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Interaktives Fernsehen - Der deutsche Digitalfernsehmarkt im europäischen Vergleich

Hausarbeit 2002 56 Seiten

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Begriffsklrung interaktives Fernsehen
2. 1 Fernsehen
2. 2 Interaktion
2. 3 Interaktives Fernsehen
2. 3. 1 Die Rckkanal-Idee
2. 3. 2 Inhalte interaktiven Fernsehens

3. Digitale bertragungstechnologie Voraussetzung fr interaktives Fernsehen
3. 1 Technische Voraussetzungen des digitalen Fernsehens
3. 1. 1 Datenreduktion der Schlssel zur digitalen Verbreitung von Fernsehprogrammen
3. 1. 2 bertragungswege : Breitbandkabel, Satellit und Antenne
3. 1. 3 Die Set-Top-Box
3. 1. 4 Der Rckkanal-Voraussetzung fr Interaktives Fernsehen
3. 1. 5 Das Multimediaterminal

4. Wachstumschancen fr Unternehmen durch digitales Fernsehen

5. Anwendungsszenarien in Europa
5. 1 Grobritannien
5. 2 Frankreich
5. 3 Italien
5. 4 Zusammenfassung

6. Das digitale Fernsehen in Deutschland
6. 1 Die Bedeutung des Pay-TVs fr die Durchsetzung digitalen Fernsehens
6. 2 Die Entwicklung des digitalen Pay-TV-Marktes in Deutschland
6. 3 Grnde fr den mangelnden Erfolg digitalen Pay-TVs
6. 4 Zuschauerinteresse und digitales Pay-TV
6. 5 Chancen digitalen Pay-TVs

7. Der Weg in die digitale Zukunft
7. 1 Wo stehen die ffentlich-Rechtlichen?
7. 2 Neue Mglichkeiten im dualen System
7. 3 Rechtliche Rahmenbedingungen und Regelungen digitalen Fernsehens
7. 4 ffentlich-rechtliche Digitalangebote

8. Fazit

9. Bibliographie

10. Projektprsentation CD

1. Einleitung

Das Fernsehen ist ein wichtiges Medium in unserer Gesellschaft. Nicht nur, dass es in besonderem Mae zur Meinungsbildung beitrgt, es stellt auch einen groen Werbebereich dar. Der grte Teil der Bevlkerung der westlichen Welt wird tglich von Fernsehausstrahlungen verschiedenster Sender erreicht. In Deutschland wird dem Einfluss dieses Mediums soviel Bedeutung beigemessen, dass das Duale System etabliert wurde, um eine Grundversorgung der Bevlkerung mit Information, Bildung und Unterhaltung sicherzustellen. Private Sender bedrfen einer Sendeerlaubnis und mssen Auflagen erfllen und in erster Linie ist das Fernsehen staatsfern. Der Bund hat nicht das Recht, in die Programmautonomie oder Senderstruktur der ffentlich-rechtlichen Anbieter einzugreifen.

Doch eine solch festes Regelwerk behindert auch die Einfhrung von neuen Techniken. Auf einmal besteht Regelungsbedarf in Bereichen, die vorher nicht beachtet worden waren. Nachdem man Mediendienste, Telekommunikation und Rundfunk in den letzten Jahren differenziert getrennt und in eigene Gesetzesbereiche unterteilt hat, steht man nun vor dem Phnomen der Konvergenz, dass die unterschiedlichen Wege der Kommunikation nher zusammenrckt als jemals zuvor. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, zu dem die Technik lngst lnderbergreifend funktioniert und das Recht der Europischen Union verhindert, autonome Entscheidungen auf Bundesebene zu treffen. Die Technik des digitalen Fernsehens hat einen groen Regelungsbedarf aufgeworfen.

Jedoch sind die Lnder willig, diesem zu begegnen. Lngst wurden die Vorteile des digitalen Fernsehens erkannt und man hat beschlossen, in der Zukunft nur noch auf diese Technik zu setzen. Neben den objektiven wirtschaftlichen Vorteilen, erscheint besonders das Konzept der Interaktivitt verlockend. Endlich scheint eine Mglichkeit gefunden zu sein, dass zu realisieren, was schon Bertolt Brecht bei der Etablierung des Radios forderte: Aus einem Distributionsapparat sollte ein Kommunikationsapparat gemacht werden. Ein Medium, dass einen Rckkanal besitzt. Ein Medium, das nicht einseitig sendet, sondern mit dem Menschen

kommunizieren und interagieren kann.1

Diese Idee hatte am Anfang der Fernsehtechnik schon die Gemter bewegt. Nun ist es durch die digitale Technik mglich geworden, den Rckkanal tatschlich zu initialisieren. Doch stehen die Fernsehmacher nun vor einer anderen Frage : Wollen die Menschen berhaupt ihre

