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Die biografische Arbeit als Pflegemaßnahme. Lebensspuren entdecken und verstehen

Zwischenprüfungsarbeit 2007 41 Seiten

Gesundheit - Pflegewissenschaft - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Einleitung
2.1. Generationen, Lebensspuren und Pflege
2.1.1 Begriffe, Synonymie von Biografien
2.1.2 Meine persönliche Definition für ganzheitlich-professionelle Pflege

3. Hauptteil
3.1. Biografiearbeit und meine persönlichen Erfahrungen
3.1.1. Geschlechtsspezifische Aspekte
3.1.2. Unterschied zwischen Biografie-Erhebung und Pflegeanamnese11
3.2. Begriff: Erinnerung
3.2.1. Erinnerungsarbeit:
3.2.2. Zusammenhang zwischen Körpergedächtnis, Körpererinnerung, Biografiearbeit, und Pflegemaßnahme:
3.3. Biografiearbeit und die drei Zeitdimensionen:
3.3.1. Erinnerung und die Vergangenheit, das Bleibende im menschlichen Gedächtnis „Lebensbilanz“
3.3.2. Die Begleitung in der Gegenwart „Lebensbewältigung“
3.3.3. Perspektive17 für die Zukunft „Lebensplanung“

4. Ziele und Bedeutung der biografischen Arbeit
4.1. Die Biografiearbeit als Maßnahme zur Reduktion von Kommunikationsschwierigkeiten und Kontaktarmut
4.1.1. Biografiearbeit als Maßnahme zum besseren gegenseitigen Verständnis zwischen Klienten und Pflegenden
4.2. Die Rekonstruktion der Lebensgeschichte
4.2.1. Zeitgeschichtliche Relevanz17, Zeittafel, war früher alles besser?
4.3. Die Integration der Lebensgeschichte, Anregung der kognitiven Fähigkeiten und der Eigeninitiative
4.3.1. Anreiz zum alternativen Denken

5. Praxisbezogene Methoden der Biografiearbeit
5.1. Individuelle Biografie
5.1.1. Das Instrument der Biografiearbeit zur Durchführung einer patientenorientierten Pflegemaßnahme
5.1.2. Lösungsstrategien für auftretende Konflikte bei Biografieerhebungen

6. Anforderungen an Pflegende
6.1. Konsequenz der Biografiearbeit
6.1.1. Integration der Biografiearbeit in den Pflegeprozess, Lebensspuren entdecken und verstehen

7. Resümee

8. Anhang
8.a. Begriffserklärungen
8.b. Literaturverzeichnis / Abbildungsverzeichnis
8c. Biographie des Bewohners
8.d.: „HINZ-KRANKENHAUS-ORGANISATION“
8.e.: „INTERDISZIPLINÄRES BIOGRAFIEBLATT“

Die Anhänge 8d und 8e können aus urheberrechtlichen Gründen leider nicht angezeigt werden. Bezug über die angegebenen Quellen.

1. Abstract

Zielsetzung

Ich wollte die Bestätigung für meine Annahme, dass die Ausübung ganzheitlicher Pflege ohne Biografiearbeit nur schwer möglich ist, erhalten.

Methode

- Studium der Fachliteratur, Gespräche und Befragungen von Menschen, die in der Praxis stehen
- Beobachtung in der Praxissituation
- Gespräche mit Betroffenen
- Überlegung, praktische Umsetzung des entstandenen Resultat

Resultat

Sowohl das Studium der Fachliteratur als auch die Gespräche mit den Fachleuten haben meine Annahme bestätigt. Die Kenntnis über das „Vorleben“ eines Klienten bringt allen Beteiligten, den Pflegenden und den Klienten große Vorteile.

Schlussfolgerung und Bedeutung für die berufliche Praxis

„Biografische Arbeit“ müsste bzw. sollte unbedingt in den modernen Pflegeprozess integriert werden!

P.S.:

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich das Wort „Klient“ geschlechtsneutral benütze. Außerdem erkläre ich, dass sich meine Arbeit ausschließlich auf die Altenpflege bezieht. Sie ließe sich aber auf jede andere Pflegesituation übertragen.

2. Einleitung

2.1. Generationen, Lebensspuren und Pflege

Das zunehmende Altern der Generationen führt dazu, dass Lebenssituationen entstehen können, die der Pflege bedürfen. Klienten, die über den Prozess der Alterung des menschlichen Körpers Bescheid wissen, können wahrscheinlich daraus resultierende Beeinträchtigungen leichter ertragen. Altern kann zum Bedarf von ganzheitlicher – professioneller Pflege führen. Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, alternde Klienten zu begleiten, zu pflegen, sollten sich für deren Lebensspuren interessieren. So kann sich gegenseitiges Verständnis zwischen Klienten und Pflegenden einstellen.3

Pflegende sollten daher das Erheben von Biografien zu ihrem Aufgabengebiet zählen. Ursachen auf derzeitige Verhaltensweisen von Klienten findet man meist in einem früher durchlebten Lebensabschnitt.

