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Französische Kolonisation in der Karibik

Von Tordesillas und Adams Testament bis zu «îles à sucre»

Hausarbeit (Hauptseminar) 2006 27 Seiten

Romanistik - Französisch - Landeskunde / Kultur

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einführung

2. Kolumbus’ Entdeckung und die Weltteilung
2.1 Die Vormachtstellung Spaniens und Portugals
2.2 Situation in Frankreich
2.3 Gescheiterte Kolonisationsversuche in Florida und Brasilien

3. Wettbewerb auf den Meeren: zwischen Schifffahrt und Piraterie
3.1 Situation in Karibikraum
3.2 Auftakt zur französischen Präsenz in der Karibik: les corsaires, flibustiers et boucaniers
3.3 Ende der Übermacht Spaniens auf den Meeren

4. Begin der Expansion: D’Esnambuc und die Besiedlung von St. Christophe
4.1 Weitere Besitznahmen
4.2 Handelskompanien
4.3 Hölle statt Paradies, das System der engagés,

5. Der wechselhafte Schicksal der Antillen

6. Einführung des Zuckerrohranbaus und Übergang zur Sklavenarbeit

7. Plantagengesellschaft der Antillen am Beispiel von Sainte Domingue
7.1 Hierarchische Ordnung der Gesellschaft
7.2 Das soziale Gefälle und seine Konsequenzen

8. Fazit

Quellenverzeichnis:

1. Einführung

Neben den historischen Meilensteinen wie Erfindung des Buchdrucks, Eroberung Konstantinopels oder Beginn der Reformation wird auch die Entdeckung Amerikas als ein Ereignis genannt, das das Ende des Mittelalters markiert. In Spanien wird zu diesem Zeitpunkt gerade mit der Wiedereroberung Granadas die Reconquista vollbracht. Auf dem anderen Ende des Mittelmeerraumes befestigen die starken Osmanen ihre Herrschaft. So scheinen die äußere Grenzen der europäischen Expansion gesetzt zu werden. Durch Kolumbus’ Entdeckung wird die Welt plötzlich viel größer als vermutet. Neue fabelhafte Länder, deren Reichtümer die menschliche Vorstellungskraft weit übertreffen, erscheinen auf dem Horizont. Obwohl die Motivation der ersten Entdecker und Siedler (vor allem der Spanier) aus rein wirtschaftlichen und religiösen Gründen herrührt, wird es sich bald zeigen, dass die neuen Gebiete auch eine immense politische Wichtigkeit darstellen. Die Erweiterung des territorialen Einflussbereiches in der Neuen Welt erschafft den teilnehmenden Nationen eine Reihe von Vorteilen und verändert somit auch die Bedingungen für den europäischen Machtkampf. Es beginnt ein neues Zeitalter, ein Zeitalter der Entdeckungen, der Eroberung und Expansion. Und Frankreich wird dabei auch eine Rolle spielen.

In der vorliegenden Arbeit werden die Anfänge der französischen Kolonisation und spätere Entwicklung der Siedlungen sowie die Folgen der französischen Präsenz in der karibischen Region angesprochen. Es werden zuerst die Gegebenheiten gezeigt, die den spanisch- portugiesischen Weltmonopolanspruch festsetzen. Des Weiteren wird eine Entwicklung skizziert, die anfangs zur Verschärfung der französisch-spanischen Rivalität und dann zur Entstehung eines „Abenteuergeistes“ in Frankreich führt. Ferner werden die in den neuen Kolonien herrschende und ihre Entwicklung prägende Umstände aufgezeichnet. Mit der Darstellung der kolonialen Plantagenwirtschaft, ihrer Gesellschaft und der daraus resultierenden Konflikte wird das Thema abgeschlossen.

2. Kolumbus’ Entdeckung und die Weltteilung

Dank finanzieller Unterstützung Isabellas von Kastilien und Ferdinands von Aragon entdeckt Kolumbus 1492 die „indischen“ Inseln, später Antillen genannt. Es ist die Antwort Spaniens und gleichzeitig ein Versuch Portugal einzuholen, das im 15. Jh. über einen enormen Vorsprung in der Seefahrt verfügt und schon vor Jahrzehnten mit der Erschließung der atlantischen und afrikanischen Ressourcen begonnen hatte. Gerade noch zu dieser Zeit umschifft Bartolomeo Dias die Südspitze Afrikas und den direkten Zugang zu den orientalischen Gewürzmärkten auf einer relativ sicheren Route eröffnet. Obwohl Kolumbus Bruder Bartolomeo auch am französischen Hof um die Unterstützung der bevorstehenden Expedition nach Indien wirbt, besitzt der junge Karl VIII. zu dieser Zeit weder die technisch- materiellen Voraussetzungen noch die Motivation um sich an derart abenteuerlichen und fragwürdigen Eskapaden zu beteiligen.

