgruppen, den sogenannten Kigyô Keiretsu, aufzeigen und versuchen, einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung zu geben. Dazu werde ich zunächst erklären, wo der historische Hintergrund der Keiretsu zu suchen ist, welche der vielen vorhandenen Definitionen für horizontale Verbundgruppen ich bevorzuge, und inwieweit vertikale und horizontale Verbundgruppen voneinander abzugrenzen sind. Anschließend beschreibe ich Organisation und Wirkung horizontaler Verbundgruppen, um endlich die kürzlichen Veränderungen aufzuzeigen und einen Ausblick auf die Zukunft zu geben.

2. Herausbildung der Keiretsu aus den Zaibatsu

2.1. Organisation und Rolle der Zaibatsu vor dem II. WK

Die Zaibatsu entwickelten sich hauptsächlich während der Meiji Restauration seit 1868, als die japanische Regierung damit begann, wirtschaftliches Wachstum zu fördern. Die Reformen bewirkten durchdringende Veränderungen hinsichtlich Struktur und Organisation, aber auch bezüglich der wirtschaftlichen Position japanischer Unternehmensgruppen. In diesen Jahren wuchsen sie zu den Zaibatsu (wörtlich: Finanzcliquen) heran, die schon vor 1900 zu wirtschaftlichen Größen geworden waren. Neue Unternehmen traten auf, wie z.B. der Mitsubishi-Konzern, der unter der Familie Iwasaki entstand. Ein Handelsgesetz trat 1893 in Kraft, das die Gründung von oder Umwandlung in Aktiengesellschaften förderte. Die Modernisierung der japanischen Industrie und technischer Fortschritt veranlaßte auch die Zaibatsu dazu, sich in neuen Branchen zu engagieren.[2]

Den Höhepunkt erfuhr das Wachstum der Zaibatsu aber erst mit dem 1. Weltkrieg im 20. Jahrhundert, da dieser ihnen große industrielle und kommerzielle Vorteile verschaffte. Sie wurden später als die zentralen Institutionen angesehen, die eine Wandlung der japanischen Wirtschaft in eine moderne Industrienation erst möglich gemacht hat.[3]

Jedes Zaibatsu hatte eine eigene Bank, über die man die finanziellen Mittel beschaffte, die aber auch als Main Bank (s.u.) tätig war. Die 4 größten waren Mitsui, Mitsubishi, Sumitomo und Yasuda, aber es gab auch viele kleine Unternehmenskonzerne.

Die Zaibatsu was auf Japanisch „reiche Gesellschaft“ bedeutet, waren vor dem 2. Weltkrieg in etwa vergleichbar mit Kartellen oder sogenannten „Trusts“, gruppierten sich aber gewöhnlich um eine einzelne Familie hohen Ranges in der Gesellschaft. Eine dieser Gruppen operierte über Firmen in nahezu allen Bereichen wirtschaftlicher Aktivität. (Das Mitsui- Zaibatsu beispielsweise, besaß oder hielt Anteile an Firmen in den Bereichen Banking, Außenhandel, Bergwerke, Versicherungen, Textil, Zucker, Lebensmittelproduktion, Maschinenbau und vielen anderen Tätigkeitsfeldern.) Diese Konglomerate wiesen eine hierarchische Struktur auf: Ganz oben befand sich die Zaibatsu familie, die direkten Einfluß nahm auf die Holdinggesellschaft, aber auch auf die Tochtergesellschaften erster und zweiter Ordnung. Die Tochtergesellschaften waren ihrerseits aufs Kapital bezogen von der Führung abhängig. Am unteren Ende der Hierarchie befanden sich die Zulieferer. Diese allerdings nahmen dementsprechend eine geringe Wertstellung für die Zaibatsu familie ein, so daß jederzeit ein Zulieferer durch einen neuen ersetzt werden konnte.

Abb.1: Die Kreuzbeteiligungen in den Zaibatsu bis 1945

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Herleitung

2.2. Auflösung: Gründe, Pläne und Art der Umsetzung

Ab etwa 1930 kam eine anti- Zaibatsu -Stimmung auf. Gleichzeitig stieg durch wachsende Militarisierung die Nachfrage in den Schwerindustrien, was erhöhte Anforderungen an das Kapital der Unternehmen stellt. Diese konnten innerhalb der Familien nicht mehr abgedeckt werden. Ab 1937 kam es zu erneuten Reorganisationen der Firmenstrukturen. Auch die Hosha wurden in offene Kapitalgesellschaften umgewandelt.[4]

Vor dem zweiten Weltkrieg waren die Zaibatsu in Japan Träger exzessiver wirtschaftlicher Macht. Die Besatzungsmächte betrachteten sie als monopolistische Institutionen, die die Regierung darin unterstützten, in den Krieg zu ziehen. Als besonders gefährlich wurde damals die Kontrolle der Zaibatsu familie über die Tochtergesellschaften erachtet. Denn dies Instrument ermöglichte es den Familienmitgliedern, große Teile der Wirtschaft zu kontrollieren und zu beeinflussen. Auch Bestehen und Macht der Holdinggesellschaften wurden als bedrohlich erkannt, vor allem, weil diese ein Instrument zur Ausübung auch politischer Macht und Kontrolle darstellten.