gewohntes Sehverhalten aufgeben und eigenstndig entscheiden und agieren? Dies ist die Frage, an der sich Erfolg oder Misserfolg der digitalen Technik entscheiden. Gerade in Deutschland mit seinem reichen Free-TV-Angebot ist der Groteil der Zuschauer zufrieden mit dem Fernsehangebot. Auf einer solchen Basis fllt es schwer, Menschen fr Neues zu begeistern. Der Staat versucht mit Gesetzen und Plnen die Reform durchzusetzen. Die privaten Anbieter versuchen mit Werbung und einem bessere Programm die Zuschauer zu berzeugen. Doch whrend in Europa teilweise das digitale Fernsehen schon betrchtliche Prozentteile ausmacht und in Amerika alle Anzeichen fr eine Durchsetzung des Zehnjahresplans sprechen, scheint Deutschland weiterhin in seinem Dornrschenschlaf zu befinden. Die gesetzten Fristen rcke immer nher, doch noch immer sind sich die wenigsten berhaupt der Existenz der digitalen Technik bewusst. Durch die Pleite eines der grten Frderers der neuen Technik, Leo Kirch, sieht die Zukunft noch dsterer aus.

Welche spezifischen Faktoren des deutschen Fernsehmarktes zu dieser Situation gefhrt haben, wie der Stand der Entwicklung aussieht und welche Perspektiven eine Durchsetzung digitalen Fernsehens mit all seinen Interaktionsmglichkeiten bieten kann, soll in dieser Arbeit untersucht werden.

2. Begriffsklrung interaktives Fernsehen

In der Diskussion um den Zukunftsmarkt Fernsehen befassen sich Experten hauptschlich mit Themen wie Digitalisierung, Konvergenz von Fernsehen und Computer, Pay-TV und interaktives Fernsehen. Viele machen darauf aufmerksam, dass das zuknftige Fernsehen vor allem interaktiv und vielfltiger sein wird. Die Rede ist von ber 500 Kanlen, die der Rezipient individuell whlen kann. Doch was ist besonders an der Vorstellung vom interaktiven Fernsehen? War Fernsehen nicht immer schon interaktiv oder wird interaktives Fernsehen erst durch digitale Sendetechniken mglich? Diese Fragen sollen zunchst ber die Definition elementarer Begriffe wie Fernsehen und Interaktion beantwortet werden.

2. 1 Fernsehen

Der Begriff Fernsehen bezeichnet [...] die Aufnahme (ggf. Speicherung), drahtlose oder kabelgebundene bertragung und Wiedergabe sichtbarer und hrbarer Vorgnge oder fester Vorlagen als Schwarzwei- oder Farbbilder (einschlielich des zugehrigen Tons), mit

Mitteln der Rundfunk- und Nachrichtentechnik.2 Fernsehen wird in der Kommunikations- und Medienwissenschaft als Medium der Massenkommunikation bezeichnet. Gerhard Maletzke versteht unter Massenkommunikation [...] jene Form der Kommunikation, bei der Aussagen ffentlich (also ohne begrenzte und personell definierte Empfngerschaft) durch technische Verbreitungsmittel ( Medien) indirekt (also bei rumlicher oder zeitlicher oder raumzeitlicher Distanz zwischen den Kommunikationspartnern) und einseitig (also ohne Rollenwechsel zwischen Aussagenden und Aufnehmendem) an ein disperses Publikum3 [...] vermittelt werden.4

Im Gegensatz zur interpersonalen Kommunikation5 erfolgt bei Massenkommunikation kein Rollentausch zwischen Rezipient und Kommunikator. Der Empfnger schaltet sein Fernsehgert ein und schaut lediglich zu. Er kann sich nicht am Programm beteiligen, indem er mit den Anbietern aktiv kommuniziert. Der Fernsehzuschauer kann nur passiv durch das Ein- und Ausschalten beziehungsweise durch das Zapping kommunizieren. Feedback vom Rezipienten kann nur ber die Einschaltquoten der jeweiligen Programmangebote vernommen werden, nicht aber direkt durch verbale oder auditive uerungen wie bei der interpersonalen Kommunikation. Anhand der Quoten kann der Kommunikator dem Rezipienten eine gewisse Akzeptanz nur unterstellen. Es also kommt also nur vom Fernsehsender zum -Zuschauer zur Verstndigung beziehungsweise zum Empfang von Inhalten. Die Kommunikation verluft asymmetrisch, d. h. es erfolgt kein Dialog und die kommunizierten Inhalte verlaufen

einseitig.6

2. 2 Interaktion

Der Begriff Interaktion setzt sich aus zwei lateinischen Worten zusammen. Inter bedeutet

zwischen und aktiv steht fr handelnd, ttig.7 Interaktion bezeichnet die Wechselbeziehung zwischen Personen und Gruppen.8 Der Akzent der Wortbedeutung liegt auf sozialem Handeln und Dialog. Der Begriff Kommunikation im Gegensatz, meint nur den Verstndigungsaspekt.9 Bei Massenkommunikation kommt es zwar zur Verstndigung.

