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Soziale Ungleichheit und Gesundheit

Psychische Störungen

Seminararbeit 2007 81 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundbegriffe
2.1. Soziale Ungleichheit
2.2. Sozialer Status
2.3. Schichten
2.4. Gesundheit
2.5. Psychische Störungen

3 Zentrale Faktoren sozialer Ungleichheit
3.1. Einkommen
3.1.1. Einkommensverteilung in Deutschland
3.2. Erwerbstätigkeit/ Beruflicher Status
3.3. Bildung
3.3.1. Bildungsniveau der Bevölkerung

4 Soziale Ungleichheit und psychische Störungen
4.1. Psychische Störungen
4.1.1. Epidemiologie psychischer Störungen
4.1.2. Klassifikation psychischer Störungen
4.1.3. Einfluss sozioökonomischer Faktoren
4.1.4. Erklärungen für die unterschiedliche Schichtverteilung psychischer Störungen
4.2. Psychische Gesundheit und soziale Lage am Beispiel von arbeitslosen Menschen
4.2.1. Grundlegende Hypothesen; Ursachen und Wirkung im Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Gesundheit
4.2.2. Bedeutung von Erwerbsarbeit im Lebenszusammenhang
4.2.3. Lebenslage Arbeitsloser
4.2.4. Gesundheitszustand - psychische Störungen
4.3. Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus Herkunftsfamilien mit unterschiedlichem sozioökonomischen Status
4.3.1. Hintergrund und Fragestellung
4.3.2. Ergebnisse
4.3.2.1. Personale Schutzfaktoren
4.3.2.2. Soziale Ressourcen
4.3.2.2. Familiärer Zusammenhalt
4.4. Psychische Gesundheit und soziale Lage am Beispiel von alleinerziehenden Müttern und Vätern
4.4.1. Lebenslage Alleinerziehender
4.4.1.1. Erwerbstätigkeit
4.4.1.2. Einkommen - finanzielle Lage
4.4.1.3. Subjektive Bewertung der Labenslage
4.4.1.4. Soziale Netze
4.4.2. Psychisches Wohlbefinden

5 Prävention und Gesundheitsförderung
5.1. Prävention und Gesundheitsförderung
5.1.1. Definition
5.1.2. Die Bedeutung des Modells der Salutogenese für die Entwicklung, Kozeption und Gestaltung präventiver Maßnahmen
5.2. Prävention und Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen
5.2.1. Wiederbeschäftigung (Ziel 1)
5.2.2. Nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit (Ziel 2)
5.2.3. Gesundheitliche Chancengleichheit (Ziel 3)
5.2.3.1. Beispiel: Projekt „Job fit regional“
5.2.4. Soziale und ökonomische Teilhabe (Ziel 4)
5.2.5. Gesundheitsförderung und Prävention Arbeitsloser als Aufgabe der sozialen Arbeit
5.3. Prävention und Gesundheitsförderung bei Alleinerziehenden
5.3.1. Prävention und Gesundheitsförderung als Aufgabe der Politik
5.3.1.1. Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter
5.3.1.2. Gesundheitspolitische Maßnahmen für Personen mit geringem Einkommen
5.3.1.3. Sozialpolitische Maßnahmen
5.3.1.4. Sozialpolitische Maßnahme am Beispiel einer Bedarfserhebung zur gesundheitlichen Lage von Alleinerziehenden im Rems-Murr-Kreis (Baden-Württemberg)
5.3.2. VAMV - Verband alleinerziehender Mütter und Väter
5.3.3. Prävention und Gesundheitsförderung als Aufgabe der sozialen Arbeit
5.4. Prävention und Gesundheitsförderung bei Kinder und Jugendlichen
5.4.1. Die Aufgabe der Gesundheitsförderung bei Kindern
5.4.2. Gesundheitsförderung und Prävention als Aufgabe der Politik
5.4.3. Präventive Möglichkeiten bei Depressiven Störungen

6. Zusammenfassung/ Schlusswort

7. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Sozialer Status

Abbildung 2: Schichten der Gesellschaft nach Einkommen

Abbildung 3: Einkommensverteilung in Deutschland 1993-2003

Abbildung 4: Schichtung der Bevölkerung nach relativem Einkommen (Bevölkerungsanteile in %)

Abbildung 5: Sozialhilfequoten in verschiedenen Bevölkerungsgruppen am Jahresende 2002

Abbildung 6: Bevölkerung nach überwiegendem Lebensunterhalt im April 2001 (in Tausend)

Abbildung 7: Bildungsbeteiligung der Bevölkerung (Alter: 15J. und älter)

Abbildung 8: Bildungslaufbahn (Stand: 2000)

