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Verborgene Schätze. Der Fund eines Buchbestands in der Stiftsbibliothek Admont und praktische Daten zu weiteren Klosterbibliotheken

Ausarbeitung 2002 33 Seiten

Buchwissenschaft

Leseprobe

Inhalt

Einleitung:
Habent sua fata libelli
Verwendete und weiterführende Literatur.
Internet-Links

Kapitel 1:
Die Slowenen von Admont
Der Katalog "Slovenische (jugoslavische) Literatur"

Kapitel 2:
Daten und Informationen zu acht steirischen Klosterbzw. kirchlichen Bibliotheken und - archiven:
1. Benediktinerstift Admont.
2. Benediktinerabtei St. Lambrecht
3. Zisterzienserstift Rein
4. Benediktinerabtei Seckau
5. Augustiner Chorherrenstift Vorau
6. Wiener Franziskanerprovinz in Graz
7. Diözese Graz-Seckau
8. Bischöfliches Priesterseminar der Diözese Graz-Seckau

Anhang 1:

Hans Zotter, Die Digitalisierung des Steirischen Dokumentenerbes

Anhang 2:

Walter Steinmetz, Armarium Runense

Einleitung

Habent sua fata libelli

Vor einiger Zeit stieß ich in Admont in der Steiermark durch Zufall auf einen wenig bekannten Buchbestand der dortigen Benediktiner-Stiftsbibliothek. Die Schachtel mit der Aufschrift "Katalog: Slovenische (jugoslavische) Literatur" weckte sofort mein Interesse als Studierender der Fächer Slowenisch, Serbokroatisch und Geschichte. Der Archivar und Bibliothekar des Klosters, Dr. Johann Tomaschek, erklärte mir, dass es sich dabei um Bücher aus den Nachlässen von Patres aus der ehemaligen Untersteiermark handelt. Um diesen Bestand zu kollationieren bzw. einem interessierten Publikum bekannt und zugänglich zu machen, bot sich mir die Gelegenheit, die von den steirisch-slowenischen Benediktinerbrüdern des 19. Jahrhunderts gesammelten slowenischen (und in geringem Umfang kroatischen) Werke zu sichten. Eine Woche lang konnte ich im Tiefgeschoss des Stiftes Admont in die Bücherwelt der "slowenischen Admonter" eintauchen, wo seit über 100 Jahren in zwei großen Archivregalen an die 500 Druckwerke lagern. In einem ersten Schritt verglich ich den Katalog mit dem tatsächlich noch vorhandenen Bestand und erfasste diesen sodann bibliographisch.

Bald stellte sich heraus, dass sich durchaus nicht nur oder überwiegend religiöse Literatur darunter befand, sondern auch viele natur-, sprachund kulturwissenschaftliche Kostbarkeiten, z.B. die volkskundlichen Studien zum Geistesleben der steirischen Slowenen von Josef Pajek (Ljubljana 1884), die von Karl Štrekelj gesammelten slowenischen Volkslieder "Slovenske narodne pesmi" (12 Bände, Ljubljana 1895-1908) und vieles Ähnliches mehr. Ich erinnerte mich an die lückenhaften Sammlungen bzw. den schlechten Zustand entsprechender Bestände in diversen Slawistik- Institutsbibliotheken und stellte daher den Kontakt zur Bibliothek des Instituts für Slawistik in Graz her, zwecks Übernahme der hier praktisch nicht benützten, am Institut jedoch sehr gefragten Schriften. Mir schien es sinnvoll, diesen zwar kleinen, aber historisch und slavistisch sehr ergiebigen Bibliotheksteil den auf kulturwissenschaftlichem Gebiet Forschenden bekannt und zugänglich zu machen. Trotz anfänglichen Interesses beider Seiten blieb diese Initiative jedoch letztlich ohne Erfolg, da die klösterliche Obrigkeit diesen Buchbestand als unverzichtbare Dokumentation einstigen geistigen Lebens des Stiftes befand und daher nicht veräußern wollte. So führt die Slavica Admontensia weiter ihren Dornröschenschlaf in den Archivräumlichkeiten des Stiftes Admont und es bleibt den an einer Einsichtnahme Interessierten nur der Weg ins Kloster, wo sie vom dortigen Archivar und Bibliothekar sicher genauso freundlich aufgenommen und fachkundig beraten werden, wie dies bei mir der Fall war.