Jedoch erfolgt diese nur einseitig und in indirekter Form. Das heit, Massenkommunikation ist nicht interaktiv.

2. 3 Interaktives Fernsehen

Interaktives Fernsehen weicht von den bisherigen Vorstellungen, Fernsehen sei ein reines Massenkommunikationsmedium, ab. Durch interaktives Fernsehen soll die Verstndigung nicht nur einseitig stattfinden. Inhalte sollen dialogisch ber einen Rckkanal kommuniziert werden. Zwar gibt es deutliche Parallelen zur interpersonalen Kommunikation. Der Kommunikationsprozess bleibt aber aufgrund der rumlichen Trennung indirekt. Trotz der Dialogmglichkeit ist der Kommunikator weiterhin derjenige, der die Programminhalte zur Verfgung stellt und der Rezipient der, der die Angebote nutzt. Dies tut er auch, wenn er im Dialog zum Kommunikator wird.10 Interaktives Fernsehen ist durch die Mglichkeit jedes einzelnen Rezipienten, aktiv am Kommunikationsprozess teilzunehmen, individualisierte Massenkommunikation.11 Der Medienforscher Jens Garling bezeichnet interaktives Fernsehen als [...] die indirekte Kommunikation mit einem anonymen oder personifizierten Kommunikator auf dialogischer Basis.12 Die verschieden Merkmale und Kriterien von interaktivem Fernsehen sind nach Georg Ruhrmann und Jrg-Uwe Nieland13 :

1. Wechselseitige Wahrnehmung: Durch den Rckkanal beim interaktiven Fernsehen ist es mglich, Bewertungen, Prferenzen und eigene Kommunikationsangebote rckzumelden und somit die Wahrnehmbarkeit zu erweitern.
2. Anwesenheit: Interaktive Kommunikation setzt die physische Prsenz von Kommunikator und Rezipient voraus. Der Rezipient ist aktiv. Beim Massenkommunikationsprozess ist der Empfnger passiv.
3. Wechselseitige Kenntnis: In der Massenkommunikation stehen Kommunikatoren und Rezipienten einander anonym gegenber. Beim voll entwickelten interaktiven Fernsehen stehen sich Kommunikator und Rezipient bewusst und gleichberechtigt gegenber.
4. Gleichheit der Kontrolle: Kommunikator und Rezipient knnen sich gegenseitig wahrnehmen und somit Kommunikationsbereitschaft und Interesse koordinieren. Beim traditionellen Fernsehen erfolgt eine Selektion nur einseitig vom Kommunikator

zum Rezipienten. Somit kann die Akzeptanz der Kommunikationsangebote nur unterstellt werden.

Diese Kriterien der Interaktivitt sollen durch einen Rckkanal ermglicht werden, ber den der Rezipient aktiv mit dem Kommunikator in Verbindung treten kann.

2. 3. 1 Die Rckkanal-Idee

Die Idee vom Rckkanal und somit vom interaktiven Fernsehen ist nicht das Ergebnis der derzeitigen Technikentwicklung und der Konvergenz von Fernsehen und Computer. Bereits in den 60er Jahren wurden vor allem in den USA die technischen Aspekte des Rckkanals diskutiert. Die Anste hierzu kamen laut James Beniger aus der Wirtschaft. Man suchte nach Mglichkeiten eines wechselseitigen Kommunikationsflusses zwischen Kommunikator und Rezipient, um Verbraucherreaktionen an die Produktion rckkoppeln zu knnen . Dies geschah aufgrund fehlender technischer Voraussetzungen zunchst durch statistische Erhebungen und Umfragen.14 In den 70er Jahren realisierte unter anderem das Heinrich-Hertz- Institut in Berlin einen Rckkanal mit einem schmalbandigen Netz. Mitte der 70er Jahre wurde die Idee des Zwei-Wege-Fernsehens mit dem politischen Grundsatzstreit um die