Abbildung 9: Formen und Beispiele psychischer Störungen nach DSM-IV

Abbildung 10: Vulnerabilitätsmodell der Schizophrenie

Abbildung 11: Sehr gute Einschätzung der allgemeinen Gesundheit in Abhängigkeit von Arbeitslosigkeitserfahrung

Abbildung 12: Krankenhaustage bei Männern nach ICD 10-Diagnosekapiteln

Abbildung 13: Verweilzeiten in Krankenhäusern von aktuell Arbeitslosen unter anteilig relevanten 3stelligen ICD-10 Diagnosen, Männer

Abbildung 14: Personale Ressourcen (Eigenangaben)

Abbildung 15: Soziale Ressourcen (Eigenangaben)

Abbildung 16: Familiäre Ressourcen (Eigenangaben)

Abbildung 17: Alleinerziehende in Deutschland

Abbildung 18: Belastungen alleinerziehender und verheirateter Mütter

Abbildung 19: Zufriedenheit alleinererziehender und verheirateter Mütter mit verschiedenen Lebensbereichen

Abbildung 20: Soziale Netze alleinerziehender und verheirateter Mütter

Abbildung 21: Emotionale Grundstimmung (4-Wochen-Pävalenz)

Abbildung 22: Gesundheitsförderung und Prävention

Abbildung 23: Gesundheitspotentiale ausschöpfen und erschließen

Abbildung 24: Soziale Arbeit als intermediäre Instanz

1 Einleitung

Gesundheit und Krankheit ist auch in einer hochentwickelten Gesellschaft wie der Bundesrepublik Deutschland mit ihren vielen Schutzbestimmungen zu gesundheitsbeeinträchtigenden Faktoren in der Umwelt, speziell in der Arbeitswelt, mit ihrem breiten Zugang zu Bildungsmöglichkeiten sozial ungleich verteilt[1].

Das Interesse am Thema „soziale Ungleichheit und Gesundheit“ hat in den vergangenen Jahren in der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion erheblich zugenommen. So „wird immer häufiger die Frage gestellt, ob und warum Personen aus der unteren sozialen Schicht einen besonders schlechten Gesundheitszustand aufweisen und was dagegen unternommen werden kann“[2]. Eine Vielzahl von Publikationen war die Antwort auf das zunehmende Interesse. Hier seien beispielsweise genannt: „Expertise des Robert Koch-Instituts zum 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung“[3], „Soziale Ungleichheit und Gesundheit - Empirische Ergebnisse, Erklärungsansätze, Interventionsmöglichkeiten“[4], „Soziale Determinanten von Gesundheit - die Fakten“[5] oder „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“[6].

Die Gesundheitspolitik hat die Aufgabe, die Unterschiede im Gesundheitszustand zu erkennen und den benachteiligten Gruppen durch Prävention und gesundheitsfördernde Maßnahmen eine gesundheitliche Chancengleichheit zu gewährleisten. Gesundheitspolitik kann somit auch als „Politik des Chancenausgleichs“[7] bezeichnet werden.

Soziale Ungleichheit beschreibt die Unterschiede der Menschen im Vergleich miteinander. Eine Kategorisierung erfolgt in „besser- oder schlechter-, höher- oder tiefergestellt“[8]. Die soziale Ungleichheit bezieht sich dabei auf verschiedene Faktoren, Bildung, Erwerbstätigkeit und Einkommen sind dabei die zentralen Faktoren in der modernen Gesellschaft[9] zur Einteilung der Bevölkerung in bestimmte Schichten. Weitere Faktoren sind Macht, Prestige, Arbeitsbedingungen, Wohnbedingungen oder Freizeitbedingungen. Die Bevölkerungsgruppen werden üblicherweise in Unter-, Mittel- und Oberschicht eingeteilt.

Rund ¼ der erwachsenen Bevölkerung leidet im Laufe eines Jahres an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Wird ein 5-Jahres-Zeitraum betrachtet, steigt die Anzahl derjenigen Personen, die zumindest einmal in dieser Zeitspanne an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung leiden, auf 33%. Der weit überwiegende Teil dieser Patienten geht zwar zur Behandlung der psychischen Erkrankung zu ihrem Hausarzt, jedoch werden nur 9,3% letztendlich psychiatrisch behandelt.[10]

Der Handlungsdruck auf die Versorgung psychisch kranker Menschen hat sich mittlerweile verschärft. Der Kostendruck im Gesundheitswesen, Qualitätsfragen, der zunehmende Wettbewerb unter Leistungsanbietern[11] sind hierfür verantwortlich. Psychisch kranke Menschen werden in der Bevölkerung verstärkt als relevante Krankheitslast wahrgenommen. Aus diesen Erwartungen der Bevölkerung zur Behandlung psychisch kranker Menschen resultiert ein enormer Druck, der auf den behandelnden Ärzten, Psychotherapeuten oder auch Sozialarbeitern lastet.

