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„Glück“ als Ziel der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik?

Bachelorarbeit 2008 39 Seiten

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Glück
2.1 Der Begriff Glück
2.2 Glücksmessung
2.3 Glücksfaktoren

3. Ziele in der Politik
3.1 Anforderungen
3.2 Kriterien

4. Glück als Ziel in der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik
4.2 Positive Analyse
4.3 Normative Analyse

5. Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Problemkreise des Glücksbegriffs

Abbildung 2: Glückskonzepte in der Philosophie und Psychologie

Abbildung 3: Methoden zur Glücksmessung

Abbildung 4: Anforderungen an politische Ziele

Abbildung 5: Ebenen politischer Ziele

Abbildung 6: Finalziele der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik

Abbildung 7: Zusammenhang zwischen Glück und wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Zielen

Abbildung 8: Verzerrungen bei der Glücksmessung

Abbildung 9: Glück als fixes oder variables Ziel

1. Einleitung

Die Glücksforschung ist derzeit eines der am stärksten wachsenden Gebiete der theoretischen und vor allem empirischen Wirtschaftsforschung.[1] Sie hat die Aufgabe, Faktoren zu identifizieren, die das menschliche Glück beeinflussen.[2] Dabei werden die Richtung und die Stärke des Zusammenhangs festgestellt. Seit 1969 wurden zu diesem Thema 1083 Artikel in renommierten wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht, davon allein ca. ein Drittel seit 2006.[3] Im Jahre 2000 wurde gar eine eigene wissenschaftliche Zeitschrift aufgelegt, die sich mit der Glücksforschung beschäftigt.[4]

Die Verbindung zwischen Glück und Politik wurde erstmalig 1789 durch Jeremy BENTHAM hergestellt. BENTHAM forderte das größte Glück der größten Zahl als Ziel der Politik.[5] Diese Forderung fand unter dem Begriff Utilitarismus Eingang in die ökonomische Wohlfahrtstheorie.[6] Die Ökonomie entwickelte sich im Anschluss zu einer Lehre des Glücks. Mit Aufkommen des Behaviorismus und dessen Einflüssen auf die neoklassische Wirtschaftstheorie wurde Glück indes als für die Wirtschaftswissenschaften wertlos betrachtet.[7] Erst seit dem 1974 erschienenen Aufsatz von Richard EASTERLIN, in dem er den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Glück untersuchte, besitzt Glück wieder Bedeutung für die Wirtschaftswissenschaften.[8]

Ziel dieser Arbeit ist es, die Verbindung zwischen der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik und dem heutigen Stand der Glücksforschung herzustellen, um zu prüfen, ob Glück das Ziel dieser Politikfelder ist und sein sollte.

Dazu wird im zweiten Kapitel eine Begriffserklärung von Glück gegeben sowie die Methoden der Glücksmessung dargestellt und diskutiert. Zusätzlich werden die für den vorliegenden Kontext relevanten, glücksbeeinflussenden Faktoren beschrieben. Kapitel 3 stellt die allgemeinen Anforderungen an ein politisches Ziel vor und definiert Kriterien, anhand derer der tatsächliche Erfüllungsgrad der allgemeinen Zielanforderungen zu prüfen ist. Im vierten Kapitel gilt es eine Verknüpfung der beiden Begrifflichkeiten Glück und Ziel herzustellen und damit die Ergebnisse der beiden vorangehenden Kapitel zusammenzuführen. Es wird hierzu eine positive und eine normative Analyse durchgeführt. Dabei wird bei der positiven Analyse mittels zweier Hypothesen getestet, ob Glück explizites oder implizites Ziel der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik ist. Bei der normativen Analyse wird in einer dritten Hypothese getestet, ob Glück politisches Ziel sein sollte. Das fünfte Kapitel dient als Zusammenfassung der Kernergebnisse und gibt einen kurzen Ausblick hinsichtlich weiterführender Problemstellungen.