Einfhrung des Privat- und des Kabelfernsehens in Verbindung gebracht, sodass eine politische statt eine technischen Auseinandersetzung erfolgte.15 1975 legte die vom damaligen Post- und Technologieminister Horst Ehmke gegrndete Kommission fr den Ausbau des technischen Kommunikationssystems (KtK) einen Bericht fr den Ausbau des bestehenden Telefonnetzes, fr die Weiterentwicklung von Dienstleistungen im Bereich der Individualkommunikation und die Entwicklung neuer Telekommunikationsangebote in

bestehenden Netzen vor. Zwar wollte die SPD Innovationen und Testlufe im technischen Bereich und zeigte sich interessiert an dem Rckkanalgedanken. Doch in der Diskussion um die Einfhrung des Privatfernsehens wurde dieser Aspekt vernachlssigt. Die CDU fhlte sich im Programm vieler ffentlich-rechtlicher Anstalten nicht hinreichend prsentiert und forderte daher die Einfhrung des privaten Rundfunks.16 Sie betonte vor allem die Vielfaltpotentiale des kommerziellen Fernsehens durch die Verkabelung, die vor allem durch den

Rckkanalgedanken gefrdert werden sollte. Die Ministerprsidenten der Lnder einigten sich daraufhin auf die Durchfhrung von insgesamt vier zeitlich befristeten Kabelpilotprojekten, die erstmals privates Fernsehen, aber keinen Rckkanal ermglichten. Vor allem CDU-

regierte Lnder wie Rheinland-Pfalz stellten sich damit gegen die Bestrebungen der Bundesregierung unter Kanzler Helmut Schmidt, die Einfhrung des Kabelfernsehens zu verhindern. So wurde die Rckkanalidee in der medienpolitischen Diskussion fr die Einfhrung des privaten Fernsehens instrumentalisiert.17 In den 90er Jahren wurde ein erster Zugang zu einer Bewertung von Netzen, Verteil- und Rckkanaltechniken durch die Durchfhrung von Pilotprojekten in Berlin, Hamburg, NRW, Bayern, Baden Wrttemberg, Sachsen und Thringen erffnet.18 Die meisten Projekte gaben jedoch keine Definition von mglicher Interaktivitt der jeweiligen Kommunikationsprodukte. Den Hauptakteuren ging es weniger um Interaktivitt im Sinne von Integration und Partizipation, sondern um die Einfhrung des entgeldfinanzierten Fernsehens. Die Angebote hatten eher einen industriepolitischen Hintergrund, sodass sich die interaktiven Programme nur auf Formen des kostenpflichtigen Abrufs wie Video-on-Demand und auf Teleshopping beschrnkten.19 In den meisten Projekten wurden technische Details und Alternativen nur unzulnglich bercksichtigt. Whrend konomische und technische Voraussetzungen fr die Akzeptanz vordergrndig diskutiert und untersucht wurden, vernachlssigte man vor allem die kulturellen, sozialen und psychologischen Aspekte. Die ffentlichkeitsarbeit der Projekte war nur sprlich. Daher blieb auch ein ffentlicher Dialog zwischen unterschiedlichen Anwender- und Nutzergruppen aus, was, wie die Entwicklung des Pay-TV in Deutschland bereits andeutet20, zu spteren Legitimationsproblemen fhren knnte.21 Durch die Einfhrung des digitalen Fernsehens entstehen vllig neue Relationen in der Debatte um interaktives Fernsehen. Durch eine Vervielfltigung der Speicherkapazitten, sowie die Beschleunigung des Datenflusses ist eine aktive Beteiligung der Rezipienten am Kommunikationsprozess auf einem wesentlich hheren Interaktivittsniveau mglich.22 Mit Hilfe von Digitalisierung und

Datenkompression wird der Rckkanal mit Breitbandkabel mglich.23 Doch wie wird der

Rckkanal genutzt? Welche Formen interaktiven Fernsehens gibt es und wie unterscheiden sich diese?

2. 3. 2 Inhalte interaktiven Fernsehens

Formen interaktiven Fernsehens gab es bereits in den 60er Jahren. So wurden beispielsweise in der Unterhaltungssendung Wnsch dir was Bewertungen ber das An- und Ausschalten

des Fernsehers oder das Bettigen der Wassersplung abgegeben. Diese wurden dann anhand des Strom- bzw. Wasserverbrauchs bestimmt. Die Teledialogeinrichtung (TED) stammt aus den 70er Jahren. So wurden und werden auch heute noch die Wettknige der Sendung

Wetten, dass...? ber Telefonanrufe bestimmt. ber den 1980 eingefhrten Videotext knnen Zuschauer individuell Informationen von den Sendern abrufen. Anfang der achtziger Jahre konnten die Rezipienten ber den Fernseher Videospiele spielen. Zunchst noch ber Zurufe am Telefon konnten die Zuschauer schon bald ber die Telefontastatur, wie z. B. in der Sendung Hugo auf Kabel 1, die Spiele steuern. Weiter dazu kamen Spiele im Videotext, sowie Call-in-Shows, in denen der Zuschauer am Telefon mitdiskutieren kann. Beim ersten interaktiven Spielfilmangebot hatte der Zuschauer die Mglichkeit mittels Fernbedienung aus zwei verschiedenen Erzhlperspektiven, die simultan auf ARD und ZDF gezeigt wurden, auszuwhlen. 1994 versuchte RTL den Start eines interaktiven Fernsehangebotes, bei dem der Ausgang von Dokudramen durch Abstimmung der Zuschauer entschieden werden sollte. Diese ersten Angebote interaktiver Spielfilme waren jedoch wenig beliebt beim Publikum, da vielen Rezipienten die neue Freiheit beim Fernsehens vllig fremd war und sie das