Im Zusammenhang mit dem Thema „soziale Ungleichheit und Gesundheit“ wird in dieser Seminararbeit das Thema soziale Ungleichheit und psychische Störungen erörtert. Anhand von drei Untersuchungen („Gesundheit und Arbeitslosigkeit“[12], „Risiken und Ressourcen für die Psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“[13] und „Gesundheit alleinerziehender Mütter und Väter“[14]) werden die Ergebnisse zum Zusammenhang des sozioökonomischen Status mit psychischen Störungen dargestellt.

Abschließen möchte ich diese Seminararbeit mit Prävention und Gesundheitsförderung. Der Fokus dieser gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen ist dabei auf die drei erwähnten Untersuchungsgruppen (Arbeitslose, Alleinerziehende sowie Kinder und Jugendliche) gerichtet.

2 Grundbegriffe

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit über Soziale Ungleichheit und Gesundheit ist es anfangs notwendig, die wichtigsten Grundbegriffe im Zusammenhang mit diesem Thema zu definieren.

2.1. Soziale Ungleichheit

Der Begriff soziale Ungleichheit bezieht sich auf bestimmte Güter oder Faktoren, die im Rahmen einer Gesellschaft als wertvoll oder wichtig gelten. Dabei sind die Lebensbedingungen eines Menschen umso besser, je mehr der einzelne Mensch von diesen Gütern oder Faktoren besitzt. HRADIL bezeichnet dabei die Lebensbedingungen als „äußere, vom Denken und Verhalten des einzelnen kurzfristig nicht beeinflussbare Rahmenbedingungen des Lebens“.[15] Die Werte in jeder Gesellschaft bestimmen, wie wertvoll die Güter sind. Werte sind dabei Vorstellungen vom Wünschenswerten, wie z.B. Wohlstand, Sicherheit, Anerkennung, Gesundheit und individuelle Autonomie.

„Diese Zielvorstellungen eines guten Lebens lassen sich - je nach den spezifischen Gegebenheiten einer Gesellschaft - durch die Verfügung über bestimmte Güter verwirklichen (z.B. durch Geld, eine unkündbare Stelle, gesunde Arbeitsbedingungen), bei deren Fehlen jedoch nicht. Insofern bestimmte Güter also (wie z.B. Geld oder eine unkündbare Berufsstellung) Lebens- und Handlungsbedingungen darstellen, die zur Erlangung von allgemein verbreiteten Zielvorstellungen dienen, kommen sie als Erscheinungsformen sozialer Ungleichheit in Frage.“[16]

Ein weiterer Faktor der sozialen Ungleichheit bildet die Vorstellung in einer Gesellschaft, wie die wertvollen Güter verteilt sein müssen, um als ungleich zu gelten. Sind die als wertvoll geltenden Güter nicht absolut gleich verteilt, wird in der soziologischen Terminologie von „sozialer Ungleichheit“ gesprochen. So gilt die Lohndifferenz zwischen einem Ingenieur und einem Hilfsarbeiter als Erscheinungsform „sozialer Ungleichheit.[17]

Soziale Ungleichheit wird in vertikale- und horizontale soziale Ungleichheit unterteilt. Bildung, beruflicher Status und Einkommen werden als Merkmale der vertikalen sozialen Ungleichheit verstanden. „Der Zusatz `vertikal` soll dabei ausdrücken, dass diese Merkmale eine Unterteilung der Bevölkerung von oben und unten ermöglichen. Mit Hilfe von Angaben zur Bildung, zum Beruf und zum Einkommen lässt sich der `sozio-ökonomische Status` einer Person bestimmen; und der Begriff `Status` impliziert bereits die Einordnung in eine hierarchische Skala.“[18] Die vertikale soziale Ungleichheit lässt sich mit den oben genannten Merkmalen sehr gut erfassen, dabei ist das Einkommen der zentrale Indikator für die vertikale soziale Ungleichheit. Da sich die Bevölkerung mit Hilfe von Merkmalen, wie Alter, Geschlecht, Nationalität, die Zahl der Kinder oder die Größe des Wohnorts auch in Gruppen unterteilen lässt und auch zwischen diesen Gruppen soziale Ungleichheit bestehen kann, wird hier von horizontaler sozialer Ungleichheit gesprochen.

2.2. Sozialer Status

Der soziale Status bezeichnet die bessere oder schlechtere Stellung eines Menschen im Oben und Unten einer Dimension sozialer Ungleichheit und bezieht sich auf alle Dimensionen sozialer Ungleichheit.[19] Der Status bezieht sich dabei auf den Wohlstand, die Macht und das Prestige eines Menschen.