Mit dieser Arbeit wird einerseits der hier erwähnte Admonter Buchbestand und seine Geschichte vorgestellt (Kapitel 1: Die Slowenen von Admont). Da mir bis dato eine systematische Erfassung von weiteren kulturhistorisch, sprachoder literaturwissenschaftlich bedeutenden, jedoch "verborgenen" Schätzen in anderen Klöstern und Stiften, etwa in St. Paul im Lavanttal, Innichen, St. Lambrecht, Seckau oder Kremsmünster, aus Zeitgründen nicht möglich war, versteht sich die vorliegende Arbeit andererseits aber auch als Anregung für weitere Forschungen auf diesem Gebiet (Kapitel 2: Daten und Informationen zu acht steirischen Klosterbzw. kirchlichen Bibliotheken und -archiven).

Die Bestände österreichischer Stiftsund Klosterbibliotheken und -archive sind nämlich noch weit davon entfernt, einer größeren Öffentlichkeit in einer Form zugänglich zu sein, wie dies etwa vorbildlich durch die Digitalisierung von Handschriftenbeständen der Universitätsbibliothek Graz ermöglicht wurde (Siehe Anhang 1: Hans Zotter, Die Digitalisierung des Steirischen Dokumentenerbes).

Das mehr oder weniger zufällige Auffinden des slowenischen Buchbestandes im Stift Admont zeigt, dass im Zuge künftiger Recherchen, bei der Erfassung und Digitalisierung kirchlicher Buchund Archivbestände durchaus mit Überraschungen zu rechnen ist. Die erhobenen und hier präsentierten aktuellen Daten (Stand April 2002) zu acht steirischen[1] kirchlichen bzw. Klosterbibliotheken und -archiven sollen die Kontaktaufnahme für weitere Untersuchungen auf diesem Gebiet erleichtern. Die Kurzbeschreibungen der jeweiligen Bestände, sowie der noch unveröffentlichte Artikel von Walter Steinmetz über die Reiner Stiftsbibliothek, Armarium Runense (Anhang 2), geben einen ersten Einblick in die wenig bekannten Schätze der steirischen Klöster.

Verwendete und weiterführende Literatur:

Anton Bezenšek (Hrsg.), Svecanost o priliki sedemdesetletnice Dr. Janeza Bleiweisa dne 19. novembra 1878. Z uvodom Dr. Fr. J. Celestin-a., Zagreb 1879.

Pius Fank, Das Chorherrenstift Vorau und sein Wirken in Vergangenheit und Gegenwart. Graz 1925, v.a. S. 151-158 (Die Stiftsbibliothek) Festschrift zur Eröffnung des Modestusheimes in Klagenfurt am 17. November 1984, Klagenfurt/Celovec 1984.

Germania Benedictina, Die Benediktinischen Mönchsund Nonnenklöster in Österreich und Südtirol. Daraus: Bibliotheksgeschichte Admont (Band III/1, München 2000, S. 141-148), Bibliotheksgeschichte St. Lambrecht (Band III/1, München 2000, S. 350-353) sowie Bibliotheksgeschichte Göss (Band III/2, München 2001, S. 743-744).

Handbuch der Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz, 7. Ausgabe, München 2001 (Vlg. K.G. Saur).

F. Kinnast (Hrsg.), Album Admontense seu Catalogus religiosorum Ordinis S. P. Benedicti in Abbatia Admontensi Superioris Stiriae anno jubilaeo 1874, Graz 1874.

Slovenska Matica (Hrsg.), Národni koledar, sporocilo in letopis Matice Slovenske za leto 1869, Ljubljana 1868. Walter Steinmetz, Armarium Runense (unveröffentlicht).

Jacob Wichner, O.S.B., Catalogus codicum manu scriptorum Admontensis, 1889.

Internet-Links: Admont:

http://www.stiftadmont.at/

St. Lambrecht:

http://www.stift-stlambrecht.f2s.com/

Rein:

http://www.stift-rein.at/biblioth.htm

Seckau:

http://www.abtei-seckau.at/willk.html

Vorau:

http://www.stift-vorau.at/stift/bibliothek.asp

Bischöfliches Priesterseminar der Diözese Graz-Seckau: http://bibliothek.hypermart.net/

Zentralbibliothek der Wiener Franziskanerprovinz in Graz: http://www.oeaw.ac.at/ksbm/grazofm/allg.htm http://www.oeaw.ac.at/ksbm/grazofm/verz_ma.htm