Das herrschende Gesellschaftssystem ist von Leitbildern geprägt wie Geschwindigkeit, Flexibilität und Aktivität. Kann der Alternde das Tempo nicht mehr mithalten, so wird er meist stigmatisiert.

Beruf, Erfolg und Verdienst sind der Maßstab für den gesellschaftlichen Stellenwert eines Menschen. Achtung, Respekt und Macht hängen davon ab. Verlust von Erwerbstätigkeit ist bei vielen Klienten verbunden mit zunehmendem Verlust von sozialen Kontakten. Zunehmende Isolierung, Abkapselung, und das Zurückziehen in sich selbst (innere Emigration) sind die Folgen. Das Gefühl des „Nicht mehr gebraucht werdens,“ nicht ernst genommen zu werden, kann zu den schlimmsten Erfahrungen gehören, die ein menschliches Individuum macht.

Was versucht Biografiearbeit zu erfragen?

- Wie ist die Biogenese4 eines menschlichen Individuums verlaufen?
- Wie hat sich das menschliche Individuum dabei gefühlt?
- Was waren die Folgen?
- Wie hat das gesellschaftliche Umfeld reagiert?

- Was wurde vom betreffenden Menschen dagegen unternommen?

(vgl. GEREBEN UND KOPINITSCH-BERGER, 1998, S. 12,13,14)

An die Spitze dieser Einleitung möchte ich einige Begriffserklärungen setzen:

2.1.1 Begriffe, Synonymie von Biografien

Deuten kann man also das Wort „Biografie“ so: Was wurde in das Leben eingeschrieben, eingeritzt?5

Der Wortteil „Bios“ stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „Leben, Lebensvorgänge.“ (Pschyrembel®, 260. Auflage, 2004, S. 224)

Das Suffix -graphie bzw. -grafie stammt vom griechischen Verb „graphein“ und heißt „schreiben.“

(vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/-graphie, 21.08.2006, 20:38 Uhr)

Die umfassende Biografie setzt sich aus mehreren Teilbereichen zusammen:

- Naturbiografie: Beschreibt unsere Körpergeschichte und unsere Umwelten, in deren wir gelebt haben
- Sozialbiografie: Beschreibt unsere sozialen Beziehungen und Lebensverhältnisse
- Lern- und Bildungsbiografie: Beschreibt die Lern- und Ausbildungsprozesse
- Mythobiografie: Beschreibt unsere Glaubenseinstellung, Weltanschauung und deren Wandel im Laufe unseres Leben
- Kulturbiografie: Beschreibt unsere Alltagskultur, Rituale, Gewohnheiten, aber auch unsere Begegnung mit Kulturgütern wie Musik, Malerei, etc.
- Persönlichkeitsbiografie: Alle bis jetzt genannten Teilbiografien prägen die Persönlichkeit wie Kognition 6 , Emotion 7 , Verhalten bzw. Reaktionsweisen und Bewältigungsmuster in Krisen eines Klienten

(vgl. KLINGENBERGER, 2003, S. 106 - 130)

Was heißt „Biografie-Erhebung?“

Man befragt sich selbst oder jemand anderen nach seinen Lebensereignissen, Daten, Höhen und Tiefen des Lebens, und bringt sie in eine bestimmte Ordnung. Mosaikstein zu Mosaikstein ... Diese Erhebung kann zu Lebzeiten kein abgeschlossener Prozess sein. Es kommt laufend zu Ergänzungen und Erweiterungen der Lebensgeschichte.

Was bringt dem Klienten die Erhebung seiner Lebensgeschichte?

“Biografiearbeit nutzt aber vor allen der Selbst-Erkenntnis und dem Selbst-Verständnis der Menschen und eröffnet ihnen neue Wege der Selbst-Thematisierung, stärkt deren Selbst-Bewusstsein und deren Selbst-Wertgefühl und fördert die Entfaltung bislang vernachlässigter oder zurückgestellter Interessen.“ (KLINGENBERGER, 2003, S. 11)

Fragen, die sich Pflegende bei der Biografie-Erhebung stellen sollten

- Was bringt mir, als Pflegendem, der Einblick in eine fremde Biografie?
- Auf welche Gefahren muss ich bei der Interpretation achten?
- Welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für das weitere Klienten- Pflegendem Verhältnis?
- Wie kann ich dem Klienten dadurch optimal zur Seite stehen?
- Lässt sich die Lebensqualität von betagten oder, in ihrer Lebensqualität eingeschränkten Menschen in Pflegeinstitutionen durch die Kenntnis ihrer Biografie verbessern?
- Wenn ja, wie kann ich meine Erkenntnisse sinnvoll in die Praxis umsetzen?
- Welche Mittel setze ich ein?
- Was kann mir dabei helfen?
- Was mache ich mit Klienten, die sich schwer oder gar nicht ausdrücken können?