Das „Wirtschaftslexikon“[20] bezeichnet den Sozialen Status als „relative Position oder Stellung innerhalb einer Gruppe, die einer Person aufgrund von Rolle, Erfahrung, Alter, Fähigkeiten oder Kenntnissen zugewiesen ist.“

Abbildung 1: Sozialer Status

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung n. Szagun 2007: 3

2.3. Schichten

Die soziale Schicht ist eine hierarchische Klassifizierung von Individuen innerhalb eines Sozialsystems durch verschiedene Statusklassen. Die Individuen der jeweiligen Statusklasse verfügen dabei in etwa über den gleichen Status, im Vergleich mit den Individuen aus den anderen Statusklassen unterscheiden sie sich durch einen höheren oder niedrigeren Status.

„Die Schichtzugehörigkeit bedeutet zum einen die Einordnung einer Personengruppe in ein System vertikaler sozialer Differenzierung, zum anderen ihr Teilhabe an gemeinschaftlichen Erfahrungen, Lebenschancen und Risiken.“[21]

Bei der Einteilung in Schichten gibt es verschiedene Ordnungsmerkmale, Beispiele hierfür sind Bildung, Beruf, Macht oder Einkommen. Die folgende Darstellung beschreibt die Schichten der Gesellschaft nach ihrem Einkommen.

Abbildung 2: Schichten der Gesellschaft nach Einkommen

(nach dem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen in % der Bevölkerung, 2005)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Statistisches Bundesamt 2006 (100% = Durchschnittseinkommen)

2.4. Gesundheit

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) definiert Gesundheit als ein „voll-kommenes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden“.[22] Wohlbefinden wird definiert als subjektive Wahrnehmung, die aufgrund der Wechselwirkung zahlreicher Faktoren (z.B. das „Selbst“, Netzwerk sozialer Kontakte, Zielentwicklung und Zielverwirklichung, Zukunftsperspektive, Freiheit, Begeisterung, Problemlösung und Bewältigung, Optimismus) entstehen kann.[23] Aus dieser Definition lässt sich ableiten, dass die sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und kulturellen Lebensbedingungen einen gewissen Entwicklungsrahmen für die Gesundheit eines Menschen geben. Gesundheit ist demnach also nicht nur die Abwesenheit von Krankheit.

H. HÄFNER definiert den Krankheitsbegriff als „einen Zustand unwillkürlich gestörter Lebensfunktionen eines Individuums, der eine Zeitdimension aufweist - Beginn und Verlauf - und in der Regel eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit bzw. der Fähigkeit zur Daseinsbewältigung zur Folge hat“.[24]

2.5. Psychische Störungen

In der Wissenschaft existiert noch keine einheitliche Definition des Begriffs „psychische Störung“, da sich psychische Auffälligkeiten durch eine Vielzahl von Merkmalen ausprägen und es aus diesem Grund schwer fällt, charakteristische Merkmale für psychische Störungen von vornherein festzulegen.[25]

Erhebliche Abweichungen vom Erleben, Verhalten, Denken, Fühlen und Handeln gegenüber einem psychisch gesunden Menschen kennzeichnen eine psychische Störung.[26] Unter psychische Störungen im Sinne der ICD-10 (International Classification of Disease) werden komplexe, multifaktoriell bedingte Erkrankungen verstanden, die sich auf verschiedenen beschreibbaren Ebenen manifestieren: der Ebenen der Neurobiologie, der Kognitionen, der Affekte sowie des motorischen und sozialen Verhaltens.[27]

3 Zentrale Faktoren sozialer Ungleichheit

Die zentralen Faktoren sozialer Ungleichheit sind Bildung, Erwerbstätigkeit und Einkommen. Die genannten Faktoren sind Lebensbedingungen, „die im Zusammenleben von Menschen bestimmten Bevölkerungsteilen Vorteile verschaffen und für andere Nachteile mit sich bringen (…) sie verhelfen dazu oder aber hindern daran, allgemein akzeptierte Wertvorstellungen und Ziele eines „guten Lebens“ zu erreichen.“[28]

HRADIL versteht dabei Lebensbedingungen als äußere Voraussetzungen des alltäglichen Handelns, die unabhängig von der Wahrnehmung oder der Interpretation der einzelnen bestehen und Wirkungen haben. Als Beispiel für ungleiche Lebensbedingungen nennt HRADIL die Größe der Wohnung, die Dauer der Arbeitszeit, das Minus auf dem Gehaltskonto oder die untergeordnete Stellung als Hilfsarbeiter und das geringe Prestige dieses Berufs.[29]

Nachstehend wird nun auf die zentralen Faktoren sozialer Ungleichheit eingegangen und wie sich diese auf den Gesundheitszustand auswirken.

