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Antiochias Rolle in der Ausbreitung des Christentums

Hausarbeit (Hauptseminar) 2004 24 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Eusebius und seine Kirchengeschichte

3. Ursprünge des Christentums
3.1. Religionswandel im Imperium
3.2. Jesus, seine Schüler und die Weltmission

4. Ausgangssituation, Antiocheia ein Schmelztiegel der Kulturen
4.1. “ Ein Konflikt entsteht “
4.2. Eine Religion bekommt ihren Namen
4.3. Der Aufbau der neuen Kirche
4.4. Die frühen Konflikte mit Jerusalem

5. Der Beitrag Antiocheias an der Entwicklung der christlichen Kirche bis 313
5.1. Antiocheias Beitrag im apostolischen Zeitalter
5.2. Das frühe zweite Jahrhundert in Antiocheia
5.3. Das lange zweite Jahrhundert für Antiocheia und die Christen
5.3.1. Ignatius von Antiocheia
5.3.2. Theophilus von Antiocheia
5.3.3. Weitere Ereignisse in Antiocheia im zweiten Jahrhundert
5.3.4. Paul von Samosata

6. Die Theologenschule von Antiocheia

7. Die großen Verfolgungen der Christen bis zum “Mailänder Toleranzedikt“

8. Resümee

9. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Ursprünge des Christentums werden meist mit der heiligen Stadt Jerusalem in Verbindung gebracht. Wenn man sich aber näher mit den unmittelbaren Gegebenheiten der Entstehung dieser Weltreligion auseinandersetzt, so wird man feststellen beziehungsweise zu der Erkenntnis kommen müssen, dass die Rollen um die Religionskonstituierung an mehrere Protagonisten vergeben wurden. So ist es äußerst interessant zu erfahren, dass die Stadt Antiocheia, am Orontes gelegen, einen entscheidenden Anteil für die Entstehung des Christentum beigetragen hat. Der Anteil der Stadt an der Geschichte des Christentum ist so immens, dass sich diese Arbeit einmal genauer mit dem damaligen Protagonisten der Entstehungsgeschichte des Christentums auseinander setzen möchte. Dabei soll auf die Ursprünge des Christentum eingegangen werden, auf die Stadt Antiocheia am Orontes selbst und auf die weitere Entwicklung der Kirche bis zur staatlichen Anerkennung des Christentum im Jahre 313 durch Kaiser Constantin im “Mailänder Toleranzedikt“[1]. Eine wichtige Quelle für unsere heutigen Erkenntnisse bildet dabei die Kirchengeschichte des Eusebius. Nicht zuletzt war die Entstehung des Christentums auch verbunden mit ganz anderen Hintergründen. Konzipierte sich die Religion nicht auch als machtpolitisches Kalkül der Römischen Kaiser? Welche Rolle spielt dann Antiocheia in diesem Zusammenhang? Und was musste die junge Religion für Aufgaben bestehen, ehe sie offiziell anerkannt werden würde? Gemeint sind hier vor allem die Christenverfolgungen beginnend mit dem Disput zwischen Juden und Judenchristen oder auch Jerusalem und Antiocheia und den dann folgenden Pogromen durch Römische Kaiser. Und sogar innerhalb der christlichen Gemeinde entwickelten sich schnell Diskrepanzen über unterschiedlichste Probleme, die die Religion und deren Ausführung betrafen. Zu erwähnen sei im Zusammenhang mit Antiocheia der Arianische Streit und die Theologenschule in Antiocheia. Insgesamt möchte diese Arbeit also einen Überblick über die ersten drei Jahrhunderte des Christentums erstellen, wobei der Hauptfokus auf die Rolle Antiocheias in dieser Entwicklung zielen soll.