Programm somit verunsichernd und irritierend fanden.24 Aus dem gegenwrtigen analogen

Free-TV sind Teleshopping-Sender wie HOT (Home Order Television) oder das

Mitmachfernsehen des Senders Neun Live bekannt, dessen Programm hauptschlich aus Game-Shows besteht, an denen der Rezipient via Telefon teilnehmen kann. Auch das Bezahlfernsehen der Bertelsmann-Marke Premiere zhlte mit seinen Near-Video-on-Demand Angeboten, bei denen durch den Anruf des Zuschauers Filme, die in einer Endlosschleife laufen und ca. alle 15 Minuten neu beginnen, zu einer bestimmten Zeit freigeschaltet werden konnten, zu einer Form interaktiven Fernsehens. All diese Programmangebote fordern verschiedene Aktivittsniveaus vom Rezipienten. Daher lassen sie sich in sogenannte Interaktivittslevel einteilen. So bestimmen die Medienwissenschaftler Ruhrmann und Nieland die jeweiligen Interaktivittsstufen nach dem Grad der zunehmenden

Individualisierung des Rezipienten.25 Garling hingegen, hlt eine solche Einteilung fr

unvorteilhaft, da es dabei nicht um interaktives, sondern individualisiertes Fernsehen gehen wrde.26 Er unterscheidet die Interaktivittslevel anhand der Dialogmglichkeiten, die bei der jeweiligen Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und zwischenmenschlich zu Stande kommen. Diese Dialogmglichkeiten entstehen durch den unterschiedlichen Gebrauch der Emissions- und Rezeptionsorgane des visuellen und auditiven Wahrnehmungskanals. Je nach Gebrauch entstehen verschiedene Dialogformen, die Garling in Stufen einteilt. Bei der

hchsten Dialogstufe und auch dem hchsten Interaktivittslevel, setzt sich die Wahrnehmung aus auditiver und visueller Rezeption und Emission zusammen. In der Praxis wre dies zum Beispiel das Bildtelefon. Der Rezipient tritt sowohl optisch (visuell) als auch verbal (auditiv) mit dem Kommunikator in Kontakt. Die Antwort empfngt der Rezipient ber den Fernseher ebenso optisch wie verbal. 27 Wir sind der Meinung, dass sich beide Erklrungsanstze ergnzen und jeweils plausibel sind. Die Argumentation Garlings ist nach uerst detaillierten und theoretischen Kriterien aufgestellt und bezieht sich darauf, wie der Rezipient seine Sinnesorgane nutzt und kombiniert. Das heit es geht nicht um den individuellen Rezipienten an sich, sondern um dessen Sinnesorgane. Daher stellt die Seminararbeit die Leveleinteilung nach Ruhrmann vor:

Level 0 Traditionelles Fernsehen

Ein- und Ausschalten, sowie das Wechseln von Fernsehangeboten.

Der Rezipient kann den Kommunikationsprozess nur passiv mitbestimmen.

Level 1 Traditionelles Fernsehen Teledialogeinrichtung (TED) Call-in-Sendungen

Teleshopping: Verkaufsshow28, Infomercial29, Direct-response-Fernsehspot30

Lernprogramme

Der Rezipient nimmt an Abstimmungen teil und kommuniziert ber einen Offline-Rckkanal (Telefon ). Allerdings hat er wenig Einfluss auf den Verlauf der Sendung.

Level 2 Paralleles Fernsehen (analog)

Near-Video-on-Demand: Das zeitversetzte Ausstrahlen eines Programms auf mehreren Kanlen.

Multi-Perspektiv-Programme: Unterschiedliche Akteure, Sprachen und Perspektiven der Programme auf verschiedenen Kanlen.

Level 3 Additives Fernsehen (analog/digital)

Videotext

Kein Rckkanal, sondern parallele Ausstrahlung zum Fernsehprogramm.

Level 4 Media on demand (digital)

die Prsentation. (Vgl. Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. S. 75).