2. Glück

2.1 Der Begriff Glück

Es existieren vier wesentliche Problemkreise, die den Umgang mit dem Begriff Glück erschweren. Wie in Abbildung 1 dargestellt, lassen sich diese in zwei semantische Ebenen unterteilen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Problemkreise des Glücksbegriffs

Quelle: Eigene Darstellung

Erstens hat Glück, in der deutschen Sprache, auf einer übergeordneten Ebene diametrale semantische Bedeutungen. Zum einen kann der glückliche Zufall gemeint sein – im Sinne von Glück haben (englisch: luck ). Zum anderen kann ein angenehmer Befindlichkeitszustand umschrieben werden – im Sinne von glücklich sein (englisch: happiness ).[9] In dieser Arbeit geht es nachfolgend ausschließlich um Letzteres. Darüber hinaus lässt sich auch nach dieser vorgenommenen begrifflichen Eingrenzung auf einer untergeordneten semantischen Ebene in gängigen Lexika keine einheitliche oder vorherrschende Definition finden. Dies spiegelt sich in einer uneinheitlichen Verwendung des Begriffs im alltäglichen Sprachgebrauch wider (4. Problemkreis).[10] Dieses Phänomen ist das Ergebnis zweier Faktoren: Zum einen hat der Begriff Glück in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen (2. Problemkreis)[11] als auch in heterogenen Kulturkreisen (3. Problemkreis)[12] [13] unterschiedliche Bedeutung.

Die Begriffserklärung von Glück ist etymologisch in der Philosophie und der Psychologie verwurzelt (2. Problemkreis).[14] Die im Schrifttum verbreitetsten Glückskonzeptionen dieser Wissenschaften werden in Abbildung 2 vorgestellt.[15]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Glückskonzepte in der Philosophie und Psychologie

Quelle: Eigene Darstellung

Hierbei ist auf einer philosophischen Ebene zwischen dem hedonistischen und dem eudämonistischen Glückskonzept zu unterscheiden.[16] [17] Das hedonistische Konzept geht auf Jeremy BENTHAM (1789) zurück.[18] Es ist ein subjektives Konzept. Jedem Individuum wird eine Bewertung nach individuellen Kriterien zugestanden.[19] Glück ist hiernach das Ergebnis aus Leid und Freude.[20] Das eudämonistische Konzept ist ein objektives Konzept und geht auf ARISTOTELES (ca. 350 v. Chr.) zurück.[21] Hiernach bildet sich Glück zwangsweise durch gewisse Handlungen oder Aktionen heraus. Dies gilt für alle Individuen in gleicher Weise.[22] Glück kann nach diesem Konzept nicht durch materielle Dinge erreicht werden, sondern nur durch das Ausrichten nach ehrbaren Tugenden, wozu beispielsweise Liebe und Freundschaft zählen.[23]

Das Konzept des subjektiven Wohlbefindens geht auf Edward DIENER (1984) zurück[24] und ist die verbreitetste Konzeption zur Bestimmung des Befindlichkeitszustandes in der Psychologie.[25] Subjektiv bedeutet, dass die Individuen selbst bewerten, wodurch ihr Wohlbefinden beeinflusst wird.[26] Das Konzept unterscheidet zwischen Affektivität und Kognition, wobei das subjektive Wohlbefinden die Summe aus diesen beiden Komponenten ist. Affektivität beinhaltet Emotionalität, wie Spaß oder Traurigkeit und die kognitive Komponente beinhaltet einen rationalen Bewertungsprozess, bei dem sich das Individuum gegenüber den eigenen Erwartungen, anderen Personen und unter Beachtung des zeitlichen Kontextes selbstreflektierend in Relation setzt.[27] Glück wird in dieser Konzeption nur als Teilbestandteil des subjektiven Wohlbefindens gesehen und bezeichnet den Zustand des sich glücklich fühlens . Das subjektive Wohlbefinden insgesamt ist umfassender und bezeichnet den Zustand des glücklich seins .[28] Damit beinhaltet das subjektive Wohlbefinden sowohl Elemente des Hedonismus als auch des Eudämonismus.[29]

Drittens hat der Begriff Glück in individualistischen und kollektivistischen Ländern eine divergierende Bedeutung. Während die Bevölkerung in westlichen Kulturen davon ausgeht, dass Glück durch aktives Handeln herbeigeführt werden kann, werten Menschen in kollektivistischen Nationen Glück als etwas Gottgegebenes und damit Schicksalhaftes. Das Streben nach Glück wird in diesen Ländern als unsittlich angesehen.[30] Für diese Arbeit werden ausschließlich Ergebnisse westlicher Industrieländer betrachtet.