2. Eusebius und seine Kirchengeschichte

Wenn man sich mit den Ursprüngen der Entstehung des Christentums auseinander setzen möchte, trifft man unweigerlich auf Eusebius. Eusebius von Caesarea lebte von 260 bis 340 unserer Zeit.[3] Er war ein angesehener Gelehrter und galt als einflussreicher Kirchenpolitiker. Sein Hauptvermächtnis ist die erste Kirchengeschichte der Welt überhaupt. Sie ist die wichtigste Quelle der ersten drei Jahrhunderte der Geschichte der christlichen Kirche. Kein anderer Gelehrter vor Eusebius befand sich näher an den Ursprüngen und schrieb deren Geschichte nieder. Seine Kirchengeschichte bemüht sich um historische Zuverlässigkeit und Neutralität. So versucht Eusebius seine Quellen wörtlich zu belegen und macht genaue Angaben der verschiedenen Ereignisse. Deshalb stellt die Kirchengeschichte des Eusebius nicht nur die Erste ihrer Art überhaupt dar, sondern sein Werk ist gleichzeitig wichtigste Quelle der ersten Jahrhunderte der Weltreligion.[2]

3. Ursprünge des Christentums

3.1. Religionswandel im Imperium

Der wichtigste Punkt, der die Entstehung einer christlichen Religion und ihrer religiösen Propaganda ermöglichte, resultierte vor allem aus den sittlichen, kulturellen und religiösen Gesamtzuständen der Kaiserzeit im Römischen Imperium.[4] Zudem förderte auch ein religiöser Wandel die Schwächung des Polytheismus im Reich. Dieser Wandel zeichnete sich auch im Übergang der Republik zur Monarchie ab. Der aufkommende Kaiserkult[5], die Vereinigung aller Macht und Kultur und Religion auf eine Person kamen dem Christentum zugute. Denn die Assoziation mit einem göttlichen Wesen konnte dem Kaiser nur förderlich sein. Aber nur eine monotheistische Religion hätte die Möglichkeit eine solche Assoziation aufzubauen. Es ist natürlich offensichtlich, dass sich aus den benannten Protagonisten zunächst eine Gruppe von Antipoden herausbilden musste. Die christliche Religion sollte auf den antiken Polytheismus treffen. Die Sittlichkeit auf Laster und Laxheit, Konfession auf Mythologie. Der Polytheismus galt als alte Legalität und diente zur politischen Machtstrategie und war letztlich doch unüberschaubar. Die neue Religion, das Christentum, hingegen war etwas absolut Neues und gewissermaßen auch Revolutionäres. Diese Religion beschränkte sich auf einen Gott und war dadurch wesentlich überschaubarer. Sie predigte Liebe und Erlösung und wirkte nicht so dekadent wie der Polytheismus. Der allgemeine Religionswandel und das Christentum selbst wurden aber auch durch orientalische Religionen beeinflusst. So kann man Parallelen im Konzept, also Aufbau, und in der Umsetzung feststellen. Zum Beispiel die Trennung von Seele und Leib oder Gott und Welt.[6] Diese Gesamtentwicklung zeichnet sich allerdings schon vor der eigentlichen Entstehung des Christentums ab. In diesem Zusammenhang sei beispielsweise der Kult um den “ Januskopf “ und seinen Prediger Posidonius zu nennen. Dieser predigte einerseits einen natürlichen Idealismus, andererseits verbindet er diesen Idealismus mit alogischen, mythischen Elementen.[7] Ingesamt förderten aber die schon erwähnten Gesamtumstände im Imperium die Grundlage für die Entstehung einer monotheistischen Religion, wie dem Christentum oder der moslemischen Religion. Und es waren auch die Gesamtzustände im Reich, die die religiöse Propaganda vorantreiben sollte.

3.2. Jesus, seine Schüler und die Weltmission

Die Botschaft des Sohn Gottes, Jesus, sollte überall verbreitet und das Reich seines Vaters gepredigt werden. Die Botschaft beinhaltete im Wesentlichen den Weg der Menschen zu Liebe und Enthaltsamkeit. Zu dieser Aufgabe, der Vermittlung dieser Lehre, rekrutierte Jesus seine engsten Anhänger. Diese engsten Vertrauten werden als Schüler, die Jünger Jesu bezeichnet. Die Geschichte der Missionierung der Menschen durch die Schüler wird wiederum in der Apostelgeschichte beschrieben. Jesus entsandte nun seine Schüler um das schon erwähnte Reich Gottes zu predigen mit strengster Sittlichkeit und Enthaltsamkeit. Der Ausgangspunkt der Missionsreise war Jerusalem. In Jerusalem leiteten die Apostel die jerusalemische Gemeinde.[8] Die Predigt selbst erfolgte zunächst ausschließlich vor jüdischen Mitmenschen. Schnell sollte sich die Missionierung auf sogenannte “ Heiden “ ausbreiten.[9] Es gab aber auch Spannungen zwischen Christen und Juden.[10] Diese Spannungen führten zu einem Konflikt, der die Christen aus Jerusalem verdrängen sollte. Ein großer Schritt in Richtung “Heidenmissionierung“ ergab sich deshalb auch nicht in Jerusalem, sondern in Antiocheia, Zypern und Phönizien.[11]