Video-on-Demand: Der Zuschauer whlt aus einem elektronischen Programmarchiv des Anbieters einen Film seiner Wahl aus. Dieser wird ihm auf einem individuellen bertragungskanal berspielt und in der Set-top-Box31 gespeichert. Der Rezipient kann ber seine Fernbedienung die verschiedenen Videorekorderfunktionen ausfhren.

Homeshopping: Einkaufen am Bildschirm via Fernbedienung. Der Rezipient blttert mengesteuert in einem elektronischen Versandhauskatalog.

Fernseher/Computer werden zu einer Abrufstation von digital gespeicherten Medieninhalten. Die Daten werden ber Breitbandkabel oder Satellit durch ein Endgert von einer zentralen Speicherstation abgerufen.

Level 5 Kommunikatives Fernsehen Online-Shopping Datenbankservice Game-Channel

Individuelle digitale Tageszeitung

Senden von Programmen: Z. B. Homeworking, Lernprogramme, E- Mail Tele-Banking

Aktive Beeinflussung von Filmen, Teilnahme an Handlungen ber Video- Games.

Zwar sind die Level 0 bis 3 zu einem gewissen Grad interaktiv. Jedoch sind diese Programmangebote eher anbieter- statt rezipientenorientiert. Wie die Einstufung der Level 4 und 5 zeigt, werden durch digitale Sendetechniken hhere Interaktivittsstufen und eine strkere Benutzerorientierung erreicht. Bei Level 4 liegt eine passive Benutzerorientierung vor, da der Rezipient noch nicht selbst das Programm gestaltet, sondern nur bereits gespeicherte Inhalte individuell abruft. Die aktive Benutzerorientierung wird im Interaktionslevel 5 erreicht. Das Fernsehen wird hier zu einer Art Multimediaplattform. Neben Rundfunk kommen noch viele weitere Dienste hinzu, die bisher nur ber den Computer nutzbar waren. Bisher getrennt voneinander genutzte Gerte wie zum Beispiel Telefon, Fernseher, Videorekorder und Computer verschmelzen durch die Digitalisierung zu einem einzigen Multimediaterminal. Die verschiedenen Informationsarten Text, Bild, Graphik, Video und Ton sind in einem einzigen Datenpaket verfgbar.32 Die Programmangebote beider Level gehren zu den zuknftigen Formen interaktiven Fernsehens und befinden sich,

zumindest in Deutschland, noch in der Erprobungs- bzw. Entwicklungsphase. Derzeit beschrnken sich die Interaktionsmglichkeiten auf einen einfachen (das bedeutet beispielsweise interaktive Kommunikation via Telefon bei Call-in-Shows) bzw. auf gar keinen Rckkanal (das heit, geringe Interaktivittsniveau durch Datenspeicherung auf einem Decoder oder Videotext).33 Durch digitale Sendetechniken wird es mglich sein einen vollwertigen Rckkanal34 zu etablieren, bei dem ber die Kabelnetze und auch ber Satelliten in beide Richtungen die gleiche Bandbreite fr Datenbertragungen zur Verfgung stehen wird.35

Bevor die Umsetzung dieser Technikoptionen diskutiert werden kann, sollten zunchst der Begriff digitales Fernsehen und die Technik der digitalen Sendetechnik erlutert werden. Dabei muss immer klar sein, dass digitales Fernsehen lediglich eine bertragungsform beziehungsweise Technik von Programminhalten und nicht das Programm selbst ist. Das bedeutet, digitales Fernsehen ist nicht gleich interaktives Fernsehen, sondern stellt nur eine technische Mglichkeit zu dessen Realisierung dar.

3. Digitale bertragungstechnologie Voraussetzung fr interaktives Fernsehen

Um interaktives Fernsehen mit all seinen Vorteilen (Kanalvielfalt, Rckkanal, Benutzerfreundlichkeit etc.) zu ermglichen, bedarf es einer Technologie, die in der Lage ist die bestehenden bertragungswege (terrestrische Verbreitung, Kabelnetz, Satteliten) zu nutzen und ihr Potential auszuschpfen.36 Der Schlssel zur bertragung digitalen Fernsehens in diesen Distributionskanlen ist die Datenreduktion. Aus dem Qualittsanspruch an die digitale bertragung von Fernsehprogrammen ergibt sich ein enormer Frequenzbedarf, der zumindest bei den terrestrischen Sendern und den Kabelnetzen nahezu ausgeschpft ist.

Datenreduktion bietet die Mglichkeit die Frequenzkonomie wesentlich zu verbessern, da sie die bertragung einer deutlich greren Zahl von Programmen in einer Frequenz sicherstellt. So bentigt ein digital verbreitetes Programm nur noch einen Bruchteil der Bandbreite eines analogen Programms. Fr die terrestrische Ausstrahlung sowie fr die Distribution ber Kabelnetze bedeutet dies eine deutlich verbesserte Programmvielfalt. Die Satellitenbertragung erlangt durch die neue bertragungstechnik ein schier unerschpfliches

Angebotspotential. Aus unternehmerischer Sicht ergibt sich der Vorteil eines deutlich effizienteren und kostengnstigeren Betriebes.