Kolumbus Entdeckung führt zu einer Veränderung des bereits 1479 unterzeichneten Vertrags von Alcaçovas, der den Krieg zwischen Kastilien und Portugal im Zuge des kastilischen Erbfolgekriegs beendete. Dadurch will man einen Konflikt zwischen diesen damals bedeutendsten katholischen Ländern verhindern und den beiden vorherrschenden Seemächten die Einflusszonen in den entdeckten und noch zu entdeckenden Gebieten sichern. Die Welt wird ganz schlicht in eine portugiesische und eine spanische Hälfte aufgeteilt, was alsbald offiziell vom Papst Alexander VI., der selbst Spanier ist, 1493 in der Bulle „ Inter Caetera “ bestätigt wird:

…nous vous donnons, de toutes les îles, et de tous les continents, trouvés ou a trouver, découverts ou a découvrir, à l’ouest et au midi d’une ligne faite et conduite du pôle arctique au nord, au pôle antarctique, au sud, et distante, à l’ouest et au midi, de cent lieues de toute île de celles, qui sont vulgairement nommées les Açores et les îles du cap Vert, (…) qui n’auraient pas été effectivement possédés par quelque autre Roi ou Prince chrétien1

Das geschieht natürlich ohne Konsultation anderer europäischen Kontrahenten, die ohnehin zu diesem Zeitpunkt zu solchem Wettbewerb nicht fähig sind. Und sollten diese es doch wagen, ohne Spaniens und Portugals Erlaubnis in die „reservierten“ Regionen vorzudringen, droht der Papst, gestützt von der ganzen Macht katholischer Kirche, jedem eventuellen Eindringling:

A toute personne, quelque dignité qu’elle ait, fût-elle même d’état, de rang, d’ordre, ou de condition Impériale ou Royale, sous peine d’excommunication majeure, qu’elle encoura par le seul fait de sa désobéissance, nous interdisons rigoureusement, de tenter sans notre permission ou celle de nos héritiers et successeurs susdits, pour faire le trafic ou toute autre cause, l’accès des îles et des continents, trouvés ou a trouver (…) fussent-ils situés vers l’Inde ou le fussent-ils vers tout autre pays.2

Da der portugiesische Monarch Johann II. Anspruch an Teile Südamerikas erhebt, einigen sich die beiden Seiten auf eine Verschiebung der Demarkationslinie um 270 Meilen weiter in Richtung Westen, was Portugal den Besitz von Brasilien sichert. So kommt es zu dem Vertrag von Tordesillas, der am 7. Juni 1494 abgeschlossen wird. Auf diese Art und Weise fällt die Region der Karibik, so wie ganz Nordamerika offiziell in den Spanien zugestandenen Hoheitsbereich, was selbstverständlich auch das Recht auf Alleinhandel mit diesen Territorien bedeutet.

2.1 Die Vormachtstellung Spaniens und Portugals

Der Amerikafahrt des Kolumbus folgen weitere Endeckungen. Angetrieben vom Wunsch nach schnellem materiellen Gewinn durch Gewürzhandel mit dem Fernen Osten erreichen die Portugiesen 1498 Indien, 1501 Madagaskar, 1512 Molukken, 1514 China, 1526-27 Neu- Guinea und 1542 Japan. Es werden überall Stützpunkte und Handelskontore angelegt bzw. Städte erobert (Ormuz, Goa, Malakka).

Die Spanier bleiben ihrerseits ebenfalls sehr aktiv. Auf der Suche nach El Dorado und den Sieben Städten von Cíbola, mit Goldhunger als Hauptmotiv, durchdringen die Konquistadoren ganz Mittel- und Südamerika (mit Ausnahme Brasiliens), von Mexiko bis Patagonien. 1521 erobern sie Tenochtitlán, Hauptstadt des Aztekenreiches, 1524 Guatemala und El Salvador, 1532 Cuzco und Inkareich, ab 1536 die Region um Rio de la Plata und 1541 Chile.3

Im Laufe des 16. Jhs. droht die Verteilung der europäischen Kräfte aus dem Gleichgewicht zu geraten. Spanier und Portugiesen füllen sich die Taschen mit den aus der Neuen Welt stammenden edlen Metallen bzw. mit dem immer größer werdenden Umsatz der Fernostgeschäfte. Vollbeladene Handelsschiffe bringen tonnenweise Gold, Silber, aller Art Gewürze, Edelholz, Farbstoffe, Zucker, Tabak und andere exotische Produkte nach Europa. Der Schwerpunkt des Handels wird vom Mittelmeer und Nordsee/Baltikum-Raum auf die Atlantikküste verschoben. Vom Monopol auf den Amerikahandel profitierend, blühen die iberischen Städte und Provinzen auf. 1580 wird der portugiesische Thron von spanischen Habsburgern übernommen. Spanien entwickelt sich zu einer Weltmacht.