Aus der wissenschaftlichen und kulturellen Mehrdeutigkeit resultierend werden im Alltag eine Reihe von Glücksbegriffen als vermeintliche Synonyme verwendet (4. Problemkreis). So existieren in der englischen Sprache unter anderem die Begriffe happiness, well-being und satisfaction.[31] [32]

Viele Wirtschaftswissenschaftler verwenden einen pragmatischen Ansatz zur Lösung dieser Problemkreise. „Happiness, by economists, is not generally defined […] [.] Some economists […] use [Subjective Well-Being] […] simply as a synonym of happiness, relying on psychologists for the definition.”[33] [34] Als Begründung hierfür wird angeführt, dass experimentelle Ergebnisse trotz unterschiedlicher Glücksbegriffe stark positiv korreliert sind.[35] Diesem Ansatz wird in der vorliegenden Arbeit gefolgt.

Zusammengefasst geht es nachfolgend um das psychologische Konzept des subjektiven Wohlbefindens in westlichen Industrieländern, wobei hierfür der Begriff Glück synonym verwendet wird.

2.2 Glücksmessung

Glück ist messbar.[36] Aufgabe dieses Kapitels ist es, die verschiedenen Methoden der Glücksmessung aufzuzeigen und diese im Hinblick auf ihre Konzeptionierung zu bewerten.

Eine Messung umfasst immer die drei Komponenten Probanden[37], Forscher sowie die angewandte Messmethode.[38] Das Ziel aller dargestellten Methoden ist die Messung des subjektiven Wohlbefindens.[39] Grundsätzlich werden vier Ansätze zur Messung des individuellen Glücks unterschieden: Befragung, Beobachtung, Hirnstrommessung und sonstige Ansätze. Jede Messmethode bzw. deren Ergebnis kann anhand dreier Komponenten klassifiziert werden. Auf der Ebene des Bewusstseins werden Messungen unterschieden, bei denen sich der Proband der Messung bewusst ist, als auch Messungen, denen sich der Proband nicht bewusst ist. Die erste Variante wird im Folgenden als direkt bezeichnet, die zweite als indirekt. Auf zeitlicher Ebene werden Methoden unterschieden, bei denen das subjektive Wohlbefinden zeitverzögert oder zeitgleich mit der Antwort / der Handlung des Probanden ermittelt wird. Letztere Variante kann sich dabei auch über einen Zeitraum erstrecken.[40] Darüber hinaus besitzt das Messergebnis subjektiven oder objektiven Wertcharakter. Subjektiv meint hierbei, dass der Proband selbst über die Höhe seines Glücks befindet, während objektiv eine Bestimmung auf der Basis externer Regeln meint.[41] Quasi- objektiv bezeichnet die Bestimmung in einem für Dritte intersubjektiv nachvollziehbaren Verfahren. Den derzeitgen Stand der bedeutsamen Messverfahren fasst Abbildung 3 zusammen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Methoden zur Glücksmessung

Quelle: Eigene Darstellung

Nach der Methode der Befragung lassen sich Ein-Frage- und Mehr-Frage-Konzeption unterscheiden. Bei der Ein-Frage-Technik wird dem Probanden nur eine einzige Frage gestellt.[42] Er wird hierbei um eine allumfassende Antwort gebeten, bei der er sämtliche Lebensumstände berücksichtigen soll. Die Antwort erfolgt auf einer vorgegebenen Skala. Diese ist beispielsweise mit 1) sehr glücklich, 2) glücklich etc. ausgestaltet. Diese direkte, zeitgleiche Variante, bei der das Messergebnis subjektiven Charakter hat wird als umfassender Selbstbericht bezeichnet.[43] Es wurde festgestellt, dass sowohl kardinale als auch ordinale Interpretationen der Skalierung zu ähnlichen Ergebnissen führen.[44] [45] Es gibt eine Vielzahl von Varianten der Ein-Frage-Technik, die sich insbesondere in der genauen Wortwahl der Frage und in der Abstufung der Skalierung unterscheiden.[46] Wesentlicher Nachteil des Konzepts sind systematische Messfehler, die insbesondere durch die kognitive Komponente des Konzepts des subjektiven Wohlbefindens begründet werden und damit Auswirkungen auf das berichtete Glück haben.[47] Das Ziel, das subjektive Wohlbefinden exakt zu bestimmen, wird verfehlt.[48]

Bei der Mehr-Frage-Technik werden dem Probanden mehrere Fragen gestellt.[49] Auch hier können umfassende Selbstberichte als Instrument eingesetzt werden,[50] diese haben sich allerdings in der Praxis nicht durchgesetzt.[51]