3. 1 Technische Voraussetzungen des digitalen Fernsehens

Die Distribution digitalen Fernsehens setzt voraus, dass der gesamte Ablauf also Produktion, bertragung und Empfang digitalisiert werden muss.37 Whrend auf der Produktionsseite und beim Empfang digitale Technik bereits in der Vergangenheit zum Einsatz kam, wurden die Signale analog bertragen und stellten aufgrund des groen Bandbreitenbedarfs ein Problem dar. Durch Datenreduktion bei der Digitalisierung ist es mglich, diesen Bandbreitenbedarf entscheidend zu verringern, und damit auch die dritte Sule der digitalen Verbreitung von Fernsehprogrammen zu gewhrleisten. Die Vorteile, die sich daraus ergeben sind vielfltig. So knnen auf einem herkmmlichen Fernsehkanal (8 MHz), ber den bisher ein TV-Sender bertragen werden konnte, mit neuer Technologie mehrere Sender in gleicher Bildqualitt verbreitet werden. Alternativ kann in einem Kanal auch wie bisher ein Programm mit erheblich gesteigerter Bildqualitt bertragen werden. Fr die Veranstalter bedeutet die neue Technik vor allem die Verringerung der bertragungskosten. Die Reduzierung der

Datenmenge erlaubt des Weiteren die bertragung via bisher nicht fr das Fernsehen genutzter Distributionskanle, wie zum Beispiel ber das schmalbandige Telefonnetz. Freiwerdende bertragungskapazitten knnen fr Rckkanle genutzt werden, die dem Nutzer die Mglichkeit bieten einfacher und schneller auf das Programm Einfluss zu nehmen eine wichtige Voraussetzung fr interaktives Fernsehen. Digitales Fernsehen kann vereinfacht wie folgt dargestellt werden:

Vorbereitung der Signale fr den digitalen bertragungsprozess:

Analoge Ausgangssignale werden zunchst in digitale Signale umgewandelt. Die entstehenden digitalen Informationen werden reduziert und komprimiert. Durch bestimmte Algorithmen werden bestimmte Angebote verschlsselt, falls sie nicht frei empfangbar sein sollen. Die unterschiedlichen Datenstrme werden zu einem kontinuierlichen Transportdatenstrom zusammengefhrt. Die dazu notwendigen Verfahren bezeichnet man als Multiplexverfahren. All diese Operationen laufen parallel ab.

bertragung der digitalen Signale:

Die bertragung der Signale ist auf den bereits bestehenden Wegen Satellit, Kabelnetz, terrestrische Sender und im Telefonnetz mglich.

Empfang:

Der Empfang erfolgt je nach Distributionsweg ber Antenne, Kabelanschluss, Satellitenschssel oder Telefonanschluss.

Signalaufbereitungsprozess:

Die einmal aufbereiteten Signale mssen fr die Darstellung auf den Wiedergabegerten erneut bearbeitet werden. Hierbei wird der Vorbereitungsprozess im Prinzip rckwrts durchlaufen. Die Daten werden decodiert und letztendlich in analoge Signale zurckverwandelt. In der Anfangsphase erfolgt dies mit Hilfe von Zusatzgerten, so genannte Set-top-Boxen. Spter wird diese Funktion allerdings in den Empfangsgerten integriert sein. Von der Set-top-Box werden die Informationen zur Wiedergabe an die Empfangsgerte (TV/Computer) weitergegeben.

3.1.1 Datenreduktion- der Schlssel zur digitalen Verbreitung von Fernsehprogrammen

Die Datenreduktion beruht auf einem Verfahren, das psychoakustische und psychooptische Phnomene der menschlichen Wahrnehmung bercksichtigt. D. h. zur Verringerung der Datenmengen werden Informationen, welche die menschlichen Sinne nicht wahrnehmen knnen, von der bertragung ausgeschlossen. Dieses Verfahren bezeichnet man als Irrelevanzreduktion. Zum einen wird bei der bertragung von Video-Signalen redundante Information weggelassen. Das bedeutet Bildbestandteile, die sich von einem zum nchsten Bild nicht verndern, werden nicht mehr bertragen (psychooptische Irrelevanzreduktion).