(EIGENE MEINUNG)

2.1.2 Meine persönliche Definition für ganzheitlich9- professionelle10 Pflege lautet folgenderweise

- Der Klient muss als autonomes Individuum akzeptiert werden.
- Das Umfeld und der Umgang mit dem Klienten müssen so gestaltet werden,
dass Vertrauen aufgebaut und Ängste abgebaut werden können.
- Dem Klienten müssen alle Möglichkeiten der Gesundheitsförderung aufgezeigt werden, er muss gefördert und gefordert werden.
- Mit dem Klienten zusammen müssen seine Krankheitssymptome bestmöglich therapiert werden und das Selbstwertgefühl gestärkt und wiederhergestellt werden.

Pflege ist Behutsamkeit, ein In-die-Hand-nehmen und nichts kann zerbrechen oder fallen. Gepflegt werden ist sich überlassen, sich ergreifen lassen mit allen Strebungen und Zerbrechlichkeiten und wissen, dass man in keinen Abgrund stürzt. Pflege bedeutet gemeint sein, gekannt sein, erfasst mit allem was man ist und was man braucht. Es ist Intimität, die nicht mehr überboten wird.“

(RUHE, 2003, S. 144)

- Zielsetzung dieser Fachbereichsarbeit ist es, zu verdeutlichen, dass Pflegende, die eine ganzheitlich-professionelle Pflege praktizieren wollen, biografische Arbeit als Teil des Pflegeprozesses 8 sehen sollten!
- Für die Praxis stellt sich nun die Frage: In welcher Gewichtung müssen die Begriffe Ganzheitlichkeit 9 und Professionalität 10 gesehen werden?
- Welche Auswirkungen kann die richtige Gewichtung dieser beiden Begriffe für die Pflege haben?
- Kann ohne ausreichende Hintergrundinformation über die Lebens-gewohnheiten und Lebensereignisse eines Klienten, der pflegerische Hilfe benötigt, eine ganzheitliche Pflege praktiziert werden?

Lebensspuren müssen verstanden und richtig gedeutet werden. Pflegende, die nur professionell arbeiten, laufen meiner Meinung nach Gefahr die psychische Seite ihrer Klienten zu übersehen.

Nur so kann man das größtmögliche Verständnis für das Verhalten des Klienten aufbringen und ihn bestmöglich betreuen.

Zur Erreichung dieses Zieles habe ich entsprechende Fachliteratur gelesen und bringe meine persönliche Erfahrung ein.

3. Hauptteil

3.1. Biografiearbeit und meine persönlichen Erfahrungen

Bei meinen Praktika wurde mir erst so richtig bewusst, dass Pflegende oft jahrelang Klienten betreuen, aber nicht wirklich über deren Lebensgeschichte Bescheid wissen. Das liegt nicht unbedingt daran, dass Klienten nichts über ihre Lebensgeschichte erzählen wollen würden oder nicht könnten.

Nein, wir Pflegende haben sie einfach nicht danach gefragt.

Biografiearbeit soll Kommunikation in Gang setzen und fördern. Durch diese fortlaufende Kommunikation erfolgt ein gegenseitiges Kennenlernen, das

wiederum für die täglich durchzuführenden Pflegemaßnahmen von Bedeutung ist. Biografiearbeit leitet Pflegende dazu an, die erhaltenen Informationen in den Pflegealltag einzubeziehen. Der Stellenwert der therapeutischen Wirkung von Gesprächen muss erkannt werden und als Pflegemaßnahme eingestuft werden.

Biografiearbeit ist die Erfassung biografischer Daten von Klienten mit dem Ziel, eine individuelle und Geborgenheit schaffende Pflegesituation zu ermöglichen. Aus dieser Überlegung heraus versucht man, den Klienten liebevoll mit der Vergangenheit zu konfrontieren. Es wird dadurch ein Gedankenaustausch in Gang gesetzt, der den Klienten auffordert, über Erlebtes nachzudenken und zu erzählen.

„Gute Gespräche fördern das Miteinander, lassen Vertrautheit entstehen, schaffen menschliche Beziehungen.“ (GEREBEN, KOPINITSCH-BERGER, 1998, S.17)

3.1.1. Geschlechtsspezifische Aspekte

Besondere Beachtung ist der Geschlechtszugehörigkeit des Klienten zu geben. Frauen und Männer unterscheiden sich in ihrem Rollenbild.

Öfters haben wir es noch mit Angehörigen der Kriegsgeneration zu tun. Männer wurden zur Verteidigung eingezogen, Frauen hatten für das Überleben der restlichen Familienmitglieder zu sorgen.