Die Digitalisierung des Steirischen Dokumentenerbes: http://www.dbi-berlin.de/dbi_pub/bd_art/bd_2000/00_03_01.htm http://www-ub.kfunigraz.ac.at/SOSA/sosa.html

http://www-ub.kfunigraz.ac.at/SOSA/katalog/index.html

Kommission für Schriftund Buchwesen des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften: http://www.oeaw.ac.at/ksbm/index.htm

Slowenische Handschriften in lateinischer Schrift: http://www.oeaw.ac.at/ksbm/slo/index.htm

Datenbank "Frühund hochmittelalterliche Buchmalerei in Österreich": http://mailbox.univie.ac.at/Friedrich.Simader/hssdata.htm.

Kapitel 1

Die Slowenen von Admont

Im Mitgliederverzeichnis der Buchgemeinschaft Matica Slovenska findet sich für das Jahr 1868 folgende Aufstellung:

"Razvrstitev Maticnih udov /.../

VII. Udje raznih škofij. (Kraji v abecednem redu.)

1. Admont - Poverjenik: Pivec o. Maksimilijan.

- Lajh o. Korbinijan.

- Matevžic o. Eginard.

- Pivec o. Maksimilijan.

- Vagaja o. Rudolf. Baumgartner o. Beno kapitular. Rešek o. Enrik, bogosl. profesor. Šlander o. Emeran.

Švarc o. Alkuin, kaplan Trcek o. Egidij."[2]

Bei den mit * gekennzeichneten Patres handelt es sich um Gründungsmitglieder der Matica Slovenska[3]. Dem Familiennamen folgt jeweils der Ordensname und diesem ggf. das kirchliche Amt oder der Beruf des Genannten.

Diese 9 Benediktinerpatres stammten aus verschiedenen Orten der damaligen Steiermark und Krains, zum Beispiel der an erster Stelle genannte Vertrauensmann Maximilian Pivec (Pivc) aus steirisch Reifnigg/Ribnica oder Ägidius Trcek aus Möttling/Metlika.

Kirchenrechtlich zu Admont gehörig waren zu jener Zeit folgende untersteirische Pfarren: Jarenina/Jahring, Svecina/Witschein, Sveti Jakob/St.Jakob in Windischbüheln, Sveti Jurij/St.Georgen an der Pössnitz, Sveti Jurij/St.Georgen in Windischbüheln, Sveti Lenart/St.Leonhard, Spodnja sveta Kungota/Unter St. Kunigund, Šentilj/St.Egid in Windischbüheln. Das Stift Admont hatte darüber hinaus Besitzungen in den Gemeinden Jarenina/Jahring, Ljutomer/Luttenberg, Gornja Radgona/Oberradkersburg und Racji dvor/Razerhof.

Für das Jubiläumsjahr 1874 (800-Jahr-Feier des Benediktinerstiftes Admont) wurde von Pater Florian Kinnast ein Personalstands-Schematismus zusammengestellt und veröffentlicht[4], der zwar außer den genannten vier Gründungsmitgliedern nur noch P. Heinrich Rešek als Mitglied der Matica Slovenska anführt, die fünf Genannten jedoch (mit zwei weiteren: P. Sigismund Galla und P. Ernest Lorber) auch als Mitglieder der St. Hermagoras-Gesellschaft (Družba svetega Mohorja) ausweist. Diese war eine 1851 in Klagenfurt gegründete Buchgemeinschaft (später mit eigener Druckerei) mit dem erklärten Ziel, "in slowenischer (windischer) Sprache /.../ nützliche, erbauliche Volksund Prämienbücher zu verfassen, in den Druck zu legen und um den möglichst billigsten Preis unter das Volk zu bringen."[5]

So hatte es 1845 der spätere Bischof des Bistums Lavant, Anton Martin Slomšek, formuliert und mit den Vereinsstatuten (vorerst vergeblich) bei den Zentralbehörden in Wien eingereicht.

In den genannten Quellen finden sich also elf Patres im Stift Admont, die als Mitglieder einer oder auch beider slowenischer Buchgesellschaften aufscheinen.

1878, fünf Jahre nach der Veröffentlichung des Jubiläums-Schematismus, unterzeichneten die 'Slowenen im Stift Admont' ein Glückwunschtelegramm anlässlich des 70. Geburtstages von Janez Bleiweis, dem "Vater der Heimat, Liebling des Volkes und Erwecker slavischen Bewusstseins, Förderer der Volksveredelung, Ruhm und Stolz des Slaventums", wie es in dem Schreiben unter anderem heißt:

"Telegrami.

a) Od Slovencev.