4. Ausgangssituation, Antiocheia ein Schmelztiegel der Kulturen

Zur Zeit der Entstehung des Christentum war die Stadt Antiocheia am Orontes eine der größten Städte des Römischen Imperiums. In Antiocheia trafen die verschiedensten Kulturen aufeinander. Sowohl aus dem Westen des Reiches, als auch aus dem Orient im Osten. In diesem Schmelztiegel der verschiedensten ethnischen und religiösen Gruppen existierten natürlich auch Anhänger der unterschiedlichsten religiösen Bräuche und Kulte. So gab es hellenisierte- arabische Elemente, wie auch orientalische- griechische Elemente[12], die sich wiederum einer starken römischen Präsenz aussetzen musste. Wie schon erwähnt, handelte es bei Antiocheia um die drittgrößte Stadt des gesamten Imperiums. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass es auch eine große jüdische Gemeinde in der Stadt gab. Diese jüdische Gemeinde unterschied sich allerdings deutlich von der jüdischen Gemeinde in Jerusalem. Dem Status der Stadt entsprechend, gab sich die jüdische Glaubensgemeinschaft in Antiocheia wesentlich weltoffener als in Jerusalem. Antiocheia war halt eine kosmopolitische Megametropole der Antike, in welcher sich auch die Religionen kosmopolitisch präsentierten. Neben der hohen Anzahl der religiösen Gruppierungen, zeichnete sich Antiocheia auch durch ein enormes Handelsaufkommen aus. Die Stadt war ein mächtiges Handelszentrum. Sie verband Ost mit West, den Orient mit dem Okzident. Es gab Verbindungen in das gesamte Imperium und in den Rest der damals bekannten Welt. Dadurch erreichten die Metropole neben den unterschiedlichsten Produkten natürlich auch ein äußerst wichtiges Gut, nämlich Informationen zu allen erdenklichen Bereichen. Diese Informationen übermittelten Reisende, Händler oder Soldaten, die das Transitzentrum passierten oder geschäftlich in Antiocheia tätig waren. Neben den alten Kulten, dem Polytheismus, gelangten über die besagten Informationsträger auch Kunde über neue, monotheistische Kulte nach Antiocheia. Eine dieser Bewegungen war das Judentum. Dieser religiösen Gemeinschaft hatten sich viele Menschen angeschlossen in Antiocheia. Das Problem innerhalb der Gemeinde war allerdings die reine Vermittlung der Religion, da die Anhänger der jüdischen Gemeinde den verschiedensten ethnischen Gruppierungen angehörten. Deshalb predigte man den Juden in Griechischer Sprache, übersetzte sogar Jüdische Schriften in die Griechische Sprache.[13] Aus diesem Umstand ergab sich ein Disput mit der jüdischen Gemeinschaft in Jerusalem. Man wollte in Antiocheia die Predigt in Griechischer Sprache abhalten, was wiederum in Jerusalem auf absolutes Unverständnis traf. In diesem Zusammenhang sei Nicolaus von Antiocheia zu erwähnen, der zu einen der Sieben Diakone von Jerusalem zählte. Jener trieb den eben beschriebenen Prozess einer metasprachlichen Predigt in Antiocheia voran.[14] All diese Umstände in der antiken Supermetropole sollten dem Christentum und seiner Entwicklung in Antiocheia den Weg ebnen.

Denn es sollte Antiocheia sein, wo das Christentum seine ersten wirklichen “ Gehversuche “ in der damaligen Welt unternehmen sollte.