Als spezielle Selbstberichte werden die beiden nachfolgend beschriebenen Verfahren bezeichnet.[52] Die Day Reconstruction Method wurde von Daniel KAHNEMAN (2004) entwickelt. Hierbei bewerten die Probanden am Ende des Tages, wie sie sich während spezieller Situationen über den Tag hinweg gefühlt haben.[53] [54] Bei der von Mihaly CSIKSZENTMIHALYI (2003) entwickelten Experience Sampling Method wird der Proband über einen gewissen Zeitraum an ein elektronisches Messgerät angeschlossen und dabei speziellen Situationen ausgesetzt (z.B. muss er mathematische Aufgaben lösen oder es wird ihm ein Witz erzählt). In regel- oder unregelmäßigen Abständen muss er seine in dieser Situation empfundenen Emotionen, mit anderen Worten die jeweilige positive oder negative Affektion, bewerten (z.B. auf einer Skala von 1-10). Das Integral über die Ergebnisse dieser Aufzeichnungen ist das Wohlbefinden.[55] Die Experience Sampling Method ist entwickelt worden, um Verzerrungen durch fehlerhafte Erinnerungen bei Probanden zu beseitigen,[56] während die Day Reconstruction Method auf eben diesen Erinnerungen basiert.[57] Dennoch bringen beide Verfahren vergleichbare Ergebnisse hervor.[58] Sie haben den Anspruch das subjektive Wohlbefinden auf objektivem Wege zu bestimmen.[59] Diesem Anspruch werden sie indes nicht gerecht, da bei beiden Verfahren der Proband selbst antwortet und damit das Ergebnis zwingend keinen objektiven Wertcharakter haben kann. Darüber hinaus birgt auch eine Messung der Affektivität Verzerrungen.[60] Bei der Experience Sampling Method wird zudem die kognitive Komponente gar nicht erfasst, obwohl sie per definitionem relevanter Bestandteil des subjektiven Wohlbefindens ist. Die Ergebnisse beider Methoden haben quasi- objektiven Wertcharakter. Das subjektive Wohlbefinden kann durch beide Verfahren der speziellen Selbstberichte nicht exakt bestimmt werden.[61]

Bei der Bebachtungs-Methode beobachtet und analysiert der Forscher zum einen das Verhalten des Probanden in dessem sozialen Umfeld, z.B. Häufigkeit von Freizeitaktivitäten, und zum anderen dessen Art und Intensität der nonverbaler Kommunikation, z.B. Körpersprache. Auf der Basis seiner Analysen schließt er dann auf das subjektive Wohlbefinden des Probanden rück.[62] Auf Beobachtungen gestütze Glücksforschung ist nicht zielführend, da hier insbesondere das Risiko einer umgekehrten Kausalität besteht[63] und zugleich Beobachtungen immer von einem Dritten durchgeführt werden (dem Forscher), so dass das vermeintlich gemessene Glück immer von der subjektiven Wahrnehmung des Dritten abhängt.[64] Insofern ist das Ergebnis dieser Methode nicht objektiv, sondern lediglich quasi- objektiv. Darüber hinaus kann die kognitive Komponente nicht berücksichtigt werden. Auch Methoden der Beobachtung vermögen mithin nicht das subjektive Wohlbefinden zu bestimmen.

Bei der Hirnstrommessung werden die Gehirnaktivitäten des Probanden durch medizinische Geräte aufgezeichnet, während er mit speziellen Situationen konfrontiert wird (z.B. werden ihm Bilder oder auf Papier gedruckte Begriffe gezeigt). Eine dieser Möglichkeiten ist die Elektroenzephalografie.[65] Hierdurch ist es möglich die affektive Komponente rein auf Basis externer Regeln und in diesem Sinne objektiv zu bestimmen. So wurden eindeutige Zusammenhänge zwischen Gehirnaktivität und menschlichem Gemütszustand festgestellt.[66] Die Hirnstrommessung ist indes konzeptionell abzulehnen – es wird lediglich die affektive Komponente gemessen. Darüber hinaus ist insbesondere bei dieser Methode deren ökonomische Berechtigung zu prüfen – monetäre und nicht monetäre Kosten dürfen den Nutzen nicht übersteigen.