2.2 Situation in Frankreich

Während des gesamten 15. Jhs. ist Frankreich aus unterschiedlichen innen- und außenpolitischen Gründen nicht im Stande, an der atlantischen Expansion teilzunehmen (das Land erholt sich langsam nach dem Hundertjährigen Krieg, bald kommt es zu Auseinandersetzung mit Burgund, was später auch zum Konflikt mit Habsburgern führen wird). Es dauert aber nicht lange, bis der Monopolanspruch der iberischen Mächte auf die Neue Welt in Frage gestellt wird. 1533, nach der Heirat seines Sohnes Heinrich von Orleans mit Catherine de Medicis, der Nichte von Papst Clemens VII., gelingt es Franz I. den Heiligen Stuhl auf seine Seite zu gewinnen. Der Papst verkündigt die aktuellste, „nachbesserte“ Interpretation der Bulle Inter Caetera, indem er erklärt, dass die Weltteilung von 1494 nur die Ländereien betraf, die bis dahin entdeckt wurden. Folglich muss die französische Krone „nur“ noch mit dem weltlichen Potenzial der gegnerischen Kriegsflotten und Armeen rechnen, den Zorn Gottes und die daraus auf Erden folgenden Sanktionen hat man nicht mehr zu fürchten.4 So abgesichert darf Franz I. im Gespräch mit dem spanischen Botschafter in 1541 sich sogar die kleine Frechheit erlauben und ihn nach Adams Testament fragen: „Die Sonne leuchtet für mich genauso wie für jeden anderen. Ich würde gern die Klausel im Testament Adams sehen, nach der ich von der Teilung der Welt ausgeschlossen bin.“5

Aber trotz vieler Initiativen der nordfranzösischen Hafenstädte, die auf eigene Faust Schiffe in Richtung Terre Neuve, Antillen und Brasilien schicken, betrachtet die französische Krone ihr Vorgehen eher skeptisch. Der wichtigste Grund dafür: fehlende Finanzmittel, um eine staatliche Kolonialpolitik zu fördern. Sowohl Karl VIII., Franz I. als auch Heinrich II. geben der kontinentalen antihabsburgischen Politik im 15/16. Jh. absolute Priorität. Während dieser Zeit absorbiert die Auseinandersetzung mit Neapel und Spanien die meisten Kräfte. Außerdem konzentriert sich das Interesse Frankreichs immer noch auf den Mittelmeerraum.6

Dem Handel mit Levant auf den traditionellen Wegen und der Suche nach Verbündeten gegen das Haus Habsburg wird mehr Wichtigkeit beigemessen. Dabei spielt zuerst das Ägypten der Mamelucken eine Rolle, dann auch das Osmanenreich, was später zur Unterzeichnung eines französisch-osmanischen Beistandspaktes führt (Les Capitulations, l’an de Jésus 1535 et de Mahomet 941).7

2.3 Gescheiterte Kolonisationsversuche in Florida und Brasilien

Die Franzosen fangen zwar während des 16. Jhs. mit der Erforschung und Besiedlung der Neuen Welt an (Verazzano, Cartier etc.), können es aber kaum wagen, mangels effizienter Kriegsflotte und ausgebildeter schlagkräftigen Expeditionstruppen, in die von Spanien besetzten und besiedelten Gebiete einzudringen. Einige Versuche 1555-65 im Florida und Brasilien (France antarctique)8 Fuß zu fassen, nehmen schon nach kürzerer Zeit ein klägliches Ende. Diese privaten Unternehmungen der nur auf eigene Mittel angewiesenen und praktisch schutzlosen französischen Siedler und Kaufleute scheitern vor allem an schlechter Versorgungslage, inneren Unruhen oder feindlichen Eingeborenen. Da sich aber unter den Kolonisten auch Hugenotten befinden, nehmen die Spanier und Portugiesen das oft als

Vorwand, um sie anzugreifen und erbarmungslos auszurotten. Der spanische

„Zurückeroberer“ Floridas Pedro Menéndez de Avilés berichtet 1565: dass von 1.000 Franzosen, die er bei seiner Ankunft in Florida angetroffen hatte - nach seiner Ansicht ausnahmslos „Lutheraner“-, nur etwa 50 entkommen waren; und Jean Ribault [den französischen Flottenkommandeur, Kolonisatoren, und Korsar], so fügt er hinzu, „ließ ich wie alle anderen über die Klinge springen, was ich nach meinem Dafürhalten dem Dienst an Gott unserem Herrn schuldig war.“9