Familie und Haushalt war, im Gegensatz zur heutigen Zeit, den Frauen überlassen. In der Nachkriegszeit waren die Männer vor allem mit dem Wiederaufbau beschäftigt und großteils für das „Familieneinkommen“ verantwortlich. Bei Pflegebedarf wurden Männer von ihren Ehefrauen betreut. Frauen wurden meist von ihren Töchtern oder anderen Angehörigen versorgt.

„Lebensläufe von Frauen und Männern sind in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bedingungen eingebettet, wodurch sich deutliche Geschlechterunterschiede im Prozess des Alterns ergeben“ (KLINGENBERGER, 2003, S. 130)

3.1.2. Unterschied zwischen Biografie-Erhebung und Pflegeanamnese11

Durch eine ausführliche Pflegeanamnese bekommt der Pflegende eine Vielzahl von Informationen, um den alternden Klienten individueller betreuen zu können. Diese Informationen betreffen hauptsächlich die Aktivitäten des täglichen Lebens (ATLs12), wie z.B. Mobilität, Schlafgewohnheiten, Ausscheidung, Ernährung, Wasch-gewohnheiten usw.

Das heißt: Es werden Probleme, Ursachen der Probleme, Symptomatik, Ressourcen, Vorlieben und Abneigungen in diesen Bereichen hinterfragt.

Durch die Erhebung einer Lebensgeschichte erhält der Pflegende weitere Informationen aus dem früheren Leben des Klienten. Ein sehr wichtiger Lebensabschnitt für jeden Menschen ist der Prägungszeitraum bis zum 25igsten Lebensjahr. Das durch Prägung Erlernte wird besonders schnell und effektiv gespeichert und auf Lebenszeit behalten bzw. werden die durch Prägung erworbenen Erfahrungen auf Dauer bevorzugt.

Viele Ereignisse und Erlebnisse haben den Klienten geprägt und zu dem Menschen gemacht, der er jetzt ist. So ist es für die Erstellung der Pflegeplanung wichtig, Eigenheiten und Bedürfnisse des Klienten/in zu kennen, um sie bei der Durchführung der Maßnahmen berücksichtigen zu können

„Gerade geprägte Menschen mit demenziellen Einengungen sind nicht in der Lage, sich an andere und deren Eigenheiten und Bedürfnissen anzupassen,

sodass man ihre Ausgangslage als Betreuer kennen soll.“

(HARTL, CURICULUM PFLEGE ALTER MENSCHEN, 2004/05, S. 11)

3.2. Begriff: Erinnerung

Erinnerung gibt Ereignisse und Erfahrungen aus dem Gedächtnis wieder, will sie definieren und evaluieren. Sie stellt eine Verbindung der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft dar.

„Erinnerung ist das unwillkürliche oder willentlich herbeigeführte Wiederauftauchen von Fakten, Bildern und Gefühlen, die dem ursprünglichen Erleben ähnlich sind oder ähnlich erscheinen. Erinnern geschieht individuell oder kollektiv“.

(RUHE, 2003, S.137)

3.2.1. Erinnerungsarbeit:

Erinnerungsarbeit aus gerontopsychologischer13 Sicht versucht die Erlebnisse von alternden Klienten positiv für deren gegenwärtige und zukünftige Situation zu nutzen.

„Erinnerungsarbeit ist die Verbindung der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.“ (KERKHOFF und HALBACH, 2002, S. 12)

3.2.2. Zusammenhang zwischen Körpergedächtnis, Körpererinnerung, Biografiearbeit, und Pflegemaßnahme:

Alles was ein Klient erlebt hat, ist nicht nur im Langzeitgedächtnis als Erinnerung eingelagert. Erlebnisse durchwandern unseren Körper als Gefühle und hinterlassen in ihm ihre Spuren. Der menschliche Körper speichert gute und schlimme Erfahrungen als Erinnerung ab. Pflegende haben die Möglichkeit das Körpergedächtnis des Klienten zu erfassen bzw. zu verstehen, um dies in die Durchführung der Pflegemaßnahmen zu integrieren.

Dafür ist nicht nur eine ausreichende Aufklärung und Kommunikation von Bedeutung. Wie ein Klient wahrnimmt bzw. wie das Wahrgenommene gedeutet wird, hängt von den gespeicherten Erinnerungen, also von der persönlichen Lebensgeschichte ab.

Ist das Erkennen solcher Körpererinnerungen möglich?

„Man muss versuchen, Tendenzen wahrzunehmen, am Körper ablesen. Es geht dabei um eine subtile Form von Erspüren, die nicht nur mit den Augen und dem Verstand wahrnimmt, sondern auf der intuitiven Ebene erfühlt“.

[...]

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