Unter die Gruppe der sonstigen Messmethoden fällt z.B. die nachfolgend beschriebene Variante. Hierbei werden Indikatoren identifiziert, die eine sehr hohe und statistisch signifikante Korrelation mit Glück aufweisen. Im Anschluss wird in Form einer umgekehrten Kausalität das Glück rückwirkend bestimmt. Forschungen haben gezeigt, dass Glück und Bluthochdruck sehr stark negativ korreliert ist. Diese Methode leitet nun aus den Ergebnissen einer Blutdruckmessung das subjektive Wohlbefinden rückwirkend ab.[67] Sie hat den Vorteil, dass die Messung des jeweiligen Indikators als äußerst reliabel und valide zu bezeichnen ist. Indes ist durch die Rückübertragung auf Glück insbesondere die Validität stark in Frage zu stellen. Daher ist diese Methode abzulehnen.

[...]


[1] Vgl. Frey und Stutzer (2005), S. 208; Veenhoven (2004), S. 3; Kahneman und Krueger (2006), S. 3

[2] Vgl. Frey und Stutzer (2005), S. 208

[3] Dies ergab eine Abfrage der Datenbank ECONLIT, die am 2. April 2008 durchgeführt wurde. Hierbei wurden nur englisch - sprachige Artikel berücksichtigt, die die Begriffe „happiness“, „well-being“ oder „life satisfaction“ im Titel führen.

[4] Das Journal of Happiness Studies wird vom niederländischen Ableger des Springer Verlages aufgelegt. Vgl. o.V. (2007)

[5] Vgl. Bentham (1907), S. 1 f.

[6] Vgl. Stiglitz (2000), S. 77

[7] Vgl. Layard (2005b), S. 133 ff.; Diener, Kahneman und Schwarz (1999), S. ix

[8] Vgl. Di Tella und MacCulloch (2006), S. 25; Wilkinson (2007), S. 2; Graham (2008), S. 2; Frey und Stutzer (2002b), S. 404; Johns und Ormerod (2007), S. 28; Bruni und Porta (2007), S. xv

[9] Vgl. o.V. (1989), S. 606, Artikel Glück

[10] Vgl. Veenhoven (1984), S. 13 ff.

[11] Vgl. Argyle, Schwarz und Strack (1991), S. 1

[12] Vgl. Bond (2003), S. 41.

[13] Dieser Aspekt wird in Kapitel 4.2 im Zuge der Diskussion um die Vergleichbarkeit ausführlich gewürdigt. Er ist hier aus Gründen der Vollständigkeit erwähnt.

[14] Vgl. Argyle, Schwarz und Strack (1991), S. 1; Bruni und Porta (2007), S. xvii ff.

[15] Vgl. Bruni und Porta (2007), S. xiii

[16] Vgl. Bruni und Porta (2005), S. 6; Bruni und Porta (2007), S. xiii

[17] Das auf R.M. RYAN und E.L. DECI zurückgehende Konzept der Selbstbestimmung und das auf Carol RYFF zurückgehende Konzept des psychologischen Wohlbefindens werden aus Komplexitätsgründen nicht weiter ausgeführt.

[18] Vg. Bruni und Porta (2005), S. 8; Bruni und Porta (2007), S. xiii

[19] Vgl. Bruni und Porta (2005), S. 7 f.; Veenhoven (2007), S. 2

[20] Vgl. Bentham(1907), S. 1

[21] Vgl. Bruni und Porta (2005), S. 8; Frey und Stutzer (2002a), S. 24;

[22] Vgl. Nussbaum (2005), S. 175; Alexandrova (2005), S. 302; Bruni und Porta (2007), S. xiii

[23] Vgl. Nussbaum (2005), S. 171; Frey und Stutzer (2002a), S. 24 f.; Bruni und Porta (2007), S. xiv

[24] Vgl. Bruni und Porta (2007), S. xviii

[25] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 24

[26] Vgl. Bruni und Porta (2007), S. xviii

[27] Vgl. Diener, Lucas, Suh (1996), S. 616

[28] Vgl. Bruni und Porta (2007), S. xviii

[29] Vgl. Bruni und Porta (2007), S. xviii ff.

[30] Vgl. Bond (2003), S. 41 f.

[31] VEENHOVEN zählt insgesamt 18 verschiedene Begriffe auf, die im englischen synonym verwendet werden. Vgl. Veenhoven (1984), S. 36 f.