Durch die automatische Besetzung der Führungsebenen mit Familienmitgliedern, die nicht nach Qualifikation oder Leistung ausgewählt wurden, war kein effizientes Management möglich. Außerdem ein bedrohlich wirkendes Instrument aus Sichtweise der Alliierten war die Verwendung des Zaibatsu -Namens. Man wähnte, daß allein durch die Benutzung des Namens der hochrangigen Familien kleinere Konkurrenten aus dem Markt gedrängt wurden und so eine Monopolstellung der Konglomerate auf diversen Märkten möglich wurde. Aus diesen Gründen sahen die alliierten Besatzungsmächte in ihnen eine Gefahr und ordneten im November 1945 ihre Zerschlagung an, vor allem um einen konkurrenzfähigen japanischen Markt in der Nachkriegszeit zu sichern.[5]

Die Auflösung der Zaibatsu war in drei Stufen geplant: 1.die Zerschlagung der Holdinggesellschaften, 2.die Auflösung der Kapitalverflechtungen, und 3.die Auflösung personenbezogener Kontrolle. Zu Beginn der Besatzung durch die Alliierten wurde die Auflösung der Holdings durch die USA befohlen. Die großen 4 Konglomerate folgten diesem Befehl im November 1945. Sie verfolgten zunächst Strategien zu strengeren Auflagen bezüglich der Aktienbeteiligungen der Holdinggesellschaft an der Zaibatsu familie und den Tochtergesellschaften erster und zweiter Ordnung. Schließlich kam es zu einem vollständigen Verbot dieser Beteiligungen. Die USA setzten sich erneut durch. Sie lösten die Holdings auf und vernichteten damit ihre wirtschaftliche und politische Kontrollposition.

Nach und nach wurden auch die engen Aktienbeteiligungen zwischen den Tochtergesellschaften gelockert, die bis dato die Kontrollposition der Holding untermauert hatten. Schließlich wurde mit den oben genannten Maßnahmen das Halten von Aktien durch die Zaibatsu familien selbst stark beeinträchtigt. Das bedeutet, daß alle Kreuzbeteiligungen der Zaibatsu sowohl horizontal als auch vertikal (aber nicht vollständig) aufgelöst wurden.

Der dritte Abschnitt der Planung, nämlich die Eliminierung jeglicher personenbezogener Kontrolle konzentrierte man auf die Zaibatsu familien und auf die ausführenden Organe angebundener Unternehmen. Eine Maßnahme war hier die Inkraftsetzung des „Gesetzes zur Zerstörung Exzessiver Konzentration wirtschaftlicher Macht“ im Dezember 1947. Dieses Gesetz stellte eine Erweiterung des ursprünglichen Paragraphen vom Januar 1946 dar, der der Zerstörung von Militaristen und Nationalisten galt. Es umfaßte alle Personen in Schlüsselpositionen der 245 betroffenen Unternehmen, was beinahe alle Offiziere in den Hauptunternehmen der Zaibatsu zerstört und vor Kriegsgerichte gebracht hatte. Ursprünglich sollten insgesamt 325 größere Unternehmen vollkommen zerschlagen werden, doch bereits 1948 wurde das eigentliche Ziel abgewandelt. Man wechselte von einer Japan - schwächenden zu einer der japanischen Wirtschaft Aufschwung gebenden Strategie. Ein neues Gesetz wurde erlassen, das nur noch die vollständige

Zerstörung der Kontrolle durch Zaibatsu familien zum Ziel hatte.[6]

Die Gesellschaft sollte politisch umerzogen, politischer Pluralismus eingeführt und Monopolstellungen weitgehend umgangen werden. Die USA verfolgten eine Politik zur Kriegsvermeidung, indem sie militärisch nutzbare Produktionsstätten demontierten. Aktien, die zuvor von den Muttergesellschaften gehalten wurden, standen zum Verkauf für die Privatwirtschaft offen. Schwerindustrielle Komplexe mit entsprechenden Reparationen wurden reduziert und man errichtete eine Behörde, die jeden Versuch im Keim ersticken sollte, der auf die erneute Errichtung einer wirtschaftlichen Macht in Japan hinwies.[7]

1953 wurde das Antimonopolgesetz durch die Amerikaner geschaffen; ein Gesetz, daß in etwa denselben Gegenstand zum Inhalt hatte, wie das amerikanische Anti-Trust-Gesetz. Das Gesetz verbietet Holdinggesell-schaften, Monopolismus in jeder Weise, Kartelle und andere den Wettbewerb beschränkende Aktivitäten.[8]