Admont. - Ocetu domovine, ljubljencu naroda, a zbuditlju slovenske zavesti, pospeševatelju narodnega oblaženja, diki in ponosu Slavjanstva, cestitajo o priliki njegovega sedemdestletnega rojstvenega dneva Slovenci Benediktinskega zavoda v Admontu."[6]

Ende der siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts lebten im Stift Admont insgesamt ca. 90 Klosterangehörige, von denen knapp über 10% slowenischer Muttersprache waren und sich als 'Slowenen des Benediktinerstifts in Admont' bezeichneten. Beachtenswert ist, dass gleich mehrere der Genannten nicht nur als Mitglied (sodalis), sondern als Gründer (fundator) der Matica Slovenska ausgewiesen sind, was als besonderes Engagement für das erwachende slowenische Nationalbewusstsein gewertet werden kann.

Alle im Jubiläums-Schematismus genannten Matica-Slovenska-Mitglieder waren auch Mitglieder der Hermagoras-Gesellschaft, während umgekehrt die Hermagoras-Mitgliedschaft nicht automatisch eine solche bei der Matica bedeutete.

In der Bibliothek des Benediktinerstifts Admont in der Steiermark wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (vor allem aus den Beständen und Nachlässen der slowenischen Patres) eine Sammlung slowenischer (und kroatischer) Literatur angelegt, die fast vollständig (gesondert katalogisiert) erhalten geblieben ist. Dieser Bestand wurde gesichtet und kollationiert (siehe folgenden Katalog "Slovenische (jugoslavische) Literatur").

Die von den slowenischen Patres in Admont privat gesammelten Bücher und Zeitschriften bzw. die ihnen sonst in der Stiftsbibliothek zugänglichen slowenischen Werke lassen Rückschlüsse auf ihr kulturelles Selbstverständnis zu. Neben der Mitgliedschaft in den zwei genannten slowenischen Buchgemeinschaften (Družba svetega Mohorjeva und Matica Slovenska) belegt die ihnen zur Verfügung stehende Literatur auch die Interessen und das Engagement in den für die slowenisch sprechende Bevölkerung damals (zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts) wichtigen kulturpolitischen Themen, z. B. "Illyrismus", Panslavismus" oder "ABC-Krieg". Man beachte in diesem Zusammenhang den großen Anteil an Werken mit nicht unmittelbar kirchlich-religiösem Inhalt.[7]

Der Katalog "Slovenische (jugoslavische) Literatur"

(Abkürzungen: Hrsg. = Herausgeber; S. = Seitenanzahl; in eckigen Klammern: Übersetzung, Kommentar oder sonstige Erläuterungen d.Verf.; Nr. = Inventarnummer im Katalog "Slovenische (jugoslavische) Literatur"; N = Nicht vorhanden. Slovenska Matica: siehe unter Matica Slovenska)

J. Aljaž (Hrsg.), Slovenska Pesmarica. Družba svetega Mohorja. Celovec 1900. 220+4 S. [Liederbuch] Nr.139.

J. Andrejka, Slovenski fantje v Bosni in Hercegovini 1878. Ob petindavajsetletnici bosenske zasedbe, 1. snopic. Družba sv. Mohorja v Celovcu. Celovec 1904. 208 S. Nr.1a.

J. Andrejka, Slovenski fantje v Bosni in Hercegovini 1878. Ob petindvajsetletnici bosenske zasedbe, 2. snopic. Druž- ba sv. Mohorja v Celovcu. Celovec 1905. 176 S. Nr.1b.

Angeljcek. Otrokom prijatelj, ucitelj in voditelj, 3. zvezek. Hrsg. v. A. Kržic. Katoliška Tiskarna. Ljubljana 1887. Nr.2.

Angeljcek. Otrokom prijatelj, ucitelj in voditelj, 4., 5., 6. tecaj. Hrsg. v. A. Kržic. Ljubljana 1896, 1897, 1898. Nr.2.