Verglichen mit dem Erfolgskurs Spaniens sieht die innen- und außenpolitische Situation in Frankreich also ganz anders aus. Als Schwerpunkt der französischen Strategie wird der Krieg gegen die spanisch-habsburgische Vormachtstellung in Kontinentaleuropa betrachtet. Dennoch enden die Italienischen Feldzüge 1559 mit dem Frieden von Cateau-Cambrésis, der die Vorherrschaft der Habsburger bestätigt. Es werden sog. lignes d’Amitié festgelegt, die vorerst überhaupt keinen offiziellen französischen Schiffsverkehr westlich von Azoren erlauben (in Vervins 1598 bekommt Frankreich zwar freie Hand oberhalb des 40° nördlicher Breite zugestanden, muss aber die Ansprüche Spaniens auf die Karibik und Südamerika erneut amtlich anerkennen)10. In der Praxis hat das aber wenig Bedeutung - generell gilt die Doktrin « pas de paix au-delà du méridien », was einen permanenten Kriegszustand auf dem Atlantik ergibt. Es folgen die Hugenottenkriege, die das Land bis 1598 zerreißen. Überseeische Unternehmungen geraten in Hintergrund, da die Krone ihnen weniger Wichtigkeit beimisst. Und auch wenn französische Kaufleute und Reeder „gesetzwidrig“ das spanische Amerikamonopol zu brechen probieren, iberische Handelsrouten stören und sich erfolgreich am transatlantischen Geschäft beteiligen, enden alle französischen Kolonisationsversuche in der Neuen Welt im 16. Jh. als Fehlschlag.11

3. Wettbewerb auf den Meeren: zwischen Schifffahrt und Piraterie

Trotz des technologischen Fortschrittes im Schiffsbau und Entwicklung der neuen Navigationsgeräte und -techniken gehört der Beruf der Seeleute zur Zeit der großen

Entdeckungen zu den gefährlichsten Beschäftigungen. Die größten Schiffe messen nicht mehr als 25-40 m., ihre Ladekapazität überschreitet selten 200 Tonnen. Die Besatzung, die 30-60 Mann zählt, ist praktisch jeder Laune der Natur ausgeliefert. Nicht nur bei Atlantikfahrten aber auch bei normalem Schiffsverkehr entlang der europäischen Küsten ist das Risiko umzukommen, omnipräsent. Deshalb sind die Männer, die in See stechen, sehr hart, kühn und oft skrupellos. Da sie ihren Kopf ständig riskieren, ist ihnen auch das Leben der anderen nicht viel wert. Die Grenze zwischen Seemann und Pirat ist noch sehr verschwommen. Von Notwendigkeit gedrungen oder der Versuchung erlegen, nutzen die Seefahrer oft die Gelegenheit, um kleinere, langsamere oder schwächer bewaffnete Schiffe von ihrer Ladung zu befreien oder ganz zu kapern, egal ob Freund oder Feind. Die benachteiligten Reeder können dann bestenfalls eine lettre de marque von ihrer Regierung verlangen, um die Schaden auf dieselbe Weise ausgleichen zu können. Ein Zitat nach Julien, wo einige Ereignisse während der Fahrt nach Brasilien 1556 geschildert werden, zeigt diesen

„Seebrauch“ ganz deutlich:

De fait, les Normands abordèrent et prospectèrent «deux navires marchands d’Angleterre», délestèrent un bateau irlandais de ses vivres et envoyèrent des hommes armés «butiner» sur le littoral des îles Fortunées où ils pillèrent une caravelle de pêcheur (…). Ils consentirent pourtant à «s’accommoder» avec le patron d’une caravelle portugaise qui s’était rendu pour qu’il fournît un autre bateau à la place du sien. Pour ce faire, il s’empara, avec l’aide des Français, d’une caravelle espagnole et récupéra la sienne. (…) Tous ces exploits furent accomplis par des vaisseaux armés

«aux dépens du roi», à une époque où la France n’était en guerre ni avec l’Espagne, ni avec le Portugal. Aux remontrances (…) «qu’il n’y a nul ordre d’ainsi indifféremment piler autant les amis que les ennemis», les marins répliquèrent en invoquant «la guerre et la coustume. »12

[...]


1 Julien, 1948: 31

2 Ebenda

3 Vgl. Schmitt, 1984: 3-4

4 Vgl. Julien, 1948: 115-116

5 Diwald, 1980: 200

6 Vgl. Gewecke, 1986: 20-22

7 Vgl. Julien, 1948: 48-55

8 Vgl. Pluchon, 1991: 46-49

9 Gewecke, 1986: 35

10 Vgl. Meyer, 1991: 85

11 Vgl. Schmitt, 1987: 47-48

12 Julien, 1948: 66-68

Details

Seiten
27
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783640202249
ISBN (Buch)
9783640207015
Dateigröße
531 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v118090
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden – Institut für Romanistik
Note
1,0
Schlagworte
Französische Kolonisation Karibik Amérique Nord

Autor

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Titel: Französische Kolonisation in der Karibik