4.1. “ Ein Konflikt entsteht “

Mit dem Beginn der Verfolgungen in Jerusalem[15] entbrannte auch eine Fluchtwelle der Christen in entfernte Regionen wie Phönizien, Zypern und Antiocheia. Man wollte sich unbedingt der Gewalt der Obrigkeit Jerusalems entziehen. In Antiocheia versuchten die Christen einen Neubeginn ihrer Mission. Die christlichen Missionare begannen in Antiocheia den dort ansässigen Hellenen zu predigen, aber auch den sogenannten kosmopolitischen Juden der Stadt und anderen Interessierten. Die christliche Philosophie fand große Wirksamkeit unter den Hörern. Ein wichtiger Protagonist bei diesen Predigen bildete der schon benannte Nicolaus von Antiocheia. Jener wird zwar neben den Aposteln Barnabas und Paulus nicht oft erwähnt, ist aber auch Indikator für den regen Zuspruch unter der Bevölkerung. Die frühen Missionare oder auch Flüchtlinge aus Jerusalem merkten schnell, dass sie in Antiocheia gut aufgehoben waren. Das Untertauchen in Jerusalem wäre auf Dauer nicht sinnvoll gewesen. Vor allem für solche Protagonisten wie es Nicolaus war.[16] Wie auch immer, die frühen Missionare in Antiocheia hatten großen Erfolg mit ihrer Mission in der Stadt. Sie sollten die ersten “Heidenmissionare“ in der christlichen Geschichte werden. Es ist nicht verwunderlich, dass die Missionare einen solch großen Zuspruch in Antiocheia fanden. Denn die Metropole stand im absoluten Kontrast zu Jerusalem. Antiocheia glänzte durch seinen weltoffenen, kosmopolitischen Charakter. Es gab nicht die so gefährlichen religiösen Fanatiker, wie in Jerusalem. Und auch das Stadtoberhaupt war nicht vergleichbar mit dem Oberhaupt in Jerusalem, König Herodes.[17] Die jüdischen Mitbürger in Antiocheia selbst unterschieden nicht wie in Jerusalem zwischen “Heidenchristen“ und “Judenchristen“. All diese Umstände erleichterten den christlichen Missionaren ihre Aufgabe. Aufgrund der ungemeinen Resonanz stiftete man schließlich in Antiocheia die erste “Heidenkirche“ der Christen überhaupt.[18] Die christliche Gemeinde wurde in der Folgezeit immer stärker und auch selbstbewusster in ihrem Auftreten. Als man in Jerusalem von den Vorkommnissen in Antiocheia hörte, entsendete man Barnabas nach Antiocheia, um sich ein Bild von der dortigen Situation zu machen.[19] Barnabas sollte zudem die neue Kirche in Antiocheia leiten und ordnen. Barnabas, der aus Zypern stammte, schien für diese Aufgabe prädestiniert zu sein. Denn in Antiocheia galten Zyprioten als gute Nachbarn und wurden gerne akzeptiert von der Bevölkerung. Bald konnte Barnabas seine Aufgabe nicht mehr allein bewältigen, da der Zulauf der Antiochiner zu groß wurde. Barnabas wandte sich deshalb nach Tarsus, wo Paulus lebte, um ihn für seine Mission zu gewinnen.[20] Beide gehen nach Antiocheia, um die Mission fortzusetzen. Über ein Jahr sollten sie die Gemeinde in Antiocheia leiten und einen Großteil der ansässigen Bevölkerung missionieren. Dadurch wurde die Bevölkerung selbst zu Missionaren, die die Kirche Christi in ganz Phönizien, also in vielen Gebieten Syriens und Zypern verbreiten sollten. Bei Malalas wird über den Ablauf der Predigten und auch über die Örtlichkeiten in Antiocheia berichtet. So predigte man nach Malalas auf der Straße, die man als “Singon“ oder auch “Siagon“ bezeichnete. Der genaue Name der Lokalität kann aber auch nicht festgestellt werden nach Downey. Zu groß sind die Abweichungen in den Überlieferungen.[21] Diese Straße befand sich nahe des Pantheon.[22] Die Chronologie ist nicht eindeutig.[23]

Nach all diesen Erfolgen der Kirche Christi konnte man einem Konflikt mit Jerusalem nicht mehr entgehen. Der Disput, der in Jerusalem die Verfolgungen ausgelöst hatte, wurde nun nach Antiocheia getragen.[24] Ein Konkurrenzkampf der Religionen war entbrannt.