J. Apih, Slovenci in 1848. leto. Matica Slovenska. Ljubljana 1888. 302+4 S. Fester Einbd. Nr.4.

J. Apih, Naš cesar. Spomenica ob 50-letnici njegove vlade. Družba sv. Mohorja. Celovec 1898. 208 S. Nr.3.

G. Arnold, Izabrane pjesme. Zabavna knjižnica Matice Hrvatske. Matica Hrvatska. Zagreb 1899. Nr.130.

I. Baloh, Šrtice. Samozaložba. Kamnik 1905. 184 S. Nr.5.

F. Baraga, Dušna paša za kristjane, ki želé v duhu in v resnici moliti Boga. Družba sv. Mohorja v Celovcu. Celovec 1905. 416 S. Nr.6.

A. Bauer, (Zagrebacki) Prirucnik rimskoga obrednika. Zagreb 1933. 320 S. Fester Einbd. Nr.162.

F. Baš, Janko Glaser et al.(Hrsg.), Šasopis za zgodovino in narodopisje (ŠZN), št. 34/1939. 256+14 S. Nr.7.

F. Bevk, Stražni ognji. Povest. Slovenskih Vecernic 84. zvezek. Družba svetega Mohorja. Celje 1931. 159 S. Nr.241.

A. Bezenšek, Bolgarija in Srbija. Družba sv. Mohorja. Celovec 1897. 237+3 S. Nr.8.

A. Bezenšek (Hrsg.), Svecanost o priliki sedemdesetletnice Dr. Janeza Bleiweisa dne 19. novembra 1878. Z uvodom Dr. Fr. J. Celestin-a. Zagreb 1879. 96+1 S. Nr.9.

J. Bilc, Tarbula, devica mucenica. Samozaložba. Ljubljana 1899 (1901). 49+2 S. Nr.10.

J. E. Bíly, Zgodovina svetih apostolov slovanskih Cirila in Metoda. Janez Majciger. Prag 1863. 105 S. Nr.233a.

M. Bogovis, Pjesnicka djela. Pripoviesti. Matica Hrvatska. Matica Hrvatska. Zagreb 1894. 347+1 S. Nr.124.

F. Bradac, Ivan Pregelj, Slovenski nemški slovar. Slovenisch-deutsches Wörterbuch. Jugoslovanska knjigarna. Ljubljana 1930. 625 S. Fester Einbd. Nr.11.

J. Brinar, Anton Martin Slomšek kot pedagog. Dragotin Hribar. Celje 1901. 94 S. Nr.13.

J. Brinar, Lisica Zvitkorepka. Živalske pravljice za odrastlo mladino. Slovenskih Vecernic 56. zvezek. Celovec 1904. 143+1 S. Nr.12.

I. Broz, Stjepan Bosanac (Hrsg.), Junacke pesme. Hrvatske narodne pjesme. Matica Hrvatska. Zagreb 1896. 610 S. [Heft 3 fehlt]. Nr.126.

H. Burmeister, Nacalnoje osnovanije Zveroslovija. Übers.v. V. A. Voljan'. Wien 1852. 235+12 S. Russisch. Fester Einbd. Nr.223.

V. Car Emin, Pusto ognjište. Zabavna knjižnica Matice Hrvatske. Matica Hrvatska. Zagreb 1900. Nr.130.

A. Cebuský, Kurzgefaßte Grammatik der Böhmischen Sprache. Verl. L.W. Seidel. Wien 1850. 180+1 S. Nr.14.

M. Cigale, Znanstvena terminologija s posebnim ozirom na srednja ucilišca. Deutsch-slovenische wissenschaftliche Terminologie. Matica Slovenska. Ljubljana 1880. 171 S. Nr.15.

M. Cilenšek, Naše škodljive rastline v podobi in besedi, 1. - 5. snopic. Družba sv. Mohorja. Celovec 1892-1896. 768

S. Nr.16.

E. H. Costa (Hrsg.), Vodnikov spomenik. Vodnik Album. Ljubljana 1859. 268+6 S. Fester Einbd. Nr.18.

Cvetje iz domacih in tujih logov. Viljem Tell - 1.zvezek. Übers. aus dem Griech. v. Ivan Božic. Celovec 1862. Nr.19. N.

Danica. Cerkveni list za vse slov.pokrajine, 1.letnik, list 1-52. Ljubljana 1903. Nr.20. N.

D. de Foë, Robinson starši, njegove vožnje in cudezne dogodbe. Übers.v. Janez Parapat. Družba svetega Mohorja. Celovec 1876. 141+2 S. Nr.151.