Zum anderen wird auf die bertragung von Schallfrequenzbereichen, die das menschliche Ohr nicht wahrnehmen kann, welche aber durchaus Bestandteil der akustischen Information sein knnen, verzichtet (psychoakustische Irrelevanzreduktion). Dieses Prinzip trgt der so genannten Ruhehrschwelle Rechnung. Eine Eigenschaft des menschlichen Ohres, die ein Schallereignis, abhngig von seiner Frequenz erst ab einer bestimmten Lautstrke hrbar macht. Schwingungen, die also unter jener Schwelle liegen, mssen demnach nicht bertragen werden. Genauso verhlt es sich mit Tnen, die von anderen Schwingungen berlagert werden (Mithrschwelle).

[...]


1 Bertolt Brecht. Schriften zur Literatur und Kunst 1. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1967 (= Band 18, Gesammelte Werke) S. 124

2 Brockhaus- Die Enzyklopdie: in 24 Bnden. 20., berarbeitete und aktualisierte Auflage. Leipzig: F. A. Brockhaus GmbH, 1996 ( = Siebter Band).

3 Definition siehe Gerhard Maletzke. Psychologie der Massenkommunikation. Hamburg: Hans-Bredow-Institut, 1978, S.28f.

4 Gerhard Maletzke. Psychologie der Massenkommunikation. S.32.

5 Siehe dazu Stephen W. Littlejohn. Theories of Mass Commmunication. Belmont (California): International Thomson Publication, 1998.

6 Zur Kommunikationstheorie siehe Klaus Merten. Kommunikation. Eine Begriffs- und Prozessanalyse. Opladen:

Westdeutscher Verlag, 1977.

7 Brockhaus- Die Enzyklopdie: in 24 Bnden.

8 Duden, Rechtschreibung der deutschen Sprache. 21. vllig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim, Leipzig, Wien, Zrich: Dudenverlag, 1996.

9 Gerhard Maletzke. Kommunikationswissenschaft im berblick. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1998, S. 43.

10 Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. Frankfurt/Main: Europischer Verlag der Wissenschaften, 1997 ( = Europische Hochschulschriften: Reihe 40, Kommunikationswissenschaft und Publizistik; Bd. 67) , S. 23f.

11 Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. S.23.

12 Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. S.24.

13 Georg Ruhrmann, Jrg-Uwe Nieland. Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen. Opladen/ Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 1997, S. 83.

14 James R. Beninger. The Control Revolution. Technological and Economic Origins of the Information Society. Cambridge (Masschusetts): Harvard University Press, 1986.

15 Georg Ruhrmann, Jrg-Uwe Nieland. Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen. S. 49-51.

16 Vgl. Elisabeth Noelle-Neumann, Jrgen Wilke, Winfried Schulz. Fischer-Lexikon Publizistik Massenkommunikation. Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 1996, S. 498-504.

17 Georg Ruhrmann, Jrg-Uwe Nieland. Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen. S.55.

18 Georg Ruhrmann, Jrg-Uwe Nieland. Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen. S.97-120.

19 Siehe dazu Formen und Inhalte interaktiven Fernsehens. S

20 Siehe dazu Seite 31ff.

21 Georg Ruhrmann, Jrg-Uwe Nieland. Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen. S. 56-57, 118- 120.

22 Georg Ruhrmann, Jrg-Uwe Nieland. Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen. S.87-95.

23 Vgl. Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. S.53-70.

24 Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. S. 71-73.

25 Georg Ruhrmann, Jrg-Uwe Nieland. Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen. S. 87-95.

26 Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. S.45.

27 Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. S.27-42.

28 Verschiedene Produkte werden von einem oder mehreren Moderatoren beworben. In regelmigen Abstnden werden Bestell-, Telefon- und Faxnummern eingeblendet. Zuschauertalks, Spielshows, Verlosungen und Musikeinlagen unterbrechen

29 Im Mittelpunkt des Werbeinteresses steht nur ein Produkt. Gleiche Showelemente, wie bei der Verkaufsshow.

30 Mischung aus herkmmlicher Fernsehwerbung und Infomercial mit einer maximalen Lnge von zwei Minuten, eingebettet in die normalen Werbeblcke.

31 Siehe Seite 18

32 Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. S. 25-26.

33 Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. S.66-70.

34 Ebenda.

35 Georg Ruhrmann, Jrg-Uwe Nieland. Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen. S.181-185.

36 Die folgenden Ausfhrungen beruhen auf Jens Garling. Interaktives Fernsehen in Deutschland. S.53-70.

37 Die folgenden Ausfhrungen beruhen auf einem Bericht der Prognos AG. Digitales Fernsehen Marktchancen und ordnungspolitischer Regelungsbedarf.

Details

Seiten
56
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638176385
Dateigröße
614 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v11491
Institution / Hochschule
Universität Potsdam – Institut für Künste und Medien
Note
1,0
Schlagworte
digitales Fernsehen interaktives Fernsehen Pay-TV

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Titel: Interaktives Fernsehen - Der deutsche Digitalfernsehmarkt im europäischen Vergleich