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Motivation. Definition, Auswirkungen, Beispiele

Hausarbeit 2007 10 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist ein Motiv

3. Was ist Motivation?
3.1 Extrinsische Motivation:
3.2 Intrinsische Motivation:

4. Motivieren
4.1 Motivationsanalyse
4.2 Andere motivieren
4.3 Sich selbst motivieren

5. Verhalten bei Angst

6. Handlungsalternativen nach Frustration

7. Schluss

8. Literaturverzeichnis:

Quellen:

Literatur:

1. Einleitung

Im Rahmen des Seminars „Bewegung- und Erlebnispädagogik“ habe ich viele unterschiedliche Handlungsfelder der Erlebnispädagogik kennen gelernt. Da es hierbei u.a. darum geht, körperliche Leistungsfähigkeiten in Verbindung mit Grenzerfahrungen mit den unterschiedlichsten Teilnehmern zu erfahren, habe ich mich gefragt, wie ich handeln könnte, wenn Motivationsprobleme innerhalb einer Gruppe auftauchen und somit das Erreichen eines Zieles gefährdet ist. Daraus ergibt sich die Frage, was Motivation eigentlich ist und ob nur Motivation für eine Zielerreichung verantwortlich ist? Welche Faktoren spielen zusätzlich eine Rolle, ob ein Vorhaben gelingt, oder nicht?

Im Folgenden werde ich auf das Motiv und die Motivation näher eingehen, um anschließend, an Hand von Beispielen, die ich inkl. der dazugehörigen Personen selbst erfunden habe, verdeutlichen möchte, in welchen Situationen andere zu motivieren sind, wann und wie ich mich selber motivieren kann, was geschieht, wenn eine Person Angst vor einer Aufgabe hat und wie man sich nach einer Frustration verhalten sollte.

2. Was ist ein Motiv

Ein Motiv (lat. motus = Bewegung, Antrieb) ist Anlass dafür, dass wir ein bestimmtes Ziel verfolgen und somit „Beweggrund des Verhaltens“ (Rosenstiel, Motivation im Betrieb, S. 6). Die Zielverfolgung kann dabei unterschiedlich intensiv und ausdauernd sein (vgl. Schneider/Schmalt S 12). Motive drängen zu Handlungen, die individuell ausgeführt werden. Beispiele für Motive wären Durst oder Hunger. Je nachdem wie groß der Durst oder Hunger ist, wird viel oder wenig getrunken und gegessen.

Auch Neugier, Ängstlichkeit, Anerkennung, Anschluss- und Machtstreben sind Motive, die zu einer bestimmten Handlung führen (vgl. Schneider/Schmalt, S.15).

3. Was ist Motivation?

Motivation (lat. movere = bewegen) ist „der Motor für Tätigkeiten“ (Stroebe/Rainer, Motivation, S.36) und treibt uns an, z.B. etwas zu trinken oder zu essen. „ Von Motivation spricht man, wenn in konkreten Situationen aus dem Zusammenspiel verschiedener aktivierter Motive das Verhalten entsteht.“ (Rosenstiel, Motivation im Betrieb, S. 6) Wie sehr uns unsere Motivation beispielsweise beim Bergsteigen dazu treibt, den Gipfel zu erreichen, hängt somit u.a. von dem Motiv aber auch von der individuellen Persönlichkeit ab. Auch die Fähigkeiten und Fertigkeiten spielen dabei eine wichtige Rolle. So entsteht folgende Formel: „Leistungsverhalten = Motivation x (Fähigkeiten + Fertigkeiten)“ (Rosenstiel, Motivation im Betrieb, S. 39).

Zielgerichtetes Verhalten hängt nicht nur von der Person sondern auch von der Situation ab. Die Person hat individuelle Bedürfnisse, Motive und Ziele, die zusammen mit der Situation in Interaktion geraten. Somit entsteht das Handeln, welches ein Ergebnis hervorruft das unterschiedliche Folgen hervorruft. Ein wichtiges Charakteristikum für motiviertes Verhalten ist das Streben nach Wirksamkeit (vgl. Heckhausen/Heckhausen, Motivation und Handeln, S. 3).

Jeder Motivationsprozess läuft in fünf Schritten ab:

„ 1. Ein Bedürfnis entsteht.
2. Dann baut sich eine Bedürfnisspannung auf.
3. Energien werden frei und erzeugen eine bestimmt Aktivität, vorausgesetzt, es besteht die reale Chance, dass das Bedürfnis befriedigt werden kann.
4. Während das Bedürfnis befriedigt wird, baut sich die Spannung ab, und schließlich
5. entsteht wieder ein neues Bedürfnis.“ (Stroebe, Motivation, S. 37f)

Die Anreize, die uns zu einem bestimmten Verhalten motivieren, haben unterschiedliche Ursprünge und Folgen und werden daher unterschieden.

3.1 Extrinsische Motivation:

Extrinsisch bedeutet in etwa „´äußerlich´, ´nicht wirklich dazugehörend´“ (Rheinberg F. Motivation, S. 149). Das heißt, dass diese Motivation eher durch äußere Anreize und in der Regel nicht spontan entsteht, sondern wegen ihrer Konsequenzen z.B. das Erhalten einer Medaille oder Urkunde (vgl. Schlag, Lern- und Leistungsmotivation, S. 21). Extrinsiche Motivation entsteht beispielsweise in einem Hochseilgarten: Max hat Höhenangst und wäre nun als letzter an der Reihe einen bestimmten Streckenabschnitt zurückzulegen. Alle vor ihm haben es geschafft. Er weiß, dass er seiner Gruppe voll vertrauen kann. Durch den Anreiz des Gruppendrucks befriedigt er sein Motiv der Anerkennung und überwindet sich, die Aufgabe zu bewältigen.

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Details

Seiten
10
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640215911
Dateigröße
438 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v118491
Institution / Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf
Note
2,3
Schlagworte
Motivation Bewegung- Erlebnispädagogik

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