Dom in svet. Ljubljana 1900-1905 [lt. Katalog vorh.: 13.Jg.(1900): 1-19, 14.Jg.(1901): 10,11,12, 15.Jg.(1902): 1-12, 16.Jg.(1903): 1-12, 17.Jg.(1904): 1-12, 18.Jg.(1905): 1]. Nr.22. N.

Drobtinice. Hrsg. v. J. Rozman. Celovec 1851. Nr.13. Drobtinice. Hrsg. v. F. Lampe. Ljubljana 1887-1893. Nr.23. N.

Družba svetega Mohora (Hrsg.), Koledarcek družbe svetega Mohora za prestopno leto 1868, 1872. Celovec 1867, 1871. Nr.137.

Družba svetega Mohora (Hrsg.), Mati Božja dobrega svèta ali bratovska ljubezen. Slovenskih vecernic 17. zvezek. Družba svetega Mohorja. Celovec 1868. 119+1 S. Nr.135.

Družba svetega Mohora (Hrsg.), Koledarcek družbe svetega Mohora za navadno leto 1869, 1870, 1871. Celovec 1868, 1869, 1870. Nr.137.

Družba svetega Mohora (Hrsg.), Koledar družbe svetega Mohora za leto 1873, 1874, 1875, 1877, 1880, 1881, 1882,

1885. Celovec 1872, 1873, 1874, 1876, 1879, 1880, 1881, 1884. [1876, 1883, 1884 fehlt]. Nr.136.

Družba svetega Mohora (Hrsg.), Koledar družbe svetega Mohor(j)a za leto 1887, 1888, 1890, 1891, 1892, 1893,

1894. Celovec 1886, 1887, 1889, 1890, 1891, 1892, 1893. [Koledar za l. 1891 fehlt]. Nr.136a.

Družba svetega Mohorja (Hrsg.), Koledar družbe svetega Mohorja za leto 1897, 1898, 1899, 1900, 1901, 1902, 1903,

1904, 1905, 1906, 1907, 1908, 1909. Celovec 1896, 1897, 1898, 1899, 1900, 1901, 1902, 1903, 1904, 1905, 1906,

1907, 1908. Nr.136b.

Družba svetega Mohora (Hrsg.), Slovenske Vecernice za poduk in kratek cas. Sèstavil in družnikom sv. Mohora za Vecernice podal Janez Ev. Marinic. Celovec 1872. 110+1 S. Nr.141.

Družba svetega Mohorja (Hrsg.), Slovenske Vecernice za pouk in kratek cas. Celovec 1890. 127+1 S. [Beiträge von:

I. Križanic, P. Velimir, J. M. Kržišnik, R. Šucek, J. Leban, I. Steklassa, J. Barlè, J. Podboj, A. Koder, I. St., A. Benedik]. Nr.141.

Družba svetega Mohorja (Hrsg.), Slovenske Vecernice za pouk in kratek cas. Celovec 1900. 143+1 S. [Beiträge von: Malograjski, A. Medved, Fr. Ks. Meško, J. Trunk, J. Kostanjevec, J. M. Dovic, Podvranski, J. Krencnik]. Nr.141.

Družba svetega Mohorja (Hrsg.), Slava Gospodu! Molitvenik. Celovec 1902. 378+6 S. Nr.140.

Družba svetega Mohorja (Hrsg.), Slovenska Pesmarica. Slovenska Pesmarica. Celovec 1896. 205+3 S. [Liederbuch]. Nr.139.Duhovni pastir. (Hrsg.v. Kržic-Stroj). 1893-1900 [Vorh.: Jg.10: 11, Jg.11: 5-12, Jg.12: 1-12, Jg.13: 1,2,3,

Jg.14: 5-7,10-12, Jg.15: 1-12, Jg.16: 1-12(außer 10), Jg.16(17?): 6,7]. Nr.24. N.

Duhovni pastir, 4.-14.letnik. Hrsg. v. A. Kržic und A. Stroj. Ljubljana 1887-1897. [Hrsg. v. Bd. 10: A. Stroj]. Nr.84. N.

F. Dulár, Domaci Živinozdravnik. Družba sv. Mohorja. Celovec 1890. 221+3 S. Nr.26.

F. Dulár, Umna živinoreja, 1. in 2. knjiga. Družba sv. Mohorja. Celovec 1894, 1895. 204+4 (1), 205+3 (2) S. Nr.25. Elegia pripoštovanomu Franji Kolungjichu. Budim 1826. Nr.27. N.