3.1. Einkommen

Geld gilt in der modernen Marktwirtschaft als zentrales Mittel, um den Lebensstandard zu erhöhen. Durch Geld kann man sich Lebensziele wie Sicherheit, Gesundheit, Ansehen oder vorteilhafte Arbeits- und Wohnbedingungen „kaufen“. So schreibt HRADIL, dass ein hoher Lebensstandard in modernen Gesellschaften zweifellos zu den wichtigsten Zielsetzungen eines „guten Lebens“ zählt.[30]

Weiterhin eröffnet das Einkommen den Zugang zu den meisten Bedarfs- und Gebrauchsgütern und stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Befriedigung individueller Bedürfnisse dar. „Einkommensnachteile verringern die Konsummöglichkeiten und gehen oftmals mit einer Unterversorgung in anderen Bereichen (…) einher.[31]

3.1.1. Einkommensverteilung in Deutschland

Das durchschnittliche Einkommen ist in Deutschland kontinuierlich angestiegen. So lag das im Jahr 2003 verfügbare monatliche Netto-Äquivalenzeinkommen im Mittel bei 1740 Euro (Median: 1564 Euro), dies entspricht einem nominalen Anstieg um ca. 17% seit 1993 (Siehe Abbildung 3). Gleichzeitig hat die Armutsrisikoquote dabei zugenommen, nämlich von 11,7% im Jahr1993 bis auf 13,5% im Jahr 2003.

Abbildung 3: Einkommensverteilung in Deutschland 1993-2003

Datenbasis: Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (BMGS 2001; BMGS 2005)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: RKI 2005: 30

Die Einkommensverteilung in Deutschland nach Schichtung der Bevölkerung zeigt nachstehende Grafik.

Abbildung 4: Schichtung der Bevölkerung nach relativem Einkommen (Bevölkerungsanteile in %)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Datenbasis: SOEP 1985-2000

Demnach erzielten im Jahr 2000 12% der Gesamtbevölkerung in Deutschland ein monatliches Nettoeinkommen, das einem „relativen Wohlstand“ entspricht. 10,2% hatten im Jahr 2000 ein monatliches Nettoeinkommen in der „gehobenen Einkommenslage“. Fast die Hälfte der Bevölkerung (43,6%) hatten im Jahr 2000 eine „mittlere Einkommenslage“. 25,1% hatten ein monatliches Nettoeinkommen der als „prekärer Wohlstand“ bezeichnet wird. Die „relative Armut“ macht 9,1% des monatlichen Nettoeinkommens im Jahr 2000 aus.

Abbildung 5: Sozialhilfequoten in verschiedenen Bevölkerungsgruppen am Jahresende 2002

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: RKI 2005: 31 n. Statistisches Bundesamt 2003

Aus der Abbildung lässt sich entnehmen, dass Ausländer häufiger als Deutsche auf Sozialhilfe angewiesen sind. Auch alleinerziehende Frauen, sowie Kinder und junge Erwachsene sind häufig auf Sozialhilfe angewiesen.

3.2. Erwerbstätigkeit/ Beruflicher Status

Einen hohen Lebensstandard, großes Ansehen, weitreichender Einfluss und Existenzsicherheit sind Eigenschaften, die über den Weg der Erwerbstätigkeit erreicht werden können. HRADIL bezeichnet „Einkommen, Berufsprestige, Machtstellungen, aber auch Identität, Selbstwertgefühl und Kontakte (als) `Lebensmittel`“[32] die wichtige Voraussetzungen darstellen, um ein „gutes Leben“ zu führen.

„Der Begriff `Status` drückt die Einordnung in eine Hierarchie aus“[33], demnach lassen sich durch den Begriff `Beruflicher Status` die Berufe in eine hierarchische Reihenfolge bringen. „ Damit (hat) auch jeder Berufstätige eine Position in dieser Hierarchie inne“.[34]

Im April 2001 bestritten insgesamt 40,9% der Bevölkerung in Deutschland ihren Lebensunterhalt aus eigener Erwerbsarbeit (im Vergleich Mai 1991: 55,5%). Von Arbeitslosengeld- oder hilfe bestritten 2001 3,5% (Mai 1991: 2,2%) ihren Lebensunterhalt. 22,5% bestritten 2001 ihren Lebensunterhalt (Mai 1991: 18,7%) von Renten und Pensionen. Ihren Unterhalt durch Unterstützung durch Angehörige bezogen 2001 29,6% (Mai 1991: 31,4%). 3,5% der Bevölkerung bestritten 2001 ihren Lebensunterhalt aus sonstigen Einkommensquellen wie beispielsweise das eigene Vermögen, Vermietung, Zinsen, Sozialhilfe oder Leistungen aus einer Pflegeversicherung (Mai 1991: 3,2%).[35]

Abbildung 6: Bevölkerung nach überwiegendem Lebensunterhalt im April 2001 (in Tausend)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: BpB 2002: 88

3.3. Bildung

Bildung ermöglicht die Teilhabe am sozialen, kulturellen und politischen Leben. Da gesellschaftliche Anforderungen zunehmend komplexer werden, hilft eine umfassende Bildung diese zu meistern. Außerdem erleichtert Bildung bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen sowie bei der Orientierung und Positionierung in den sozialen Beziehungsgefügen.