Bei all diesen Regulierungen setzte man jedoch keinen großen Ehrgeiz hinein, das Management der ehemali-gen Zaibatsu in seiner Form radikal auszulöschen und so verblieben in gewisser Weise die Kontrolle und Koordination der zuvor bestehenden Konglomerate erhalten, wurden die Konglomerate nicht gänzlich zerschlagen.[9]

2.3.Reaktionen der betroffenen Unternehmen und Banken

Die Konsequenzen der Vernichtung für die ehemaligen Mitglieder waren verheerend. Sie bedeuteten den Verlust des wirtschaftlich stabilisierenden Faktors für die dem System beigeordneten Firmen erster und zweiter Ordnung durch die Holdings und Familien. Weiterhin bedeutete es den Verlust leichter Konflikt-beseitigung und des Informationsaustausches zwischen den einzelnen Unternehmen durch die Auflösung der Holding. Eine Organisation wie die Holding sie zuvor bedeutet hatte, existierte von dem Zeitpunkt an nicht mehr und die – wenn man es so ausdrücken möchte – horizontale Organisation, die für den Informations-austausch sehr vorteilhaft gewesen war, wurde zerschlagen.

Die betroffenen Unternehmen reagierten auf die Maßnahmen der USA mit der Rekrutierung einer neuen Managementelite, da nach der Entfernung jeglicher Militaristen und Nationalisten vollständig neue Firmen-vorstände gebildet werden mußten. Das hatte aber auch einen Verlust der Kontrolle und Leitung des Führungspersonals durch den Firmeninhaber zur Folge.

Die neuen Führungskräfte mußten gleich am Anfang beweisen, daß sie verdient in ihre Positionen aufgestiegen waren. In angemessener Weise mußten sie auf Arbeiterwiderstände, Liquiditätsengpässe und die Möglichkeit feindlicher Übernahmen reagieren und dem entgegensteuern können. Für die ehemaligen Zaibatsu bot sich keine leicht zu meisternde Situation dar. Um den Plänen der Alliierten Mächte zu begegnen, wurde ein inoffizielles Informationssystem mit gegenseitigen Informationskanälen gebildet, das dem alten Kontroll- und Führungssystem sehr ähnlich war. Außerdem trotzte man auf oberster Ebene den Verboten des Antimonopolgesetzes. Treffen der Führungskräfte der einzelnen Organisationseinheiten der ehemaligen Zaibatsu fanden jetzt inoffiziell statt.[10]

Die Unternehmen steuerten den Aktienverkäufen durch Versuche entgegen, ehemalige Aktionäre weiterhin zu behalten und die jeweiligen Kurse auf dem derzeitigen Niveau festzusetzen, obwohl die Überkreuzbetei-ligungen aufgrund der durchgeführten Reformen nur noch sehr gering waren. Dazu kauften die Firmen ihre eigenen Aktien auf, und trieben damit den Preis künstlich in die Höhe. So verstießen sie u.a. auch gegen das Verbot des japanischen Handelsgesetzes. Um ein Beispiel zu nennen: Hitachi kaufte 70% seiner neuen Aktien für 800 Mio. Yen ein.[11]

Alle Unternehmen der ehemaligen großen Konglomerate, aber auch die neu gebildeten Zaibatsu selbst waren zu 100% abhängig von ihren Hausbanken und der Industrial Bank of Japan. Den großen Banken ehemaliger Zaibatsu gegenüber wurde eine eher großzügige Politik wegen der geplanten wirtschaftlichen Demokratisierung ausgeübt. Im Gegensatz zur völligen Auflösung der Überkreuzbeteiligungen (veranlaßt durch die General Headquarters der Allied Nation /GHQ), versuchte man nicht, die Kreditbeziehungen zwischen Banken und ehemaligen Zaibatsu -Firmen aufzulösen.

Infolge der Kriegssituation kam es allgemein zu einer immer weiter steigenden Geldknappheit. Kredite in großen Summen, die durch die Waffenindustrie aufgenommen worden waren, konnten nicht zurückgezahlt werden. Hätte man in dieser Situation die langfristigen Beziehungen zwischen den Banken und den Unter-nehmen aufgelöst, so wäre es zwangsläufig dadurch zu einer noch erweiterten Notlage der japanischen Wirtschaft gekommen. So aber trugen die großen Banken zu einer Festigung alter Strukturen bei der Bildung neuer Gruppen bei.[12]