[32] Im Folgenden werden in dieser Arbeit für diese englischen Begriffe in obiger Reihenfolge die deutschen Worte Glück, Wohlbefinden und Zufriedenheit verwendet. Generell werden wesentliche Begriffe der englischen Fachliteratur möglichst weitgehend in die deutsche Sprache übersetzt. Sollten die englischen Begriffe als Komposition verwendet werden, mögen im deutschen unansehnliche Wortschöpfungen entstehen – dennoch wird dieser Regel aus Eindeutigkeitsgründen gefolgt.

[33] Bruni und Porta (2007), S. xvii

[34] Vgl. Easterlin (2001), S. 465; Frey und Stutzer (2000a), S. 918; Frey und Stutzer (2002a), S. 25; Veenhoven (1999), S. 7

[35] Vgl. Frey und Stutzer (2005), S. 25; Frey und Stutzer (2000a), S. 918; Frey und Stutzer (2002a), S.25

[36] Vgl. Veenhoven (1984), S. 40 ff., Kahneman und Krueger (2006), S. 5 ff.; Veenhoven (2004), S. 6

[37] Um eine einfache Syntax zu ermöglichen werden sowohl Probanden als auch Forscher nachfolgend immer als männlich angesehen.

[38] Vgl. Artikel reliability , Scott und Marshall (2005)

[39] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 4 f.; Layard (2005c), S. 187; Blanchflower und Oswald (2007), S. 1; Vgl. Diener,Kahneman und Schwarz (1999), S. IX

[40] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 4 ff.; Wilkinson (2007), S. 5

[41] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 4 ff.

[42] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 4

[43] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 4

[44] Vgl. Frey und Stutzer (2002b), S. 408

[45] VEENHOVEN vertritt die Ansicht, dass Glück lediglich ordinal messbar ist. Vgl. Veenhoven (1984), S. 61

[46] So arbeitet das Michigan Survey Research Center mit einer Dreifachabstufung (sehr glücklich, ziemlich glücklich, weniger glücklich). Im Deutschen Sozioökonomischen Panel beinhaltet wird eine von 0 bis 10 reichende Skala verwendet. Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 26; Di Tella und MacCulloch (2006), S. 29 f.; Veenhoven (2004), S. 7

[47] Siehe hierzu Kapitel 4.2

[48] Vgl. Alexandrova (2005), S. 302 ff.

[49] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 4

[50] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 4

[51] Umfassende Selbstberichte werden in Kombination mit der Mehr-Frage-Technik bei für den Probanden unbekannten Sachverhalten oder Begriffen, wie Neurotizismus eingesetzt. Von Glück hat annähernd jeder Proband eine gewisse Vorstellung, insofern ist die Ein-Frage-Technik anwendbar. Vgl. Veenhoven (2004), S. 6 f.; Easterlin (2001), S. 466

[52] Vgl. Wilkinson (2007), S. 5

[53] Vgl. Wilkinson (2007), S. 5; Kahneman und Krueger (2006), S. 10

[54] HYMAN und PATULNY haben eine alternative Methode entwickelt. Hierbei werden Tagebucheinträge von Probanden ausgewertet, die über einen Zeitraum von zwei Tagen und nach standardisiertem Design angefertigt wurden. Vgl. Hyman und Patulny (2007), S. 8 f.

[55] Vgl. Alexandrova (2005), S. 306 ff.; Wilkinson (2007), S. 5

[56] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 6

[57] Vgl. Kahneman und Krueger (2006), S. 10

[58] Vgl. Kahneman und Krueger (2006), S. 10

[59] Vgl. Alexandrova (2005), S. 305

[60] Vgl. Alexandrova (2005), S. 306 ff.

[61] Vgl. Alexandrova (2005), S. 301

[62] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 25 f.

[63] Vgl. Frey und Stutzer (2002a), S. 25 f.; Frey und Stutzer (2005), S. 213 ff.

[64] Vgl. Veenhoven (1984), S. 97

[65] Vgl. Layard (2005c), S. 17 ff., 187 f.

[66] Vgl. Layard (2005a), S. 33; Frank (2005), S. 66. Allerdings sprechen die beiden Autoren davon, dass Glück ermittelt werden kann. Dies stimmt indes mit der für diese Arbeit als relevant erklärten Definition nicht überein.

[67] Vgl. Blanchflower und Oswald (2005), S. 1 ff

Details

Seiten
39
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640140350
Dateigröße
613 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v113822
Institution / Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
2,0
Schlagworte
Sozialpolitik Wirtschaftspolitik Finanzpolitik Happiness Glück Glücksforschung Goal Economics of Happiness

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