„Der Bildungsprozess (…) ist dabei im engen Zusammenhang mit der Persönlichkeitsentwicklung und dem Erlernen sozialer Kompetenzen zu sehen. Durch die Ausprägung und Stärkung personaler wie sozialer Ressourcen und deren Verwertung in sozialen Beziehungen und Kontexten ergeben sich Einflüsse auf die individuelle Lebenszufriedenheit und Lebensqualität. (Bildung bedeutet) (…) eine Investition in das eigene Arbeitsvermögen mit Auswirkungen auf die Stellung im Arbeitsmarkt und die weiteren Berufsperspektiven. (Es) (…) eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, um das eigenen Humankapital in hoch bewertete Güter wie Einkommen, Macht oder Prestige umzusetzen und dadurch resultierende Lebenschancen wahrzunehmen. Eine Unterversorgung mit Bildungsgütern geht oftmals mit prekären Beschäftigungsverhältnissen einher und lässt sich angesichts der gegenwärtigen Arbeitsmarktsituation als eine zentrale Ursache für Arbeitslosigkeit ansehen.[36]

3.3.1. Bildungsniveau der Bevölkerung

Aktuelle Angaben über den Bildungsstand der Gesamtbevölkerung werden aus dem jährlich durchgeführten Mikrozensus gewonnen. Nach den Daten aus dem Jahr 2003 „besitzen 21,2% der 15-jährigen und älteren Bevölkerung Deutschlands die Fachhochschul- oder Hochschulreife, 26,3% die mittlere Reife oder einen Abschluss der Polytechnischen Oberschule und 44,1% einen Volks- oder Hauptschulabschluss. Die restlichen 8,3% befinden sich noch in schulischer Ausbildung (4,5%), haben keinen allgemein bildenden Schulabschluss erworben (2,8%) oder keine Angaben zu ihrer Schulbildung gemacht (1,0%).“[37]

Abbildung 7: Bildungsbeteiligung der Bevölkerung (Alter: 15J. und älter)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Quelle: Eigene Darstellung nach RKI 2005: 53f

Nachstehende Grafik zeigt deutlich, wie stark die Bildungslaufbahn eines Kindes von der sozialen Herkunftsgruppe abhängig ist. Demnach beginnen 81 von 100 Kindern aus einem gut situierten Elternhaus ein Studium, während es bei den Arbeitern nur 11 Kinder sind. Das ergibt eine mehr als sieben Mal höhere Chance zu studieren für die Kinder der Herkunftsgruppe „hoch“ gegenüber der Herkunftsgruppe „niedrig“.

Interessant ist, ob und wie sich die Bildungslaufbahn seit der Einführung der Studiengebühren verändert hat. Anzunehmen wäre, dass durch die Einführung die Chance zu studieren weiterhin zu Gunsten der Kinder aus gut situierten Elternhäusern verschoben wurde.

Abbildung 8 : Bildungslaufbahn (Stand: 2000)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: HIS 2004 n. BpB 2005: 9

4 Soziale Ungleichheit und psychische Störungen

4.1. Psychische Störungen

4.1.1. Epidemiologie psychischer Störungen

Wie bereits einführend erwähnt, erkranken ca. 1/3 der Bevölkerung in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung. Eine geschlechtsspezifische Differenzierung zeigt, dass Frauen insgesamt häufiger als Männer betroffen sind, bei Angst- und depressiven Störungen zeichnet sich eine deutlich häufigere Belastung bei Frauen ab. Es kann jedoch vermutet werden, „dass ein Teil dieser geschlechtsspezifischen Unterschiede darauf zurückzuführen ist, dass frauentypische Störungen umfassender erfasst wurden. Die drei häufigsten Störungsformen waren dabei die sog. affektiven Störungen (Major Depression, Dysthymie, Bipolare Erkrankungen), Substanzstörungen (insbesondere Alkoholabhängigkeit sowie deutlich seltener Drogen- und Medikamentenmissbrauch und Abhängigkeit) sowie verschiedene Formen von Angststörungen.“[38] Zu den weiteren Formen psychischer Störungen zählen die Nikotinabhängigkeit, somatoforme Störungen (Schmerzsyndrome, Hypochondrie), psychotische Syndrome (z.B. Schizophrenie) und Essstörungen (Anorexia oder Bulimia nervosa). Charakterstisch für psychische Störungen ist, dass sie häufig komorbid sind, dies bedeutet, dass Menschen mit einer psychischen Störung zumeist auch die Kriterien für weitere psychische Erkrankungen aufweisen.