[...]


[1] Eusebius IX, 9, 12

[2] Carriker, Andrew: The library of Eusebius; und Kraft, Heinrich von (Hrsg.): Eusebius Kirchengeschichte;

[3] Laquer, R.: Eusebius als Historiker seiner Zeit;

[4] Harnack, Adolf von: Ausbreitung des Christentums;

[5] Die Verehrung des Kaisers als eine unnahbare Person, die Verehrung des Kaisers als göttliches Wesen;

[6] Bihlmeyer, Karl und Tüchle, Hermann: Kirchengeschichte, Bd1;

[7] Harnack, Adolf von: Ausbreitung des Christentums;

[8] Um 30 n. Chr. Konstituierung der Gemeinde in Jerusalem als die Kirche Christi unter Leitung der Apostel; (Petrus an der Spitze) Wahl der hellenistischen Siebenmänner;

[9] Meint Nicht- jüdische Mitmenschen;

[10] Steinigung des Stephanus; Er gilt als der erste Märtyrer; damit Beginn der Verfolgungen in Jerusalem; die Anhänger der Kirche Christi verstreuen sich über Judäa und Samaria, Zypern und Phönizien; die Gemeindebildung in den jeweiligen Gebieten wird durch jerusalemische Gemeinde legitimiert;

[11] Harnack, Adolf von: Ausbreitung des Christentum;

[12] Downey, Glanville: A history of Antioch in Syria from Seleucus to the Arab conquest, S. 272- 273;

[13] Downey, Glanville: A history of Antioch in Syria from Seleucus to the Arab conquest. S. 273;

[14] Ebd., S.273;

[15] Die Hinrichtung des Stephanus war dabei Auslöser für die dann folgenden Verfolgungen; siehe auch: Downey, Glanville: A history of Antioch in Syria from Seleucus to the Arab conquest, S.273;

[16] Downey, Glanville: A history of Antioch in Syria from Seleucus to the Arab conquest, S.273; Downey verweist in diesem Zusammenhang auf Bauer, der in seinem Buch “ Antiochia “ näher auf diese Umstände eingeht;

[17] In Antiocheia handelte es sich um einen von Rom eingesetzten Legaten, während in Jerusalem ein jüdischer König regierte;

[18] Apostelgeschichte 11, 22ff;

[19] Eusebius berichtet (Hist. eccl. 1.12.1), dass Barnabas einer der Siebenmänner der jerusalemischen Gemeinde gewesen sei;

[20] Paulus galt bis zu diesem Zeitpunkt als Antichrist; der Legende nach soll er durch eine göttliche Erscheinung bekehrt wurden sein um 31 n. Chr.; Downey spricht von Tarsus als Treffpunkt von Barnabas und Paulus, während Harnack meint, dass sich die beiden in Caesarea treffen, nachdem Paulus in Jerusalem bei Petrus und Jacobus gewesen war, um 34 v. Chr. wahrscheinlicher scheint aber Tarsus als Treffpunkt;

[21] Downey, Glanville: A history of Antioch in Syria from Seleucus to the Arab conquest, S.275;

[22] Malalas 242.11-12;

[23] Der Tod von Stephanus ereignete sich entweder 36 oder 38 n. Chr.; Barnabas und Paulus begannen ihre Aktivitäten wahrscheinlich um 40 n. Chr.; Downey, Glanville: A history of Antioch in Syria from Seleucus to the Arab conquest, S.275;

[24] Apostelgeschichte 15,1 und Gal. 2, 11-13;

Details

Seiten
24
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783640171125
ISBN (Buch)
9783640172931
Dateigröße
457 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v115762
Institution / Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – Institut für klassische Altertumwissenschaften
Note
1,0
Schlagworte
Antiochias Rolle Ausbreitung Christentums Antiochia Geschichte Archäologie Stadt Paulus Barnabas christianoi Antochia am Orontes Ursprünge des Christentums Heidenkirche Theologenschule von Antiochia apostolisches Zeitalter Ignatius von Antiocheia Theophilus von Antiocheia Paul von Samosata Christenverfolgungen

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