3. Horizontale Keiretsu: Organisation

3.1 Begriffsklärung

Nach dem Unterzeichnen des Friedensvertrages 1951, schlossen sich Firmengruppen zusammen, die man zunächst als „enterprise groups“ oder auf japanisch „Kigyô Shûdan“ bezeichnete. Diese bestanden aus Firmen, die zuvor Mitglieder der großen Zaibatsu gewesen waren. Mitsubishi, Mitsui, und die Sumitomo- Gruppe wurden mit gelockerten Verbindungen um führende Unternehmen oder eine Main Bank formiert. Man muß starke Betonung darauf legen, daß das Antimonopolgesetz von 1953 einen Wendepunkt und eine starke Begrenzung in der Bildung der Kigyô Shûdan darstellte. So wird man doch entdecken, daß die Keiretsu -Finanzierung (Main-Bank-System)[13], der Prototyp der Überkreuzbeteiligungen und Präsidenten-Councils, welche die Hauptmerkmale der neuen Verbundgruppen waren, bereits die Antwort auf die Reformen der Nachkriegszeit bildeten. Der größte Unterschied zu den zentral kontrollierten Zaibatsu bestand in der Art und Weise, wie man Gruppenkoordination jetzt durchsetzte und in der Regulierung finanzieller Abhängigkeit zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern. Die kooperative Struktur dieser Gruppen wurde zu einem beherrschenden Faktor im enormen wirtschaftlichen Wachstum Japans während der Nachkriegszeit, weil die von diesen Gruppen ausgehenden Investments in der sich entwickelnden Industrie sie zu weltweit konkurrenzfähigen Unternehmen machten.

Gleichzeitig mit Auflösung der Zaibatsu verbot man die Honsha. Trotz dieser Umstände und einer strengen Kontrolle durch entsprechende Behörden, konnten doch die Verbundgruppen entstehen. Unter schweren Bedingungen ist es gelungen, sich eine gemeinsame Gruppenführung (collective guidance) anzueignen, die im Prinzip die Funktion einer Holdinggesellschaft übernimmt. Somit gelang es den Amerikanern zwar rein formell gesehen eine Machtkonzentration in Japan zu unterbinden, jedoch stellten die Japaner unter Umgehung von Vorschriften schon nach kürzester Zeit Verhältnisse her, die denen der Vorkriegszeit recht ähnlich sind. Die Gruppen fanden auch ohne Holdinggesellschaften zu früherer Stärke zurück, allen voran ehemalige Zaibatsu wie Mitsubishi, Mitsui und Sumitomo.

[...]


[1] Vgl. Martin Hemmert (08/1994): „Die Struktur und Organisation der Industrie“ In: Deutsches Institut für Japanstudien

(Hrsg.): Die Wirtschaft Japans, Strukturen zwischen Kontinuität und Wandel, S.176

[2] Vgl. Ken´ichi Imai (1992): „Japan´s Corporate Networks“ In: Shumpei Kumon und Henry Rosovsky (Hrsg.): The political

Economy of Japan, Volume 3, Cultural and Social Dynamics, Stanford, Stanford University Press, S.202

[3] Vgl. Ken´ichi Imai: Japan´s Corporate Networks“, a.a.O. S. 201

[4] Vgl. Friederike Bosse (2000): „Keiretsu vor dem Aus?“, in: Japan aktuell, 04/2000, S.142

[5] Vgl. Takatoshi Ito: „Industrial Structure and Policy“, in: The Japanese Economy, London, 1992, S.179,180

[6] Vgl. Hideaki Miyajima: „The Transformation of Zaibatsu to Postwar Corporate Groups – From

Hierarchically Integrated Groups to Horizontally Integrated Groups“, in: Journal of the Japanese

International Economies, 8:3, 1994, S.297-300

[7] Vgl. Takatoshi Ito, a.a.O., S.7,8

[8] Vgl. Takatoshi Ito, a.a.O. S.7,8

[9] Vgl. Max Eli (1994): „Die Bedeutung wirtschaftlicher Verbundgruppen: Netzwerkstruktur und Keiretsu-Effekt“, In: Hans

Jürgen Mayer, Manfred Pohl: Länderbericht Japan, S.266

[10] Vgl. Hideaki Miyajima, a.a.O., S.306,307

[11] Vgl. Hideaki Miyajima, a.a.O., S.308-310

[12] Vgl. Hideaki Miyajima, a.a.O., S.308-315

[13] Vgl. Masahiko Aoki, Hugh Patrick & Paul Sheard (1994): „The Japanese Main Bank System: An Introductory

Overview“, In: Masahiko Aoki & Hugh Patrick (Hrsg.): The Japanese Main Bank System, New York, ohne Seitenangabe

Details

Seiten
22
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783638180474
ISBN (Buch)
9783640462780
Dateigröße
587 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v12051
Institution / Hochschule
Hochschule Bremen – Japanologie
Note
3,0
Schlagworte
Keiretsu Japan Horizontal

Autor

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Titel: Japanische Unternehmensverbände: Horizontale Keiretsu