Wird die Verbreitung psychischer Störungen nach sozialen Schichten aufgeschlüsselt, so zeigen sich hierbei extreme Unterschiede. So ergab eine Studie in den USA, dass 47,3% der Angehörigen der untersten sozialen Schicht psychisch beeinträchtigt waren, bei den Angehörigen der höchsten sozialen Schicht betrug die entsprechende Zahl nur 12%.[39]

4.1.2. Klassifikation psychischer Störungen

Psychische Störungen werden durch eine strenge Einteilung nach Symptomen international klassifiziert. Die Weltgesundheitsorganisation benutzt dabei das ICD (Diagnostisches Klassifizierungssystem, aktuell ICD-10), um psychische Störungen in Klassifikationsgruppen einzuteilen.[40] Die Einteilung erfolgt dabei in folgende Klassifikationsgruppen:

- F00-F09: Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
- F10-F19: Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
- F20-F29: Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
- F40-F48: Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
- F50-F59: Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
- F60-F69: Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
- F70-F79: Intelligenzminderung
- F80-F89: Entwicklungsstörungen
- F90-F98: Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und der Jugend
- F99: Nicht näher bezeichnete psychische Störungen[41]

Ein weiteres Klassifikationssystem ist das DSM (Diagnostic and Statistical Manual, aktuell DSM IV) das von der American Psychiatric Association (Amerikanische Psychiatrische Vereinigung) herausgegeben wurde und im Gegensatz zur ICD-10 ein nationales Klassifikationssystem ist. Es beinhaltet im Vergleich speziellere und genauere diagnostische Kriterien.

[...]


[1] RKI - Robert Koch-Institut (Hrsg.) (1999): Sozialschicht und Gesundheit. Risikofaktoren, Gesundheitsverhalten, Lebensweisen. . S. 169

[2] Mielck, A. (2000): Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Empirische Ergebnisse, Erklärungsansätze, Interventionsmöglichkeiten. Verlag Hans Huber. 1.Auflage. Bern, Göttingen, Toronto, Seattle. S.11

[3] RKI Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2005): Expertise des Robert Koch-Institutes zum 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Berlin

[4] Mielck, A. (2000): Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Empirische Ergebnisse, Erklärungsansätze, Interventionsmöglichkeiten. Verlag Hans Huber. 1. Auflage. Bern, Göttingen, Toronto, Seattle.

[5] WHO World Health Organisation (Hrsg.) (2004): Soziale Determinanten von Gesundheit. Die Fakten. Zweite Ausgabe. Kopenhagen.

[6] BzGA und GESUNDHEIT BERLIN e.V. (2007): Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten. http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de - 27.04.2007

[7] Mielck, A. (2000): Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Empirische Ergebnisse, Erklärungsansätze, Interventionsmöglichkeiten. Verlag Hans Huber. 1. Auflage. Bern, Göttingen, Toronto, Seattle. S.169

[8] Hardil, S. (1999): Soziale Ungleichheit in Deutschland. Leske + Budrich. 7. Auflage. Opladen.S.11

[9] Szagun, B. (2007): Seminarunterlagen Public Health, 7. Semester. Hochschule Ravensburg-Weingarten, Fakultät Sozialwesen. S.3

[10] Vgl. Machleidt, W. u.a. (2004): Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Georg Thieme Verlag. 7. aktualisierte Auflage. Stuttgart, New York. S.19

[11] Landeshauptstadt Düsseldorf - Gesundheitsamt (2006): Psychische Störungen - Verbreitung und Versorgung. Düsseldorf. http://www.duesseldorf.de/gesundheit/bericht/psychiatriebericht.pdf - Recherche vom 24.05.2007.

[12] RKI Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2003): Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 13. Arbeitslosigkeit und Gesundheit. Berlin.

[13] RKI Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2007): Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS): Risiken und Ressourcen für die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Berlin.

[14] RKI Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2003): Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 14. Gesundheit alleinerziehender Mütter und Väter. Berlin. S.8.

[15] Hardil, S. (1999): Soziale Ungleichheit in Deutschland. Leske + Budrich. 7. Auflage. Opladen.S.24

[16] [16] Hardil, S. (1999): Soziale Ungleichheit in Deutschland. Leske + Budrich. 7. Auflage. Opladen.S.27

[17] Vgl. Hardil, S. (1999): Soziale Ungleichheit in Deutschland. Leske + Budrich. 7. Auflage. Opladen.S.24-25

[18] Mielck, A. (2000): Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Empirische Ergebnisse, Erklärungsansätze, Interventionsmöglichkeiten. Verlag Hans Huber. 1. Auflage. Bern, Göttingen, Toronto, Seattle. S.18

[19] Hardil, S. (1999): Soziale Ungleichheit in Deutschland. Leske + Budrich. 7. Auflage. Opladen.S.29

[20] o.V. (2007) Wirtschaftslexikon24.net, http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/sozialer-status/sozialer-status.htm, Recherche vom 17.05.2007.