F. Erjavec, Rudninoslovje ali mineralogija za niže gimnazije in realke. Matica Slovenska. Ljubljana 1867. 88+8 S. Nr.29.

F. Erjavec, Domace in tuje Živali v podobah. Slovenskih Vecernic 18., 20., 22., 25., 30. zvezek. Družba sv. Mohora. Celovec 1868, 1869, 1870, 1871, 1873. Nr.30.

F. Erjavec, Naše škodljive živali v podobi in besedi, 1.in 3. snopic. Družba sv. Mohorja. Celovec 1880, 1882. (328+8)

S. [Heft 2 fehlt]. Nr.28.

L. Fercnik (Hrsg.), Slovenski Goffine ali Razlaganje cerkvenega leta. Celovec 1878-1881. 928 S. Nr.31.

A. Foerster, Cecilia. Cerkvena pesmarica. Družba sv. Mohora. Celovec 1883, 1884. 407+4 S. Nr.32.

I. Fürst, Kraljevis Radovan. Zabavna knjižnica Matice Hrvatske. Zagreb 1897. Nr.130.

[...]


[1] Auf Grund der Materialfülle musste ich mich auf die größeren Klösterbzw. kirchlichen Bibliotheken eines Bundeslandes beschränken.

[2] "Aufstellung der Matica-Mitglieder /.../ VII. Mitglieder der verschiedenen Bistümer. (Orte in alphabetischer Reihenfolge.) 1. Admont - Beauftragter: Pivec o. Maximilian. [es folgen 9 Namensnennungen]". Aus: Slovenska Matica (Hrsg.), Národni koledar, sporocilo in letopis Matice Slovenske za leto 1869, Ljubljana 1868, S.79. (Übersetzung M.R.).

[3] Die M atica Sl ovenska (ab 1894 auch bzw. heute Sl ovenska M atica genannt) war eine 1864 in Laibach/Ljubljana gegründete, eher weltlich-bürgerliche Buchgesellschaft zur Förderung von wissenschaftlichen und literarischen slowenischen Publikationen. Entsprechende Buchgemeinschaften waren in Serbien die M atica srpska (gegründet 1826 in Pešt, seit 1864 Sitz in Novi Sad), in Böhmen die Matica š eská (gegr. 1831 in Prag), in Kroatien die Matica ilirska (gegr. 1842 in Agram/Zagreb, ab 1874 M atica hrvatska) bzw. die Matica dalmatin sk a (gegr. 1862 in Zadar, 1911 in der M atica hrvatska aufgegangen).

[4] F. Kinnast (Hrsg.), Album Admontense seu Catalogus religiosorum Ordinis S. P. Benedicti in Abbatia Admontensi Superioris Stiriae anno jubilaeo 1874. Graz 1874.

[5] Zit. n. einer Faksimile in: Festschrift zur Eröffnung des Modestusheimes in Klagenfurt am 17. November 1984, Klagenfurt/Celovec 1984, S.16.

[6] Anton Bezenšek (Hrsg.), Svecanost o priliki sedemdesetletnice Dr. Janeza Bleiweisa dne 19. novembra 1878. Z uvodom Dr. Fr. J. Celestin-a., Zagreb 1879, S.59.

[7] Anmerkung zur Beschreibung des Zustands der Publikationen in den folgenden Bibliographien: Der Großteil der Bücher und Zeitschriften ist gut erhalten. Ihre Größe wird nicht gesondert angegeben, da sie zum überwiegenden Teil im Oktav-Format (d.h. 18 bis 25 cm Höhe) vorliegen, z. T. in noch unbeschnittenem Zustand. Einige wenige Bücher bzw. Zeitschriften sind größer (4°). Sie liegen großteils im originalen, broschierten Einband (mit Schmutztitel) vor. In diesem Fall folgt kein gesonderter Eintrag. Wenn es sich um Bände mit festem Einband (aus Karton, Pappe) handelt, lautet der Vermerk "Fester Einbd."

Details

Seiten
33
Jahr
2002
ISBN (Buch)
9783656757733
Dateigröße
730 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v119001
Schlagworte
Verborgene Schätze Ausbildungslehrgang Informations- Dokumentationsfachleute Bereich

Autor

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Titel: Verborgene Schätze. Der Fund eines Buchbestands in der Stiftsbibliothek Admont und praktische Daten zu weiteren Klosterbibliotheken