[21] Szagun, B. (2007): Seminarunterlagen Public Health, 7. Semester. Hochschule Ravensburg-Weingarten, Fakultät Sozialwesen. S.4

[22] WHO (1946), zit. n. Machleidt, W. u.a. (2004): Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Georg Thieme Verlag. 7. aktualisierte Auflage. Stuttgart, New York. S.11

[23] Kopp (2003): 52f n. Topcu, C. (2005): Gesundheitsförderung und Arbeitslosigkeit - Implikationen für die Politik. Diplomarbeit. Hochschule Ravensburg-Weingarten, Fakultät Sozialwesen. S.3

[24] H. Häfner (1992), zit. n. Machleidt, W. u.a. (2004): Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Georg Thieme Verlag. 7. aktualisierte Auflage. Stuttgart, New York. S.11

[25] vgl. Oliver Walter, Psychische Störungen, http://www.verhaltenswissenschaft.de/Psychologie/Psychische_Storungen/psychische_storungen.htm, Recherche vom 17.04.2007.

[26] Szagun, B. (2005): Seminarunterlagen Sozialmedizin II, 4. Semester. Hochschule Ravensburg-Weingarten, Fakultät Sozialwesen. S.10f.

[27] Vgl. Institut für klinische Psychologie und Psychotherapie (2004): Psychische Störungen in der deutschen Allgemeinbevölkerung: Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und Ausfalltage. In: Springer-Verlag 2004. S.736.

[28] Hardil, S. (1999): Soziale Ungleichheit in Deutschland. Leske + Budrich. 7. Auflage. Opladen.S.143.

[29] Vgl. Hardil, S. (1999): Soziale Ungleichheit in Deutschland. Leske + Budrich. 7. Auflage. Opladen.S.143.

[30] Vgl. Hardil, S. (1999): Soziale Ungleichheit in Deutschland. Leske + Budrich. 7. Auflage. Opladen.S.208.

[31] RKI Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2005): Expertise des Robert Koch-Institutes zum 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Berlin. S.28.

[32] Hardil, S. (1999): Soziale Ungleichheit in Deutschland. Leske + Budrich. 7. Auflage. Opladen.S.177.

[33] Mielck, A. (2000): Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Empirische Ergebnisse, Erklärungsansätze, Interventionsmöglichkeiten. Verlag Hans Huber. 1. Auflage. Bern, Göttingen, Toronto, Seattle. S.24.

[34] Mielck, A. (2000): Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Empirische Ergebnisse, Erklärungsansätze, Interventionsmöglichkeiten. Verlag Hans Huber. 1. Auflage. Bern, Göttingen, Toronto, Seattle. S.24.

[35] Vgl. BpB - Bundeszentrale für politische Bildung (2002): Datenreport 2002 - Zahlen und Fakten über die Bundesrepublik Deutschland. Bonn. S.87.

[36] BMAS 2001; Baethge et al. 2004 zit. n. RKI Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2005): Expertise des Robert Koch-Institutes zum 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Berlin. S.52.

[37] RKI Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2005): Expertise des Robert Koch-Institutes zum 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Berlin. S.53f.

[38] Institut für klinische Psychologie und Psychotherapie (2004): Psychische Störungen in der deutschen Allgemeinbevölkerung: Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und Ausfalltage. In: Springer-Verlag 2004. S.736f.

[39] Frese, Michael (O.J.): Arbeit und psychische Störungen. http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1987/1987-11-a-679.pdf - 21.06.2007 S.681 n. Srole et al, Mental Health in the Metropolis. New York 1962.

[40] Vgl. Szagun, B. (2005): Seminarunterlagen Sozialmedizin II, 4. Semester. Hochschule Ravensburg-Weingarten, Fakultät Sozialwesen. S.6.

[41] Vgl. Szagun, B. (2005): Seminarunterlagen Sozialmedizin II, 4. Semester. Hochschule Ravensburg-Weingarten, Fakultät Sozialwesen. S.7.

Details

Seiten
81
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640168842
ISBN (Buch)
9783640371488
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v114729
Institution / Hochschule
Hochschule Ravensburg-Weingarten
Note
1,7
Schlagworte
Ungleichheit Gesundheit Aktuelle Probleme Sozialpolitik soziale Sozialarbeit

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Titel: Soziale Ungleichheit und Gesundheit